5. 4. - 11. 4. 2010

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  • Nachdem wir den ganzen Sippenalarm schon am Ostersonntag abgehandelt hatten, war gestern endlich wieder Zeit zum Spielen:


    Einmal Raja zu dritt. Das Spiel gefällt mir immer wieder sehr gut, vor allem aufgrund des minimalen Glücksanteils. Leider hat uns unser Sohn deutlich geschruppt. Der Kerl wird mir langsam unheimlich...


    Danach einmal Fangfrisch zu dritt. Bin bei sehr knappem Ergebnis 100 : 97 : 95 Zweiter geworden.


    Dann einen Prototypen von mir.


    Weiter ging's mit einmal Thurn & Taxis zu dritt. Nachdem wir das Spiel erst vor einigen Monaten so richtig begriffen hatten, macht es immer mehr Spaß.


    Den Abschluss machte einmal Jetzt schlägt's 13. Ein kleines Ärgerspiel, bei dem man sowieso alles falsch macht. Rüdiger Dorn hat deutlich bessere Spiele gemacht!


    Ich wünsche Euch eine spielereiche Woche.


    Ciao
    Stefan

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  • Ostern! Ohja Ostern. Verwanschaft und Spielen?
    Es gab dann gestern


    1 Runde Agricola mit meiner Cousine. Wobei es ein enges Spiel war. Letzten Endes sicherte ich mir mit 4 Steinhäusern den Sieg und gewann mit 44:41!


    Dann x Runden Hive mit meinen Cousang. Ich finde das Spiel ja klasse. Kein Aufbau, überall spielbar ( da man keine Sorgen haben muss das, das Spielmaterial kaputt geht ) aber noch Anfängerschwirigkeiten. Ich frag mich zum Bsp. warum eine Ameise so stark ist und es sie dennoch so oft gibt. Bzw. ich verstehe nicht was eine Spinne kann was eine Ameise nicht kann. Vielleicht kennt jemand das Spiel und kann es kurz erklären.


    Dann eine mit 8 Leuten Pitchcar Mini. Dann ist das echt Mini, aber sonst super viel Spaß gehabt.

  • Zitat

    Original von [Tom]
    Hive: Die Ameise kann nur AUSSEN um das Spielfeld laufen, während die Spinne auch in das Spielfeld "hinein" darf, also zwischen Steinen hindurch bewegen kann.


    Das bezweifle ich mal ganz stark. Zumindest die Gigamic Regel erlaubt diesen Zug der Spinne nicht.

  • Hiho,


    Wieso es die Ameise so fot gibt, kann ich dir nicht sagen. Aber du has es richtig erfasst - die Spinne ist im Grunde eine schlechtere Ameise - nix desso trotz ist sie ein Spielstein.

    Atti

  • Gestern zu viert:


    Das erste Mal Machtspiele ausprobiert. Es hört sich im ersten Moment nach extrem viel an und es dauert seine Zeit bis es komplett erklärt ist aber im Spiel versteht man die Regeln dann gleich und es gibt da auch keine Probleme mehr. Wurde letzter. Hab mir aber schon eine neue Taktik ausgedacht...werd ich nächstes Mal probieren ;-) Hat uns allen ganz gut gefallen und es wurde vereinbart, dass es nächstes Mal gleich wieder auf den Tisch komm.
    Dann sollte es noch was schnelles sein und wir entschieden uns für Wikinger (HiG) (dauert ja max. 40 Min.). Spielt sich extrem flott und wie immer schön. Für mich war allerdings schnell klar, dass ich nicht mehr um den Sieg spielen kann, schaffte es aber noch auf einen geteilten zweiten ;-)
    Zum Abschluss noch schnell eine Runde 6 nimmt. Spielt sich wie immer sehr flott und bietet schönes Ärgerpotential.

    Alea iacta est :up:


    Spieleabende in und um Passau?! Jederzeit :triniti:

  • Zitat

    Original von Uzi
    Ostern! Ohja Ostern. Verwanschaft und Spielen?
    Es gab dann gestern


    Dann x Runden Hive mit meinen Cousang. Ich finde das Spiel ja klasse. Kein Aufbau, überall spielbar ( da man keine Sorgen haben muss das, das Spielmaterial kaputt geht ) aber noch Anfängerschwirigkeiten. Ich frag mich zum Bsp. warum eine Ameise so stark ist und es sie dennoch so oft gibt. Bzw. ich verstehe nicht was eine Spinne kann was eine Ameise nicht kann. Vielleicht kennt jemand das Spiel und kann es kurz erklären.
    .


    Hi,


    wenn du eine konkrete Frage zu Hive hast, gerne. Weiss jetzt allerdings noch nicht, was du genau meinst. Ameise und Spinne bewegen sich ganz unterschiedlich. Die Ameise kann beliebig viele Felder laufen, die Spinne läuft genau drei.
    Viel Spaß weiterhin bei Hive!

    ... and all that Jazz !!!

  • Hiho,


    Er hat sich imo die berechtigte Frage gestellt, wieso die Ameise (die viel flexibler ist, und gegenüber der Ameise keine Nachteile hat) so oft und die Spinne so wenig dabei ist.
    Aus einer gewissen perspektive könnte man meinen das je stärker eine Spielfigur ist, des so weniger oft ist sie dabei. Aber das ist so, wie es ist, weil es so ist, wie es ist.


    Atti

  • Montag, mein zu Ostern bekommenes Fresko zu zweit gespielt.
    Das erste Spiel ohne Module, mir hats gefallen meiner Freundin überhaupt nicht. Sie spielte aus dem Bauch, ließ ihre Gesellen fast immer auf dem Tableau gleich stehen.
    Ich brauchte etws länger überlegte beim Aufstehen, überlegte was ich nehme, ob und wieviel ich mische, welches Fresko ich restauriere (man kann es eigentlich schon als etwas längeres Grübeln bezeichnen).
    Die Grundversion kann man jedenfalls locker aus dem Bauch spielen, sie meinte man kann eigentlich machen was man will, ohne dass es große Kosequenzen hat. Sie war nur 2 Punkte hinter mir (hatte wohl Recht), Leonardo (der imaginäre Mitspieler) hat haushoch verloren.


    Jetzt hatte ich ja noch den Trumpf der Module im Ärmel.
    Sie machen das Spiel auf jeden Fall spannender und Vielspielertauglicher. Es wird mehr gemischt, Fresken und der Altar sind wertvoller und es gibt Karten welchen einem einmalige bzw. immerwährende Vorteile bringen.
    Das erste Spiel spielte sie wieder aus dem Bauch und verlor haushoch, aber war noch vor Leo.
    Das zweite Spiel überlegte sie was sie macht, verlor aber noch einen Punkt hinter Leo. Aus dem Bauch spielt sie wohl besser *)...


    Für mich ein Highlight, was von mir aus öfter auf den Tisch kommen kann, auch weil es sehr schönes Material hat, Anke gefällt es überhaupt nicht, auch nicht mit den Modulen. Es ist ihr zu geradlinig, zu trocken, man kann alles durchrechnen es gibt kein Glücksmoment und damit keine Überraschungen.


    Das Zweipersonenspiel mit Leo ist brauchbar, er kann manchmal ganz schön böse sein, zum Glück wechselt er aber jede Runde. Mit mehreren wird Fresko aber bestimmt noch besser.


    Beim lesen der Regel (vor dem Kauf) hatte ich schon so ein Gefühl, dass es Vasco da Gama ähnlich sei (Aktionen muss man in einer bestimmten Reihenfolge planen, z.B. Mischen muss man vor dem Restaurieren, wenn man bestimmte Plättchen möchte, bei VdG Matrosen besorgen vor dem Losfahren usw.). Ich habe es aber trotzdem gekauft wegen fehlender Alternativen und weil mein Paypalgutschein weg musste - zum Glück :-)
    Es spielt sich flüssiger als VdG, da hier die Reihenfolgen fest stehen, man muss nur noch dran denken Gesellen dort auch einzusetzen. Dadurch gefällt es mir sogar besser als VdG, welches nun im Schrank verstaubt.


    Helby

    2 Mal editiert, zuletzt von Helby ()

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  • Gestern und heute insgesamt 4 mal Hexenflug zu dritt. Schoenes kurzes Spiel.
    So langsam kann ich mir mal echte Gedanken zu einer geeigneten Strategie machen.
    Bisheriges Resultat 2 Siege 2 mal Zweiter.


    Das beste zum Schluss. Bin zur Zeit in New York und wir hatten hier echt pralles Osterwetter. Sonnenschein bei 25 Grad.
    Bin leider nicht dazu gekommen mir hier einige Spielelaeden anzugucken. Na, heute gehts zurueck nach Berlin.


    Auf dieser bloeden amerikanischen Tastatur finde ich keine "ae" und "oe".

  • Zitat

    Original von Kendramis
    Das beste zum Schluss. Bin zur Zeit in New York und wir hatten hier echt pralles Osterwetter. Sonnenschein bei 25 Grad.
    Bin leider nicht dazu gekommen mir hier einige Spielelaeden anzugucken. Na, heute gehts zurueck nach Berlin.


    Schande über Dich! Der Compleat Strategist gehört zum Pflichtprogramm

    Ich gebe hier, auch wenn ich es im Text nicht explizit erwähne, immer meine persönliche Meinung wieder.

  • Zitat

    Original von Klaus_Knechtskern


    Schande über Dich! Der Compleat Strategist gehört zum Pflichtprogramm


    Jo kann man machen, Freundlichkeit findet man aber eher woanders - ist zumindest meine Erfahrung und wurde mir auch von ortsansässigen bestätigt.

  • Eine Runde Rise of Empires, bei der ich völlig untergegangen bin. Habe eine Wald - Axt Strategie probiert und wollte dann militärisch mit Waffenunterstützung möglichst viele Länder erobern. Dafür habe ich auf die Städte am Anfang verzichtet. Trotz meiner fünf Wäldern war ich allerdings auf dem Holzweg. Es war allerdings auch meine erste Partie. Bei der nächsten wird es besser.


    Gruß


    Marcus

    Einmal editiert, zuletzt von Marcus ()

  • Magister Navis und Tikal zu dritt. Magister Navis und Tikal gingen beide an mich, da meine Mitspieler sich zu brav verhielten. Meine Feundin hat mir dann ein Tag später gezeigt, wie man Tikal gut spielt und so konnte ich ihr nur auf der Siegpunkteleiste hinterherschauen.

  • Wir hatten eine nette kleine Runde:


    Zunächst haben wir Hibernia von Vainglorious zu dritt gespielt.
    Ein nettes kleines Eroberungsspiel mit ausgewöhnlichem Punktemechanismus.
    Die Felder der Siegpunktleiste haben verschiedene Farben und man darf nur vorrücken, wenn man Provinzen in den entsprechenden Farben kontrolliert.
    Passend dazu gibt es auch ein VASSAL Modul.


    Danach noch mein "Print-and-Play" des Monats, Creepers zu zweit.
    Bei Creepers spielen beide Spieler gelangweilte Gärtner, die Ihre Schlingpflanzen gegeneinander wachsen lassen und für verschiedene Felder Punkte kassieren.


    Morgenabend gibt es den Spieleabend in der Gemeinde, mal sehen was es da so gibt.


    Liebe Grüße
    Biswut

  • Haben vorgestern Robo Rally zu viert gespielt - Haushoch gewonnen hab meine 3. Fahne erreicht und die anderen 3 haben sich die ganze Zeit bei Fahne 1 die Köpfe zerschossen oder sich gegenseitig in Abgründe geschoben.


    Gestern dann mehrere Partien Carabande zu fünft zum aufwärem (habe jedesmal verloren : 8-), danach Folgte wiedermal (kann es langsam nicht mehr sehen) Agricola mit 4 Punkten vorsprung gewonnen.


    Und Morgen spiele Ich seit langem wieder den Ringkrieg (normale Version) da ich aufgrund der ganzen Ringkrieg News in der letzten Woche wieder richtig Lust habe es zu spielen und meinen Bruder überreden konnte mitzuspielen.



    Am Wochenende wird wie Ich hoffe nochmal Robo Rally gespielt weils einfach tierisch spaß gemacht hat und wir vermutlich zu 6. oder 7. sein werden.


    Möglicherweise kommt auch mein 8er Looping Louie zum einsatz

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  • Es handelt sich dabei um die Neue Version, bestehend aus 2 Exemplaren. Im Prinzip einfach die Arme mitsamt Halterung von eimem Spiel absägen und an das andere dranschrauben (habe Löcher vorsichtig vorgebohrt). Der Motor mitsamt Bateriefach muss aber zum befestigen der neuen Arme entfernt werden (ist Kinderleicht)


    Und die nun überflüssig gewordene Basis des zersägten Spiels kann man aufheben und den Motor bei defekt des Spiels austauschen.


    Gruß


    Suryoyo


  • Il Kloppero *) , schade nur dass ich handwerklich wahrscheinlich versagen würde...

  • Naja also das Absägen ist wohl das geringste Problem, einfach direkt am Ansatz der Halterung (Also im Prinzip die Ecken absägen). Dan an die gewünschte Stelle hinhalten und mit einer Langen Schraube befestigen (die Schraube muss lang genug sein um im Plastik der Halterung zu greifen). Das ganze ist dann zwar fest aber leider nicht so fest wie die originalhalterungen. Deshalb muss mann immer beim entfernen der Arme vorsichtig sein. damit man nicht gleich die Halterung abreißt. Hab es jetzt bestimmt 10 mal mit mehr als 4 Personen gespielt und hatte nie ein Problem damit.


  • aber so leicht auseinander bauen kannstes jetz nicht mehr oder?
    ey wie ick grad bock auf ne 8er runde loopin louie hab haha, ..... kopfkino!!!

  • Zitat

    Original von eidottrio


    aber so leicht auseinander bauen kannstes jetz nicht mehr oder?
    ey wie ick grad bock auf ne 8er runde loopin louie hab haha, ..... kopfkino!!!


    Eigentlich schon, hab ja die Halterung für die Arme mitverbaut und kann somit auch die Arme wie gewohnt entfernen.

  • Von Mittwoch wäre noch einmal Die Säulen der Erde zu dritt nachzureichen. Und schon wieder hat meine Frau gewonnen. Ist es Glück oder Können?


    Ansonsten ist gerade viel zu planen, da wir vorhaben, im November erstmals ein größeres Spiele-Event in Braunschweig zu veranstalten, und jetzt erst einmal das ganze Werbematerial erstellt und um Sponsoren geworben werden muss. Erste Informationen dazu unter www.braunschweig-spielt.de.


    Da kommt leider das Spielen momentan etwas zu kurz...


    Ciao
    Stefan

  • Heute Abend war Spieleavend in der Gemeinde, leider geht da bei mir immer noch viel Zeit fürs Erklären drauf.


    Dann ging aber doch eine 4er Runde Ursuppe.
    Das spiel ich sehr gerne, aber in de letzten Runde direkt vor dem Ziel um ein (!) Feld überholt zu werden ist schon Sch****.
    Hat aber viel Spass gemacht, vor allem wenn immer wieder das große Amöbensterben kam.


    Als Absacker dann noch zu viert ein Herr der Ziegen. Die Grafiken sind immer für den einen oder anderen Lacher gut.


    Liebe Grüße
    Christoph

  • Magister Navis zu fünft. Ich hatte nur eine einzige Kanone und ansonsten versuchte ich das Spiel, bis auf einen europäischen Krieg, friedlich zu gewinnen. Nun ja, es geht im Fünfer wahrscheinlich nicht ohne eine Festung. Mein 3. Platz mit seinen 46 Punkten war weit entfernt von unseren beiden Damen, die mit 55 und 53 Punkten das Spiel unter sich austrugen.

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  • Zitat

    Magister Navis zu fünft. Ich hatte nur eine einzige Kanone und ansonsten versuchte ich das Spiel, bis auf einen europäischen Krieg, friedlich zu gewinnen. Nun ja, es geht im Fünfer wahrscheinlich nicht ohne eine Festung.


    Und ob!


    Atti

  • Spielewochenende von Freitag bis Sonntag in Bielefeld. Mal sehen, ob ich die Titel alle auf die Reihe bekomme...


    - Undercover in Europa : Nett, aber besser, wenn in einer Runde gespielt, die sich gleich gut kennt und damit auch einschätzen kann bei den Mitspielerfragen. Auch was für Nicht- und Wenigspieler.


    - Linq : Immer wieder gut, enspannte und lustige Partien erlebt. Mit nur einem Fragezeichen-Spieler ist es besser als wenn zwei dabei sind. Aber lieber mit zwei Fragenzeichen-Spielern gespielt, als überhaupt nicht. Muss mir doch mal die Erweiterung "Linqer" zulegen, weil sich so langsam manche Begriffe wiederholen. Zu oft gespielt - eigentlich ein gutes Zeichen.


    - Wizard : In Sechserrunde die Partie gewonnen. Erstmalig. Damit trete ich als Wizard-Sieger ab und kann mich neuen Herausforderungen stellen.


    - Sticheln : Ungewohntes Stich-Spiel, das ich erst nach einigen Runden so richtig kapiert habe, nachdem es erstmal 42 Minuspunkte gehagelt hat. Könnte eine gute Alternative zu Wizard sein, wenn auch chaotischer.


    - Vasco da Gama : Worker-Placement verträgt sich nicht mit Sekt. Eine Unachtsamkeit und schon kann man eine Runde vergessen. Durch den "Veteran vs. Neulinge"-Vorsprung konnte ich den Spielsieg doch noch ins Ziel retten. Kann ziemlich gleichförmig nach Schema-F verlaufen, wenn man Plan kauft, Manschaft anheuert, Geld oder Charakter nutzt und abschliessend verschifft. Nutzt sich ein wenig ab nach inzwischen x (= 5 bis 7) gespielten Partien in diversen Spielrunden.


    - Seeland : Mit der aufgedruckten Felderseite und ohne weitere Zusatzregeln ist es arg kopflastig und grübelanfällig. Man kann in Viererrunde bequem Toiletten- und Snackpausen einlegen und hält trotzdem den Spielablauf nicht auf und verpasst nichts. Mir gefällt die Zufallsplanseite mit allen Zusatzregeln weitaus besser. Mal sehen, ob ich mir nicht doch noch ein Exemplar zulege.


    - Jäger und Sammler : Es steht Knizia darauf, aber das Familienspiel kann ein derbes Hauen-und-Stechen werden, bei dem man in Viererrunde ständig Gefahr läuft, abgeschnitten zu werden. Macht immer noch Spass, gerade weil es diesen gewissen Ärgerfaktor hat.


    - Hansa Teutonica : In Fünferrunde mit vier Neulingen des Spiels mal eben auf den dritten Platz verwiesen worden. Ein Mitspieler hat erfolgreich die "Schlüsselpositionen besetzen und ständig werten lassen"-Strategie gefahren und damit ein für mich zu schnelles Spielende forciert. Habe mit Mühe und Not so gerade eben die Ost-West-Verbindung geschafft, aber zu nur den 1er-Netzwerk-Multiplikator gehabt. Eines der besten Spiele von Essen 2009 - immer noch und immer wieder gerne, weil jede Partie total anders läuft. Würdig für den Deutschen Spielepreis! Wer mag widersprechen?


    - Zug und Zug : Ebenfalls in Fünferrunde irgendwann in tiefer Nacht zu Sonntag. Ich konnte zwar alle Aufträge erfüllen und noch zwei mehr, aber habe zu kleine Strecken gebaut, die zu wenig Siegpunkte einbrachten. Der Kriebel, jetzt bauen oder doch noch warten, ist immer noch da. Habe allerdings die Sorge, dass man die Aufträge langsam alle kennt und/oder unbeabsichtigt auswendig lernt von Partie zu Partie und sich das Spiel dann in ein "erst alle Karten sammeln und dann erst bauen" bei allen Spielern wandelt. Ob es dann immer noch so gut ist?


    - Werwölfe von Düsterwald : Mehrere Runden mit einigen herausstechenden Argumentatoren emiterlebt. Gut, auch wenn ich mir als Pen-and-Paper-Rollenspieler mehr Atmosphäre aus dem Spiel selbst heraus wünschen würde. Lebt eindeutig von seinen Mitspielern und kann deshalb genauso schnell floppen oder in der Stimmung kippen. In kleiner Dosis genossen gerne wieder.


    - Snapshot: Geschichlichkeits-Schnipp-Aufgaben-Erfüll-Spiel von Kosmos. Ist mit persönlich auf Dauer zu anstrengend, ständig um einen Tisch herumzuwandern, um eine ideale Schnipp-Position zu haben. Kam allgemein gut an und war das ganze Wochenende deshalb auch aufgebaut. Für einen hohen Stehtisch mit viel Platz drumherum empfehlenswert, aber wenig Wohnzimmer-Spieletisch geeignet. Bin ich einfach zu bequem? Eventell funktioniert es auch auf einem Ikea-Drehteller im entspannten Sitzen, dann wäre es auch für mich eine Kaufoption.


    - Säulen der Erde : Atmosphärisch packend und fast schon ein wenig Ami-Trash, weil man recht wenig beeinflussen kann, der Spielablauf trotzden mitreissend ist. Ich würde mir allerdings mehr Varianz an Deckkarten wünschen, so dass jede Partie wirklich komplett anders laufen kann und man nicht auf bekannte Ereignisse hofft. War eine eher wenig von den Ereignissen gebeutelte Partie, wo zumindest der Sieger die Siegpunktleiste gesprengt hat, ich selbst aber zu viele Siegpunkt-Möglichkeiten ausgelassen und zu sehr auf Sicherheit gespiet habe.


    Nicht gespielt, weil andere Spiele-Alternativen vor Ort waren (siehe oben) oder schlicht Mitspieler für diese Genres fehlten: Automobile (war eher zu komplex) und Chaos in der alten Welt (Thema nicht ansprechend) und Mystery Express (hat sich nicht ergeben). War aber (wobei hier kein "aber" hingehört), ein absolut vergnügliches Spielewochenende mit vielen netten Mitspielern! Hätte mal Identik und Grafitti noch einpacken sollen. Die Runde Cyrano lief leider ohne mich, steckte da tief in den Untiefen des Herrn Vasco und seiner christlichen Seefahrt. Und komplexere Spiele kommen dann halt in anderer Runde auf den Tisch - es war ja nicht der letzte Spieletreff. Runewars & Co wollen ja auch noch mal wieder (bzw erstmalig richtig) gespielt werden.


    ... und jetzt freu mich nach gefühlten 2x 3.5 Stunden Schlaf in den letzten arg kurzen Nächten auf meine Couch. Einfach mal berieseln lassen und in Schnellvorlauf sehen, wie sich Herr Raab so am Samstagabend geschlagen hat und ob mal wieder ein Brettspie dabei war.


    Cu/Ralf / over & out nach der dritten Ergänzung / Korrektur

    Open your eyes, time to wake up - enough is enough is enough is enough!

    3 Mal editiert, zuletzt von ravn ()

  • Naja, da war das Wochenende ja doch ganz nett. Es gab am Samstag:


    Einmal Anno 1701 zu dritt. Diesmal war das Glück mir hold, obwohl ich am Ende drei Runden gebraucht habe, um das letzte notwendige Gold zu bekommen.


    Zweimal Fangfrisch zu dritt. Immer wieder nettes Spiel zwischendurch, vor allem auch schnell erklärt.


    Als Abschluss einmal Heckmeck.


    Heute dann erst privat einmal Funkenschlag zu dritt. Konnte leider nur 17 Städte versorgen, weil 3 Elektro fehlten... Meine Frau hat mit 18 Städten gewonnen.


    Schließlich beim monatlichen Sonntags-Spieletreff einmal meinen "Altiplano"-Prototypen zu dritt. Ganz knapp verloren mit zwei Rohstoffen weniger beim Tiebreak.


    Dann einmal Can't Stop als Lückenfüller beim Warten auf die anderen Tische. Für meinen Geschmack zu glückslastig.


    Nach Neuverteilung der Spieler dann einmal Sherwood Forest zu viert. Als Kennenlernrunde für zwei Neulinge eher etwas dröge verlaufen, außerdem muss man dieses Spiel eigentlich mit 6 oder 7 Spielern spielen, damit ist es richtig läuft.


    Ciao
    Stefan

  • In der letzten Zeit haben wir eher Filme geschaut, an Spielen kam nur Kahuna und Thurn & Taxis auf den Tisch. Trotzdem schön, dass ich auch mal wieder großen Gefallen an einfachen Spielen finden kann.

  • Vorhin eine Runde Stronghold, was mir mit etwa 4 Stunden wesentlich zu lange gedauert hat.


    Ich vermute, die nächste Runde wird (wesentlich) weniger lang dauern, das Spiel ist nicht sooo komplex, aber die Auswahlmöglichkeiten reichlich und da muss man erstmal durchblicken.
    Als Angreifer habe ich dann auch stilecht haushoch verloren und in der 7 oder 8 Runde aufgegeben, da der Siegpunktvorsprung so hoch war, dass mir nicht mehr zu helfen war
    In der nächsten Runde hätte mich der Verteidiger freiwillig in die Burg lassen können und ich hätte verloren...


    Zwei Fragen allgemein in die Runde:
    Bei Kannonen und Stangen, werden die Karten da 1x gemischt und dann für alle Kanonen von oben gezogen? Oder wird nach jedem Zug neu gemischt, so dass theoretisch auch 3x ein Fehlschlag oder 3x der beste Treffer bei rauskommen kann?
    Gespielt haben wir es mit letzterer Reglung, nach nochmaliger Lektüre vermute ich aber erstere Variante.


    Zweite Frage: Der Verteidiger kommt bekommt über die ihm anfangs zugeteilten Einheiten keine anderen mehr?
    D.h. alle Einheiten die er darüber hinaus hat, sind nur Vorrat für bspw. das Training und er hat keine Möglichkeit mehr Einheiten zu bekommen, oder?

  • Einen "Rennspiel"-Abend mit "Normalspielern" eingelegt, nachdem die magische Zahl von vier Spielern kurz vor Beginn um eins überschritten wurde (alles, was ich geplant und mental vorbereitet hatte, war damit unmöglich geworden):


    Nach einem Jahrzehnt Carabande (mit der vermaledeiten Sprungschanze) reaktiviert, dafür extra den Wohnzimmertisch verkleinert, damit man gut drumrum gehen kann, und haushoch verloren (nach zwei Rennen). Ein Hefeweizen auf nüchternen Magen gekippt, war da keine so gute Idee, scheint mir.
    Kam aber sehr gut an.


    Flinke Feger. Auch eine schöne Sache - der jüngste, der ständig nach gefühlten zwei Sekunden das Buch zuklappte, gewann nicht. Wie schon früher kam die Frage auf, ob ein perfekter Zauberspruch auch aus null Karten bestehen kann (wenn alle schwarzen Würfel z.B. entfernt werden müssen). Wildes Blättern in der zwar kurzen, aber suboptimalen Anleitung half nicht. Weiß das jemand?


    Snow Tails (neue Asmodee-Ausgabe). Von wegen suboptimale Anleitung ... bei meiner Erstpartie wurde mir das Ding erklärt, und schien nicht schwierig, obwohl ein paar Detailfragen vom Spielerklärer nicht schlüssig beantwortet werden konnten. Jetzt beim Blick in die Anleitung wurde mir auch klar, warum. Was für ein grässlicher Mix aus launigen Bemerkungen und Regeltexten - teils ununterscheidbar gemischt. Dem Gelegenheitsspieler präsentiert sich dieses eigentlich sehr simple Spiel dadurch und durch die vermeintliche Textfülle als komplexes Strategiewerk (die Gelegenheitsspieler kennen nach meiner Erfahrung durch die Bank die 48seitigen FFG-Regelwerke nicht).


    In der ersten Kurve die Geschwindigkeitsbegrenzung falsch gespielt (die Regelzusammenfassung am Schluss führt in die Irre), und bis zum Ende unschlüssig gewesen, ob man bei Schlittenkollision eine Dellenkarte nehmen muss (vermutlich nicht, obwohl die entsprechende Passage unter dem Titel "Dellenkarten" steht). Sofort am nächsten Morgen eine Kurzregel zusammengestellt, denn Snow Tails ist von allen "klassischen" Rennspielen mein Favorit. Obwohl ich auch diesmal furchtbar verloren habe (aber das ist häufig mein Schicksal als Regelblätterer und einziger Erklärer: ich schaffe es dann nie, mich zusätzlich auf mein Spiel zu konzentrieren. Hatte gegen Ende aber auch schlimmes Kartenpech).


    Interessant: Jeder, der das Spiel das erste Mal spielt (auch ich) glaubt nicht, dass ein Hundeschlitten in der Realität in Richtung des stärker ziehenden Hundes driften würde, was die Regel aber so festlegt. Man hält das für einen Fehler oder eine bewusste Verkehrung der Spielbarkeit wegen. Es ist aber tatsächlich korrekt, denn die Hunde sind mit der Mittelachse des Schlittens verbunden.

  • Zitat

    Original von Michel


    Snow Tails (neue Asmodee-Ausgabe)


    In der ersten Kurve die Geschwindigkeitsbegrenzung falsch gespielt (die Regelzusammenfassung am Schluss führt in die Irre), und bis zum Ende unschlüssig gewesen, ob man bei Schlittenkollision eine Dellenkarte nehmen muss (vermutlich nicht, obwohl die entsprechende Passage unter dem Titel "Dellenkarten" steht).


    Klar bekommt man Dellenkarten wenn man mit überhöhter Geschwindigkeit in eine Kurve geht, dabei ist es vollkommen egal, ob man nach der Kurven-Linie eine Kollision verursacht. Die Geschwindigkeit ist ausschlagsgebend, nicht die Zugweite. Aber Achtung, eine Bonusbewegung zählt zur Geschwindigkeit dazu!


    Die Regel sagt auch: "Die Geschwindigkeitsbeschränkung gilt nur in dem Moment, in dem der Schlitten die Linie überfährt." Und außerdem: "Wenn der Schlitten während der restlichen Bewegung noch eine Kollision verursacht, wird dies nun im Anschluss ausgewertet."


    Also ich hatte nie Probleme mit den Regeln.

    2 Mal editiert, zuletzt von stmountain ()

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  • Deine Antwort passt nicht zur Frage.


    Ich zerlege das mal (aus dem Gedächtnis, Regel nicht vorliegend):


    1. In der Zusammenfassung steht etwas von: "Geschwindigkeitsbegrenzung "bei" Kurven bzw. "in" Kurven" (kann irreführend verstanden werden).


    2. Was passiert bei einer Schlittenkollision? Liest man die Passage, ist klar, was passiert. Schaut man aber weiter nach oben, steht da eine Überschrift "Dellenkarten", die optisch auch zu dieser Passage gehört.


    Im Absatz über der Schlittenkollision wird von Dellenkarten gesprochen, im Anschlussabsatz ebenfalls. Hat man also vergessen, sie explizit zu erwähnen? ... Recht sicher nicht, denn der Sonderfall, der in diesem Anschlussabsatz besprochen wird (Schlittenkollision nach Geschwindigkeitsübertretung) macht klar, dass es keine Dellenkarte für die Schlittenkollision gibt. Oder doch?

  • Die Regel steht auch online, nämlich hier.


    1. Jede Geschwindigkeitsbegrenzung befindet sich eingangs eines Kurventeils. Denn nur da ergeben sie ja auch einen Sinn.


    2. Vielleicht steht das Kollidieren von Schlitten ja unter der Überschrift Dellenkarten, weil man spontan denken könnte, man bekäme auch beim Zusammenstoßen mit anderen Schlitten Dellenkarten. Und dann finde ich es überaus sinnvoll, eben bei diesem Thema sofort nachlesen zu können, dass das eben nicht der Fall ist. Und in der Regelübersicht steht auch bei den anderen beiden Gefahren jeweils explizit dabei, dass man eine oder mehrere Dellenkarte(n) ziehen muss, beim Zusammenstoß mit einem anderen Schlitten aber nicht. Folglich zieht man auch keine Karte.


    Die von Dir bemängelten Punkte stehen also aus meiner Sicht eindeutig und auch gut verständlich und durchdacht formuliert in der Regel und der Zusammenfassung. Ich kann Deine Kritik also nicht nachvollziehen.

  • Zitat

    Original von LemuelG
    1. Jede Geschwindigkeitsbegrenzung befindet sich eingangs eines Kurventeils. Denn nur da ergeben sie ja auch einen Sinn.


    In Moto GP z.B. gelten die Würfeleinschränkungen innerhalb der gesamten Kurve. Hängt vom Autor ab, was er will.
    Aber ich habe auch gar nicht bemängelt, dass die Regel an dieser Stelle unklar ist - lediglich die Zusammenfassung auf der Rückseite macht es (z.B. durch vorgerückte Stunde unaufmerksamen) Spielern leicht, sie misszuverstehen ("Geschwindigkeitsbeschränkung in Kurven" steht da statt z.B. "Geschwindigkeitsbeschränkung bei Kurveneinfahrt"). Und ich habe ja auch angedeutet, dass uns die Sache schon innerhalb der ersten Kurve spanisch vorkam.


    Zitat

    2. Vielleicht steht das Kollidieren von Schlitten ja unter der Überschrift Dellenkarten, weil man spontan denken könnte, man bekäme auch beim Zusammenstoßen mit anderen Schlitten Dellenkarten. Und dann finde ich es überaus sinnvoll, eben bei diesem Thema sofort nachlesen zu können, dass das eben nicht der Fall ist.


    Und ich fände es eben überaus sinnvoll, eine positive Bestätigung dieser Annahme nachlesen zu können. Gibt es aber nicht.


    Zitat

    Die von Dir bemängelten Punkte stehen also aus meiner Sicht eindeutig und auch gut verständlich und durchdacht formuliert in der Regel und der Zusammenfassung. Ich kann Deine Kritik also nicht nachvollziehen.


    Ja, ich find das Spiel auch Klasse *zwinker* ;)


    Aber nur so als Beispiel für Suchspiel und schlampige Formulierung: das Unterkapitel auf Seite 6 ("Mit überhöhter Geschwindgkeit (sic!) in eine Kurve fahren") ist inhaltlich und layouttechnisch grober Unfug. Erst ein ganz lustiger, langer Absatz ohne Regelbezug, den man besser kursiv oder sonstwie vom Regeltext hätte absetzen sollen, dann keinerlei Hinweis auf "die rote Linie zu Beginn einer Kurve" - nein, unvermittelt wird von einer "Geschwindigkeitsbeschränkung" geredet, von der ein Leser noch gar nichts wissen kann. Welche Strafen einem drohen, wird aber gleich im Anschluss ausführlich erklärt. Also liest der verwirrte Leser noch mal den einleitenden Absatz, weil er denkt, er habe etwas übersehen. Hm, offenbar nicht.
    Im Folgeabsatz wird dann plötzlich "die Linie" erwähnt, und erst mitten im folgenden Unterkapitel steht eine Abbildung, mittels derer man den Sachverhalt versteht (meistens stehen die Abbildungen den jeweiligen Textpassagen zugeordnet, an dieser Stelle nicht).
    Ich will nicht "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" lesen (bei der man den Handlungsablauf erst kennt, wenn man alles gelesen und in Zusammenhang gebracht hat), sondern eine Spielanleitung ...


    Die Fragor-Anleitung, die ich mir jetzt noch mal angesehen habe, hat das alles mit identischen Worten tatsächlich besser gelöst, obwohl die von mir sogar einen dicken Kleinverlagsbonus bekommen hätten. Gut - die Optik bei Asmodee ist tausendmal toller, aber eben nur reine Optik ...


    Ebenfalls keine Frage ist, dass es deutlich schlimmere Regeln gibt (bis zur Unspielbarkeit - die der Erstauflage von Khronos z.B.), aber es gibt auch Besseres.

    Einmal editiert, zuletzt von M_20210813_gelöscht ()

  • Ersteinmal möchte ich sagen, auf das Spiel Drachenherz bin ich hier im Forum aufmerksam geworden. Jetzt zum Spiel. Das Artwork finde ich gelungen. Besonders der Spielplan wurde sehr schön und stimmungsvoll gestaltet. Wohin die Karten abgelegt werden müssen und welche Karten man im Gegenzug nehmen kann, werden durch die Bilder und Pfeile klar dargestellt. Das Spiel spielt sich sehr flüssig und schnell und man hat Lust auf eine Revanche. Ich glaube wir haben pro Partie 15 bis 20 Minuten gebraucht. Es ist ein einfaches Spiel, genau das Richtige nach einem anstrengenden Arbeitstag. Mir gefällt es gut.

  • Danke für die Antwort. Ich hatte mir damals mal auf Spiellama das Video angeschaut. Fand es so ganz nett - aber nett ist ja bekanntermaßen der Bruder von ..... ;)

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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