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  • Bei mir heute nur ein kurzer Tag (nur wenige Stunden).


    Habe eigentlich nur Antics angespielt. Was aber meinen Geschmack leider nicht traf und bei mir durchgefallen ist. Der Plättchenmechanismus von Taluva wurde übernommen und für den "Aktionshaufen" des einzelnen Spielers übertragen. Jeder hat einen Ameisenhaufen vor sich, der verschiedene Felder hat. Der Zug besteht daraus, dass man drei Pöppel auf verschiedene Felder stellt und die Aktionen auswählt. Man kann auch (durch entsprechendes Feld) neue Felderplättchen an den Haufen anlegen. Man kann daneben anlegen. Aber auch auf vorhandene Plättchen drauflegen. Wie bei Taluva muss das dann aber quer über zwei vorhanden geschehen und es dürfen keine Lücken darunter entstehen. Wie bei Taluva ist die Höhe entscheidend (auf 2. Höhe kann man die Aktion 2x ausführen u.sw.). Dazu ein überdimensionierter Spielplan, der dazu dient Wege zum Futterbeischaffen zu finden und ab und an kommen Ameisenbären und fressen Futter weg oder mampfen Ameisenlarven auf.
    Taluva ist für mich eleganter und macht mir einfach mehr Spaß. Daher leider nichts für mich. Bei anderen kam's aber gut an.
    That's life ...
    ... and All That Jazz

    ... and all that Jazz !!!

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  • Jip, mir hat Antics! (nur echt mit dem Ausrufezeichen im Namen) gefallen und zwar so gut, dass ich es direkt gekauft habe am Stand. Den Aktions-Mechanismus, das man seine Aktionen in Höhe und Breite aufleveln und verändern kann, fande ich innovativ neu. Taluva als Ganzes baut zwar auch in die Höhe und Breite, aber bei Antics! ist das eben auf die eigene Aktionauswahl begrenzt und "daneben" gibt es noch ein ganzes Spiel, das es zu entdecken gilt in seiner Verzahnung.


    Die verbotene Insel von Schmidt ist eine Art Pandemie-Ultralight. Was aber nicht heissen soll, dass das Spiel schlecht ist, es ist eben nur einfach vom Ablauf, aber nicht zwingend einfach zu gewinnen. Anspieltipp für alle, denen Pandemie & Co zu kopflastig ist in den Möglichkeiten. Lässt sicher locker und leichter spielen im Vergleich, wobei etliche Mechanismen schon bekannt vorkommen und eben auf das Allernötigste reduziert worden sind. Dazu gibt es sehenswertes Material mit vorbemalten Miniaturen (aus China-Massenproduktion?) für kleinen Preis. Mir gefällt es, mal sehen wann ich es mir kaufe.


    Junta Viva el Presidente von Pegasus finde ich richtig gut, obwohl ich wenig bis nichts von dem Spiel erwartet hatte. Schon alleine die beiliegende Sonnenbrille für den Präsidenten sorgt für die richtige Stimmung und genauso gehts im Spiel dann auch weiter. Das ist im Kern so einfach, dass man sich voll und ganz auf die Stimmung konzentrieren kann. Die kann dann je nach Spielrunde überschäumend werden. Unter Messebedingungen war die bei uns am Herner Spielebus schon ganz gut. Solltet Ihr unbedingt mal anspielen fernab jeglicher Vorurteile.


    Tikal 2 hat nichts aber auch wirklich nichts mit Tikal gemeinsam. Das Spiel hat nur die selben Autoren und hängt sich an den grossen Namen dran. Man "erforscht" einen Tempel, deren Räume noch ausgelegt werden und öffnen Türen mit Farb-Schlüsseln und stellt seine Fähnchen in die Räume, um Punkte zu kassieren. Diese Punkte gibt es eigentlich für alle und jede Aktion, so dass das Spiel wie ein Stückwerk an Gähn-Mechanismen wirkt und irgendwie mit der Brechstange thematisch zusammengehalten wird. Ganz schnell vergessen bitte!


    Escape from the Aliens in Outer Space sieht mit seinem Karo-S/W-Blatt eigentlich nach nichts aus. Fast könnte man meinen, dass es eine Art Scotland Yard ist. Stattdessen haben die Spieler geheime Identitäten - entweder Aliens oder Menschen. Die Menschen wollen fliehen und die Aliens das verhindern. So schleicht man durch ein Koordinaten-System-Raumschiff, gibt falsche Hinweise, führt die Mitspieler in die Irre und kennt anfangs noch nicht, wer denn auf seiner Seite ist und wer gegen einen spielt. Dazu noch ne Menge Sonderkarten, unterschiedlichste Karten und laut Autor eine lebendige Community, die immer wieder neue Szenarien und Karten entwrift und kostenfrei online stellt. Für 19 Euro habe ich eine tolle Spielidee gekauft und kein Holzglanz-Material. Eindeutig ein aussergewöhnliches Spiel und deshalb für mich ein Geheimtipp und Pflichtkauf aus Halle 9 am Stand 53 von Cranio Creations.


    Zombie in my Pocket von Cambridge Games war erst ein Print-n-Play-Spiel und gibt es jetzt in einer semi-professionellen Aufmachung. Kann man solo spielen oder auch in grösserer Runde und man kämpft sich gemeinsam durch die Nacht und durch ein Haus. Für 10 Euro eine klare Kaufempfehlung, wenn man noch eines der wenigen Restexemplare abbekommt. Alternativ kann man sich das Spiel natürlich auch selbst basteln.


    Survive von Stronghold Games bietet sehenswertes Material und Erklärbären, die vor Euphorie und Spiellaune nur so überlaufen. So machen Demorunden Spass. Leider für ein Fun-Ärger-Einfach-Spiel mit 35 Euro plus optionale 4 Euro für die Erweiterung nicht gerade billig, weshalb ich noch grüble, ob ich es zwingend haben muss und der Spielspass auch ohne Promotoren genauso gross ist.


    Am Sonntag gehts weiter ... bin schon auf Freeze und die zweite Chance für Gran Cru gespannt.


    Cu / Ralf

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

    Einmal editiert, zuletzt von ravn ()

  • Hiho,


    Heute waren ganze 2 Kisten in der Tüte: 51 State und Undead.


    Gespielt.


    - Florenza - absoluter Hit. Bisher meine Meseüberraschung.


    - Olympus - hm, ganz nett, aber der Funke ist da absolut nicht übergrsprungen. Ganz im gegenteil. Die umständliche Spielmechanik hat genau das Gegenteil bewirkt. Würde ich gerne nochmal in Ruhe anspielen, aber bei dem Preis? - Das hat kein Mensch in meinem Umkreis gekauft und deswegen wirds wohl keine zweite chance geben.


    - 7 Wonders - naja, es ist wirklich schnell gespielt und ist im grunde ein Fairy Tale mit Civ-Thema, Wird ganz sicher noch oft auf den Tisch kommen, aber das ist kein Topspiel.


    - Mylady und die Musketiere - ein "Schatten light" mit von vrnerein bekanntem Verräter. Mir hat es gut gefallen, diese Art von Spielen mag ich. War in unserer Runde rel. leicht für die Musketiere.


    - ein jeder-ballert-jeden-ab Weltraum-Roborally. Lustig war es, aber vom Spiel gibt es nicht viel her.


    Atti

  • Zitat

    Original von Attila
    - 7 Wonders - naja, es ist wirklich schnell gespielt und ist im grunde ein Fairy Tale mit Civ-Thema, Wird ganz sicher noch oft auf den Tisch kommen, aber das ist kein Topspiel.


    Da ich Fairy Tale leider nicht kenne, kann ich dazu nix sagen. Mir wurde aber berichtet, dass der Kartenmechanismus da ähnlich ist.


    Mir hat 7 Wonders derbe Spaß gemacht! Und die meisten die es spielten waren begeistert. Macht süchtig!