Glen More-Kaufempfehlung?

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  • So, Freunde der Nacht :-)


    Jetzt ist Glen More schon einige Tage auf dem Markt und ich habe auch die Rezi auf Spielama.de gesehen.


    Wer von euch könnte mir etwas zu den folgenden Kriterien sagen:


    1. Ärgerfaktor= Ich liebe es, andere im Spiel zu ärgern


    2. Taktik oder Strategiespiel= Ist das jetzt ein anspruchsvolles Spiel oder eher ein lockeres Spielchen für zwischendurch?


    3. Neue Mechanismen?= Ist denn etwas GANZ NEUES irgendwie festzustellen oder nur wieder eine Mischung bereits bekannter Mechanismen?


    4. Interaktiv?= Spielt jeder das Spiel für sich oder gibt es auch eine Interaktion unter den Spielern?Pöppel klauen, tauschen, handeln...


    5. Klare Kaufempfehlung...oder nicht...


    Für hilfreiche Kommentare wäre ich euch dankbar.. :peace:


    Gruß
    Marc

    Einmal editiert, zuletzt von Jimmy_Dean ()

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  • Hallo Marc,
    wenn Du Dir schon die Rezis angesehen hast, dann sei doch nicht so sparsam link. :blumen:


    Spiellama Spielerklärung Rezi


    Cliquenabend Spielerklärung - Interview Matthias Cramer
    Aber wenn Du Dir die Videos angesehen hast, und das Spiel spricht Dich noch nicht an. Wie sollen wir Dir dann helfen? ?(


    Ich hatte inzwischen Gelegenheit, dass Glen More mit recht unterschiedlichen Spielertypen auszuprobieren. Fast jedes Mal würde mir ein Wiederspielreiz bestätigt. Es besteht nur wegen der ungewohnten Zugweise eine ordentliche Einstiegshürde. Das dürfte aber bei uns kein Manko sein.
    Und - Gott oder den Rezensensoren sei Dank - gibt es ja auch noch die Videos. :-)
    Vorgestern haben wir eine zackige Partie zu viert unter einer Stunde hingelegt; inklusiv der Regelnauffrischung.


    Glen More möchte man wegen den vielen Erfolgswege strategisch spielen. Aber die Auslage und die lieben Mitspieler lassen es in der Regel nicht zu. Für mich steht die taktische Spielweise im Vordergrund.


    Interaktion ist schon vorhanden. Irgendwann beginnt man die Gebiete der anderen Clans zu lesen und in dem Zusammenhang die Auslage zu checken. Wenn dann ein für den Mitspieler sehr erfolgsversprechendes Plättchen liegt, ist man fast verpflichtet, das abzugreifen.
    Bei jeder Zwischenwertung kommt es zum direkten Vergleich unter den Spielern.


    Die wesentlichen Mechanismen sind altbacken oder auch bewährt (Cuba, Jenseits von Theben, Carcassonne). Die Kombination spielt sich aber erfreulich frisch.


    Kaufempfehlung? Nun; bei Milan Spiele hat Glen More bereits den 9. Rang der aktuellen Bestseller erreicht. Aber vielleicht irren die sich ja alle. :-)


    Liebe Grüße


    Nils


    PS der meint, Andreas sollte mal wieder das Mikrofonwedeln üben.
    PPS der nur noch auf die Holzfässer wartet und dann sein Version fertig gepimpt hat.

  • Bisher gespielte Partien (5 Stück, 2x5er, 2x4er, 1x3er)


    1. Ärgerfaktor= Ich liebe es, andere im Spiel zu ärgern
    --> Vorhanden und kommt auch öfter vor. Gerade weil die meisten Plättchen für viele attraktiv sind und dann ist es schon ärgerlich, wenn ein anderer einem das wegnimmt. Gerade wenn es die Gebäudeplättchen sind die es nur 1x im spiel gibt.


    2. Taktik oder Strategiespiel= Ist das jetzt ein anspruchsvolles Spiel oder eher ein lockeres Spielchen für zwischendurch?
    --> Strategie würde ich es nicht nennen, denn Lange Zeit vorausplanen kann man nicht wirklich. Da man nicht weiß wie die Plättchen kommen und wer sie bekommt. Taktik auf jeden Fall. Für zwischendurch? Das kommt drauf an was du so für so spielchen für zwischendurch magst. Locker flockig a la carcassonne geht es definitiv nicht zu. Man muss schon ständig die mitspieler im auge behalten und die ressourcen. Es ist jetzt sicherlich nicht super komplexes und anspruchvolles, aber es sind schon zusammenhänge vorhanden die etwas gehirnschmalz benötigen bzw. gutes taktieren.


    3. Neue Mechanismen?
    --> Der Rondellmechanismus im Verbund zu der Minuswertung am Schluss (wenn man mehr plättchen verbaut hat!) ist neu. Es macht keinen Sinn ständig zu bauen, denn so erhält man am Schluss zuviele Minuspunkte (-3 pro plättchen was man mehr hat). Somit muss man die anderen im auge behalten und dafür sorgen nicht zu schnell davon zu brechen mit der plättchenanzahl.
    --> Der Aktivierungs- und Baumännchenmechanismus ist nicht super innovativ soweit ich weiss, aber er ist gut und funktioniert prima außerdem sorgt er für genügend abwechslung und taktische situationen.


    4. Interaktiv?
    --> Kein pöppel klauen, tauschen und handeln!
    Interaktion herrscht am Marktplatz. Denn ohne dass jemand verkauft kann man nix kaufen und umgekehrt. Bei den Plättchen (durch das wegnehmen!) und bei den Wertungen nach jeder Phase (Wettlauf um die drei Wertungen, wenn man sieht, dass man plötzlich wieder nicht die mehrheit hat!).


    5. Für Alea Fans klare Kaufempfehlung. Stefan Brück bleibt sich seiner Marke hiermit treu und bietet ein anspruchsvolles Legespiel mit genügend tiefe, was auch auf lange Sicht unterhält.


    Bisherige Spielrunden:
    - Bisher haben alle das Spiel gemocht. Bis auf einen, der fand das Spiel zu verkopft und mathematisch!


    Nils. --> meint, Andreas sollte mal wieder das Mikronfonwedeln üben.
    --> Du kennst ja wieder nicht das Hintergrundwissen dazu. Uns ging unser Mikro vor Ort kaputt und wir mussten uns ein neues zulegen. Dadurch sind wir es noch nicht gewohnt, dass es einen anderen Aufnahmepegel hat. Beim vorheringen musste ich es nicht dauernd zu mir schwenken wenn ich was gesagt habe. Das hat man auch so gut verstanden. Beim jetzigen geht das nicht mehr!

    2 Mal editiert, zuletzt von Smuker ()