Conflict of Heroes: Awakening of the Russian Bear

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  • Hiho!


    Ich starte mal diesen Thread, um Alles an Fragen zu Posten, was mir so unterkommt. Ich habe grad mal Sektion 1 der Regeln durchgelesen und aus dem Stehgreif angefangen zu Spielen. Dann gleich mal eine Frage zu den CAPs.


    Wer darf denn eigentlich mit CAPs auf gegnerische Aktionen reagieren? Jede Einheit eine Aktion, sofern die CAPs reichen? Eine Einheit auch öfters, sofern die CAPs reichen?


    Wie gesagt, ich habe den Firefight 1 gespielt, und da ist ja das Reagieren mit russischen Inf eher witzlos, da ein Schuss 4 APs (CAPs) kostet - aber die deutschen HMGs sind da schon eine andere Geschichte mit 2 APs (CAPs).


    Ach ja, und muss ich auf die aktive Einheit schiessen? Oder darf ich bei Reaktionen auch auf beliebig andere Einheiten des Gegners schiessen??

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  • Hiho,


    Nach jeder *Aktion* die dein Gegner gemacht hast kannst du *eine* Aktion für CAPs durchführen (oder umgekehrt).


    In CoH2 ist diese Regel in so fern geändert, das man abwechselnd Aktionen durchführt. Egal ob für CAP's oder APs oder Opportunity Action - AKtion ist Aktion. Jeder Spieler darf aber nur eine Unit "Aktiv" haben "oder eine Gruppe", d.h. auf die APs angewendet werden - möchte man eine andere Unit Aktivieren um ihre APs zu verwenden, dann verfallen alls nicht genutzten APs der bisher Aktiven Unit.


    Ansonsten bleibt fast alles beim alten. Das macht das Spiel effektiv noch flüssiger und imo auch interessanter.


    Achso: Nein, du muss nicht auf die Aktivierte Einheit schiessen, sondern kannst irgendwas lustiges machen, was dir gerade Einfällt. Weglaufen, Karte Spiele, rumballern - was du willst. Nur halt keine APs benutzen, da man in CoH als inaktiver Spieler ja keine aktive Einheit hat.


    Atti

  • Danke!


    Ich habe mich auch gerade nochmal hingesetzt und gründlich Section 1 durchgeackert; jetzt macht Vieles mehr Sinn. Ich finde es sehr schön, dass das Regelwerk stufenweise aufgebaut ist, und mit jeder Stufe dem Spieler praktisch ein Szenario "freischaltet". So lernt man wirklich Stück für Stück die Regeln, und wird nicht gleich überrollt mit den Möglichkeiten.
    Mag sein, dass ein alter CoSim-Hase da nur müde lächeln kann und in einem Zug das Regelwerk absorbiert - aber für mich als Neuling ist das Alles ungewohnt, und ich freue mich, dass der Einstieg so gut möglich ist.


    Momentan, nach einer Runde gegen mich selbst, kann ich sagen: Das Spiel gefällt mir! Die Counter haben eine angenehme Größe (ich habe bei BGG einen Vergleich mit Panzer General(?) Countern gesehen - die wären mir echt zu klein!) und alle Informationen sind, zusammen mit einem schönen Bild, gut lesbar. Das System der gestapelten Effekte, daran muss ich mich noch gewöhnen. Als deutsche Rifles im Nahkampf mit 2 Einheiten Russen waren, die auch noch verletzt waren UND auf dem Objective standen - da wurde es dann schon ein interessanter Turm... ;-)

  • moin, moin


    Für das erste Szenario ist zu beachten, dass das Setup für das Maxim MG geändert wurde.


    -> Firefight 1 - Partisans: The setup hex for the Soviet MMG has been corrected from D11 to C11. Soviets activate first.


    http://academy-games.com/firef…-updates/firefights#atbff


    Damit hat die Einheit ein viel besseres Schussfeld und durch den dichten Wald mehr Schutz.


    Gruß


    Philipp

    Einmal editiert, zuletzt von Mambax ()

  • Naja, der Deutsche bringt einfach seinerseits die beiden MGs in Stellung und hofft, das Maxim rauszuhauen, damit er ab Runde drei den Kontrollpunkt hat... Mir kommt das Szenario eh begünstigend für den Deutschen vor, mit mehr Einheiten, besseren Trefferwahrscheinlichkeiten und geringeren Schusskosten. Und dann kommen noch die Pioniere des Todes im Rücken... Hui!

  • Ja, das habe ich heute abend auch vor, wenn ich einem Freund das Spiel zeige... :)


    Mal sehen, wie sich die beiden Szenarien (1 + 2) Nacheinander "wegspielen"...



    Edit: Regelfrage: Ich verstehe noch nicht ganz, WANN man einen verdeckten Hiz-Counter aufdeckt - immer, wenn ein gerade relevanter Wert wichtig ist/wird? Also wenn ich Schiesse, muss ich dann schon den Hit-Counter aufdecken, oder erst, wenn ich eigentlich treffen würde, ich aber -1 auf die FP bekomme durch den Hit - also muss ich den Hit-Counter zeigen??

  • Zitat

    Mir kommt das Szenario eh begünstigend für den Deutschen vor, mit mehr Einheiten, besseren Trefferwahrscheinlichkeiten und geringeren Schusskosten.



    Die ersten Szenarien sind für Greenhorns, welche die russische Seite übernehmen, schwierig zu meistern.
    Man braucht Spielerfahrung um jene erfolgreich zu führen und es macht u.a. auch den Reiz des Spieles aus, den Weg, die Möglichkeit, die Taktik zu finden, um mit den Russen gegen die Deutschen zu bestehen.
    Ich will deshalb auch keine Tipps geben, um nicht den Aha-Moment zu verderben.


    Solltet Ihr meinen, dass ein Szenario nicht ausgeglichen ist und dass dadurch der Spielspaß verloren geht, könntet Ihr das gleiche Szenario zweimal mit vertauschten Seiten spielen.
    Sieger wird, wer nach den beiden Spielen eine höhere Summe an Siegpunkten hat.
    Oder Ihr gebt der schwächeren Seite 2 CAP Punkte zusätzlich.


    Auch empfehle ich bei den ersten Partien den "Eliminiert"- Treffermarker aus dem Spiel zu nehmen.
    Denn in den ersten Szenarien hat man sehr wenige Einheiten zu Verfügung, da ist ein sofortiger Verlust einer Einheit ein herber Rückschlag.


    Zitat

    Ich verstehe noch nicht ganz, WANN man einen verdeckten Hiz-Counter aufdeckt - immer, wenn ein gerade relevanter Wert wichtig ist/wird? Also wenn ich Schiesse, muss ich dann schon den Hit-Counter aufdecken, oder erst, wenn ich eigentlich treffen würde, ich aber -1 auf die FP bekomme durch den Hit - also muss ich den Hit-Counter zeigen??


    Wir decken einen Treffer-Counter auf, sobald ein jeweiliger Wert genutzt wird.

    2 Mal editiert, zuletzt von Mambax ()

  • Geschafft! :-)


    Gestern habe ich dann in meinem zweiten Spiel also doch mal mit den Russen gegen die Deutschen im Firefight #1 gewonnen! Ich muss aber dazu sagen, dass ich mit meinem Maxim überdurchschnittlich gewürfelt habe, und die Pioniere mit meinem eigenen Nachschub im Nahkampf kritisch erwischt habe. Das hat natürlich viel ausgemacht.


    Dennoch: Das Spiel gefällt mir seeehr gut! immer noch! ^^


    Eine Frage zu Storms of Steel: Da gibt es dann ja, wie oben schon angesprochen, deutliche Regeländerungen. und ausserdem andere Treffer-Marker.


    1) Kann man nach den Regeln von Storms of Steel auch Awakening of the Russion Bear spielen?
    2) Wird bei SoS in den Szenarien auch das Material von AotRB verwendet, oder sind beide Boxen praktisch völlig separat voneinander zu betrachten?
    3) Sind die Treffermarker aus SoS dann nur für SoS zu verwenden, und bei AotRB werden wiederum die eigenen verwendet? Um den technischen Fortschritt, bzw. die lokalen Gegebenheiten zu repräsentieren?

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  • Zitat

    Original von [Tom]
    1) Kann man nach den Regeln von Storms of Steel auch Awakening of the Russion Bear spielen?
    2) Wird bei SoS in den Szenarien auch das Material von AotRB verwendet, oder sind beide Boxen praktisch völlig separat voneinander zu betrachten?
    3) Sind die Treffermarker aus SoS dann nur für SoS zu verwenden, und bei AotRB werden wiederum die eigenen verwendet? Um den technischen Fortschritt, bzw. die lokalen Gegebenheiten zu repräsentieren?


    1) Ja
    2) Letzteres
    3) Ja


    Was man mit dem vorhandenen Spielmaterial selbst macht, ist natürlich trotzdem jedem selbst überlassen.

    Einmal editiert, zuletzt von blaum ()

  • Hey, Laserwaffen kamen im 2. WK noch nicht zum Einsatz! :stop:


    Ich nutze auf altmodische Weise einen langen, dickeren Faden.


    Wenn ich micht recht entsinne, darf man zum Vergleich bei ASL zunächst die Sichtlinie nicht überprüfen, sondern man deklariert einen Angriff und erst dann wird nachgeprüft, ob Sichtlinie zur gegnerischen Truppe besteht. Wenn nicht, dann hat man den Angriff bzw. die Aktivierung vergeudet.

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    Original von Mambax
    Ich nutze auf altmodische Weise einen langen, dickeren Faden.


    Ich nutze die Logik. :)
    Das funktioniert zu mindestens 95%.


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Zitat

    Original von [Tom]
    Naja, bei 18 Feldern und mehr wird das schon schwierig ^^


    Nicht zwangsläufig, das hat mit der Entfernung nicht unbedingt was zu tun.


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Zitat

    Ich nutze die Logik. Das funktioniert zu mindestens 95%.


    Aber genau für die restlichen 5% der Fälle nutze ich den Bindfaden :-)
    Erleichtert ungemein das Spiel, denn so werden unnötige, langwierige Dikussionen, ob eine LOS besteht, gleich verhindert.

    Einmal editiert, zuletzt von Mambax ()

  • Zitat

    Original von [Tom]
    Naja, Feld, das LOS blockiert geschnitten ist halt geschnitten. Punkt.


    na dann ... :)


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Zitat

    Original von Mambax


    Aber genau für die restlichen 5% der Fälle nutze ich den Bindfaden :-)


    Ich stelle fest, wir sind einer Meinung. 8-)


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

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  • Zitat

    1) Kann man nach den Regeln von Storms of Steel auch Awakening of the Russion Bear spielen?


    [Tom], ich empfehle sogar Angriff! 1 mit den Regeln aus Storms of Steel zu spielen.


    Zitat

    Hin oder her: Das Spiel ist toll! Ich mag es sehr und hätte nie gedacht, dass mir so ein "langweiliges" Pappcounter-CoSim Spaß bringt...


    Die optionalen Regeln, wie Nachteil bei Bewegung, vorsichtige Bewegung und geheimer Trefferstatus geben weitere taktische Tiefe.
    Und erhöhen für mich damit den Spielspaß.


    Besonders die Option mit den variablen Aktionspunkten, verleiht dem Spiel einen zusätzlichen Reiz.
    Hierbei hat sich folgende Variante bewährt:


    1. Man würfelt mit drei Würfel, satt mit zwei.
    Der Würfel mit der mittleren Augenzahl wird nicht beachtet und nur der Würfel mit der niedrigsten und höchsten Augenzahl werden aufaddiert.
    Dadurch werden extreme Ergebnisse sehr selten und die Spielbalance bleibt bestehen.
    Nix schlimmeres als ein MG 34 mit 12 Aktionspunkten *brrr* Ich spiele meist den Russen.


    2. Würfelbecher. ;-)
    Dies hat den weiteren Vorteil, dass man die einzelnen Würfelergebnisse für die Aktionspunkte geheim halten kann.
    Man würfelt, guckt unter den Würfelbecher, so dass, der Mitspieler sie nicht sieht und erst wenn alle Aktionspunkte für eine Einheit verbaucht sind, wird der Würfelbecher entfernt und das Würfelergebniss zur Kontolle für den Mitspieler ersichtlich.


    Durch diese Variante kommt eine Ungewissheit, Spannung und ein Überraschungsmoment ins Spiel; nun lässt sich nicht mehr alles bis ins kleinste Detail berechnen.
    Der Simulationswert wird dadurch mMn gesteigert.

    2 Mal editiert, zuletzt von Mambax ()

  • Auswürfeln der AP haben wir gleich verworfen - das gefällt uns Beiden nicht; der Aspekt des Würfelns, wenn man schiesst, der reicht uns schon (nicht falsch verstehen - weder positiv, noch negativ. Er passt einfach). Aber wir möchten schon einen gewissen Verlass auf unsere Einheiten haben. ;-)


    Cautious Movement muss sein - sonst rennen die Einheiten wie blöd - ohne Nachteil - durch die Gegend. :)

  • Hiho,


    Ich würde auch empfehlen Awaien the Russian Bear mit den Storms of Steel Regeln zu spielen.


    Atti

  • Meinst Du nur mit den AP-Regeln, also dass beide Seiten eine aktive Einheit haben - oder auch mit den SoS Treffermarkern?


    Was ist eigentlich sonst noch anders? Ich weiß nur noch die Regelung mit dem feuern, dass bei SoS immer Rot UND Blau gemeinsam gefeuert wird, während bei AotRB der Spieler erntscheidet.
    Ach ja, und "konvertiere" ich dann die AotRB Einheiten so, dass alle, die keinen roten oder blauen Feuerwert haben, einen Wert von 0 haben? Oder haben sie nach wie vor den halbierten abgerundeten Wert?

  • Oh Mann! Die Übersicht ist gut!


    Vielen Dank! Und da in ein paar Tagen mein Storms of Steel ankommen sollte, brauche ich praktisch nur noch schöne Trays zum wegsortieren der Counter, und los geht's! :)


    Wobei ich nicht weiß, ob es für den Russen gut oder schlecht ist, wenn beide Seiten eine aktive Einheit haben. Grad der Russe kann ja eher eine Action of Opportunity mit seiner Infantrie machen, wenn das Feuern eh 4 APs kostet. Ein Deutscher mit einem LMG überlegt das (momentan) zweimal, und greift da lieber auf CAPs zurück...

  • Ich habe mit [Tom] am Montag mal das erste Szenario gespielt und ihm den Sieg mit den Russen ermöglicht... Er hat zwar wirklich gut gewürfelt, aber ich habe auch mal ein paar Sachen ausprobiert und bin damit grandios gescheitert.
    Auch den Einsatz der CAP hat [Tom] besser gemeistert, muß ich neidlos anerkennen.


    Allerdings, die geheimen Treffercounter, das finde ich persönlich nicht so wichtig. Der Lohn gewisser taktischer Möglichkeiten wird mit aus meiner Sicht zu hohem Aufwand bezahlt. Gerade in größeren Szenarien mit mehr Einheiten werde ich wohl schnell selbst den Überblick verlieren, welche meiner Einheiten nun wie verletzt ist... Vielleicht ist es bei den Fahrzeugen wichtiger, weil man da z.B. ein kaputtes Geschütz länger "verbergen" kann und der Gegner verzweifelt versucht, nicht in das Schußfeld des Panzers zu gelangen, der ihm in Wirklichkeit gar nicht mehr schaden kann.
    Im Spiel am Montag jedenfalls hat es nicht viel gebracht, fand ich.


    Eigentlich hätte ich ja COMBAT COMMANDER bevorzugt, aber nachdem [Tom] sich für CoH entschieden hat, habe ich mir das auch bestellt. Ob ich auch CoH:SoS dazubestellen werde, entscheide ich noch.

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  • Meiner Meinung nach sind die verdeckten Treffercounter schon ein wichtiger Bestandteil: Habe ich eine gegnerische Einheit getroffen, und wüsste ich, dass sie nun "Cowering" ist - bzw. einen Treffercounter hat, der es ihr nicht mehr erlaubt zu feuern - dann kümmere ich mich nicht unbedingt um sie, sondern feuere auf eine andere Einheit, in der Hoffnung, dass ich somit 2 Einheiten unschädlich mache, statt nur eine Einheit, während die Andere voll agieren kann.


    Sehe ich allerdings, dass die Einheit nur einen Treffer abbekommen hat, der praktisch keine Auswirkungen auf sie hat, dann entscheide ich mich dafür, nochmal zu feuern.


    Noch kritischer ist es ja bei den Fahrzeugtreffern, von denen Einige ja überhaupt nicht durch Rally entfernt werden können - das sind sozusagen "sichere" Treffer - während ich durchaus auf die mit Rally entfernbaren Treffer nochmal feure, um sie "sicher" zu machen -> Die Einheit abzuräumen.


    Mir gefällt das System gut.


    Ach ja, und dass es am Montag wenig gebracht hat, lag an FF#1 - ich meine, das einzige Ziel ist da ja die gegnerischen Truppen auszuschalten...


    Zu Combat Commander sage ich nur: So hässlich. Das Spiel mag gut sein (keine Ahnung) aber das Material finde ich deutlich hässlicher als CoH - hätte ich wahrscheinlich keine Lust zum Spielen gehabt, und erst recht nicht gekauft...

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  • Zitat

    Zu Combat Commander sage ich nur: So hässlich. Das Spiel mag gut sein (keine Ahnung) aber das Material finde ich deutlich hässlicher als CoH - hätte ich wahrscheinlich keine Lust zum Spielen gehabt, und erst recht nicht gekauft...


    Hiho,


    Also wenn das dein Kriterium ist, werden viele ausgezeichnete Spiele nix für dich sein.


    Atti

  • Ja, das ist sicherlich so. Bei mir spielt immer auch das Auge eine große Rolle, ob ich ein Spiel mag. Während mich dann die Mechaniken und das Spielprinzip begeistern, finde ich möglicherweise das Design so grässlich, dass ich das Spiel nicht gerne nochmal spielen möchte...


    Aber manchmal verändert sich mein Auge auch. Age of Industry fand ich am Anfang pottenhässlich, und inzwischen besitze ich es und finde es grandios. ;)

  • Also, ich habe nochmal über die verdeckten Treffer nachgedacht.
    Brettspiele sind IMHO nicht so gut für versteckte Informationen geeignet. Gleichwohl ich zugebe, daß es nicht lediglich fiktive Situationen im Spiel geben mag, wo der verdeckte Treffer ein Mindestmaß an "mehr" Taktik ergibt, so gebe ich weiterhin zu bedenken, daß dies mit einer Menge Fummelei "bezahlt" wird. Mag auch sein, daß es anderen Spielern gelingt, mehrere Treffermarker im Gedächtnis zu behalten - ich muß schon bei EINEM ständig nachsehen, was es denn nun genau war. Das mag sich bei anderen nach einer Partie geben, bei manchen nach 5, ich denke, ich werde es nie schaffen, mir alle Treffermarker zu "merken" - hauptsächlich, weil ich das gar nicht WILL! :-) Es mag also durchaus nur mir so gehen.


    Zur grundsätzlichen Taktik muß ich aber sagen, daß eine gegnerische vernichtete Einheit A) einen Siegpunkt bringt und B) den Gegner einen der sehr wichtigen CAPs kostet. Genauer gesagt - pro Runde einen CAP, da ja das Maximum gedämpft wird!
    Und da bin ich weiterhin überzeugt, daß die Situationen, in denen es besser ist, eine zweite Einheit AUCH zutreffen, statt die bereits getroffene Einheit zu vernichten (und diese beiden Vorteile einzuheimsen), SEHR selten sein dürften. Ich würde also, ob ich nun weiß, was der erste Treffer bewirkt oder nicht, in fast allen Fällen mit meinem nächsten Schuß wieder auf diese Einheit schießen (und übrigens umgekehrt stets versuchen, Treffer-Counter so schnell wie möglich wieder loszuwerden).


    Zumindest diese Hypothese kann ich ja in Spielen gegen [Tom] testen. Da aber stets auch eine Menge anderer Faktoren in den Trefferwurf einfließen, wird es wohl etliche Spiele dauern, bevor ich mich davon überzeugen lasse, im Irrtum zu sein! :box:

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  • Und ich sage nochmal: Ein Panzer, der einen Treffer hat, der ihn immobilisiert und/oder Kampfunfähig macht UND nicht zu rallien ist - das ist ein Siegpunkt/CAP, der mir nicht wegläuft - da schiesse ich dann lieber auf ein neues Ziel. Somit finde ich es schon interessant, wenn ich NICHT weiß, was für ein Treffer da liegt.


    Aber eigentlich verstehe ich Deine Position nicht - das Spiel funktioniert nunmal so - und gut. :box:

  • Wäre nicht das erste Spiel, das ich anders spiele, als vom Autor gedacht, weil es mir anders besser gefällt! :-)
    Oder anders ausgedrückt, ich habe noch beim Spielen eine Regel befolgt, die ich (und meine Mitspieler) nicht sinnvoll fanden. Meine Position ist also die, Dich davon zu überzeugen, daß Du es auch nicht so spielen willst, um dann mit Dir ohne verdeckte Treffer zu spielen.
    Ich weiß, das Vorhaben ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt gewesen! :-)


    Was das "getroffene Ziel fertig machen oder nicht" betrifft: Die Szenarien sind alle sehr kurz. Es gibt nicht viele Gelegenheiten, Einheiten zu vernichten meine ich.
    Aber wie gesagt, ich lasse mich gerne am Spielbrett überzeugen, daß ich falsch liege.

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  • Zitat

    Hiho, Also wenn das dein Kriterium ist, werden viele ausgezeichnete Spiele nix für dich sein. Atti



    Attila, Du hast vollkommen recht.
    Aber auch im Wargame/Cosim-Hobby erscheinen pro Jahr immer mehr neue Spiele.
    Viele dieser Games sind ausgezeichnete Spiele. Es sind aber zuviele, um sich mit jedem intensiv zu beschäftigen.
    Deshalb wähle ich in letzter Zeit immer häufiger auch nach optischen und haptischen Kriterien und nach Qualität des Spielmatrials meine Cosims aus.
    Das Auge spielt mit!
    Ich begrüße es sehr, dass im Wargamehobby die Spielmaterialqualität sich enorm steigert.
    Dafür zahle ich gerne einen höheren Preis.
    Freue mich schon auf den Here I Stand Reprint mit super delux Material.

    Einmal editiert, zuletzt von Mambax ()