29. 3. - 4. 4. 2010

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  • Hallo,


    es sieht so aus, als ob alle diese Woche ziemlich wenig bis gar nicht gespielt hätten. Deshalb mache ich mit meinem (eher dürftigen) Bericht mal den Anfang:


    In der Dienstagsspielrunde mit 22 Teilnehmern einen neuen Rekord aufgestellt. Leider waren die Leute mit der Gruppenfindung dadurch dermaßen überfordert, dass es schließlich nur für ein Spiel reichte: Der Palast der Alhambra zu viert, ohne jede Erweiterung, mit zwei Neulingen. Nun ja, spannend ist was anderes...


    Anschließend zumindest noch Die Goldene Ära erklärt bekommen, aber zum Spielen hat es nicht mehr gereicht (da mein Sohn mit war, war um 22.00 Uhr Zapfenstreich). Macht aber einen interessanten Eindruck.


    Heute dann zumindest einmal einen Prototypen und einmal Havanna zu zweit. Diesmal habe ich endlich meinen Sohn mit 27 : 17 geschruppt!


    Morgen wird dann mit Bekannten bei uns gespielt, da sollten mindestens drei Spiele drin sein. Der Rest von Ostern wird dann wohl eher flau werden.


    Ciao
    Stefan

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  • Hiho,


    Och - das ein oder andere war schon dabei:


    - Gefühlte 287 Millionen "Thinx"-Rätsel (Yvio),
    - 3977 tausend mal Freibeuter der Karibik (Yvio)
    - Trick Track Troll
    - Igel Ärgern
    - Formula De (Jubiläums-Kurs)


    Atti

  • Warhammer Invasion zweimal gespielt am 1.4. Jeder hat einmal gewonnen. Insoweit ausgeglichen. :-) Vielleicht etwas zu hohe Erwartungen, weil ich schon viel darüber gehört hatte. War nicht "so" umwerfend. Ohne das Deckbauen (mit dem ich auch noch keine Erfahrung hätte) war das Spiel etwas stark zufallsdominiert (Stichwort Kartenglück).

    ... and all that Jazz !!!

  • Nabend,


    Zitat

    Original von AllThatJazz
    - eine Partie Arena - Revolte in Rom II.


    und? Wie ist es so? Kannst du was dazu sagen? Evtl. im Vergleich zum 1. Teil?

  • ???


    Ich habe beide Spiele hier aber noch nicht gespielt. Habe nur gehört, dass Arcana richtig gut sein soll.

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

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  • Axis&Allies ´42 zu dritt. Ich bekam die Achse zugelost und hab alles auf eine Karte gesetzt. Das Risiko wurde belohnt und Mitte der 3. Runde gaben meine beiden Gegner auf. Schlüssel zum Sieg war die Vernichtung der Royal Navy im Atlantik, die Siege in Afrika und die Einnahme des Kaukasus, worauf ich einen dt. Panzer bis Indien bringen konnte. Auch Japan konnte die US Navy schlagen, so dass es absehbar war, dass kein Nachschub mehr von England und USA kommen konnte.

  • Naja, das war gestern doch mal wieder ganz nett.


    Zum Aufwärmen, bevor der Besuch kam, endlich einmal Caylus Magna Carta mit Erweiterung zu dritt. Das spielt sich schon fast wie Caylus, allerdings mit mehr Glück und somit etwas leichter verdaulich für den weiblichen Teil der Familie. Ich finde es sehr schön, auch wenn mir das "richtige" Caylus doch noch etwas besser gefällt. Zu zweit ist es allerdings, wie ich vor einigen Wochen schon einmal testen dufte, ziemlich fade.


    Dann mit dem Besuch erst einmal zwei derer Prototypen getestet (eher leichte Kost), anschließend einmal Funkenschlag zu fünft. Das ist mal eine gute Spieleranzahl. Ihr hattet recht - mit mehr Leuten macht es noch mehr Spaß! Die Spielzeit war trotz Erklärungen nur gut 2 Stunden, also im Rahmen.


    Danach einmal Im Reich der Wüstensöhne zu viert. Naja, geht so. Zu viert auf jeden Fall besser als zu zweit oder zu dritt, aber im Zweifelsfall würde ich Anno 1701 vorziehen (falls es Klaus Teuber sein soll) oder Carcassone (falls viele Plättchen gewünscht sind).


    Schließlich wurden wir von den Frauen zu Rommé genötigt (3 Runden = 2 Stunden) Gähn! Ich bitte von Mitleidsbekundungen abzusehen...


    So, jetzt werden erst einmal Ostereier gefärbt, d.h. vor Montag wird wohl nicht mehr ernsthaft gespielt. Obwohl - unser Sohn bekommt heute Besuch von einem der Kumpel, die wir schon mit dem Spielevirus inifiziert haben. Vielleicht haben wir ja Glück...


    Ciao
    Stefan

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  • Hiho,


    Zuerst was mit der Yvio rumgespielt:


    - 3 x Freibeuter Solo


    Dreimal abgelosed. Verdammt.


    Dann zweimal Aufgestiegen:


    - 2x Aufsteiger


    Einmal klar, einmal knapp verlorgen gegen meine Tochter.


    Dann gabs einen Spieleabend:


    - Rise of Empires zu 5 - nach der 2ten Epoche abgebrochen. Mir hat ganz gut gefallen, aber es hat sich doch extrem gezogen - von daher war ich ein befürworter des Abbruchs.


    - Wazabi


    Naja, mehr oder weniger (letzteres) lustiges Würfel-Karten-Ärgerspiel. Ist ok für die Spieldauer.


    - Igel-Ärgern


    Immer wieder nett, wobei wenn es keine Pflicht ist einen eigenen Igel nach Links/Rechts zu verschieben es doch recht langweilig zugeht. Das spielt ja sogar meine Tochter in der verschärften Version. :-)


    Atti

  • Armer Stefan, 8-)


    Zitat

    Original von malzspiele
    Schließlich wurden wir von den Frauen zu Rommé genötigt (3 Runden = 2 Stunden) Gähn! Ich bitte von Mitleidsbekundungen abzusehen...


    Zu diesem Thema kannst Du Deinen Damen ja auch was kriminelles vorschlagen .... :-)


    ... spielt was von Fitzgerald.


    Unsere Damen lassen sich gerne auf eine Ganovenjagd mit Wyatt Earp ein oder machen mit, Bonnie and Clyde zur Strecke zu bringen. Den Edelaustattungen der Mystery Rummy Fälle sind sie auch erlegen:
    - Jack the Ripper
    - Edgar Allan Poe Mord in der Rue Morgue


    Vielen Spaß bei der Verbrecherverfolgung.


    Liebe Grüße


    Nils

  • Donnerstag, zu zweit, zum kennenlernen, Rune Wars
    Bin noch nicht sicher, eigentlich hat es mir gefallen, nette Mechanismen, der Kampf war immer spannend und auch die Idee mit den Karten und Sonderfähigkeiten/Schaden war echt gut... aber so richtig ist der Funke nicht übergesprungen... Naja, mal mit 4 Leuten spielen.
    Heute Morgen vier mal Warhammer Invasion, das hat mich echt umgehauen.
    Am liebsten hätte ich noch weitergespielt und auch direkt einige Decks gebastelt und ausprobiert *Sucht*

  • Am Freitag erstmalig Mystery Express gespielt. Da keiner in unserer Viererrunde das Spiel wirklich kannte, war der Einstieg per Anleitung und auch die ersten Spielzüge (was soll ich machen? was bedeuten diese Piktogramme? deine oder meine Ablage?) etwas mühsam, zäh und langatmig. Aber einmal verstanden, kann man (sofern man denn will oder mag) das Spiel recht zügig spielen.


    Im Kern sucht man in verschiedenen Kategorien die eine Karte pro Typ, die nur einmal vorkommt, während von den anderen Karten deren zwei im Spiel sind. Dazu tauscht man Karten hin und her oder lässt sich Karten zeigen. Wer das in geschickter Kombination macht und sich ebenso fleissig Notizen macht und die dann auch nachher noch deuten kann (nicht so einfach), kann den Mörder überführen.


    Klingt jetzt banal, aber in Kombination mit der typisch guten Days of Wonder Ausstattung und der Thematik "Mord im Zug, nur begrenzte Zeit zur Auflärung" hat das Spiel zumindest in unserer Runde wirklich Spass gemacht. Der Spannungsbogen stimmt und die Auflösung am Spielende bringt einen passenden Höhepunkt und einige Aha-Erlebnisse. Gefällt mir persönlich besser als Cluedo, ist eben ebenso ein Deduktionsspiel. Wer dem Gerne abneigend gegenübersteht, wird auch Mystery Express kaum gut finden können.


    Citizen X ist eine Abwandlung von Werwölfe. Allerdings ist das Spielgeschehen weniger rachlüstige Mordabstimmung sondern vielschichtiger mit Privatgespräche und Informationsaustausch und die Konzentration auf einen Hauptcharaktere, den die anderen Spieler zutragen bzw. ermorden wollen.


    Am Spieltisch gespielt funktioniert es allerdings kaum bis überhaupt nicht. Das Spiel braucht viele Mitspieler (8+) und einen Stuhlkreis. Die Einspielungen per MP3-Player sind etwas zu langatmig, ggf. sollte man da eher auch einen geübten Spielleiter setzen, der selbst das Tempo steuern kann. Interessant, allerdings nur, wenn man sich darauf einlassen mag und die Spielatmosphäre leben lassen kann.


    Ghost Stories mit Erweiterung ist ein kooperatives Spiel und genau das ist sein Problem. Im Prinzip braucht man nur einen einzigen Spieler, der alle Rollen nacheinander spielt. Im Spiel selbst sollen das jetzt aber die bis zu vier Spieler einer Spielrunde übernehmen. Da der optimale Zug meist kollektiv klar ist oder schnell per Diskussion wird, braucht es eigentlich auch keine Mitspieler. Mit Erweiterung wird es endlich auch lösbar.


    Wir haben dann auch kollektiv gewonnen, wobei zwar viel im Spiel passiert, der Einzelne aber recht wenig macht. Garantiert besser, wenn alle Mitspieler auf dem selben Erfahrungsniveau spielen. Weil sonst gerät man zu schnell in die Falle, dass man nur das nachspielt, was einem selbst empfohlen wird oder man lieber vorab nachfragt, als selbst einfach mal zu machen ... aber dann ggf. die Gruppe ins kollektive Verderben stürzt.


    Cu/Ralf

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • Am Dienstag mit 4 Leuten bei den Berliner Brettspielbären eine Runde Rise of Empires gespielt und trotzt anfänglicher Führung nur guter dritter geworden. Ich war das erste, sicher aber nicht das letzte mal bei der Truppe !


    Heute dann eine 2er Partie Runewars und glorreicher zweiter geworden, anschließend noch eine Partie Dinosaur Chess eine Perle die auf BGG ausgegraben wurde und wirklich mehr Aufmerksamkeit verdient hat !

  • Zitat

    Original von ravn
    Am Freitag erstmalig Mystery Express gespielt. [...]


    Im Kern sucht man in verschiedenen Kategorien die eine Karte pro Typ, die nur einmal vorkommt, während von den anderen Karten deren zwei im Spiel sind. Dazu tauscht man Karten hin und her oder lässt sich Karten zeigen. Wer das in geschickter Kombination macht und sich ebenso fleissig Notizen macht und die dann auch nachher noch deuten kann (nicht so einfach), kann den Mörder überführen.


    Klingt jetzt banal, aber in Kombination mit der typisch guten Days of Wonder Ausstattung und der Thematik "Mord im Zug, nur begrenzte Zeit zur Auflärung" hat das Spiel zumindest in unserer Runde wirklich Spass gemacht. Der Spannungsbogen stimmt und die Auflösung am Spielende bringt einen passenden Höhepunkt und einige Aha-Erlebnisse. Gefällt mir persönlich besser als Cluedo, ist eben ebenso ein Deduktionsspiel. Wer dem Gerne abneigend gegenübersteht, wird auch Mystery Express kaum gut finden können.


    Ich muss sagen, dass ich sehr gespannt auf das Spiel bin und hoffe, es auch bald mal spielen zu können. Es erinnert natürlich sehr an DAS GEHEIMNIS DER ABTEI, das ich wirklich großartig finde. Dabei sprechen mich beide Themen gleichstark an, da ich DER NAME DER ROSE liebe und begeisterter Poirot-Leser bin. Ich hab jetzt schon mehrfach gelesen, dass das Spiel im Grunde genauso funktioniert, wie DGDA: In der mysteriösen Abtei sucht man die eine Karte, die unter das Brett geschoben wird. Es gibt 24 Verdächtige, und im Laufe des Spiels werden sie alle bei den Spielern verteilt, bis auf die unter dem Brett. So scheint die Aufgabe im mysterösen Zug etwas schwieriger, da es von jeder Sorte zwei Karten gibt und eine vom Mörder im Spiel ist. Und dazu gibt es noch diese Zeitsache. Wie hast du das empfunden?


    Zitat

    Original von ravnGhost Stories mit Erweiterung ist ein kooperatives Spiel und genau das ist sein Problem. Im Prinzip braucht man nur einen einzigen Spieler, der alle Rollen nacheinander spielt. Im Spiel selbst sollen das jetzt aber die bis zu vier Spieler einer Spielrunde übernehmen. Da der optimale Zug meist kollektiv klar ist oder schnell per Diskussion wird, braucht es eigentlich auch keine Mitspieler. Mit Erweiterung wird es endlich auch lösbar.


    Im Grunde hast du Recht. Aber gerade das gemeinsame Austüfteln der Spielweise ist doch das Schöne! Ich finde es erstaunlich, dass ihr immer noch meint, dass das Spiel zu schwierig sei! Das Grundspiel ist sicherlich eine Herausforderung, aber im Grunde auf der leichtesten Stufe kein Problem. Ich kann immer noch die Spieltipps auf dem Blog von Asmodee empfehlen. Da steckt jede Menge drin für die, die das Spiel zu schwer finden... Wir kommen übrigens erst auf eine Partie mit der Erweiterung und ich fand, dass das Spiel dadurch noch schwerer wurde. Man kriegt zwar ein paar neue Möglichkeiten an die Hand, aber hat auch weitaus mehr Probleme zu lösen! Herrlich!!!


    Zitat

    Original von ravn
    Wir haben dann auch kollektiv gewonnen, wobei zwar viel im Spiel passiert, der Einzelne aber recht wenig macht. Garantiert besser, wenn alle Mitspieler auf dem selben Erfahrungsniveau spielen. Weil sonst gerät man zu schnell in die Falle, dass man nur das nachspielt, was einem selbst empfohlen wird oder man lieber vorab nachfragt, als selbst einfach mal zu machen ... aber dann ggf. die Gruppe ins kollektive Verderben stürzt.


    Cu/Ralf


    Da gebe ich dir absolut Recht! Seinen größten Reiz entfaltet das Spiel dann, wenn die Spieler sich und das Spiel gut kennen! Wir haben es ne Zeit sehr oft zu zweit gespielt und sind daher ein recht eingespieltes Team. Bei GS ist es auch sicherlich so, dass die erfahrenen Spieler die unerfahrenen mehr an die Hand nehmen als in anderen Koop-Spielen. Das liegt sicherlich an der Komplexität. Pandemie ist da ganz anders. Zwar stehen Neulinge da auch erstmal vor einem komplexen Zusammenhang, den sie erst so richtig überblicken, wenn die erste Runde vorbei ist, aber GS ist doch noch nen Tacken heftiger! Da wird man ziemlich erschlagen...

  • Zitat

    Original von ode
    Ich muss sagen, dass ich sehr gespannt auf das Spiel bin und hoffe, es auch bald mal spielen zu können. Es erinnert natürlich sehr an DAS GEHEIMNIS DER ABTEI, das ich wirklich großartig finde. Dabei sprechen mich beide Themen gleichstark an, da ich DER NAME DER ROSE liebe und begeisterter Poirot-Leser bin.


    Ich hab jetzt schon mehrfach gelesen, dass das Spiel im Grunde genauso funktioniert, wie DGDA: In der mysteriösen Abtei sucht man die eine Karte, die unter das Brett geschoben wird. Es gibt 24 Verdächtige, und im Laufe des Spiels werden sie alle bei den Spielern verteilt, bis auf die unter dem Brett. So scheint die Aufgabe im mysterösen Zug etwas schwieriger, da es von jeder Sorte zwei Karten gibt und eine vom Mörder im Spiel ist. Und dazu gibt es noch diese Zeitsache. Wie hast du das empfunden?


    Ich kenne Das Geheimnis der Abtei leider nicht. Aber bei Mystery Express gibt es nicht nur den Mörder, sondern noch die Tatwaffe, das Motiv und den Ort sowie die Uhrzeit. Somit hat es vier verschiedene Kartenkategorien (Uhrzeit bildet da eher ein Spiel im Spiel), wo jeweils eine Karte eines der je 4 bis 6 (je nach Spielerzahl) Kartenpaare fehlt. Auch sind nicht alle diese Karten im Spielerbesitz verteilt, sondern liegen teils auf dem Brett und können mit diversen Aktionen ebenfalls angeschaut bzw. getauscht werden.


    Kliingt jetzt kompliziert, ist es aber nicht. Man muss allerdings schon gezielt Aktionen einsetzen, um den Kreis der Verdächtigen einzukreisen. Auch sollte man sich grob notieren, wer mag, wohin welche Karten gewandert sind (Haben wir in unserer ersten Runde eher nicht gemacht). Das kann schon zur Denkstarre führen, wenn man meint, diese Komplexität durchschauen zu können - im ersten Spiel. Wenn man das als Gruppe vermeiden kann, kann ich Mystery Express allen Deduktionsspiel-Libehabern empfehlen!


    Cu/Ralf

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • Im Laufe der Woche einmal Valdora gespielt und 3 Partien Warhammer Invasion.


    Am Freitag dann Mystery Express. Gefällt mir sehr gut! Wie z.B. beim DGdA werden hier "Aspekte" gesucht, die zu Spielbeginn aus dem Spiel entfernt werden. Während man aber bei DGdA seine Ermittlungen quasi ohne Zeitdruck durchführt, gibt es im Mystery Express gleich 2 Zeitlimits: Es werden nur 5 Runden gespielt (warum sind auf den Ermittlungsbögen eigentlich 6 Spalten?) und man muss schauen, dass man eine Karte in einer Runde zweimal sieht. Eine Karte in einer Runde nur einmal sehen bringt nicht viel. Man muss schon sehr konzentriert zu Werke gehen und auch ein Auge darauf haben, welche Karten weitergegeben werden und was damit geschieht.
    Nicht so schön finde ich, dass der Spielplan farblich sehr blass geraten ist. Ein Blick auf die Unterseite der Schachtel verrät dann auch, dass das Spiel in China produziert wurde.


    Bis zum nächsten großen Spiel dann Ubongo 3D gespielt. Hat wirklich Spaß gemacht und war auch - im Gegensatz zu den anderen Ubongos - schwierig. Wie oft habe ich "das ist kaputt" oder "das geht gar nicht" gehört?


    Zum Abschluss dann Chaos in der alten Welt. Gefällt mir immer besser! Allerdings muss ich mir bei Gelegenheit mal notieren, was "Eroberungswert", "Widerstandswert" etc. sind. Die Begriffe tauchen immer wieder auf den Chaoskarten auf, in der Spielregel sind sie aber nicht im eigentlichlichen Regeltext erklärt.

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  • Wir haben am Freitag eine Runde Axis & Allies gespielt. 9:00 Uhr Morgens angefangen und um 20:00 Uhr waren wir fertig. Eine höchst Interessantes Spiel wo am Anfang die Alliierten die Übermacht hatten dann aber ein starkes japanisches Reich die Wende brachte und die Axen-Mächte nur noch 8 IPC Punkte von Sieg entfernt waren und die deutschen Truppen bereits vor Moskau standen. Dann kam aber die Invasion der amerikanischen Truppen in Asien und mit Hilfe russischer Panzer und Flugzeugen konnte sie sich festsetzen. Damit kam es zur erneuten Wende welche dann um 20:00 mit einem Sieg der alliierten Mächte endete. Interessante Partie.


    Gruß Monchhichi

  • Gestern meine Partie Cambria mit 3 Personen.
    Ein sehr schönes kleines Spiel, bei dem man würfelt und dann seine Truppen auf Strassen zwischen Burgen plazieren darf. Sind alle Strassen einer Burg besetzt, wird sie gewertet.
    Um das Würfelglück ein bischen zu reduzieren darf man auch Truppen auf Schiffen plazieren und dann an Land bringen.
    Mit 3 Personen hat es wirklich nur 20 Minuten gedauert.


    Als Absacker (3-5 Personen) kommt das sicher häufiger auf den Tisch.


    Liebe Grüße
    Biswut

  • Hihi,


    Heute morgen ein paar mal Elefant, Tiger & Co. Danach gings zum Brunch.


    - Blue Moon City


    Interessantes Spiel, überraschend gutes Kosmos.


    - Notredam


    Wie immer super. Habe mich nicht um die Ratten geschert, hat aber knapp nicht gereicht.


    - Keythedral


    EInfach immer wieder gut. Das klassische "rohstoff-einsammeln-und-in-Siepunkte-umwandeln"-Motiv, aber irgendwie super umgesetzt.


    Atti

  • Los ging es in Viererrunde mit Mystery Express. Diesmal wollten bei mir recht wenige Hinweise zusammenpassen. Bei der Uhr hatte ich eine totsichere Idee, wie ich die Tatzeit herausbekommen könnte, nur dann in der zweiten Uhrenphase war ich zu langsam und konnte zwei Karten nicht mehr anschauen. Der Rest war munteres Raten an den Grenzen der Wahrscheinlichkeit mit dem Ergebnis, dass ich nur 1 von 5 möglichen Punkten holen konnte. Hat immer noch Spass gemacht, ist aber weitaus schwieriger als Cluedo. Spielzeit 120 Minuten.


    Danach auf Mitspielerinnenwunsch (und weil ich es auch mal selbst ausprobieren wollte) Greed Incorporated von Splotter. Die Regeln sich recht einfach, auch wenn wir zunächst an der Errata gestolpert sind und diese falsch gedeutet hatten (nur wenn die Blame-Phase auch wirklich gespielt wird, muss der CEO eine Karte zwecks Umstrukturierungsmassnahmen vernichten).


    Nur der Funke wollte bei dem recht drögen Spiel nicht so recht überspringen. Die ersten drei Spielrunden ist kaum etwas passiert, niemand hatte Privatgeld und konnte somit weder Statussymbole kaufen noch eine neue Firma gründen. Da haben wir wohl zu gierig gespielt vor dem Absprung aus der eigenen Firma. Die Folgerunden ging es dann Schlag auf Schlag, Firmen wechselten hin und her und die ersten Statussymbole wurden ersteigert. Nur war da das Spiel schon fast vorbei. Zurück blieb der Eindruck, recht wenig selbst steuern zu können. Man ist eher Spielball der Mitspieleraktionen in den Nebenwirkungen des Marktes. Wir haben dann kurz vor der Essenspause in Runde 5 von 7 abgebrochen.


    Ich werde Greed sicher nochmal eine Chance geben, habe aber meine Zweifel, ob es dauerhaft gut ankommt. Dafür gibt es viele andere Spiele, die direkt zünden und Spielspass bringen. Als Simulation von Wirtschaftsgier aber ein spielerisches Erlebnis. Als Brettspiel betrachtet war diese Partie eher mau.


    Dann Guatemala Cafe von Eggert. Das erste Mal gespielt, während meine Mitspieler das Spiel schon kannten. War ein erbarmungsloses "ich-gönne-niemanden-was" im Spielverlauf. Ich hatte zu viel riskiert und zunächst nicht die Risiken gesehen und bin dann in der Folge erbarmungslos untergegangen. Ganz klar ein Spiel, bei dem man die erste Partie als Aha-Erlebnis abhaken sollte. Kommt sicherlich nochmals auf den Tisch. Hat aber leider den Ruf, unspielbar zu sein, was ich so nicht nachvollziehen kann. Allerdings muss man schon Nehmerqualitäten haben und auch einstecken können. Lieb und nett ist woanders.


    Zum Abschluss dann Timber Tom. Dass es alle Mitspieler direkt kaufen wollten, sagt eigentlich schon alles aus. Blöd nur, dass es inzwischen restlos in Europa ausverkauft ist und es nur noch Restexemplare für Versand nach USA gibt. Ein superb ausgestatteter Wettlauf auf die dreidimensionalen Goldhügel mit Axt und vielen Bäumen im Weg. Spielt sich taktischer als man zunächst meinen könnte. Das nächste Mal bei vier Spielern für die Erstpartie aber eher auf zwei statt drei Goldsäcke spielen, weil es sich mit 120 Minuten dann doch für die Uhrzeit ein wenig lange hinzog zum Ende hin. Immer wieder gerne - schon alleine, um bei Erstspielern die grossen Augen beim Öffnen der Schachtel mitzuerleben.


    Am Montag geht's dann weiter ... :-)

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

    Einmal editiert, zuletzt von ravn ()

  • Was gab's denn bei mir über Ostern, hm:


    Citizen X zum kennenlernen. Ich glaub ja auch, dass das Spiel vielmehr von den akkustischen Hinweisen lebt als Werwölfe. Wir haben diese "wegrationalisiert" und hatten so wohl ein wichtiges Hilfselement der Bürger entfernt...
    Interessiert bin ich auf eine weitere Partie - der Spielfluß ist doch schon anders, dadurch dass nicht jeder mit jedem diskutiert sondern der Informationsfluß durch die Rollen mehr oder minder festgelegt ist. Wahrscheinlich muss man dann dafür die Rollen auch besser kennen.


    Ghost Stories mit Erweiterung: Su Ling macht das Spiel m.E. schon deutlich leichter. Insbesondere mit der magischen Barriere, die eine ziemlich mächtige Gruppenaktion auslöst.


    Ein nicht so schnelles Im Wandel der Zeiten zu dritt in 4,5 Stunden. Zu dritt gefällt es mir tatsächlich sogar noch besser, allerdings denke und hoffe ich, dass man es auch in 3 Stunden spielen kann.
    Bei derartigen Spielen gibt es immer ein wenig das Problem, dass wenn man sich selbst so richtig vor die Wand fährt, dann muss man halt noch eine ganze Weile mit am Tisch sitzen und die Runden durchziehen, wo man zu zweit einfach sagen würde: Okay, das ist hoffnungslos - du hast gewonnen.
    (Wobei regeltechnisch gibts die Variante ja sogar...)


    Ubongo 3D - schwer. Wobei es wirklich auf die Teile ankommt. Verdrehte Teile die sich nicht auf 2 Ebenen reduzieren lassen machen ein Puzzle deutlich schwerer, als wenn diese nicht vorkommen.


    Mosaix als flinken Absacker. Ich hab ja mittlerweile die Vermutung, dass es im wesentlichen darauf ankommt eine Symbolart 4x seperat anzuhäufen, der Rest ist sekundär - dann sollte man schon so bei ~100 Punkten liegen (>=80 ist ja garantiert). Mal sehen.


    Dungeon Lords gefällt mir immer noch nicht so recht.
    1) Finde ich, 2x gegen Helden kämpfen ist mir irgendwie zu wenig, wenn dass das für mich thematisch elementare Element im Spiel ist.
    2) Die Endwertung macht mehr ein Dungeonwettrüsten aus dem Spiel, als ein "Dungen gegen Helden errichten" und setzt massiv auf Mehrheiten auf. Irgendwie widerspricht das meiner auffassung des Themas.
    Ich hab kein Problem damit, wenn es kein Thema gibt, bei einem Spiel (oder es halt stark aufgesetzt wirkt). Aber hier ist es für mich irgendwie sogar noch schlechter: Das Thema ist da, widerspricht aber dem was ich irgendwie intuitiv davon erwarten würde dann in der Endabrechnung. Gefällt mir nicht...


    Spieltechnisch ist das Spiel wohl solide - aber das hilft mir dann auch irgendwie nicht. Wird wohl kein Spiel für mich, auch wenn ich es gerne mögen möchte (allein schon vom Thema).

  • Zitat

    Original von ravn
    Zum Abschluss dann Timber Tom. Dass es alle Mitspieler direkt kaufen wollten, sagt eigentlich schon alles aus. Blöd nur, dass es inzwischen restlos in Europa ausverkauft ist und es nur noch Restexemplare für Versand nach USA gibt. Ein superb ausgestatteter Wettlauf auf die dreidimensionalen Goldhügel mit Axt und vielen Bäumen im Weg. Spielt sich taktischer als man zunächst meinen könnte. Das nächste Mal bei vier Spielern für die Erstpartie aber eher auf zwei statt drei Goldsäcke spielen, weil es sich mit 120 Minuten dann doch für die Uhrzeit ein wenig lange hinzog zum Ende hin. Immer wieder gerne - schon alleine, um bei Erstspielern die grossen Augen beim Öffnen der Schachtel mitzuerleben.


    Am Montag geht's dann weiter ... :-)


    Mist, dann hätte ichs gestern Abend wohl doch auspacken sollen... nächstes Mal dann :)
    Es gab gestern Abend 3 Runden Warhammer Invasion, gefällt mir immer besser,
    obwohl ich es ja schon nach der ersten Partie mochte.
    Dann 'ne Runde Revolution, es kam so gut an, das sofort eine Runde nachgeschoben wurde.
    Zum Abschluß noch Rattus und Diamonds Club, beide waren ok aber irgendwie,
    im Vergleich zu Revolution, doch etwas dröge.

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  • Bei mir wurde einiges gespielt dieses Wochenende, u.a.:


    Race for the Galaxy - Gefällt mir mit jedem mal besser, irgendwann werde ich mir wohl die Erweiterungen kaufen.


    Neuroshima Hex - Die erste Partie war genial (Hegemonie vs. Borgo), die dann auch noch in einem Unentschieden endete. Die zweite Partie gestern mit einem anderen Mitspieler und den beiden Armeen von NH Duell lief total schief. Mein Mitspieler hatte am Anfang ziemlich Pech beim ziehen, hinzu kam, dass die Bestechung von Vegas doch arg stark ist. Im Nachhinein fällt mir auf, dass er auch einige eklatante, taktische Fehler begangen hat (z.B. einen starken Nahkämpfer neben seinem HQ platziert um einen schwachen Nahkämpfer von mir auszuschalten. Gefundenes Fressen für eine Bestechung.) Ich glaube kaum, dasss er es nochmal ernsthaft mit mir spielen will. Er hat zwar dies gesagt, aber ich kenne ihn zu gut und weiß, dass er wohl das Spiel auch bei der zweien Partie verreißen wird.
    Ich finde die Regeln etwas unglücklich geschrieben. Mir ist immernoch nicht ganz klar, ob Module in Netzen gefangen werden können oder auch bestochen. Bei der Wirkung der Plättchen ist ja stets von "Units" die Rede, aber auch das HQ ist Regelfall betroffen.

  • Zitat

    Original von stmountain
    Neuroshima Hex - Die erste Partie war genial (Hegemonie vs. Borgo), die dann auch noch in einem Unentschieden endete.


    Hi meinst du das Hegemonie aus dem Jahre 2005? Wenn ja könntest du es ein bisschen beschreiben?

  • Zitat

    Original von stmountain
    Neuroshima Hex - Die erste Partie war genial (Hegemonie vs. Borgo), die dann auch noch in einem Unentschieden endete. Die zweite Partie gestern mit einem anderen Mitspieler und den beiden Armeen von NH Duell lief total schief. Mein Mitspieler hatte am Anfang ziemlich Pech beim ziehen, hinzu kam, dass die Bestechung von Vegas doch arg stark ist. Im Nachhinein fällt mir auf, dass er auch einige eklatante, taktische Fehler begangen hat (z.B. einen starken Nahkämpfer neben seinem HQ platziert um einen schwachen Nahkämpfer von mir auszuschalten. Gefundenes Fressen für eine Bestechung.) Ich glaube kaum, dasss er es nochmal ernsthaft mit mir spielen will. Er hat zwar dies gesagt, aber ich kenne ihn zu gut und weiß, dass er wohl das Spiel auch bei der zweien Partie verreißen wird.
    Ich finde die Regeln etwas unglücklich geschrieben. Mir ist immernoch nicht ganz klar, ob Module in Netzen gefangen werden können oder auch bestochen. Bei der Wirkung der Plättchen ist ja stets von "Units" die Rede, aber auch das HQ ist Regelfall betroffen.


    Da in der Anleitung die "Board Tiles" in "HQ", "Units" und "Modules" unterteilt werden würde ich sagen, dass "Control Takeover" nur gegen "Units", also nicht gegen "HQ" und "Modules" wirkt, und "Nets" gegen alles wirkt weil da von opponents die Rede ist. Aber das ist eine reine Interpretation von mir und in der Anleitung wirklich nicht eindeutig beschrieben.


    Duel habe ich bis jetzt noch nicht gespielt, aber beim Grundspiel und Babel 13 verliefen die Partien immer relativ ausgeglichen. Allerdings hab ich bis jetzt festgestellt, dass die Mitspieler entweder begeistert waren, oder garkeine Freude an dem Spiel hatten. Schwarz oder Weiß. Ich würde es ein wenig mit Memoir 44 oder Battlelore vergleichen. Das Spielprinzip, dass man Karten oder Plättchen zufällig zieht und danach sein Spiel ausrichten muss liegt nicht jedem.


    Gruß


    Marcus

  • Zitat

    Original von Marcus
    Da in der Anleitung die "Board Tiles" in "HQ", "Units" und "Modules" unterteilt werden würde ich sagen, dass "Control Takeover" nur gegen "Units", also nicht gegen "HQ" und "Modules" wirkt, und "Nets" gegen alles wirkt weil da von opponents die Rede ist. Aber das ist eine reine Interpretation von mir und in der Anleitung wirklich nicht eindeutig beschrieben.


    Sehe ich genauso. Aber diese Interpretation macht am meisten Sinn.


    Zitat

    Original von Marcus
    Duel habe ich bis jetzt noch nicht gespielt, aber beim Grundspiel und Babel 13 verliefen die Partien immer relativ ausgeglichen. Allerdings hab ich bis jetzt festgestellt, dass die Mitspieler entweder begeistert waren, oder garkeine Freude an dem Spiel hatten. Schwarz oder Weiß. Ich würde es ein wenig mit Memoir 44 oder Battlelore vergleichen. Das Spielprinzip, dass man Karten oder Plättchen zufällig zieht und danach sein Spiel ausrichten muss liegt nicht jedem.


    Gruß


    Marcus


    Stimmt, ich mag Memoir 44 sehr und habe das auch ein paar mal feststellen müssen.
    Neuroshima Hex spielt sich auch sehr fix, so steht einer weiteren Partie nichts im Wege, wenn es mal nicht so gelaufen ist.

  • Zitat

    Original von Marcus


    Hilft das?


    Army Reference Cards deutsch


    Hi, nein nicht wirklich. Ich bin eher an dem Spiel Hegemonia interessiert das im Sep. erscheinen soll. Wollte eher wissen ob die Spiele was von der Beschreibung her an Ähnlichkeit haben. Abgesehen davon habe ich ein Spiel getestet das erst Hegemonie heißen sollte dann aber den Arbeitstitel "King of Britain" bekam. Weshalb der Name dann auch gleich alle Lichter aufleuchten ließ.

    Einmal editiert, zuletzt von Uzi ()

  • Zitat

    Original von Marcus
    Da in der Anleitung die "Board Tiles" in "HQ", "Units" und "Modules" unterteilt werden würde ich sagen, dass "Control Takeover" nur gegen "Units", also nicht gegen "HQ" und "Modules" wirkt, und "Nets" gegen alles wirkt weil da von opponents die Rede ist. Aber das ist eine reine Interpretation von mir und in der Anleitung wirklich nicht eindeutig beschrieben.


    Ich habe dazu etwas bei BGG gefunden:
    Modules=Units (1)
    Modules=Units (2)
    Modules and Nets


    Wegen dem "Take Over" habe ich nun selbst dort einen Thread eröffnet.