12.7. - 18.7.2010

Bitte bewerte: Die Insel der Katzen
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  • Die Woche ging urlaubs- und ferienbedingt mit zahlreichen kleinen Spielchen los:


    Einmal Ubongo 3D zu zweit mit der von Boudie vorgeschlagenen Punktermittlung (wir vergeben einfach alle Edelsteine als Einer - Erster 2 Stück, Zweiter 1 Stück). Gefällt mir viel besser, weil so kein unnötiges Glück mehr im Spiel ist. Es gewinnt wirklich der bessere "Baumeister".


    Danach zweimal Maus au Chocolat zu zweit. Gerade zu zweit spielt es sich sehr nett, auch wenn ich die Aufteilung der Karten grausam finde.


    Dann einmal Die Speicherstadt zu zweit. Kommt nicht so gut wie zu dritt oder zu viert, da zu wenig Leute und zu wenig Karten pro Runde verfügbar sind.


    Mit dem Kumpel meines Sohnes ging es dann zu dritt weiter:


    Erst noch einmal Maus au Chocolat, welches mit zunehmender Spielerzahl unberechenbarer, aber deshalb nicht unbedingt schlechter wird.


    Und schließlich erneut Ubongo 3D, diesmal zu dritt mit normaler Wertung, um dem Anfänger mittels Glück eine Chance zu geben.


    Ferien sind schon was Feines... :-)


    Ciao
    Stefan

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  • Heute haben wir mal fix Sushizock im Gockelwok probiert - 2 Runden zu zweit und jämmerlich verloren...
    Eigentlich nicht meine Art von Spiel, aber toll als Aufwärmer oder Absacker. Und tolles Spielmaterial.


    Danach noch Ubongo Extreme Travel - auch knapp verloren. Kein so tolles Material - eher ein Fehlkauf.

  • So und gestern abend eine Runde Blue Moon mit den Standard-Decks aus dem Grundspiel (Puh, haben sich die Karten der Vulca nach der langen Lagerzeit verbogen!) bis alle da waren.
    Ja, die Bilder sind schön, und das Spielprinzip weiß auch zu gefallen - aber dennoch finde ich das Spiel meist eher lahm, da man sich ständig zurückzieht...


    Als dann aber alle da waren, haben wir zu Fünft endlich Funkenschlag gespielt - Das habe ich vorher noch nie gespielt und war dementsprechend froh, dass es auf den Tisch kommt.


    Habe dann auch knapp gewonnen... ;)

  • In der spielerischen "Saure-Gurken-Zeit", auch bekannt als "Sommer", bringe ich zu den wöchentlichen Speleabenden gerne Spiele mit, die sonst eher selten mal auf den Tisch kommen.


    Daher hatte ich gestern Abenteuer Mittelerde unter den Arm geklemmt, dass schon seit letztem Weihnachten ungespielt im Regal wartet. 3 wackre Helden waren auch schnell gefunden und nach einer halben Stunde Regelüberblick konnte es losgehen!


    Für uns alle war es die erste echte Partie, auch wenn ich zu Übungszwecken und um die Regeln zu lernen kurz nach Weihnachten schon zwei Solorunden gespielt hatte. Trotzdem sind wir inkl. Erklärung unter 4,5 Stunden Spieldauer geblieben und hatten alle ordentlich Spaß dabei. Das lag sicher auch daran, dass erst in der allerletzten Runde klar war, ob die Helden gewinnen oder nicht.


    Und zu meiner großen Freude hat sich einer der Mitspieler als HdR-Fan geoutet, sodaß ich endlich jemanden gefunden habe, mit dem die Ringkrieg-CE spielen kann, yeah! :-)


    Und nein, die Helden haben nicht gewonnen, den Sauron hat ihnen noch zwei Verderbniskarten verpasst, während sein schwarzer Marker gemütlich ins Finale gezockelt ist! :butcher:

  • Gestern gab's zuhause erst ein Paar Partien Maus au Chocolat zu zweit und dritt (nette Unterhaltung ohne Tiefgang), danach einmal Die Tore der Welt zu dritt. Dieses Spiel gefällt mir zunehmend besser, obwohl (oder gerade weil?) hier nichts wirklich langfristig planbar ist.


    Abends dann beim Dienstags-Spieletreff noch einmal Maus au Chocolat, diesmal zu viert, und danach einmal Agricola mit E-Deck zu viert. Zwei Neulinge mussten angelernt werden, so dass das Spiel fast drei Stunden dauerte. Und dann hat doch einer der "Neulinge" unverschämterweise haushoch gewonnen! Wir hätten nicht so viele Tipps geben sollen...


    Heute dann gleich noch einmal Die Tore der Welt, diesmal nur zu zweit. Bis jetzt habe ich dieses Spiel noch nie gewonnen... :sniff:


    Ciao
    Stefan

  • Am Mittwoch in teils wechselnder Viererrunde, die dann zur Dreierrunde wurde und schliesslich als Brettspiel-Duell in tiefer Nacht endete:


    Verflixt Gemixt : Ein kleines Kartenspiel bei dem man aus drei Karten die Gemeinsamkeit zweier Karten unter Zeitdruck der Mitspieler finden soll. Für uns schon fast zu einfach, so dass es arg flott durchgespielt war. Ein paar kreativ-gute Schmunzler waren dabei, aber ansonsten ist es kein Spiel, was man zwingend nochmal spielen muss. Als reines Kinderspiel könnte es aber sicher toll sein.


    Saustall - Der Allgäu-Krimi : Das Spiel zum Buch-Kommissar, den ich selbst leider nicht kenne. Somit musste das Spiel von sich aus funktionieren und hatte keinen Atmosphäre-Bonus für mich wie noch bei "Die Tore der Welt" letztens erlebt. Wir fahnden nach dem Täter, in dem wir anderen Personen ein Alibi beschaffen oder es vereiteln und somit unser verdecktes Tipp-Trio aus Person-Geschlecht-Motiv im Idealfall übrigbleibt. Somit ist das Spielsystem ein wenig merkwürdig und würde bestens als Denunzianten-Spiel im Stasi-Umfeld (Idee eines Mitspielers) bestens funktionieren.


    Leider haben wir es in Details falsch gespielt, so dass am Ende nur "Unfall" übrig blieb und ich mir deshalb meine abschliessende Meinung verkneife. Insgesamt bietet es interessante Spielmechanismen und wenn man sich auf das provinziell-bodenständige Allgäu-Setting einlassen mag, verbreitet es auch Spannung und Atmosphäre. Würde ich gerne nochmals und dann richtig gespielt antesten. Eher leichte Kost ohne extreme Deduktion und mit viel Glück durch die Kartenhand bestimmt, was nichts schlechtes sein muss.


    Offrandes : Einmal verstanden und das Regelverständnis in eine erste Partie umgesetzt, ist das Spiel wesentlich einfacher und klarer, als es zunächst den Anschein hat. Eine Spielhilfe braucht es da nicht, wie ich zunächst dachte. Im Kern versucht man, über zweistufig verschachtelte Versteigerungsaktionen, in mehreren Kategorien Einfluss zu sammeln. Diese Kategorien sind voneinander abhängig und eigentlich nur Voraussetzung, um den Wert und die Möglichkeiten seiner Opfergabe zu bestimmen. Je wertvoller die ist, desto mehr Punkte gibt es und desto schwieriger haben es die Mitspieler einem selbst Bonuspunkte zum Spielende noch wegzunehmen und selbst einzuheimsen.


    Vom Spielgefühl erinnerte es mich ein wenig an Speicherstadt, Funkenschlag Fabrikmanager und Havanna. Zwar keinesweg von den Mechanismen, sondern von dem einen Kerngedanken, der ausreicht, um das ganze Spiel zu tragen. Bei Offrandes ist es die Versteigerung. Die kann taktischer und gemeiner verlaufen, als man zunächst meinen könnte. Und gerade da machte das Spiel mir einen höllischen Spass, eben weil es die direkte Konfrontation mit den Mitspielern bietet. Eine willkommene Abwechslung zum friedlichen Nebeneinander-Aufbau-Eierkuchen.


    Genau diese direkte Konfrontation muss man aber mögen und auch aushalten können, weil nicht immer kann man auf den Führenden einprügeln bei seiner Bestechungsaktion oder der Vetreibung von Opferplätzen. Aber freiwillig auf seinen Vorteil verzichten, dass möchte man in solchen Situationen dann auch nicht. Das kann man sich auch nicht leisten. Wer da anfangs mehrmals Opfer der Mitspieler wird, muss schon arg gezielt dagegen spielen, um diesen Nachteil wieder aufzuholen. Noch besser, wenn man es erst garnicht dazu kommen lässt, aber dazu braucht es schon Spielerfahrung, die man in der ersten Partie noch nicht besitzen kann.


    Demzufolge hat unsere erste Partie auch ein wenig länger gedauert, als der Spannungsbogen getragen hat. Im Zweifelsfall lieber erstmal ein paar Runden anspielen, um das Feeling für Offrandes zu bekommen und dann gemeinsam entscheiden, ob man zu Ende spielen will oder lieber abbricht und hoffentlich neu startet, weil einer nur noch teils aus Unwissenheit selbstverschuldeter Mitläufer um den letzten Platz ist. Ein wenig überraschend konnte ich, die ganze Zeit abgeschlagen auf den dritten Platz unserer Viererpartie liegend, mit Bonus-Endpunkten noch knapp den zweiten Platz holen. Ganz klar ein Spiel, das eine passende Spielrunde braucht, dann aber zum Highlight werden kann.


    Race for the Galaxy : Zwei Partien mit der ersten Erweiterung aber ohne Bonusziel-Plättchen für Extrasiegpunkte. Einmal konnte ich knapp mit "New Sparta" gewinnen, die mich als Startwelt schlicht verfolgt. In der Revanche dann hatte ich eine grüne Startwelt, die aber nur mit drei Handkarten ins Spiel ging. Durch direktes Handeln gab es aber für mich ausreichend Handkarten und massig Möglichkeiten. Diese optimierte Logistik, bei der man zwei Siedel-Planeten in einem Zug spielen kann, die ist schon heftig. In beiden Partien genutzt und zwei mal damit gewonnen. Gerne wieder, wobei es sich immer mehr zeigt, dass es nur ein Spiel in gleichstarker Runde ist, weil ansonsten zu schnell Frust auf der einen Seite und Ungeduld auf der anderen Seite auftreten kann. Die Symbolik samt Karten-Mechanismen will eben erst verstanden werden und das geht am besten im Solo-Spiel oder mit gleichstarken Mitspielern.


    Uruk : Zum Abschluss als Absacker in Zweierrunde. Ein nettes, kleines Aufbau-Zivilisations-Spiel in Kartenformat. Hier zeigte sich dann aber auch, dass die Unwissenheit der Symbolik der Karten für etliche Spielpausen gesorgt hat. Ich hatte es seit über einem Jahr nicht mehr gespielt und als Erstspieler kennt man die Kartenbedeutungen eh nicht. Einmal verinnerlicht läuft es dann aber auch. Mir hat es zumindest Spass gemacht und das Spiel bleibt für mich ein Geheimtipp, wenn man überschaubare Spiele in diesem Genre sucht und mag.

    "Things fall apart; the centre cannot hold; Mere anarchy is loosed upon the world.", The Second Coming by W. B. Yeats

  • Zitat

    Original von ravnUruk : Zum Abschluss als Absacker in Zweierrunde. Ein nettes, kleines Aufbau-Zivilisations-Spiel in Kartenformat. Hier zeigte sich dann aber auch, dass die Unwissenheit der Symbolik der Karten für etliche Spielpausen gesorgt hat. Ich hatte es seit über einem Jahr nicht mehr gespielt und als Erstspieler kennt man die Kartenbedeutungen eh nicht. Einmal verinnerlicht läuft es dann aber auch. Mir hat es zumindest Spass gemacht und das Spiel bleibt für mich ein Geheimtipp, wenn man überschaubare Spiele in diesem Genre sucht und mag.


    Magst Du den letzten Satz nochmal weiter ausführen - bzw. sozusagen eine kleine Rezi zum Spiel schreiben? Du hast mich neugierig gemacht... :)

  • Uruk, ja was gibt es noch zu Uruk zu sagen? Es funktioniert gut in jeder Besetzung, ob zu zweit, dritt oder viert gespielt. Die Materialqualität ist gut, wenn auch nicht überragend. Eben ein Kleinverlag mit etwas einfacher, aber dafür übersichtlicher Grafik. Holzscheiben stellen Dörfer oder gestapelt dann Städte dar, wenn die vor den eigenen maximal 5 Erfindungskarten ausliegen. Das gibt am Ende Punkte, je nach Wertigkeit der Erfindungen. Diese Auslage ist allerdings auf 5 begrenzt, so dass man im Laufe der Partie fast schon gezwungen ist, ältere Erfindungen mit anderen und/oder besseren Erfindunegn zu überbauen.


    Die 92 Erfindungskarten machen den Kern des Spiels aus und zeigen abgestuft in 1er-2er-3er-4er-Erfindungen verschiedenste Möglichkeiten sein Volk veranzubringen. So gibt es Karten, die Rohstoffe in eine der vier Ressourcen-Farben nehmen lassen, oder auch Karten, die das Ausspielen von anderen Erfindungen verbilligen und noch weitaus komplexere wie die Strasse, die bei der Auslage mit einem Ressourcen-Pool gefüllt wird, der von der offenen Nachziehauslage in der Farbe bestimmt wird.


    Die einzelnen Erfindungskarten sind im einer beiliegenden Kartenübersicht beschrieben, wobei die Erklärungen dazu teils umständlich und/oder missverständlich sind. Aber dazu gab es im Forum auf spielbox.de schon diverse Klarstellungen. Oder einfach auf der Verlagshomepage nachschauen: http://www.ddd-verlag.de/html/spiele_Uruk.html , dort kann man auch die Kartenübersicht mehrmals ausdrucken, weil gerade in der ersten Partie wird diese ständig rumgereicht.


    Ist man am Zug, so hat man drei Aktionen und kann Karten nehmen, eine neue Karte als Erfindung in die eigene Auslage spielen und mit Karten bezahlen, Ressourcen von einer Kartenauslage nehmen, doppelte Handkarten gegen Ressourcen tauschen (bisher noch nie gesehen im Spiel!), Siedlungsstein je nach aktueller Epoche teuer mit Ressourcen kaufen, oder eben die spezielle Aktion einer eigenen Karte in seiner Auslage nutzen.


    Dazu gibt es noch Katastrophen und Göttergeschenke im Nachziehstapel, die aber nicht urplötzlich kommen, sondern sich durch ihre Karte ankündigen und dann durch die nächste Karte ihrer Art (egal ob Götter oder Katastrophe) erst ausgelöst werden. So hat man entsprechende Vorbereitungszeit, weiss aber eben nicht genau, wann der Karteneffekt eintritt. Der trifft oder veschont den Spieler, der am meisten in einer kleinen Versteigerungs-Biet-Runde an Ressourcen oder Karten bietet. Da sind die Katastrophen und Götter auch von ihren Auswirkungen unterschiedlich.


    Mein Fazit: Für 15 Euro das wohl preiswerteste und kleinst verpackte Zivilisation-Aufbau-Spiel, was ich so kenne. Vom Spielablauf ist es ein ausgewachsenes Brettspiel, verzichtet in Ausstattung aber eben auf den verzichtbaren Spielplan und persönliche Spielablagen. Manch ein Grossverlag hätte das Spiel gnadenlos aufgebläht und entsprechend und unnötig verteuert. Einzig die direkte Spieler-Interaktion ist Mangelware, weil die tritt nur im indirekten Wettstreit um die Kartenauslage und die begrenzten Siedlungssteine auf und wird nur im Biet-Versteigerungs-Duell um Götter und Katastrophen direkter. Der gegenseitige Ärgerfaktor hält sich damit in extreme Grenzen. Einmal die Kartenmöglichkeiten verinnerlicht, kann man es in einer überschaubaren Zeitspanne durchspielen (so 45 bis 60 Minuten), wobei die erste Partie locker doppelt so lange dauern kann, weil man Kartenfunktionen erst mal nachschlagen muss. Unbedingt kaufen!


    Cu / Ralf


    PS: In ESSEN 2009 wurde kostenlos die 5/6-Spieler-Erweiterung dazu verteilt, die allerdings zusätzlich ein zweites Uruk-Exemplar benötigt, wenn ich die Info auf BGG dazu richtig verstanden habe. Gesehen und gespielt habe ich die allerdings noch nicht.

    "Things fall apart; the centre cannot hold; Mere anarchy is loosed upon the world.", The Second Coming by W. B. Yeats

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  • Hallo miteinander


    Wir haben diese Woche noch nicht soooo viel gespielt....


    Den Anfang hat eine Partie Schweinebande mit meinem 9-jährigen Sohn gemacht. Ja, es ist leichte Kost mit wenig Tiefgang, aber so was von einfach erklärt und gespielt, dass es wohl noch öfter auf den Tisch kommen wird. Immerhin ist die Grafik klasse, ich mag die Stil von Doris Matthäus einfach.


    Dann die letzten beiden Tag 3x Kopf an Kopf gespielt, nachdem ich es eintauschen konnte und Dienstag eingetroffen ist (Danke, Jörg!): Whiskey ist ziemlich stark, lag in zwei Partien auf dem ersten Platz, aber mit guten Wetten und passenden Karten kann man auch gut ohne ihn gewinnen.
    Die Idee des Spiels ist so simpel, aber uns weiß es zu begeistern: wir fiebern jeder Zahl entgegen, freuen uns, wenn einer unsere Gäule mitsprintet und ärgern uns, wenn ein Pferd in den Wetten-verboten-Bereich zieht, bevor wir noch mal wetten konnten.
    Mich hat jedenfalls das Rennfieber gepackt, obwohl ich bisher Rennspielen nichts abgewinnen konnte.


    Mal, sehen, was noch so folgt.


    Gruß, Boudie

    :kaffee: Ich kümmere mich mal um die Frauenquote hier....

  • Heute gab es einen Alle-sind-zuhause-und-wollen-spielen-aber-nicht-viel-denken-Tag.


    Folgende Spiele in gemischter Reihe:


    Das magische Labyrinth zu zweit - ist zwar "nur" ein Kinderspiel, hat aber auch mir viel Spaß gemacht.


    Gleiches gilt für Vampire der Nacht, welches vor allem als Dunkelspiel wirklich interessant ist!


    Kakerlakensalat ist mir viel zu einfach - nach einem ersten Testspiel haben wir es einmal komplett ohne Fehler durchgespielt. Wie langweilig! Tarantel-Tango haben wir während des ersten Testspiels aufgegeben, das war uns einfach zu blöd.


    Schweinebande insgesamt viermal, meist zu dritt. Nett, man kann durchaus etwas taktieren, nur die Regelung, wonach der erste die nächste Runde wieder beginnt, finde ich blöd. Derzeit sehe ich einen großen Startspielervorteil.


    Hickhack in Gackelwack zu dritt (es entwickelte sind zu einem Stefan Dorra und Doris Matthäus-Tag) - ein viel zu hoher Glücksanteil, der taktische Anteil geht völlig unter.


    Ein paar Mal Heckmeck am Bratwurmeck zu dritt - ein Klassiker halt.


    Einmal Mosaix zu dritt, welches mir sehr gefällt, aber von meiner Frau nach dem ersten Spiel boykottiert wird.


    Hoffentlich ist heute abend noch Zeit für ein langes Spiel...


    Ciao
    Stefan

  • Servus!


    Meine Spiele-Woche ging heute los: Pünktlich zum Urlaubsbeginn und der letzten Klausur meines Bruders, brachte ich nachträglich zum Geburtstag Pandemie geschenkt.


    Bereits vor knapp einem Jahr, hat uns ein Verkäufer dieses Spiel empfohlen - wir haben es nie wirklich registriert (ein Spiel wo man gegen das Spiel spielt....), zugunsten von anderen Spielen...


    Nun denn, heute war es im Gepäck:
    Kurze verständliche Regeln, Spielsteine in einer guten Qualität und schon ging es mit dem Einsteiger Szenario los - leider nu zu 2t. Die Erste Runde direkt gewonnen.


    Direkt eine Runde auf Stufe 2 hinterher: ganz Knapp verloren. Uns gingen die blauen Steine aus, aber mein Bruder hatte schon alle 5 Karten der Farbe blau auf der Hand und wäre im Nächsten Zug dran gewesen.. (An dieser Stelle die Frage, warum hat man Verloren, wenn es keine Steiner einer Farbe mehr gibt?)


    Da dieses Spiel süchtig macht, direkt eine dritte Runde hinten dran. Auch wieder gewonnen :D


    Morgen muss die Verwandtschaft herhalten. Und hier befürchte ich auch direkt das "fiese" in diesem Spiel. Dadurch, dass mehr Mitspieler Karten aufnehmen können, wird es schwieriger, 5 von einer Sorte zu bekommen. Da muss man dann schon sehr genau taktieren, dass man Karten tauschen kann...


    Mehr kann ich dann hoffentlich morgen berichten. Aber ich ärger mich schon ein wenig, dieses geniale Spiel nicht schon eher gekauft zu haben...

  • Moin moin


    Heute letzter großer Spiele-Tag bevor die vielen Spiele für den Umzug eingepackt werden....


    Losgelegt mit einer Runde Obsgarten zu dritt. Sohnemann (fast drei) wollte unbedingt nach dem Frühstück beim Männerspieletag mitmachen :love:
    Wir haben das kooperative Kinderspiel dann auch sehr deutlich gegen den fiesen früchteklauenden Raben gewonnen.


    Ab da alle Partien zu zweit (den kleinen mit der Mama zu Oma und Opa geschickt :tuedelue:)


    Los ging es dann mit Heroscape. Fanden wir beide sehr gut. Supereinfache Regeln, eine Menge Würfelglück etc.
    Aber genau das hat uns Spaß gemacht. Und natürlich ein Spiel für's Auge, 1A. Mein Agent Carr hat sich dann auch durch die Reihen gemetzelt.


    Anschließend 2 mal Los Banditos. Spielempfehlung von Ode (danke nochmal) falls man Schotten Totten mag (selber mechanismus nur mit Würfeln statt Karten). Fanden wir beide gut, schnell erklärt schnell gespielt, schnell eine Revanche gespielt ...


    Medici vs. Strozzi kam danach auch 2 mal auf den Tisch, das zweite mal, weil ich beim erklären ein paar Dinge unter Tisch hab fallen lassen.
    Man muß aber dazu sagen, dass weder mein Kontrahent noch ich davon profitiert hätten.
    Beide mal habe ich haushoch gewonnen, mein Gegenüber hatte Probleme die Wertigkeit der Angeote einzuschätzen.


    Dann mal ein wenig Sport und zwar Tipp Kick (Afrika 2010 Edition) :kick:. Gleich 3 mal gespielt und am Ende des Tages noch mal zum Abschluß. Sehr gute Abwechslung, das war auch genau unser Ding. Ich habe 3 von 4 Partien verloren. Aber meistens knapp, also besteht Hoffnung. Nächstes mal zeige ich es Ihm aber :box:


    Dann noch 2 Partien Blue Moon mit jewels unterschiedlichen Völkern. Hier hatte mein Kontrahent wirklich Pech, dass er immer die falschen Karten auf der Hand hatte. Die erste partie dann auch vorzeitig mit 3 Drachen (plus einen) gewonnen, die zweite Partie war knapper mit Spielende "karten alle".


    Als Lückenfüller bis die Grillkohle fertig ist dann noch eine Partie Kamisado. Von dem Zeitpunkt an, wo ich es auf Yucata.de kennengelernt
    habe war ich vom Spiel fasziniert. Ganz großer "abstraktes" Brettspielkino finde ich. Derzeit einer meiner Favoriten.



    Fazit: super lustiger Tag, sehr gute Spiele. Wir haben für uns gemerkt, dass Spiele mit leichtem Regeleinstieg den Spielspaß erhöhen. Ok, wir wissen um den Reiz eines "schweren Kalibers" a la der Ringkrieg durchaus, aber wenn man max. 3-4 mal im Jahr einen Tag spielt, dann kommen die Spiele einfach nicht so gut zur Geltung, weil man Sie eben doch nicht ausreizt.

  • Zitat

    Original von Nupsi
    Spielempfehlung von Ode (danke nochmal) ".


    Immer gerne! :-)

    Einmal editiert, zuletzt von ode ()

  • Am Samstag in entspannter Zweierrunde:


    Warhammer Invasion : Gleich viermal wollte sich mein neues Zwergendeck gegen die Dunkelelfen und das Chaos behaupten. Drei mal ging es nach heftig unkämpfen Partien schief, aber dann konnten meine Zwerge mit einer recht konservativen Sieg einfahren - erstmal im Königreich und in Questzone einmauern und dann mit heftigen Angriffsanheiten aufs Schlachtfeld gewagt. War aber trotzdem noch knapp.


    Heftig ist die Karte der Dunkelelfen, die alle angreifenden Einheiten vernichtet. Das hat mir zweimal das Schlachtfeld leergefegt. Nervig ist zudem die Karte, die meine 1er-Einheiten einfach so zurück auf die Hand schickt. Da ist noch einiges an Optimierungspotenial bei meinen Zwergen vorhanden, aber meine "Sieg über starke Entwicklungen" klappte schon ganz gut ... im vierten Anlauf. Zum kompromisslosen Rush-Angriff fehlt aber noch die Power. Mal sehen, ob ich das irgendwie in einem Deck kombinieren kann.


    Auf Augenhöhe gespielt und mit eigenem Deck macht Warhammer Invasion fast schon unerschöpflich viel Spass, der Spannungsbogen stimmt, der Ruf nach einer Revanche nicht weit. Für mich eines der besten taktisch geprägten Kartenspiele für zwei Spieler. Die nächsten Deckbau-Sessions warten schon. Werde mich "jetzt" erstmal ans Imperium wagen und die filigranen Hochelfen sind auch noch eine Herausforderung für sich.


    Saustall - Der Allgäu-Krimi : Konnte nicht widerstehen und habe mir das Spiel mitbringen lassen. Jetzt richtig gespielt und in Zweierrunde hatte es nichts von seiner besonderen Atmosphäre verloren. Bin schon auf die kommenden Partien gespannt, auch weil es perfekt in meine Wenigspieler-Spielrunde passt. Klare Empfehlung an alle, die Mechanismen abseits des Gewöhnlichen suchen. Ist auch ausreichend zügig gespielt und nicht so schwergewichtig wie Mystery Express sich selbst nimmt. Mit Cluedo hat es hingegen wenig gemeinsam, ein ganz anderes Detektivspiel eben, das man mal erlebt haben sollte.


    Offrandes : Zu zweit gibt es ganz spezielle wie offizielle Regeln. Die Versteigerung fällt weg, dafür sucht sich der Mitspieler ein Charakterpaar aus, das zuvor zusammengestellt wurde, teils offen, teils verdeckt. Damit ist dem Spiel leider auch der gute Kern geraubt, weil an den Versteigerungen hing das ganze Spielkonzept. Der Rest drumherum sind eigentlich nur Auswirkungen der Versteigerungen. Ohne Versteigerung ist das Spiel schlicht öde und langweilig, wenn auch zum Glück schnell zu Ende gespielt. Also besser dem Schachtelaufdruck folgen und 3 bis 5 Spieler (optimal 4 oder 5) daran teilhaben lassen. Wenn es dann noch in einer Spielrunde gespielt wird, die gemein-hinterhältige-Konfrontation aushalten und ebenso austeilen können, dann glänzt Offrandes. Zu zweit gibt es klar bessere Spiele.


    Zombie State : Ein Spiel, das man prima während der ersten Spielrunde erklären kann, weil da passiert noch recht wenig und dann ist man direkt mitten drin in der beklemmenden Atmosphäre von den Zombie-Horden überrannt zu werden. Diesmal richtig gespielt und so waren die Zombies schnell in der Überzahl, der Kampf fast aussichtslos. Ich konnte zudem nicht die Invasions-Zombies im Grenzgebiet abwehren und hatte einen x-Fronten-Kampf, den ich so um Runde 11 schliesslich verloren hatte, weil von den Ressourcenländern abgeschnitten und die Bevölkerung weggefressen.


    Der Glücks-Aspekt beim Erforschen der Technologien funktioniert, wenn man den nicht als Spiel mit dem Zufall betrachtet. Lieber ausreichend "Freedom-Points" einsetzen, um auf Nummer sicher zu gehen, als nachher zu jammern. Nur wenn es eben absolut nicht anders geht, dann sollte man eine Chance fernab 1:12 wagen. Wer höher pokert, selbst 3:12 finde ich riskant, muss eben auch damit rechnen, dass es nicht aufgeht und darf anschliessend nicht jammern.


    Ein Spiel, das wegen seiner Zombie-Themaik und dem Amitrash-Anstrich ganz sicher nicht überall zünden wird. Aber wer sich darauf einlassen kann und will, für den gibt es immer wieder neue Taktiken und Herausforderungen zu entdecken. Diese zweite Partie lief schon ganz anders als meine Erste und dank der vielen Technologie-Kombinationen immer noch spannend. Das nächste Mal werde ich überleben, ganz sicher, hoffentlich!

    "Things fall apart; the centre cannot hold; Mere anarchy is loosed upon the world.", The Second Coming by W. B. Yeats

  • So gestern gab es mal wieder einen kleinen Marathon. Gespielt wurde:


    1 x Jaipur: Vorweg weil die anderen noch nicht da waren. Ist immer wieder nett.


    3 x Yamy: Nachdem ich es nun zum ersten Mal richtig gespielt habe muß ich sagen, dass es besser ist als ich dachte. Auch sehr Famlilientauglich und mal was anderes als das übliche Kniffel.


    1 x Speicherstadt: Zum ersten Mal gespielt. Ist ganz nett, aber mehr auch nicht. Die Geschichte mit den Münzen ist ziemlich schade.


    1 x 7 Wonders: Nach wie vor ein Top Spiel, auch wenn es nur der Prototyp ist. Alle am Tisch hatten wieder Spaß und es war spannend bis zum Schluß. Ein paar flasche Endscheidungen in der ersten Epoche brachten mich aber schnell ins Hintertreffen.


    1 x Small World + Fabeln & Legenden: Die neue Erweiterung macht das Spiel wesentlich chaotischer. Zwei Mal haben mir die Ereignisse meine Taktik "versaur", was aber einen mords Spass gemacht hat.


    2 x Papayoo: Mein absolut liebstes Stichspiel nach Doppelkopf im Moment (ok, man soll ja eigentlich keine kriegen). Sehr lustig und manchmal auch ganz schön böse ;)

  • Morgen,


    Zitat

    Original von Mets31
    1 x Speicherstadt: Zum ersten Mal gespielt. Ist ganz nett, aber mehr auch nicht. Die Geschichte mit den Münzen ist ziemlich schade.


    welche Geschichte?

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  • Meine, auf BGG gelesen zu haben, dass der geneigte Speicherstadt-Spieler auf der Messe die Möglichkeit bekommt nachzulegen...

  • Zitat

    Original von ode
    Meine, auf BGG gelesen zu haben, dass der geneigte Speicherstadt-Spieler auf der Messe die Möglichkeit bekommt nachzulegen...


    Yep, Gerüchte reden von einer Speicherstadterweiterung und davon, einen Sack der Metallmünzen kaufen zu können. Bin ja mal gespannt, wo das dann preislich landet...

  • Sonntag erst eine Partie Michelangelo angesetzt.
    Zu der es dann nicht kam: Das Handmuster dieses für Essen geplanten Worker-Placement- und Optimierungsspiels birgt für Gelegenheitsspieler zu viele Tücken. Es entspricht zum Teil grafisch der Endversion des Spiels, zum Teil hat es aber noch den Charme der schnell hingerotzten, provisorischen Powerpoint-Grafik - bereits die Erklärungen dazu ("dieses Symbol entspricht dem hier") schreckten zu sehr ab, zur Spielregel kamen wir gar nicht erst.
    Zum Spiel selbst: Mäzene im Florenz der Renaissance müssen versuchen, die Arbeiten unterschiedlich lang in der Stadt verweilender Künstler zu finanzieren und dazu gleichzeitig eine gut funktionierende "Ressourcenmaschinerie" aufzubauen, für die sie sich auch bei den Konkurrenten bedienen dürfen, um die nötigen finanziellen Mittel zu bekommen. Das Spiel wird bei PostScriptum erscheinen.


    Mit Heckmeck (diverse Partien, leider keine gewonnen) war die Runde eher bedient, ebenso wie mit einem halben Dutzend Partien Geschenkt ... ist noch zu teuer (da gewinne ich meistens, auch diesmal die meisten Partien gewonnen). Beides herrliche, lockere Spiele.
    Anschließend noch eine Runde Dominion (Intrige plus Grundspiel). Der Neuling in der Dreierrunde hat, trotz intensiver Tipps, haushoch verloren. Meine Frau hat mal wieder die Geldstrategie gefahren (plus wenige Aktionskarten) und zog am Schluss mit ordentlich Provinzen deutlich davon - ich dagegen habe, wie so oft, den rechtzeitigen Absprung nicht geschafft und mich in zu viele Aktionskarten verstrickt ...

  • Das letzte Wochenende wieder mal eine Spielrunde eingeläutet. Diesmal etwas mit mehr Atmosphäre als in den eigenen vier Wänden.
    Ne kleine Alphütte mit Spielen gefüllt, genügend Fleisch eingepackt und ein paar Bierchen mit dabei.


    Sozusagen eine Grill-Bier-Brettspiel-Convention :peace:


    gespielt wurde:


    Agricola inkl. Moorbauern
    War dabei nur „Zuschauer“ resp. habe im Nebenraum was anderes gespielt. Kam aber bei allen vier Spielern gut an.


    Endeavor
    Kam 2x auf den Tisch. Auch hier nur Zuschauer. Immer wieder ein interessantes Spielchen.


    Roll through the ages
    Mit der normalen Regel (ohne Schiffe) aber mit einer kleinen Regelanpassung, dass 7 anstatt 5 Entwicklungen gespielt werden, bis das Spiel endet. Es kommt ein wenig mehr der Spielspass auf. Bei 5 Entwicklungen endet das Spiel doch recht schnell. Bei „Battles“ würde ich jedoch immer noch 5 Entwicklungen vorziehen, da es so knapper ausfällt. Für Einsteiger sind 7 Runden jedoch ideal, damit sie alles ein bisschen kennen lernen.


    Planet Steam
    Für mich eines der besten Spiele in der letzten Zeit (wobei das ja auch schon wieder eine Zeit her ist). Zu 5 aber doch zu zäh und ein völlig anderes Spielgefühl und Verhalten, als bei 3 oder 4 Spieleren.


    Race for the Galaxy
    Selbst nicht am Spiel beteiligt. Kritik von den Spielern in der Grundversion zu unbalanced. Militärwelt sei zu stark. Kann das nicht bestätigen, da ich wie gesagt nicht dabei war und schon länger nicht mehr gespielt habe.


    Brass
    Für mich eine Neuentdeckung. Hab das Spiel schon lange bei mir im Regal stehen gehabt, aber noch nie dazu gekommen es zu spielen. Fazit: Sensationell
    Die 2 Perioden machen das Spiel frisch und abwechslungsreich (was?? Alle Wasserwege weg!! :))
    Sehr spannende Partie hinter mich gebracht auf dem 2. Platz. Die Mitspielerin hat das Feld von hinten aufgerollt und mich auf der Zielgeraden doch glatt noch überholt. Die Eisenbahnverbindungen in Verbindung mit dem „Städtebonus (Münzen)“ haben sie überflügeln und siegen lassen.
    Wie gesagt, für mich eine Neuentdeckung, kommt hoffentlich bald wieder mal auf den Tisch, damit man sich mal die eint oder andere Strategie zurechtlegen kann.


    Funkenschlag
    Auch dieser „Klassiker“ kam auf den Tisch. Die Grundvariante (Amerika) mit 4 Spielern ohne die gelbe Zone. Habe mich versucht, in der linken Spielhälfte (alleine) auszubreiten um in der 2. und 3. Phase in die östlichen Gefilde dringen zu können. Eigentlich hat das ganze gut funktioniert, jedoch konnte ich in der entscheidenden Runde zu wenig Städte versorgen und bin so abgeschlagen auf dem letzten Platz gelandet. Hut ab für den überraschenden Sieg des Mitspielers, der es verstanden hat, in zwei Runden ein Imperium soweit aufzubauen, dass er es auch in der nächsten Komplett versorgen konnte.


    Dice Town
    Immer wieder eine lockere Abwechslung im Spiele-Segment
    Eine lockere 5er Runde in der mir das Geld nach drei Runden ausgegangen ist. Ohne Geld und ohne Nuggets doch noch den ersten Platz ergattern können… (wie ich Pferdchen liebe :)). War zwar überhaupt nicht meine Siegstrategie, nur mit Karten zu gewinnen, aufgrund der Situation hat sich aber leider nichts anderes ergeben. Die Mitspieler waren doch recht erstaunt, dass ich gewonnen habe, da sie schon beinahe Mitleid mit meinem Würfelpech gehabt haben…


    RoboRally
    Aufgrund eines Spielers der unbedingt mit 6 Spielern ein Spiel auf den Tisch bringen wollte haben wir eine einfache Karte mit 2 Checkpoints gewählt. 3 Spieler kannten es noch überhaupt nicht und waren am Anfang hellauf begeistert. Diese Begeisterung nimmt leider sehr rasch ab. Das Spiel ist am Anfang sehr spassig, verliert aber danach fast im Minutentakt sein Flair.



    Dungeon Lords
    Zu 4 mit 2 Neulingen gespielt (zähle mich auch zu den Neulingen, obwohl ich es schon 4 oder 5 mal gespielt hab). Ein sehr schönes Spiel, das es versteht, einen in seinen Bann zu ziehen (Fantasy-Leute, resp. alte DungeonKeeper-Veteranen). Auf dem letzten Platz gelandet. Noch eine Kammer uneingenommen, alles andere ist den Helden zum Opfer gefallen :)


    Chaos in der alten Welt
    Auch dies war für mich eine Neuentdeckung. Zu 3 losgespielt und langsam hinter die Mechanismen des Spiels gekommen. Sehr interessante Möglichkeiten und natürlich die Abwechslung der verschiedenen „Völker“ machen das Spiel für mich sehr interessant und spannend. Wie es ausschaut mit dem Balancing kann ich nach einer Runde nicht beurteilen. Ich hab mit den Slaanesh durch das Dämonenrad gewonnen. Ein Zug länger und die Nurgle hätten wohl über die Siegpunkte den Sieg einstreichen können.
    Fazit: spannend, etwas Würfelglück wobei dies kaum ins Gewicht fällt, sehr viele Möglichkeiten für einen Sieg und abwechslungsreich mit den verschiedenen Völkern.


    Blood Bowl
    Am Sonntag noch eine Runde Blood Bowl mit einem Rookie. Es hat ihm eine Menge Spass bereitet obwohl er (Nekros) gegen mich (Dunkelelfen) 0:2 verloren hat.
    Klar waren ihm einige Raffinessen nicht bekannt und konnten nicht im letzten Detail erklärt werden, aber es war für ihn doch eine Herausforderung und wie gesagt ein riesen Spass.
    Ev. sogar einen neuen Blood-Bowl-Spieler rekrutieren können.



    Ein sehr spannendes Spielewochenende gewesen mit 2 Neuentdeckungen für mich und ein paar Klassikern.
    Obwohl das Wetter am Samstag nicht ganz mitgespielt hatte, wurde doch herrlich Fleisch auf den Grill gelegt... eine wunderbare Kombination in zusammenhang mit gemütlichen Brettspielen

  • Hey,


    gestern endlich mal dazu gekommen Last Night on Earth: The Zombie Game zu spielen. (2 Spieler)
    Hat mir ganz gut gefallen nur dieses nicht endende Würfelglück meine Freundin hat mich fast in den Wahnsinn getrieben.
    9! Zombieangriffe mit 3 Würfeln überstand sie und hat dabei noch 5! meine Zombies gekillt UNGLAUBLICH :)
    2 Runden später war es dann vorbei, ich habe verloren wie davor schon die Runde in der ich auf der Heldenseite war.


    Tolles Spiel, tolle Material, tolle Atmosphäre gefällt mir.


    Zum absacken dann ne Runde Siedler von Catan zu dritt.
    Immer wieder schöne seichte Brettspielunterhaltung.



    grüße

  • Hi,
    wir haben übers WE bei meinem Bruder folgendes gespielt.


    Finden Sie Minden:
    Werden wir uns auch zulegen da es die Orientierung fördert. Wird wahrscheinlich ein Aufwärm- oder Absackspiel bleiben. Zur Abwechslung also echt zu gebrauchen


    Einfach Genial:
    Schönes Spiel welches zu überzeugen weiß. Würde es in auch in die Aufwärm- und Absack Abteilung einordnen. Schnell erklärt, man braucht Grips. Das Material ist auch ok.


    Wer wird Millionär:
    Hmm... also ich ziehe die klassischen Platzhirsche in dem Bereich vor. Mehr will ich dazu nicht unaufgefordert sagen.


    MfG
    fleXfuX

    Wer die Weisheit mit Löffeln gegessen hat, neigt zu geistigem Durchfall.

  • Ich muss zum Wochenende noch einiges nachreichen:


    Zum einen gab's privat diverse Partien Die Tore der Welt zu dritt (und einmal zu zweit). Das Teil gefällt mir in der Tat immer besser. Es ist nicht unbedingt ein Strategiespiel im klassischen Sinne (aufgrund des hohen Glücksanteils), lässt sich aber trotzdem strategisch UND taktisch spielen. Und meist liegen die Spieler relativ dicht beisammen, so dass es bis zum Schluss spannend bleibt. Und: ich habe inzwischen auch schon einige Male gewonnen!


    Dazu ebenso zahlreiche Partien Schweinebande zu zweit und zu dritt. Ein nettes Spiel für Zwischendurch. Macht Spaß, wenn man es relativ schnell spielt. Grübler verderben den Spielspaß komplett.


    Dazwischen irgendwann einmal Finca zu dritt als Einführungsrunde für meine Frau. Gefällt mir nach mehreren Spielen immer besser, jetzt müssen wir nur noch El Razul testen.


    Beim Sonntagsspieletreff gab's dann endlich noch einmal Hamburgum zu fünft. Meine Frau hat es dort kennen und lieben gelernt, so dass ich es mir wohl endlich kaufen darf. :-)


    Außerdem auch dort einmal Schweinebande zu dritt.


    Insgesamt ein sehr schönes Spielewochenende.


    Ciao
    Stefan

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  • Dungeon Lords und Agricola zu viert. Das war nicht mein Spielewochenende. Zuviele dreckige Helden haben in meinem weiträumigen Verlies das Licht angeknipst, daher kam die Stromrechnung der Monster AG recht teuer....Folge Platz 3 von 4.
    Und mit meiner kleinen Farm waren die ungenutzten Hoffelder gleich ungenutzte Siegpunkte .... Folge Platz -pieps- von 4. Der ständige Holzmangel (die Mitspieler wollten ihres vor der Hütte nicht verkaufen) liess mich rundenlang keine einzige Weiden einzäunen und damit ging das Spiel verloren.

  • Mein Spielewochenende:


    Erst 7m3 Baumischabfall von Ort A zum Container B getragen (Abstand rd. 50m). Hat uns so gut gefallen, dass wir anschließend sämtlichen Hausrat in Kisten gepackt haben und mit einem gemieteten 7,5 Tonner in 4 Fuhren aufgeteilt ins neue Haus transportierten. Ein paar Tage vorher bereits in einer 18 Stunden Aktion die Küche rübergebaut. Sind wir erst strategisch angegangen - mussten dann in der Umsetzung allerdings mehrfach die Taktik neu an die Gegebenheiten anpassen.


    Diese Woche werden wir Memory und Puzzle spielen, da alles an seinen richtigen Ort geräumt werden muss, wenn man es denn findet...

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

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