18. - 24. 10. 2010

  • Trotz der SPIEL '10 bin ich auch diese Woche gelegentlich noch dazu gekommen, etwas zu spielen.


    Montag: Einmal Stone Age zu zweit, es steht jetzt zuhause 10 : 0...


    Dienstag: Beim Dienstags-Spieletreff zuerst Seeland mit allen Erweiterungen und verdeckten Inselplättchen zu dritt. Ist irgendwie immer noch nicht der Brüller, macht aber trotzdem gelegentlich Spaß. Werde ich gerne wieder mitspielen, wenn es sich ergibt, obwohl ich es selbst eher nicht vorschlagen werden. Danach einer meiner Protos, gefolgt von einmal R-Öko zu viert. Wie immer ein angenehmer Absacker.


    Mittwoch: Ein Paar Runden Uno zu zweit. Ja, wirklich...


    Donnerstag: In Essen bekam ich von Stefan Brück den Prototypen des neuen alea-Spiels Die Burgen des Burgund erklärt und durfte bei einem Spiel zu viert mitmachen. Leider musste ich nach drei von fünf Runden an einen anderen Spieler übergeben, weil ich einen Termin hatte. Aber das Spiel hat mir ausgesprochen gut gefallen, viel besser als Macao. Vor allem sind keine derart langen Grübelphasen wie dort zu erwarten, weil alles viel feingliedriger ist. Jeder Spieler hat im Laufe des Spiels mindestens 50 (!) Aktionen, bei guter Spielweise können es auch 70 oder mehr Aktionen werden. Dazu unglaublich viele Wege, an Siegpunkte zu kommen.


    Freitag: Einige Runde Famiglia zu zweit. Nette Mechanismen, aber ich habe derzeit den Eindruck, dass die Startauslage das Spiel zu stark bestimmt. Dazu muss ich es aber noch ein paarmal spielen.


    Samstag: Endlich mal wieder Cuba mit El Presidente zu dritt. Irgendwann in der Mitte habe ich nicht aufgepasst und 12 SP für eine Schiffsladung verpennt. Davon habe ich mich nicht mehr erholt und bin erstmals knapp Letzter geworden.


    Mal sehen, wofür morgen noch Zeit ist.


    Ciao
    Stefan

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  • Gestern alles zu zweit :


    Heroclix Hypertime. 5 Starter zu je 1 Euro gekauft. Mal ausprobiert.
    Das mit den Fähigkeiten war irgendwie fusselig, sonst ganz nett. Hab von Wolverine ein paar aufs maul gekriegt.
    Als meine Catwoman den endlich down hatte, hat Spiederman meine Reste aufgemischt.


    Hexer von Salem
    Das erste mal gespielt, gleich verloren obwohl es lange gut aussah. Wir fanden es beide ganz nett.


    Tipp-Kick 3 mal insgesamt. Hab alle 3 gewonnen. Entwickelt sich zum Dauerbrenner bei uns.
    Der neugekaufte Star-Kicker ist besser als die enthaltenen. Also demnächst noch einen kaufen......


    Warhammer Invasion
    Mein zweites mal. Dunkelelfen gegen mein Imperium mit den Startersets.
    Ich sah wie der sichere Sieger aus, bis eine Karte meine komplettes Schlachtfeld abgelegt hat.
    Äh ja, davon erholt man sich so schnell nicht.


    Regelfrage zum Spiel:
    Die Dunkelelfen können ja diverse male die Trefferpunkte herabsetzen. Wenn die Trefferpunkte meiner Einheit auf Null herabgesetzt wird, ist Sie dann zerstört ?


    Triumvirate schnelles Stichspiel. Genial. Leider wieder verloren.


    Fazit: Außer Tipp-Kick alles verloren, aber eine Menge Spaß gehabt.


    2 Mal editiert, zuletzt von Nupsi ()

  • gespielt/angespielt habe ich in Essen folgendes:


    7 Wonders
    Gespielt und auch gekauft. Gefällt mir sehr gut und hat das Potzial sowohl bei Viel- als auch Gelegenheitsspielern gut anzukommen. Haben wir dann heute zuhause in der Familie gleich ausprobiert.


    Navegador
    Typisches Rondellspiel mit der bisher schönsten Grafik. Spielt sich schneller als die bisherigen Rodellspiele, viel Bekanntes neu gemischt, nichts Neues, aber trotzdem gut.


    Firenze
    Am Pegasus Stand angespielt. Hat uns recht gut gefallen, enthält recht destruktive Ärgerkarten, auf die man vorbereitet sein sollte.


    Khan
    Schachtel gaukelt großes Thema vor, das aber beim Spielen völlig in den Hintergrund tritt. Funktioniert, aber ich hatte Stimmung erwartet, wo keine war. Daher für mich kein Wiederspielreiz.


    Fürstenfeld
    Muss ich noch öfters spielen um es einschätzen zu können. Das mit dem Kartendeck hat mir gut gefallen und auch die Entscheidung, wann man angängt am Fürstenturm zu bauen. Bin mir aber nicht sicher, wie lange der Spielspass anhält


    Magnum Sal
    Salzförderspiel, sehr ansprechendes Worker Placement Spiel mit schöner Umsetzunge "unter Tage". Ich hoffe, dass es sich beim zweiten Mal schneller spielt, aber ansonsten eine Überraschung


    Olympus
    Hat uns sehr gut gefallen. Letzlich sehr übersichtliche Regel mit vielfältigen Möglichlichkeiten im Spiel und Ärger und Tretmöglichkeiten. Variables Ende und keine feste Rundenzahl. Kommt sicher noch öfters auf den Tisch.


    Habemus Papam
    Bin zwar nicht Papst geworden, aber vielleicht klappts ja beim nächsten Mal.


    Dakota
    Hab ich ausprobiert, weil mich der Spielplan angesrochen hat. Aber ich war vom Spiel recht enttäuscht und war froh, dass wir nach der Hälfte abgebrochen haben. Ich fands langweilig, vom Thema blieb nicht viel übrig.


    Genesis
    Sympatischer Stand, einfaches Setz und Ressourcen Sammel Spiel. Da ich letztlich sicher war, dass es dann doch nicht oft auf den Tisch kommen würde, hab ichs nicht mitgenommen.


    Schwarzer Freitag
    Beim Spielen selbst hats mir gar nicht gefallen. Vieles erschien sinnlos und nicht so recht funktioniernd. Aber wir haben dann gemerkt, dass wir einige Regeln übersehen haben. Daher hat es einen zweiten Versuch verdient.


    Master of Economy
    Zwar nicht gespielt, aber vom Autor erklären lassen und dann mitgenommen. Ich hoffe, dass es gut ist, angehört hat es sich so. Soll eine Wirtschaftssimulation ohne Glückselement sein.

  • Gestern hat's dann noch gereicht für folgende Spiele:


    Einmal Stone Age zu dritt, jetzt steht es 11 : 0. :-)


    Danach zweimal Heckmeck am Bratwurmeck als Lückenfüller vor dem Essen. Beide Male haben die Würfel komplett versagt...


    Nachmittags dann endlich meine zweite Partie Notre Dame zu dritt. Gefällt mir wirklich ausgesprochen gut, zumal das typisch Feld'sche Bestrafungselement (die Ratten) gut kontrollierbar ist. Mit Abstand gewonnen, war aber auch die erste Partie für meine Frau und meinen Sohn.


    Und für letzten Mittwoch muss ich noch einmal Glen More zu zweit nachreichen. Wieder einmal war Loch Ness spielentscheidend, leider zu meinen Ungunsten.


    Ciao
    Stefan

  • Gespielt auf der Messe, respektive im Hotelzimmer (unbequemer Teppichboden)


    Phantom League


    Sehr schöne Umsetzung des Elite-Klassikers aus dem Hause Tuonela Productions für 2-6 Spieler (Erweiterung geplant) und für das Essen-Special „to small box“ gibt es die 50% günstiger.
    Das Spiel selbst funktioniert wie das gute alte Elite. Handeln mit legalen oder illegalen Gütern, an Planeten oder Raumstationen andocken, Piratenkämpfe und zufällige Ereignisse bei gewissen Tätigkeiten. Mir hat das Spiel sehr gut gefallen, spielt sich flüssig und interessant. Bin gespannt, wie sich die einzelnen Captains und Schiffe in Kombination spielen lassen. Auf jeden Fall ein Blick wert für Leute die einen Sci-fi-Hintergrund lieben und natürlich für alle Elite-Fans beinahe ein muss.


    Civilization the Boardgame


    Eine sehr gute 1:1-Umsetzung des Computerspiels. Ob das jedem gefällt ist fraglich. Mir persönlich hat es sehr gut gefallen. Die Mechanismen funktionieren und die taktischen Möglichkeiten sind gross. Wie sich die einzelnen Charaktere unterscheiden ist nach einer Partie noch nicht gänzlich ersichtlich. Aber man hat Tendenzen erkennen können (kriegerischer Sieg, technischer Sieg, etc.). Gespielt zu dritt und nach 2.5h Stunden abgebrochen, da der Magen anfing zu knurren und der Teppichboden langsam aber sicher mehr als unbequem wurde.


    51th State
    Bei Ignacy erklären lassen, im Hotel die Anleitung gelesen und nur noch Bahnhof verstanden. Wieder eine typische Portal-Anleitung, ähnlich Stronghold. An und für sich sauber strukturiert aber wirft viele Fragen auf. Tja, da ich nun versuchen musste, das Ganze an die Mitspieler heran zu tragen war die Luft dann auch schon vor der ersten Partie draussen. Es war einfach kein Spiel um mit der Anleitung zu erarbeiten. Werde 51th State jedoch nochmals eine Chance geben, in der Hoffnung, dass sich ein ähnlicher Klassiker wie hinter Stronghold verbirgt. Die Hoffnung stirbt zu letzt.
    Nach einer 2. Partie am nächsten morgen meiner Messe-Mitstreiter sollte es eigentlich nach 2 bis 3 Partien etwas besser werden.


    Target Earth


    Ein kooperatives (semi-koop möglich) Verteidigungsspiel ebenfalls im Sci-Fi Bereich (wer kennt UFO noch?)
    In der ersten Partie elendig versagt. Bereits nach den ersten zwei Runden war der Kampf schon aussichtslos. Kann sein, dass gewisse Regeldetails noch nicht ganz sitzen. Das Setting und die Spannung hinter dem Spiel gefallen sehr gut und machen Lust auf mehr. Bin gespannt ob der Sieg über die Aliens im gleichen Masse schwer fällt wie bei Ghost-Stories. Auf jeden Fall ein Blick wert für Leute die Koop-Games mögen.


    Genesis
    Hintergrund respektive Thema war gar nicht meins… schnelles Spiel… aber dahinter geblickt hab ich nicht wirklich. Eventuell besser als es bei mir rüber kam… Negativ: Gott als kleinen weissen Analdildo zu repräsentieren?? Geht mal gar nicht.


    Auf der Messe selbst noch angespielt:


    Ascension: Dominion-Ableger der interessanten Sorte. Nach der ersten Partie im Bereich Thunderstone einzuordnen, wobei sich die Mechanismen doch etwas unterscheiden. Positiv: sehr schnell erklärt, man kann eigentlich nach 2 Minuten anfangen zu spielen.


    Kaigan: Sehr interessante Mechanismen hinter dem Spiel. Nur erklärt bekommen und nicht selbst gespielt. Vorallem der Spielermechanismus für die einzelnen Aktionen pro Runde haben mich überzeugt. Bin auf die erste eigenen Partie gespannt.


    Resistance: ein Werwölfe im Sci-Fi? Hier sprang der Funke überhaupt nicht über

    3 Mal editiert, zuletzt von Jackyl ()

  • So, ich konnte am Wochenende auch schon ein paar Spiele austesten:
    Rallyman
    Ähnlich Formula D, ein Rennspiel, nur diesmal Rally. Weit geringerer Glücksfaktor als bei Formula D. Hier geht es nicht darum als erster ins Ziel zu kommen sondern die besste Zeit zu erfahren. Nach 3 Etappen werden alle Zeiten addiert und schnellster gewinnt. Macht super Spaß, unendlich verschiedene Strecken und schön kurze Spieldauer.
    Octi
    Octi - Das Spiel der Flexibilität, spontan gekauft in Essen und das war gut so. Ähnelt Schach, man entwickelt seine Spielfiguren während des Spiels selbst. Sehr schnelle Runden, macht süchtig.
    First train to Nürnberg
    Sehr gutes Eisenbahnspiel und endlich mal eines welches auch zu 2 sehr gut funktioniert.
    Great fire of London 1666
    Bei den ganzen Häuschen auf dem Plan ein Akt es aufzubauen, Glücklicherweise wurden die Feuerkegel gegen Zylinder getauscht. Jeder der Dominant Species kennt, weiß wieso ich das gut finde *)
    K2
    Thema gut umgesetzt, einer von 4 Bergsteigern umgekommen, einer hats ganz rauf geschafft. Aber auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad.
    Merchants & Marauders
    Endlich mal ein sehr gutes Piratenspiel, sehr atmosphärisch. Hat viele Mechanismen von Arkham Horror übernommen, wie NPC Bewegung und das Kampfsystem. Auch fast genau so viele Karten. Muss aber mit den richtigen Leuten gespielt werden. Wenn jemandem sein schwer erarbeitetes Schiff vom Mitspieler gekapert wird und man sich wieder um ein neues kümmern muss, das kann bei so manchem für Frust sorgen. Auch die Austattung ist überzeugend, nur ein Inlay fehlt.
    Dominant Species
    Viertes Spiel nun, zu zweit mit je 2 Rassen ausprobiert. Funktioniert sehr gut. Finde ich besser als mit nur einer. Mehr Konfrontation.

    Einmal editiert, zuletzt von Nydo ()

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