Messe Tag 1

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  • Hiho,


    So, der erste Tag ist rum und so siehtves bei mir aus:


    - Civ heute morgen leider nicht angespielt. Dafür dann halt gleich so mitgenommen
    - dann ging es nach Rio de La Plata. Das hat mich jetzt nich soo überzeugt, schlecht war es aber nicht. Lag vieleich an der total miesen Regelerklärung. Mal sehen ob ich's morgen einfach trotzdem mitnehme.
    - troyes mal zwischdurch erklären lassen und mitgenommen. Hätte ich da gewusst das es abends auf Platz 1 auf dem Fairplayscoutunsinn ist, hätte ich es vielleicht nicht mitgenommen.
    - dann nach einem misslungenen Versuch Target Earth zu spielen, After Pablo gespielt. Ist ein wenig seltsam, aber nicht schlecht. Hab meine Reservierung aber verfallen lassen. Zu seltsam für mich.
    - nach ein paar Kleinigkeiten, wie Inka Empire, Key market, Mylady und die Musketiere, AoS Packs und sonstige preorder dann ein Vinhos gespielt und ich bin ziemlich schwer begeistert. Das ist nicht nur ein Hammer, das ist ein Oberhammer. Das es auf dem auf Platz 2 ist gibt mir aber einen Funken Hoffnung für Troyes. Aber wer weiß, vielleicht ist morgen ja Hossa ganz oben.


    Atti

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  • Aha. Endlich legt hier mal jemand los.
    Ich wollte nicht der erste sein :-)
    Dank der kaputte Kasse am Eingang West kamen wir auch erst nach knapp 1 1/2 Stunden rein.


    Eigentlich wollte ich ja 1666 - The great fire of London antesten => 5 Bretter, alles voll!


    Also am Nachbarstand auf die Lauer gelegt.
    Es gab Rio de La Plate. Das war auf Leonidas Zettel.



    Zitat

    Original von Attila


    ...


    - dann ging es nach Rio de La Plata. Das hat mich jetzt nich soo überzeugt, schlecht war es aber nicht. Lag vieleich an der total miesen Regelerklärung. Mal sehen ob ich's morgen einfach trotzdem mitnehme.


    Saßen wir am selben Tisch?


    Wir (Leonidas, mein Sohn und ich) haben mindestens 2 Stunden mit dem Spiel verbracht.
    Der eigentliche Spielablauf war simpel und schnell erklärt.
    Doch dann kamen die Einheimischen oder doch die Piraten? Ach ne, die Einheimischen.
    Und wer schlägt dann wen wie und wie kommt er überhaupt da hin und so.


    Danach wieder rübergeschaut nach "London on Fire" => 5 Bretter, alles voll!


    Die nächste Alternative, hauptsache London, "Letters from Whitechapel".
    Wir hatten die Gelegenheit auf 2 Spiele.
    Im 1.Durchgang war "Jack the Ripper" nach seinem 1.Zug gefangen und im 2.Durchgang nach seinem 8.Zug.
    Wer bei diesem Spiel auf den 1. und den 5.Blick ein etwas anderes "Scotland Yard" vermutet hat recht.
    Es ist dabei aber deutlich anspruchsvoller, wobei es sehr gut und schnell erklärt wurde.


    Wieder rüber gehastet ... aber ... => 5 Bretter, alles voll!


    Wie der Zufall es wollte, wurde neben an gerade "First Train to Nürnberg" frei.
    Eins vorweg. Ich kenne "Last Train to Dingensdale" nicht.
    Wir konnten aufgrund der vortgeschrittenen Zeit leider nur 2,5 Runden spielen.
    Bis dahin war FTtN ein sehr schönes Spiel mit einem einzigen kleinen Haken.
    Die Wertungssteinchen der einzelnen Kategorien sind nur knapp grösser als Puerto Rico Kolonisten und mussten dann noch gestapelt werden.
    Nix für dicke Finger.


    So. Nu war 19:04 Uhr und das brennende London wurde blind gekauft.

    4 8 15 16 23 42

  • Schade. Die erste Begeisterung ist gerade verflogen.
    Das Board von 1666 ist auf dem gesamten linken Drittel sehr stark verknittert aufgezogen.
    Deas werde ich dann morgen mal umtauschen.


    Sorry, den Preis hatte ich vergessen. 45 EUR stimmt.


    Desweiteren =>


    First Train to Nürnberg 32 EUR am Verlagsstand. Beim gleichzeitigen Kauf mit Hansa Teutonica und/oder der Osterweiterung gibt es Nachlaß.
    Rio De La Plata: 36 EUR am Verlagsstand. (Haben wir bei einem Händler auch günstiger gesehen.)
    Letters from Whitechapel: vergessen zu fragen ...

    4 8 15 16 23 42

  • Civ müsste die englische Version sein. Wollte ich auch zunächst kaufen, aber dann hat die Vernunft gesiegt, dass ich noch ausreichend FFG-Boxen zu wenig gespielt zu Hause habe, als dass ich einen Messepreis-Aufschlag bezahle, das Spiel aber bis zur normalen Veröffentlichung dann eh nicht auf den Tisch kommt. Bin aber aber Attilas Ersteindruck gespannt.


    Trojes => Durchgespielt direkt um 10:00 Uhr, auch weil es zu der Zeit keine anderen Interessenten dafür gab, die fragten, wann der Spieltisch frei wird, so dass wir kein schlechtes Gewissen hatten, es in 90 Minuten einmal komplett zu erleben. Interessanter Würfel-Einsetz-Mechanismus, schön interaktiv und verzahnt, ohne zu komplex zu sein. Angenehme Brain-Burner-Tiefe ohne Totgrübel-Faktor. AllThatJazz hat es dann vor Messeschluss dann noch gekauft.


    After Puablo => Die sich krümmenden Spielbretter der Demoversion sind leider keine Referenz für gute Qualität und so war das Spiel meiner Meinung auch nur zusammengestückeltes Altbekanntes in einem Oha-Thema verpackt. Die Demospielrunde wurde uns leider auch dadurch verleidet, dass der Autor die kompletten Regeln ein zweites Mal einem Nachzügler-Mitspielerpaar erklärt hat, während wir auf den Spielanfang warteten und diese dann elendig lange über nichts gegrübelt haben, während ihres Zuges mobiltelefonierten und sich die Spielrunden ewig hinzogen. Wir haben dann zur ersten Wertung vorzeitig das Spiel verlassen, war schlicht verschwendete Messezeit.


    M.U.L.E. => Fast eine 1:1-Umsetzung mit allen Gimmicks der C64-Version. Wird leider erst zu ESSEN 2011 fertig, aber der Prototpy machte Hunger auf mehr. Hat bei mir aber auch einen fetten Nostalgie-Faktor, weil M.U.L.E. eines meiner Lieblings-Heimcomputerspiele war und ist - die Einlaufmelodie werde ich wohl nie ausm Kopf bekommen. Ta-ta-ta-taaaa, ...


    K2 => Ein Rennspiel um die Besteigung des K2-Berges mit einfachen und überschauberen Regeln, die aber dennoch ein herausforderndes Spiel formen. Meine Bergsteiger sind leider beide erfroren, weil zu gerieg auf das Gipfelkreuz, ohne die Witterung-Ausdauer beachtet. Hat Spass gemacht, auch weil es sich flüssig und schnell spielt. Für 30 Euro finde ich es aber etwas übereuert für das Gebotene - bei 24 Euro hätte ich es mir wohl gekauft, so bleibt es erstmal liegen.


    Fabula => Für die Messe-Anti-Atmosphäre denkbar ungeeignet, weil man Geschichten vorliest, die weiterspinnt und gemeinsam eine vergnügt-entspannte Zeit hat, bei der man knietief in die Märchenwelt abtaucht. Die Ausstattung ist etwas aufgeblasen und im einem Spiel, bei dem es um Fantansie und Fabulierkunst geht, eigentlich auch nicht notwendig. Da ich "Es war einmal ..." schon habe, brauchte ich es nicht zwingend. Dafür ist es schlicht zu speziell - selbst für mich - zudem ich noch den Fabulier-Klassiker Carabistoule im Schrank stehen habe.


    Vinhos => Nach Empfehlung während der Regelerklärung drei Runden lang angespielt. Das Spiel hat mächtig Potential, wenn man einmal die verzahnten Regeln verstanden und verinnerlicht hat. Ein Vasco da Gama hoch 2 in Sachen Komplexität und laut meiner Ersteinschätzung wesentlich flexibler spielbar als der doch etwas eintönige Vasca da Gama Ablauf. Kann aber leider nur für 35 Euro inklusive Versand vorbestellt werden, was ich wohl morgen noch machen werde.


    Speech => Von Cocktail Games (neben dem Vinhos-Stand) für 8,50 Euro ein Geheimtipp. 60 doppelseitige Bildkarten, mit denen man in verschiedenen Spielmodi Geschichten mit- und gegeneinander improvisiert. Da bin ich genau die Zielgruppe, weil überrascht neu aufs Wesentliche komprimiert. Bin mal morgen gespannt, ob Freeze von Bewitched die Spielerfahrung noch toppen kann.


    Gespannt bin ich auf folgende Spiele noch - wer mag und kann was dazu erzählen von seiner Anspielerfahrung?
    - High Frontier
    - Merchant & Marauders
    - Antics!
    - Earth Reborn
    - Olympus
    - Phantom League
    - Lupusburg


    Cu / Ralf

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • Nicht viele Spiele angespielt.


    - Endlich mal ein Hansa Teutonica gekauft (samt Erweiterung)
    - Mr. Jack Pocket:
    Transferiert das Brettspiel sehr gelungen in das kleinere Format, wobei auf das Brett zugunsten von 9 Feldtafeln verzichtet wird.
    Das ist ganz klar dem kleinerem Format geschuldet und ein Kompromis, der aber relativ gut funktioniert. Alles weitere ergibt sich dann daraus.
    Für Mr. Jack Fans ist es eine uneingeschränkte Empfehlung.
    Allen anderen würde ich zuerst das Brettspiel (NY - nicht das allererste) nahelegen. Teurer, weniger portable aber dann auch das volle Programm.


    Morgen werden es wieder sehr wenige Probespiele werden, mangels Zeit.
    Interessieren tun mich noch sehr:
    - Target Earth
    - Haggis
    - Triumvirate
    und mittlerweile Vinho, wenn das hier schon so hoch gehandelt wird.
    Troyes würde ich dann wohl auch mal ausprobieren wollen, meine eigene Liste ist recht kurz geworden.


    Die Space Alert Erweiterung wäre wohl so gut wie ein Blindkauf, WENN es sie auf deutsch gäbe, wo ich das Gegenteil gehört habe (selbst mal prüfen).
    Achja, Luna von Hall Games soll noch gut sein, ich kenne es noch nicht von Herne. :-/


    Ansonsten werde ich mal ab dem Wochenende durchstarten!

  • Hiho,


    Die spacealear gibt es von CBG entweder in deutschon ohne deutsche Anleitung (muss man sich aus Knet selbst ausdrucken) für 15 Euro. Oder in englisch und man bekommt einen deutschen kartensatz dabei für 20 Euro.


    Ich hab die 15 Euro Version genommen.


    Atti

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  • Wer ein bisschen was für abstrakte 2Personen-Spiele übrig hat, sollte sich mal an das hinterste Ende der Fantasyhalle 6 begeben.Kleiner französischer Verlag namens Jactalea mit ziemlich genialen Spielen. Wir hatten gestern die Chance, wenn wir gegen einen der Jungs gewinnen , bekommen wir 2 Spiele geschenkt. Nur soviel , wir muessten sie weiterhin kaufen. Das einzig abschreckende ist der etwas happige Preis bei den Spielen

  • Wie ist denn insgesamt der Ersteindruck?


    Besucherrekord?
    Starker Spielejahrgang?
    Messe-Geheimtipp?
    Entwicklung der Spielepreise?
    ...

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • Hiho,


    Darüber a
    Kannst du uns ja aufklären wenn du Erkenntnisse gewonnen hast.


    Atti

  • Mein erster Messetag sah so aus:


    - katastrophale Zustände an den Kassen, von denen dann noch frecherweise nicht alle auf waren


    - "Heidelberger Schnäppchen" waren eher olle Kamellen, teils teuerer verkauft als letztes Jahr (z.B. Dungeoneer für 7,50 Euro statt 5 Euro letztes Jahr)


    - Die Japaner hatten alle ihre Waren noch nicht geliefert bekommen


    - Für mich existiert der Eindruck, dass es für viele Spiele Festpreise gibt und alle Händler nur zu Festpreisen verkaufen, egal bei welchem Händler man ist kostet z.B. 7 Wonders 40 Euro, Tore der Welt 24 Euro, Jäger der Nacht 20 Euro, Thunderstone deutsch 25 Euro etc. Als Konsequenz habe ich bisher nur 3 Spiele gekauft (Fürstenfeld, Dominion Blütezeit und Fzzt!) und 1 Erweiterung (Funkenschlag Russland/Japan). So mager war die Ausbeute noch nie am ersten Messetag.


    - Abends dann 7 Wonders, Füstenfeld und Navegator gespielt. Navegator fand ich toll, 7 Wonders war auch sehr gut, Fürstenfeld wurde "nur" für gut befunden.

  • Danke für die Berichte von der Front :D


    Ich war letztes Jahr auf der Messe und hatte eher den Eindruck als würden gerade die Jungs aus Fernost versuchen den Laden zu übernehmen. Ein Anspielen war für mich fast unmöglich, da es einfach zu voll war und zuwenig Platz war.


    War am überlegen diesem Jahr eine weitere Chance zu geben, doch das hängt mehr von meinem Bruder ab, ob er Zeit und Lust hat.


    Abgesehen davon hat mich im Vorfeld nicht wirklich ein Spiel überzeugt.


  • High Frontier und Merchants & Marauders direkt mitgenommen (Die Schiffe sind genial, aber zerbrechlich)
    Earth Reborn iist ja leider erst Nov/Dez zu kaufen, am Messestand waren leider nur Franzosen und dementsprechend Regelerklärungen auch auf französisch. Da ich kein französisch kann bin ich erstmal abgedampft. Leider waren die dann quasi den ganzen Messetag am Earth Reborn Stand. Es sieht aber auf jeden Fall sehr genial aus.


    Ob es dieses Jahr noch einen 2. Messetag für mich gibt ist fraglich nach dem Fiasko gestern. Zu den paar Stunden vor den Messehallen kamen dann noch mehrere Stunden Stau im Verkehr, ich bin fertig mit den Nerven und sowieso nun pleite ^^

    Einmal editiert, zuletzt von Nydo ()


  • Besucherrekord
    keine Ahnung, aber ich fand es Donnerstag schon sehr sehr voll. Dieses mal sind mir die Trolleyfahrer besonders negativ weil rücksichtslos aufgefallen. Hab div. blaue Flecken an der Wade.


    Starker Spielejahrgang
    Das muss jeder für sich und seine Vorlieben entscheiden.


    Messe-Geheimtipp?
    Hab keinen gefunden. Hatte eher Pech mit den Spielen, welche ich mir erklärt lassen habe.


    Entwicklung der Spielepreise?
    Es geht Bergauf. Zumindest mit den Preisen. Dies ist aber nur mein Eindruck, ich lasse mir gerne von anderen widersprechen.
    Viele Kartenspiele 15 Euro aufwärts. Die gab es auch mal mehr für 10 oder 12 Euro.
    Viele Spiele mit 35/39 Euro Preis.
    7 Wonders als Beispiel wurde ja bereits erwähnt. Ich hab auf keins auch nur einen Cent unter 40 Euro gesehen.
    Dementsprechend sieht meine Kaufliste auch so aus, dass ich eher Spiele der letzten Jahre gekauft habe (z.B. Fauna für 13 Euro)


    Tja, das Thema mit der kaputten Kasse wurde bereits erwähnt. Nach 1,5 Stunden im kalten stehen hatte ich eigentlich die Nase voll
    von allem. Deshalb sind wir kurz nach 15.00 Uhr auch losgefahren. Leider dennoch im Stau gestanden.
    Heute hab ichs wirklich: Die Nase ist verstopft und die Nieren schmerzen. Na Toll !


    Was ist mir noch aufgefallen ? Ja stimmt, Nydo hat Franzosen erwähnt. Mir kam es so vor, als hätte ich dieses Sprache vermehrt
    wiedererkannt. Auch unter den Spielern.
    Nochmal Franzosen: Bei IELLO am Stand wartete ich darauf ein Spiel zu kaufen. Erst wurde ich vertröstet von einem Mitarbeiter.
    OK, Messe viel zu tun ich bin ja nicht der einzige. Ich brav weitergewartet.
    Dann hat der mich an seinen Kollegen verwiesen, weil ein Mitarbeiter von Kosmos sich deren Spiele erklären lassen wollte. Aber er hat immerhin einem Kollegen gesagt, dass ich schon länger warte.
    Leider war das dem Kollegen pupsegal, er hat nachdem er seinen "Kunden" abgewickelt hatte eine Kaffeepause gemacht.


    Sonst ist mir noch aufgefallen, dass viele Spieleerklärer mehr probleme mit den Englisch hatten als ich :-)


    Einmal editiert, zuletzt von Nupsi ()

  • Messetag eins und zwei.


    1. Ich bin nun stolzer Besitzer eines "Im Zeitalter der Renaissance" :-)
    2. Twighlight Imperium für 35€ erstanden Neu und nur der Karton hat leichte Stauchspuren


    Angespielt
    "Habemus Papam" von DDD
    Kartenspiel mit einem "gleichzeitig Bietmechanismus" Story ist gut geht schnell ist nicht anspruchsvoll. Schön Illustriert und das Material ist auch gut. Auf der Messe zu teuer wird aber ins Auge gefasst.


    "Navegador"
    Rondellspiel das leicht und flockig ist und im Testspiel zumindest viele Möglichkeiten suggerierte - ob dem so ist und ob es so bleibt wird sich am heimischen Spieltisch rausstellen. Habs gekauft. Ich würde es vom Anspruch in die Kategorie "Tore der Welt" stecken wobei hier mehr Interaktion geboten wird. Wer zu erst kommt... Der Rohstoffmarkt der 3 Güter zur Verfügung stellt wird ähnlich wie bei "Planet Steam" durch Angebot und Nachfrage reguliert.


    "The great fire of London"
    NAJA... Das Spiel sieht besser aus als es ist. Im Grund ein Ärgerspiel mit einem Touch "Hoffentlich mache ich meine Sache nicht so offensichtlich" Der Funke wollte nicht so recht überspringen obwohl der Plan als auch das Material das Spiel fast schon zum Pflichkauf machen. Feuerteufeln dürfte es wohl möglich Spass machen da Sie Feuer vor der Tür legen können um es im nächsten Zug zu löschen ab mich hat es nicht angesprochen.


    "Felina"
    Jo... na... vor einem Jahr hätte mich das Spiel wohl noch sehr gut zugesagt aber jetzt halte ich es für zu öde. Das Handling mit dem Säcklein, welches die Güter beinhaltet ist doof. Material ist gut und es wurde sich viel Mühe gegeben aber es dürfte ein Familienspiel bleiben und wird wahrscheinlich beim "Spiel des Jahres" nicht auf die Auswahlliste kommen. Was man dem Spiel aber zugute halten muss, ist der Umstand, dass es sich flüssig spielt und es schon einer Kunst bedarf hier in lange Knobeleien zu verfallen.


    "Imperial 2030"
    Ja es ist nicht neu - ja es hat ein Rondell - ja es ist nix für mich weitere Ausführungen nur auf Anfrage ;-)


    "Kings & Things"
    wird gekauft :-)


    "Merkantor"
    Geht flott und bietet Tiefe ist eh vorbestellt



    Vinohs und Tikal 2 werden eh gekauft
    Crand Cru, Merkantor, Poseidon und De Vulgarie Eloquientia, Schwarzer Freitag und Friesematenten dürften bald bei mir eintrudeln.


    Soviel von mir ansonsten haut rein


    p.s.
    Nupsi
    Am Do war ich auch ein Trolleyfahrer schwarz, tiefergelegt mit breiten Schlappen und nem verchromten Enttopf -> da hat man vorfahrt :-D


    MfG
    fleXfuX

    Wer die Weisheit mit Löffeln gegessen hat, neigt zu geistigem Durchfall.

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  • Heute volles Programm mit vielen neuen Spielen:


    High Frontier : Nicht gespielt, aber intensiv erklären lassen von Phil Eklund, der auch schon vor 10 Uhr geduldig und mit einem Leuchten in den Augen (da fliesst ne Menge Herzblut) auf all meine Detailrückfragen geantwortet hat. Ob es spielerisch was taugt, weiss ich zwar nicht, aber als Simulation der intergalktischen Raumfahrt mit extrem Detailliebe und Detailgetreue (Phil ist Rocket Scientist, wie ich verstanden habe) für jeden Hardcore-SciFi-Fan ein Fest. Direkt mit Erweiterung gekauft für 45 Euro komplett mit deutscher Regelübersetzung.


    Loch Ness : Am Herner Spielebus durchgespielt. Nett, aber eben nicht aufregend. Man zieht verdeckt Karten, kennt nur seinen eigenen Wert und platziert dann Fotografen, um an der richtigen Position Nessi zu fotografieren. Dazu gibt es noch eine handvoll Sonderaktionen, die das Spiel aus dem Mittelmass der Familienspiele, die niemanden weh tun, nicht herausreissen.


    Fürstenfeld : Das Thema ist Bier, aber das merkt man im Spiel leider nicht. Man baut Wasser, Hopfen und Malz an auf seiner sechsteiligen Planauslage. Dazu hat man einen Kartenstapel und muss die nicht gebauten Gebäude wieder unter dem Stapel legen, die man dann im letzten Spieldrittel wiedersehen wird. Gebäude müssen zwangsläufig überbaut werden, der Markt reagiert ganz gut auf Käufe und Verkäufe, aber das war es dann auch schon. Erinnert vom Spielgefühl an Funkenschlag Fabrikmanager und ist auch ebenso repetitiv trocken. Kein schlechtes Spiel, aber eben auch kein Jubel-Top-Spiel.


    Stadt der Diebe : Merkwürdigerweise bei Ulisses statt Heidelberger in der dt. Version gelandet. Leider taugt das Spiel über die eigentliche Atmosphäre der verschiedenen Szenarien nicht viel, da viel zu gradlinig-vereinfacht und mit zu viel Downtime, bis man wieder am Zug ist. Ein simples Tabletop für Einsteiger. Schade eigentlich, hatte ich davon mehr versprochen. Bietet bis auf das Diebe-Szenario in der Stadt für mich zu wenig Spiel, als dass sich 40 Euro für die umbemalten Miniaturen des Grundspiels lohnen würden. Komplett bemalt im Paket 70 Euro.


    ... mehr nachm Essen! :-)

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • Target Earth = Nur erklären lassen vom Autor. Bin skeptisch, weil im Kern aller Alien-Verteidigungsmassnahmen stehen Würfelwürfe nach "Axis & Allies Prinzip" (O-Ton Autor). Für 40 Euro in Sachen Material zudem nichts besonderes. Die Grundidee gemeinsam gegen die Aliens zu kämpfen oder auch konfrontativ mit geheimen Interessen im Wettstreitt, das klingt gut, die Spielmechanismen sind es hingegen nicht - soweit ich das beurteilen kann.


    Magnum Sal = Leider hat der Verlag nur einen Tresen und keinen Demo-Spieltisch. Somit konnte ich das Spiel selbst nicht anspielen. Workerplacement gelungen mit dem Thema des Saltzbergbaus verwoben. Vom Anspruch aber wohl eher Durchschnittskost, die aber nicht schlecht munden muss. Wenn ich es anspielen könnte (wobei der Vorschlag vom Autor kam, gerne eine Spielrunde auf dem Hallenboden gegenüber in der Nische zu improvisieren), würde ich es wohl für 25 Euro kaufen, so bleiben Zweifel. Könnt Ihr die mit Spielerfahrungsberichte ausräumen?


    Phantom League = Für 45 Euro scheinbar arg überteuert. Hoffe, dass ich am Samstag noch Zeit finde, um es spielen zu können. Die erste Erklär-Session, die ich mitgelauscht habe, klang interessant.


    Am Samstag geht's weiter ... ! :-)


    Cu / Ralf

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • Also ich habe zwei Geheimtips für mich noch gefunden. Octi ein schönes schnelles Denkspiel und vor allem Rallyman.
    Rallyman ist ein Rennspiel eben mit Rallye-Thema, wer hätts gedacht. Wer Rennspiele mag sollte es auf jeden Fall mal austesten.
    Kürzere Spieldauer und weit geringerer Glücksfaktor, ohne Zweifel die (neue) Nr. 1 der Rennspiele. Und mit unendlich kombinierbaren Strecken anders als bei Formula D.


    K2 auch mittlerweile mal getestet, bin aber nicht sicher was ich davon halten soll, erst mal den härteren Modus austesten.
    Merchants und Marauders wird gerade gelernt. Ausstattung auf jeden Fall sehr nett, sogar Schatztruhen für die Spieler. Modelle brechen jedoch leicht, also Vorsicht.

  • 1. Tag:


    7 Wonders: Knaller!
    Water Lily (GameWorks): Nettes Kinderspiel


    Ansonsten versucht irgendwo nen Fuß an einen Tisch zu kriegen - meist gescheitert... Viele Spiele mitgenommen...


    2. Tag:


    Rummelplatz: Halt ein Partyspiel. Sogar ganz nett, wenn nicht so Spiele wie Geisterbahn oder Achterbahn wären... Pferderennen ist sogar sehr witzig! Fazit: Wer Partypiele mag... Ich nicht...


    Ein wenig am Hall Games-Stand ausgeholfen... Daher leider unsere geplante Runde 7 Wonders verpasst...


    Wieder versucht Spiele wie Nürnberg, Grand Cru (hat naher doch noch geklappt), Firenze, Vinhos oder sonstige Hochkaräter zu spielen und meist keinen Tisch bekommen (Bei Huch wollte man uns leider kein Nürnberg zum Testen geben, denn die zwei offenen Spiele waren schon unterwegs... Warum da kein weiteres geöffnet werden kann... Ich verstehe es nicht...)


    Deshalb ein


    Saustall: Taugt nicht...


    Wieder ein paar Spiele mitgenommen ohne sie zu spielen...


    Trends:


    7 Wonders, 7 Wonders, 7 Wonders!!! Beim Verlag gibts nur die Preorders, ansonsten bei den Händlern für viel Geld (und ohne Männeken Pis). Die meisten, die ich gesprochen habe die es spielten, sind genauso begeistert wie ich. Daher ab morgen ich in 7 Wonders-Shirt! 8-)


    Troyes scheint super zu sein - es spricht sich rum! Viele Leute, die ich gesprochen habe, sind begeistert.


    Florenza hab ich noch auf der Liste, aber da soll 50 Schleifen kosten. Muss ich noch näher in Augenschein nehmen...


    Meine Erfahrungen am Hall Games-Stand: Viele Leute sind interessiert und auch angetan vom Spiel. Es wird viel gespielt, unsere Tische sind immer voll! Kommt vorbei und macht einen Spieltermin bei uns aus, denn wir wollen vielen Leuten die Gelegenheit geben es zu probieren. Daher vergeben wir Spieletermine stundenweise. Ich denke, am Wochenende lohnt sich ein Termin noch mehr, weil es voll wird! Kommt früh, dann haben wir noch genug Termine frei! Wenn ihr wollt, dass ich es erkläre, dann kommt Sonntag! ;-)


    Falls ihr das doof findet dann nach einer Stunde abzubrechen geht zu Heidelberger! Die haben auch noch Luna-Tische und viel mehr Platz als wir am kleinen Verlagsstand!


    Würde mich freuen, ein paar von euch zu treffen!

  • Hat sich bei Luna im Vergleich zum Herne 2010 Prototypen etwas geändert - am Ablauf oder der Spielmechanik?


    Da konnte mich das Spiel schon begeistern, auch wenn es noch in s/w-Kopie mit Papiermarken war. So einfallsreich (positiv formuliert) ich den "Mondstein" als Gimmick finde, so viel froher wäre ich über ein blaues Stofftuch gewesen, um das Spielplan-Meer zu simulieren. Kaufen werde ich es mir aber wohl trotzdem ... :-)

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • Doppelpost, sorry

    Einmal editiert, zuletzt von Eduard Zuhorstrapadse ()

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  • Nachdem ich ganz spontan und unerwartet heute einen Messetag einrichten konnte, werde ich dann auch meine bescheidenen Eindrücke gerne schildern.


    Leider brauchte ich einige Zeit, mich zu orientieren und ich habe mich immer wieder verzettelt, so dass ich am Ende nur ganz wenige Eindrücke der hoch gehandelten und hier im Forum "favorisierten" Spiele erhalten habe.



    Dixit
    kurz angespielt, ist wohl den meisten bekannt, wunderschöne Karten, aber Geschichten wurden in unserer Runde weniger erzählt, meist beschränkte sich der Hinweis auf einzelne Adjektive, lag aber vielleicht an der lauten Umgebung und dass sich nicht alle Mitspieler kannten. In gemischten Runden (Viel- und Wenigspieler, Männer und Frauen) aber sicher dauerhaft als Auflockerungsspiel attraktiv. 7 von 10 Punkten


    Navegador
    angespielt, tolle Grafik wie ich finde, super Material, und ein schön verzahntes Wirtschaftsspiel, auch das Thema sagt mir sehr zu. Natürlich mit Rondell, was ja nichts besonderes mehr ist. Spielt sich wirklich gut, aber die Frage ist, ob es dauerhaft mehrere Strategien gibt und das Spiel somit auch mittelfristig einen Reiz hat, würde das eher bezweifeln. 7 von 10


    Rummelplatz
    - ich sage direkt, dass ich Partyspiele durchaus gerne spiele, aber das ist wirklich maximal ein Kinder- und Jugendspiel. Das Spiel besteht aus 10 (oder 8, habe nicht alle probiert) Teilspielen, die gemeinsam den Rummelplatz bilden.


    Z.B.
    Achterbahn - man muß mit einem Partner einen Stapel Karten durchsehen und sich die Reihenfolge merken und danach ohne Karteneinsicht die abgebildeten Aktionen, zb. Hände hoch, oder Gerade ="ratterratter" nachmachen. Je mehr Karten man in der richtigen Reihenfolge schafft, desto mehr Punkte - ist totaler Schrott.


    Geisterbahn (auf Karten sind vier von acht möglichen Erschrecker-symbolen und jeder Spieler hat zwei solcher Symbole verdeckt zugeteilt bekommen, die Karten werden hintereinander aufgedeckt und wessen Symbol darauf ist, der muß laut schreien. Am Ende des Kartenstapels sollte man wissen, wer vor welchem Symbol Angst hat -- Ein Riesenspaß :sos:


    Oder dann gibt es noch den Billigschmuckautomat, wo ein Spieler die Hand eines blinden Partners mittels total albernen Kommandos (mu, mö und mi oder so ähnlich) steuern und über einem möglichst hochwertigen Glitzerstein herablassen muß.


    Wie gesagt, ich habe nicht alles probiert, weil es einfach nur peinlich war. Finger weg kann ich nur raten. 2 von 10



    Ranking
    Ein thematisch sehr untypisches HiG-Spiel. Was aber mittlerweile immer typischer wird, ist die Durchschnittlichkeit der Spiele dieses Verlags. Was hat der Brunnhofer genommen? Entwickelt selber vor einigen Jahren Geniestreiche wie St.Petersburg oder Stone Age und seit zwei Jahren veröffentlichen die nur noch Beliebigkeit oder habe ich das was übersehen (und ich schließe Dominion da mit ein)?
    Ranking jedenfalls ist weder ein kommunikatives Spiel, in welchem es um die persönlichen Sichtweisen zu bestimmten Themen geht, noch ist es ein taktisches oder gutes Bluffspiel. Die gestellten Fragen sind zwar interessant (z.B. Was würdest Du am ehesten auf eine einsame Insel mitnehmen?), die Antwortmöglichkeiten aber extrem eingegrenzt über total simple und oberflächliche Bilderkärtchen in Kindergrafik, die man auswählen muß. Bei der Erstellung des Rankings, welche über mehrere Runden erfolgt, in welcher man jeweils zwei Kärtchen verschieben darf, muß man zudem darauf achten, dass das eigene Kärtchen nicht enttarnt wird. Daher muß man nur sinnloses Zeug schwätzen bei der Begründung, warum man jetzt ein Kärtchen höherrankt als ein anderes, weil es ja nie die wirkliche Meinung sein darf. Es gibt also auch nach Auflösung keinerlei Diskussionen zu dem Thema, sondern höchstens über den Bluff aber da gibt es soviel bessere Spiele.
    Hinsichtich des Kommunikationsaspekts sind Wie ich die Welt sehe oder Privacy oder Dixit unendlich bessere Spiele, hinsichtlich der Fähigkeit des Dummschwätzens zum eigenen Vorteil ist ein Anno Domini um Klassen besser und hinsichtlich des "die eigene Figur verborgen Haltens" würde ich dann deutlich eher zu Heimlich & Co greifen. 3 von 10


    Mystery Express
    An dem Tisch bin ich eher unfreiwillig gelandet, obwohl ich mir von einem Serge Laget nach Mare Nostrum schon ein wenig mehr erwartet hätte, und es sollte sich bitter rächen, dass ich nicht sofort die Flucht ergriffen habe.


    Das soll ein Deduktionsspiel sein, ist aber so schwachsinnig, dass es jedem Menschen mit IQ > 90 spottet. Regeltechnisch total aufgeblasen, vollkommen zufällig, echte Deduktion findet überhaupt nicht statt, reines Abhaken von Karten, die man gezeigt bekommt und das allergrößte ist das Element zur Ermittlung der Tatzeit. Da blättert ein Spieler in beliebiger Schnelligkeit ein Kartendeck auf, auf welchem die Zeigerstellungen einer Uhr abgebildet sind, danach soll man dann sagen können, welche Karte nur zweimal (im Gegensatz zu dreimal) im Stapel vorhanden war. Da sind auch ganz krumme Zeiten dabei und das ganze ist vielleicht im Grundschulbereich für Kinder sinnvoll, die gerade die Uhrzeit lernen (oder lernt man das im Kindergarten?), aber doch bitte nicht in einem Deduktionsspiel :aufgeb: Abbruch nach 1,5 Spielrunden. 1 von 10 bei BGG


    K2
    nur erklären lassen und einige Runden zugeschaut.
    Ein interessantes Rennspiel, welches thematisch wirklich gut eine solche Achttausenderbesteigung umsetzt und zu Beginn wohl auch eine gewisse Hürde darstellt hinsichtlich der Schwierigkeit, seine Bergsteiger am Leben zu halten. Allerdings bezweifle ich auch hier den Langzeitspielspaß. Hier müsste es meiner Meinung nach mehr Szenarien, verschiedene Aufstiege oder ähnliches geben. Ein Urteil würde ich aber erst nach einigen beendeten Partien abgeben.


    Grenzenlos Europa/Amerika
    Untypisches Chvatil-Spiel, in welchem man möglichst gut abschätzen muß, wieviele andere Länder zwischen zwei Ländern Europas liegen. Es geht weniger um die Entfernung als um die Zahl der Grenzen, die man überschreiten muß. Für mich als geographisch interessierter Mensch nur eine minimale Herausforderung und zudem schwierig hier überhaupt passende Mitspieler zu finden. Geographisch Ahnungslose werden es völlig uninteressant finden, die Experten langweilig. Würde es gerne nochmal irgendwo mitspielen, aber sicher nicht kaufen. 5 von 10


    Luna
    Zum Abschluß dann nochmal ein vermeintlicher Hochkaräter.
    Zunächst benötigt man einige Runden, bis sich die Unzahl an Aktionsmöglichkeiten und die Verzahnung erschließt. Aber schon während der ersten Partie wird das Bild schnell klarer und das Spiel flüssiger. Es kann überhaupt ein sehr flüssiges Spiel sein, wenn alle das entsprechend mitspielen. Es ist wirklich interessant und nicht einfach, alles im eigenen Sinne zu steuern. Es funktioniert wirklich hervorragend und ist definitiv ein gutes Spiel.
    Das Material ist hervorragend, vor allem die Übersichtskarte mit allen Aktionen und der bildlichen Erklärung ist wirklich sehr gut gelungen und macht einen Blick in die Regeln während des Spiels unnötig.
    Aber: Es ist auch nichts wirklich neues. Worker-Placement-Spiel, bei welchem man mit seinen Figuren die meisten Siegpunkte rausholen muß. Das gleiche Gefühl hatte ich zuletzt auch schon bei Fresko und ich weiß nicht, ob ich ein solches Spiel noch benötige. Allerdings würde ich nach jeweils einer Partie Luna einem Fresko schon vorziehen.
    Größter Schwachpunkt von Luna ist das Thema, welches ich total aufgesetzt finde und mich überhaupt nicht anspricht. 8 von 10


    Gerüchteküche:
    Übereinstimmenden Aussagen mir bekannter Messebesucher nach, sind vor allem 20. Jahrhundert und Troyes als Topspiele in diesem Jahr anzusehen.


    Zur Preisentwicklung kann ich nicht viel sagen, neue Spiele kosten meist so zwischen 30 und 40 Euro.


    Da meine Spielesammlung nicht so umfangreich ist, was die Spiele der letzten Jahre betrifft, habe ich bewusst darauf verzichtet, Neuheiten zu kaufen. Stattdessen habe ich ältere Spiele gekauft, die für mich "Neuheiten" sind und bei welchen ich dank des Mitlesens hier im Forum mir sicher sein konnte, dass sie eine gewisse Qualität haben.
    Außerdem haben mir die letzten Jahre gezeigt, dass die Bewertung der meisten Spiele mit der Zeit niedriger und realistischer wird, wie zum Beispiel Valdora, Finca, Carson City, Vasco da Gama zeigen, welche zu Beginn alle hochgehandelt waren, sich aber mittlerweile weitestgehend als durchschnittlich herausgestellt haben.


    Meine Einkäufe waren daher, den Heidelbergern sei dank, wirklich sehr günstig für mein Portemonnaie:


    Zepter von Zavandor (10,-)
    Basketboss (10,-) - sehr vielversprechend nach Regelstudium, Versteigerungsspiel mit wenig Glück, genau mein Ding
    Kohle (16,-)
    Puerto Rico (18,-)
    Byzanz (2,5,-)
    Transeuropa (6,-)
    Dvonn (10,-)
    Haste Worte (5,-) - geniales Kreativspiel von Kramer
    Das große Turnier (10,-) - befindet sich schon total abgespielt als World Tournament Football Game in meinem Regal, da wir es seit Jahren aber mit großer Begeisterung spielen habe ich mir die (mittlerweile alte) Neuauflage von Lookout mitgenommen. Wer es nicht kennt: Ein super Kartenspiel für alle Fußballfans, bei welchem man seine Teams versucht ins WM-Finale zu bringen. Lebt weniger von der großen Strategie als von der irrsinnigen Spannung und Stimmung. Und der Glücksfaktor ist nicht nervend.
    Rise of Empires (25,-)
    Revolution-The Dutch Revolt (10,-)


    Damit sollte ich als Gelegenheitsspieler gut über das nächste Jahr kommen.


    Schöne Grüße,


    Eduard

  • Hiho,


    Gestern gabs hauptsächlich Wiedersehen und erstmalssehen von alten bekannten. Erst das ganze Spielboxteam, dann verteilt über die Messe die halbe Unknows-Schullandheim-Truppe. Hat sehr viel Spass gemacht mit euch zu unterhalten (Hallo ravn, du hast arg gestresst gewirkt. Da habe ich dich in deinem Stress nicht angesprochen. ) Jimmy wo bist du eigentlich? Würde mich freuen eine Kaffee mit dir zu trinken.
    Auch viele nicht - unknowns bekannte getroffen und geklönt. (fing schon vor der Messe an)


    Gespielt hab ich noch:


    - Ära of Inventions hat mir gut gefallen, auch wenn die Regelerklärung nicht so doll war und meine Mitspieler doch schon argh genervt und aufgrund der kaum verständlichen regelerklärung ein wenig abgeturned. Hab's trotzdem mitgenommen.


    - perputual Motion machine - hatte ich mir nach der Beschreibung jetzt nix von versprochen. Hab eine Partie gespielt und bin doch überrascht. Für 10 Euro sogar recht gute Qualität - da hab ich nicht versucht zu handeln und habs eingesteckt (und 10 Euro bezahlt)


    - Phantom League - ok, Elite als Brettspiel? Sieht schonmal ganz schick aus, ist aber teuer. Aber ELITE? - ok, überzeugt. :-)


    - Magma Sam (oder so) - gefällt mir gut, werde ich wohl mitnehmen.


    - Florence - gestern vor Toreschluss mal die kompletten Regeln hochladen lassen und gleich eine runde für gleich festgemacht. Da erst spielen und dann kaufen alle machen, versuche ich es mal umgekehrt und hab's mitgenommen.


    - Masters of Venice - angeschaut, erklären lassen und dann mitgenommen. Macht einen guten Eindruck.


    - Kaffee Met bei Tellurian getrunken


    - bei DoW die Smallworld Erweiterung mitgenommen


    - thunderstone in deutsch bei Pegasus mitgenommen


    - Bgg mathtrade abgewickelt (was erfreulich gut geklappt hat und ein paar neue Gesichter kennen gelernt - Hallo boudie )

    - Masters of Economy angeschaut, erklären lassen mit dem Autor die Unterschiede zu Imperial Diskutiert und mitgenommen


    So, jetzt geht es gleich weiter. Twitte hab ich gesterrn ganz vergessen. Heute denke ich aber dran.


    Immer wieder lese ich das die Spielepreise einem zu hoch sind. Und man deswegen ein Spiel nicht kauft. Selber schuld. Nach meiner Erfahrung hilft es ungemein wenn man das einfach mitteilt und gleich ein Gegenangebot macht. 10% sind eigentlich immer drinn - Teilweise bis zu 25% - sogar für Einzelspiele. Wenn man gleich mehrer nimmt hab ich noch nie erlebt das man garkeinen Rabatt bekommt.


    Mund aufmachen hilft.


    Atti

  • Einen Geheimtip hätte ich noch:


    Am Stand von Iello gegenüber von AllGames4You standen ganz unscheinbar 4 Khet:The Laser Game für ich meine 40 Euro rum. Das Spiel ist sonst recht schwer zu bekommen...

  • Ich habe noch einen Geheimtip, und zwar gibt's am Stand von Gameworxx (6.300 oder so?) ein unschlagbares Bundle, nämlich Washington's War und Spartacus für zusammen 65,- EUR!
    Eins der besten Schnäppchen für mich auf der Messe.


    Bei Argentum kann man auch ein sehr schönes Bündel aus 1st Train to Nürnberg, Hansa Teutonica und der Osterweiterung machen. Die Osterweiterung war allerdings am Freitag ausverkauft, es sollte Nachschub kommen; ich hab's vorreserviert.


    Key Market ist auch ausverkauft, der Bestand soll nicht mal für alle Vorbesteller reichen.


    Phantom League: Das habe ich mir signieren lassen. Ich habe auch den vorletzten Satz Minis gekauft (ja, ich bin verrückt...). Wirklich teuer, aber toll. Reine Nostalgie!
    Vorsicht: Man kann andere Spieler aus dem Spiel kegeln! Überraschend im Jahr 2010 von einem neuen Spiel, und ja auch eher verpönt unter Spielern. Aber, Timo, der Entwickler, meinte gestern zu mir, daß er den Ausverkauf noch für den Freitag erwartet, es verkauft sich wie geschnitten Brot.


    Target Earth habe ich mir die Videoerklärung angesehen, es bringt SEHR gut die verschiedenen Phasen des PC-Spiels (UFO) 'rüber. Daß die Kämpfe simpel sind, finde ich gerade gut, es müssen nämlich pro Runde eine Menge Kämpfe "abgewürfelt" werden. Von der Komplexität her sehe ich es auch bei Axis & Allies. Durch Koop/Semi-koop für mich ein Spiel, daß man sehr gut mit Wenigspielern spielen kann.


    Mehr später. Ich habe mich total verausgabt... :-(

    UpLive [bgg for trade] - einfach anschreiben, wenn Dich davon was interessiert!

  • Zitat

    Original von Sternenfahrer
    Ich habe noch einen Geheimtip, und zwar gibt's am Stand von Gameworxx (6.300 oder so?) ein unschlagbares Bundle, nämlich Washington's War und Spartacus für zusammen 65,- EUR!
    Eins der besten Schnäppchen für mich auf der Messe....(


    Standnummer ist 6-800 und das Bundle kostet die ganze Zeit seit Donnerstag nur 60,- Euro. :peace:

  • Zitat

    Original von ravn
    Hat sich bei Luna im Vergleich zum Herne 2010 Prototypen etwas geändert - am Ablauf oder der Spielmechanik?


    Nur in Details, wenn überhaupt... Hier nen SP mehr, da ne Anpassung für 2er...

  • Zitat

    Original von Attila
    Erst das ganze Spielboxteam, dann verteilt über die Messe die halbe Unknows-Schullandheim-Truppe. Hat sehr viel Spass gemacht mit euch zu unterhalten (Hallo ravn, du hast arg gestresst gewirkt. Da habe ich dich in deinem Stress nicht angesprochen. )


    Gestresst? Wann? Wo? Höchstens aufm Weg durch die Massen zur Toilette! :-)


    Einfach ansprechen - ich beisse nicht, zumindest meistens nicht.


    Cu / Ralf

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here