Caylus Magna Carta

  • Ich lese jetzt schon seit Wochen in der spielbox, daß CMC nächste Woche erscheinen soll. Jede dieser angekündigten Wochen wurde bisher überschritten. Gibt es denn jetzt endlich einen realistischen Releasetermin?


    Oder ist etwa wieder die ganze Produktion nicht verkaufbar gewesen? :-)

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

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  • Ich lese jetzt schon seit Wochen in der spielbox, daß CMC nächste Woche erscheinen soll. Jede dieser angekündigten Wochen wurde bisher überschritten. Gibt es denn jetzt endlich einen realistischen Releasetermin?


    Oder ist etwa wieder die ganze Produktion nicht verkaufbar gewesen? :-)

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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  • Das würde mich ja auch mal interessieren,auf dieses Spiel warte ich schon sehnsüchtig.
    Mein Spielehändler des Vertrauens meinte er hätte es, (so Gott will) Ende nächster Woche im Laden.

  • Das würde mich ja auch mal interessieren,auf dieses Spiel warte ich schon sehnsüchtig.
    Mein Spielehändler des Vertrauens meinte er hätte es, (so Gott will) Ende nächster Woche im Laden.

  • Nö.leider noch immer nicht.
    Er murmelt zwar immer was von Ende Mai aber der ist ja vorbei und einen neuen Termin hatte bis vorige Woche Freitag nicht.
    Also heißt es weiter warten.... :tap2:

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  • Nö.leider noch immer nicht.
    Er murmelt zwar immer was von Ende Mai aber der ist ja vorbei und einen neuen Termin hatte bis vorige Woche Freitag nicht.
    Also heißt es weiter warten.... :tap2:

  • wobei Magna Carta hier nicht von ProLuo "versägt" wurde ;)



    Apropos ProLudo: Was macht eigentlich die DngeonTwister 3-4Personen-Erweiterung, welche schon vor 2 Monaten angekündigt war...?!

  • wobei Magna Carta hier nicht von ProLuo "versägt" wurde ;)



    Apropos ProLudo: Was macht eigentlich die DngeonTwister 3-4Personen-Erweiterung, welche schon vor 2 Monaten angekündigt war...?!

  • jup...in einer anderen Sprache und bei einem anderen Vertrieb scheint die erweiterung keine Probleme bereitet zu haben....

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  • jup...in einer anderen Sprache und bei einem anderen Vertrieb scheint die erweiterung keine Probleme bereitet zu haben....

  • 12spiel scheinen aber auch die einzigen zu sein, die es führen. Wie geht denn das? Scheinen ja ziemlich direkt an der Quelle zu sitzen - sozusagen auf der anderen Straßenseite!

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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  • 12spiel scheinen aber auch die einzigen zu sein, die es führen. Wie geht denn das? Scheinen ja ziemlich direkt an der Quelle zu sitzen - sozusagen auf der anderen Straßenseite!

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  • Und hat es sich schon jemand gekauft?


    Lohnt sich das Spiel. Neige mittlerweile dazu, daß das Brettspiel ausreicht. Oder lohnt sich eine "Doppelanschaffung"?

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  • Und hat es sich schon jemand gekauft?


    Lohnt sich das Spiel. Neige mittlerweile dazu, daß das Brettspiel ausreicht. Oder lohnt sich eine "Doppelanschaffung"?

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  • Zitat

    Original von Sankt Peter
    Und hat es sich schon jemand gekauft?


    Lohnt sich das Spiel. Neige mittlerweile dazu, daß das Brettspiel ausreicht. Oder lohnt sich eine "Doppelanschaffung"?


    Ich hab's schon im März gespielt.
    In SB-Online gab's einen Thread dazu, da hatte ich Dir am 5.4. direkt dazu geantwortet.
    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

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  • Zitat

    Original von Sankt Peter
    Und hat es sich schon jemand gekauft?


    Lohnt sich das Spiel. Neige mittlerweile dazu, daß das Brettspiel ausreicht. Oder lohnt sich eine "Doppelanschaffung"?


    Ich hab's schon im März gespielt.
    In SB-Online gab's einen Thread dazu, da hatte ich Dir am 5.4. direkt dazu geantwortet.
    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Ja stimmt - Du hattest folgendes geantwortet:


    Zitat


    Warbear:
    Ich habe Caylus Magna Carta schon gespielt. Es hat gut funktioniert und bringt das Spielgefühl von Caylus gut rüber, aber in meinen Augen ist es nur ein "kleiner leichter" Ableger von Caylus, als Einstieg geeignet für diejenigen, die Caylus (noch) nicht haben, weil es ihnen zu komplex zu sein scheint.


    Wer Caylus schon hat und mag, den bringt m.E. CMC nicht weiter (andersrum schon eher). Und eine Spieldauer-Ersparnis von vielleicht einer halben Stunde halte ich für nicht für ein Kaufargument. Ich jedenfalls brauche es nicht auch noch ...


    Wollte jetzt, wo es anscheinend offiziell erhältlich ist, noch ein paar Meinungen von anderen Spielern hören. :-)

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  • Ja stimmt - Du hattest folgendes geantwortet:


    Zitat


    Warbear:
    Ich habe Caylus Magna Carta schon gespielt. Es hat gut funktioniert und bringt das Spielgefühl von Caylus gut rüber, aber in meinen Augen ist es nur ein "kleiner leichter" Ableger von Caylus, als Einstieg geeignet für diejenigen, die Caylus (noch) nicht haben, weil es ihnen zu komplex zu sein scheint.


    Wer Caylus schon hat und mag, den bringt m.E. CMC nicht weiter (andersrum schon eher). Und eine Spieldauer-Ersparnis von vielleicht einer halben Stunde halte ich für nicht für ein Kaufargument. Ich jedenfalls brauche es nicht auch noch ...


    Wollte jetzt, wo es anscheinend offiziell erhältlich ist, noch ein paar Meinungen von anderen Spielern hören. :-)

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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  • Also ich glaube mich würde stören, daß das SPielfeld aus Karten gebildet wird und somit immer der Gefahr ausgesetzt ist zu verrutschen.


    Ich finde die Calyus Brettspielversion bezüglich Material, Grafik, ... sehr stimmig. Mir ist eigentlich noch nicht so ganz klar, auf welche Zielgruppe CMC abgestellt ist? Die Urlauber vielleicht, weil die Schachtel kleiner und leichter ist? Na ja, auch die Caylus Schachtel passt locker in einen Koffer...


    Bin mal auf Deinen Spielbericht gespannt.

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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  • Also ich glaube mich würde stören, daß das SPielfeld aus Karten gebildet wird und somit immer der Gefahr ausgesetzt ist zu verrutschen.


    Ich finde die Calyus Brettspielversion bezüglich Material, Grafik, ... sehr stimmig. Mir ist eigentlich noch nicht so ganz klar, auf welche Zielgruppe CMC abgestellt ist? Die Urlauber vielleicht, weil die Schachtel kleiner und leichter ist? Na ja, auch die Caylus Schachtel passt locker in einen Koffer...


    Bin mal auf Deinen Spielbericht gespannt.

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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  • So,heute hab ich es 2x spielen können und kann mal einen kleinen Peep drüber schreiben.


    Zuerst mal die größeren Unterschiede zum Brettspiel:


    -Es gibt keine Günste mehr.
    -Man spielt nur noch mit dem Vogt,der Sehneschall entfällt.
    -Gold ist ein Rohstoff Joker und entspricht einen beliebigen anderen
    Rohstoff,sowohl beim Errichten eines Gebäudes als auch beim Bauen des
    Schlosses.
    -Hat ein Spieler gepasst wird für die anderen Spieler das Einsetzen von
    Arbeitern nicht teurer.
    -Man macht alle relevanten Aktionen jetzt in Phase 2,also Arbeiter setzten,Gebäude/Prestigegebäude bauen.
    -Es gibt keine Spezialgebäude mehr,wie die Brücke,Stall,Wirtshaus usw...



    Ablauf:
    Vorbereitung:
    Man legt je nach Spieleranzahl 2-4 neutrale Gebäude auf den Tisch,auf diese Weise wird der Bau der Strasse begonnen.Der Vogt kommt auf die letzte gelegte Karte.
    Über der Strasse legt man die Brückenkarte (legt die Reihenfolge zum Passen und Vogt versetzen fest) und die Schlosskarte.
    Die Schlosskarte ist eigentlich sinnlos,schaut halt schön aus,und erinnert die Spieler an die Kosten für einen Teil des Schlosses.
    Die Prestigegebäude werden offen beiseite gelegt.
    Die Prestigeplättchen werden nach Wert sortiert.Sie symbolisieren das Schloss und können am Ende jeder Runde in beliebiger Menge gegen je ein Nahrung/Holz/Stein Paket getauscht werden.Dabei muss die Reihenfolge beachtet werden,zuerst der Bergfried(4 PP),Mauerwerk (3PP), Türme (2 PP).Man fängt also mit dem wertigeren an.
    Jeder Spieler bekommt seine Karten in der Spielerfarbe (12 Stück),seine Figuren, 2 Nahrung,2 Holz und 4 Denar.
    Die Karten (repräsentieren die Gebäude) werden gemischt und jeder Spieler nimmt 3 Karten auf die Hand. Es gibt hier die einmalige Gelegenheit alle seine Karten abzulegen und 3 neue zu ziehen.Abgelegte Karten werden offen auf den Ablagestapel des jeweiligen Spielers gelegt.
    Alle Karten sind auf der Rückseite automatisch Wohngebäude,nutzt man also den Notar,dreht man dann in seinen Zug einfach eine eigene Karte um,bezahlt die Kosten und hat das Wohngebäude.


    Spielverlauf:


    Phase1: Einkommen
    Wie bei Caylus 2 Denar,pro Wohnhaus bzw. Hotel je ein Denar mehr.


    Phase 2: Aktionen
    Das Herzstück des Spieles.
    Beginnend mit dem Startspieler entscheiden sich die Spieler im Uhrzeigersinn für je EINE der folgenden Aktionen:
    A: Eine Karte ziehen
    Man zahlt ein Denar und zieht eine Karte von seinem verdeckten Stapel.
    Ist der Stapel aufgebraucht mischt man seinen Ablagestapel und macht ihn zum Nachziehstapel.
    B:Alle Handkarten austauschen
    Kostenpunkt 1 Denar.Man wirft alle Karten ab,und zieht genau soviel Karten wieder nach.Einzelne Karten abwerfen ist nicht erlaubt.
    C:Arbeiter auf ein Gebäude stellen:
    Kostet 1 Denar,es darf nur ein Arbeiter auf einem Gebäude stehen.
    D:Gebäude errichten:
    Man wählt eines der Gebäude dass man auf der Hand hat,zahlt die entsprechenden Rohstoffe und legt die Karte am Ende der Strasse an.Von nun an können andere Spieler wenn sie an der Reihe sind,sofort ihre Arbeiter darauf platzieren.
    E:Prestigegebäude errichten
    Wie bei Caylus,legt man nur an Wohnhäuser an,die man mithilfe des Notars gebaut hat.
    F:Passen
    Wer passt legt seine Markierungsscheibe auf die Brückenkarte (auf die niedrigste Zahl),der erste erhält einen Denar.
    Phase 2 dauert so lange bis alle Spieler gepasst haben!


    Phase 3: Der Vogt
    Kann jetzt von den Spielern,entsprechend der Reihenfolge in der sie gepasst haben gegen Zahlung von bis zu 3 Denaren um bis zu 3 Felder versetzt werden.


    Phase 4: Gebäude aktivieren:
    Hier werden die Gebäude der in Reihenfolge nach aktiviert wie sie liegen,bis zu der Karte auf der der Vogt liegt.
    Die Gebäude danach gehen leer aus.
    Jedes Gebäude auf dem ein Arbeiter steht,hat einen Effekt,von dem der Besitzer des Arbeiters profitiert und eine Auswirkung,die dem Besitzer des Gebäudes zugute kommt.


    Phase 5: Das Schloss:
    Entsprechend der Reihenfolge in der gepasst wurde kann jeder Spieler Rohstoffpakete für den Bau des Schlosses anbieten.
    Dies ist freiwillig und in beliebiger Menge durchführbar.
    Liefert keiner der Spieler ein Päckchen ab,werden 2 Prestigeplättchen entfernt und in die Schachtel zurückgelegt.
    Sind alle Prestigeplättchen weg, endet das Spiel.


    Phase 6: Ende einer Runde
    Der Vogt zieht bis zu zwei Karten vorwärts in Richtung Ende der Strasse.
    Das Spiel ist am Ende der Runde vorbei in welcher der Vorrat an Prestigeplättchen verbraucht wurde.


    Wie spielt es sich nun?
    Ich würde es stark mit Puerto Rico/San Juan vergleichen.Das Kartenspiel vereinfacht die einzelnen Vorgänge und steigert dadurch die Spielgeschwindigkeit.Trotzdem kommt das Spielgefühl des großen Bruders gut rüber.
    Da man ja alle relevanten Aktionen in Phase 2 macht,geht das zackzack,das große Taktieren zB. über Passen und anderen Spielern die Arbeiter teurer zu machen,bzw.diverse Aktionen um die Spielerreihenfolge zu ändern, fallen komplett weg.
    Statt dessen konzentriert man sich auf optimalen Aufbau um einen guten Mix aus Prestigegebäude und Prestigeplättchen kaufen zu können.
    Sehr gut gefallen hat mir dass man an eigenen Gebäuden, die von fremden Arbeitern aktiviert werden wirklich gut partizipiert.
    Beim Steinbruch/Sägewerk/Bauernhof bekommt der Arbeiter darauf 2 Rohstoffe,der Besitzer des Gebäudes 1 Rohstoff.
    Das ist aber auch notwendig,da ja in Phase 2 abwechselnd eine der 6 Aktionen gespielt wird,bis alle gepasst haben.
    Also kommt es oft vor dass man selber ein Gebäude baut,das sofort vom nächsten Spieler besetzt wird.
    Das Spielgefühl von Carta gefällt mir generell,man sucht sich abwechselnd eine Aktion aus,baut fröhlich vor sich hin und muss nicht so extrem taktieren.
    Wirklich banal ist es aber auch nicht,durch den Vogt ist schon genug Ärgerpotential da und man sollte auch schauen was man wann baut um nicht permanent Rohstoffe an andere Spieler zu verschenken.
    Ich denke besonders zu viert ist es sicher um einiges härter,da man durch den Kauf der Prestigeplättchen gut steuern kann wie schnell das Spiel endet.
    Wenn da ein Spieler sich zu sehr darin verliert all seine Gebäude zu bauen um dann Prestigegebäude darauf zu bauen,können die anderen das schön stoppen indem sie möglichst schnell die Schlossplättchen aufkaufen und damit das Ende einleiten.


    Fazit:
    Eine sehr gute Umsetzung,die sich schnell spielen lässt aber trotzdem noch viele Handlungsmöglichkeiten offen lässt.
    Durch die Reduzierung von 2 Prestigeplättchen in der Schlossphase wenn kein Spieler ein Plättchen kauft,baut das Spiel auch einen angenehmen Druck auf,seine Aktionen gut zu planen und möglichst effizient in der Zeit seine Punkte zu machen.
    Wir haben es zu zweit gespielt,da dauert es ca. ne Stunde,ich denke mal nach einigen Partien werden wir uns so auf 45 Minuten einpendeln.
    Ich schätze mal dass es ähnlich wie Caylus mit steigender Spielerzahl ein komplett anderes Spielgefühl vermittelt,zu zweit ist es angenehm spielbar und man hat mit wenig Mängeln zu kämpfen.


    Ich würde ihm eine gute 8 von 10 geben.

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  • So,heute hab ich es 2x spielen können und kann mal einen kleinen Peep drüber schreiben.


    Zuerst mal die größeren Unterschiede zum Brettspiel:


    -Es gibt keine Günste mehr.
    -Man spielt nur noch mit dem Vogt,der Sehneschall entfällt.
    -Gold ist ein Rohstoff Joker und entspricht einen beliebigen anderen
    Rohstoff,sowohl beim Errichten eines Gebäudes als auch beim Bauen des
    Schlosses.
    -Hat ein Spieler gepasst wird für die anderen Spieler das Einsetzen von
    Arbeitern nicht teurer.
    -Man macht alle relevanten Aktionen jetzt in Phase 2,also Arbeiter setzten,Gebäude/Prestigegebäude bauen.
    -Es gibt keine Spezialgebäude mehr,wie die Brücke,Stall,Wirtshaus usw...



    Ablauf:
    Vorbereitung:
    Man legt je nach Spieleranzahl 2-4 neutrale Gebäude auf den Tisch,auf diese Weise wird der Bau der Strasse begonnen.Der Vogt kommt auf die letzte gelegte Karte.
    Über der Strasse legt man die Brückenkarte (legt die Reihenfolge zum Passen und Vogt versetzen fest) und die Schlosskarte.
    Die Schlosskarte ist eigentlich sinnlos,schaut halt schön aus,und erinnert die Spieler an die Kosten für einen Teil des Schlosses.
    Die Prestigegebäude werden offen beiseite gelegt.
    Die Prestigeplättchen werden nach Wert sortiert.Sie symbolisieren das Schloss und können am Ende jeder Runde in beliebiger Menge gegen je ein Nahrung/Holz/Stein Paket getauscht werden.Dabei muss die Reihenfolge beachtet werden,zuerst der Bergfried(4 PP),Mauerwerk (3PP), Türme (2 PP).Man fängt also mit dem wertigeren an.
    Jeder Spieler bekommt seine Karten in der Spielerfarbe (12 Stück),seine Figuren, 2 Nahrung,2 Holz und 4 Denar.
    Die Karten (repräsentieren die Gebäude) werden gemischt und jeder Spieler nimmt 3 Karten auf die Hand. Es gibt hier die einmalige Gelegenheit alle seine Karten abzulegen und 3 neue zu ziehen.Abgelegte Karten werden offen auf den Ablagestapel des jeweiligen Spielers gelegt.
    Alle Karten sind auf der Rückseite automatisch Wohngebäude,nutzt man also den Notar,dreht man dann in seinen Zug einfach eine eigene Karte um,bezahlt die Kosten und hat das Wohngebäude.


    Spielverlauf:


    Phase1: Einkommen
    Wie bei Caylus 2 Denar,pro Wohnhaus bzw. Hotel je ein Denar mehr.


    Phase 2: Aktionen
    Das Herzstück des Spieles.
    Beginnend mit dem Startspieler entscheiden sich die Spieler im Uhrzeigersinn für je EINE der folgenden Aktionen:
    A: Eine Karte ziehen
    Man zahlt ein Denar und zieht eine Karte von seinem verdeckten Stapel.
    Ist der Stapel aufgebraucht mischt man seinen Ablagestapel und macht ihn zum Nachziehstapel.
    B:Alle Handkarten austauschen
    Kostenpunkt 1 Denar.Man wirft alle Karten ab,und zieht genau soviel Karten wieder nach.Einzelne Karten abwerfen ist nicht erlaubt.
    C:Arbeiter auf ein Gebäude stellen:
    Kostet 1 Denar,es darf nur ein Arbeiter auf einem Gebäude stehen.
    D:Gebäude errichten:
    Man wählt eines der Gebäude dass man auf der Hand hat,zahlt die entsprechenden Rohstoffe und legt die Karte am Ende der Strasse an.Von nun an können andere Spieler wenn sie an der Reihe sind,sofort ihre Arbeiter darauf platzieren.
    E:Prestigegebäude errichten
    Wie bei Caylus,legt man nur an Wohnhäuser an,die man mithilfe des Notars gebaut hat.
    F:Passen
    Wer passt legt seine Markierungsscheibe auf die Brückenkarte (auf die niedrigste Zahl),der erste erhält einen Denar.
    Phase 2 dauert so lange bis alle Spieler gepasst haben!


    Phase 3: Der Vogt
    Kann jetzt von den Spielern,entsprechend der Reihenfolge in der sie gepasst haben gegen Zahlung von bis zu 3 Denaren um bis zu 3 Felder versetzt werden.


    Phase 4: Gebäude aktivieren:
    Hier werden die Gebäude der in Reihenfolge nach aktiviert wie sie liegen,bis zu der Karte auf der der Vogt liegt.
    Die Gebäude danach gehen leer aus.
    Jedes Gebäude auf dem ein Arbeiter steht,hat einen Effekt,von dem der Besitzer des Arbeiters profitiert und eine Auswirkung,die dem Besitzer des Gebäudes zugute kommt.


    Phase 5: Das Schloss:
    Entsprechend der Reihenfolge in der gepasst wurde kann jeder Spieler Rohstoffpakete für den Bau des Schlosses anbieten.
    Dies ist freiwillig und in beliebiger Menge durchführbar.
    Liefert keiner der Spieler ein Päckchen ab,werden 2 Prestigeplättchen entfernt und in die Schachtel zurückgelegt.
    Sind alle Prestigeplättchen weg, endet das Spiel.


    Phase 6: Ende einer Runde
    Der Vogt zieht bis zu zwei Karten vorwärts in Richtung Ende der Strasse.
    Das Spiel ist am Ende der Runde vorbei in welcher der Vorrat an Prestigeplättchen verbraucht wurde.


    Wie spielt es sich nun?
    Ich würde es stark mit Puerto Rico/San Juan vergleichen.Das Kartenspiel vereinfacht die einzelnen Vorgänge und steigert dadurch die Spielgeschwindigkeit.Trotzdem kommt das Spielgefühl des großen Bruders gut rüber.
    Da man ja alle relevanten Aktionen in Phase 2 macht,geht das zackzack,das große Taktieren zB. über Passen und anderen Spielern die Arbeiter teurer zu machen,bzw.diverse Aktionen um die Spielerreihenfolge zu ändern, fallen komplett weg.
    Statt dessen konzentriert man sich auf optimalen Aufbau um einen guten Mix aus Prestigegebäude und Prestigeplättchen kaufen zu können.
    Sehr gut gefallen hat mir dass man an eigenen Gebäuden, die von fremden Arbeitern aktiviert werden wirklich gut partizipiert.
    Beim Steinbruch/Sägewerk/Bauernhof bekommt der Arbeiter darauf 2 Rohstoffe,der Besitzer des Gebäudes 1 Rohstoff.
    Das ist aber auch notwendig,da ja in Phase 2 abwechselnd eine der 6 Aktionen gespielt wird,bis alle gepasst haben.
    Also kommt es oft vor dass man selber ein Gebäude baut,das sofort vom nächsten Spieler besetzt wird.
    Das Spielgefühl von Carta gefällt mir generell,man sucht sich abwechselnd eine Aktion aus,baut fröhlich vor sich hin und muss nicht so extrem taktieren.
    Wirklich banal ist es aber auch nicht,durch den Vogt ist schon genug Ärgerpotential da und man sollte auch schauen was man wann baut um nicht permanent Rohstoffe an andere Spieler zu verschenken.
    Ich denke besonders zu viert ist es sicher um einiges härter,da man durch den Kauf der Prestigeplättchen gut steuern kann wie schnell das Spiel endet.
    Wenn da ein Spieler sich zu sehr darin verliert all seine Gebäude zu bauen um dann Prestigegebäude darauf zu bauen,können die anderen das schön stoppen indem sie möglichst schnell die Schlossplättchen aufkaufen und damit das Ende einleiten.


    Fazit:
    Eine sehr gute Umsetzung,die sich schnell spielen lässt aber trotzdem noch viele Handlungsmöglichkeiten offen lässt.
    Durch die Reduzierung von 2 Prestigeplättchen in der Schlossphase wenn kein Spieler ein Plättchen kauft,baut das Spiel auch einen angenehmen Druck auf,seine Aktionen gut zu planen und möglichst effizient in der Zeit seine Punkte zu machen.
    Wir haben es zu zweit gespielt,da dauert es ca. ne Stunde,ich denke mal nach einigen Partien werden wir uns so auf 45 Minuten einpendeln.
    Ich schätze mal dass es ähnlich wie Caylus mit steigender Spielerzahl ein komplett anderes Spielgefühl vermittelt,zu zweit ist es angenehm spielbar und man hat mit wenig Mängeln zu kämpfen.


    Ich würde ihm eine gute 8 von 10 geben.

  • Hallo Antiriad,


    vielen Dank für Dein Super PEEP. Ich habe mir erlaubt, diesen auch im spielblog zu veröffentlichen. Ich hoffe es ist in Deinem Sinne!?!


    :gott:


    Da scheint CMC ja doch einigermaßen gut zu sein und doch einiges vom Brettspiel in die Kartenwelt rübergerettet zu haben...

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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  • Hallo Antiriad,


    vielen Dank für Dein Super PEEP. Ich habe mir erlaubt, diesen auch im spielblog zu veröffentlichen. Ich hoffe es ist in Deinem Sinne!?!


    :gott:


    Da scheint CMC ja doch einigermaßen gut zu sein und doch einiges vom Brettspiel in die Kartenwelt rübergerettet zu haben...

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • Kein Problem.
    Es spielt sich in der Tat sehr gut,ich würde es empfehlen;)


    Ich kann jeden der es kauft nur den Rat geben die Anleitung trotz Kenntnis von Caylus genau durchzulesen,es ändern sich doch einige Sachen.


    Wir haben die 1.Runde zB. komplett falsch gespielt da ich in meinen Wahn nach genauen Studium der Abläufe der Phase 2 natürlich geglaubt alles zu wissen und die restliche Phasen die ja sehr Caylus ähnlich sind nur überflogen habe.
    Resultat:Ich habe das kleine Sätzchen "Nimmt in der Schlossphase kein Spieler ein Prestigeplättchen,dann werden 2 Plättchen entfernt (nach Wertigkeit) und aus dem Spiel genommen.


    Genau dieser Satz ist aber immens wichtig.Unsere erste Runde war dadurch ziemlich lahm,man bekommt ja zuerst Plättchen mit den 4PP,die Plättchen später bringen nur 2 PP bei gleichen Kosten.
    Also hat jeder am Anfang geschaut die guten abzustauben,gegen Ende haben wir uns dann in ein Wettrennen um die Prestigebäude verloren um Punkte zu machen.
    Das machte das Spiel ziemlich öde,da man jeder Spieler ohne Zeitdruck alle seine Gebäude bauen kann (es hat jeder Spieler die gleichen Karten).


    Richtig gespielt funktioniert das nicht,da wird das Kartenmanagement schon wichtig,es ist zeitmäßig einfach nicht drin alle Produktionsgebäude auch selber zu bauen,um den Gegner nicht mitzufüttern.


    Ebenfalls reizvolle Überlegungen bieten der Vogt,das Passen und die Eigenart von Carta,alle Aktionen in Phase 2 abzuhandeln.


    Ein Beispiel:
    Der Vogt steht am Ende der Strasse.
    Spieler 1 baut in seinem Zug einen Steinbruch,der bringt dem Spieler der einen Arbeiter darauf 2 Steine (dem Besitzer des Steinbruchs einen).
    Spieler 2 braucht dringend Steine und setzt seinen Arbeiter drauf.
    Er bekommt also sofort in der Aktivierungsphase die 2 Steine,1 Stein bekommt der Besitzer.
    Jetzt muss er allerdings aufpassen,da das Gebäude ja nach dem Vogt steht,ergo nicht abgehandelt wird.
    Passt Spieler 2 als erster kann er den Vogt nur um eines Vorziehen auf den Steinbruch.
    Spieler 1 wird ihm ziemlich sicher, so er das Geld hat, den Vogt wieder zurückziehen.
    Und schon fängt das Grübeln an,hab ich genug Geld um mehr Aktionen auszuführen als Spieler 1 um nicht als erster passen zu müssen.
    Hat Spieler 1 überhaupt 3 Münzen über um den Vogt so weit zurück zu fahren dass Spieler 1 den Steinbruch sowieso nicht aktivieren kann?
    Vielleicht braucht Spieler 1 den einen Gratis Stein aber auch und ist gar nicht daran interessiert den Vogt zu versetzen und man gibt unnötig Geld aus?


    Man sieht schon Carta ist zwar von den Abläufen nicht so komplex wie Caylus aber man hat schon einiges zu bedenken^^

  • Kein Problem.
    Es spielt sich in der Tat sehr gut,ich würde es empfehlen;)


    Ich kann jeden der es kauft nur den Rat geben die Anleitung trotz Kenntnis von Caylus genau durchzulesen,es ändern sich doch einige Sachen.


    Wir haben die 1.Runde zB. komplett falsch gespielt da ich in meinen Wahn nach genauen Studium der Abläufe der Phase 2 natürlich geglaubt alles zu wissen und die restliche Phasen die ja sehr Caylus ähnlich sind nur überflogen habe.
    Resultat:Ich habe das kleine Sätzchen "Nimmt in der Schlossphase kein Spieler ein Prestigeplättchen,dann werden 2 Plättchen entfernt (nach Wertigkeit) und aus dem Spiel genommen.


    Genau dieser Satz ist aber immens wichtig.Unsere erste Runde war dadurch ziemlich lahm,man bekommt ja zuerst Plättchen mit den 4PP,die Plättchen später bringen nur 2 PP bei gleichen Kosten.
    Also hat jeder am Anfang geschaut die guten abzustauben,gegen Ende haben wir uns dann in ein Wettrennen um die Prestigebäude verloren um Punkte zu machen.
    Das machte das Spiel ziemlich öde,da man jeder Spieler ohne Zeitdruck alle seine Gebäude bauen kann (es hat jeder Spieler die gleichen Karten).


    Richtig gespielt funktioniert das nicht,da wird das Kartenmanagement schon wichtig,es ist zeitmäßig einfach nicht drin alle Produktionsgebäude auch selber zu bauen,um den Gegner nicht mitzufüttern.


    Ebenfalls reizvolle Überlegungen bieten der Vogt,das Passen und die Eigenart von Carta,alle Aktionen in Phase 2 abzuhandeln.


    Ein Beispiel:
    Der Vogt steht am Ende der Strasse.
    Spieler 1 baut in seinem Zug einen Steinbruch,der bringt dem Spieler der einen Arbeiter darauf 2 Steine (dem Besitzer des Steinbruchs einen).
    Spieler 2 braucht dringend Steine und setzt seinen Arbeiter drauf.
    Er bekommt also sofort in der Aktivierungsphase die 2 Steine,1 Stein bekommt der Besitzer.
    Jetzt muss er allerdings aufpassen,da das Gebäude ja nach dem Vogt steht,ergo nicht abgehandelt wird.
    Passt Spieler 2 als erster kann er den Vogt nur um eines Vorziehen auf den Steinbruch.
    Spieler 1 wird ihm ziemlich sicher, so er das Geld hat, den Vogt wieder zurückziehen.
    Und schon fängt das Grübeln an,hab ich genug Geld um mehr Aktionen auszuführen als Spieler 1 um nicht als erster passen zu müssen.
    Hat Spieler 1 überhaupt 3 Münzen über um den Vogt so weit zurück zu fahren dass Spieler 1 den Steinbruch sowieso nicht aktivieren kann?
    Vielleicht braucht Spieler 1 den einen Gratis Stein aber auch und ist gar nicht daran interessiert den Vogt zu versetzen und man gibt unnötig Geld aus?


    Man sieht schon Carta ist zwar von den Abläufen nicht so komplex wie Caylus aber man hat schon einiges zu bedenken^^

  • Hatte gestern die Gelegenheit CMC zu spielen. Ich fand es sehr gut kann es aber leider nicht mit Caylus vergleichen, da ich das Brettspiel noch nie gespielt habe. Unsere Spielrunde war sich aber einig (also die anderen) dass Caylus hier in wichtigen Punkten verbessert und entschlackt wurde. Da fielen auch so Aussagen wie: "CMC ist das bessere Caylus".

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