König von Siam?

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  • Hallo,


    letztes Wochenende konnte ich "Köng von Siam" in einer Zweierrunde kennenlernen. Hat auf einer herausfordernden Ebene wirklich Spass gemacht. Jetzt habe ich bei BGG & Co mal ein wenig nachgelesen und dort wird das Spiel in Dreierrunde höher als in Zweier- oder Vierer-Teamrunde bewertet. Im direkten Vergleich werden Dreier- oder Viererrunden sogar den Zweierrunden vorgezogen.


    Warum? Was ändert sich vom Spielgefüge und -gefühl zu dritt oder viert? Welche Spielerfahrungen habt Ihr gemacht? Wie viele Partien trägt das Spiel?


    Cu / Ralf

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

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  • Wir haben das Spiel zu dritt gespielt, und ich muss sagen: Es fühlt sich wie ein 3-Spieler-Spiel an. Ich habe es mir nach der Partie direkt gekauft; und war ganz überrascht, dass ich "2-4 Spieler" auf der Packung lese.


    Was sicherlich ein Problem ist: In den letzten beiden Runden entsteht ein King-Maker-Effekt. Ein Spieler kann entscheiden, wer gewinnt; so war es jedenfalls bei uns, und ich würde mich wundern, wenn es bei weiteren Partien anders ist. Aber für 4-5 Partien reicht mir das Spiel, und häufiger werde ich es wohl auch nicht auf den Tisch bekommen...

  • Aus meiner Sicht ist das Spiel nicht steuerbar. Ich habe ein paar 2er und wenigere 3er-Partien gespielt. Am Ende sitzt du vor dem Spiel und alle (auch der Sieger) fragen sich: "Warum hat jetzt Spieler X gewonnen?" Fragezeichen in allen Gesichtern. Nach nicht nur einer Partie! Ich habs echt versucht! Bei nem Glücksspiel ist so ein Ausgang vielleicht tolerabel...

  • Mmh, bei meiner Erstpartie war eigentlich relativ klar, warum ich gewinnen konnte und meine Mitspielerin eben nicht. Ebenso meinte ich auch, während der Partie volle Kontrolle über meine eben auf 8 Karten beschränkte Möglichkeiten gehabt zu haben. Aber diesen Fragezeichen-Ausdruck im Gesicht habe ich schon bei mehreren Berichten über das Spiel gelesen, während es andere als planbar und interessant beschreiben.

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here