Kaufkriterium

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    Original von Sankt Peter
    Wie wichtig ist für Euch dad Kaufkriterium:


    "spielt auch meine Frau/ Freundin mit"?


    Es ist eigentlich unwichtig.


    Ich kaufe die Spiele, die ich spielen will.
    Und die Spiele, die meine Frau spielen will, die kaufe ich auch.


    Und diejenigen Spiele davon, die wir beide spielen wollen, die spielen wir dann auch zusammen - sofern Zeit ist.


    Aber zugegebenermaßen diskutieren wir öfters mal darüber, was Kaufentscheidungen natürlich auch beeinflussen kann.


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Bei mir sieht es ähnlich wie bei Warbear aus.
    Ich bin bei uns sozusagen Spielebeauftragter. Es gibt aber schon Diskussionen darüber welches Spiel denn bei beiden ankommt. Wobei ich da nicht immer Rücksicht darauf nehme, dafür aber in Kauf nehmen muss, dass Sie nicht mitspielt.


    Für ein Spiel an dem meine Freundin auch Interesse bekundet fällt der Kauf leichter. Aus diesem Grund würde ich sagen, dass es schon ein Kriterium ist, aber ein sehr geringes.


    MfG
    fleXfuX

    Wer die Weisheit mit Löffeln gegessen hat, neigt zu geistigem Durchfall.

  • Ich kaufe meistens nur das was meine Freundin auch mit mir spielt, alles andere wäre rausgeworfenes Geld, weil die Spiele im Schrank verstauben würden.
    Es gibt aber seltene Ausnahmen, wenn ich durchs Internet total heiß auf ein Spiel bin, dann hoffe ich einfach mal auf meine Kiddis.


    Zum Glück haben wir aber so ziemlich den gleichen Geschmack.


    Helby

  • ..bei mir sieht es ähnlich aus wie bei Helby.
    Ein Spiel, das meine Freundin nicht mitspielt würde mir zu wenig gespielt werden. Allerdings mache ich in seltenen Fällen schon eine Ausnahme und kaufe ein Spiel wenn es nur mir gefällt. Die Vorauswahl treffe aber eh immer ich.

  • Da meine Freundin und meine Kinder absolut kein Interesse an Brettspielen haben ( nicht mehr, war vor der Pubertät bei den Kindern auch noch anders ) spiele ich nur mit meiner Spielegruppe und da haben wir alle einen ähnlichen Geschmack, oder zumindest genug unterschiedliche Geschmäcker um mir die Möglichkeit zu geben alles mal zu spielen, also kaufe ich was ich will.
    Meine Freundin kauft ab und zu auch mal ein Spiel, wenn sie findet das es interessant aussieht, oder billig ist, spielen ist aber nur ganz, ganz selten drin.

  • Ich überlege mir was passt in meine Sammlung. Da wird vor allem auf das Genre, Spieldauer und Komplexität geachtet.
    Wenn meine Freundin dann mitspielt ist es gut, wenn nicht auch nicht schlimm.
    Manchmal erfreue ich mich auch einfach an einem Spiel in der Hoffnung jemand zu finden der es ebenfalls liebt. Das hält sich bei mir aber in einem gewissen Rahmen.


    Ein anderes wichtiges Kriterium sind die Rezi's in Netz. Da ich meist Spiele kaufe die ich selbst auch noch nie gespielt habe.

  • Ja, die schlimmsten Käufe bei Spielen sind die, wo man das Spiel selber genial findet, aber hoffen muss, dass es überhaupt mal auf dem Tisch landet.

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

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    Original von Sankt Peter
    Ja, die schlimmsten Käufe bei Spielen sind die, wo man das Spiel selber genial findet, aber hoffen muss, dass es überhaupt mal auf dem Tisch landet.


    Genau das hatte ich in einem anderen Thread als Fehler bezeichnet (den ich bis vor ein paar Jahren selbst regelmäßig gemacht hatte):
    Deflation bei Spielepreisen?


    Wenn ich jetzt ein neues Spiel kaufe, habe ich fast immer meine(n) Spielpartner dafür im Sinn. Da kann dann natürlich auch noch einiges schief laufen (Geschmäcker ändern sich, Zeitprobleme, Dissonanzen, ...), aber zumindest habe ich das Spiel nicht einfach ins Blaue gekauft. Ein paar Ausnahmen davon sind meinem zwar stark reduzierten, aber rudimentär immer noch vorhandenen Sammeltrieb geschuldet, evtl. auch gewissen nostalgischen Anwandlungen.


    Total abgewöhnt habe ich mir aber, auf die in den Foren regelmäßig auftauchenden Hypes zu reagieren. Da bin ich viel zu oft reingefallen. Ich warte jetzt lieber ab, bis ich mal wo anders mitspielen konnte und bis sich der Hype gelegt hat. Auch meine Preorders habe ich drastisch eingeschränkt. Die beziehen sich inzwischen fast ausschließlich auf Ergänzungen von Spielen oder Spiele-Serien, die ich schon habe und von denen ich weiß, dass sie nicht an meinem persönlichen Bedarf vorbei gehen werden.


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Erfreulicher Weise sind wobo und ich beide Spielefreaks, so dass sich bei uns nur diese Frage stellt, wenn ein Spiel einen von uns überhaupt nicht anspricht. Da wir fast immer gemeinsam (ggf. plus Spielerunde) spielen, wäre das dann schlecht, aber jeder von uns spielt auch mal ein Spiel mit, das er nicht so gern mag. Ich spiele z.B. auch mal El Grande mit (und verliere erwartungsgemäß), wenn die anderen unbedingt wollen, solange wir danach wieder ein für mich ansprechenderes Spiel spielen.

  • Bei mir ist eigentlich nur wichtig ob mir das Spiel gefällt, da erstens meine Freundin sowieso nur selten mitspielt, und zweitens sich meistens Mitspieler finden lassen (bestechen, drohen, vorspielen falscher Tatsachen usw.).


    Gruß


    Marcus

  • Zitat

    Original von Sankt Peter
    Ja, die schlimmsten Käufe bei Spielen sind die, wo man das Spiel selber genial findet, aber hoffen muss, dass es überhaupt mal auf dem Tisch landet.


    *verzweifelt auf sein StarCraft und Tannhäuser blickt...*


    Ich schaue grundsätzlich zuerst, welche Spiele mich begeistern könnten, dann welche davon in unserer Spielerunde Anklang finden könnte... im Zweifelsfall frag ich einfach in die Runde, was sich so für Meinungen dazu finden.


    In Ausnahmefällen (großteils und rein zufällig im Oktober) komme ich über den ersten Schritt nicht hinaus, habe es aber bisher erst bei Turandot bereut...

  • Zitat

    Original von Sankt Peter
    Ja, die schlimmsten Käufe bei Spielen sind die, wo man das Spiel selber genial findet, aber hoffen muss, dass es überhaupt mal auf dem Tisch landet.


    Das Problem ist hierbei nicht das einzelne Spiel - das Problem ist die Masse. Letztendlich finde ich für (fast) jedes Spiel Mitspieler. Das Problem bei mir sind die vielen noch ungespielten im Regal. Die haben sich angestaut, als unsere Kids noch klein waren und ich weiter gekauft habe wie vorher. Inzwischen sind davon einige noch ungespielt schon wieder zum alten Eisen geworden.


    Das schöne ist aber: die Zahl der Ungespielten steigt inzwischen trotz der weiterhin stattfindenden Zukäufe nicht mehr an. Sie sinkt sogar, langsam aber stetig. Inzwischen helfen die Kids nämlich durchaus mit. Ehefrau und Kinder geben aber kaum Kaufkriterien vor. Aus deren Sicht haben wir schon lange genug Spiele.


    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

  • Hallo!


    Und wie siehts aus mit dem Kriterium: Spielt mein Mann/Freund mit?


    Prozentual gesehen ist es wahrscheinlich eine kleinere Gruppe und dann eher so, dass beide spielen.
    Ich habe das Glück, dass mein Freund auch spielt. Er ist allerdings durch mich wieder mehr zum Spielen gekommen.
    Wir haben eine Spielegruppe, in der wir auch verschiedene Spiele mit verschiedenen Leuten spielen können. So muss ich nicht zwangsläufig den gleichen Geschmack wie mein Freund haben.


    Gruß
    Dorothee

    Einmal editiert, zuletzt von dola71 ()

  • Hi,


    bei mir spielt dieses Kriterium die allesentscheidende Rolle.


    Da wir hier maximal 4 Spieler sind , die Ich meistens auch noch überreden muss überhaupt zu spielen, macht es für mich absolut keinen Sinn mir zum Beispiel die großen FFG Spiele zuzulegen. Kein Mensch würde sie mit mir spielen obwohl Ich ein riesen Fan von derart spielen bin.



    Und auch in meiner sehr überschaubaren Sammlung liegen noch einige Spiele ungespielt herum und warten darauf gespielt zu werden.


    Meistens komme Ich mit der Aussage daher, dass das Spiel ja nur ne halbe Stunde dauert oder die Regel doch nur 4 Seiten hat. Wenn sie sich dann aufgerafft haben und am Spieltisch sitzen stellen sie zwar fest dass das Spiel eigentlich 1 Stunde dauert und Die Regel plätzlich 10 Seiten hat, aber sitzen sie erstmal am Tisch spielen sie auch meistens trotzdem. Und haben auch ihren Spaß.


    Gruß


    Suryoyo

    Einmal editiert, zuletzt von Suryoyo ()

  • Zitat

    Original von Suryoyo
    Meistens komme Ich mit der Aussage daher, dass das Spiel ja nur ne halbe Stunde dauert oder die Regel doch nur 4 Seiten hat. Wenn sie sich dann aufgerafft haben und am Spieltisch sitzen stellen sie zwar fest dass das Spiel eigentlich 1 Stunde dauert und Die Regel plätzlich 10 Seiten hat, aber sitzen sie erstmal am Tisch spielen sie auch meistens trotzdem. Und haben auch ihren Spaß.


    Klarer Fall von Notlüge, und noch klarer zu deren bestem. :)

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    Original von Sankt Peter
    Wie wichtig ist für Euch das Kaufkriterium:
    "spielt auch meine Frau/ Freundin mit"?


    Eigentlich unwichtig, da wir beide einen relativ ähnlichen Geschmack haben, was Spiele betrifft.


    Sie selbst kauft zwar keine eigenen Spiele (wieso auch, wenn ich schon genug kaufe? ^^), aber spielt gerne und häufig mit. Einzig bei der Meinung zum Thema des Spiels gehen dann die Geschmäcker auseinander.
    Letztlich haben wir Kyklades gespielt, und danach meinte sie, dass es ihr zu "griechisch" ist - wenn sie es spielt und die Illustrationen sieht, habe sie den Geschmack von Ouzo im Mund. :)


    Somit kann ich mich also voll und ganz nach meinem eigenen Gespür richten, wenn ich Spiele kaufe. Aber auch ansonsten würde ich mich nicht danach richten, sondern auch Spiele kaufen, von denen ich weiß, dass sie sie nicht mögen wird - ich muss das Spiel ja nicht mit ihr spielen... :)


    Was allerdings auch mal ein Kaufkriterium ist: Familien-/WenigSpieler-Tauglich. Und "Party-Spiel"; im Sinne von WenigSpieler-Spiel für 6+ Personen. Gift Trap steht da zB noch auf meiner Liste...

  • Wie stark werdet Ihr von Rezensionen bei der Kaufentscheidung beeinflusst?


    Ich lese mir oft die negativen Meinungen durch, da diese oft informativer sind als die Lobreden - und auch eher dazu taugen Geld zu sparen ;)

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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  • Zitat

    Original von Marcus
    Rezensionen dienen mir als Hinweis wie ein Spiel sein könnte. Ansonsten finde ich sind Spiele eine sehr große Geschmackssache. Deshalb lege ich auf Rezensionen keinen so großen Wert.


    Gruß


    Marcus


    worauf dann. Spielregelstudium? Testspiele?

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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  • Mir sind Bilder vom Spielmaterial und Spieldesign sehr wichtig.


    Wenn ein Spiel tolle Mechanismen hat, sich optisch aber wie eine Steuererklärung anfühlt und oft auch genauso lange dauert, dann lese ich mir die Rezensionen gar nicht erst durch. Anderen mag das gefallen, ungestaltete Holzblöcke auf gerasterten Feldern hin und her zu schieben, Buchhaltung mit ausdruckslosen Zahlen zu betreiben und triste Spielkarten in der Hand zu halten, mir jedoch nicht. Dass man umfassende Mechanismen auch ansprechend umsetzen kann, beweist Le Havre.


    Ein Spiel, dessen Design ich selbst hinbekommen könnte - im Schulfach Kunst schwankte ich stets zwischen 3 und 4 - ist nichts für mich.

  • Rezensionen sind für mich relativ wichtig; und gerade die kritischen (und damit auch oft teilweise negativen) sind die besseren Rezensionen. Vielleicht liegt es daran, dass ich dem Frieden nicht traue, ein Spiel könnte wirklich PERFEKT sein. :)
    Aber wenn eine Rezension negative Aspekte eines Spiels hervorhebt, dann kann ich für mich besser beurteilen, ob ich diesen negativen/fragwürdigen Aspekt eben auch als negativ betrachten würde. Beispielsweise so passiert bei Claustrophobia, wo in einer BGG Kritik das System der Trefferpunkte, die gleichzeitig Attributs-Würfel sind, kritisiert wurde: Ich fand das System im Gegensatz zum Autor sehr gut, und habe dementsprechend das Fazit der Rezension abgeändert.


    Negative Kritik erläutert oftmals auch stärker den kritisierten Mechanismus und den Grund der Kritik. Daher bekommt man so auch einen tieferen Einblick.


    Also: Pro Rezension!
    (Letztlich begeistert entdeckt: Die Video Rezis von Tom Vasel! ^^)

  • Zitat

    Original von Sankt Peter
    Wie stark werdet Ihr von Rezensionen bei der Kaufentscheidung beeinflusst?


    Ich lese mir oft die negativen Meinungen durch, da diese oft informativer sind als die Lobreden - und auch eher dazu taugen Geld zu sparen ;)


    Kommt darauf an, wie die Rezension geschrieben ist.


    Ich finde Rezensionen hilfreich, wenn der Rezensent
    - das Spiel mindestens 5x (besser öfters) gespielt hat
    - das Spiel in unterschiedlichen Besetzungen gespielt hat (bezüglich Spielerfahrung, Alter, Spielerzahl, etc.)
    - versucht hat, das Spiel dabei an seine Grenzen zu bringen
    - über seine Erfahrungen dabei berichtet, insbesondere über mögliche Schwachstellen
    - bei historischen Spielen die Umsetzung und auch den historischen Hintergrund beschreibt und Referenz-Literatur angibt
    - seine generellen Vorlieben, Abneigungen und Spielerfahrung offen legt, damit ich ihn im Vergleich zu mir selbst einordnen kann


    In Rezensionen brauche ich weder umfangreiche Prosa zur Einleitung des Artikels noch stupide Auflistung der Spielregeln und der Sequence of Play.


    Kurz gesagt:
    Gut ist alles, was geeignet ist, mir meine Meinung zu bilden, ob das Spiel für mich und mein Umfeld interessant sein könnte.
    Alles andere ist überflüssig.


    Und wenn ich bei BGG die Kurz-Kommentare anschaue, interessieren mich in erster Linie die - begründeten - Kommentare der niedrigen Bewertungen.
    Das BGG-Ranking interessiert mich überhaupt nicht, da es mir nicht weiter hilft.


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Zitat

    Wie stark werdet Ihr von Rezensionen bei der Kaufentscheidung beeinflusst?


    Von Rezensionen? Überhaupt nicht!


    Zitat

    Ich lese mir oft die negativen Meinungen durch, da diese oft informativer sind als die Lobreden - und auch eher dazu taugen Geld zu sparen ;)


    Tatsächlich, das wäre ja man was neues. Negativkritiken sind meistens absolut abgedroschen, allgemein gehalten ohne auf das Spiel einzugehen. Das ist Teilweise Sprachlich "innovativ" verpackt - in sofern hat es einen gewissen Unterhaltungswert, aber ansonsten?
    Ich achte immer sehr genau speziell auf die Kritikpunkte in Rezensionen - und99% sind: "nicht neues", "gab es alles schon" und "zu glückslastig". Total abgedroschen, total behämmert. Gutes Beispiel (für eine nichtssagende Kritik: Egizia auf Spielama.de - erst werden ewig lang die Spielregeln erklärt und dann kommt eine total nichtssagende Kritik.
    Interessant ist auch: Ich bezeichne mich mal jemanden der "viele solcher Spiele spielt" und ich find's *richtig* gut. Cool auch: Der extrem strapazierte Glücksfaktor - auch bei Egizia (laut der Video-Rezi) ein grosser Kritikpunkt. :prost:


    Atti

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  • Zitat

    Original von Sankt Peter
    worauf dann. Spielregelstudium? Testspiele?


    Rezensionen finde ich hilfreich damit man eine Vorauswahl treffen kann, bei welchen Spielen eine nähere Betrachtung lohnenswert sein könnte. Für die Kaufentscheidung ist die Kritik, Meinung einer mir unbekannten Person völlig unerheblich.


    Ansonsten finde ich alles hilfreich was ein Spiel grob beschreibt, oder auch Bilder des Spielmaterials. Die Spielregeln lese ich mir vor dem Kauf nie durch, wenn ich ungefähr weiß um was es geht reicht mir das. Testspiele sind natürlich der Idealfall, der sich allerdings nicht immer erreichen lässt.


    Gruß


    Marcus

  • Mmh Rezensionen beeinflussen mich nicht mehr. Denn die meisten Rezensionen im Netz helfen mir nicht weiter.


    Was ich wissen muss ist.


    Macht es Spaß? Was bringt es mir wenn ich die ganzen Menchanismen kenne und ich am Ende doch nicht weiß ob es Spaß macht


    Welche Spieleranzahl? Es gibt viele Spiel die funktionieren einfach nicht mit einer bestimmten Spieleranzahl. Deshalb ist mir wichtig das in der Rez. steht wie es sich mit unterschiedlicher Spieleranzahl spielt.


    Spielalter und wleche Spielertypen Ab wann/mit wem kann man es Spielen? Ist für mich persönlich sehr wichtig da ich mit vielen verschiedenen Menschen spiele.


    Was total überflüssig in einer Rez. ist

    Noten Was bitte sagen die aus? Das, das 6 nimmt besser ist als ASL. Klasse, die Noten sind ja verlgeichbar.


    Das erklären von Regeln Die muss ich eh nochmals Lesen, wenn ich so heiß auf die Regeln bin kann ich sie mir auch im Netz suchen und selbst lesen. Dann ist es wenigstens Punkt genau.


    Im Fazit so Sätze wie


    ..... ist für Vielspieler geeignet.


    Toll meine Oma spielt jeden Abend Skat deshalb ist Vasco de Game noch lange nichts für sie


    ..... es dauert sehr lange.


    Das sagt auch viel aus. Viel eher würde mich interessieren wie viel Downtime man hat bzw. wie es sich die länge Anfühlt. Hat man irgend wann keine Lust mehr, oder sind die 6 Stunden kaum spürbar.

  • Zitat

    Original von Uzi
    Macht es Spaß? Was bringt es mir wenn ich die ganzen Menchanismen kenne und ich am Ende doch nicht weiß ob es Spaß macht


    Die Mechanismen im Groben zu kennen kann schon dazu führen ein Spiel im Vorfeld auszuschließen, ansonsten ist der Punkt sehr subjektiv. Im Zweifel hilft nur ein Probespiel.


    Zitat

    Original von Uzi
    Welche Spieleranzahl? Es gibt viele Spiel die funktionieren einfach nicht mit einer bestimmten Spieleranzahl. Deshalb ist mir wichtig das in der Rez. steht wie es sich mit unterschiedlicher Spieleranzahl spielt.


    Die hat sich die Angabe bei BGG sehr bewehrt, aber letztendlich hilft hier aber auch nur ein Probespiel.


    Zitat

    Original von Uzi
    Spielalter und wleche Spielertypen Ab wann/mit wem kann man es Spielen? Ist für mich persönlich sehr wichtig da ich mit vielen verschiedenen Menschen spiele.


    Das kann man anhand der Mechanismen schon grob abschätzen, das auf der Packung angebene Alter interessiert mich wenig. Kennt man seine Mitspieler, weiß man, was man ihnen zumuten kann.


    Zitat

    Original von Uzi
    Was total überflüssig in einer Rez. ist


    Noten Was bitte sagen die aus? Das, das 6 nimmt besser ist als ASL. Klasse, die Noten sind ja verlgeichbar.


    Das halte ich für gelinde gesagt Schwachsinnig. Die Mehrheit der Menschen richtet sich nach Noten, mich eingeschlossen. Denn sie geben eine Orientierung, ich bezweifle, dass du dir ein Spiel bewusst zulegen wirst, dass bei BGG einen Durchschnittsnote von 4.8 besitzt.
    Der Vergleich von 6nimmt mit ASL hinkt gewaltig, Bewertungen sind im Normalfall stets in ihrem Segment zu sehen. Und da ist bspw. 6nimmt eines der besten Vertreter unter kleinen Kartenspielen, den man auch mit einer breiten Gruppe spielen kann.


    Zitat

    Original von Uzi
    Das erklären von Regeln Die muss ich eh nochmals Lesen, wenn ich so heiß auf die Regeln bin kann ich sie mir auch im Netz suchen und selbst lesen. Dann ist es wenigstens Punkt genau.


    Wie oben schon geschrieben, sollten die Mechanismen im Groben beschrieben sein, auch wenn es nur durch Vergleiche passiert. Mir nützt keine Rezension etwas, wenn da letztendlich nur steht: Das Spiel ist supidolldol, kauft es euch unbedingt. Außerdem habe ich in den seltensten Fällen die Lust und Zeit um die Regeln potentiell interessanter Spiele zu lesen.

    2 Mal editiert, zuletzt von stmountain ()

  • Rezensionen sind für mich in erster Linie interessanter, begleitender Lesestoff. Vergleichbar mit gewissen Teilen in Tageszeitungen... ja, es liest sich interessant, ja man stößt ab und an auf "Aha"-Artikel, nach deren Lesen man dann umdenkt.


    Kaufkriterium oder notwendige Infoquelle vor einer Anschaffung sind Rezensionen für mich nicht. Weder positive noch negative Rezensionen. Obschon ich den anderen insofern zustimmen muss als dass negative Rezensionen oftmals wesentlich unterhaltsamer dargestellt sind als die vielerorts präsentierten Lobhudeleien. Die Video-Reviews von Vasco da Gama sind ein tolles Beispiel. Genial.


    Ausschlaggebend ist für mich zum einen der Eindruck, den das Material vermitteln kann, Und hierbei meine ich nicht unbedingt ob 10.000 individuell gestaltete, künstlerisch wertvolle Plastikfigürchen eine auf Butterbrotspapier gekritzelte Skizze bevölkern, sondern schlichtweg der Eindruck:
    - lässt schon das Material ein schönes Thema erkennen
    - passt Grafik und Material an sich zum Thema
    - ist es schön übersichtlich oder eher chaotisch
    - weckt es Neugier, was oder worum genau es geht
    - möchte man vielleicht sogar direkt anfangen zu spielen ohne schon näheres zu wissen


    Zum anderen sind die Spielregeln für mich sehr, sehr wichtig:
    - sind sie verständlich geschrieben
    - vermitteln sie beim Diagonallesen bereits einen guten Eindruck vom Spielablauf
    - bleiben Fragen nach dem ersten Lesen
    - wie komplex oder gar kompliziert sind die Spielmechanismen
    - scheint das Thema zu passen
    - sind Mechanismen bzw. die Kombination derer neu, besser oder einfach anders als in bereits gespielten Spielen


    Dabei versuche ich heraus zu finden, ob das Spiel in unsere Spielerunde passt, ob es vielleicht eines ist, dass auch gut zu größeren Runden (6-9 Spieler) passen könnte, oder in wie weit es eingeschränkt wird, wenn weniger Spieler dabei sind...


    Aus den Gründen sind "objektive" Rezensionen für mich weniger hilfreich als offenkundig subjektive Berichte /Kommentare von Spieleabenden aus denen wesentlich mehr über Spielgefühl, Spaß etc. zu erkennen ist.


    Udo Bartsch hat diesbezüglich eine sehr schöne Bemerkung geschrieben. Sinngemäß, es gibt viel Spiele, die an sich gut funktionieren und tolle Mechanismen und Themen miteinander verbinden, aber die einen trotzdem nicht faszinieren.

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