Friedrich

  • Wer kennt es und kann was darüber sagen.


    Vor allem über Spiellänge und das Spielen mit Neulingen ( also Leute die das spiel noch nicht kennen )


    Gruß Manuel

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  • Pro
    schönes Spiel, ein Wargame light.
    Das Konzept alle gegen einen (Friedrich) ist soweit auch recht inovativ.
    Nur realisiert man nicht gleich dass man doch nur für sich spielt.
    Das historische Flair kommt auch gut rüber.
    Nach einer halben Stunde Erklährung merken Eurogamer nicht
    dass sie ihr erstes Wargame spielen.
    Material und Karte usw alles ok.



    Kontra
    Größter Nachteil: es ist für das was es hergibt viel zu lang.
    Einige wenige Patzer machen dann den Gewinnchancen ein jähes Ende.
    Diese Karten zu Quadranten System funktioniert gut wirkt aber etwas gekünstelt
    und es simuliert irgendwie nichts.


    Fazit
    fasziniert Anfangs, man legt es dann aber wegen dem Zeitaufwand doch nicht so schnell
    wieder auf den Tisch.



    Jodele

  • Am Wochenende haben wir zwei Partien Friedrich gespielt. Für alle drei waren es die ersten Partien, ich hatte immerhin schon Erfahrung mit Maria und kannte somit das Spielsystem.


    1 )


    Die erste Partie dauerte etwa 3,5 Stunden, fand aber auch ein sehr frühes Ende mit einem Sieg Frankreichs nach 8 oder 9 Runden, wobei hier keine relevanten Schicksalskarten das Spiel beeinflussten.


    Frankreichs Spieler spielte sehr aggressiv, auch in seiner zweiten Rolle als Russland/Schweden, während ich als Österreicher eher abwartete und Schlachten aus dem Weg ging. Da Preußen angesichts der Unkenntnis der Gesamtsituation, den Fehler machte, zunächst alle preußischen Generäle gegen Österreich, Russland und Schweden einzusetzen und die französischen Zielgebiete ausschließlich mit seinen hannoveranischen Generälen
    verteidigte, gewann Frankreich hier sehr schnell die Oberhand und zerstörte Hannover vollständig. Preußen zahlte zeitgleich hohen
    (Karten-) Tribut in Ostpreußen, anstatt hier einen langsamen, kraftsparenden Rückzug durchzuführen. Als nach drei oder vier Runden die Gefahr eines schnellen französischen Sieges erkannt wurde, war es fast zu spät, ohne große Kartenressourcen beorderte Preußen einige Generäle nach Westen und versuchte, die letzten frz. Zielstädte zu verteidigen. Zu diesem Zeitpunkt war auch Österreich gezwungen, keine Attacken gegen Preußen zu fahren, um diesem nicht die letzten Karten zu ziehen, auch wenn eine Eroberung österreichischer Zielstädte jetzt ein leichtes gewesen wäre.
    Leider machte Preußen weitere Fehler und suchte von sich aus immer wieder den Kampf gegen Österreich, was ihn weitere Kraft kostete. Somit gab es keine größeren Wendungen mehr und das Spiel endete mit einer Eroberung aller französischen Zielstädte.


    Wir haben also in dieser Partie viel Lehrgeld gezahlt, hatten aber trotzdem sehr viel Spaß mit diesem erfrischend andersartigen Spielsystem.


    Soviel Spaß, dass wir nach einem Tag in größerer Runde mit einigen Partien Diplomacy und Junta noch eine
    weitere 3er Partie folgen ließen, trotz attraktiver Konkurrenz im Regal des Gastgebers (History of the World, Civilization, Moral Conflict).


    2)


    In der zweiten Partie tauschten die Spieler Preußen-Hannovers und Russland-Frankreich-Schwedens die Rollen, ich behielt Österreich mit Reichsarmee.


    Nach den Erfahrungen der ersten Partie war der Spielverlauf nun ein komplett anderer und viel abwechslungsreicher.


    Preußen legte von Anfang an großes Augenmerk auf den Westen und unterstützte Hannovers Generäle gegen Frankreich mit dem Ergebnis, dass sich Frankreich kaum entwickeln konnte. Gleichzeitig überließ er Russland Ostpreußen kampflos und zerstörte früh den schwedischen General, ohne den Russland ja nicht gewinnen kann. Schweden war nach zwei Runden raus und kam durch eine Blockadetaktik des Preußen vorerst nicht mehr ins Spiel, verzichtete über mehrere Runden auf ein Einsetzen des Generals.


    Österreich entwickelte sich ganz gut, machte aber mit einem General den Fehler sich in einen Kampf im Kreuzsektor verwickeln zu lassen, im Glauben, Preußen habe in einem unmittelbar vorhergehenden Gefecht alle Kreuzkarten abgeben müssen und unterlag derart, dass alle Armeen vernichtet wurden. Hier gab es also früh einen Dämpfer, der zu einer Kampfpause zwecks Aufrüstung zwang.


    In der dritten Runde machte ich mit der Reichsarmee einen noch größeren Fehler, indem ich mit einem gefühlt guten Ein-Farben-Blatt einen frühen Kampf gegen Preußen suchte und prompt bis zur Auflösung unterlag. Die Reichsarmee war somit für eine sehr lange Zeit handlungsunfähig und somit auch
    Österreichs Siegchancen gedämpft.


    Der Gegner, der derweil Preußen, welches extrem dem Westen zugewandt war, am meisten zusetzte, war Russland, welches schon in der vierten oder fünften Runde alle Zielstädte erreicht hatte und lediglich durch Schwedens Passivität nicht auf Sieg spielen konnte.


    Preußen machte nun mehr und mehr Jagd auf die Trosse der weit ins Ausland vorgerückten Russen und Österreicher und war hier nach mehreren Runden auch erfolgreich. Unmittelbar nach der Vernichtung des letzten russischen Trosses, kamen dann die Schicksalskarten entscheidend ins Spiel und die Zarin starb. Russland war ausgeschieden. Der preußische Sieg, der ihn immerhin zwei Generäle und viel Kraft gekostet hatte, war somit ein
    Phyrrussieg. Da Preußen sehr aggressiv und permanent am Limit seiner Karten spielte, verzichtete er auf die Wiedereinsetzung seiner
    Generäle und versuchte mit den verbleibenden über die Runden zu kommen.


    Österreich hatte sich wieder erholt und Kraft gesammelt und Preußen machte einen feinen, aber entscheidenden Fehler. Einer seiner stärksten Generäle stand auf einem Feld, welches von zwei Seiten von Österreichs Generälen besetzt werden konnte, beide Seiten wiesen zudem unterschiedliche
    Farben aus, es gab keine Rückzugsmöglichkeit und der letzte im Süden aktive, preußische General wurde mitsamt sechs Armeen zerrieben. Nun hatte Preußen nur noch drei Generäle, einen starken Friedrich gegen Frankreich, zwei schwächere im Zentrum, die zunächst Schweden blockierten und
    dann versuchten, im Süden gegen Österreich zu agieren.


    Für Österreich ging es nun sehr schnell, die Zielstädte für Österreich waren bereits besetzt und nun rückten die Truppen weit nach Westen, damit in ihrem Schutz der schwache General der Reichsarmee, Hildburghausen, die fehlenden Zentren besetzen konnte. Österreich und Reichsarmee steuerten einem klaren Sieg
    entgegen.


    Aber die nächste Wendung sollte unmittelbar folgen.


    Frankreich, welches selber nach permanenten Niederlagen fast geschlagen war, konnte bei eigenem Angriff Friedrich in einen Kampf verwickeln und Friedrich verlor diesen mit sechs Armeen knapp vor der Auflösung und musste sich fünf Felder zurückziehen. Er wurde weit nach Osten gezogen bis kurz vor den Standort des Generals Hildburghausen. Dieser wähnte sich zuvor in Sicherheit, aber da auf diesen Rückzug der preußische Zug folgte, konnte Friedrich mit einer verbliebenen letzten Armee sofort die fehlende Distanz zum General überbrücken, ins Gefecht gehen, gewinnen und Hildburghausen stand direkt neben dem österreichischen General Daun, hatte keine Rückzugsmöglichkeit und wurde zum zweiten Mal aufgerieben.


    Österreichs Sieg war in weite Ferne gerückt. Wer sollte nun gewinnen? Frankreich war zu schwach für Hannovers Generäle, Russland ausgeschieden und Preußen stehend ko. Diese Konstellation reichte dem schwedischen General Ehrensvärd, der beinahe unbemerkt wieder ins Spiel eingestiegen war, eine
    Entscheidungsschlacht gegen den letzten im Norden Zugriff habenden preußischen General zu gewinnen und hernach seine Zielstädte zu besetzen.


    Nach fünfeinhalb Stunden war ein hochdramatisches und abwechslungsreiches, mit vielen Spielfehlern aller Seiten garniertes Spiel mit einem überraschenden Sieger zu Ende.


    Fazit:
    Friedrich ist ein Wahnsinnsspiel. Ein absoluter Hochkaräter, der trotz der langen Spieldauer sofort Lust auf eine Wiederholung macht. Die Zeit vergeht
    überhaupt wie im Flug. Fünf Stunden fühlen sich an wie zwei bei einem gewöhnlichen Spiel.


    Verantwortlich dafür ist die permanente Involviertheit aller Spieler und die hohe Interaktion, jeder Zug wird von allen mit Interesse verfolgt, da man sich
    ausgespielte Karten ebenso merken muß, wie Sektoren, die von den Konkurrenten bevorzugt betreten werden. Das Spielsystem mit seiner
    Mischung aus Stichspiel und strategischem Cosim ist in meinen Augen genial, auch wenn ich den Kritikpunkt von Wargamern bezüglich der Realitätsferne bezüglich des Einsatzes der taktischen Karten und der Aufteilung des Spielplans in Farbsektoren nachvollziehen, aber nicht teilen kann. Denn alles andere ist sehr realistisch: Der Einfluß der Trosse bei Operationen fern der Heimat, die Zufälligkeit der Ereignisse fern der Kampfplätze via Schicksalskarten und
    natürlich die Simulation der damaligen Kräfteverhältnisse mitsamt der Zwänge hinsichtlich Strategie und Taktik der unterschiedlichen Mächte. Jede Macht spielt sich komplett anders. Und letztlich funktioniert das System der taktischen Karten spielmechanisch außerordentlich gut.


    Ein weiteres Plus sind die minimalen und eingängigen Regeln, welche fast das Niveau eines Familienspiels haben und extrem intuitiv sind. Zudem ein Spiel, welches eine gewisse Einzigartigkeit im breiten Spieleangebot bietet, sieht man von Maria (welches ebenfalls großartig ist) vom gleichen Autor ab. Alles in allem ein großes Spielvergnügen.


    Jedem, der Friedrich noch nicht kennt, kann ich nur sehr empfehlen, es sich auf der Messe mal anzusehen. Am Histogames-Stand kriegt man zudem meist gut einen Platz zum Spielen, so habe ich vor einem Jahr Maria dort testen können und mir dann sofort zugelegt. Vielleicht werde ich in diesem Jahr auch bei Friedrich zuschlagen.

  • Guten abend,


    tja, dann werde ich mich wohl mal outen und nen kleinen Dämpfer zum Spiel geben....Das, was mir überhaupt nicht gefiel, war die Tatsache, dass Spieler vorzeitig ausscheiden und dann , wenn sie Pech haben, stundenlang zuschauen können. Alleine diese Tatsache ist und bleibt für mich ein No-Go. Dieses vorzeitige Ausscheiden ist meines Erachtens nicht mehr zeitgemäß und daher sollte man sich VOR dem Kauf überlegen, ob einen dieser Kritikpunkt stört .


    Gruß
    Marc

  • Dann scheint bei Euch etwas falsch gelaufen zu sein. Meines Wissens kann kein Spieler ausscheiden.



    Wenn Preußen ausscheidet, ist das Spiel sowieso zu Ende.
    Wenn eine bestimmte andere Macht aufgrund von Schicksalskarten ausscheidet, übernimmt der betreffende Spieler dann eine Macht von dem Spieler mit mehreren Mächten.


    Im 3er spielt ein Spieler Frankreich mit Schweden und Russland, während ein anderer neben Österreich noch die Reichsarmee spielt.

  • Hi,


    Das ist korrekt. Und auch Schweden kann gewinnen. Und das ist nicht nur ein "Notnagel".


    Atti

  • Guten morgen,


    so ganz kann ich euch nicht zustimmen. Es gewinnt ja nur einer der Angreifer. Und wenn ich als Spieler ausgeschieden bin, muss ich mit der Spielermacht eines anderen Spielers weiter spielen. Das wiederum muss der andere Spieler, der 2 Mächte führt, berücksichtigen beim Spielen. Ansonsten gibt er dem ausgeschiedenen Spieler womöglich noch eine Vorlage zum Sieg.....Irgendwie hat MICH diese Regelung nicht ganz überzeugt...Trotzdem wünsche ich euch viel Spaß beim Spielen....:-)


    Marc


  • Das ist korrekt. Und auch Schweden kann gewinnen. Und das ist nicht nur ein "Notnagel".


    Stimmt, dann ist aber Portugal draussen - und auf Ronaldo müssen wir dann auch verzichten ... :D:rolleyes:


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Das, was mir überhaupt nicht gefiel, war die Tatsache, dass Spieler vorzeitig ausscheiden und dann , wenn sie Pech haben, stundenlang zuschauen können. Alleine diese Tatsache ist und bleibt für mich ein No-Go. Dieses vorzeitige Ausscheiden ist meines Erachtens nicht mehr zeitgemäß und daher sollte man sich VOR dem Kauf überlegen, ob einen dieser Kritikpunkt stört .


    Dann ist vielleicht Maria eher was für Dich? Das ist von vornherein ein (funktionierendes) 3-Spieler-Spiel mit sehr ähnlichen Elementen - nur hier scheidet im Grunde kein Spieler vorzeitig aus; vorher hat einer der anderen Spieler schon gewonnen.


    Zudem hat es den pfiffigen dreh, dass jeder gegen jeden spielt, da der Preusse auch die "Pragmatische Armee" spielt, und mit ihr gemeinsam mit Österreich gegen Frankreich zieht, während auf der anderen Karte Preussen gegen Österreich antritt. Ein wenig schizophren also, funktioniert aber gut. :-)

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  • so ganz kann ich euch nicht zustimmen. Es gewinnt ja nur einer der Angreifer. Und wenn ich als Spieler ausgeschieden bin, muss ich mit der Spielermacht eines anderen Spielers weiter spielen. Das wiederum muss der andere Spieler, der 2 Mächte führt, berücksichtigen beim Spielen. Ansonsten gibt er dem ausgeschiedenen Spieler womöglich noch eine Vorlage zum Sieg.....Irgendwie hat MICH diese Regelung nicht ganz überzeugt...


    Danke für deinen Einwand.
    Aber wie soll der Spieler der 2 Mächte spielt das berücksichtigen? - Doch nur dadurch, das er dem Preussen mehr Dampf macht! - Nach meiner Erfahrung funktioniert das System hervorragend und ist absolut ausbalanciert. Zudem kann ausschliesslich Russland ausscheiden und Russisch/Schwedische Siege halten sich in etwa die Waage.


    Das Spiel ist nunmal darauf ausgelegt das nur alle Möchte gemeinsam Preussen nieder ringen können. So führ es automatisch dazu das jede Nation durch Aktionen gegen Preussen den anderen Nationen den Sieg überhaupt erst ermöglicht. Ja, das ist so. Das ist ein Dilemma - aus dem es aber einen Ausweg gibt.


    Atti

  • @ Eduard:


    Ich habe am Wochenende auch Friedrich gespielt. Und deine erste Beschreibung eures Spiels passte fast 1:1 auf das unsere.
    Klar ist das ausscheiden eine unschöne Sache. Vor allem weil man es ja nicht beeinflussen kann. Meine Erfahrung ist aber auch das es auch schon so gut wie entschieden ist. In den seltesten Fällen ging es dann nochmals länger als 3 Runden.


    Was ich bei Friedrich genial finde ist das Sektoren, Kartenmanagment gepaart mit den taktischen Kämpfen. Es gibt nur wenig Kämpfe bei denen es um alles geht. Und hier mal eine Finte die ich in dem Spiel am Sonntag durchführen konnte.


    Spieler A griff mich an und beide standen wir im Sektor für Herz. Ich verlor Taktisch mit - 3.Der Grund: Ich hätte mit Herz die Schlacht nie für mich gewinnen können musste mir deshalb etwas gutes einfallen lassen. Ich beschloss also die wenigen Herzkarten die ich hatte nicht aufzugeben und drei Verluste in kauf zu nehmen. Was in diesem Spiel ja durchaus ein mittelgroßer Schaden darstellt. Spieler A musste meinen General also 3 Feld weit weg bewegen. Und genau hier lag die Finte. Denn es gab eigentlich nur eine sinvolle Rückzugsweg. Und genau dieser Rückzugsweg führte mich in einen Pik Sektor von dem ich sehr sehr viele gute Karten besaß. Spieler A hatte Blut geleckt vor allem da es hier um einen großen Bereichsgewinn für ihn ging. Er zog mir in der Runde nach und Griff mich an. Und dann ging es aber so richtig Rund. Ich tat erstmals so als hätte ich nur kleine und schlechte Karten dieses Sektors. Mein Gegenspieler hatte also Hoffnung mich mit der nächsten Karte zum Rückzug zu zwingen. Und so spielte er und plötzlich als ich merkte es geht mit seinen Karten zu Ende glich ich mit einer 11 auf -1 aus und damm mit einer 13 anzugreifen. Also stand es -12 für ihn. Und das hat ihm das Genick gebrochen. Er musste sich dann mit 7 Verlusten zurückziehen.


    Diese Kartenkämpfe. So unrealistisch wie sie auch sein wollen. Sie sind das Hochspannende und taktische Element in diesem Spiel. Und man kann damit schön Bluffen. So in einer anderen Situation.


    Wir standen beide mit unseren Generälen in Sektor Pik. Ich hatte aber gerade einmal zwei Karten in Pik. 13 und 4 und eine Reserve. Ich wusste also sollte es zum Kampf kommen sehe ich alt aus. Ich könnte zwar mit der Reserve erstmals schlimmeres verhindern dennoch sah es nicht gut aus. Ich entschied mich selbst aktiv zu werden. Und so griff ich an. Und nachdem er eine Karte gespielt hatte stand es - 1 und ich spielte meine 13 und so stand es - 12. Tja und der Bluff funktionierte. Er zog sich mit 1 Verlust zurück. Er wusste ja nicht das diese 13 meine einzigste sehr starke Karte war. Ich wusste nun aber auch das er selbst seine Kartenhand für Pik nicht als sehr stark einschätze. Und so zog er sich im nächsten Zug aus diesem Sektor zurück, da er Angst hatte erneut einen Angriff zu füchten. Gut für mich da ich ja selbst auch nicht in diesem Sektor kämpfen wollte.


    Achso als Taktischer Tipp: Ein Bluff sollte man niemals spielen wenn man keine Reserve hat. Das geht dann sowas von nach Hinten los.


    Ich kann nur beistimmen: Geniales Spiel. Auch wenn ich es nur 1 oder 2 mal im Jahr spielt ist es immer wieder schön. Und die Regeln sind einfach so simpel und daher für jeden Hobbystrategen gut verständlich.

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