21.06. - 27.06.2010

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  • Heute gleich noch einmal Stratego gegen meinen Sohn, diesmal habe ich ihn ruck-zuck "geknackt", weil sein Marschall auf eine Falle eingegangen ist und dadurch von meinem Spion erwischt wurde, und anschließend gleich noch sein eigener Spion und sein 4-Sterne-General fielen.


    Mal sehen, ob er nach dieser Niederlage noch eine Revanche will... :-)


    Ciao
    Stefan

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  • Zitat

    Original von stmountain
    Heute eine Runde D-Day Dice auf Bloody Omaha. Nettes Würfelspiel, vom Schwierigkeitsgrad garnicht mal so einfach, etwas komplexer als Roll through the Ages. Demnächst werden auch die anderen Karten in Angriff genommen.


    Hi St Mountain,


    die lohnen sich m.E. alle.
    Ein wirklich nettes kleines Spiel für zwischendurch.


    Hast Du Dir die Würfel gebastelt ?


    Liebe Grüße
    Biswut

  • Zitat

    Original von stmountain


    Nein, das habe nicht, aber es wäre echt eine Überlegung wert.


    Es gibt in den USA sogar fertige zu kaufen.
    Aber ich bin mit meinen selbstgemachten ganz zufrieden.


    Liebe Grüße und happy Dice
    Biswut

  • Wir waren auf Hannover spielt und haben dort viel gedreht aber auch das ein oder andere gezockt:


    Quest
    Handmuster das in Essen erscheinenden Spiels von Pegasus. Eine Mischung aus Brett- und Rollenspiel, welches Spieler die Rollenspiele nicht kennen einführen soll. Es ist sehr modular und bietet viele Mechanismen aus P&P ist aber sehr vereinfacht worden. Schön, thematisch und eine perfekte Einführung für Neulinge. Außerdem die Möglichkeit Rollenspiele in ca. 60-90 Minuten zu spielen. Aber halt auch kein Ersatz für richtige P&P.


    Shadowrun P&P
    Haben das System noch nie gespielt und nutzen hier den Moment dazu. Ich fand es sehr prickelnd und interessant. Eine Mischung aus Matrix und Herr der Ringe. Unglaublich das das geht! ;-)


    Kleine Helden 3
    Das neue Kleine Helden Spiel bietet jetzt vor allem Szenarien mit denen man z.B. auch kooperativ gegen das Spiel spielt. Schön, obwohl wir gegen den Drachen verloren haben weil Malte dauernd mit seinem neuen Würfelbecher 6er würfelte! *grrrr*


    Asteroyds
    Die Ystari Neuheit hatten wir bisher noch nicht gespielt. Hier jetzt gleich 3 mal. Gefällt mir sehr gut, allerdings gibt es keine Regenerierung wie bei RoboRally und so kann sich ein spieler bei einem bösen Fehler schnell aus dem Spiel rausschmeisssen. Eventuell sollte man hier eine aussetzen und Regenerierung einführen.


    Das große Pentago
    Schnell erklärt, für 4 Spieler, schnell gespielt. Gutes Spiel für Wenigspieler und Familien


    Buzz it!
    Ein schönes witziges, schnelles Partyspiel. Was Ähnlichkeiten mit Tick, Tack, Boom aufweist


    Caesar & Kleopatra
    Neuauflage des 2ers von Kosmos in der Metallbox. Rein von den Mechanismen hätte ich gedacht ein Knizia, ist es aber gar nicht... *G*


    Zombie the dice game
    Noch nicht in Deutschland erschienen. Ein Würfelspiel mit Can´t stop Mechanismen. Ideal für die Kneipe und zwischendurch und vor allem für Wenigspieler (da sehr wenig Regeln). An Heckmeck und Can´t stop kommt es aber nicht ansatzweise ran.


    Cthulhu the Dice game
    Wirklich schöner Würfel. Das Spiel? Naja.... Humbug.


    Shaun das Kartenspiel
    Hihi.... schöne nette Idee, die bei Kindern sicherlich gut ankommt.

  • Lange habe ich mich von dem absolut dämlichen Namen und den bescheuerten Hühnern abschrecken lassen, letztendlich habe ich mir Heckmeck am Bratwurmeck dann doch zugelegt. Ein kurzweiliges Würfelspiel, das mit mehr als zwei Personen sicherlich mehr Spaß macht, zu zweit aber auch nicht zu verachten ist. Die ideale Ergänzung zum Fernsehen, wenn man mal keine Lust auf größere Spiele hat, aber trotzdem nicht ganze ohne Spiel auskommen will.


    Als wir dann mehr Zeit hatten war ich nach ein paar Partien richtig begeistert von Thunderstone, das ich hier durchs Forum kennengelernt habe. Die einzige Kritik, die in an dem Spiel anbringen kann, ist die Anleitung, die einige Spezialfälle nur sehr unklar oder garnicht behandelt. Ohne Recherche auf der Herstellerseite und auf BGG wären manche Spezialfälle wohl ungelöst geblieben. Das Spiel ist sehr stimmungsvoll, das Sammeln der Erfahrungspunkte und das dazugehörige Leveln motiviert in einem Spiel, das etwas langsamer daherkommt als sein Spielevetter Dominion und da man - anders als bei Ghost Stories - nicht damit beschäftigt ist, jede Sekunde gegen das Verlieren anzukämpfen, kann man sich ganz auf den Deckaufbau konzentrieren. Thunderstone und Dominion haben beide Ähnlichkeiten zu Magic: The Gathering, aber während Dominion im Prinzip eine Zusammenstellung vieler überstarker Magic-Karten ist und sich eher an Kombinationen orientiert, orientiert sich Thunderstone eher am Kreaturenkampf. Demzufolge stehen für mich beide Spiele nicht in Konkurrenz zueinander. Im Gegenteil: Durch Thunderstone habe ich auch die schnellen Dominion-Partien wieder zu schätzen gelernt.

  • Nachdem gestern unser regulärer Spieleabend leider ausfallen musste, haben wir unser neu erworbenes Finca in drei Partien zu zweit ausgetestet. Daran gewöhnt, insbesondere bei Rosenbergschen Brettspielen von wobo in 2er-Partien chancenlos platt gemacht zu werden, stellte sich nun heraus, dass ich bei Finca umgekehrt wohl die notwendige Intuition besitze. Jedenfalls gab es für mich drei deutliche Siege. Schönes Spiel ... :love:

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  • Wenig besucht war der Haarer Spieleabend gestern - muss wohl am Fußball liegen. Das tolle Wetter in Bayern wird jedenfalls nicht Schuld gewesen sein...


    Immerhin habe ich schnell drei Mitspieler für Workshop of the World, der diesjährigen Neuheit von den Ragnar Brothers gefunden. In dem als Eisenbahnspiel getarnten Auktionsspiel versuchen wir, lukrative Industrien und ein möglichst zusammenhängendes Netz von Kanälen bzw. Eisenbahnen zu errichten. Hört sich nach Brass an? Das Thema und die Geographie des graphisch schlichten Spielplans sind tatsächlich ziemlich identisch, die Spiele könnten jedoch kaum unterschiedlicher sein! Vielleicht tippe ich diese Woche noch ein PEEP dazu.


    Im Anschluss daran haben wir vier eine Weile vor dem gut gefüllten Spieleschrank des Bürgerhauses gestanden, bevor wir uns für Chicago Express entschieden haben. Zwei kannten es noch gar nicht und das musste natürlich geändert werden. Das fröhliche Eisenbahnbauen und Aktienverscherbeln zog sich leider etwas hin, trotzdem mag ich dieses Spiel sehr gerne. Es bietet schier unzählige Möglichkeiten und spielt sich je nach Art und Temperament der Mitspieler ganz anders. Ein echtes Highlight von Queen und ich freue mich, dass für Essen bereits die Umsetzung des Nachfolgers angekündigt wurde!


  • Zitat

    Original von jaya
    Als wir dann mehr Zeit hatten war ich nach ein paar Partien richtig begeistert von Thunderstone, das ich hier durchs Forum kennengelernt habe. Die einzige Kritik, die in an dem Spiel anbringen kann, ist die Anleitung, die einige Spezialfälle nur sehr unklar oder garnicht behandelt. Ohne Recherche auf der Herstellerseite und auf BGG wären manche Spezialfälle wohl ungelöst geblieben.


    Ja, da ist das Herunterladen der überarbeiteten Anleitung von AEG sehr sinnvoll! Aber eine klarere Anleitung soll nun auch in der ersten Erweiterung enthalten sein.

  • Zitat

    [i]Original von [Tom]Aber eine klarere Anleitung soll nun auch in der ersten Erweiterung enthalten sein.


    Eine erfreuliche Nachricht. Bei Thunderstone freue ich mich noch mehr auf neues Spielmaterial als bei Dominion, weil das Dungeoncrawling ja schon immer von vielen unterschiedlichen Monstern gelebt hat.

  • Zitat

    Original von jaya


    Eine erfreuliche Nachricht. Bei Thunderstone freue ich mich noch mehr auf neues Spielmaterial als bei Dominion, weil das Dungeoncrawling ja schon immer von vielen unterschiedlichen Monstern gelebt hat.


    Die Fallen, sind dann auch ein netter Zusatz, der einiges an Würze mit ins Spiel bringt. Ich bin noch etwas gespalten, aber ich denke, ich warte die deutsche Version ab. Mit der Hoffnung, dass die deutsche Edition der ersten Erweiterung nicht zu lange auf sich warten lässt.

  • Zitat

    Original von stmountain
    Ich bin noch etwas gespalten, aber ich denke, ich warte die deutsche Version ab. Mit der Hoffnung, dass die deutsche Edition der ersten Erweiterung nicht zu lange auf sich warten lässt.


    Dann hoffe ich für Dich, dass da nicht so ein Unterschied in der Stimmung vorherrschen wird, wie seinerzeit bei Diablo (Englisch) / Diablo 2 (Deutsch). Im Fantasybereich klingt Englisch - meiner Meinung nach - einfach besser, epochaler und energischer als die deutsche Lokalisation, egal wie gelungen diese auch sein mag.

  • Da kann man - zum Glück und BGG sei dank - wahrscheinlich vorher die Karten schonmal lesen und weiß, wie die Übersetzungen so sind. Ich persönlich halte mich allerdings lieber an das Original. Ich erinnere mich - mit Schaudern - an die Übersetzung von Munchkin... brrr...

  • Zitat

    Original von Sankt Peter
    Erweiterung für HT - bitte um Aufklärung


    Was ist HT? - bitte um Aufklärung


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

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  • Hiho,


    Wenn jemand schreibt das er eine Erweiterung zu Hansa Teutonica gespielt hat, wird damit wohl HT gemeint sein.




    Atti

  • Zitat

    Original von Attila


    Wenn jemand schreibt das er eine Erweiterung zu Hansa Teutonica gespielt hat, wird damit wohl HT gemeint sein.


    i


    Stimmt. Hatte ich aber nicht weitergelesen, da mich Hansa Teutonica nicht interessiert.


    Hätte ich trotzdem wissen müssen, was mit HT gemeint ist?
    Sollte man wirklich immer den ganzen Thread nachlesen müssen, um rauszufinden, was eine Abkürzung bedeutet?
    Habt Ihr denn so wenig Zeit, daß Ihr nicht mal einen Spiele-Titel ausschreiben könnt?


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Hallo,


    Hansa Teutonica Erweiterung: Ja, da scheint es wohl was zu geben, aber ein bisschen spannend soll es schon noch bleiben. Also zunächst einfach noch Hansa Teutonica so genießen wie es ist und wenn es was konkretes gibt, werdet ihr es bestimmt zu lesen/hören bekommen... :pleased:


    @ Atti: verzweifel, fluch, grmpf, Nein, wird nix, weil wir noch eine Woche Sonne tanken und an die Ostsee fahren (mit verschiedensten Prototypen :-) , auch HT...).
    Im Juli findet das Brunch am 25. Juli statt, richtig? Da würde ich mich aber fix anmelden... (versprochen, sobald ich in meinen Terminkalender geguckt habe, der zu Hause liegt).


    LG


    Klaus

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  • Hiho,


    Wolltest du nicht auf jedenfall im Juni kommen? :-)
    Kein Problem - aber wehe du kommst ohne die HT Erweiterung.


    Atti

  • Gestern zu dritt:


    - unsere erste Runde Glen More. Hat uns sehr sehr gut gefallen. Aber wir haben wieder einmal deutlich länger gebraucht.
    Aber gut, auch wir haben das Ende erlebt, dafür die erste Halbzeit des Spieles gegen Ghana nicht.
    Bin auf dem zwieten Platz gelandet (ohne große Siegchancen, mit Abstand vor dem dritten), weil ich einfach keinen Steinbruch zu fassen bekommen habe und Stein im Lager schnell ausverkauft war.


    - Dann doch den Fernseher angemacht und 2 Runden Fluxx dabei gespielt. Ich war dann aber so abgelenkt, dass ich einen
    "All you need is love" Sieg meinerseits nicht bemerkt habe. Dumm gelaufen, wir Männer sind halt nicht multitaskingfähig.

  • Am Donnerstagabend in Dreier- dann Viererrunde:


    Race for the Galaxy : Entwickelt sich langsam zum Dauerbrenner. Immer wieder gut, wenn relativ flott gespielt wie bei uns - was aber eben nur funktioniert, wenn man es öfter und regelmässig spielt, da man sich ansonsten erstmal wieder die Symbolik aneignen muss. Diesmal hatte ich kein Militär, sondern habe mich an einer kombinierten Bergbau und Grün-Strategie versucht, um dadurch schnell viele Karten im Handel zu bekommen. Hat mit persönlichem Rekordergebnis funktioniert, da ich in einer Runde dann noch 12 Siegpunkte machen konnte, bevor das Spiel vorbei war. Bin mal gespannt, wann es sich totspielt?


    Go West : Wenn ein Spiel für 3 Euro verramscht wird, sollte das eigentlich seinen Grund haben. Die Neugier hat trotzdem gesiegt. Im Kern ein Mehrheitenspiel, bei dem man die Mitspieler verdrängt und selbstgesteuert für alle Wertungen auslöst. Dazu ein wenig Geld-Managment. Da wir uns alle nichts gegönnt haben, wurden die Wertungen arg spät ausgelöst. Weil warum dafür Geld ausgeben, wenn die Mitspieler dann ebenso davon mitprofitieren? Richtig steuerbar eigentlich nur im Doppelzug-Moment, wenn es eine passende Vorlage gab. Mittelmässig nett, aber für die Spielzeit dann doch zu wenig Kontrolle. Eventuell als Familienspiel besser geeignet oder in einer Pazifisten-Spielrunde. Ich konnte derweil meinen Vorsprung knapp ins Ziel retten.


    Einfalls-Pinsel : Kreativspiel als Vorläufer von Barbarossa als Klaus Teuber noch nicht an Siedler dachte. Spannende Idee, dass man vorab drei Werbekampagnen zeichnet, bevor man überhaupt später die Themen dazu kennt. Viel gewolltes Palaver, um die Mitspieler zu überzeugen, dass unpassende Bilder doch passen. Sind ein wenig durchs Spiel gehetzt, wobei das Spielprinzip nicht zwingend über zwei Durchgänge trägt. Ein Spiel, was nur in passgenauer Runde wirklich richtig zünden kann. Alle paar Jahre oder in neuen Spielrunden immer mal wieder nett, aber kein Spiel, was regelmässig auf den Tisch kommt.


    Das Scheisshaus-Spiel : Kann mir als Nicht-Lateiner den richtigen Spielenamen nie merken. Kurzweiliges wie chaotisches Nimm-dies-Spielchen, das viel von zufälligen Aktionen lebt - welche Karten hat man, welche Klobesucher stehen an, wird man Opfer der Mitspieler? War nach wenigen Runden arg schnell zu Ende und ergab einen dreifach geteilten zweiten Platz. Als Absacker völlig in Ordnung.


    Extrablatt wartet derweil noch auf seine Spielpremiere bei mir, wobei die Spielmechanik dieses Klassikers inzwischen in etlichen Spielen kopiert wurde und es wohl mehr vom Thema lebt. Bin gespannt, auch wenn ich mir noch vorstellen kann, dass man daran 90 Minuten spielen soll!?

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • Und eine Runde Hive hast du noch unterschlagen. Immer noch sehr schön mit den Bakelitsteinen. Da schon lange nicht mehr gespielt, haben beide nicht sehr perfekt gespielt und es wurde dann eine spannende Runde, bei der sich der Hive seeehr lang zog und dadurch konnte weiss festgesetzt werden.


    Ach ja, das Absackerspiel heisst Pecunia non olet ("Geld stinkt nicht")... Du kannst alles besteuern sogar Scheisshäuser. Die Kohle ist immer gut. (Das war die Moral von der Geschicht.)


    Viele Grüße
    ... and all That Jazz

    ... and all that Jazz !!!

  • Im Wandel der Zeitrn zu zweit. Haushoch gewonnen - wie immer spannend. Bin auf die Glühlampe gegangen und habe bewusst Militär vernachlässigt, um mit Ghandi dann den Kriegsschreck zu spielen.

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • Am Samstag in Zweierrunde:


    Warhammer Invasion : Ich hatte vorab und das erste Mal mein eigenes Deck gebaut. Zwerge mit an die 82 Karten. Irgendwie ist fast jede Karte toll. Im Spiel zeigte sich dann schnell, dass die ach so vielen tollen Karten von noch mehr tollen Karten im Deck verloren gingen und die Hand zu schnell mit irgendwie unpassenden Karten blockert war. Eine Partie hätte ich trotzdem fast gewonnen. Mit dem optimierten Zwergen-Decks meines Mitspielers ausgeliehen, ging es wesentlich besser und erfolgreicher. Das hat schon Turnier-Gewinner-Qualitäten, weil lässt sich als Rush-Deck sowie Aufbau-Deck spielen. Werde mich mal am Sonntag hinsetzen und aus den neu gewonnenen Erfahrungen meine eigenen optimierten Decks bauen.


    Ach ja, das Spiel selbst macht immer wieder Spass und ist spannend, eben auch weil jede Partie durch die Kartenvielfalt anders verläuft. Man merkt schon genau, dass man taktisch klug spielen muss, weil Fehler oder wenig optimales Spiel wird arg schon vom Mitspieler bestraft. So muss es sein und die nächste Revanche ist nicht fern!


    Memoir 44 : Zwei Partien gespielt. Ich kannte schon Battle Cry und mochte es nicht, weil es mir zu zufällig war von der Kartenhand und nur Angriff belohnte. Mit der Einführungspartie auf Pegasus Bridge angefangen. Das erinnerte in den Möglichkeiten doch stark an Battle Cry. Optisch wirklich gut, aber spielerisch eher Sparkost. Wer viel angreift, der gewinnt. Verteidigen macht keinen Sinn. Aber ok, war ja nur zum ersten Kennenlernen dieses Szenario.


    Skeptisch aber neugierig haben wir dann danach das dritte Szenario gespielt. Landung am Strand bzw. die Verhinderung, dass Kontrollpunkte übernommen wurden. Dank Panzer und Geschütze kam mehr Varianz in das Geschehen. Hat Spass gemacht und macht mir umso mehr Motivation, endlich Combat Commander auf den Tisch zu bringen, an dem ich mir mit den strukturierten und querverweisten Regeln aktuell arg ein paar Zähne ausbeisse.


    Battlelore : Drei Partien mit einer Kompexitätsstufe über Memoir 44. Aber im Vergleich ist Battlelore arg chaotisch. Es gibt zwar viele Einheiten und Geländetypen, aber im Prinzip zerfällt das Spielprinzip in eine glückliche Kartenhand und ein glückliches Würfelhändchen. Wenn man über die ganze Partie gesehen einfach mehr Einheiten bewegen und angreifen kann, dann erzielt man im Durchschnitt auch mehr Treffer. Das kann selbst eine geniale Strategie kaum aufwiegen.


    Zudem war die Aufsplittung in Bannerfarbe und Einheitentyp anfangs etwas umständlich zu begreifen und in eine Spieltaktik umzusetzen. Brauchte man aber nicht, denn die roten Fuss-Soldaten sind viel zu langsam, um irgendwo effektiv eingreifen zu können (ausser über Sonderkarten, die man per Glück auf die Hand bekommt). Im Gegenzug sind berittene Einheiten aufgrund ihrer Beweglichkeit und dem Nachsetzen bei einem vernichtenden Angriff arg stark - zumindest im ersten Szenario konnte ich die mit meinen Bogenschützen nicht aufhalten, obwohl die erste Karte ein doppelter Bogenschützenangriff war.


    Das Szenario mit Hügelzwergen und Kobolden war leider auch ein wenig unausgeglichen. Zwerge haben automatisch immer Mut und Kobolde immer Angst. Rattet mal, wer da gewonnen hat? Genau! Die effektive Strategie bestand darin, möglichst häufig in Überzahl eine Unterzahl anzugreifen. Der Rest erledigt auf Dauer der zufällige Würfelwurd. Im direkten Vergleich hat mir da Memoir 44 wesentlich besser gefallen. Aber auch Memoir 44 leidet ein wenig an den zu ähnlichen Siegbedingungen in den Szenarien - mehr als "vernichte x beliebige Einheiten und/oder besetze Kontrollpunkte" habe ich da nicht gesehen. Schade, aber als schnell gespieltes CoSim-Light taugt es trotzdem was.


    Warhammer Invasion : Der Abschluss des Abends, bei dem ich in der Revanche mit meinem Deck nochmals unterging. Zumindestens weiss ich jetzt, wo und wie ich optiimieren muss, um mit meinen Zwergen echte Chancen zu haben. Der Tag wird kommen!

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

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  • Eine Runde Asteroyds. Erinnert etwas an RoboRally und da ich RoboRally liebe hat mir Asteroyds auch ganz gut gefallen. Vor allem die kurze Spielzeit lädt immer mal wieder zu einer Partie ein, die Küchenuhr und den Spielaufbau finde ich allerdings etwas nervig.


    Mal wieder eine Runde Claustrophobia das mir immer noch richtig gut gefällt. Wir haben uns nochmal am ersten Szenario versucht aber mehr als ein Untentschieden war für die Menschen nicht drin. So weit ich das bis jetzt sehe ist die einzige Möglichkeit zu gewinnen die beiden "Condemned Blade For Hire" zu schützen, damit die durch den Ausgang entkommen können. Die beiden anderen Figuren werden am Ende meistens von den Dämonen blockiert.


    Viel Spaß beim Spielen


    Marcus

  • Am Samstag zu dritt erstmal einen Prototypen getestet, danach dann eine Partie Homesteaders gespielt und als Absacker schließlich Gheos.


    Homesteaders kam zum ersten mal auf den Tisch und konnte uns überzeugen, zwar war das Material nicht das Beste, da der Verlag bei der Produktion in China Probleme mit Feuchtigkeit, Fehldruck und Schimmel hatte, aber das Spiel selbst ist auf jeden Fall einen zweiten Blick wert. Wer allerdings zum grübeln neigt, der könnte schon leicht zur Spielbremse werden da es genug Möglichkeiten gibt an den Spielzügen herumzuoptimieren.


    Demnächst soll eine zweite Auflage erscheinen und wer dann zuschlägt macht sicher nichts falsch.

  • Moin,


    gestern 2 Partien Arena:Revolte in Rom2 von Queen gespielt. Wir waren wirklich begeistert vom Spiel.
    Genau diesen Spielspaß hätte ich mir auch von Dominion bei den ersten Partien erhofft ?(
    Leider blieb der aus...


    Aber alles, was ich mir eigentlich von Dominion erhofft hatte, trifft hier zu...Ein feines Hauen-und Stechen-Spielchen, dass fordert und höchst interaktiv ist....Hoffe, dass Herr Feld noch weitere Fortsetzungen plant :-)


    Gruß
    Marc


  • Lohnt sich der Kauf, wenn man Revolte in Rom 1 schon hat?

  • Zitat

    Original von eidottrio


    Lohnt sich der Kauf, wenn man Revolte in Rom 1 schon hat?


    Servus!


    Also, die Kartenfunktionen in beiden Spielen sind unterschiedlich, so dass es durchaus Sinn macht, beide Ausgaben zu besitzen. Ich besitze beide und werde das nächste Mal ein Deck gegen das andere antreten lassen...Von mir eine klare Kaufempfehlung 8-)


    Gruß
    Marc