Spielen mit den Eltern...ein Erfahrungsbericht...

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  • Meine Eltern habe ich, im Laufe von einigen Monaten, mit meiner Begeisterung für Brettspiele infiziert. Angefangen habe ich mit Spielen wie Globalisimo, Gambit 7, Finden Sie Minden, Rummikub, Fauna, Identik, Dixit, Trans Europa u.s.w. Jedes mal, wenn wir sie besucht haben, wurde ein schon bekanntes Spiel gespielt und etwas neues. Vor kurzem kam ein Anruf von meiner Mutter. Sie hatte ganz aufgeregt berichtet, dass Sie von uns, aus Jugendtagen, noch ein Spiel gefunden habe und zwar Carcasonne und Sie mit dem Rest der Familie eine Partie gespielt habe. Da wusste ich, endlich, es ist soweit, meine Familie hat sich von alleine und freiwillig dazu entschieden ein Spiel zu spielen und nicht nur dass, es wurde auch gefragt, ob wir (mein Mann und ich) nicht auch mal einen ganzen Tag Lust hätten zu spielen, sozusagen ein "Spieltag" zu veranstalten. Ich hatte Sie soweit. Vorbei die Zeiten, an denen man vom Mittagessen zu Kaffe und Kuchen und pappsatt wie man war, noch in das Abendessen schlitterte. Flugs wurden ein paar Spiele zusammengepackt u.a. auch Siedler und Stone Age. Es wurde zusammen gefrühstückt. Wir haben Siedler erklärt und gespielt, dann folgte eine Kaffee und Kuchen Pause und weiter ging es mit Stone Age, dem wohl anspruchsvollsten Spiel in der noch jungen Brettspielhistorie meiner Eltern. Da habe ich aber auch gemerkt, dass das Spiel für unerfahrene Brettspieler, schon recht komplex ist. Das Spiel kam sehr gut an und es hat allen viel Spaß gemacht, aber die vielen Möglichkeiten die sich boten um an Siegpunkten zu kommen und die verschiedenen Symbole und Bedeutungen der Karten, haben Sie schon etwas erschlagen. Schön war es zu hören, dass wir die Spiele das nächste Mal wieder umbedingt mitbringen sollen. Interessant fand ich die Aussage, dass auf einer Komplexitätsskala von 10, Siedler auf Platz 7 und Stone Age auf Platz 10 gesehen wurde. Ich hoffe, auf noch viele weitere Familienspieletage :-)

    3 Mal editiert, zuletzt von meeple ()

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  • Ich empfehle dann, nach ein paar Partien, die STÄDTE UND RITTER-Erweiterung zu SvC.
    So kann man sehr schön auf einem bekannten Spiel aufbauend interessantere Partien mit verschiedenen Wegen zu Siegpunkten erleben.

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  • "Wir werden alle nicht jünger"... wollte ich zuerst schreiben, aber dann habe ich mir gedacht, Mensch, check doch mal eben wann das Spiel erschienen ist und was muss ich sehen, erst 2000 !?!!. Das kam mir schon vor wie zig Jahrzehnte...

  • Hast dich ganz schön rann gewagt bei deinen Eltern... Respekt!
    Bei meinen Eltern könnte ich vielleicht den weiblichen Teil überzeugen, was in der von dir beschriebenen Richtung zu spielen, aber der männliche Teil sträubt sich bereits bei der geringsten Andeutung (ausser DOG, da kann man schön fies tun :box: ).


    Naja, vielleicht müsste ich mich auch zuerst ein bischen mit "geplänkel" abmühen, bis sie ein bischen eingespielt wären?


    Schön das es noch Familien gibt, welche sich um ein Spiel, dass allen gefällt, vereinen...

    -- Man hört nicht auf zu spielen weil man alt wird. Man wird alt, weil man aufhört zu spielen !--

    Einmal editiert, zuletzt von Freakgeims ()

  • Zitat

    Original von Timo1977


    JETZT fühle ich mich alt. :mmhh:


    Dann tue ich mal was damit Du Dich besser fühlst:
    In meinen Jugendtagen haben wir das damals gerade neu erschienene Panzerschlacht gespielt und das ist von 1975 !


    Carcassonne kam doch gestern erst raus..............Frischlinge :baby:


    Spielen mit den Eltern ist bei uns etwas was die Kinder mit mir tun (müssen) :zip:

  • Naja als Kind habe ich mit meiner Uroma Mühle gespielt, muss aber doch zugeben dass selbst sie eine lange, lange, lange, sehr lange Zeit nach der Erfindung des Spiels geboren. *g*


    Ich finde auch das Carcassonne erst gestern raus kam. :)

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  • Ich genieße das auch sehr 1x im Monat mit dem Zug zu meinen Eltern zu fahren und zusammen mit ihnen (70 und älter) und meinen Schwestern Brettspiele zu spielen.

    Aktuell geht (mit etwas Hilfe) Stone Age, Jenseits von Theben, die Tore der Welt, Union Pacific, Kingsburg mit Erw. und Trans America. Wir spielen mehr miteinander, statt gegeneinander. Man macht sich durchaus auf "schlechte" Züge aufmerksam. Aber meine Eltern waren schon immer spielebegeistert, ich habe da also offene Türen eingerannt, als ich mit meinen Brettspielen ankam!


    Ich denke mir auch: Ich weiß nicht, wie alt sie noch werden und so hat man noch eine intensive Zeit miteinander, wo alle Spaß haben.


    Und die "schwereren" Kaliber (Shogun v. Queen Games oder Imperial 2030 z.B.) spiele ich dann mit meinem Mann.


    Bine

    Einmal editiert, zuletzt von Bine ()

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