24.5. - 30.5.2010

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  • So, dann fange ich mal die Woche an.


    Heute gab's einmal Agricola zu dritt, diesmal mit erstmal mit K-Deck. Meine Frau hat uns mit einer Schaf-Strategie zermalmt, am Ende hatte sie 22 Schafe und bekam dadurch massig Sonderpunkte. Endergebins 38 : 32 : 14.


    Danach einmal Die Siedler von Catan mit Städte & Ritter zu dritt, wie immer Letzter geworden. Ja, die liebe Familie...


    Ich wünsche Euch eine spielreiche Woche!


    Ciao
    Stefan

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    Heute gab's einmal Agricola zu dritt, diesmal mit erstmal mit K-Deck. Meine Frau hat uns mit einer Schaf-Strategie zermalmt, am Ende hatte sie 22 Schafe und bekam dadurch massig Sonderpunkte. Endergebins 38 : 32 : 14.


    22 Schafe? - Ihr wisst schon das es nur *einen* Nachwuchs gibt und nicht einen pro 2 Schafe?


    Und das gibt doch auch nur 3 Sonderpunkte. Da steht man mit einem Schaf, einem Schwein und einem Rind aber genauso gut da - gibt in der Summer genausoviele Punkte wie 22 Schafe (oder auch 100 Schafe).
    Hört sich jetzt echt seltsam an.


    Atti

  • 5. Partie Glen More (diesmal zu dritt mit dem Würfel). Über 50 (manchmal 60) Punkte schafft der Gewinner eigentlich bisher immer in unseren Partien. Der Würfel ist eine gute Lösung für Partien zu dritt oder zu zweit, aber es macht zu viert mehr Spaß!


    Danach folgte unsere erste Kennenlernpartie von "Jäger & Sammler". Schönes Spiel, bis auf die Endpunkteabrechnung...

  • Hallo Atti!


    Morgen abend steht bei uns Schwarzmarkt von MOD an.


    Du hattest dem Spiel bei Boardgamegeek 8 Sterne vergeben.Das würde bedeuten, dass du das Ding richtig gut fandest. Leider sahen die anderen Spieler das bei Boardgamegeek insgesamt weniger enthusiastisch als du...Nachdem ich die Regel heute studiert habe, denke ich, dass das ein klassisches Handelsspiel ist, das wohl allen Fans von Spielen à la "Die Händler" gefallen sollte....Irre ich mich da ?


    Atti, bitte kommen... :sos:


    PS: Natürlich dürfen sich auch alle anderen zum Spielwert äußern :peace:


    Gruß
    Marc

    Einmal editiert, zuletzt von Jimmy_Dean ()

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    Hallo Atti!


    Warum gleich so laut? :-)


    Zitat

    Morgen abend steht bei uns Schwarzmarkt von MOD an.


    Schönes Spiel.


    Zitat

    Du hattest dem Spiel bei Boardgamegeek 8 Sterne vergeben.Das würde bedeuten, dass du das Ding richtig gut fandest.


    Ja. Hat mir sehr gut gefallen. Könnte inzwischen aber "nur" noch eine 7 sein wenn ich es nochmal spiele.


    Zitat

    Leider sahen die anderen Spieler das bei Boardgamegeek insgesamt weniger enthusiastisch als du...


    Kann gut sein. So ist das mit Spielegeschmäckern ... :-)


    Zitat

    Nachdem ich die Regel heute studiert habe, denke ich, dass das ein klassisches Handelsspiel ist, das wohl allen Fans von Spielen à la "Die Händler" gefallen sollte....Irre ich mich da ?


    Die Händler habe ich schon ewig nicht mehr gespielt, keine ahnung wie ähnlich das ist (denke aber das die Ähnlichkeiten eher entfernt sind). Interessant finde ich das alle Mitspieler ja eine gleiche Produktion haben - die kann man ja max. mit einer Sonderkarte erhöhen (wenn überhaupt, weiss nicht mehr genau ob's so eine Karte überhaupt gibt). Der "selbstregulierende" Markt, ist sicher auch nicht jedermanns Sache. Die Frage ist ob man mit dem "wilden" Handel spielt, oder mit dem "geordneten" Handel - ich habs bisher nur mit letztem gespielt. Da ist das Handel durchaus taktisch, da man es ja nur 3 mal versuchen darf - das hat allen in der Runde bisher zugesagt. Der wilde Handel ist auch nicht ganz ohne, da man ja jede Sorte nur einmal erhandeln darf - da muss man imo immer gut drauf aufpassen, das ist imo wichtig.
    Pfiffig finde ich auch das der Warenwert nach der Produktion bestimmt wird und nicht nach dem Verkauf dessen.


    Hoffe das hat geholfen, wenn nicht iss auch nicht schlimm. :-)


    EIn Versuch ist das Spiel durchaus Wert - es dauert auch nicht allzu lange (60, max. 90 Minuten). Bei uns ist es, wie gesagt, durch die Bank sehr gut angekommen.


    Atti

  • Oh schon so viele Spieler diese Woche! Frohen Feiertag!


    Lübeck
    Man sucht sich Kartenpäckchen aus und fährt in Handelskoggen, um die Waren aus den Kartenpäckchen an den Zielorten abzuliefern. Man fährt alleine oder fährt mit. Wobei das Spiel eher ein leichtes Familienspiel (mit angemessener Spielzeit von vielleicht 45 Minuten ist) als ein Strategiekracher. Man muss mit etwas Glück bei der Kartenauslage und einem Ärgerfaktor beim Koggeziehen (der mitfahrende Mitspieler zog das Schiff weiter und man steht dumm da) leben können.
    Finde es ein nettes kleines Familienspiel, das ein guter Absacker sein könnte. Als erstes Spiel waren wahrscheinlich die Erwartungen in der Runde etwas zu hoch. Der Glücksfaktor schreckte einige. Dafür gab's aber auch wenige Regeln und knackige Spielzeit (okay, über das Material braucht man nicht zu reden ... das ist wirklich industriell hergestellt!!! War sicherlich ein großer Aufwand, es so hinzubekommen, als sei es in der Bastelstunde zuhause entsanden :-)


    Conan
    Conan krönte sich nach über fünf Stunden Spielzeit zum König. Das sei ihm gegönnt und kürzte das Spiel sicher um eine weitere 3/4-Stunde ab. In Risikomanier besetzt man auf einer Karte Gebiete durch Würfelkämpfe, die man modifizieren kann. Allerdings bekämpft man sich dabei nicht unbedingt mit einem Mitspieler. Wir zogen in unserer Vierrunde lieber das Niedermachen der (schwächeren) "neutralen" Gebiete vor. Auch waren die Zugmöglichkeiten oft durch eine Auswahl aus sieben Würfeln begrenzt.
    Leider trug das Spielprinzip für meinen Spielegeschmack nicht unbedingt für die Spielzeit von über fünf Stunden. Eine Ausnahmeerscheinung bei derart langen Spielen ist für mich immer noch Battlestar Galactica, bei dem man auch ständig involviert ist und das durch die ständigen Verdächtigungen auch einen Faktor enthält, der einem nichts verpassen lassen will. Zudem sagt mir die Atmosphäre und das Thema eben mehr zu, was wahrscheinlich auch sehr wichtig ist.


    Viel Spaß ... bin gespannt auf die Anderen hier ...
    ... and all that Jazz

    ... and all that Jazz !!!

  • Es gab gleich zweimal den Fabrikmanger von 2F-Spiele. Einmal zu dritt und einmal als Duell. Im Dreier gab es Diskussionen, wann nun die Arbeiter aus der Kantine kommen und die freien, ausgeruhten Arbeiter aus dem Hof an den Maschinen arbeiten?
    Wir stellen nun die benötigten Arbeiter aus dem Hof an Ihre Maschinen und danach die Arbeiter aus der Kantine in den Hof. Ein Arbeiter der den -Pförtner-machen muss, also immer draussen im Hof verbleibt, wird nach rechts oben abgestellt. Arbeiter die auf dem Reihenfolgeplättchen stehen (da sind sie ja in Phase 1 -Auktion- draufgekommen!), kommen dann nach der Bezahlung der ein oder zwei Saisonarbeiter zu den ausgeruhten Arbeitskräften in den Hof. Sie können dann ebenfalls in der aktuellen Runde an den Maschinen arbeiten. Ich hoffe mal das haben wir so richtig gespielt?
    Der FuFam zu zweit ging mit 245 zu 244 Elektro sehr knapp aus. Ich hatte ein Saisonarbeiter zuviel arrangiert.


    Dann noch dreimal ein Hive, zu deutsch Insekten-Schach, was am Ende 2:1 für mich zählte.


    Agricola mit den Wandel der Jahreszeiten Erweiterung zu viert. Sehr schön und gleich etwas anders als die Grundversion. Der Spielstand war schön über die Bandbreite verteilt: 47:39:38:29. Mir hatte der Lehnerich (I) und der Freibauer(E) den Hintern auf den 3.Platz gerettet.

  • Zitat

    Original von Attila
    22 Schafe? - Ihr wisst schon das es nur *einen* Nachwuchs gibt und nicht einen pro 2 Schafe?


    Än, nein, das wussten wir nicht. Das wurde mir leider falsch erklärt, uind ich hatte seither nicht mehr in der Anleitung nachgelesen. Das erklärt, warum bei uns die Schafe immer so knapp wurden...


    Danke für den Hinweis!


    Ciao
    Stefan

  • Ouch, das klingt wie die Völlerei-Erweiterung zu Agricola. Konsequenterweise hätte man noch eine Regel einführen müssen, dass jede Figur alle drei Runden Bauchschmerzen hat und im Bett liegen bleibt. *)

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    Original von MatthiasC
    Ouch, das klingt wie die Völlerei-Erweiterung zu Agricola. Konsequenterweise hätte man noch eine Regel einführen müssen, dass jede Figur alle drei Runden Bauchschmerzen hat und im Bett liegen bleibt. *)


    Hört sich nicht so an, als hätten sie viele Dönertiere gegessen! :-)

  • Abgesehen von der furchtbar unpraktischen Verpackung bin ich mit Blokus Duo sehr zufrieden. Ein nettes Spiel für zwischendurch, das wir allerdings nicht zu häufig spielen werden, damit es nicht zum Extrem-Strategie-Knobler ausartet. Das Spielmaterial ist robust und ansehnlich, mit Druckverschlussbeuteln ist es ziemlich schnell auf und abgebaut - wenn doch nur diese hässliche Packung nicht wäre.


    Unsere erste Partie Im Jahr des Drachen war ziemlich heftig, da wir die Dürre-Regel falsch gespielt haben und statt jedem Palast jeden Bewohner ernährten, was in einem ziemlichen Chaos endete. Nachdem uns dieser Fehler aufgefallen ist, waren die nächsten Partien relativ entspannt. Die Personenleiste garantiert keine vernichtenden Ergebnisse und mehrere Gewinnstrategien machen das Spiel auch nach wiederholtem Spielen interessant.


    Auf einem Tagesausflug nach Bamberg haben meine Freundin und ich nicht nur die Stadt, gutes Essen und das schöne Wetter genossen, nach dem Essen blieb auch noch Zeit für ein paar Partien 6 nimmt. War eine gute Idee das Spiel mitzunehmen. Klein, günstig, leicht und trotzdem ein bisschen Strategie.


    Die meisten Partien haben wir in den letzten Tagen aber Alhambra gewidmet. Das Basisspiel ist alleine schon toll und der unsichtbare Mitspieler "Dirk" stört auch nicht so sehr wie Behelfsspieler anderer Spiele. Bei der ersten Erweiterung "Die Gunst des Wesirs" zeichneten sich dann die ersten Probleme ab. Während sich die Geldwechselkarten gut ins Spiel integrieren, finde ich die Bauhütten ätzend, da es ewigem Grübeln Tür und Tor öffnet. Die zweite Erweiterung "Die Tore der Stadt" gefiel mir schon besser. Die Feldlager stören den Spielverlauf nicht, die Diamanten sind eine sinnvolle Ergänzung, die Stadttore kamen bisher nur selten zum Einsatz, lösen aber Bauprobleme, und die Charakterkarten machen aus Alhambra schon fast ein ganz anderes Spiel.


    Jenseits von Theben ist zwar ein fürchterlicher Titel für ein Spiel, erzeugt aber mehr Expeditions- und Abenteuergefühl als zum Beispiel Tikal. Der Glücksanteil ist nicht abzustreiten, aber selbst eine verlorene Partie kann nicht den Spaß zunichtemachen, den man hier als Aushilfs-Indiana-Jones hat.

  • Während wir gestern gewartet haben, gab es erstmal eine Runde Pocket Battles: Celts vs Romans. Ja, es ist simpel. Ja, es ist nicht sehr fordernd und wird vor Allem durch Würfelglück gewonnen.
    Aber ich finde es "knuffig" und für seine Größe eben ideal für Reisen bzw den Urlaub. Ich muss es meiner Freundin noch schmackhaft machen, aber dann...
    Auf die erste Erweiterung, Elves vs Orcs freue ich mich schon sehr - damit "knacken" sie dann auch den Fantasy Markt ^^


    Danach noch ein schnelles Spiel Warlord. Man kann sagen, was man will - meiner Meinung nach noch immer das Beste Spiel auf dem Kartenspielemarkt. Erst recht, wo es jetzt in deutscher Hand ist...


    Danach dann zu dritt Hansa Teutonica. Ja, das Spiel gefällt! Wir haben festgestellt, dass eine kleine Übersichtskarte, was wann wieviel zählt nicht schlecht für die Spieler wäre. Man hat schon genug mit den Möglichkeiten und Taktiken des Spiels zu tun, als das man sich in seinem ersten Spiel auch noch die Siegpunktequellen merken könnte.
    Gnadenlos wird es wohl, wenn man mit einem Neuling und drei Veteranen spielt - da sieht man wohl hier kein Land mehr. Gut, aber das ist natürlich auch bei anderen Spielen so...


    Ach ja, ansonsten habe ich noch weiter an meinen MERCS Figuren gebastelt... ;)

  • Zitat


    Danach dann zu dritt Hansa Teutonica. Ja, das Spiel gefällt! Wir haben festgestellt, dass eine kleine Übersichtskarte, was wann wieviel zählt nicht schlecht für die Spieler wäre. Man hat schon genug mit den Möglichkeiten und Taktiken des Spiels zu tun, als das man sich in seinem ersten Spiel auch noch die Siegpunktequellen merken könnte.


    Mit geringem englischen Grundwissen zu verstehen:


    rudimentäre Punkteübersicht http://www.boardgamegeek.com/f…estige-points-player-aid?
    kompakte Übersicht der Spielaktionen http://www.boardgamegeek.com/f…eet-player-aid-8-5-x-5-5?


    :blumen2:

  • Da sich das Spielbaustellen-Pfingstwochenende in Bilstein eigentlich über zwei Wochenthreads erstreckt, packe ich mal alles in diesen Thread. In jedem Fall können wir diese Reise nur weiterempfehlen – riesige Auswahl aktueller Spiele (man kann praktisch alle verpassten Essen- und Nürnberg-Neuheiten aufholen!) plus einige Klassiker, jede Menge netter Mitspieler, tolles Essen im Wellness-Hotel, super Wetter … wir haben uns schon für 2011 wieder angemeldet.


    Freitag


    Ubongo 3D zu zweit (neu, abgebrochen nach 6 Runden): Räumliches Vorstellungsvermögen hat man, oder eben nicht; ich habe es nicht. Bei ungefähr gleichwertigen Gegnern ein netter Zeitvertreib, für mich gegen wobo aber nicht wirklich ein Vergnügen.


    Burger Joint zu zweit (neu): Thematisch ganz hübsches kleines Aufbauspiel für zwei, das aber ein Weilchen braucht, um in Gang zu kommen.


    Glen More zu fünft (neu): Ein schönes komplexeres Spiel, das eine Vielzahl von möglichen Gewinnwegen bietet. Für mich führte eine konsequente Geldstrategie zum Sieg. Würde es wohl aber lieber mit 3-4 Spielern probieren wollen, da zu fünft die Downtime (gerade, wenn mal jemand nicht das erste mögliche Plättchen, sondern eines weiter vorn wählte) für meinen Geschmack zu deutlich spürbar wurde. (Oder, wenn man es positiv ausdrückt: Toilettengang und Snacknachschub während der Partie waren zwischen zwei Zügen immer problemlos und ohne zusätzliche Wartezeit für die anderen möglich.) Dennoch: Ein sehr schönes Spiel, das wir sicher noch häufiger auf dem Tisch haben und sicherlich kaufen werden.


    Kopf an Kopf zu sechst: Kam in der großen Runde nicht ganz so gut an und machte uns auch nicht so viel Spaß wie mit drei Spielern, wo der individuelle Einfluss einfach deutlicher spürbar ist. Trotzdem immer noch eine wunderbare Umsetzung von Rennatmosphäre.


    Samstag


    Seeland Basisspiel zu dritt (neu): Ziemlich ereignisloses Aufdeck- und Anlegespiel. Mein Wiederspielreiz bewegt sich gefühlt noch unter null. Trotzdem gewonnen.


    Speicherstadt zu dritt (neu): Der Versteigerungsmechanismus ist clever und gut gelungen. Allerdings waren wir in der ersten Partie noch nicht in der Lage, vorausdenkend so zu planen, dass der Startspieler immer viel Geld zur Verfügung hat. Anderenfalls ist diese Position deutlich nachteilig. Sicher kein Must-Have, aber mitspielen würde ich es jederzeit.


    Revolution! zu viert (neu): Ein wunderbares Ich-denke-dass-du-denkst-dass-ich-denke-Spiel, bei dem man versucht, über drei Kategorien von Einflussmarkern die Mehrheit in diversen Siegpunkte bringenden Gebieten sowie neue Einflussmarker für die kommende Runde zu bekommen. Werden wir sicher kaufen.


    Das traditionelle Bilsteiner Chaos-Spiel mit acht Teams à 4 Spielern: Letztlich eine große Schnitzeljagd. Eine klasse Abwechslung vom „Stubenhocken“ am Spieltisch. Und wer hätte gedacht, dass ich in unserem Team der mit Abstand beste Torwandschütze sein könnte?


    Fresko Basisspiel zu viert (neu): Thematisch und in Sachen Mechanismus stimmig und gelungen, und jede Menge schwierige und relevante Entscheidungen zu treffen. Leidet allenfalls etwas unter Analysis Paralysis der Mitspieler (mich inbegriffen). Dennoch ein Juwel im Queen Games-Katalog und für mich ein heißer SdJ-Kandidat, wenn die Jury mal wieder etwas anspruchsvoller werden will. Werden wir uns sicherlich gelegentlich mal zulegen, wenn der Preis ein bisschen gesunken ist.


    Zack und Pack zu viert (neu): Die Nachwuchs-Variante von Ubongo 3D, die sich aber schnell und sehr unterhaltsam herunterspielt. Ein sehr guter Filler, für den es in unserer Sammlung noch eine Lücke zu geben scheint.
    Danach Champions-League-Pause und leider kein vierter deutscher CL-Startplatz ab 2011.


    Assyria zu dritt (in Essen falsch gespielt, darum neu): Mit korrekten Regeln wesentlich besser als mit falschen. Ein schönes, etwas komplexeres Spiel, das vielleicht gerade noch für Familien in Frage kommt. Würde ich jederzeit wieder mitspielen.


    Sonntag


    Valdora zu viert (neu): Das ist mal ein gelungenes Familienspiel mit wunderbarer Grafik. Hat viel Spaß gemacht und könnte eine Anschaffung für die Runden mit der Familie und mit Gelegenheitsspielern werden.


    Colorio zu fünft (neu): Abstraktes Farben-Merkspiel, das am Ende den Sieger erzwingt. Muss man nicht gespielt haben und sicherlich auch nicht nochmal spielen.


    Dixit zu fünft (neu): Herrlich kreatives Assoziationsspiel, das hinreichend präzise, aber zugleich hinreichend unscharfe Beschreibungen erfordert. Wird sicher gekauft.


    Drachenherz zu zweit (neu): Gefühlt zu 100% glücksabhängiges Zwei-Personen-Spiel. Bitte nicht wieder.


    Fresko, diesmal mit Ausbaustufe 2 (Aufträge, in dieser Variante neu): Gelungene Mini-Erweiterung eines ohnehin äußerst gelungenen Spiels.


    Opera zu viert (neu, abgebrochen nach 3 Runden): Im Herzen ein Börsenspiel, ist die thematische Umsetzung im Opernmilieu Fluch und Segen zugleich. Einerseits ein Alleinstellungsmerkmal und graphisch und inhaltlich überzeugend umgesetzt, springt die gefühlte Einstiegshürde jedoch gleich ein ganzes Stück nach oben. Und (die leider vielen) Opernhasser werden von dem Thema wohl eher abgestoßen als angezogen. Vielleicht wäre eine Neuauflage mit Kinos und Filmstars für die Mehrzahl der Spieler ansprechender. In jedem Fall wäre eine Regelüberarbeitung fällig – intuitiv und schnell verständlich sind hier selbst einfachste Spielelemente nicht. Als wir uns gerade hinein gekämpft hatten, warfen unsere Mitspieler leider das Handtuch. Also steht für uns bei Gelegenheit eine weitere Proberunde an.


    Revolution! zu viert: Diesmal hat wobo Neulingen die Regel erklärt, und zwar so gründlich, dass ich derweil am Nebentisch eine Kompletteinführung in das wesentlich komplexere Glen More durchziehen konnte. Danach wieder ein großes Spielvergnügen, bei dem sich meine drei Mehrheits-Gebäude äußerst knapp gegen wobos eines plus im Laufe einzeln gesammelte Siegpunkte durchsetzten.


    Don Quixote zu dritt (neu): Nachdem wobo sich verabschiedet hatte, um von halb zwei bis drei Uhr nachts einen Baukasten-Bagger ingenieurstechnisch korrekt zusammenzubauen, konnte ich noch in eine Absackerrunde dieses einfachen Legespiels einsteigen. Dabei bestimmt eine Karte, welches Feld ich mit einem Plättchen aus meiner Teilauswahl aller meiner Plättchen belegen muss, wobei es natürlich nie richtig passen will. Punkte gibt es dann für doch zustande gekommene Verbindungen von Rittern und Burgen bzw. Windmühlen oder Kirchen. Bei hinreichendem Alkoholpegel und in der richtigen Runde ein recht lustiges Spiel, das man andererseits aber sicher nicht haben muss.


    Montag


    Kohle zu viert (neu): Zum Glück hatte ich mir die Regel noch am Vortag (nach Don Quixote, von 2 bis 3 Uhr nachts) erarbeitet, so dass ich den ersten Martin Wallace unserer Spielerkarriere erklären konnte. Alles in allem dauerte die Partie inkl. Erklärung dann an die vier Stunden, während derer man aber jederzeit gut zu tun hatte, seine Optionen abzuwägen, Entscheidungen zu treffen und seine Pläne im Kopf zu behalten. Am Ende lag ich um exakt einen Siegpunkt vor wobo, und das mit absolut konträren Strategien. Ich hoffe also weiterhin, dass eines Tages der Mathtrade kommt, in dem ich Kohle ertauschen kann.


    Havanna zu dritt (neu): Irgendwer hier im Forum hatte Havanna als SdJ-Kandidat genannt, worauf meine Neugier geweckt war. Das Spiel lief dann sehr langsam an, aber zu unser aller positiven Überraschung entwickelte sich wie in der Regel angekündigt ein taktischer Schlagabtausch, wo ich trotz zwischenzeitlicher Führung nie dazu kam, mit einer Aktion die siegbringende zweite vorzubereiten, weil ich immer damit beschäftigt war, den Sieg eines anderen Spielers abzuwenden. Bis das irgendwann nicht mehr möglich war, weil das auf drei verschiedene Weisen ging. Ist noch kein Kaufkandidat, aber würden wir jederzeit wieder spielen.


    Die Tore der Welt zu viert (neu): Ein langes, aber wunderschön ausgestattetes Spiel, dessen Vorgänger komplett an uns vorüber gegangen war. Das Spielen hat Spaß gemacht, allerdings ist das Glückselement, welches Einkommen man nun wieder von seinen Mitspielern zugeteilt bekommt, für unseren Geschmack zu groß, um uns das Spiel zu kaufen. Mir gelang es noch ganz gut, mit den mir ständig zugeteilten (zwischenzeitlich 5[!]) Kronen etwas anzufangen (insbesondere Siegpunkte generieren), aber das ist sicher nicht mit allen Einkommenskombinationen möglich. Würden wir aber immer gern mitspielen.


    Jäger und Sammler zu dritt (neu): Fühlt sich an wie eine Mischung aus Packeis am Pol (Plättchen entfernen) und Mr. Jack (U-Bahnen/Kanalisation bzw. hier Höhlen). Trotzdem ein leicht verständliches, schnelles und taktisches Spiel, das von der gelungenen Kombination der bekannten Elemente lebt. Muss man nicht haben, kann man aber immer mitspielen.


    Magister Navis zu fünft: Wir erklärten auf Basis unserer schemenhaften Erinnerung an unsere eine, lange zurück liegende Partie und während wir die Regel nochmal durchgingen. Unsere Mitspieler waren skeptisch, um das mindeste zu sagen, wurden dann aber vom absolut intuitiven praktischen Spielfluss sehr positiv überrascht. Es entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch, bei dem ich am Ende die Nase knapp vorn hatte – auch weil die Mitspieler im Zuge ihrer eigenen Siegpunktmaximierung am Ende meinen schärfsten Konkurrenten mehrmals attackierten, mich aber nicht (wäre für sie weniger siegpunktträchtig gewesen). Dennoch bleibt Magister Navis ein tolles Spiel, das wir viel öfter auf den notwendigerweise sehr großen Tisch bringen sollten.


    Schweinebande zu zweit (neu): Ein Spiel ohne jeden Spannungsbogen. Darauf verzichte ich künftig dankend.


    Wilde Wikinger machen fette Beute zu zweit (neu): Ein Haba-Kinderspiel, das angeblich die Fähigkeit der Kinder ab 7 zu taktischem Verhalten und vorausschauendem Handeln schulen soll. In der Praxis ein Würfelspiel mit einem nicht funktionierenden Versteigerungsmechanismus, der allenfalls für Frust und ganz sicher nicht für Kompetenzgewinn sorgt. Wenn das ein typischer Vertreter von Kinderspielen ist, dann werden wir unseren noch nicht vorhandenen Nachwuchs von Anfang an an Familienspiele und schwerere Kost heranführen müssen. Man liest ja auf BGG häufiger von Puerto-Rico-spielenden Sechsjährigen.


    Dienstag


    Zum Abschluss noch eine Zweierrunde Einfach Genial Kartenspiel auf einer Parkbank im Grünen.


    Mittwoch


    Leider wieder im Büro. ;(

    3 Mal editiert, zuletzt von LemuelG ()

  • Bzgl. einer Übersicht für alle Optionen, wie man an Siegpunkte kommen kann, gibt es auf der Verlagshomepage eine Abrechnungstabelle zum Herunterladen (dt. und engl.).


    Bin grade im Urlaub und erreiche unsere Homepage nicht. Zu findenauf:


    www.argentum-verlag.de


    Viel Spaß weiterhin mit Hansa Teutonica


    Klaus Ottmaier


    Argentum Verlag

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    Original von Klaus Ottmaier
    www.argentum-verlag.de


    Scheint grad "down" zu sein - zumindest ich bekomme einen TimeOut beim Laden der Seite...


    Ansonsten: Gerade eine Partie von Die Kinder von Carcassonne gespielt - bei Amazon gekauft, um es Freunden mitzubringen, aber wir wollten erstmal sehen, ob es auch wirklich was für deren Kinder ist - aber wir sind schwer begeistert. Schönes Spielmaterial, gute Spielidee, und auch für Erwachsene schön zu spielen (verglichen mit dem Einen oder Anderen Kinderspiel, was man sonst so kennt...)

  • Gestern kam folgendes auf den Tisch:
    Samarkand (Queen):
    5 Spieler. Gefiel mir diesmal besser als beim ersten Mal. Allerdings sind die Familientreffen sehr stark und man ist fast nur damit beschäftigt keine Vorlagen zu liefern. Das abrupte Spielende traf diesmal nicht mich, sondern einen anderen Spieler, der noch 6 Punkte hätte machen können. Warum die Runde nicht zu Ende gespielt wird ist mir ein Rätsel.


    Glen More (Alea):
    5 Spieler. Hossa die Waschfrau, ganz schöner Hirnverzwirbler. Ich saß die ersten Runden ziemlich ratlos da und hatte auch keine wirklich schöne Plättchenauswahl. Ich habe in allen 3 Wertungen 0 Punkte erzielt und meine Punkte nur durch einen Jahrmarkt, einen Krämer und einer 2-Punkte-pro-grünes-Plättchen-Plättchen gemacht. Überraschenderweise wurde ich nicht Letzter und wäre nur 4 Punkte hinter dem Sieger gewesen wenn ich nicht vergessen hätte meine Rohstoffe zu verkaufen - so waren es 7 Punkte Abstand.
    Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass das Spiel an mir vorbeigegangen ist. Zum Einen sicherlich weil es die erste Partie war, zum Anderen liegt das aber bestimmt auch an der Spielerzahl. Ich würde es gerne nochmal spielen, dann aber mit 3 oder 4 Spielern.


    Kleine Regelfrage, vlt liest du ja mit Matthias: Wenn ein Spieler kein Geld/keine Rohstoffe hat bzw. aus markttechnischen Gründen nicht an Rohstoffe kommt und nur Plättchen ausliegen, die etwas kosten, was passiert dann? Es ist zwar unwahrscheinlich, dass es passiert, war aber in unserer Runde durchaus einmal knapp. Der Spieler hatte nur ein Plättchen, dass er nehmen konnte.

  • Zitat

    Original von onkel_e
    Kleine Regelfrage, vlt liest du ja mit Matthias: Wenn ein Spieler kein Geld/keine Rohstoffe hat bzw. aus markttechnischen Gründen nicht an Rohstoffe kommt und nur Plättchen ausliegen, die etwas kosten, was passiert dann? Es ist zwar unwahrscheinlich, dass es passiert, war aber in unserer Runde durchaus einmal knapp. Der Spieler hatte nur ein Plättchen, dass er nehmen konnte.


    Ich bin zwar nicht Matthias, aber das Problem wurde im Spielbox-Forum einmal behandelt und Matthias bot dort eine Lösung an:


    Speilbox-Beitrag von Matthias zum Thema

  • Zitat

    Kleine Regelfrage, vlt liest du ja mit Matthias: Wenn ein Spieler kein Geld/keine Rohstoffe hat bzw. aus markttechnischen Gründen nicht an Rohstoffe kommt und nur Plättchen ausliegen, die etwas kosten, was passiert dann? Es ist zwar unwahrscheinlich, dass es passiert, war aber in unserer Runde durchaus einmal knapp. Der Spieler hatte nur ein Plättchen, dass er nehmen konnte.


    Ich staune, wie oft die Frage aufkommt. Ich hatte das Thema mal mit Stefan Brück durchdiskutiert als wir im Herbst einen ganzen Tag getestet hatten. Dabei kam die Lösung heraus, die ich in der Spielbox schon geschildert hatte. Allerding geriet das bis zur Regelfertigstellung im März in Vergessenheit - auch, weil es in keiner Testparite vorkam.


    Am besten lässt sich natürlich diese Situation vermeiden, wenn man Anfängern beim Erklären darauf hinweist, dass man auf die Stellung der Männchen achten sollte (Straße und Fluss immer ermöglichen) und Geld in dem Spiel sehr wichtig ist.

  • Hallo Matthias,


    Zitat

    Original von MatthiasC
    Ich staune, wie oft die Frage aufkommt.


    Hmm...
    In Rosenheim haben wir gerade einen Spieleerfinder, der die Spieler tatsächlich auffordert, die Regeln des Prototyps selbst zu erarbeiten. Das kenne ich vom Stefan Brück eigentlich nicht. Vielleicht hätte sich dann die Geschichte eher aufgetan.
    Ein Problem ist es nicht und wird nur auf Grund fehlender Erfahrungen in der ersten Partie auftauchen. (Bewegung ist gesund - auch für ein Clanmitglied. :-) )


    Liebe Grüße


    Nils, der sich Glen More auch nicht selbst erarbeiten musste.

  • Hiho,


    Ich hab' den Familien-Freien Nachmittag mal dazu genutzt um 2 Solo Sachen auszuprobieren:


    - Frontline D-Day


    Ein sehr schickes taktisches Kartenspiel. Ist eigentlich ein 2er, hat aber eine Solovariante vorgesehen und ist absolut keine Krücke. Funktioniert hervorragend und obwohl es so einfach aussieht und sich auch super simpel anhört ist's gar nicht so simpel - da gibt's richtig viel was man beachten muss. Das ist imo anspruchsvoller als Panzer General. Richtig gut gefällt mir die Auswertung der Hits. Das ist mal ein neuer Mechanismus (glaube ich zumindest, ich kannte ihn noch nicht). Ein bisschen unlogisch ist zwar das die Attack und Counterattack-Values sich aufheben, aber das kann man ja damit erklären das durch einen Gegenangriff der Angriff schwächer ist und je heftiger die Gegenwehr, des so weniger effektiv ist halt der Angriff.


    - Field Commander: Alexander


    Field Commander: Rommel kannte ich schon und Alexander hat im Grunde das gleiche System. Es ist natürlich einiges an das Thema angepasst, was aber stimmig ist. Funktioniert auch hervorragend und auch hier gibt es doch mehr zu beachten als man zuerst denkt. Ist natürlich eine wilde Würfelei, aber das macht (zumindest mir) nix.


    2 Sehr schöne Solospiele mit sehr überschaubarer Spieldauer (jeweils ~1 Stunde) und beide haben die Möglichkeit einer historischen Kampagne - das macht das Spiel dann Solo für mich dann richtig interessant.


    Gleich geht's zum Spieleabend - mal sehen, vieleicht bau ich mal AVD auf, das geht Solo ja auch ganz gut.


    Atti

  • Meine Freundin brachte gestern Pratrizier mit. Ein sehr kurzweiliges, einfaches und dennoch spannendes Spiel. Man kann vor allem zu zweit einiges Taktisches planen so das, man immer das Gefühl hat man kann Herr der Lage sein. Hat super zu zweit funktioniert. *Daumen nach oben*


    Puerto Rico Nachdem ich schon einige Partien Cuba gespielt habe war zummindest der Spieleinstieg nicht mehr schwer. Es gibt dann doch einige Unterschiede.
    Doch die Meinung das Cuba ein abklatsch von Puerto Rico ist kann ich nicht bestätigen. Zwar haben sie das gleiche Thema aber sie Spielen sich ganz unterschiedlich.

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  • Ich versuche gerade Magister Naivis zu spielen. Eine Frage hat meine Runde allerdings noch.


    Wenn ich zum Bsp. 3 Gouvornour Karten habe, darf ich dann alle auf den einen Gouvornour-Platz legen oder ist dort nur Platz für eine Karte und die restlichen sind dann so wie die anderen Karten auch.

  • Heute Freibeuter der Karibik (Yvio) gespielt (2er Runde). Ich fande es nur langweilig, auch von der angeblichen tollen Stimmung kam nix rüber. Das es ne Testrunde war hatten wir erst einmal mit 5 Siegpunkten begonnen die ich relativ schnell zusammenhatte. (ich 5, Sohn 2- immer Pech bei Kämpfen) wir spielten dann noch bis 10 Punkte und waren beide froh als das Spiel zu Ende war.
    oje...Ich habe mir "blind" Tarascon gekauft, da ich aus der "Rollenspielecke" komme. Ich hoffe dass dies nicht auch noch ein Fehlkauf war. Na ja, Hauptsache ich bekam gestern mein "IPAD" freu *)

  • Habe es nur mal kurz angetestet, da man Smallworld nur zu zweit spielen kann, soll heißen das ich gegen mich selbst gespielt habe. Der erste Eindruck ist durchweg possitiv. Sehr gut umgesetzt...mal sehen vielleicht morgen mal mit Junior zocken.

  • Hiho,


    Ich hab gestern auch Smallworld auf dem iPad gespielt und 2 Dinge haben sich gefestigt:


    a) Smallworld ist kein 2-Personenspiel


    b) ich werde mir kein iPad kaufen


    Ansonsten gabs:


    - Tsuro ebenfalls auf dem iPad


    Nett, aber ich brauchs nicht.


    Dann


    - Ad Adstra aber so richtig echt


    Hat gut gefallen, hat sich zwar gezogen aber die Mechanismen sind sehr schön - nix neues, aber schön kombiniert. Geht für mich als ausgezeichnetes Familienspiel durch.


    - Tammany Hall


    Irgendwie fasziniert mich dieses doppelte Mehrheitenprinzip. Das Spiel ist zwar total wild und nur sehr schwer kalkulierbar und kann sehr böse sein, aber so vollends bin ich noch nicht überzeugt.


    - Don Quichote


    Erinnert stark an Cities was ja selbst stark an Take it Easy erinnert. Beide mag ich - Don Quichote mag ich auch, iss aber nix besonderes. Und Cities ist imo deutlich besser.


    Atti

  • Zwei Partien Nuns on the Run in grosser 6er-Runde. Der Kloster-Oberen-Spieler hat es nicht leicht, tappt oft im Dunkeln und weiss nicht so recht, wo die ganzen Nonnen jetzt sind. Erst wenn man Geräiuschfährten oder Sichtspuren aufnehmen kann, wird es spannender. Als Nonnen-Spieler hat mir der Spielablauf wesentlich besser gefallen, weil die Spanung dauerhaft vorhanden ist, eben ob man jetzt erwischt wird oder nicht und wie viel man sich trauen kann.


    Allerdings hat das Spiel in Detailfragen noch einiges an Klärungsbedarf für mich, z.B. was genau passiert wenn man eine Nonne erwischt hat, die zurück schickt und diese dann ausser Sichtweite erneut erwischt wird. Gerne wieder, auch wenn die Erklärung immer etwas mühsam ist (Sichtlinien & Co) und volle Konzentration auch während des Spielablaufs von allen Mitspielern einfordert. Mal eben zurücklehnen ist da nicht. Wirklich blöd ist, dass man die Türen kaum auf dem Plan erkennt. Wir haben uns in der zweiten Partie mit Holzmaterial aus Trans America als Türen beholfen. Alternativ muss man das Spiel unter Flutlicht spielen.


    Dann Abendessenpause und anschliessend Automobile zu dritt mit einem Veteranen des Automobilbaus und einer Neueinsteigerin. Da Erfahrung bei dem Spiel nicht zwingend zum Spielsieg führt, sondern eher zu risikoreichen Aktionen verleitet, um mehr als das Maximale herauszukitzeln, habe ich schon zwei Partien erlebt, wo Anfängerinnen mich gnadenlos abgezockt haben. Auch diesmal war der Spielsieg hart und knapp umkämpft im Ergebnis und die Partie lief erstaunlich flott. Gerne immer wieder!


    Zum Abschluss dann Glen More in Viererrunde. Ich hatte schon das Handmuster auf "Essen spielt" ausprobieren dürfen und das eigentliche Spiel sah genauso aus, nur eben der Druck war besser. Aus dem Spiel hätte alea weitaus mehr in Sachen Ausstattung machen können. So ist es eben nur arg geschrumpftes Spiel vom Materialumfang und Qualität und Spielregelschriftgrösse. Der Spielmechanismus hätte besseres verdient gehabt. Spielt sich trotzdem gut, wenn es auch ein wenig zum tüfteln neigt und die Wartepausen bis man wieder am Zug ist lange werden können, wenn man vorgeprescht ist und die Mitspieler erstmal aufholen und überholen müssen. Gerne wieder, auch weil etliche Strategien in ihrer völligen Unterschiedlichkeit den Sieg versprechen.


    Und am Sonntag geht's dann weiter ... mal sehen, was ich da für meine Mitspieler auf den Tisch bringen kann.


    Cu/Ralf

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

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  • Guten morgen.


    Nachdem wir uns gestern abend an die erste Partie "Perry Rhodan von Kosmos" wagen wollten, haben wir das Spiel innerhalb der ersten 15 Minuten abgebrochen...so extrem langweilig fanden wir es...Habe doch tatsächlich in der Anfangsphase 3 mal hintereinander die 1 gewürfelt und war, nachdem mein Spielpartner 3 mal hohe Zahlen gewürfelt hat, schon raus aus dem Spiel....Kann echt nicht sein, dass man keine 10 Minuten spielt und das Spiel aufgrund einiger schlechter Würfe schon verloren hat. Meines Erachtens, muss ein GUTES Spiel solche Starts verhindern....


    Dann eine Partie "Duell der Baumeister" von Kosmos.Hey, ein wirklich schönes Spielchen von Herrn Feld....Auch wenn es nicht an sein bestes Werk "Revolte in Rom" heranreicht, so hatten wir richtig viel Spaß mit seinem Werk. Die negative Kritik der Unausgewogenheit, die beispielsweise in der "pöppelkiste" geäußert wurde, konnten wir nicht nachvollziehen....Wir empfanden das Spiel als spannend,taktisch und auch ausgewogen..Allerdings haben wir auch nur eine Partie gespielt...Spielt das Spiel noch jemand von euch?


    Sonntagsgrüße
    Marc :peace:

    Einmal editiert, zuletzt von Jimmy_Dean ()

  • Ja, wir haben DUEL DER BAUMEISTER auch oft gespielt. Ich hab ne Rezension für Hall9000 geschrieben. Da steht meine Meinung ausführlichst drin... Zusammengefasst: Nur, wer sich mit dem Spiel nicht auseinanderstetzt, der findet es unausgewogen. Besonders in diesem Spiel, denn jeder Spieler hat unterschiedliche Personenkarten, die zwei unterschiedliche Spielweisen erfordern...

  • Am Mittwoch gab es meine vierte und bisher spannendste Partie Horus Heresy die mit einem Imperialen "Holdout Victory" endete, aber alles in allem sehr knapp war. Schon von Anfang an wogten die Kämpfe um die Spaceports hin und her und jeder hatte immer mal wieder das Gefühl kurz vor einem Sieg zu stehen.


    Am Freitag hatte sich Christian Bahrke hier aus dem Forum zu einer Kennenlernpartie Runewars bei mir eingefunden und das wurde es dann auch, eine Partie zum kennenlernen.
    Er lernte uns und das Spiel kennen und wir ihn. Das Spiel lief für Christian nicht so gut, da er die schlechteste Startposition erwischt hatte und nach 2 1/2 Jahren brachen wir dann ab, damit er nicht nur daneben sitzen und zusehen muß.
    Anschließend haben wir zum Trost noch eine Runde Smallworld gespielt.
    Wenn Christian jetzt nicht abgeschreckt ist, sehen wir uns vielleicht öfter.


    Am Samstag Vormittag eine Runde The awful Green Things from Outerspace gespielt und die Aliens knapp besiegt.
    Am Samstag Abend dann wieder ein regulärer Spieleabend.
    Da wir nur zu viert waren kam erstmal Wars of the Roses - Lancaster vs. York auf den Tisch, endlich mal in 4er Besetzung und das ist auch die Anzahl bei der das Spiel seine wahre Stärke zeigt.


    Danach gab es eine Runde Moongha Invaders zu viert und auch dieses Spiel ist zu viert deutlich besser als in jeder anderen Besetzung.
    Zum Abschluß, nachdem ein Spieler uns schon verlassen hatte, gab es noch eine Runde Revolution. Ich habe es jetzt zum ersten mal gespielt und zu dritt hat es nur 45 Minuten gedauert ( inklusive Erklärung ). Ein schönes und schnelles Mehrheitenspiel das als Absacker gut geeignet ist, oder wenn man warten muß das die letzten Spieler eintreffen ( was bei uns öfter vorkommt ).
    Ich bin nur froh die amerikanische Ausgabe zu haben, da mir das Board der deutschen Version zu quietschig ist.


    Heute ist dann Ruhetag und meine Freundin ist dankbar dafür.

  • Am Freitag in Viererrunde gespielt:


    Race for the Galaxy
    Zwei Mitspieler spielten zum ersten Mal, so dass die Erklärung doch im Vordergrund stand. Trotz sehr geringer Spielerfahrung reichte das "Mehr" an Erfahrung dann aus, um vorne zu liegen, was bei dem Spiel ja auch zu erwarten ist.


    Vertippt nochmal
    Immer mal wieder gerne zwischendurch. Interessanterweise hatte das Spiel auch schon mal zu dritt gut funktioniert und machte auch wieder in anderer Besetzung in dieser Vierrunde allen Spaß.


    Thurn und Taxis
    Kam auch mal wieder nach Langem auf den Tisch. Auch wenn ich hier keine glückliche Kartenhand hatte. Aber am schönsten ist doch noch alle Karten aus der Auslage neu zu mischen und die Gesichter der nächsten zwei Mitspieler zu sehen *gg* (Manchmal auch erleichterte.)


    Viva Topo
    So ist das Leben... Man wandert von der Armut in den Reichtum. Aber die Gier verhindert nachher alles... Kinderspiel des Jahres mal gewesen und immer ein netter Absacker, bei dem alle "Katzeee" brüllen dürfen *gg*


    Nette Runden sind viel zu schnell vorbei. Tja, man sollte mal wieder spielen ...


    Viele Grüße
    and all that Jazz

    ... and all that Jazz !!!

  • Hallo Ode :peace:


    Danke für deine Stellungnahme zu Duell der Baumeister.Was mich noch interessieren würde: Hast du auch die von Stefan Feld vorgeschlagene "taktische" Variante ausprobiert, die auf cliquenabend vorgeschlagen wird? Hier werden die Siegel nicht mehr in die Luft geworfen, sondern sie werden verdeckt hinter Sichtschirmen gehalten, so dass dann ein verdecktes Bieten stattfindet....Hört sich gar nicht schlecht an, und da du der Experte bist und wahrscheinlich eine Menge Spiele mehr gespielt hast als ich, bin ich ganz gespannt auf deinen Comment 8-)


    Gruß
    Marc

    2 Mal editiert, zuletzt von Jimmy_Dean ()

  • Hiho


    heute Gans


    Tadsch Mahal


    immer noch ein super Spiel. Nach wie vor eins der besten von Alea.


    Dann Dice Town


    Immer wieder eine völlig wilde würfelei.


    Anschließend Power Boats


    Ich finds immer noch ein klasse Rennspiel.


    Und zum Schluss Einmal die Katze im Sack.
    Nett, aber so richtig werde ich damit nicht warm.


    Atti

  • Zitat

    Original von f-p-p-m
    Am Mittwoch gab es meine vierte und bisher spannendste Partie Horus Heresy die mit einem Imperialen "Holdout Victory" endete, aber alles in allem sehr knapp war. Schon von Anfang an wogten die Kämpfe um die Spaceports hin und her und jeder hatte immer mal wieder das Gefühl kurz vor einem Sieg zu stehen.


    Wie lange hat denn Eure Partie gedauert. Will mir einreden können, dass meine beiden 5 1/2 Stunden Partien nichts aussergewöhnliches waren, die jeweils bis zum Ende der Initiativleiste ausgespielt worden sind.


    Am Sonntag gab es dann noch Die Aufsteiger in Dreierrunde. Einfach und flott gespielt, wobei mir der Berg-Aufbau-Part besser gefällt als das anschliessende Gipfelerstürmen, weil das ist eigentlich fast reine Glückssache oder in der Hand der Mitspieler, was die für Karten auf einen regnen lassen. Wenn jemand eine etwas ausgewogene Variante kennt, ich bin interessiert. Ansonsten als Aufwärmer oder Absacker gut, aber eben nicht wirklich mehr, was eigentlich schade ist.


    Dann eine Runde "Sucht-Euch-was-aus-meinem-Spieleregal-aus" und die Wahl fiel aus Miss Monster. Ein lustiges Knettvergnügen, bei dem es gilt, vier Eigenschaften bildlich in sein Monster einzukneten, so dass die Mitspieler diese auch erkennen können. Da kamen sehenswerte Knetgebilde bei heraus und ein entspannter Spielablauf, bei der das kreative Elemente bestens in unserer Erwachsenenrunde funktioniert hat, weil wir aus reinem Spielspass gespielt haben und nicht per taktischen Siegüberlegungen die (durchaus vorhandenen) Regellücken ausgenutzt. So macht Spass, auch wenn die Knete arg klebrig und ölig ist.


    Danach ging es dann über zur PS3 mit Schlagzeug, Bass und Gitarre mit Rockband, anschliessen den Mariokart-Clone-Baukasten ModNation Racers und ein paar Runden Buzz Quiz-World. Der wohl beste Buzz-Teil der Serie, auch weil man persönlich mit Namen angesprochen wird und der Moderator Querverbindungen zwischen den einzelnen Partien zieht.


    Cu/Ralf

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here