Twilght Struggle: Coups in Europe

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  • Sehe ich es eigentlich richtig, dass man als US-Spieler keinen DEFCON 4 am Ende der Runde zulassen darf, da sonst zu Beginn der nächsten Runde der USSR-Spieler direkt einen Coup in Europa macht, um einen weiteren Battleground zu holen?
    Italien als First Action/First Round ist ja praktisch schon gesetzt. Dem kann ich ja nur entgegnen, indem ich entweder viele OPs investiere, um mir das entsprechende Land zurück zu holen - durch Influence - oder eben indem ich in Summe mehr Länder in Europa kontrolliere. Sonst hat der Russe schon Dominanz in Europa.


    Das Schlimme ist ja, ich müsste alle 7 Influence, die ich zu Beginn habe, schon in Italien haben, und selbst die Würfelt er mir einfach weg, mit einer 3er oder 4er OPs-Karte... echt fies!


    Der Kalte Krieg beginnt in Italien... ^^

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  • Was ich in meinen zwei ersten Partien unterschätzt hatte: Dominanz kann man auch brechen oder verhindern, wenn man eben in der Summe mehr Länder kontrolliert als der Mitspieler. Einfach mal ein paar 1er oder 2er-Länder kontrollieren und es so dem Mitspieler schwieriger machen, da Einfluss zu bekommen.


    Klar sind Battleground-Countries begehrter, aber eben auch umkämpfter und je nach DEFCON-Status geht da eben nix mehr ausser mit Einflusspunkten. Soll der Mitspieler doch seinen Zug und eine hohe OPs-Karte verschwenden, um eventuell mit einem Coup eines meiner Battleground-Countries einzunehmen. Ich Zweifelsfall breche ich seine Kontrolle (wenn er das Land schon kontrolliert nach einem Coup) mit einem Einflussmarker für 2 OPs und verwende die restlichen Ops (wenn vorhanden), um woaders Druck aufzubauen.


    Lieber dem Mitspieler zur Reaktion zwingen als selbst immer nur zu reagieren ...


    Cu / Ralf

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • Najaaa, wenn Du Italien als US-Spieler mit 2 oder 3 Influence hältst, und dann USSR einen Coup mit einer 4er OPs Karte durchführen, dann würfelt der Spieler vielleicht eine 4 oder 5 - dann hat er selbst dort gleich mal an die 6 Influence liegen, und Du Null. Da kann man nicht "mal eben" die Influence brechen. Und während Du als US-Spieler durch die Anzahl der kontrollierten Länder in Summe zwar die Dominanz streitig machen kannst, kannst Du sie aber nicht selbst bekommen - und Control natürlich auch nicht.
    Klar, NATO hilft noch - aber ausgerechnet West Germany und France können mit den entsprechenden Karten ja trotz NATO geputscht werden - wobei ich zugebe, dass West Deutschland schwer zu putschen ist mit einer Stability von 4...

  • In einem älteren Thread hatt ich folgendes geschrieben:


  • Zitat

    Original von [Tom]
    Najaaa, wenn Du Italien als US-Spieler mit 2 oder 3 Influence hältst, und dann USSR einen Coup mit einer 4er OPs Karte durchführen, dann würfelt der Spieler vielleicht eine 4 oder 5 - dann hat er selbst dort gleich mal an die 6 Influence liegen, und Du Null.


    Hiho [Tom]


    Kann es sein, dass Ihr einen kleinen Regelfehler mit gravierenden Folgen ;-) macht?


    Nehmen wir den Fall an, dass der SU Spieler in Italien mit einer 4er Ops Karte putscht und die USA hat zwei Einflusspunkte in Bella Italia. Der SU Spieler hat Glück und würfelt eine 6.
    Die Folge: Die USA verliert zwei Einflusspunkte und die SU erhält 4 Einflusspunkte.
    Dies ist das beste Ergebnis, das man sich erträumen kann.
    Wie schaffst Du es gleich 6 SU Einflusspunkte in Italien zu platzieren?
    Wichtig: Bei Coups wird der Stabilitätswert verdoppelt und dieser Wert abgezogen.


    Ein Putsch in der BRD ist daher im Grunde aussichtslos!

  • Zitat

    Original von [Tom]
    Najaaa, wenn Du Italien als US-Spieler mit 2 oder 3 Influence hältst, und dann USSR einen Coup mit einer 4er OPs Karte durchführen, dann würfelt der Spieler vielleicht eine 4 oder 5 - dann hat er selbst dort gleich mal an die 6 Influence liegen, und Du Null.


    Diese Rechnung stimmt nicht, das würde ich nochmal nachrechnen.
    Kann es sein, daß Du das Target Country nicht x2 genommen hast?


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • @ Mambax & Warbear: Da haben wir den Spielfehler bei unserem ersten Spiel also gleich mal gefunden - wir haben bei einem erfolgreichen Coup immer das Würfelergebnis (inklusive der OPs der eingesetzten Karte) von den gegnerischen Influence Markern abgezogen - nicht die Differenz zur Stability! ^^


    Damit ist also ein Coup bei weitem nicht so heftig, wie bisher von mir gedacht - und damit machen Realignment Rolls auch viel mehr Sinn (denn die sind sonst im Vergleich viel zu schwach).


    Danke! :)

  • Zudem Realigment Rolls auch den DEFCON-Wert nicht verändern - egal wo gespielt und deshalb immer noch möglich sind (sofern in der Region durch den DEFCON-Wert noch erlaubt), wo Coups bei einem Battleground-Country direkt das Spielende durch Atomkrieg bedeuten können (wenn DEFCON auf 2 steht). Realigment Rolls und Coups ergänzen sich da ganz gut je nach Spielsituation.

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

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  • Zitat

    Original von [Tom]
    Coups haben aber den großen Vorteil, dass sie nicht nach hinten losgehen können!


    Jip, wobei man bei Realigment Rolls ja je nach Op-Kartenwert eben mehr Chancen hat und diese Chancen auch auf mehrere Länder aufteilen kann. Also mit einer Op 3 Karte mal eben in drei Ländern den Einfluss des Mitspielers verringern, das ist doch schon mal was. Wenn man allerdings selbst da Einfluss hat, kann das auch nach hinten losgehen, weshalb ich im Zweifelsfall bei meinen zwei Partien den Realigment Roll immer nur dort eingesetzt habe, wo ich selbst kein Einfluss hatte, der Mitspieler aber übermachtig war.


    So kann man den Mitspieler auch schön zurückdrängen, wenn der droht, sich in Gebiete auszubreiten, wo man ihn fernhalten möchte. Hatte ich erfolgreich im Südamerika gegen USSR gespielt, weil ohne Einfluss dort war es dann schwierig für ihn, sich dort weiter auszubreiten. (Entsprechende Events waren schon gespielt.) Einzige Möglichkeit meines Mitspielers wäre dann gewesen einen Coup gegen ein Nicht-Battleground-Country dort zu spielen mit einem guten Ergebnis, um dort wieder einen Brückenkopf zu haben. Wegen DEFCON 2 waren Battleground-Countries für Coups eh tabu. Somit konnte ich meinen Mitspieler zum reagieren drängen - hat in der Summe für mich aber nix genützt, da er mich anderswo zu sehr zu Reaktionen gedrängt hatte.

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • moin, moin :)


    Eine Frage!
    Besteht das Interesse, dass wir hier im Forum gemeinsam eine Twilight Struggle Partie spielen?


    Das Forum hat bereits einen eigenen "Play by Forum" - Ordner; wir könnten uns dort in Ruhe austoben.


    Sollten sich mindestens sechs Leut zusammen finden, bilden wir zwei Teams, die entsprechend die USA und die UdSSR spielen.


    Im Team, im eigenen Hauptquartier, wird nun gemeinsam über die möglichen Taktiken und Vorgehensweisen debattiert und entschieden... auf demokratische Art und Weise ;-)


    Der Vorteil der ganzen Gschicht ist, dass man im Team die beste Lösung sucht.
    Dadurch die unterschiedlichsten Taktiken, Vor- u. Nachteile, kennen lernt und der eine oder andere schneller und besser in das Spiel hineinfindet.
    Am Ende sollte Spaß und Spannung im Vordergrund stehen! Nur Schokolade fehlt^^.
    Anfänger, Greenhorns bis Profi, alle sind willkommen!!


    Dies wäre ein Spielprojekt, welches 3 bis 4 Monate andauern würde; d.h. man muss Geduld und Durchhaltevermögen mitbringen!
    Auf der anderen Seite muss man nicht selbst ständig in jede Entscheidung involviert sein, solange ein harter Kern das Spiel am Laufen hält.
    Je nach eigenem Zeitkonto kann man sich mehr oder weniger an den Diskussionen beteiligen.


    Als Hilfsmittel, um das Spielgeschehen zu verwalten und transparent zu halten, dienen die Programme ACTS und Vassal. Diese Tools nutze ich seit Jahren für meine play by e-mail Spielen.
    ACTS für Kartenmanagment und Würfelserver; Vassal für die graphische Oberfläche.


    Über die genauen Modalitäten und Details habe ich mir bereits Gedanken gemacht.


    Aber zunächst möchte ich klären, ob überhaupt Interesse besteht.


    Wem würde es reizen hierbei mitzumachen?



    Grüße


    Philipp

    2 Mal editiert, zuletzt von Mambax ()

  • Interesse besteht, insbesondere da man nicht ständig aktiv sein muss.


    Ich gebe zu, derart lange Spiele sind normalerweise nichts für mich, da man dann typischerweise direkt mehrere parallel spielt und sich, wenn man am Zug ist ständig wieder in die Partie hineindenken muss.
    Hier im Forum kann man ja durchaus auch mal einen Zug "schlampen", wenn das Team einen auffängt und gerade die Diskussion um die Züge reizt mich.


    Mein Kenntnisstand ist blutiger Anfänger, regelvertraut - zwei Partien angespielt und ebensoviele zugeschaut.
    Wenn ich meine Regelkenntnisse auffrische, dürfte ich die Regeln wieder fit haben - nur etablierte Strategien sollte man von mir nicht erwarten - ich gebe aber gerne meinen Senf zu Taktiken ab.

  • Ganz offen gesagt, möchte ich Twilight Struggle lieber für mich im Spiel mit einem direkten Gegenspieler erleben, der mir am Spieltisch gegenübersitzt und dann auch die Taktiken selbst ausknobeln. Aktuell könnte ich nicht viel beitragen, weil erfahrenere Spieler wesentlich mehr Plan von dem Spiel haben und wir uns nicht "auf Augenhöhe" begegnen könnten. Zudem habe ich mit Online-Gaming beruflich schon genug zu tun, das brauche ich dann nicht auch noch in meiner Freizeit, weshalb ich auch kein Brettspielwelt-Spieler & Co bin. Wünsche Euch aber viel Spass bei der Foren-Partie.


    Cu / Ralf

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • Zitat

    Original von Mambax
    Wen würde es reizen hierbei mitzumachen?


    Mich nicht, sorry.


    Das wäre mir viel zu langwierig, solche Diskussionen sind nichts für mich, und ich wäre auch zeitlich nicht flexibel genug, da ich ständig Verabredungen für VASL habe.


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Online-Spiel reizt mich sehr, Teamplay eher nicht - das Team wäre quasi automatisch inhomogen und das ist nicht so schön.


    Besser wäre ein Forumsspiel, bei dem man zuschauen kann, vielleicht mit Erläuterungen am Ende der Runde; sozusagen eine Beispielpartie.

    UpLive [bgg for trade] - einfach anschreiben, wenn Dich davon was interessiert!

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  • An die TS-Experten:


    Wann ich in einer Runde das Event spiele, dass ich 2 Felder beim Space Race aufholen kann, wenn man hinten liegt, darf man dann trotzdem in der Runde nochmal einen Space Race Versuch wagen, in dem man eine entsprechende Ops-Karte abwirft?


    Wir haben es erlaubt, weil der eigentliche Space Race Versuch durch das Event nicht verbraucht ist. Bedeutet aber, dass man im Erfolgsfall drei Felder aufholen kann, ggf. mit dem Space Race Versuch sogar überholen.


    Was ist richtig?


    Cu / Ralf

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • Zitat

    Original von ravn
    Wann ich in einer Runde das Event spiele, dass ich 2 Felder beim Space Race aufholen kann, wenn man hinten liegt, darf man dann trotzdem in der Runde nochmal einen Space Race Versuch wagen, in dem man eine entsprechende Ops-Karte abwirft?


    Spielt man eine oder beide der space race Eventkarten, kann man eine weitere space race Aktion versuchen.
    Im Idealfall gelingt es einem in einem Turn fünf space race Felder gut zu machen.
    Natürlich höchst unwahrscheinlich; vielleicht ist die Aussicht beim Lotto den Jackpot zu knacken besser... :)


    Gerne übersehe ich, dass die Ops-Kosten für die Abwurf-Karten im Verlauf der Partie teurer werden.


    Schönes Wochenende


    Phil

    4 Mal editiert, zuletzt von Mambax ()