10.5. - 16.5.2010

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  • Die letzte Woche hat schon gut aufgehört; so fängt diese auch gleich wieder gut an:


    Gestern abend eine Runde Kyklades zu viert, danach in derselben Besetzung Thunderstone.


    Also, ich mag beide Spiele gerne, wobei bei Kyklades am Ende dann einfach die Situation war, dass drei der Vier Spieler eine Metropole hatten; die vierte Mitspielerin hätte ihre Metropole in der Runde bekommen.
    Im Kreaturen-Stapel lagen noch zwei Kreaturen verdeckt; eine davon der Pegasus, der damit für jeden das Spiel hätte beenden können. Ich selbst habe einfach zur Sylph (Slyph? Sliph? Schlüpf?? ^^) gegriffen, ein Schiff zwischen meine Insel und die gegnerische gezogen, und auf Würfelglück gehofft: 2 Soldaten gegen 2 Soldaten in Metropole (ich selbst hatte eben Ares).
    Das Unschöne daran: Man werkelt das ganze Spiel auf das langfristige Ziel hin; aber letzten Endes haben doch alle Spieler eine Metropole, und es geht nur noch um eine schnelle Eroberung mit ein wenig Würfelglück. Vielleicht war es das falsche Spiel nach einem Wochenende voll Loyang und Le Havre, wo das Würfelglück ja eher gar keine Rolle spielt.
    Mir hat es zwar wirklich Spaß gemacht, aber ich hadere noch mit mir, wie gut ich das Spiel wirklich finde. Andere Aspekte sind sehr schön: Der Bietmechanismus auf die Götter; die Handlungsmöglichkeiten durch die Götter; der Kampf an sich, der eben nicht so sehr auf Glück setzt und einem auch die Möglichkeit des Rückzugs bietet, ohne dass gleich Alles weg ist.


    Thunderstone dann hat mir sehr gut gefallen. Wir waren schnell im Thema, auch wenn es leider immer wieder Unklarheiten gab, die vom schlecht aufgebauten Regelwerk nur schwierig zu lösen waren, wenn überhaupt. Essentielle Dinge, wie: Ein Held kann nur eine Waffe tragen. verstecken sich sehr gut. ^^
    Das Dungeon-Crawl-Feeling kam dabei (bei mir) sehr gut auf. Leider haben wir unter einer Horde sehr starker Monster gelitten, gleich am Anfang des Spiels: Die Sphinx, nur magisch zu Verwunden. Ein Schleim, Edged Weapons wirkungslos und Magie nur halb so stark, und in der dritten Ebene ein Nightmare, also -5 Licht und ein Fighter stirbt nach dem Kampf.
    Daran hatten wir ein wenig zu knabbern und waren so Runde um Runde im Dorf.
    Die Kritik an der Symbolik ist auch bei uns gefallen ("Bei Dominion besser gelöst." - "Aber Dominion hat doch gar keine Symbole...?"), aber ganz zu Anfang. Später waren die wenigen Symbole "gelernt" und kein Problem mehr...


    Ich freue mich schon auf die Erweiterung. :)

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  • Hiho,


    Gestern gabs:


    - Maria


    Inzwischen mag ich es sogar mehr als Friedrich. Es ist echt gelungen - mit so wenig Regel so ein grosses Spiel. Super


    - Shougun / Queen


    Zu 3 recht friedlich, dafür aber ein ziemlicher Kampf um die Ernährung (habs keinmal geschafft meine Leute zu ernähren). Das Bieten um den Spielreihenfolge, sowie die "Spezialaktion" tun dem Spiel im vergleich zu Wallenstein gut - definitiv eine verbesserung (und Wallenstein mag ich auch) - das Setup in Japan nervt allerdings ein wenig.


    So, dann geht's jetzt frisch zum einem Europe Engulfed (Tournament Szenario). Und mal sehen was der Tag danach noch bringt (sofern dann noch was Tag übrigt ist :-) ).


    Atti

  • Und nochmal nachgereicht: Gesten abend Vor den Toren von Loyang zu dritt.


    Wahrscheinlich die ungünstigste Variante; da es wohl die höchste Downtime hat (2 Spieler schauen zu, während einer was macht). Egal, mir bringt das Spiel sehr viel Spaß! Unser "Neuling" hat gleich mal einen Punktestand von 19:18 abgeräumt - und sich doch sehr geärgert, dass es nicht mehr zur 20 gereicht hat... verständlich...

  • Hiho,


    Gestern gab´s nur ein Spiel:


    - 2x Europe Engulfed - Tournament Szenario


    Die erste Partie haben wir nach gut der hälfte in aussichtsloser Allierter Position abgebrochen und direkt eine zweite gestartet. Die lief dann ziemlich ausgeglichen und endete Unentschieden (nach der Turnierwertung bekommt der Allierte 0.01 Punkte mehr).
    Von der Position auf dem Brett ist am Schluss war´s sogar rel. Historisch.
    Das Tournament Szenario spielt sich aber total anders, weil man SIegpunkte für bestimmte Kriegsziele bekommt. Das führt gerade zum Ende das Spiel zu seltsamen Zügen (wenn man weiss das es keine weitere Runde gibt, kann man auch man eine aussichtslose All-Out-Offensive starten - ausser das man eins auf die Mütze bekommt, kann ja nix passieren. Das finde ich etwas unschön, angesichts dessen das EE ein ziemlich hstorischen Spiel ist (was viele ja stört), gefällt mir das nicht so gut - von der Spielmechanik ist´s aber kein Problem - bringt sogar einen gewissen Pfiff ins Spiel.


    Jetzt gibts erstmal nochmal Maria und dann schau´n wir mal ...


    Atti

  • Gestern gab es den 400. Haarer Spieleabend - gut besucht und laut, wie halt immer. :-)


    Als allererstes eine Runde neuer Gesichter, die schnell die magische Marke von 6 Leuten erreichten - ich habe vorgeschlagen, ihnen Granada zu erklären. Das ging ganz schnell, war ob der Lautstärke nicht ganz einfach. Nach 15 Minuten konnte ich die Runde ihrem Schicksal überlassen und selbst zusehen, noch einen Stuhl zu ergattern!


    Zu viert haben wir uns dann über die Speicherstadt hergemacht. Drei von uns haben sich zu sehr auf die Aufträge und Schiffe konzentriert, sodass dem lachenden Vierten Punkte én masse in den Schoß fielen. Da heißt es, bei weiteren Partien besser auf der Hut sein und auch mal einen gefassten Plan fallen zu lassen! Mir hat das Gerangel um Punkte und Positionen gut gefallen, einem Mitspieler war es zu chaotisch.


    Anschließend konnten wir uns auf Hansa Teutonica einigen, dass besagter Mitspieler eigentlich aus den gleichen Gründen weniger gern spielen wollte. Das hat ihn aber nicht davon abgehalten, souverän mit knapp 30 Punkten Vorsprung zu gewinnen! Vielleicht hätten wir ihn doch öfter attackieren sollen. Ein sehr, sehr gutes Spiel wie ich finde und ein heißer Kandidat für den DSP 2010!


    Als letztes Spiel des Abends, das "nicht mehr lange dauern sollte", kam schließlich Kopf an Kopf, die Lizenzausgabe von Long Shot, Z-Man-Games, auf den Tisch. Nach einer Bastelstunde, in der die Plastikpferdchen eine bunte Nummer verpasst bekamen und dem Studium der übersichtlichen Regeln, wagten sich noch vier Leute an das Renn- und Wettspiel von Kosmos. Mit wenig Startkapital wettet man auf würfelgetriebene Pferde, die käuflich sind und dem Besitzer beim Rennerfolg eine stattliche Prämie versprechen. Motor des Spiels sind etwa 100 Aktionskarten, die meistens Geld, manchmal aber auch Positionsvorteile für die Pferdchen bringen. Wer am Ende, nachdem drei Pferde das Ziel erreicht haben, "am besten" gewettet und damit das meiste Geld hat, gewinnt. Die Einflußmöglichkeiten sind nicht besonders groß, aber bei einem Pferderennwettspiel ist das ja auch nicht anders zu erwarten - hier regiert das Glück! Bei einer Spieldauer von 45 - 60 Minuten (ohne Bastelarbeit) ist das durchaus OK; dass bis zu 8 Leute spielen können, eine seltene Ausnahme. Ich fand mich gut unterhalten, verspüre aber keinen großen Wiederspiel- oder Kaufanreiz.

  • Tach,


    Zitat

    Original von Attila
    Jetzt gibts erstmal nochmal Maria und dann schau´n wir mal ...


    da hat doch nicht einer Urlaub und verbringt den ganzen Tag damit, komische Brettspipele zu spielen?! ;)

  • Gestern zu viert erstmals Evo. Hat mich nicht vom Hocker gerissen. Wieder so ein Spiel, bei dem derjenige gewinnt, der (mehr oder minder zufällig) seltener zum Ziel der gegnerischen Attacken wird, bzw. der die besseren der krass unterschiedlich starken Ereigniskarten auf die Hand bekommt. Ich hatte nie das Gefühl, irgendwie etwas gegen meinen letzten Platz unternehmen zu können, und bin dann auch erfolgreich Letzter geworden.


    Danach noch eine Runde Sankt Petersburg zu viert, wo aus irgendeinem Grund niemand außer mir eine konsequente Adelsstrategie gefahren hat. Das resultierte durch geschicktes Jonglieren mit Auf-die-Hand-nehmen in der letzten Runde in 9 Adligen und einem 16-Punkte-Vorsprung im Ziel. Bin mal gespannt, wie das Spiel läuft, wenn es mehr Konkurrenz um den Adel gibt und alle irgendwo bei 5 Adligen einkommen.

  • Ich kann malzspiele nur Recht geben. Keltis - Das Orakel macht wirklich Spaß. Während ich beim ursprünglichen Keltis eher das Gefühl hatte, dass auf dem Brett zu wenig passiert und der Fokus auf den Karten liegt, hatte ich bei der Erweiterung eher das Gefühl, dass man vom Brett gespielt wird. Das Orakel ist nun endlich so, wie ich mir Keltis ursprünglich vorgestellt habe: Eine spannende Mischung aus Kartenspiel und Brettspiel, die mehrere Spielstrategien zulässt, sich immer wieder ein bisschen anders spielt und mit jeder Spielerzahl super funktioniert. Nur der Grübelfaktor ist ein wenig gestiegen, was zu einer leicht erhöhten Downtime führt.


    Beim Funkenschlag - Fabrikmanager ist die Spielanleitung nicht so verständlich geworden, wie bei anderen 2F-Spielen. Für ausgefallenere Regelfragen musste ich schon dreimal nachschauen und interpretieren. Abgesehen davon ist der Fabrikmanager ein schönes Optimierungsspiel, das zwar nicht mit einer Vielfalt à la Agricola auftrumpfen kann, dafür aber wesentlich schneller aufgebaut und gespielt ist.


    Warum ich Pentago nicht schon viel früher bestellt habe, bleibt mir ein Rätsel. Schöne Komponenten, praktisch keine Aufbauzeit, einmaliger Spielmechanismus und kein Glücksfaktor. Zwischen kurzen Spielzeiten und richtigen Grübelpartien ist alles drin. Inzwischen sind wir wohl schon über die fünfzigste Partie hinaus.

  • Zitat

    Original von LemuelG
    Danach noch eine Runde Sankt Petersburg zu viert, wo aus irgendeinem Grund niemand außer mir eine konsequente Adelsstrategie gefahren hat. Das resultierte durch geschicktes Jonglieren mit Auf-die-Hand-nehmen in der letzten Runde in 9 Adligen und einem 16-Punkte-Vorsprung im Ziel. Bin mal gespannt, wie das Spiel läuft, wenn es mehr Konkurrenz um den Adel gibt und alle irgendwo bei 5 Adligen einkommen.


    Aus meiner Erfahrung muss ich sagen, fängt einer an auf Adel zu gehen (was eigentlich immer passiert), muss man mitziehen. Wir haben immer sehr viele Adlige in der Auslage.


    Das ganze Wochenende Samarkand gespielt, insgesamt 5 Zweierpartien.
    Das Spiel bietet doch mehr als am Anfang zu sehen war. Gegen einen Wenigspieler 2 x gewonnen, dann überraschenderweise 2 x hintereinander verloren das 2. sogar ziemlich hoch.
    Beim letzten Spiel warf ich dann meine ganze Spielerfahrung in die Waagschale und habe knapp gewonnen.


    In welche und auch wann ich in eine Familie einheirate hängt von den Karten ab, zu überlegen ist auch, ob ich lieber häufig günstig einheirate, oder lieber seltener dafür aber teurere und profitablere Ausgangspunkte habe.
    Lasse ich mir die Karten auszahlen, um schnell an Geld zu kommen, oder behalte ich sie bis zum Schluss, um mehr Punkte zu bekommen, sind noch zusätzliche Überlegungen.
    Meine Befürchtung es könnte zu sehr Chicago Express ähneln haben sich zum Glück nicht bestätigt, dieses hier spielt sich genau so schnell, sogar noch zügiger, aber hier kommen sogar auch Wenigspieler, wie man sieht, sehr gut zurecht.


    Trotz 'nur' 2er Partien finde ich es richtig gut, mit mehreren wird es aber bestimmt noch spannender, freue mich schon auf weitere Runden, welche durch die Kürze des Spiels bestimmt öfter kommen werden.
    Vom Spielgefühl würde ich es mit Trans America vergleichen, schnell gespielt, ohne Grübelei, aber etwas höherer Anspruch.
    Der Spielaufbau durch die 120 Kamele ist das einzige was etwas längere Zeit in Anspruch nimmt.


    Für mich hat Queen Games zwei richtig gute Frühjahrsneuheiten heraus gebracht, wobei durch die kurze Spieldauer Samarkand wahrscheinlich in nächster Zeit am häufigsten auf den Tisch kommt, Fresko mag meine Freundin leider nicht.


    Helby

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  • Zitat


    da hat doch nicht einer Urlaub und verbringt den ganzen Tag damit, komische Brettspipele zu spielen?! ;)


    So ist das schonmal, wenn man ein paar Tage auf der Hexacon verbringt - leider dieses Jahr nur 3 - nächstes Jahr ganz sicher mehr.


    Heute gab's wie schon angedacht wieder Maria - es ist echt genial. Diesmal hat der Bayer die Kohlen für den Franzosen aus dem Feuer geholt, nach dem der Heldenhaft komplett von der Frankreichkarte geputzt wurde ... super Spiel, super Mitspieler, super Spass ...


    Anschliessend gab's God's Playground - langsam fange ich an durchzublicken - das Spiel ist ECHT gut! - Ich habe ein paar Partien gebraucht, aber inzwischen denke ich das es ein geniales 3-Personenspiel ist. Sicher ist das kein Mainstream, und es nicht gerade eingängig vom Regelwerk, aber wenn man sich mal durchgeackert hat und langsam durchsteigt wie die Mechanismen ineinander greifen, wird man mit einem richtig guten Spiel belohnt.


    Atti

  • Wegen extrem aufgeweckter, mehrsprachig erzogener Fünfjähriger (deutsch-französisch) in Besetzung von zwei bis acht Leuten mehrfach Kakerlakensalat und Heckmeck und Diamant - alles draußen zur Frühlingsbegrüßung im Garten *schlotter* mit Maibowle (nicht fürs Kind).


    Zwischendurch simulierte Partien zweier in diesem Jahr erscheinender Spiele, die gerade in Übersetzungsarbeit sind.


    Außerdem mehrfach eine Homebrew-Yvio-Konvertierung von Krosse Krabbe getestet (völlig anderes Thema, um Schwammkopf-Hassern das Spiel zu ermöglichen).


    Und heute endlich mal wieder Heroscape (ja, ich mag das), mit etwa einem Quadratmeter großem Spielfeld, inklusive Burg, Straßen und Bäumen (Dschungel und Lava lagen zwar auch aus, wurden aber - szenariobedingt - nicht genutzt) und der Aufgabe, am Ende einer bestimmten Mindestrundenzahl einziger Besetzer der Burg zu sein. Dazu Rotwein.
    Wie fast immer hat mich meine Frau platt gemacht.
    Ich hasse diese ein-Mann-Armee Syvarris und die Krav-Maga-Agenten - und nehme sie aus Prinzip nicht. Meine Frau hat da keine Skrupel.
    Herrlicher Ameritrash in Reinkultur. Ich liebe die Sichtregeln (was du mit zugekniffenem Auge hinter dem Kopf deiner Figur kauernd siehst, sieht auch die Figur).
    Bleibt jetzt ein paar Tage stehen und wird noch einige Male genutzt (der Aufbau großer Mengen HS dauert länger als eine Partie, also muss sich das lohnen).

  • Wir, meine Freundin und noch zwei haben erneut Säulen der Erde gespielt. Da wir zwei das Spiel schon kannten ging das Regel erklären wesentlich flotter von statten als bei der ersten Partie.
    Startspieler war meine Freundin, danach kam ich und dann die zwei anderen. Diese Konstellation hat sich für uns als "Regelerklärreihenfolge" bewährt. Die neuen können so zwei Züge von "erfahrenen" Spielern sehen und bekomme die Intentionen der einzelnen Handlungen erklärt.
    Da ich um die 1Stein -> 2 Siegpunktkarten wusste, wollte ich in dieser Partie eine Stein-Strategie testen. Immer mit den Arbeitern die höchste Steinkarte gekauft, sofern dies möglich war (konnte jede Runde die 4er Steinkarte bekommen). Zudem war ich dank Baumeistern die Runden 2, 3, 4, 6 Startspieler.
    In der letzten Runde konnte ich dann insgesamt 15 Siegpunkte auf einen Streich machen. Dies brachte mir einen deutlichen Sieg mit rund 10 Punkten Vorsprung.
    Es war wirklich bequem zu spielen. Ich werde bei einem der nächsten Spiele (wenn meine Freundin mir den "Dauerstartspieler" verziehen hat :-)) erneut solch eine Taktik versuchen.


    Bin immer noch sehr zufrieden mit diesem Spiel.


    MfG
    fleXfuX

    Wer die Weisheit mit Löffeln gegessen hat, neigt zu geistigem Durchfall.

    Einmal editiert, zuletzt von fleXfuX ()

  • Hallo Michel!


    Du hast geschrieben:


    "Außerdem mehrfach eine Homebrew-Yvio-Konvertierung von Krosse Krabbe getestet (völlig anderes Thema, um Schwammkopf-Hassern das Spiel zu ermöglichen). "


    Heißt das, dass du dasselbe Spiel mit anderem Thema entwickelt hast? Da ich ein extrem großer Antifan von Spongebob bin, würde es mich sehr interessieren, ob ich irgendwie deine Version erwerben könnte :blumen2: Das Spielprinzip könnte mir tatsächlich gefallen...Würde mich über Antwort freuen..



    Gruß
    Marc

  • [quote]Original von Michel
    Außerdem mehrfach eine Homebrew-Yvio-Konvertierung von Krosse Krabbe getestet (völlig anderes Thema, um Schwammkopf-Hassern das Spiel zu ermöglichen).quote]


    Hallo Michel,


    kann man die Sounddateien einfach austauschen? Handelt es sich nicht um ein spezielles Dateiformat, bzw. welches Format wird verwendet?


    Fragende Grüße


    Matthias

  • Battlelore


    Alle Szenarien des Grundspieles in einer Nacht/Tag. War echt super lustig, wir waren zu 4 und es hat einfach tierisch spaß gemacht.
    Dank den schönen Material kann man über viel Würfelglück im Spiel hinwegsehen.

  • Zitat

    [Yvio:] kann man die Sounddateien einfach austauschen? Handelt es sich nicht um ein spezielles Dateiformat, bzw. welches Format wird verwendet?


    Hallo, Onkel E.
    Ja, kann man.
    Egal, welche Endungen sie haben, es sind immer wave-Dateien (.wav), Linear PCM, 22.050 kHz, 16 bit.
    In der jeweiligen file-Datei steht zudem, wann welche Datei abgespielt wird, auch da kann man einiges verändern (größere Zufallsauswahl, Vereinfachungen, Abfolgen mehrerer Sounds ...) - nur der eigentliche Programmcode ist nicht wirklich zugänglich ...


    Wenn mir so viel Zeit bleibt, wie bisher (lieber nicht!), bekommen die Freibeuter noch zwei "Neuanstriche" (optisch wie akustisch - einer ist schon in Arbeit) - nur vor einer Konversion des mir zu lauen Themas von Tarascon
    (klassische Fantasy wär mir da echt lieber gewesen, finde ich im Kern nämlich nicht übel - kann vom Spielmechanismus auf jeden Fall mit glückslastigen Auflevel-Kloppereien wie Runebound oder Talisman mithalten, aber die eierausbrütenden Drachen sind mir doch eine Spur zu "gay")
    schrecke ich zurück - viel zu viele Sprachsamples.

    Einmal editiert, zuletzt von Michel ()

  • Heute Nachmittag wieder Le Havre; Zwei-Spieler-Spiel, aber nicht in der Kurzspielvariante.
    Jetzt haben wir es zweimal als Kurzspiel und einmal als langes Spiel zu Zweit gespielt. Ich weiß nicht, was mir besser gefällt: Als Kurzspiel haut man sich so RICHTIG auf den Kopf, da man von Anfang an ordentlich Ressourcen hat. Man geht gleich auf die Gebäude los und muss nicht lange sammeln. Im langen Spiel kann man viel besser taktieren und überlegen, wann man was macht. Die Ernten machen auch viel mehr Sinn, da es richtig Viele davon gibt...


    Spaß machen mir eigentlich beide Varianten; worauf ich richtig gespannt bin ist das lange Spiel mit 5 Spielern. Dann geht es, denke ich, richtig zur Sache, wenn man mitunter nur 1x pro Runde was machen kann...


    Edit: Und noch eine Runde Thunderstone hinterher - das Spiel macht meiner Freundin und mir immer mehr Spaß. Im Gegensatz zu Dominion hat man hier wirklich das Gefühl eines "Themas" - man hat seine Helden, die steigen auf; ausserdem tragen sie Waffen bei sich und wirken Zaubersprüche. In der Stadt trifft man den Trainer oder stärkt sich mit einem Fest... usw...
    Die (zu Recht) angeführte Kritik, dass die Symbologie teilweise nicht unbedingt Aussagekräftig ist (Stärke bzw. Gewicht der Waffen; Kosten der Karten; XP, Siegpunkte und Trefferpunkte der Monster), relativiert sich mMn aber schon im ersten Spiel: Man "weiß" dann einfach, was was ist und kann entsprechend flüssig spielen.


    Ich finde das Spiel gut gelungen und freue mich auch schon auf die Erweiterung(en). :)

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  • Seit längerer Zeit mal wieder eine Runde Britannia gespielt. Das einzige Problem an dem Spiel ist, dass man gerne die eine oder andere Sonderregel vergisst, wenn man es länger nicht mehr gespielt hat. Was uns auch passiert ist. Ansonsten ist das Spiel immer noch eins meiner liebsten.


    Gruß


    Marcus

  • Zitat

    Original von [Tom]
    Edit: Und noch eine Runde Thunderstone hinterher - das Spiel macht meiner Freundin und mir immer mehr Spaß. Im Gegensatz zu Dominion hat man hier wirklich das Gefühl eines "Themas" - man hat seine Helden, die steigen auf; ausserdem tragen sie Waffen bei sich und wirken Zaubersprüche. In der Stadt trifft man den Trainer oder stärkt sich mit einem Fest... usw...
    Die (zu Recht) angeführte Kritik, dass die Symbologie teilweise nicht unbedingt Aussagekräftig ist (Stärke bzw. Gewicht der Waffen; Kosten der Karten; XP, Siegpunkte und Trefferpunkte der Monster), relativiert sich mMn aber schon im ersten Spiel: Man "weiß" dann einfach, was was ist und kann entsprechend flüssig spielen.


    Ich finde das Spiel gut gelungen und freue mich auch schon auf die Erweiterung(en). :)


    Ich finde ein größere Kritikpunkt bei dem Spiel ist, dass die Monster einfach zufällig erscheinen. Da kommen unter Umständen die starken am Anfang und die schwachen am Schluss. Das gefällt mir nicht so gut.
    Bei der Kritikk mit den Symbolen stimm ich dir zu.


    Gruß


    Marcus

  • Moin!


    Bei uns gab es Dienstagnur zwei Spiele zu dritt:


    1. Die Seidenstrasse


    Nachdem wir die leichten eingängigen Regeln verstanden hatten, ging es los und wir sammelten alle so vor uns hin. Ich spezialisierte mich auf die durchsichtigen Edelsteine und habe damit in jedem Fall einen respektablen zweiten Platz hinbekommen. Ein Kollege schaffte es aber mit dem Einsammeln von verschiedenfarbigen Edelsteinen zum Sieg. An sich ein nettes Spiel, aber man baut schon permanent irgendwelche Vorlagen für Mitspieler. Außerdem fand ich die Streckenauswahl etwas merkwürdig, weil eigentlich immer die Einer-Karawane die längste Strecke zurückzulegen hatte.


    Fazit nach der Partie: Kann man mitspielen, aber hätte ich nicht wirklich kaufen müssen. Hab ich sowieso nur für einen Freund gemacht, der einen Prototypen mit dem gleichen Thema hat und zitterte, ob das Spielgefühl ähnlich ist.


    2. Robo Rally


    Das Spiel wurde mit Hausregeln gemacht. Gespielt wurde das deutsche Amigo-Set. Es gab Roboter-Laser, Schadenspunkte mit festfressenden Programmschritten, virtuelle Roboter und einheitliches Startfeld und schließlich Optionskarten.
    Dabei hatte jeder zunächst eine Optionskarte beim Start. Dann wurde pro Flagge noch ein Set aus Optionskarten verdeckt bereit gelegt und entsprechend gekennzeichnet. Nur das Set bei der letzten Flagge brauchten wir nicht. Erreicht ein Roboter mit seinem letzten Programmschritt eine Flagge, darf der Spieler sich dann den Optionskarten-Stapel anschauen und eine der dort liegenden Karten auswählen, die er in seinen Robo einbaut. Pro Flagge darf man natürlich nur einen Roboter nehmen. Dadurch werden die Roboter individueller und das Rennen auf die Flaggen ist stärker. Leider gibt es bei der Amigo-Version ja nicht soooo viele Optionskarten, so daß man diese Variante mit maximal 4 Spielern und 4 Flaggen bzw. 5 Flaggen bei 3 Spielern machen kann. Da lob ich mir doch mein amerikanisches altes Original, weil ich da viel mehr Optionskarten dank der Erweiterung habe.


    Ach ja, ich habe haushoch ... den zweiten Platz gemacht. Die Nummer 3 (stmountain) hat es gerade mal bis zur ersten Flagge geschafft, weil er immer Bekanntschaft mit meinem Doppellaser machen wollte.

  • Zitat


    2. Robo Rally
    Das Spiel wurde mit Hausregeln gemacht.
    ...


    Hey, die "Hausregeln" spielen wir auch. Sind das nicht die WotC-Ur-Regeln?


    Atti

  • Wir haben uns gestern in das Regelwerk von Planet Steam eingearbeitet. Da wir ein befreundetes Pärchen zu Besuch haben war dies Männersache.


    Für die erste Runde haben wir bestimmt eine Stunde gebraucht. In der Originalanleitung ist dann auch noch die Tabelle mit den Anfangsressourcen falsch was zu einem sehr zähen Spielaufbau beigetragen hat. Ohne die Wertigkeiten von Credits, Rohstoffen und Tanks zu kennen haben wir uns durchgekämpft um am Schluss der ersten Runde festzustellen, dass alles verdammt wertvoll ist. Ohne Wasser kann man nichts kaufen, ohne Geld auch nicht ohne Energie kann man wenig Produzieren usw.
    Wir waren schon fast versucht aufzuhören, nicht weil uns das Spiel nicht gefällt, nein wir waren etwas unter Zeitdruck da wir noch weg wollten.
    Aber die zweite Runde ging schon sehr viel flüssiger von Statten. Es wurde noch deutlicher wie knallhart der Rohstoffmarkt ist im Vergleich z..b zu Funkenschlag. Das dann auch noch die Produktion von Tanks sich höchst negativ auf den Markt auswirkt war... krass.
    Mag sein, dass wir einfach nur richtig schlecht gespielt haben aber als wir dann nach dem Abschluss des dritten Jahres aufhören mussten gabs kein Quarz mehr am Markt. Vom Wasser, Erz und Energie war nur noch ein Rohstoff vorhanden. Wasser war super teuer, wir hatten fast leere Raumgleiter und keine Kohle mehr.
    Kurz um wir waren geschockt.
    Fazit:
    Mir gefällt das Spiel richtig gut und es wir wieder auf den Tisch kommen. Die Anleitung erscheint mir wie so oft viel zu umständlich formuliert


    MfG
    fleXfuX

    Wer die Weisheit mit Löffeln gegessen hat, neigt zu geistigem Durchfall.

  • Zitat

    Original von Marcus


    Ich finde ein größere Kritikpunkt bei dem Spiel ist, dass die Monster einfach zufällig erscheinen. Da kommen unter Umständen die starken am Anfang und die schwachen am Schluss. Das gefällt mir nicht so gut.


    Stimmt - den Punkt habe ich ganz übersehen; einfach deswegen, weil es bei unseren letzten beiden Spielen so gut lief. Ein-Zwei dickere am Anfang, damit die Helden auch was zu knabbern haben, dann kamen irgendwann die GANZ Dicken, und am Ende noch ein paar Schwache nach. Das war natürlich Zufall, wobei ich es mag, wenn am Ende nicht das Dickste kommt, sondern nur noch ein wenig Ausschuss. Dann muss man schon rechtzeitig mit dabei sein, sonst hat man den Siepunkte-Run verpasst. :)


    Auf jeden Fall hatten wir beim letzten Spiel Trainer und Town Guard im Village-Deck, was das Wachsen der Spielergruppen schon ziemlich gepusht hat (Town Guard: 2 Karten Ziehen im Dorf; Trainer: Militia zerstören für 2 XP - beide können selbst auch im Dorf zerstört werden, für 3 Karten bzw. 2 Gold - also machen Dein Deck nicht unnötig dick, nachdem Du mit ihnen "fertig" bist).


    Wobei man als Kritikpunkt vielleicht noch anführen kann, dass einige der Helden ungleich stärker als andere sind - allerdings stehen diese Helden ja auch allen Spielern zur Verfügung. Besonders im vorletzten Spiel, als wir den Magier dabei hatten, der ab Level 2 die Magic Attack verdoppelt.
    Ich hatte den fast jedes Mal doppelt auf der Hand, wenn ich ihn gezogen habe (also alle 2-3 Runden), und damit waren es dann (2+2)*2*2=16 Angriff - Nur von den Beiden Alleine - DAS finde ich dann schon sehr hart...

  • Ach ja, am Donnerstag habe ich mit meiner Frau mal einen kleineren Spielemarathon gemacht. Vor allem ging es um Kinderspiele und wie sie uns Erwachsenen Spaß bereiten würden:


    1. Rumpelritter - Das Duell von Haba


    Ein kleines Duell-Spiel in einer Mitbring-Schachtel. Zwei Kontrahenten sitzen sich auf einem länglichen Spielfeld gegenüber und schnippen eine Holzscheibe abwechselnd. Gelingt es, den Gegner vom Brett zu schicken, ohne selbst dabei runterzufliegen, gewinnt man einen Chip. Die Chips geben vor, welcher Spieler immer gegen wen antreten muss und wer die Spielrunde beginnt.


    Kurzweilig für Eltern. Man kann leicht gut oder schlecht spielen, ohne daß die Kinder allzu offensichtlich bemerken, wie man das Spiel lenkt.
    Mal schauen, wie das Schnippen dann bei den Kleinen ankommt.


    2. Twilight New Moon Biss zur Mittagsstunde - Das Spiel zum Film von Kosmos


    Alleine schon für den Titel des Spiels sollte man den Hersteller verhauen. Elend langer Name. Apropos Elend... Ja, so ist das Spiel dann auch.
    Man rennt auf einem Kurs durch die Gegend und sammelt Szenenkarten ein. Hat man die Karten der zwei Hauptcharaktere und von jeder der acht Szenen eine Karte bei sich liegen, gewinnt man das Spiel. Eine Szenenkarte eines bestimmten Typs gibt es eigentlich immer in einem Feldbereich auf dem "Rundkurs".
    Also würfel ich, setze die Figur im oder gegen den Uhrzeigersinn und lande auf einem Feld. Der Mitspieler zieht eine Karte und muss mir nun entweder eine Frage zum Film/Buch stellen oder eine spezielle Aufgabe vorlesen (je nach Symbolik auf dem Feld, auf dem der aktive Spieler mit seiner Figur steht). Bei Erfolg darf ich die dazugehörige Szenenkarte und eventuell noch einen der beiden Hauptcharaktere nehmen.


    Die Aktionsfelder sind vielfältig und zumindest teilweise sehr unterhaltsam. Der "Running Gag" war diese Karte: Wähle drei einstellige Zahlen und schreibe sie auf. Wenn bis zu Beginn deines Spielzugs kein Spieler diese Ziffern geworfen hat, darfst Du die Aufgabe als erfüllt betrachten!". Meine Frau nahm dann 7, 8, 9. Warum? Weil man zum Ziehen von Spielfiguren einen normalen sechsseitigen Würfel nimmt.


    Die Fragekarten beziehen sich natürlich alle auf das Buch bzw. vor allem auf den Film. Wer den nicht gesehen hat, wird keine Chance im Spiel haben, weil es auf die Fragen keine vorgegebenen Antwortmöglichkeiten wie a, b, c, d gibt...


    Bei uns komplett abgestürzt, aber wenn ich das in die Bibliothek bringe und da mit den jungen Mädels spiele, wird sich das wahrscheinlich ändern. Die Damen von 12-16 sind hier sicherlich die eigentliche Zielgruppe.


    Das Material ist trashig. Das Lizenzprodukt wurde in China gefertigt und von Amerikanern entworfen und entsprechend glänzend sind Spielbrett und Karten dann aiuch. Der Karton ist dünn, labberig und beult sofort aus. Außerdem lässt er sich nur schlecht öffnen. Damit hat Kosmos einen riesigen Schritt in die falsche Richtung gemacht.


    3. Das grosse Wimmelwelt-Spiel von Noris


    Noris als Spielehersteller ist bei Euch sicherlich nicht präsent. Kein Wunder, weil deren Spiele auch nicht für die Vielspieler mit taktischem oder strategischem Anspruch gemacht werden. Nach einem Jahr Pause bringt der Verlag aber nun doch auch mal wieder interessanteres heraus.
    Das Wimmelwelt-Spiel ist altbekannt. Es gibt eine große Grafik mit vielen kleinen Objekten und man sucht einen winzigen Ausschnitt daraus.
    Bei dieser Version gibt es acht Motive auf vier Spielbrettern. Dazu Karten, die jeweils acht Ausschnitte zeigen. Auf jeder Karte gibt es immer ein Motiv, was auch auf dem großen Bild zu finden ist.
    In einer Spielrunde ziehen alle eine Karte und drehen die gleichzeitig um. Danach suchen alle gleichzeitig nach ihrem Motiv und der schnellste darf die Karte als Gewinn behalten. Der Rest schiebt seine Karten wieder unter den Stapel zurück.
    Ein kurzweiliges Kinderspiel, was dank der niedlichen Grafiken auch nicht zu schwer ist. Erwachsene haben es oft leichter, aber eben nicht immer. Ich hätte mir allerdings noch mehr Karten gewünscht.


    4. Hexenduell von Haba


    Das neue große Kinderspiel vom Hersteller aus Bad Rodach. Was zunächst auffällt ist das enorme Gewicht der Schachtel. Dafür scheint ein ganzer Baum gefällt worden zu sein.
    Öffnet man die Schachtel, hat man einen sehr dicken Spielplan vor sich (eigentlich zwei Spielpläne, die man aufeinander geklebt hat). Beim oberen Spielplan wird aber ordentlich was weggenommen, wodurch eine Art Arena mit Außenrand entsteht. Alleine die weggenommenen Elemente (die keine Spielfunktion haben), wiegen schon enorm viel. Und das Zeug braucht man nicht und kann es entsorgen... Meine Claudia wollte das erst nicht glauben, aber so ist das.
    Das Spiel ist simpel. Ein Spieler schiebt eine Figur über den Plan zu einem Besen hin. Figur und Besen haben einen Magneten und stoßen sich ab. Der Besen wird in Richtung eigener Glassteine geschoben und man versucht, diese Glassteine ins Zentrum zu kehren, wo sie dann eingesammelt werden dürfen.
    Die anderen Spieler haben Zauberwürfel. Sie würfeln nacheinander, bis eine gewisse Anzahl von Sanduhren auf allen Würfeln zu finden sind (Der Würfel ist ein Sechsseiter, eine Seite zeigt eine Sanduhr). Ist dies der Fall, wird "Stopp" gerufen und der nächste kann sein Glück beim Einkehren seiner Glassteine versuchen.
    Da alle Spieler immer am Spielgeschehen beteiligt sind, wird wohl keine Langeweile aufkommen. Das Kehren ist nicht immer einfach und will geübt werden. Schlußendlich läuft zwar alles auf das Würfelpech der anderen hinaus, aber ich denke, daß die Kinder ihren Spaß haben werden. Zu zweit funktionierte das Spiel auch bei uns ganz ordentlich. Wenn nur nicht dieser riesige Abfallhaufen wäre, den man selbst zu entsorgen hat...


    5. Snapshot von Kosmos


    Schubsen scheint langsam wieder "In" zu sein. Snapshot ist ein Schippspiel, bei dem jeder einen Satz mit Auftragskarten hat und den Stapel in gemischtem Zustand langsam abarbeitet. Hindernisse und die Mitspieler behindern einen dabei. Hat man alle Aufträge gelöst und zwischendurch in den Ecken auch 6 Edelsteine in drei Farben eingesammelt, gehts zum Start zurück.
    Das Spiel bietet durchaus Spaß, aber zu zweit spielt man mehr oder weniger nur vor sich hin. Etwas komisch sind die Banden, die direkt am Spielplan sind und mit Klammern zusammengehalten werden. Das funktioniert bei neuen Spielen nur bedingt und wird erst nach etlichen Partien, wenn der Karton schon weiter eingerissen ist, sauber abschließen. Nur wie lange das dann halten wird, bis der Rand komplett abbricht? Ich traue dem Braten nicht so recht.
    Ansonsten gutes Spiel, aber bitte mit vier oder mehr Personen.


    6. Seeland von Ravensburger


    Holla, ein taktisch durchaus anspruchsvolles Spiel ist beim blauen Dreieck erschienen. Und wirklich zurecht als Final-Spiel bei der Deutschen Brettspiel-Meisterschaft.
    Das Entwässern der Landschaft und das Bauen von Mühlen ist schön. Da die Münzen im Spiel sehr wichtig sind, sollte man die immer möglichst schnell einsammeln. Nur die Münze unten links ist irgendwie zu weit weg.
    Im Spiel zu zweit kommt man aber selbst dort noch hin. Mit 278 Punkten war ich dann auch gut dabei, während meine Frau rund 20 Punkte weniger hatte. Das bedeutet aber im Endeffekt auch nur eine gewertete Mühle mehr. Zu zweit spielt sich "Seeland" vollkommen anders als zu viert. Es gibt keine wirkliche Konkurrenz und jeder wurschtelt in seinem eigenen Bereich rum. Hier gilt es aktiv dort Mühlen einzusetzen, wo auch der Mitspieler ist, damit man durch Legen eines Plättchens auch selbst profitieren kann. Wenn der Mensch denn legt... Der Rondellmechanismus ist im Spiel zu zweit nebensächlich und man wird gaaaaaanz selten mal dazu gezwungen, weit vorwärts zu springen. Wer das Spiel nur zu zweit gespielt hat, sollte vor dem Abwatschen in jedem Fall mal eine Partie in voller Besetzung wagen.
    Übrigens ist "Seeland" auch ein Lernspiel. Denn man lernt das Addieren von Siegpunkten wie in keinem anderen Spiel der letzten Jahre :-)


    7. Larry Lasso von Selecta


    Da wir am Wochenende auf einer hölzernen Hochzeit im Zelt waren, konnten wir gleich nach der Spielauswahl laut mitsingen:


    "Komm hol das Lasso raus, wir spielen Cowboy und Indianer. Wir reiten um die Wette, ohne Rast und ohne Ziel."
    Bei diesem Kinderspiel gilt es, mit einem elastischen Schnürsenkel-Lasso große Holzfiguren (Schurken!) einzufangen. Welche Schurken man einbuchten soll, wird durch zwei Farbwürfel definiert. Die Kinder werfen dann ihr Lasso und versuchen, die passenden Typen einzufangen und dann vorsichtig in ihr Gefängnis zu ziehen, ohne die Figuren umzukippen.
    Ein wirklich lustiges Aktionsspiel. Zu zweit weniger hektisch, aber das Lasso-Werfen macht tierischen Spaß. Ein kleiner Spielehit für Kids, ganz sicher.


    8. Geometrie-Piraten Mini von Haba


    Ein Mitbringspiel in einer Verpackung, die an eine Schatztruhe erinnert und das ganze Ding unnötig aufbläht. Aber sicherlich verkaufsfördernd und so kann man das Material besser an den Mann/die Frau bringen als in einer kleinen quadratischen Schachtel. Es gibt mehrere Spielvarianten, bei denen man geometrische Formen in 2D oder 3D erkennen soll.
    a) Memory, wobei man vorgegeben bekommt, welche Kartenpaare gesucht werden.
    b) Aktionsspiel, bei dem man suchen soll, welches Objekt aus der Kartenauslage fehlt.
    c) Fragespiel, bei dem man erraten soll, welches Objekt der Mitspieler wohl als Karte in der Hand hat
    d) Erzählspiel, bei dem ein Spieler die Objekte benennt und man schließlich das fehlende entdecken und benennen soll.


    Das Spiel ist in der Lernspiel-Serie erschienen und das ist auch in Ordnung so. Berauschend ist keine der Spielvarianten, schlecht aber auch nicht. Das Spiel ist eben für einen sehr speziellen Kundenkreis gedacht.


    9. Wortissimo von Noris


    Noris und Plastik verbindet eine wunderbare Freundschaft. So auch hier. Allerdings ist in dem senkrechten 4x4 Gitter auch noch ein Doppeltimer drin, der mit AAA Batterien betrieben wird.
    Nachdem die beiden Kontrahenten (es handelt sich bei Wortissimo um ein reines 2-Personen-Spiel) eine Spielzeit eingestellt haben, die zwischen 1 und 4 Minuten liegt und je nach Spielstärke auch unterschiedlich gewählt werden darf, geht es auch schon los.
    Jeder hat einige Buchstabenwürfel. Der aktive Spieler nimmt einen Würfel und plaziert diesen auf eine freie Position im Gitter. Er darf den Würfel beliebig dabei ausrichten. Dann drückt er einen Knopf, um seinen Countdown nach unten abzubrechen und den des Gegenübers zu starten. Der macht nun das Gleiche.
    Sind alle 16 Felder belegt, endet die Einsetzphase. Nun laufen beide Uhren weiter und jeder notiert sich möglichst viele Worte, die er in seinem Gitter bilden kann (Nur waagerecht, senkrecht und diagonal. Von links nach rechts lesbar oder umgekehrt. Ein Verändern der Leserichtung innerhalb eines Wortes ist nicht zulässig).
    Meint man fertig zu sein, stoppt man seinen Counter. Jedes Wort bringt so viele Punkte, wie Buchstaben benutzt wurden. Bonus gibt es durch nicht verstrichene Zeit.
    Spannend, fordernd und durchaus gelungen, wenn man auf Wortspiele steht.


    10. Pipeline Duell von Noris


    Wieder ein senkrechtes Gitter, ähnlich dem 4-Gewinnt. Diesmal schieben wir Steine von oben rein, die beidseitig bedruckt sind und eine Pipeline ergeben sollen. Wer es schafft, ein Rohr von unten nach oben zu bringen gewinnt. Alternativ gewinnt ein Spieler, wenn sein Gegner keine Möglichkeit mehr hat, dieses Ziel zu erreichen.
    Klingt simpel, ist es aber gar nicht, denn die Herausforderung liegt vor allem darin, sich die Seite des Gegners möglichst gut zu merken und ihn vorrangig abzunabeln.
    Cooles Spiel in meinen Augen, auch wenn das Design etwas gewöhnungsbedürftig ist. Anfangs sieht es nämlich so aus, daß man das gesamte Spielmaterial in den Fuß des Spielrasters legen kann und dann idealerweise ein Strandspiel erhält, aber leider klappt das vom Konzept her dann doch nicht.
    Unser Spielkarton hat sich außerdem verzogen, weil die Deckfolie des Kartons wohl noch zu feucht war, als Deckfolie und Pappe zusammengeklebt wurden. So beult sich die Schachtel auf allen Seiten etwas nach innen, was das Öffnen erschwert. Aber egal, ist eben so. Das 2-Personen-Spiel ist jedenfalls eine positive Überraschung aus diesem Verlag, obwohl es spieltechnisch nichts innovatives darstellt.


    11. Turi-Tour von Selecta


    Ein weiteres Kinderspiel. Hier muss der aktive Spieler fühlen, was für ein Tier man in den Händen hat. Dies wird über Karten geregelt, die die Mitspieler ziehen, während der aktive Spieler eine Art Augenbinde trägt. Danach muss man je nach Kartensorte dieses Tier auf einen bestimmten Urlaubsort des Spielplans bringen, Tiere von dort entfernen usw. Immer noch mit Augenbinde. Ganz schön trickreich und selbst wir Erwachsene hatten da immer mal wieder Probleme, die richtigen Stellen nur durch Fühlen zu ertasten. In der gemeinen Variante gibt es dann auch noch die Möglichkeit, daß der Spielplan gedreht wird.
    Ein wirklich gelungenes Familienspiel, was auch für ältere Kinder noch Freude bringen wird. Zu zweit recht ruhig, aber dafür kommt man oft an die Reihe, während man in voller Besetzung natürlich längere Wartezeiten hat, in denen man sich aber das Spielbrett einprägen sollte.



    So, nun muss ich eigentlich noch kurz den Mittwoch beschreiben. Aber das mache ich in einem anderen Thread.

  • Zitat

    Original von Attila


    Hey, die "Hausregeln" spielen wir auch. Sind das nicht die WotC-Ur-Regeln?


    Atti


    Die Laser mit Sicherheit.


    Die virtuellen Roboter kamen m.W. erst mit Amigo ins Spiel, was ich aber so gut fand, daß es bei mir Standard wurde.


    Die Stapel mit den Optionskarten bei den einzelnen Flaggen war glaub ich immer nur mal eine Variante von Richard, die es aber nie ins offizielle Regelwerk geschafft hatte. Das war sein privates Baby :-)


    Aber das ist alles auch schon lange her. Wer weiss, was sich in den amerik. Ausgaben nach der 1st Edition alles noch geändert hat.

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  • Tach auch!


    Den Mittwoch habe ich vergessen zu erwähnen. Hier musste ich für die Deutsche Brettspielmeisterschaft mittrainieren. Eigentlich gar nicht so mein Ding, aber wenn man so lieb drum gebeten wird...


    1. Jäger und Sammler von Amigo


    Ja, Packeis ist halt geradliniger. Trotzdem ist das Spiel gut, ohne Frage. Macht Spaß, auch wenn man eher etwas ruhiger am Tisch ist. Für die Meisterschaft scheint mir eine klare Taktik wichtig zu sein, aber die erzähle ich hier nicht. Ich wurde trotz der Cracks am Tisch noch zweiter mit 6 Punkten hinter dem Sieger. 110 Punkte ist schon ordentlich.


    2. Seeland von Ravensburger


    Zu viert deutlich dynamischer. Und irgendwie übersehe ich doch immer wieder lukrative Möglichkeiten durch das bunte Spielgeschehen. Sehr nett. Ich musste leider lange am Anfang der Rondellkette stehen, wodurch meine Möglichkeiten stark eingeschränkt waren. Außerdem habe ich eine Münze recht billig genutzt, die ich hätte aufbewahren sollen. Ich wurde letzter mit knapp 100 Punkten, was ein schlechtes Ergebnis ist. 135 Punkte sollte man schon haben, um vorne dabei zu sein.

  • Fabrikmanager zu viert. Tja, war eine schöne Premiere am Mittwoch. Es hat mir gefallen, da es keine verdeckten Informationen während des Spiels hält, mal vom Energiepreisanstieg mal abgesehen, der aber alle betrifft. Die Auktionsmechanik weiss zu gefallen, was aber nicht allen Mitspielern gefiel. Für manche ist es einfach zu rechenlastig. Noch ein Wizard zu viert und ein RftG - Aufziehender Sturm im Duell.

  • Moin mal wieder *)


    Heute am Freitag gab es bislang nur ein Spiel, aber mehr gibts heute wohl auch nicht.


    1. Glen More von Alea/Ravensburger


    Eine reine 2-Personen-Partie mit dem imaginären Spieler dabei (ein Würfel, den wir spontan auf DIRK getauft haben. Ähnlichkeiten zu dem Nicht-Spieler-Dirk bei Alhambra sind rein zufällig und nicht beabsichtigt. Es wurden während des Spiels keine Dirks gequält oder mißhandelt).


    Ja, das Ding macht wirklich Spaß, obwohl ich mit der Symbolik zunächst Probleme hatte. Die "Tabelle" bei den Fleischereien kam mir komisch vor, weil ich sie erst nicht begriffen habe und das Siegpunktsymbol als grünen Ressourcenstein interpretiert hatte. Daneben ist die Spielanleitung in einem Punkt sehr vage und man begreift einen Satz bezüglich der Wertung erst bei genauerem Schauen auf die Kärtchen (Stichwort: Mützen-Symbole).


    Außerdem gab es eine spieltechnische Frage bei einer der besonderen Orte. Werde ich wohl mal nachschauen müssen.


    Der Handel mit Ressourcen ist bei 2 Personen natürlich kaum von Interesse, weil man normalerweise genug Rohstoffe bekommt. Aber bei 4 Spielern stelle ich mir das schon vollkommen anders vor. Die Spielzeit bei uns war mit 2 Stunden recht heftig, aber das lag vor allem an meiner Frau, die sich so schwer entscheiden konnte, was sie machen wollte. Mit 97 zu 71 bekam ich dann auch eine große Klatsche.

  • Gestern war ein spielreicher Feiertag:


    Begonnen mit Die Siedler von Catan mit Städte & Ritter zu dritt. Hat sich zum Lieblingsspiel meiner Frau entwickelt und kommt deshalb gerade häufiger auf den Tisch. Gewonnen!


    Danach einmal Halli & Galli zu dritt. Ich mag dieses Spiel nicht spielen, wenn meine Frau mitspielt, weil sie sowieso gewinnt. Immer und ohne Ausnahme!


    Anschließend mal wieder Guillotine zu dritt. Diesmal waren alle gegen mich, so dass ich keine Chance hatte.


    Und als Abschluss noch Jetzt schlägt's 13, ebenfalls zu dritt. Wahrlich kein Highlight von Rüdiger Dorn. Ich weiß gar nicht mehr, wer wieviele Punkte hatte...


    Heute ging es dann weiter mit:


    Noch einmal Die Siedler von Catan mit Städte & Ritter zu dritt. Diesmal knapp zweiter geworden.


    Eben gerade das erste mal mein neu erstandenes Agricola zu dritt mit E-Deck als Einführungsspiel für meine Frau und meinen Sohn. Lief schon recht gut, alle hatte immer genug Nahrung, und am Ende gab's mmerhin einen nur knappen Sieg für mich mit 21 : 20 : 13 Punkten. Fürs erste Spiel (für mich die zweiter Partei) schon ganz brauchbar.


    Nachher geht's dann noch zum Spieletreff in der Spielediele.


    Ciao
    Stefan

  • Zitat

    Original von Attila


    Hey, die "Hausregeln" spielen wir auch. Sind das nicht die WotC-Ur-Regeln?


    Atti


    Jo, das sind die normalen WotC Regeln von früher...


    Das mit den "wartenden" Optionskarten an den Flaggenpunkten ist eine offizielle Variante von Armed & Dangerous. Es gibt dazu sogar noch die "invers"-Variante: Der erste bekommt die schlechteste Option (welche das ist entscheidet der gerade Letzte) und nicht die beste Option, damit die hinten liegenden evtl. mit den besseren Sachen noch aufholen können...

  • Heute ( Freitag ) Abend dann ganz spontan zu dritt eine Partie Moongha Invaders gespielt, deutlich aggressiver als beim letzten mal, drei Städte waren komplett dem Erdboden gleichgemacht und Rio de Janeiro war angeschlagen. Gewonnen habe ich wieder nicht, aber wir haben alle unseren Spass gehabt.


    Danach noch eine 3er Partie Wars of the Roses . Zu dritt läuft es schon deutlich weniger chaotisch als zu zweit, ich bin schon ganz heiss darauf es endlich mal zu viert zu spielen. Auch hier habe ich wieder nicht gewonnen.
    Mein einziger Trost ist es, das mein langjähriger Freund und ich von einem 15 jährigen geschlagen wurden, den ich an die Brettspiele herangeführt habe :-)


    Morgen früh gibt es dann entweder noch eine Partie Glory to Rome oder Horus Heresy.

  • Spontane 5'er Orgie:


    Speicherstadt: nett, aber kein Überflieger. Habe kaum Schiffe abbekommen.
    Endeavor: hat mir wieder sehr gut gefallen. Bei 5 wird es mal richtig eng.
    Pocket Rockets: unspektakulärer Absacker a la: wer hat die Grösste ;)

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • Habe unseren Besuch heute können noch dazu nötigen das frisch eingetroffene Agricola, aus dem MathTrade zu spielen.
    Wir waren etwas mehr als drei Stunden am Werke. Es war gut, dass ich heute mittag mal eine Solitärrunde bis zu ersten Ernte gezockt habe; dadurch wurde das Erklären etwas verkürzt.
    Sehr geiles Spiel das durch die nette Aufmachung, den Animeeples sei dank, die hohe Wertigkeit und das absolut schlüssige, wenn auch komplexe Konzept bestechen kann.
    Zum Spielablauf kann ich nicht viel sagen weil es einfach zu hochdosiert war. Da müssen noch einige Spiele folgen um Bewertungen zu einigen "Schlüsselszenen" abgeben zu können.
    Der erste erzielte 34 Punkte, den zweiten Platz teilte die "Besucherin" und ich uns mit 24 Punkte. Ich glaube, dass kann sich sehen lassen.


    Ich bin heilfroh diesen Titel mein Eigen nennen zu dürfen.


    MfG
    fleXfuX

    Wer die Weisheit mit Löffeln gegessen hat, neigt zu geistigem Durchfall.

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  • Beim Spieletreff gestern Abend gab es:


    Einmal Arkana zu viert als Erklärrunde. Hat mich wirklich nicht begeistert, weder vom Mechanismus noch vom Thema her. Relativ unmotiviertes Kartenablegen und damit (teils offen, teils verdeckt) auf weitere Karten bieten, die entweder Punkte und/oder zusätzliche Fähigkeiten bringen. Da finde ich sogar Dominion spannender - was für mich kaum vorstellbar war.


    Danach einmal Dixit zu fünft. Ich kann mit diesem Spiel einfach nichts anfangen. Zu beliebig, zu unberechenbar, zu flach.


    Schließlich einmal Kamisado zu zweit. Erinnert optisch an ein buntes Dame, spielt sich wie eine Mischung aus Dame und Schach, und hat uns beiden überhaupt nicht gefallen.


    Heute dann wieder zuhause:


    Einmal Agricola zu dritt. Lief schon deutlich flüssiger und so langsam zeigt sich, welches Potential in diesem Spiel steckt. Warum manche Leute behaupten, dass dieses Spiel nicht interaktiv sein soll, kann ich nicht verstehen. Man beeinflusst sich eigentlich mit jedem Bauern, den man einsetzt. Mit 28 : 23 : 11 gewonnen.


    Danach noch einmal Die Siedler von Catan mit Städte & Ritter. Diesmal haben sich meine Frau und mein Sohn gegen mich verschworen, mir flogen die Räuber, Bischöfe und Monopole nur so um die Ohren. Entsprechend übelst untergegangen.


    Mal gucken was morgen noch so kommt...


    Ciao
    Stefan

  • HIho,


    Gestern gabs:


    - Smallworld - so gut Smallworld auch ist, Vinci ist und bleibt besser. Unangenehm aufgefallen ist mir gestern die verdeckten Siegpunkte, da ich unbeabsichtig den Sieger gekürt habe. Klar, man könnte sich ja merken wer wieviele Siegpunkte gesammelt hat ... könnte man aber auch sein lassen. Ansonsten liebe ich Vinci/Smallworld aber - einfach ein geniales Spielsystem.


    - Fabrikmanager - langsam aber sicher schrumpft der "ungespielte Essen '09"-Stapel. Ziemlich "böses" Spiel - oder wie drückte es Jürgen aus: "Der Teufel sch**sst auf den dicksten Haufen." - jau, korrekt! - Macht aber nix, das Spiel ist trotzdem (oder vieleicht auch genau deswegen) gut. Sehr zügiges und knackiges Spiel. MIr hats gefallen.


    - Uptown - nettes Legespiel. Mit 5 Leuten zwar ziemlich wild, aber das hat was. Kurzweilig und schnell gespielt, hat einen gewissen pfiff.


    - Tsuro - ganz lustiger Absacker, wirklich interessant ist es aber nicht. Aber Spass hat's trotzdem gemacht.


    So, jetzt müssen nur noch gleich die Bremer in ihre Einzelteile zerlegt werden, dann ist das WE gerettet! :-)


    Atti

  • N´abend!


    Gestern gab es das Spiel "Infinite City" von Brent Keith von Alderac Entertainment Group. Das Spiel ging ungefähr 45 Minuten und hatte eine hübsche Grafik und stabiles Spielmaterial. Allerdings war es Spiel, dass auffallende Ähnlichkeit mit Castel von Eurogames hat. Castel gehört für mich zu den besten 3 Personenkartenspielen. Leider kommt Infinite City nicht wirklich an das Niveau heran...


    Dann eine Partie "Freibeuter der Karibik".Schönes Spiel zu viert.Im Profimodus eine echte Herausforderung.


    Gruß
    Marc

    Einmal editiert, zuletzt von Jimmy_Dean ()

  • Zitat

    Original von Attila
    So, jetzt müssen nur noch gleich die Bremer in ihre Einzelteile zerlegt werden, dann ist das WE gerettet! :-)


    Die Rettung war ja wohl erfolgreich ...


    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

    ______________________________

    I'm old enough to know what's wise
    and young enough not to choose it


    Meine Verkaufsliste

  • Zitat

    Original von Jimmy_Dean
    "Außerdem mehrfach eine Homebrew-Yvio-Konvertierung von Krosse Krabbe getestet (völlig anderes Thema, um Schwammkopf-Hassern das Spiel zu ermöglichen). "
    Heißt das, dass du dasselbe Spiel mit anderem Thema entwickelt hast? Da ich ein extrem großer Antifan von Spongebob bin, würde es mich sehr interessieren, ob ich irgendwie deine Version erwerben könnte :blumen2: Das Spielprinzip könnte mir tatsächlich gefallen...Würde mich über Antwort freuen..


    Die Antwort schlummert schon lange in deinem Postfach - musst halt mal nachschauen ...

  • Gestern endlich, dass lange ungespielte Tribun zu zweit getestet. Einmal gewonnen, einmal knapp verloren.
    Das Spiel gefällt mir sehr gut, auch wenn es eigentlich ja "nur" um das Sammeln der passenden Karten geht. Jedenfalls lässt es sich schnell und flüssig spielen.
    Es kommt mir im Zweispielerspiel so vor, als steht und fällt der Sieger mt der Kontrolle der Präturianer, da die nötigen Legionen sonst kaum zu bekommen sind und im Zweispielerspiel ja alle Siegbedingungen erfüllt werden müssen.