Zanzibar

  • Hi Leute,


    im Spielbox-Forum wird ja schon gut über ZANZIBAR gestritten. Bei mir handelt es sich wieder um die Kategorie: "Beschreibung gelesen - viel erwartet - ganz sicher kein Setzspiel..."


    Aber vielleicht ist es ja doch ein tolles Spiel! Weiß jemand was?

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  • Hi Leute,


    im Spielbox-Forum wird ja schon gut über ZANZIBAR gestritten. Bei mir handelt es sich wieder um die Kategorie: "Beschreibung gelesen - viel erwartet - ganz sicher kein Setzspiel..."


    Aber vielleicht ist es ja doch ein tolles Spiel! Weiß jemand was?

  • Hallo,
    wir haben Zanzibar in Herne zu viert gespielt. Die Begeisterung hielt sich in Grenzen.


    Jeder hat 5 Spielfiguren, nummeriert von 2-6. Je größer die Zahl, desto kleiner die Figur. Mit einer größeren Figur kann ich eine kleinere schlagen oder verdrängen. Wenn ich an der Reihe bin, darf ich maximal 3 meiner Figuren bewegen. Keine Figuren (auch die eigenen) dürfen übersprungen werden.


    Jeder hat einen Satz Auftragskarten (bei jedem die gleichen), man hat immer 2 auf der Hand, von denen man einen an seinem Zugende erfüllen darf.


    Man muß entweder soviele eigene Figuren wie möglich in ein Gebiet ziehen, oder soviele Spielfelder mit den entsprechenden Gewürzen besetzen. Die sind aber über den Plan verteilt. Mit je mehr Figuren ich die Bedingung auf der Auftragskarte erfülle, desto mehr Punkte bekomme ich. Erfülle ich die Bedingung mit nur einer oder zwei Figuren, bekomme ich sogar einen Punktabzug.
    Ich hatte den Eindruck, daß ich nicht sehr viel planen kann. Bis ich wieder an die Reihe komme, haben meine 3 Mitspieler 9 ihrer Figuren bewegt. Dadurch sieht die Verteilung meiner Figuren wieder ganz anders aus und mein Ziel ist wieder in weite Ferne gerückt. Meine 6er Figur konnte ich überhaupt nicht bewegen, da sie von Anfang an blockiert war. Man darf ja keine größeren Figuren schlagen oder verdrängen.


    Eine Auftagskarte konnte ich recht gut erfüllen, vier Figuren in ein Gebiet ziehen. Die nachgezogene Karte zeigte dann das Gebiet auf der anderen Seite des Planes. Bis man dann die 2er und 3er Figuren nachgezogen hat, das dauert.
    Zieht man aber gleich das Nachbargebiet, wird der Aufwand deutllich geringer und man kann schnell wieder gut punkten und hat Glück gehabt.


    Der Erklärbär meinte, daß er Zanzibar bisher nur zu dritt gespielt hatte, und das wäre planbarer gewesen.


    Wir fanden das Spiel zu langatmig. Man muß gut überlegen, wie man seine Figuren zieht, und dann ist aber der Glücksfaktor zu hoch. Auf der Schachtel werden 45 Minuten Spieldauer angegeben. Ich glaub nicht, daß man das einhalten kann, doch eher 90 Minuten.


    Gruß Ralf

  • Hallo,
    wir haben Zanzibar in Herne zu viert gespielt. Die Begeisterung hielt sich in Grenzen.


    Jeder hat 5 Spielfiguren, nummeriert von 2-6. Je größer die Zahl, desto kleiner die Figur. Mit einer größeren Figur kann ich eine kleinere schlagen oder verdrängen. Wenn ich an der Reihe bin, darf ich maximal 3 meiner Figuren bewegen. Keine Figuren (auch die eigenen) dürfen übersprungen werden.


    Jeder hat einen Satz Auftragskarten (bei jedem die gleichen), man hat immer 2 auf der Hand, von denen man einen an seinem Zugende erfüllen darf.


    Man muß entweder soviele eigene Figuren wie möglich in ein Gebiet ziehen, oder soviele Spielfelder mit den entsprechenden Gewürzen besetzen. Die sind aber über den Plan verteilt. Mit je mehr Figuren ich die Bedingung auf der Auftragskarte erfülle, desto mehr Punkte bekomme ich. Erfülle ich die Bedingung mit nur einer oder zwei Figuren, bekomme ich sogar einen Punktabzug.
    Ich hatte den Eindruck, daß ich nicht sehr viel planen kann. Bis ich wieder an die Reihe komme, haben meine 3 Mitspieler 9 ihrer Figuren bewegt. Dadurch sieht die Verteilung meiner Figuren wieder ganz anders aus und mein Ziel ist wieder in weite Ferne gerückt. Meine 6er Figur konnte ich überhaupt nicht bewegen, da sie von Anfang an blockiert war. Man darf ja keine größeren Figuren schlagen oder verdrängen.


    Eine Auftagskarte konnte ich recht gut erfüllen, vier Figuren in ein Gebiet ziehen. Die nachgezogene Karte zeigte dann das Gebiet auf der anderen Seite des Planes. Bis man dann die 2er und 3er Figuren nachgezogen hat, das dauert.
    Zieht man aber gleich das Nachbargebiet, wird der Aufwand deutllich geringer und man kann schnell wieder gut punkten und hat Glück gehabt.


    Der Erklärbär meinte, daß er Zanzibar bisher nur zu dritt gespielt hatte, und das wäre planbarer gewesen.


    Wir fanden das Spiel zu langatmig. Man muß gut überlegen, wie man seine Figuren zieht, und dann ist aber der Glücksfaktor zu hoch. Auf der Schachtel werden 45 Minuten Spieldauer angegeben. Ich glaub nicht, daß man das einhalten kann, doch eher 90 Minuten.


    Gruß Ralf

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