Essen 2010 Neukäufe im Rückblick

Bitte bewerte: MicroMacro: Crime City
Online spielen? Erstelle einen Termin oder melde Dich an: KLICK
  • Hallo,


    Die SPIEL 2010 liegt schon fast drei Wochen zurück, etliches ist inzwischen auf den Tisch gekommen, bei anderem verzweifelt man an den Regeln oder der Materialqualität. Wie lautet Eurer Essen 2010 Neukäufe Fazit?


    7 Wonders = Erst hat mich der Hype etwas irritiert, dann das Spiel selbst überzeugt. Nach-Essen-Kauf, der in vier verschiedenen Spielrunden bisher auf den Tisch kam und immer gut ankam. Eingetütet sollten die Karten dann auch hoffentlich noch weitaus mehr Partien überstehen. Durch die kurze Spielzeit und variable Spieleranzahl der perfekte Spieleabend-Einstieg.


    Stronghold Undead = In der Hoffnung gekauft, dass damit Stronghold spielbarer weil ausgewogener wird. Aktuell ärgere ich mich, dass ich nur eine schlecht kopierte und schlecht lesbare s/w-Anleitung habe, während die englische Originalanleitung in Farbe dem Spiel nicht beilag und sich Portal Publishing auf meine Mail nicht meldet. Bisher ungespielt geblieben.


    High Frontier = Habe mich durch die Online-Walkthroughs gelesen bei aufgebautem Spiel und muss sagen, dass man sich das Spiel wohl erstmal per Solo-Partie erarbeiten muss, damit es auch in für Science Fiction und Raumfahrt begeisterten Spielrunden erklärbar wird. Erstmal zurückgestellt, weil andere Neuheiten zugänglicher sind.


    Freeze & Speech & The Resistance = Wartet noch auf die passende Spielrunde, weil möchte ich nicht in unpassender Spielrunde verbrennen, die solche Spiele (ich muss kreativ mit Körpereinsatz werden bzw. ich muss kreativ und spontan mit Sprache umgehen bzw. ich spiele ein Gruppen-Deduktionsspiel) direkt negativ angehen und damit den potentiellen Spielspass für alle im Keim ersticken.


    Luna = Bisher zweimal gespielt, schöne Mechanismen, die allerdings ein eher kopflastiges Spiel fördern, da man sich keinen Fehler durch Unachtsachkeit leisten kann. Spieleinstieg ist wegen der vielen Aktionen etwas schwer für Erstspieler, wird aber durch die vorgegebene Startaufstellung abgemildert. Gutes Spiel.


    Antics! = Kam seit der Messe leider nicht auf den Tisch, weil immer andere Spiele vorgezogen worden sind im direkten Vergleich. Eventuell liegt es an der blattgrünen und nichtssagenden Schachtel und dem eher ungewöhnlichen Thema Ameisen. Muss also noch beweisen, ob der auf der Messe erlebte Spielspass auch nachhaltig ist.


    Escape from the Aliens in outer Space = Bisher nur einmal fernab der Messe gespielt, da aber in zu grosser Runde und teils für das Spielprinzip nicht zügig genug. Kam unterschiedlich an, ich verspreche mir vor allem von den erweiterten Missionen fernab des Grundprinzip einiges. Aber schon ein sehr spezielles Spiel, nicht für alle Runden geeignet.


    Lupusburg = Wurde in der ersten Spielrunde direkt kaputt geredet, bevor sich Spielspass entwickeln konnte. Zu späte Uhrzeit, eventuell blöde Erklärung und falsche Erwartungen der Mitspieler trafen da aufeinander. Werde ich in anderer und kleinerer Runde nochmals auf den Tisch bringen, um mir da eine Meinung bilden zu können.


    Zombie in my Pocket = Seit der Messe-Partie ungespielt, da ich mich auch erstmal durch die Regeln wühlen muss, um zu sehen, was hinter dem Spiel überhaupt steckt. Braucht aber auch eine Spielrunde, die Ami-Trash grundsätzlich mag.


    Survive = Auf der Messe hat es mich von der Spielatmosphäre begeistert. Leider war direkt Material defekt, was ich noch vor Ort umtauschen konnte. Zu Hause zeigte sich, dass noch mehr Material arg unsauber geschnitten, bearbeitet und lackiert war. Werde ich noch beim Hersteller reklamieren, der über BGG schon Ersatz für alle Unzufriedenen angekündigt hat. Mit teils fehlerhaftem Material wollte ich es noch nicht auf den Spieltisch bringen.


    Vinhos = Auf der Messe vorbestellt und dort angespielt, bis jetzt leider noch nicht angekommen, auch wenn der Verlag vor einer Woche nochmals nach Adresse per Mail gefragt hat. Meine Wein-Hoffnung nach der Grand Cru Entäuschung, wobei ich jetzt schon weiss, dass es für einige Mitspieler zu kleinlastig in den verschachtelten Abläufen sein wird. Da schien Grand Cru mehr Spiel im Spiel zu haben - schien.


    Verbotene Insel = Auf der Messe gespielt und da hat es mir als Pandemie Ultra-Light gefallen. Nach der Messe selbst gekauft und da zeigte sich in der ersten Partie in Ansätzen, dass es dazu neigen kann, dass sich ein Mitspieler als Über-Koordinator für alle aufspielt, wenn die Mitspieler sich zu schnell in ihre "mach du mal für mich"-Ecke drängen lassen. Braucht schon eine ausgewogene Spielrunde, damit alle wirklich beteiligt sind. Die Spielatmosphäre des bedrohlichen Untergangs stimmte aber schon mal.


    Fazit: Einen wirklichen Totalausfall gab es diesmal bei meinen Essen-Neuheiten nicht. Aber wohl auch darin begründet, dass ich längst noch nicht alles (mehrfach oder erstfach) gespielt habe fernab der Messe und ich diesmal wesentlich selektiver eingekauft habe. Etliches, was andere in meinen Spielrunden gekauft haben, habe ich dafür erstmal liegen gelassen. Bei Era of Innovation und Grand Cru war dieser Verzicht gut, bei 7 Wonders habe ich inzwischen selbst nachgelegt und Troyes könnte so ein zweiter Nachkauf-Kandidat sein. Ferner habe ich in diversen Spielrunden diverse "nicht schlechte, aber doch nur gute" Spiele kennengelernt, die ich wegen zu starker Spielgefühl-Nähe zu älteren Spielen (z.B. Navegador im Vergleich zu Hamburgum) aber nicht zwingend selbst besitzen muss.


    Wie fällt Euer Essen 2010 Kauf-Fazit aus?


    Cu / Ralf

    Open your eyes, time to wake up - enough is enough is enough is enough!

  • ANZEIGE
  • Da ich kaum was gekauft habe,aber mittlerweile doch schon einiges Spielen konnte kurze Zwischenbilanz von mir (in absteigender Freude beim Spielen)


    Haggis ist für mich ein kleiner Geniestreich. Es gibt es kaum gute 2er Stichspiele, aber dieses Spiel ist für dieses unterrepräsentierte Genre absulote Referenzklasse.


    Die Minen von Zavandor waren eigentlich die positivste Überraschung bisher. Überschaubare Spieldauer, verdeckte Gebote und damit hohe Interaktion und Ärgerpotential (Hätte ich doch..). Schönes Spiel


    7 Wonders funktioniert keine Frage besser als Fairy Tale , da es eingaengiger ist, was man tun muss. Doch die Startzivilisationen denke ich sind doch unterschiedlich stark. Wenn es mal billiger ist, denke ich drueber nach, so ist es einfach zu teuer (ich weiss, die Diskussion hatten wir schon).


    Summy ist das Zahlenjux , das ich immer gesucht gesucht habe. Nettes Rechenspiel um Kopfrechnen zu ueben, aber nur gut zu zweit spielbar und bis jetzt auch zu teuer, ausserdem sollte der gewinnen, der die hoeheren Ziffern zieht


    Navegador fand ich vom Thema her klasse, aber die Berechnerei der Marktwerte ist extrem nervig. Es funktioniert sieht wunderschoen aus und Spiele mit historischem Anhang findet man eh viel zu selten.


    Firenze bestaetigt mir, dass Herr Steding immer verkopftere Spiele zustande bringt. Wenn er noch die Leichtigkeit mancher Mechanismen eines Dr. aus England findet, wuerden viele seiner Spiele wohl zu Lieblingsspielen von mir werden, aber so fehlt dem einen oder anderen immer was. Firenze funktioniert, die Kombination Kartentext und Spielhilfe als Dauerhilfe einzusetzen nervt etwas, aber irgendwie fehltmir der Spannungsbogen.


    London war nach den ersten 30 Minuten gedanklich schon gekauft, die naechsten 30 Minuten riefen nach einer zweiten Partie, um sich nochmal ein Bild zumachen, die letzten 30 Minuten bis Spielende waren von dem Gedanken gepraegt "Gott sei Dank nicht in Essen gekauft". Die Spielende-Bedingung killt irgendwie den kompletten vorher gewonnenen Positiven Eindruck. Als Spielbeender Minuspunkte absichtlich zu sammeln und so ein quälend langwieriges Ende herbeizurufen hatten wir bis jetzt auch noch nie in einem Spiel.Ich mag Wallace Spiele sehr gern, aber dies wuerde ich nur nochmal spielen, wenn jemanden ein anderes Spielende einfaellt.


    Tricky Safari ist ein netter Harmloser Spass und waere ein tolles App (um diese grandiose Wortschoepfung zu benutzen


    Merkator war irgendwie ein Desaster. Ich mag Le Havre nicht wegen seines Handlings und seiner Unuebersichtlichkeit,aber Merkator ist tatsaechlich noch eine Steigerung in Punkto unuebersichtlich. Das Glueckmoment der Buchstaben und was kommt als Uebernaechste Karte lassen die Spieler nur reagieren und nicht gezielt agieren. Schade um das reichhaltige Material.


    Expedition Sumatra gewagter Klon aus dem Ver-Rueckten Labyrinth und "4 in einem Boot" (wer der hier anwesenden kennt dieses) mit bizarrem Tierfang-Thema und sehr skurrilen Aktionsplaettchen die jegliche Planung über den Haufenwerfen, dazu noch ein Pfund Regelluecken und fertig ist der Salat.

    2 Mal editiert, zuletzt von montsegur ()

  • Defenders of the Realm Komplettpaket (Grundspiel+Bonuscharakter+Drachen-Erweiterung+goldener Bonusdrache)
    Bisher der Renner der Messe für mich. Viel mehr Atmosphäre als Pandemie, mehr Aktionen und Abwechslung auf dem Spielfeld, dennoch nicht wesentlich schwerer zu erklären. Die Erweiterung liefert reichlich Balancing-Mechanismen, einerseits um das Spiel frei seinen jeweiligen Wünschen anzupassen, andererseits um (wie es mir vorkommt) Versäumnisse des Grundspiels nachzubessern (z.B. das Balancing für "weniger als 4 Spieler", das eigentlich imho schon so oder so funktionieren sollte)


    Space Alert: The New Frontier (Pflichtkauf)
    Noch nicht gespielt


    Pocket Battles: Orcs vs. Elves
    Klasse! Fühlt sich zuerst wie ein simples Würfelspielchen an, aber man hat nach jeder Runde genau im Kopf, was man beim nächsten Mal anders machen will bzw. welche Einheiten mit welchen Fähigkeiten ausprobiert werden.


    Dust
    Gefällt mir! Ist irgendwo zwischen Risiko (bäh) und Axis & Allies platziert. Ein äußerst gelungener Zwischenweg, genau so etwas habe ich gesucht.


    Magestorm
    Noch nicht gespielt, leider..


    WoW Miniatures Starter
    Bin absolut positiv überrascht und verbringe gerade meine gesamte eBay-Zeit mit der Suche nach Nachschub... :)


    Castle Ravenloft
    Hm.. tja, nach insgesamt 5 Spielen (3x solitär, 2x mit 3/4 Spielern) bin ich irgendwie NICHT begeistert. Ich hatte mir mehr Taktik erhofft, oder zumindest, daß getroffene Entscheidungen vielleicht mal in der Vermeidung von Schaden resultieren... Absout unmöglich... Das Spiel ist ganz nett, die Mechanismen und die Monsterkontrolle sehr gelungen. aber die Fähigkeiten der Helden sind ziemlich einfallslos und beschränkt.

  • Zitat

    Original von montsegur
    London war nach den ersten 30 Minuten gedanklich schon gekauft, die naechsten 30 Minuten riefen nach einer zweiten Partie, um sich nochmal ein Bild zumachen, die letzten 30 Minuten bis Spielende waren von dem Gedanken gepraegt "Gott sei Dank nicht in Essen gekauft". Die Spielende-Bedingung killt irgendwie den kompletten vorher gewonnenen Positiven Eindruck. Als Spielbeender Minuspunkte absichtlich zu sammeln und so ein quälend langwieriges Ende herbeizurufen hatten wir bis jetzt auch noch nie in einem Spiel.Ich mag Wallace Spiele sehr gern, aber dies wuerde ich nur nochmal spielen, wenn jemanden ein anderes Spielende einfaellt.


    Hm, das kann ich so mal in keiner Form nachvollziehen. Habt ihr da was falsch gespielt? Am Spielende ist meines Erachtens nichts ausszusetzen. Wenn der Kartenstapel leer ist ist Schluß. Normalerweise ist es aber jedem Spieler selbst überlassen, ob er das Spielende einleiten möchte, er kann ja statt der letzten Karte vom Stapel für gewöhnlich immer noch eine aus der Auslage nehmen. Wenn man also meint das der passende Zeitpunkt zum Beenden gekommen ist, beendet man das Spiel, ansonsten eben nicht. Wieso muß man da Minuspunkte nehmen? Man kann auch die letzte Karte ziehen und dann noch mal auslegen oder die Stadt regieren, wenn man eine ordentliche Auslage hat. Da nimmt man doch keine Minuspunkte, außer man spielt schlecht ;)
    Danach ist jeder andere Spieler noch einmal an der Reihe, also gibt es bei 2-4 Spielern noch 1-3 Spielzüge nach dem Einleiten des Spielendes, dann folgt die Endabrechnung. Was ist daran quälend langwierig? Musst du mir mal erklären, ich verstehe es so nicht.


    Generell kann ich dazu wenigstens mal meinen Senf abgeben, denn London ist bis jetzt das einzige Spiel der Messe, das ich mehrmals gespielt habe (einmal in jeder Besetzung) und mir hat es ausgesprochen gut gefallen, was vielleicht auch daran lag, das ich alle Partien gewonnen habe, aber für gewöhnlich kann es das allein nicht sein ;) Kurzform: Handkarten und Auslagenmanagement, meines Erachtens geringer Glücksfaktor, da man sich eher in der Auslage bedient, als blind Karten vom Stapel zu ziehen. Dabei muß man halt aus seinen Karten das Beste machen, statt über schlechten Draw zu jammern. Ich habe viel Spaß daran, jederzeit gerne wieder - mit einigen Karten habe ich noch garnicht gespielt, also gibt es da sicher auch noch einiges zu entdecken.


    Ansonsten noch gespielt:


    Minen von Zavandor. Einmal zu zweit. Das fand ich jetzt eher schwach, mag das aber mal zu viert spielen, ich denke das ist dann deutlich besser.


    Florenza: Eine Dreiviertelpartie. Wir haben nach 6 von 8 Runden abgebrochen, weil die Kneipe gerne Feierabend machen wollte. Es hat mit Erklärung dann doch recht lange gedauert, was vor allem daran liegt, das man sich bei der Unmenge an möglichen Gebäuden und verschiedenen Künstlern erst mal einen Überblick verschaffen muß, was man eigentlich will das wirkt schon sehr unübersichtlich. Ansonsten gibt es halt Workerplacement und bauen mit recht ungewöhnlicher Spielreihenfolgebestimmung. Mir hat es gut gefallen, ich denke mal wenn es 2-3 Mal gespielt wurde und man einen Überblick über die Optionen hat sollte es dann auch in 2-2,5 Stunden zu spielen sein.


    Dominion Prosperity, 2 Partien, 20 neue Karten. Mehr vom gewohnten nur alles viel besser. Gern gesagter Satz: Die Combo ist etwas über - Wenn man Dominion mag, machts Spaß.


    Thunderstone im Grundset: Zu viert incl. Erklärung in 60 Minuten. Gefällt, auch wenn sich am Anfang nicht so viel bewegt hat, da ich geschickt alle Kilelrmonster nach oben gemischt habe. Ich bin mal gespannt, was es noch so an Helden, Monsten und Gegenständen gibt.


    7 Wonders: 2 Mal zu siebt. Draften mag ich, hat Spaß gemacht, wird bestimmt demnächst auch mal in anderer Besetzung ausprobiert. Schade das es so teuer war (He, man kann doch nichts zu 7 Wonders schreiben, ohne auf dem Preis rumzureiten, oder?), aber meines ist jetzt auch frisch eigetütet und wird nächste Woche in der zweiten Spielrunde bestimmt mal vorgestellt.

  • Felinia - Schönes Familienspiel um Ressourcen und Mehrheiten, bei dem die Schiffe in der Form optisch sehr nett, aber spielerisch überflüssig sind. Trotzdem gut angekommen, und schnell und unkompliziert zu spielen.


    Code 777 - Von den Regeln her extrem simpel, aber trotzdem anspruchsvolle Grübeltitel. Man grübelt aber grundsätzlich während der Züge der anderen Spieler, was das Spiel an sich sehr schnell und kurzweilig gestaltet.


    Isla Dorada - Familiengeeignetes Spiel rund um Versteigerungen, die thematisch gut und passend umgesetzt wurden. Leicht verständlich, kurzweilig, schnell spielbar ohne wirkliches Grübelpotenzial (Pluspunkt!).

  • Moin!


    Dann will ich auch mal ein wenig über die Neuheiten herziehen:


    Trollland: Eine Enttäuschung für mich. Ich fand das Thema im Nachhinein weder komisch noch fördernd für das Spiel. Es tut mir leid, aber den franz. Humor kann ich irgendwie doch nicht teilen. Mich erinnert es eben doch an die deutsche Geschichte, obwohl es das -angeblich- nicht soll. Spielerisch ist "Trolland" auch nur absolute Durchschnittsware ohne Kick, wird also bald wegkommen.


    Armorica: Kartenspiel eines Kleinverlags, der nicht in Essen vertreten war. Habs trotzdem geschafft, ein Exemplar zu erhalten. Ordentliches Spiel, aber dermaßen häßlich... Leider sind die Farben auf den Karten nicht immer gleich, sondern wuseln in einer Art Farbspektrum herum. Man merkt, daß hier die China-Man bei der Produktion voll in ihrem Element waren und Reste zusammengekippt haben, bevor die Druckmaschine angeworfen wurde.


    Kackel Dackel: Spielerisch eine Null, aber als Spielzeug wirklich genial. Macht immer noch Spaß zum Erklären und ein idealer Einstieg mit Neuen zu einem Spieleabend. Das Ding geb ich definitiv nicht mehr her.


    Sun, Sea und Sand: Sieht unspektakulär aus, liest sich unspektakulär. Hat aber Potential und das Thema wurde wirklich gut rübergebracht. Bis auf den Rucksack-Touristen gefällt mir das Spiel sehr gut.


    Nexos: Wer Blokus mag, wird Nexos lieben? Naja, vielleicht nicht lieben, aber dieses Spiel hat zumindest so viel Spieltiefe und Potential wie sein Bruder und ist um Welten besser als das bekloppte CIRKIS, was früher rausgekommen war.


    Dominion Blütezeit: Wer Dominion mag... Schöne neue Erweiterung, die Geld Geld und Geld ins Spiel bringt. Herrlich viel Kohle, Kies, Knete, Schotte, Penunzen, Zaster, Moneten und Taler gibt es zu erwirtschaften und auf den Kopf zu hauen. Mit allen Erweiterungen und den beiden Grundspielen sollte es eigentlich Abwechslung genug geben. Und ja, mit dieser Erweiterung funktioniert eine Geldstrategie! Aber nicht die normale *gg*


    Käse Kaos: Kinderspiel, bei dem Schnelligkeit und eine ruhige Hand gefragt ist. Ich bin natürlich nicht die Zielgruppe und fand das Ding auch nicht so spannend. Den Kindern gefiel es aber. Schöne Idee, die Schachtel komplett als Spiel zu benutzen und mit den Seitenwänden eine Art Käfig entstehen zu lassen.


    Avverso: Gelungenes abstraktes 2-Personen-Legespiel. Man legt immer die Spielsteine des Gegners und versucht dadurch zu verhindern, daß dieser eine durchgehende Reihe von einer Seite zur anderen schafft. Schön verkopft und bei gleichwertigem Mitspieler eine tolle Angelegenheit. Für das gebotene Material relativ günstig dazu.


    7 Wonders: Es wurde schon alles gesagt, was man dazu sagen kann. Sehr schön. Mein Exemplar war auch mehr als angemessen im Preis.


    Key West: War nicht auf meinem Schirm und wurde eher als Beileidsbekundung mitgenommen. Wurde aber sehr sehr sehr sehr positiv überrascht. Gelungenes Schatzspiel für Familien. Immer wieder gerne.


    Magnum Sal: Boah, unsere bislang einzige Partie hat sich wie Kaugummi hingezogen. Lag auch an einem Spieler, der trotz nur 5 Figuren nicht wußte, was er da tut. Die Regeln sind zwar an sich gut geschrieben, haben aber leider einen entscheidenden Fehler, der für eine überlange Partie sorgt. Man darf am Ende eines Durchgangs nämlich nicht bereits in der Warteschlange stehende Personen vom Brett entfernen. Dadurch können Wertungen im Durchgang 2 und 3 sehr viel schneller gemacht werden. Ich fands ok, darf man aber nicht mit Grüblern ohne Timer machen.


    Toscana: Weniger Wein- als Börsenspiel. Muß man mögen. Meine Gruppe mochte es nicht. Ich kam gut zurecht und würde beim nächsten Mal noch anders spielen, um die Zusatzaktionen zum Marktpreis besser nutzen zu können. Bei uns bewegte sich der Markt eher weniger.


    First Train to Nürnberg: Während ich den englischen Plan gar nicht mag, kommt Nürnberg ganz locker daher und ist in meinen Augen viel besser spielbar. Allerdings ist die Verbindung zwischen Fürth und Nürnberg oft spielentscheidend und man sollte in jedem Fall bei Teilabschnitten dabei sein. Kopfig, langwierig aber doch ordentlich.


    Alchemicus: Unsere Kennenlern-Partie dauerte knapp über 2 Stunden und war deutlich zu lang. Hat man den Spielmechanismus erst einmal begriffen, erkennt man auch, daß sich der Aufbau von Labors zeitlich kaum rentieren dürfte, wenn ein Mitspieler über das permanente Kartenziehen entsprechende Siegpunktkarten aufbaut und ausspielen kann. Bietet derzeit zu wenig für die Spieldauer, die auch nicht wesentlich verkürzt werden wird bei mehr Partien.


    Holzweg: Grubbe Media will den SOS Kinderdörfern helfen und hat einige Spiele auf den Markt geworfen. Alles "Klassiker" ohne Spieleautoren. Die deutschen Spiele werden mit Stäbchen gemacht und sollten früher einmal Streichholzspiele sein. Das Niveau der Spiele ist banal und die Hälfte der Spielregeln befasst sich mit Rätseln, bei denen man geometrische Gebilde oder Rechenaufgaben durch Umlegen von einem oder zwei Hölzchen lösen soll. Neun Live lässt grüßen. Allerdings sind diese Aufgaben soooooo leicht. Finger weg. Ach ja, in der Schachtel selbst wird übrigens nicht über Deutschland berichtet, sondern über Österreich. ist aber wohl das Gleiche. Zumindest für Grubbe Media. Oder hab ich was verpasst?


    Q-Jet: Der Ave Caesar-Clone aus Japan. Ist schon älter, gabs aber endlich mal zum vernünftigen Preis. Mir gefällts. Muß man aber natürlich in großer Besetzung spielen. Niedliche Metall-Raumschiffe.


    Cinco: Franjos bleibt sich treu. Hässlich wie die Nacht ist dieses Spiel. Dazu noch total unübersichtlich beim Zahlenkranz. Aber es funktioniert sehr gut und ist vor allem zu dritt ein sehr gelungenes 5-in-eine-Reihe-Spiel. Die 4er Coop-Version kann man sich knicken.


    Scho K.O.: Noch ein gutes 2-Personen-Spiel neben Avverso. Diesmal legt man Schokoladentafeln aneinander und übereinander und bildet dadurch möglichst große gleichfarbige Bereiche. Verkopft ist es nicht, aber man wird auch schon ein wenig gefordert. Doof, wenn man nur für einen selbst schlechte Karten nachzieht. Aber meist hat der Gegner dann auch das gleiche Problem :-)


    Firenze: Eines der leichteren Steding-Spiele und bislang sein beste. Zumindest von denen, die ich kenne. Sieht gut aus, hat zwar einen gewissen Glücksanteil bei der Kartenauslage, was aber für mich nicht ins Gewicht fällt. Je mehr Partien ich mache, desto gemeiner und vorausschauender kann ich planen. Funktioniert auch sehr gut zu zweit, da man hier den meisten Einfluß und die wenigste Wartezeit hat.


    Quirrly ABC: Ein Kinderspiel von Karsten Adlung. Buchstaben in Stapeln müssen gleichzeitig gesucht und in Reihenfolge sortiert werden. Wer gegen die Eltern spielt, lässt diese das Alphabet von z-a suchen. Spannend ist da was anderes für mich. Aber (leider?) mögen es die Testkinder bislang und das ist ja die Hauptsache. Das noch beigelegte Wortfinde-Spiel finde ich da schon interessanter, fällt aber bei Kindern wegen eines geringen Wortschatzes und Rechtschreibschwächen eher durch.


    Zack Zack: Ein Würfelspiel. Simpel und macht auch kurzzeitig Spaß, allerdings trägt dieser nicht über 11 Siegpunkte hinweg. Nach 6 Siegpunkten hätte Schluß sein sollen beim "Alle würfeln mit 3 Würfeln gleichzeitig und möglichst schnell, um eine vorgegebene Kombination zu schaffen". Ideal auch zum Schummeln.


    Findevier: Sehr unterhaltsame Memory-Variante. Das Ding in Zusammenhang mit Rotwein und Bier ist eine extrem lustige Mischung. Dazu tolles Material. Eine sehr positive Überraschung für mich, deren Kauf ich nicht bereuen werde und was bei mir im Stapel "Unverkäuflich" gelandet ist.


    Regatta: Eigentlich ein simples Kartenlegespiel. Durch das Material kommt allerdings schönes Segelfeeling auf. Optisch ein echter Augenschmaus. Komische quadratische Schachtel, die man nirgends richtig unterbringen kann. Macht aber auch in Erwachsenen-Runden mal Laune.


    Wobble: Logik meets Unvermögen. Auf einer kippenden Arena soll ein Ball simpel in Löcher gebracht werden, die sich in den Ecken befinden. Klappt aber nicht so einfach, auch wenn man Scheiben zur Gewichtsverlagerung an die Kanten legen kann. Schönes Geschicklichkeitsspiel mit netten Unwägbarkeiten und mindestens einer unkontrollierten Bewegung in jedem Spiel, die Mitspieler zu Lachtränen und den Verursacher in Wutausbrüche bringt. Trottelig war nur der Verlag, weil das aufgebaute Spiel nicht mehr in die Schachtel passt.


    Vidi: Ein weiteres Wortfindespiel. Man würfelt mit 19 Würfeln und schaut sich die Motive an. 2 Würfeloberseiten sollen dann von den Spielern zu einem zusammengesetzten Hauptwort verbunden werden. Die Motive müssen natürlich zu den abgebildeten Motiven irgendwie passen. In einer kreativen Runde ein Hit. Teilweise kommen echt abgefahrene Begriffe zu Tage. Hätte ich so nicht gedacht. Vor dem Vergnügen hat Gott (bzw. University Games) jedoch eine große Prüfung gestellt. Man muß alle Würfel selbst nach Vorgaben bekleben. Tut Buße, meine Schäfchen und bereut eure Sünden!


    Kariba: Leichtes Kartenablagespiel, bei dem man dem nachfolgenden Spieler nicht die Butter auf dem Brot gönnt. Karten mit einer Ziffer werden zentral in einen runden Kartenhalter gesteckt. Danach Kartenhand auffüllen. Gelingt es einem Spieler, Karten anzulegen, so daß mindestens drei gleiche Karten im Halter stecken (also 3x 5 z.B.), dann darf man sich die Karten der nächst kleineren Sorte (hier die 4er) nehmen und als Siegpunkte vor sich ablegen. Allerdings keine 3er oder sowas. Nur die direkt benachbarten niedrigeren 4er eben. Simpel, für Vielspieler keine Herausforderung. Trotzdem hatte eine Spielgruppe damit viel Freude, die aus Gelegenheitsspielern bestand. Dazu ne nette Optik.


    Time no Time: Wer noch das geniale Pommes Fritz von Jumbo kennt, kann aufatmen. Es gibt endlich einen neuen nervigen Timer, der bis zu 90 Sekunden lang rumpelt und an den Nerven zehrt. Das Spiel selbst arbeitet aber nicht mit Begriffen, sondern mit Bewegungsaktionen, die man ausführen soll. Wer Partyspiele mag, kann getrost zuschlagen. Neue Batterien sind aber Pflicht, weil sich das Gerät sonst schnell von alleine ausschaltet. Akkus kann man auch vergessen, die halten nicht lang genug.


    Grimaffen: Ein Kinderspiel, bei dem man sich verschiedene Sachen merken muß, die auf Karten stehen. Es kommt immer wieder eine neue Karte dazu (quasi wie bei Senso/Simon Says). Geräusche, Bewegungen, Grimassen... Wer schafft es, die Kombination bis zum Ende fehlerfrei zu absolvieren? Ganz nett für die Zielgruppe. Auch die Eltern haben sich gerne zum Affen gemacht.


    Kunterbunte Autorelli: Für die allerkleinsten. Farben erkennen, große Holzautos entsprechend schieben und sich Geschichten genau anhören, um dann die passenden Wagen zu ziehen. Die Kleinen ab 2,5 Jahren haben damit zwar anfangs noch kleine Probleme, aber die Lernkurve ist schnell zu sehen. Für -reine- Erwachsenenrunden ist das Ding natürlich nichts, aber das dürfte jedem denkenden Wesen über 10 Jahren auch klar sein. Auch dem St.Mountain :-)



    So, das war es erst mal nach den drei Wochen. Mehr gibts später auf unserer Webseite, wenn Essen nach und nach intensiv abgearbeitet wurde.

  • Hallo,


    nicht viel bis jetzt gespielt. Aber lest selbst:


    Rio de la Plata: Die erste Partie abgebrochen, weil es zu spät war. Eine Woche später nochmal gespielt. Dafür, dass es sich um Stadtbauspiel handelt, bekam man am Ende zu wenig SP für "gut" gebaute Viertel. Stattdessen tut es der Handel per Schiff sowie die Berufe (mit Zusatzfunktionen). Ist schwierig für mich zu beurteilen, weil ich es gerne mögen möchte. Brauch wohl noch 1 bis 2 Partien, um zu einer endgültigen Einschätzung zu bekommen. Ist komplex und dauert seine Zeit (min. 2 Stunden).


    Caravelas: Viel zu glücksabhängig. Der Ereigniskartenstapel bestimmt über Sieg oder Niederlage, vorausgesetzt alle spielen halbwegs gleich clever. Viel gibt es nicht zu endscheiden, trotzdem zu hohe Downtime für meinen Geschmack. Man könnte sicherlich den Glücksfaktor reduzieren, indem man alle Spieler mit gleichen Ereigniskartendecks ausstattet und so eine Häufung von "Flauten" verhindern kann, aber es hat uns insgesamt nicht so dolle gefallen, als dass wir uns jetzt ransetzten würden um es zu "fixen". Ist schon verkauft!


    Haggis & Triumvirate: Bin noch unschlüssig, denke aber das es ab und an auf den Tisch kommt (gilt für beide Spiele).


    Die verbotene Insel: Spielt sich locker als Ein- oder Ausstieg.


    Alien Frontiers: Hat Spaß gemacht. Ist kein Überspiel hat aber trotzdem ein gelungenes Setting. Man ist nur etwas arg benachteiligt, wenn man durch Würfelpech erst spät an neue Schiffe (Würfel) kommt. Da müsste es irgendwie eine andere Regelung geben.


    Nuns on the run: Eigentlich ja keine Neuerscheinung zu Essen, aber dort gekauft. Macht Spaß, ist kurzweilig und lädt zu mehreren Partien am Abend ein.


    Es warten noch: Target earth, Inca Empire, das 20. Jahrhundert, Thunderstone, The Resistance, Stichmesiter, Die Säulen de Erde: Das Kartenspiel.


    Ich warte noch auf: London, Onirim, 7 Wonders, Mylady und die Musketiere

  • Zitat

    Original von Oliver K.


    Danach ist jeder andere Spieler noch einmal an der Reihe, also gibt es bei 2-4 Spielern noch 1-3 Spielzüge nach dem Einleiten des Spielendes, dann folgt die Endabrechnung. Was ist daran quälend langwierig? Musst du mir mal erklären, ich verstehe es so nicht.


    .


    ´
    Schau mal hier auf der Geek so ging es bei unserer Partie auch und anscheinend steh ich mit der Meinung nicht allein. Kann sein, dass man es durch brilliantes Spiel kompensieren kann, aber dieses Rumgeeier, dass das Spiel so lange dauert bis der Stapel leer ist UND MAN DAFÜR ALS LETZTER KARTENNEHMER dafuer bestraft ist, das Spiel zu beenden, finde ich kontraproduktiv. Da finde ich so Spielmechansimen mit einer oder zwei versteckten Spielendekarten in den letzten 10 bis 20 karten spannender und effektiver

  • Hiho,


    Sehe ich jetzt nicht ganz so, denn wenn ich mit meiner letzten Aktion regiere habe ich doch gar kein Interesse dass das Spiel noch länger geht. Derjenige der regieren kann, wird das tun und das Spiel beenden.Wenn man die anderen Spieler ihre Karten spielen lässt UND sie dann noch regieren lässt hat man ganz sicher nichts davon.


    Atti

  • ANZEIGE
  • Es gibt jedoch Karten wie das Parlament, die dir zu Beginn deines Zuges erlauben zu wählen, ob du 0, 1 oder gar 2 Karten ziehst. Letztlich gehört das "Management" des Spielendes für mich entscheidend dazu, weil ausreichend Einflussmöglichkeiten vorhanden sind und Planung möglich ist.

    Einmal editiert, zuletzt von gugi ()

  • Hiho,


    Ich finde auch das die Spieler ausreichend Einfluss auf das Spielende haben. Und das auf BGG beschriebene Problem kann ich nicht nachvollziehen. Das ist imo mangelnder Erfahrung oder falscher Einschätzung der Lsge zuzuschreiben.


    Atti

  • Ich verstehe es auch nicht. Ich sehe auch nicht, wo man da bestraft wird, wenn man das Spielende einläutet. Situation abchecken, letzte Karte nehmen, Spielende einläuten, Stadt regieren - oder wenigstens Hand leer spielen. Danach dürfen die anderen Spieler auch noch mal versuchen was zu machen. Wenn die gerade Karten genommen haben, kriegen sie nur noch ihre Karten von der Hand, um keine Armut zu bekommen oder ihr Stadt regieren - wo haben die da einen Vorteil?

  • Meine bgg-Zensuren bisher gespielter Essen 2010 Spiele:


    - London 9
    - Troyes 8
    - Olympus 6
    - Haggis 7
    - Navegador 8
    - 7 Wonders 8
    - Thunderstone 7
    - Constantinopolis 7
    - First Train to Nürnberg 8
    - Minen von Zavandor 7
    - Glen More 8


    Gespannt bin ich noch auf (Zensuren sind Einschätzungen nach Regelstudium):


    - Dominant Species 9
    - Florenza 8
    - Rallyman 7
    - Porto Carthago 7
    - Vinhos 9
    - 51st State 6
    - Luna 7
    - Labyrinth 9
    - 1989 9
    - Master of Economy 7

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • Zitat

    Original von Sankt Peter


    (Zensuren sind Einschätzungen nach Regelstudium):


    ?(


    Nur Regel gelesen aber schon eine Note? Du machst mich echt fertig...


    Florenza: Mein eines von 4 absoluten Highlights! Bisher 3 Partien, alle unfassbar gut! Man sollte Zeit mitbringen (Fass aus dem Boden schlag-Partie in Willingen: von halb 4 bis 21h (mit 2 kurzen Pausen und einer Essenspause (ca. 45 Min.) - 2 Spielneulinge mit AP)


    Key Market: Ein anderes der angesprochenen Highlights. Extrem geniales Spiel um Ernte und Markt! Bisher nur eine Partie, aber die war ein Kracher! Allerdings haben wir einen Fehler gemacht, aber das machen wir halt beim näxten Mal anders. Hatte keine Auswirkungen auf das Spielgefühl.


    Vinhos: Highlight #3. Heute erste Partie zu zweit. Ich will nicht schon wieder einen Superlativ raushauen, obwohl er berechtigt wäre. Ich werde es aber wohl nie mit Spielern spielen, die anders als ich spielen - nämlich langsam.


    Die Spiele, die nur marginal abfallen zu meinen absoluten Highlights:


    Nürnberg: Bitte nicht so viel denken - oder schnell denken. Wenn man länger als 90 Minuten zu 4t braucht, wird es sicherlich zäh. Super Spiel!


    Troyes: Gefällt! Trotz des stimmigen Hintergrundes und der tollen Grafik kann ich in die Geschichte nicht eintauchen. Stört aber wegen der tollen Mechanismen nicht...


    Antics: In Willingen ausprobiert. Cooles Spiel! Toller Mechanismus mit den Aktionen! Etwas zu planerisch beim einsammeln der Beute und Blätter. Macht derbe Laune! (Dieses Spiel hab ich als einziges der Liste nicht selber...)


    7 Wonders: Ich mags sehr. Matthias C. (-> Lord of Photonentorpedos) hat mir in Willingen Fairy Tale gezeigt und ich war schon erstaunt wie viel sich da ähnelt. Besonders der Draftmechanismus ist ja mega-abgekupfert. Civman (-> Magic-Junkie und #3 in unserer RftG-Absackerrunde) konnte mir aber versichern, dass auch Fairy Tale da nicht weniger schamlos war.


    Was ich kürzlich sonst noch so spielte und was gefiel:


    20. Jahrhundert, Sun, Sea&Sand, Grand Cru, Ascension, Friesematenten, London, Mylady und die Musketiere, Wobble, Level X, Na so was, Arriala, De Vulgari Eloquentia (da bin ich mir aber noch nicht so ganz sicher...)

    Einmal editiert, zuletzt von ode ()

  • Zitat

    Original von ode
    Florenza: Mein eines von 4 absoluten Highlights! Bisher 3 Partien, alle unfassbar gut! Man sollte Zeit mitbringen (Fass aus dem Boden schlag-Partie in Willingen: von halb 4 bis 21h (mit 2 kurzen Pausen und einer Essenspause (ca. 45 Min.) - 2 Spielneulinge mit AP)


    ?(


    17 Stunden für 1 Partie? Du machst mich echt fertig ...


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Zitat

    Original von ode
    ...
    7 Wonders: Ich mags sehr. Matthias C. (-> Lord of Photonentorpedos) hat mir in Willingen Fairy Tale gezeigt und ich war schon erstaunt wie viel sich da ähnelt. Besonders der Draftmechanismus ist ja mega-abgekupfert. Civman (-> Magic-Junkie und #3 in unserer RftG-Absackerrunde) konnte mir aber versichern, dass auch Fairy Tale da nicht weniger schamlos war.
    ...


    Nur mal so zur Richtigstellung: Der Draftmechanismus kommt aus der Sammelkartenecke (Stichwort "Boosterdraft") und wurde bereits ab 1994 in Magic-the-Gathering-Turnieren eingesetzt!


    Fairy Tale ist von 2004, RftG ist 2007 erschienen.

  • ANZEIGE
  • Das ist richtig und mir mittlerweile klar. Und genau das wollte ich auch andeuten.


    Nur RftG passt da nicht rein, denn da wird nicht gedraftet. Ich wollte bloß andeuten, dass Matthias, Thomas und ich in Willingen so manchen Abend nach der Galaxy gerannt sind...

  • Selbst RftG hat eine Draft-Regel. Irgendwo im Grundset oder der ersten Erweiterung. Fand ich eigentlich ganz spannend, leider konnte ich aber niemanden davon begeistern.


    Möge der Prestige-Marker mit Dir sein!

  • Zitat

    Original von Cyberian


    Nur mal so zur Richtigstellung: Der Draftmechanismus kommt aus der Sammelkartenecke (Stichwort "Boosterdraft") und wurde bereits ab 1994 in Magic-the-Gathering-Turnieren eingesetzt!


    Fairy Tale ist von 2004, RftG ist 2007 erschienen.


    Nun ja, was willst Du da richtig stellen? Etwas anderes hat doch Ode (indirekt) auch nicht gesagt. Außer das er das Datum weggelassen hat. :-)


    Gruss
    Thomas

    Einmal editiert, zuletzt von civman ()

  • Zitat

    Original von MatthiasC
    Möge der Prestige-Marker mit Dir sein!


    Ich höre immer noch euer Aufstöhnen, wenn ich mal wieder die erste Prestige-Karte gespielt habe... Mäschtisch!!!!

    Einmal editiert, zuletzt von ode ()

  • Rallyman
    Geniale Rennsimulation. Bei jedem Spiel findet man eine neue Strategie um konstant besser zu werden.


    K2
    Bringt das Bergsteigen und das Risiko gut rüber. Auch das warten auf gutes Wetter und dann den Gipfel stürmen ist gut eingebunden. Und dann das hoffen das beide Bergsteiger wieder heil vom Berg kommen.


    Thunderstone DL
    Neue Monster,Helden,Seuchen und Schätze. Juhuu :)


    Perpetual-Motion Machine
    Nettes kurzes Spiel. Immer wieder dabei.

  • ANZEIGE
  • Hallo erstmal. Nachdem ich doch schon seit geraumer Zeit hier mitlese, dachte ich mir, dass es im Rahmen der diesjährigen Messenachberichtserstattung doch ein ganz guter Zeitpunkt wäre, mich hier auch mal zu Wort zu melden.


    Hier ein paar kurze Einschätzungen:




    7 Wonders:


    Meiner Ansicht nach völlig überschätzt. Im Grunde besteht das Spiel doch nur daraus, Runde für Runde das bestmögliche aus den erhaltenen Karten rauszuholen. Mit Taktik hat das für mich persönlich wenig zu tun. Ich bekomme einen Stapel Karten und wähle das geringste „Übel“. Ich kann in keinster Weise beeinflussen welche Karten ich bekomme. Habe ich das Pech, dass andere Spieler ähnliche Karten wie ich sammeln, schaue ich unter Umständen völlig in die Röhre. Wir hatten unter anderem ein Spiel dabei, in denen einer unserer Mitspieler durch die Züge der Anderen nicht eine einzige! militärische Karte ausspielen konnte, weil schlichtweg keine bei Ihm ankam (egal ob ausgespielt, abgeworfen oder als Weltwunderteil verbaut). Unverschuldet bei jeder Militärwertung Minuspunkte schlucken zu müssen sorgt sicher nicht gerade für Begeisterungsstürme. Das mag ein Extrembeispiel darstellen, zeigt aber meiner Ansicht nach gut die Willkür, die durch eine ungleichmäßige Kartenverteilung teilweise Einzug ins Spiel halten kann. Alles in Allem ein Spiel, welches ich ohne zu murren wieder mitspielen würde, aber von meiner Seite aus kann ich genauso gut darauf verzichten. Ich verstehe den Hype nicht (genauso wenig wie damals bei Dominion).



    Asara:


    Ein Spiel, welches ich zugegebenermaßen nur aufgrund des Autorenduos erworben habe.
    Sicherlich nichts weltbewegendes, aber trotz der geringen Spielzeit bietet das Spiel (in der Expertenvariante) eine doch recht ansprechende Entscheidungsvielfalt. Vor allem die Konkurrenz um die jeweiligen Wertungen (Menge der Türme, Höhe usw.) zum Spielende hin, ist bei unseren bisherigen Spielen gut angekommen. Guter Lückenfüller.



    Weitere Käufe seitens unserer Spielrunde:


    Schwarzer Freitag, Fürstenfeld, Die Händler, Luna, Inca Empire, Rattus Erweiterung, Khan, Nürnberg, Sand, Sea + Sand, Key Market, Antics, After Pablo, Master of Economy, Tikal 2, Sobek, Die Minen von Zavandor, Der Pate, Rio de la Plata, Troyes, Charon Inc., Bankog Klongs und das ein oder andere Spiel, das ich sicher vergessen habe.


    Die entsprechenden Kurzbewertungen folgen Stück für Stück.

  • zu 7 Wonders... ich find es kein Überflieger aber trotzdem eines der besseren Spiele dieser Messe. Zu deinen Kritikpunkten möchte ich kurz was anmerken:
    Klar sind Minuspunkte ärgerlich, aber wenn ich merke, dass meine Gegner Armeen besitzen, die ich so oder so nicht überbieten kann, lass ich das ganz bleiben, losgelöst davon, ob überhaupt Armeekarten bis in meine Hand wandern. Im allerschlimmsten Fall sind das am Ende der Partie -6 Punkte... was meiner Ansicht nach mit einer einzigen Karte reingeholt werden kann, ob nun blau oder grün. Das Spiel lebt ja nicht nur von der eigenen Auslage, sondern davon, sich entsprechend meiner zwei Kontrahenten anzupassen und sich strategisch neu zu orientieren. Wenn einer stur nach dem Schema ff seine Auslage erweitern will, fällt er wohl siegpunkttechnisch auf die Schnauze.
    Es ist aufgrund der Kartentexte zwar etwas mühsam, jedoch schaue ich jeweils bei meinen Gegner auch darauf, welche Karten sie gratis ausspielen könnten und schnappe so Siegpunktkarten weg. Auch hier natürlich immer ein Abwägen, ob sich das lohnt oder nicht.


    Aus meiner Sicht würde ich das ganze nochmals versuchen und entsprechend reagieren. Eventuell hilfts, wenn nicht, ist dir niemand böse... es gefallen nun nicht alle Spiele allen Spielern gleich gut... und das ist auch gut so :peace:

  • Zitat

    Original von Jackyl
    Im allerschlimmsten Fall sind das am Ende der Partie -6 Punkte... was meiner Ansicht nach mit einer einzigen Karte reingeholt werden kann.


    Das ist so nicht ganz richtig. Ich habe anfangs auch so gedacht. Aber das entscheidende sind die Pluspunkte, die die anderen bekommen. Wenn ich 6 Minuspunkte beim Militär bekomme und mein Mitspieler 18 Pluspunkte, dann sind das schon 24 Punkte Unterschied und diese sind dann doch sehr schwer zu holen.
    Das Miltär ist schon sehr stark. Häufig kann man mit nur 3 Karten 24 Punkte Differenz raus holen und davon sind wohl gemerkt 2 Karten nicht in der dritten Phase gespielt, wo es "normal" ist viele Punkte mit einer Karte zu holen.
    Man muss schon ziemlich aufpassen, dass man den Mitspielern nicht zu leicht die militärische Übermacht überlässt, anfangs habe ich das auch so geacht wie Du, bin aber mittlerweile des öfteren damit auf die Nase gefallen.
    Für mich ist 7 Wonders ein herausragend gutes Spiel. Sicherlich kann ich Kartenpech haben, aber gerade bei wenigen Spielern habe ich schon ziemlichen Einfluss darauf was ich an Karten bekomme, weitergebe und wahrscheinlich auch wieder bekomme.


    Viele Grüße,


    Rene'

    There is freedom - just behind the fences we build ourselves.

  • Normalerweise müsste man bei 7 Wonders das Spiel automatisch verlieren wenn man 6 Minuspunkte bekommt, denn dann habe ich jeden Krieg verloren und ohne eigenes Land = kein Weltwunder. Aber es ist ja nur ein einfaches Spiel und Raum für die 1. Erweiterung braucht es ja auch für 2011.

  • Zitat

    Original von gimli043
    Das Miltär ist schon sehr stark. Häufig kann man mit nur 3 Karten 24 Punkte Differenz raus holen und davon sind wohl gemerkt 2 Karten nicht in der dritten Phase gespielt, wo es "normal" ist viele Punkte mit einer Karte zu holen.
    Man muss schon ziemlich aufpassen, dass man den Mitspielern nicht zu leicht die militärische Übermacht überlässt...


    So sehe ich das auch. Nicht die Minuspunkte sind das Kernproblem, sondern die Punkte, die die benachbarten Spieler dadurch einsacken.


    Versteht mich nicht falsch, ich möchte das Spiel keinesfalls schlecht reden, mich stört lediglich die Tatsache, dass ich nur sehr beschränkt Einfluss darauf nehmen kann, welche Karten letztendlich bei mir ankommen. Wenn es ganz schlecht läuft - und davon ist natürlich nicht nur der militärische Bereich betroffen, sind die Karten, die für mich tatsächlich relevant gewesen wären, längst von meinen Mitspielern rausgefischt worden. Entweder weil sie sie selbst ausgespielt haben, oder weil sie abgeworfen/verbaut wurden, da der Nutzen für den/die nachfolgenden Spieler natürlich sichtbar ist. Aufgrund der Vielzahl der Punkte liefernden Karten lässt sich das natürlich abmildern, frei nach dem Motto: Bau ich halt stattdessen Gebäude XY, das bringt mir auch meine Punkte. Aber für mich persönlich bleibt in solchen Momenten letztendlich ein gewisser fahler Beigeschmack, der das allgemeine Spielgefühl in meinen bisherigen Testpartien (die keinesfalls alle derartig extrem ausfielen) etwas getrübt hat.

  • Hier meine Käufe:


    Bereits gespielt:


    -Jäger der Nacht: Da ich es nicht für ein Spiel der Kategorie "Werwölfe von Düsterwald" halte, hatten wir richtig Spaß! Zu siebt war es am besten, aber auch zu viert hat es uns Spaß gemacht!


    -Der Pate: War zu viert gut, ich bin auf eine Zweier-Partie gespannt!


    -Troyes: Einmal gespielt, tolle neue Elemente


    -Merkator: Ist unterschiedlich angekommen! Ich find's toll!


    -Junta - Viva el Presidente!: Zu dritt hat's Spaß gemacht, sehr kurzweilig und fies!


    -Thunderstone: Die erste Partie fand ich interessant, ob es besser ist als Dominion, muss sich zeigen!


    -Ranking: Zweimal gespielt, macht Spaß, lebt meiner Meinung nach von den Erklärungen! Wenn man sich hier Mühe gibt, wird es wirklich witzig!


    -Sobek: Ist kein schlechtes Spiel, sieht auch toll aus, hat bei uns aber in keiner Besetzung gezündet! Wird wieder verkauft!


    -Friesematenten: War mir zu viert zu chaotisch, mal schauen, wie es zu zweit wird!


    -Fürsten von Catan: Gelungene Neuauflage! Sieht super aus und spielt sich besser denn je!


    -Haggis: Da muss ich noch ein paar Partien spielen, um die richtige Taktik herauszufinden! Aber: Tichu zu zweit, geil!


    -Triumvirate: Hier gilt das selbe, der Kartendurchlauf ist sehr schwer zu durchschauen!


    -7 Wonders: Bombe!


    -Stichmeister: War zu chaotisch! Stichspiele gibt's wahrlich bessere!


    -King Up!: Dreimal zu viert gespielt! Einfach und gut!


    -Safranito: Zweimal zu viert gespielt! Sieht toll aus, funktioniert super, macht Spaß! Echt gut!


    -Geistesblitz: Man muss ganz schön um die Ecke denken (oder eben nicht!) Guter Absacker!



    Bisher ungespielt:


    -Navegador
    -Fürstenfeld
    -Luna
    -Das 20. Jahrhundert
    -Asara
    -Bohnanza - Fun & Easy
    -Mutterböhnchen
    -Famiglia
    -Neue Welten
    -Dominion - Blützeit
    -Boxxy
    -Take it or leave it
    -Qwirkle
    -Hansa Teutonica - Osterweiterung
    -Fabula
    -Lupusburg
    -Smallworld - Keine Panik!
    -Agricola - Tannenbäumchen Deck
    -Agricola - Gamer's Deck


    Gruß,


    rocketboy!

  • - 7 Wonders: Ernüchtert. Vor ein paar Wochen noch 9/10 gegeben, jetzt 7/10. Macht Spass, aber mir fehlt die Strategie. Spielreiz sinkt von Partie zu Partie.


    - Luna: Hätte nicht gedacht, dass es mir gefällt, weil alles ein wenig konstruiert wirkt, aber ja: Ganz nett. 7/10


    - Key West: Viele Strategien möglich, aber einige fühlen sich ähnlich an. Andererseits dafür natürlich einfacher in der Erklärung. 6/10


    - Gran Cru: Problem ist die 4 Aktionen Strategie, deshalb nur 5/10


    - 20.Jahrhundert: Naja, eine Versteigerung nach der anderen. Mag ich normalerweise schon aber hier hat es mich nicht überzeugt. 5/10


    - Asara: Schönes Familienspiel und für diese Zielgruppe sehr gut. Mir fehlt was. 6/10


    - Die Minen von Zavandor: Viele Strategien, sehr interaktiv und wenig Glück bei angenehmer Spieldauer. Was will man mehr? 9-10/10


    - Jäger der Nacht: Für die Zielgruppe gut. Ich falle teilweise da rein, d.h. hat Spass gemacht. 7/10


    - Navegador: Sehr gut! Muss ich noch öfters spielen. Wenig Glück, angenehme Spieldauer. 8/10 mit Potential nach oben.


    Es fehlen noch einige potentielle Kracher, aber das für meinen Geschmack beste Spiel bisher: Minen von Zavandor (aber man muss es öfters spielen, Spielreiz steigt von mal zu mal. Zu viert am besten). Navagador konnte ebenfalls überzeugen, da fehlen mir noch ein paar Partien um mit Sicherheit sagen zu können, dass es ein Kracher ist.

  • Zitat

    Original von Winterfeld


    Versteht mich nicht falsch, ich möchte das Spiel keinesfalls schlecht reden, mich stört lediglich die Tatsache, dass ich nur sehr beschränkt Einfluss darauf nehmen kann, welche Karten letztendlich bei mir ankommen.


    Hallo Winterfeld,


    das ist der Dreh- und Angelpunkt des gesamten Spiels - wenn Dich das stört, ist es einfach kein Spiel für Dich!


    Nicht jedem muss jedes Spiel gefallen, aber dann sollte man das einfach sagen und gut ist's.

  • ANZEIGE
  • 7 Wonders
    Gekauft - gleich gespielt - kam an wie Dominion - kommt immer noch ab und an auf den Tisch.


    Troyes
    Gekauft und noch nicht gespielt


    London
    Gekauft und schon 2 x gespilelt - guter Kauf


    Navegador
    Gekauft und noch nicht gespielt


    Innovation
    Auf der Messe nicht bekommen, inzwischen per Math-Trade bekommen aber noch nicht gespielt


    Vinhos
    Nach der Messe gekauft und noch nicht gespielt


    The Resistance
    Gekauft und noch nicht gespielt


    Haggis
    Gekauft und gespielt - ein Gutes


    Merkator
    Gekauft und noch nicht gespielt


    Norenberc
    Gekauft und noch immer nicht gespielt.


    Grand Cru
    Gekauft und noch nicht gespielt.


    Triumvirate
    Gekauft und gespielt - ein Gutes.


    Famiglia
    Gekauft und gespielt - ein Gutes.


    Poseidon
    Gekauf und noch nicht gespielt.


    High Frontier
    Nicht gakauft aber inzwischen bestellt.


    First Train to Nuremberg
    Gekauft und noch nicht gespielt.


    Railroad Barons
    gakauft und noch nicht gespielt. Etwas enttäuscht darüber, dass die korrigierte deutsche Regel immer noch nicht vorliegt.


    1880 China
    Gekauft und noch nicht gespielt.


    Hive - The Ladybug
    Gekauft, ins Spiel einsortiert und noch nicht gespielt.


    Hansa Teutonica - Osterweiterung
    Gekauft, ins Spiel einsortiert und noch nicht gespielt.



    Hamburgum - Antwerpia
    Gekauft, ins Spiel einsortiert und noch nicht gespielt.



    Funkenschlag - Russland / Japan
    Gekauft, ins Spiel einsortiert und noch nicht gespielt.



    Winsome Games Essen Set
    Gekauft und noch keines davon gespielt.


    Bezier Games Essen Set
    Gekauft und noch keines davon gespielt.


    AoS-Team Essen Set
    Gekauft und noch keines davon gespielt.



    Aber ich werde bestimmt alles bald spielen 8-)

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

    ______________________________

    I'm old enough to know what's wise
    and young enough not to choose it

    Einmal editiert, zuletzt von Herbert ()

  • 7 Wonders = Dauerbrenner und meistgespieltes Spiel seit ESSEN 2010. Einzig die Kartenhüllen nerven, aber noch nicht genug, als dass ich die alle wieder austüten oder zerschneiden wollte. Nach über 20 Partien bin ich nun dabei, in meinen Folgespielpartien die B-Seiten zu erkunden. 35 Euro, die sich trotz der Materialmängel gelohnt haben.


    Stronghold Undead = Bisher ungespielt geblieben. Gab seit dem mit Twilight Struggle, Path of Glory und Earth Reborn andere 2-Personen-Spiele, die mich mehr gereizt haben. Bin mir noch unschlüssig, ob sich der Aufwand für das Spiel wirklich lohnt, um aus dem unausgewogenen Stronghold ein besseres Stronghold zu machen.


    High Frontier = Einen Tag für eine Erstpartie Zeit genommen und davor ein paar Abende fürs Regelstudium und danach ein paar Stunden, um offene Fragen für mich zu klären und das Spiel in seinen Mechanismen wirklich zu verstehen. Hat sich gelohnt, weil selten habe ich so ein faszinierendes SF-Erlebnisspiel gespielt. Aber ganz klar nur für Freaks!


    Freeze = Leider eine potentielle Spielrunde verpasst, wobei mir danach zugetragen wurde, dass dort der Funke nicht recht übergesprungen sei. Mit dieser Vorbelastung wird es wohl schwierig, dem Spiel in sich überschneidender Spielrunde eine zweite (und für mich eine erste) Chance zu geben. Schade.


    Speech & The Resistance = Noch ungespielt und wartet auf die richtige Spielrunde.


    Luna = So vier Mal bisher gespielt, aber immer nur mit vorgegebener Aufstellung, weil Erstspieler dabei waren. Da ist der Ablauf in den ersten Runden schon fast vorgegeben. Inzwischen weiss ich auch, dass ich es in den ersten drei Partie falsch gespielt habe, weil man nur von der passenden Insel sich aufs passende Tempel-Plättchen des Tempel-Pfades setzen darf und eben nicht beliebig. Wartet auf Revanche-Partien, immer noch gut mit dem Zeug zum Klassiker.


    Antics! = Zwei Mal gespielt und beide Partien waren eher dröge, weil jeder für sich an seinem Aktions-Ameisenhügel gebaut hat und auf dem Spielplan nicht viel abging und wenn doch, war man entweder schneller oder langsamer als die Mitspieler und dann war das Spiel schon zu Ende. Schade eigentlich.
    Escape from the Aliens in outer Space = Ein Spiel, das nicht überall so gut ankommt, wie ich mir das vorgestellt habe. Lebt davon, dass man es zügig spielt und hängt, wenn sich jemand nicht entscheiden kann, wohin er denn nun geht. Noch gebe ich die Hoffnung für das Spielprinzip aber nicht auf.


    Zombie in my Pocket = Nach der Messe einmalig gespielt und da sprang der Funke nicht über, weil es vielen zu sehr Ami-Trash war.


    Survive = Einmal gespielt und dabei zu holprig erklärt, so dass es sich im Spielverlauf zu sehr zog, um noch atmosphärisch zu sein. Klarer Verkaufskandidat für mich.


    Vinhos = Zweifach gespielt und gefällt mir immer besser, auch wenn die Regelhürde kein Zuckerschlecken ist und ausreichend Sitzfleisch der Mitspieler benötigt.


    Verbotene Insel = Als Pandemie Ultralight fast schon zu seicht, um noch spannend zu sein. Da die Karten alle offen auf den Tisch liegen, denkt man zu sehr für seine Mitspieler, obwohl es kaum was zu denken gibt. In Nichtspieler-Runden sicher ok, aber warum sollte man in Nichtspieler-Runden überhaupt was spielen wollen?


    Fazit in Kurzform


    +++ 7 Wonders
    +++ High Frontier


    ++- Vinhos
    ++- Luna
    ++- Escape from the Aliens in Outer Space


    ??? Stronghold Undead
    ??? Freeze
    ??? Speech
    ??? The Resistance


    +-- Zombie in my Pocket
    +-- Antics


    --- Survive
    --- Verbotene Insel


    Somit halten sich die guten und schlechten Spiele aus ESSEN 2010 bei mir die Waage. Aber wer weiss, eventuell funktioniert ein schon abgeschriebenes Spiel in passender Runde doch noch. Bis es soweit kommt, ziehe ich andere Spiele vor, die mehr Potential versprechen.


    Cu / Ralf

    Open your eyes, time to wake up - enough is enough is enough is enough!

  • Von den Essen Spielen werden nur mehr 7 Wonders und Minen von Zavandor gespielt. Schätze mal, dass beide Spiele Evergreens werden.
    Navegador, K2, Vinhos und De Vulgari Eloquentia haben aber auch gut gefallen.

  • 7 Wonders: 21 x gespielt - klasse Spiel für zwischendurch oder als Absacker oder in mehrere Runden für den Abend, ein Essen-Highlight - 9/10


    Asara: 3 x gespielt - sehr schönes Spiel, noch nicht so oft gespielt, da ich es noch nicht so lange besitze - 8/10


    Automobile: 3 x gespielt - ein echter Wallace schöne verzahnte Mechanismen, super, auch dieses besitze ich erst einen guten Monat, daher erst 3x gespielt - 9/10


    Die Säulen der Erde - Das Kartenspiel: 3 x gespielt - der Mechanismus ist innovativ und definitiv interessant, aber ich bin mir immer noch nicht sicher ob er wirklich gut ist. Wenn man Pech hat bekommt man kaum eigene Karten auf die Hand und hat dann keine Chance gegen Mitspieler, die viele eigene Karten auf der Hand haben. - 6/10


    Merkator: 8 x gespielt - von den großen Rosenberg's defintiv das abstrakteste. Ein gutes Spiel, aber keines das mich begeistert - 7/10


    Nürnberg - Die Zünfte der Stadt: 8 x gespielt - sehr gutes Spiel, das allerdings ein, zwei Partien braucht um dahinter zu steigen. Einen Abzug gibt es, weil ungünstige Auslagen der Zunftmeister das Spiel ziemlich ausbremsen können. Sprich, wenn alle Waren gleich viel kosten, dann passiert häufig in diesen Runden nicht viel. - 8/10


    Perpetual-Motion Machine: 2 x gespielt - selbst gebastelte Variante. Das Spiel ist nicht schlecht, kann sich aber ziehen. - 6 / 10


    Target Earth: 6 x gespielt - da werden die alten X-COM Erinnerungen wieder wach. Spiel macht tierisch Spaß, ist aber einen Tick zu glücksabhängig und einen Tick zu einfach. Wir sind bisher noch nicht dazu gekommen die semi-kooperative Variante zu testen, dadurch dürfte es schwieriger werden. Bisher haben wir alle 6 Spiele in verschiendenen Spielerzahlen und Schwierigkeitsstufen gewinnen. - 8/10


    Troyes: 8 x gespielt - Wahnsinn, dass bei den ganzen Würfelspielen der letzten Zeit immer wieder neue und immer wieder gute Ideen auftrauchen. Nach Yspahan, Stone Age und IWdZ - Würfelspiel nun das vierte Würfelspiel, das mich begeistert. Mein Lieblingsspiel der Essenspiele. - 10/10

    There is freedom - just behind the fences we build ourselves.

    Einmal editiert, zuletzt von gimli043 ()