4. - 10. 10. 2010

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  • Da waren sie wieder, meine drei Probleme:


    1. Unser Extram-Denker war beim Dienstags-Spieletreff mal wieder anwesend
    2. Er wollte unbedingt St. Petersburg spielen (welches ich mitgebracht hatte)
    3. Es gab keinen zwingenden Grund dagegen, den ich hätte vorschieben können - wir waren nämlich erst zu dritt


    Und schon wurde aus dem schönen, schnellen Spiel eine unsagbar zähe Sache von über zwei Stunden. Wenn ich nicht so herzensgut wäre, würde ich ihn ja mal erzählen, was ich von ihm halte, aber die gute Erziehung setzt sich noch durch...


    Danach dann aus Zeitmangel nur noch eine Partie R-Öko zu dritt. Und das war's schon.


    Das Leben kann so grausam sein...


    Ciao
    Stefan

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  • Zitat

    Original von malzspiele
    Das Leben kann so grausam sein...


    Zitat

    Original von Sankt Peter
    Du hast mein ehrliches Mitgefühl.


    Meins hast Du nicht.
    Du willst es ja nicht anders ...


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Zitat

    Original von malzspieleUnd schon wurde aus dem schönen, schnellen Spiel eine unsagbar zähe Sache von über zwei Stunden. Wenn ich nicht so herzensgut wäre, würde ich ihn ja mal erzählen, was ich von ihm halte, aber die gute Erziehung setzt sich noch durch...


    Hm, da ist ja nur die Frage, WIE sage ich es ihm?
    Ich finde es eigentlich nicht unverschämt, einem Spieler zu sagen, dass er einfach zu lange über einem Spielzug grübelt, und damit das Spiel viel zu lange dauert - vor Allem gemessen an den Spielzügen der Mitspieler. Es hängt auch damit zusammen, weshalb er so lange grübelt. Liegt es daran, dass er sich sehr viel Mühe gibt, das Spiel zu verstehen? Oder ist er ein gescheiter Kopf, der allerdings ALLES durchplanen und analysieren will?


    Wir hatten letztlich auch ein paar Partien Dominion, bei denen die meisten Mitspieler recht schnell - sprich: sofort - ihre Kartenhand ausgespielt hatten und auch gleich wussten, was sie tun wollten, während Andere sehr lange (relativ gemessen an den schnellen Spielzügen) über ihren Möglichkeiten gegrübelt haben.


    Spätestens wenn man selbst keinen Spaß mehr an dem Spiel hat, sollte man etwas sagen - sei es während dem Spiel, oder halt schon vorher, frei nach dem Motto: Tut mir leid, aber das wird mir zu lange dauern, wenn wir jetzt St. Petersburg spielen...

  • In letzter Zeit öfter Constantinopolis gespielt. KOmmt bisher sehr gut an. Überschaubare Regeln ohne dass das Spiel zu einfach wäre (irgendwie wie Caylus im Verhältnis Spielregel zu Komplexität). Das Spiel bietet zwar keine neuen Mechanismen und kommt deswegen etwas old-school rüber - aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass es genau das ist, was uns gefällt. Außerdem führen wieder mehrere Wege nach Rom und man benötigt einige Partien, um die einige Strategien auszuprobieren... Und man kann auch nach einer Woche losspielen ohne erneut die Spielregel wälzen zu müssen.


    Neben Gosu momentan unser meistgewünschtes Spiel...

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • Zitat

    Original von Sankt Peter
    Neben Gosu momentan unser meistgewünschtes Spiel...


    Huhu Sankt Peter,


    kannst Du bitte ein paar Sätze zu Gosu zum besten geben.
    Ich kann mir derzeit noch nicht viel drunter vorstellen, vom Thema mal abgesehen.
    Wie isses so, ist es mit jeder Spielerzahl gleich gut (auch eine Einschätzung Deinerseits interessiert mich), wie lange ist die Spielzeit, wie der Einstieg....


    Viele Grüße Nupsi

  • Zitat

    Original von [Tom]
    Spätestens wenn man selbst keinen Spaß mehr an dem Spiel hat, sollte man etwas sagen - sei es während dem Spiel, oder halt schon vorher, frei nach dem Motto: Tut mir leid, aber das wird mir zu lange dauern, wenn wir jetzt St. Petersburg spielen...


    Das ist alles schwierig. Wir waren gestern zu zwölft. Zwei Viererrunden (Stone Age und Seeland) waren sofort voll, blieben noch wir vier. Nun wäre es ausgesprochen unhöflich, einen davon ohne Spiel sitzen zu lassen, nur weil er gerne alles etwas - sagen wir mal - intensiver durchlebt und uns sehr wortreich an seinen Gedankengängen teilhaben lässt.


    Er bekommt schon seit einiger Zeit von allen, die mit ihm spielen durften (mussten?), zu hören, dass er doch bitte schneller spielen und nicht so viel schwafeln soll. Hilft leider nichts, sondern führt eher dazu, dass er dann auch noch über diese Kommentare diskutiert und das Spiel dadurch noch länger dauert.


    Der einzig noch gangbare Weg wäre, ihm klar zu sagen: mit Dir spiele ich nicht, das dauert mir zu lange. Aber zu diesem unfreundlichen Schritt bin ich noch nicht bereit. Wie gesagt, einfach zu gut erzogen...


    Ciao
    Stefan

  • Am Dienstag in entspannter Dreierrunde:


    Space Hulk Todesengel : Zunächst habe ich beim Aufbau ein wenig gestutzt, weil die Rede von 8 Marines ist, die hintereinander in Formation gelegt werden sollen. Aber im Spiel zu dritt soll ja jeder Spieler zwei Marine-Teams übernehmen, was in der Summe 12 Marines macht. Wird auch so von der Startkarte bestätigt, ist nur eben eine arg lange Formation, die man da im Überblick halten soll. Da zudem jeder Spieler jede Runde auch zwei Teams steuert, will das alles koordiniert werden, was zwar recht einfach ist, aber dennoch seine Spiezeit braucht. Die auf der Schachtel angegebenen 30 bis 60 Minuten haben wir dann locker mit 120 Minuten getoppt, aber auch weil wir das Spiel siegreich beenden konnten und nicht schon nach dem zweiten Vorrücken alle tot waren.


    Hat Spass gemacht, auch weil die Absprache und Kommunikation bei uns gut klappte und jeder seine Ideen einbrachte. Bei den Spezialfähigkeiten der Marines muss man da schlicht vertrauen, dass die Mitspieler die eigenen im Blick haben und das hat diesmal auch funktioniert und war wohl der Schlüssek zum gemeinsamen Sieg. Auch wenn wir teils unterirdisch gewürfelt haben, teils in Folge, gefolgt von euphorischen Treffer-Serien. Dadurch lebt auch die Spannung des Spiels, dass man die Ungewissheit in ihren Folgen hinnehmen muss und trotzdem noch das Beste daraus macht, auch wenn es noch so düster aussieht.


    Gerne wieder, wobei ich Partien zu viert dann schon vorziehen würde, weil sich jeder dann ganz genau auf ein Team konzentrieren kann, die Identifikation noch enger ist, Opfer noch schwerer wiegen und eben nur 8 statt 12 Marines im Spiel sind und eine Partie dann auch nicht so zwingend lange dauert. Wobei die gefühlte Spielzeit weitaus geringer war und das ist für mich immer ein gutes Zeichen für ein ebenso gutes Spiel in einer guten Spielrunde.


    10 Days in Europe : Zum Abschluss zwei Partien des Klassikers, diesmal in der Out-of-the-Box-Version mit formschönen Kartenbänken aus Holz und Pappkärtchen der Länder. In der ersten Runde wollte bei mir nichts passen, teils habe ich mich in zu tiefverschachtelte Denkmuster verstrickt, die dann doch nicht umsetzbar waren. Die zweite Partie lief besser, auch weil ich es lockerer habe angehen lassen. Eine gewisse Spannung ist schon da, wenn man hofft, dass die lieben Mitspieler ein dringend benötigtes Länderkärtchen doch bitte liegen lassen oder nicht zudecken. Hat einen Mensa-Preis gewonnen oder wurde dafür vorgeschlagen, was daraufhin deutet, dass man es doch arg verkopft spielen kann. Mir hat es locker-leicht mehr Spass gemacht.

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

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    Original von malzspiele
    Er bekommt schon seit einiger Zeit von allen, die mit ihm spielen durften (mussten?), zu hören, dass er doch bitte schneller spielen und nicht so viel schwafeln soll. Hilft leider nichts, sondern führt eher dazu, dass er dann auch noch über diese Kommentare diskutiert und das Spiel dadurch noch länger dauert.


    Der einzig noch gangbare Weg wäre, ihm klar zu sagen: mit Dir spiele ich nicht, das dauert mir zu lange. Aber zu diesem unfreundlichen Schritt bin ich noch nicht bereit. Wie gesagt, einfach zu gut erzogen...


    Naja, da frage ich mich, ob es denn netter ist, wenn er denkt, dass er in der Spielerunde willkommen ist, aber alle stöhnen hinter vorgehaltener Hand, wenn er sich an den Tisch setzt.


    Aber. Ich kann Deinen Standpunkt gut verstehen. Wenn's so in seiner Art verankert ist, dann kann er da natürlich nur schwer aus seiner Haut... Vielleicht ist ihm selbst garnicht bewusst, dass er so viel länger braucht?

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  • Moin Timo,


    sag bescheid, wann du Zeit hast, dann kannst du es bei mir Probespielen :P

  • Ich habe so manchem hier etwas voraus: Ich durfte gestern bereits 7 Wonders als 100%-Prototyp spielen. Aber weil ich ein netter Kerl bin und damit nicht angeben möchte, sollt Ihr daran teilhaben - für die meisten ist es eh nur noch eine Frage der Zeit bis sie es spielen können, denke ich an die Vorbestellungs-, Watch- und Hypelisten. Und ich sag Euch eins: Ihr macht keinen Fehler.


    Das Spielprinzip und die Regeln überlasse ich wie zuvor anderen Rezensenten oder der Regel. Einzig Grundlegendes: Friday Night Magic Kartendraft trifft auf ein Civ-Thema und den Nachbarn. Der ist wichtig, also wenn's geht nicht neben den Supercrack setzen. 7 Wonders geht so: Jeder sucht sich aus seiner Kartenhand eine Karte aus und gibt die restlichen danach an seinen Nachbarn weiter. Das Teil wird gebaut und die nächste Runde läuft. Es gibt 3 Epochen mit 3 Kartenstapeln. Jeder werkelt an seinem Weltwunder herum, könnte es aber theoretisch auch ignorieren. Es bringt halt nette Extras ein, auf die man ungern verzichtet.


    Gestern abend: Ich wähle die Babylonier, weil mir das Bild mit dem lila Garten gut gefällt. Jede Runde steht mir schon mal 1 Ziegel zu Verfügung, was sich gut trifft, denn ich brauche Ziegel für spätere Ausbauten meiner Hängenden Gärten. Rechts neben mir sitzt Rhodos mit diesem größenwahnsinnigen Bronzefuzzi im Hafen, links der Halikarnasser mit seinem Mausoleum. Interessiert doch nen Toten. Die vierte Spielerin, militärisch und wirtschaftlich für mich unerreichbar, baut die Pyramiden.
    Es geht los. Ich habe 7 Karten auf der Hand und die Auswahl ist groß. Reihum suchen wird uns ein Bauprojekt aus und reichen die Karten nach links weiter. Alle fertig, es wird aufgedeckt und gebaut. Fehlende eigene Rohstoffe dürfen für 2 Goldmünzen beim linken oder rechten Nachbarn gekauft werden. Alle schauen neugierig, was da in der eigenen Nachbarschaft geschieht. Nächster Zug, 6 Karten, dann 5 und so weiter. Die Auswahl schränkt sich schrittweise ein und man muss zum einen schauen, dem Nachbarn bloß nichts zu überlassen, was der brauchen könnte, und zum anderen irgendwie den Kram auf der Hand sinnvoll zu nutzen. Die letzte Karte wird abgeworfen. Nach 10 Minuten ist die erste Epoche vorbei. Wir kloppen uns kurz mit den Nachbarn, indem wir die militärische Stärke vergleichen, dadurch Plus- und Minuspunkte verteilen und weiter geht es mit Epoche 2. Dann die 3. Und aus, 30 Minuten vorbei. Es wird gewertet. Hier ist Kopfrechnen gefragt, denn man kriegt für alles mögliche Punkte. Am Ende erreiche ich einen herausragenden zweiten Platz von hinten. Punktemäßig liegen wir mit 56, 53, 52 und 44 eng beieinander.
    7 Wonders spielt sich leicht runter. Downtime gibt es quasi nicht, da alle gleichzeitig wählen und theoretisch auch bauen könnten. Aber das macht man natürlich nicht, man preist die Gebäude der anderen und kommentiert: "Ich baue eine Universität, ihr Barbaren" (denn die anderen vernachlässigten Bildung völlig) oder "Schaut her, ab jetzt gibt es auf meinem Markt die feinsten babylonischen Waren" (denn wer ordentlich Ressourcen hat, erhöht die Chancen, dass die Nachbarn mit ihm handeln) oder "Tadaaa, die Hängenden Gärten sind fertig. Da wird die Nachwelt noch lange Spaß dran haben". Man spürt das Civ-Thema, denn auch die Grafiken sorgen für Stimmung. Ich mag es ja, beim Spielen eine Geschichte zu erzählen. So konnte ich mir dann den Ausbau meiner Babylonischen Metropole vorstellen, mit Universitäten, Markthallen, Webereien, einem großen Holzpferd vor der Haustür (schaut gut aus und bringt 3 Punkte beim Militär!), einem Pantheon und kleinen Handwerksbetrieben. Toll.
    Man kann unterschiedliche Strategien fahren - Rein auf Siegpunkte, Geld, Militär, Bildung oder Rohstoffe, es harmonisiert und wirkt ausgewogen. Langfristige Strategien sind ebenso wichtig wie taktische Entscheidungen über die Kartenhand. Interaktion ist auch drin, variiert aber je nach Spielertyp. Indirekt bestimme ich durch die Weitergabe der Karten natürlich, was mein Nachbar bekommt, auch beim Handeln kann man still entscheiden. Ich mag es aber, wenn ich wortreich meinen Nachbarn beschwatzen kann, seine Ziegel doch bitte bei mir zu kaufen und nicht bei seinem anderen Nachbarn. Ich hab schließlich Premium-Ziegel mit Gütesymbol, geprüft vom TÜV Zweistromland! Und die kosten das gleiche wie die lausigen ägyptischen Ziegel, die nicht mal dem nächsten Regenguss standhalten werden.
    7 Wonders wird in Essen in meiner Tüte liegen. Nein, gleich zwei. Ich bring meinem Nachbarn auch gleich eins mit.

  • Zitat

    Original von malzspiele
    Der einzig noch gangbare Weg wäre, ihm klar zu sagen: mit Dir spiele ich nicht, das dauert mir zu lange. Aber zu diesem unfreundlichen Schritt bin ich noch nicht bereit. Wie gesagt, einfach zu gut erzogen...


    Hat nix mit guter Erziehung zu tun. Eher was damit, dass dieser andere Mensch keine hat. Trau dich. Gib ihm den Bugschuss!!! Am Besten ist es du sagst ihm, dass du gerne spielen möchtest, und nicht ihm beim Nachdenken zugucken...

  • Zitat

    Original von Guido Heinecke
    7 Wonders wird in Essen in meiner Tüte liegen.


    Ich beantrage hiermit, dass wir uns in Essen zu einer Partie dieses Spiels treffen, dass ich leider bisher nicht m Blickfeld hatte, da es nicht zu zweit geht. Aber dein Text macht mich verrückt!!! Ich will das auch!!!


    Edith: Ach so, falls wir das Spielen wird mein Wunder natürlich das Größte, is klar... :box:

    Einmal editiert, zuletzt von ode ()

  • Zitat

    Original von malzspiele
    Er bekommt schon seit einiger Zeit von allen, die mit ihm spielen durften (mussten?), zu hören, dass er doch bitte schneller spielen und nicht so viel schwafeln soll. Hilft leider nichts, sondern führt eher dazu, dass er dann auch noch über diese Kommentare diskutiert und das Spiel dadurch noch länger dauert.


    Der einzig noch gangbare Weg wäre, ihm klar zu sagen: mit Dir spiele ich nicht, das dauert mir zu lange. Aber zu diesem unfreundlichen Schritt bin ich noch nicht bereit. Wie gesagt, einfach zu gut erzogen...


    Hallo zusammen,


    zu Beginn meiner Spielerkarriere habe ich auch nie etwas gesagt, wenn sich Leute
    extrem (grüblerisch oder agressiv) bei Spieletreffs oder Spielereisen verhalten haben.
    Dies führte jedoch dazu, dass sich in mir einiges anstaute, dass sich dann irgendwann
    explosionsartig entlud. Glaubt mir, dass war für die dann auch nicht schön. :-)


    Deshalb sag ich heute schneller, dass mir ein extremes Verhalten nicht gefällt. Ich rede
    jetzt nicht von: mal einen Zug länger durchdenken oder mal etwas aggresiver sagen,
    sondern eher von Fresko in drei Stunden (nur das Grundspiel) oder ein permanentes
    aggresives Verhalten gegenüber einer Person.


    Bei unserer letzten Spielereise war eine Person dabei, wo spätestens nach dem zweiten
    Tag die Leute lieber nicht gespielt haben, als mit dieser Person an einem Tisch zu sitzen.
    Wie sagte ein sehr umgänglicher Spieler, der sonst nie irgend etwas negatives über andere
    Spieler sagt: Meine Restlebenszeit ist einfach zu kurz, um sie mit dieser Person zu ver-
    schwenden.


    Das kann natürlich auch nicht sein, dass die Leute vom Spieltisch vergrault werden, da
    muss man dann schonmal etwas zu "That Guy" sagen.


    Gruss
    civman

  • Gosu - tja, was soll ich groß sagen...


    Aufmerksam geworden bin ich darauf, weil es hieß: Mischung aus Magic the Gathering und Race for the Galaxy. Das kann ich nicht bestätigen. Der Autor ist wohl ein absoluter Magic Crack und somit sehe ich auch die Wurzeln des Spiels eher dort. Ein RftG sehe ich gar nicht bei Gosu...


    Letztendlich ist es ein Aufbauspiel (Aufbau eines Goblinkampfteams), bei dem extrem wichtig ist:


    - Kartenkenntnis, um Combos zu nutzen
    - Handkartenmanagement, da man sonst nach 3 Runden nackig dasteht
    - viele Partien zu spielen, um Erfahrung zu sammeln.


    Das Spiel ist ziemlich erbarmungslos. Hat man sich "nackig" gespielt, so hat man eigentlich auch verloren. Ein Aufholen gibt es eigentlich nicht, wenn auch einige Karten dem hinten liegenden einen Vorteil bieten.


    EInem in unserer Runde hat es zu zweit am besten gefallen, da dann nicht im Kollektiv auf dem Führenden eingeschlagen wird. Ich fand es zu dritt auch gut. Ist halt ein kurzes Aufwärm- oder Absackerspiel (Spielzeit rd. 30 Minuten).


    Ich denke, dass Leute ohne Magic Erfahrung einen schweren Zugang zu dem Spiel haben werden und vielleicht auch nicht so den Spaß. Ist schon ein spezielles Spiel, dass MtG-Eigenschaften des Spielers belohnt.


    Die Grafiken sind nett aber auch nicht jedermanns Sache.


    Probier es einfach mal bei stmountain aus und sag Bescheid, wie es Dir/ Euch gefallen hat.

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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  • Danke, Klaus... Ich werd mal sehen, ob ich es schaffe, die Regel noch zu lesen... Besser wäre, wir finden uns in der Identik-Revival-Truppe vom letzten Jahr zusammen (plus weitere Leute, die Bock haben) und spielen es in Essen!!! Geht ja zu siebt, glaub ich... ;-)


    Wäre doch schön, wenn wir die geile Identik-Runde vom letzten Jahr zum Anlass nehmen, um jedes Jahr ein Spiel zu spielen.


    Und dieses Jahr müssen wir dann nicht mehr auf Guido warten, weil er ja nicht mehr an der Kasse von Asmodee festhängt... 8-)

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  • @ ode


    Zitat

    wird mein Wunder natürlich das Größte, is klar..


    Nix da! Hier, nimm meinen Fehdehandschuh. Austragungsort ist Willingen, der einsame Baum hinter dem Buffet. Bestimme deine Seku... ääh.. Steineklopper.

  • Zu 7 Wonders:
    Hat das jemand als int. Ausgabe vorbestellt? Auf der Webseite kann scheinbar nur die frz. Version für Essen bestellt werden.


    Ich will das Meneken Piss ....


    UPDATE:


    Ich bin über das frz. Formular gegangen und hatte den Betreff in 7WONDERS_ORDER_EN geändert. Nach 5 mins hatte ich schon eine Antwort:


    Zitat

    We're sorry to inform you that the multilingual edition is no more available for preorder. You can preorder a copy in German, or in English or in French. Please let me know if you want one of those. Thanks for liking our games.

    Einmal editiert, zuletzt von MatthiasC ()

  • Zitat

    Original von MatthiasC
    Zu 7 Wonders:
    Hat das jemand als int. Ausgabe vorbestellt? Auf der Webseite kann scheinbar nur die frz. Version für Essen bestellt werden.


    Ich will das Meneken Piss ....


    So weit ich von Repos informiert bin, bekommt man als deutscher Besteller eine deutsche Ausgabe. Das würde ich beim Vorbestellen am besten mit angeben, so denn noch Exemplare verfügbar sind. Mein letzter Stand von Repos war, das es ziemlich knapp wird....

  • Sankt Peter
    danke für die Kurzinfo. Jetzt weiß ich ein wenig mehr, dass es nicht ganz mein Geschmack sein sollte. Könnte mich aber immer noch irren.
    Deshalb:


    stmountain
    Was wollen wir denn noch alles pielen :-) Termin nächste Woche ? Ich prüfe das mal daheim mit meiner Chefin.....

  • Zitat

    Original von Nupsi
    Sankt Peter
    danke für die Kurzinfo. Jetzt weiß ich ein wenig mehr, dass es nicht ganz mein Geschmack sein sollte. Könnte mich aber immer noch irren.
    Deshalb:


    stmountain
    Was wollen wir denn noch alles pielen :-) Termin nächste Woche ? Ich prüfe das mal daheim mit meiner Chefin.....


    Ich habe Gosu noch nicht gespielt und finde nach dem Regellesen noch nicht allzuviele MtG Parallelen.


    Dienstag oder Donnerstag würde mir passen.


    Edit- Mittwoch wäre nun auch möglich, durch die Schulferien ist die Sporthalle geschlossen.

    Einmal editiert, zuletzt von stmountain ()

  • Habe mich schon auf eine Minen von Zavandor Partie gefreut, aber war leider schon vergriffen. Wird momentan rauf und runter gespielt.
    Stattdessen ein Jerusalem. Meine 2.Partie. Bei den anderen eher durchschnittlich angekommen, aber ich fand es wieder mal nett ein Mehrheitenspiel ohne viel drum herum zu spielen. Ich habe die 1.Rolle ersteigert und mich mal überallhin verteilt. Das hat gut geklappt, viele Mehrheiten errungen. In den nächsten Runden ging aber diese Rolle nicht mehr so billig. Als letzter kann man natürlich gezielter spielen, aber es fehlt die Masse.


    Anschließend ein Glen More wieder zu viert. Meine 3. oder 4.Partie und auch hoch mit 80 Punkten oder 20 Punkte Vorsprung gewonnen. Hatte irgendwie einen tollen Start, denn sehr früh die besonderen Orte der 1.Epoche bekommen, dadurch auch Chieftans auf der Seite gehabt und somit schon früh gepunktet. Bei der 2.Epoche bereits 8 Punkte für die Chieftans kassiert. Ich hatte ein einfache Strategie: Immer das 1. oder 2. Plättchen nehmen. Ich hatte nicht das Gefühl gut zu spielen. Und natürlich war mal wieder Loch Ness der Hammer. Kam ziemlich gegen Ende und ich habe dann alle Plättchen vorher ausgelassen und ca. 15-20 Punkte kassiert. Wieder eine Partie, wo der Loch Ness Spieler gewonnen hat.

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  • Zitat

    Original von fredIch hatte ein einfache Strategie: Immer das 1. oder 2. Plättchen nehmen. Ich hatte nicht das Gefühl gut zu spielen. Und natürlich war mal wieder Loch Ness der Hammer. Kam ziemlich gegen Ende und ich habe dann alle Plättchen vorher ausgelassen und ca. 15-20 Punkte kassiert. Wieder eine Partie, wo der Loch Ness Spieler gewonnen hat.


    Ja, mir scheint auch, dass bei Glen More weniger die richtige Zusammenstellung eine Rolle spielt, als einfach das Sammeln aller möglichen Plättchen. Und mit Loch Ness immer noch genau DAS Plättchen zu aktivieren, dass jetzt gerade günstig wäre - ein Selbstläufer.


    Am Anfang hat mich Glen More sehr gereizt, aber mit der Zeit nimmt die Aufregung um das Spiel bei mir ziemlich ab... leider...

  • Es hat mehr mit Magic als mit RftG zu tun - wenn überhaupt.


    Handkartenmanagement, aktivieren, ...


    Es hat nicht: Rollenwahl, Startwelten, die Strategien vorgeben, ...


    Aber: Gosu ist ein eigenständiges Spiel!!!

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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    Original von [Tom]


    Ja, mir scheint auch, dass bei Glen More weniger die richtige Zusammenstellung eine Rolle spielt, als einfach das Sammeln aller möglichen Plättchen. Und mit Loch Ness immer noch genau DAS Plättchen zu aktivieren, dass jetzt gerade günstig wäre - ein Selbstläufer.


    Am Anfang hat mich Glen More sehr gereizt, aber mit der Zeit nimmt die Aufregung um das Spiel bei mir ziemlich ab... leider...


    Tom, ich merke, dass wir einen ähnlichen Geschmack haben... :-)

  • Zitat

    Original von fred


    Tom, ich merke, dass wir einen ähnlichen Geschmack haben... :-)


    Tom, Fred, ich merke Ihr habt beide zu wenig Spiele. Je mehr Spiele, desto weniger kommt ein Spiel zum Einsatz.
    Umso länger bleiben es tolle Spiele :sos:

  • Zitat

    Original von [Tom]


    Ja, mir scheint auch, dass bei Glen More weniger die richtige Zusammenstellung eine Rolle spielt, als einfach das Sammeln aller möglichen Plättchen. Und mit Loch Ness immer noch genau DAS Plättchen zu aktivieren, dass jetzt gerade günstig wäre - ein Selbstläufer.


    Am Anfang hat mich Glen More sehr gereizt, aber mit der Zeit nimmt die Aufregung um das Spiel bei mir ziemlich ab... leider...


    Das ist übrigens bei jedem Spiel so!

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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  • Zitat

    Original von MatthiasC
    @ ode



    Nix da! Hier, nimm meinen Fehdehandschuh. Austragungsort ist Willingen, der einsame Baum hinter dem Buffet. Bestimme deine Seku... ääh.. Steineklopper.


    Diese Herausforderung wirst du bitter bereuen! Ich bringe meine Frau mit und die gewinnt eh immer... :love:



    Zitat

    Original von Guido Heinecke


    Also: stmountain, wobo, Lemuelg, ode und ich. 2 Plätze hätten wir noch frei. Wann und wo?


    Auch hier: ode. und angeheiratetes Frau!

  • Zitat

    Original von Sankt Peter


    Das ist übrigens bei jedem Spiel so!


    Find ich nicht unbedingt, es gibt Spiele die entfalten ihren vollen Spielreiz erst nach mehreren Partien. Das sind die süchtigmachenden Spiele wie Puerto Rico (spiele ich immer noch sehr gerne), ganz klar Dominion, Hansa Teutonica oder Minen von Zavandor. Entweder braucht es Variation in jedem Spiel (Dominion, MvZ) oder viele Wege zum Ziel (PR, HT, MvZ). Das ist der Grund, warum ich gerne spiele. Neues auszuprobieren dient für mich nur dazu, solche Suchtspiele zu finden.


    Sankt Peter, wenn du natürlich 100+ Partien als abturner meinst, hast du recht. Irgendwann ist auch das beste Spiel ausgespielt.


    Nupsi, du hast recht. Wenn man viele Spiele hat, dann spielt man ein einzelnes nicht mehr so häufig. Mir persönlich macht es Spass verschiedene Strategien zu überlegen, ein Spiel zu ergründen.

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  • Zitat

    Original von Sankt Peter


    Das ist übrigens bei jedem Spiel so!


    Na das ist ja man ganz grosser Blödsinn.


    Atti

  • Zitat

    Original von fred
    Find ich nicht unbedingt, es gibt Spiele die entfalten ihren vollen Spielreiz erst nach mehreren Partien.


    Genau so ist es.


    Zitat

    Original von fred
    Neues auszuprobieren dient für mich nur dazu, solche Suchtspiele zu finden.


    Das kann ich nur unterstreichen.


    Zitat

    Original von fred
    Sankt Peter, wenn du natürlich 100+ Partien als abturner meinst, hast du recht. Irgendwann ist auch das beste Spiel ausgespielt.


    Zitat

    Original von fred
    Nupsi, du hast recht. Wenn man viele Spiele hat, dann spielt man ein einzelnes nicht mehr so häufig.


    Das ist beides absolut nicht zwangsläufig so ...


    Zitat

    Original von fred
    Mir persönlich macht es Spass verschiedene Strategien zu überlegen, ein Spiel zu ergründen.


    ... nämlich genau aus diesem Grund. 8-)


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Ich habe gerade eine Partie Twilight Struggle gespielt, und bin vernichtend geschlagen worden von der USSR.
    Schon in den ersten beiden Runden wurde mir die Kontrolle über Europa gnadenlos abgenommen und Westdeutschland geholt - danach war nichts mehr zu machen.
    Zwischendurch ein kurzes Aufbäumen, aber in den letzten Runden wurde immer klarer, dass ich in keiner Region die Obehand hatte. Am Ende der 10. Runde hat die USSR mit 9 Punkten geführt, und nach der Endabrechnung waren es 27 Punkte. *seufz*


    Ich kann es höchstens an den Aktionskarten der ersten beiden Runden festmachen, die mehr als gut für die Roten waren.


    Auf jeden Fall auch nach dem zweiten Spiel super - dieses Mal haben wir auch Alles richtig gespielt, es gab eigentlich keine Ungereimtheiten mehr, und selbst ein paar Realignment-Rolls wurden ausgeführt. Aber ich empfinde es immer noch besser, einfach Einfluss zu platzieren... Nun ja, vielleicht ändert sich das mit mehr Spielen... :)

  • Zitat

    Original von Gummidoc
    Hi,



    ich habe gestern zum ersten mal "Ascension - Chronicle of The Godslayer" gespielt. Und ich muß sagen ich bin wirklich überrascht wie gut das Spiel mir gefallen hat. Ein kurzes knackiges Deckbauspiel mit mehr tiefgang als ich erwartet hatte.Und meistens bleibt es nicht nur bei einem Spiel. :)


    Kannst du was zu dem Spiel schreiben bzw. die Unterschiede zu Dominion sagen? Thunderstone war ja meiner Meinung nach ein ziemlicher Klon (hatten die da keine rechtlichen Probleme)? Was macht Ascension anders/besser als Dominion?

  • Danke Guido, hat mir weiter geholfen und auch gezeigt, dass Dominion einfach genial ist: Sehr einfach und doch auch sehr strategisch und tief.

    Einmal editiert, zuletzt von fred ()