"Must-Have" Emotionen

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  • Fppm schreibt er hätte Troyes gespielt und fand es so gut, dass er es unbedingt haben muss (war nicht sein Exemplar).


    Hat es irgendjemand von Euch schon hinbekommen, dass es ihm ausreicht, wenn das Spiel in der Spielegruppe vorhanden ist. Warum muss jeder jedes Spiel besitzen. Geht es da um Unabhängigkeit von den anderen.


    Also ich werde auch mal die 12M12S Strategie probieren. Bei unserer 6'er Spielegruppe wären das theoretisch 72 neue Spiele im Jahr.

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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  • Hallo Christian,


    Zitat

    Original von Sankt Peter
    Hat es irgendjemand von Euch schon hinbekommen, dass es ihm ausreicht, wenn das Spiel in der Spielegruppe vorhanden ist.


    Ja, ich. :-)


    Selber kaufe ich mir null bist fünf Spiele im Jahr. Meine Brettspielgruppe verfügt aber über mehrere Hunderte. Ich muss die Spiele nicht besitzen, um daran Vergnügen zu haben.


    Liebe Grüße
    Nils

  • Hiho,


    Niemand hat gesagt das ein Spiel jeder haben muss.


    Was der 12M123S Quark soll ist mir schleierhaft.


    Atti

  • Zitat

    Original von Attila
    Was der 12M123S Quark soll ist mir schleierhaft.i


    12M123S kriegen sogar wir beide hin :-) 8-)


    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

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    Herbert

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    I'm old enough to know what's wise
    and young enough not to choose it

  • Ich gehöre in die Kategorie, die sich auch ein Spiel selbst kaufen wollen. Das liegt aber auch daran, dass ich oft ein bestimmtes Spiel spielen möchte, und wenn nun der Besitzer nicht bei dem abendlichen Treffen da ist - oder ich nur eine 2er-Spielerunde mit meiner Freundin spiele - dann benötige ich es halt auch selbst.
    Zudem weiß man ja auch nicht, wie lange die Spielrunde in diese Konstellation Bestand haben wird. Plötzlich zieht ein Spieler aus der Runde weg, und zig gerne gespielte Spiele sind nicht mehr verfügbar.


    Schliesslich kommt noch der Sammler-Aspekt hinzu; zumindest bei mir. Ich mag es, eine Spielesammlung mit überwiegend guten und schönen Spielen zu haben, so dass ich auch immer etwas tolles zum Spielen anbieten kann, wenn Freunde zu Besuch kommen.


    Der sog. "Quark", wie er von Atti bezeichnet wurde, dient mir lediglich als willkürlich aufgestellte, selbst auferlegte Regel, um eben nicht zu viele Spiele zu Kaufen, nur weil es sie gibt - aus der Angst, etwas zu "verpassen". Oder auch nur deshalb, weil sie gerade billig zu haben sind, als Schnäppchen beim Obletter oder bei der Spiele-Offensive.

  • Wenn ein Spiel richtig gut ist, dann will ich es HABEN.


    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

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  • Zitat

    Original von Uli L.
    Tja, es gibt wohl auch Leute, die zu Hause nicht unbegrenzt Lagerplatz haben...


    Spiele kommen nicht ins Lager, die kommen in den SCHREIN !


    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

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    Einmal editiert, zuletzt von Herbert ()

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  • Zitat

    Original von Sankt Peter
    Hat es irgendjemand von Euch schon hinbekommen, dass es ihm ausreicht, wenn das Spiel in der Spielegruppe vorhanden ist. Warum muss jeder jedes Spiel besitzen. Geht es da um Unabhängigkeit von den anderen.


    Nun ja,


    genauso diskusionswürdig finde ich persönlich die Einstellung: Warum sollte ich mir etwas kaufen, die anderen sind ja so dumm und werden es ja schon kaufen. Das sind dann auch die, die sich bei einer Spielereise wundern, wenn bestimmte Spiele nicht vorhanden sind oder sich ein Spiel während der gesamten Dauer einer Reise "reservieren".


    Gruss
    Thomas

  • Zitat

    Original von civman
    genauso diskusionswürdig finde ich persönlich die Einstellung: Warum sollte ich mir etwas kaufen, die anderen sind ja so dumm und werden es ja schon kaufen.


    Moment!
    Auch wenn ich zu denjenigen Spielern gehöre, die sich ein schönes Spiel selbst kaufen, einfach weil ich es gerne selbst in meiner Sammlung haben, sprich: besitzen möchte, muss ich hier widersprechen!


    Ich bin nicht der Meinung, dass es eine solche Berechnung ist, die andere Spieler sich ein Spiel nicht kaufen lässt, wenn es schon in der Spielerunde existiert. Im Gegenteil: Wie sinnvoll ist es denn, wenn in unserer Spielerunde, bestehend aus 4 Spielern, jeder jedes Spiel besitzt? Eigentlich ist das total sinnfrei - selbst dass ich mir das Spiel auch kaufe, macht nicht wirklich Sinn, denn zu 75% spiele ich zusammen mit Sternenfahrer, der eben jenes Spiel auch schon besitzt.
    Ja, es ist natürlich schön für einen Spieleautor oder einen Verlag, wenn sich Spielerunden ein Spiel gleich mehrfach kaufen - aber ich finde nicht, dass das eine moralische Verpflichtung ist. Wenn ich an einem Spieleabend ein Spiel sehr schön finde, dann kann ich den Besitzer fragen, ob er es denn bitte an kommenden Abenden wieder mitbringen könnte. Ich muss es mir deswegen nicht gleich kaufen.

  • Zitat

    Original von [Tom]


    Moment!
    Auch wenn ich zu denjenigen Spielern gehöre, die sich ein schönes Spiel selbst kaufen, einfach weil ich es gerne selbst in meiner Sammlung haben, sprich: besitzen möchte, muss ich hier widersprechen!


    Ich bin nicht der Meinung, dass es eine solche Berechnung ist, die andere Spieler sich ein Spiel nicht kaufen lässt, wenn es schon in der Spielerunde existiert. Im Gegenteil: Wie sinnvoll ist es denn, wenn in unserer Spielerunde, bestehend aus 4 Spielern, jeder jedes Spiel besitzt? Eigentlich ist das total sinnfrei - selbst dass ich mir das Spiel auch kaufe, macht nicht wirklich Sinn, denn zu 75% spiele ich zusammen mit Sternenfahrer, der eben jenes Spiel auch schon besitzt.
    Ja, es ist natürlich schön für einen Spieleautor oder einen Verlag, wenn sich Spielerunden ein Spiel gleich mehrfach kaufen - aber ich finde nicht, dass das eine moralische Verpflichtung ist. Wenn ich an einem Spieleabend ein Spiel sehr schön finde, dann kann ich den Besitzer fragen, ob er es denn bitte an kommenden Abenden wieder mitbringen könnte. Ich muss es mir deswegen nicht gleich kaufen.


    Nun ja, dann lese meinen Beitrag noch einmal. Ich meine genau die Einstellung, die ich beschrieben habe und die ich schon das eine oder andere Mal erlebt habe. Außerdem find ich lustig, dass Du meiner Meinung widersprichst. Du kannst andere Meinung sein, ... :-)


    Gruss
    Thomas

  • Spiele die ich gut finde möchte in in der Regel auch besitzen, da reicht es mir nicht wenn ich nur im Freundeskreis Zugriff darauf habe. Dort gibt es jedoch nur sehr wenige Überschneidungen - ausser Dominion und Zug um Zug hat jeder quasi seine "eigene" Sammlung. Ich muss z.B. kein Wikinger, Dungeon Lords, Alhambra, Arkham Horror oder Thurn und Taxis besitzen, spiele es aber gerne mal bei den Freunden. Generell tendiere ich aber auch eher zum Sammeln bzw. "haben wollen", daher ist meine Sammlung auch mit Abstand die grösste im Freundeskreis :( ;)

    Status 12M12S 2021: 11M19S


    (Fantastische Reiche, Die Abenteuer des Robin Hood, Cantaloop, Majesty, Bunte Blätter, Gold, Auf die Nüsse, Under Falling Skies, Smart 10, Marvel United, Sprawlopolis, Cross Clues, Krazy Pix, Zytose, Welcome to the Dungeon, Dune Imperium, MicroMacro, Die Crew Tiefsee, Riftforce)


    2021: 19 | 2020: 24 | 2019: 15 | 2018: 8 | 2017: 6 | 2016: 6 | 2015: 12 | 2014: 12 | 2013: 15 | 2012: 20

    2 Mal editiert, zuletzt von Elektro ()

  • Wenn ich so durchzähle, dann komme ich bei mir auf so acht verschiedene Spielrunden mit unregelmässigen Spielterminen, die sich teils von den Mitspielern überschneiden, teils aber auch nicht. Wenn in einer dieser Spielrunden ein wirklich herausragendes Spiel vorhanden ist, möchte ich das eventuell auch in anderen Spielrunden mit anderen Mitspielern mal spielen können. Wenn das dann niemand sonst kauft, weil es schlicht noch nicht als "spielenswert" erkannt wurde in der Neuheitenflut, dann springe ich da gerne ein. Deshalb habe ich mir inzwischen auch Troyes bestellt, auch wenn ich es in drei von acht Spielrunden spielen könnte, sofern der Spielebesitzer zu den Terminen Zeit hat und es auf den Tisch gebracht wird.


    Spiele, die ich persönlich für mich als "nur gut" einstufe, die brauche ich nicht zwingend selbst, weil die kann ich ab und zu mal in diversen Spielrunden mitspielen und wenn nicht, dann ist es auch ok. Vom reinen "alles haben müssen" habe ich mich inzwischen zum Glück verabschiedet.


    Cu / Ralf, der in den letzten Wochen durch das blöde Wetter arg von seinen Spielrunden abgeschnitten eingeschneit war.

    Open your eyes, time to wake up - enough is enough is enough is enough!

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  • Die TOP Spiele (nach meiner persönlichen Einschätzung) jedes Jahrgangs die zu zweit spielbar sind kaufe ich mir selbst, auch wenn sie bereits im Freundeskreis vorhanden sind, da ich zu 80% zu zweit mit meiner Frau spiele. Gut, sehr gute Spiele, sowie TOP-Spiele (s.o.), die erst ab drei spielbar sind, benötige ich nicht unbedingt, hier reicht es mir auch aus, wenn sie im Freundeskreis vorhanden sind.

    There is freedom - just behind the fences we build ourselves.

  • Bisher habe ich es wie meeple gehalten:


    Zitat

    Original von meeple
    Spiele die ich haben will, kaufe ich :)


    Aus diversen Gründen lautet aber mein Vorsatz für nächstes Jahr, deutlich weniger neue Spiele anzuschaffen, meine Sammlung zu reduzieren und vor allem die Quote der ungespielten Spiele massiv zu senken!


    Fragt mich mal in einem Jahr, was ich davon erreicht habe! :-)


  • Dies ist auch meine Zielsetzung, jedes Jahr ... :-)

  • Also das man sich die TOP-Spiele kauft ist ja in Ordnung - denke ich. Aber es sind am Ende ja doch ein Haufen ungespielte, vermeintliche "TOP-Spiele" dabei. Die waren dann wohl doch nicht so TOP. Außerdem denke ich zwar, dass man "TOP" sehr subjektiv definiert - aber wenn jemand eine Spielesammlung >500 Spiele hat, dann sind das definitiv nicht alles "TOP-Spiele" - oder?


    Also ich wollte hier auch weniger das Thema Sammler vs. Spieler ansprechen, sondern eher den Fokus auf die Erscheinungsform richten, dass Spiele in einer Spielrunde bei Gefallen von mehreren erworben werden - das ist imho stellenweise sinnfrei, wenn auch volkswirtschaftlich wahrscheinlich förderungs- und ausbauwürdig.


    So weit ich das weiß machen die Brettspielbären in Berlin das z.B. so, dass jemand seine Spielesammlung an zentraler Stelle gelagert hat. Dort finden dann die Spieleabende statt und die einzelnen Gruppen bedienen sich dann aus dem Fundus. Zugegeben könnte ich mir das für meine Spiele nicht vorstellen - aber auch in kleineren Spielegruppen reicht doch letztendlich das singuläre Vorhandensein eines Spiels.


    Was ist die Emotion hinter dem Erwerb?


    - Unreflektiertes "Haben wollen"?
    - Schnüffeln des frischen Produktionsgeruchs beim Auspacken?
    - die Auspöppelorgie an sich?
    - der Langzeittest: Wie viele Spiele passen in die eigenen vier Wände?
    - der Partnerbelastungstest: Wie lange macht der andere das noch mit?
    - das "Wohin mit dem ganzen Geld"-Syndrom
    - ...

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    Meine Spiele: Klick mich

  • Hiho,


    Diese Diskussion ist doch völlig unsinnig.


    Natürlich "versenkt" man in seinem Hobby Geld und meistens in großen Mengen. Deswegen ist das eine jetzt nicht besser als das andere.


    Natürlich habe ich nur TOP Spiele. Warum sollte ich? Zumal sich das ja auch verdammt schnell ändern kann. Gerade noch ein TOP Spiel, jetzt schon durchschnittlicher allerweltsbrei.


    Ich finde es auch sehr erheiternd das sich immer wieder Leute (meistens die selben) darüber Gedanken machen, das man ja nicht so viele Spiele "braucht" und man ja die Spiele gar nicht alle spielen kann (wow, welche Erkenntnis ) ...


    Ja, so ist das Leben nunmal ... Irrational und unlogisch. Dafür machtst einen Höllenspassss (mit 4 's').


    Naja, zumindest mir.


    Atti

  • Zitat

    Original von Sankt Peter
    Also das man sich die TOP-Spiele kauft ist ja in Ordnung - denke ich. Aber es sind am Ende ja doch ein Haufen ungespielte, vermeintliche "TOP-Spiele" dabei. Die waren dann wohl doch nicht so TOP. Außerdem denke ich zwar, dass man "TOP" sehr subjektiv definiert - aber wenn jemand eine Spielesammlung >500 Spiele hat, dann sind das definitiv nicht alles "TOP-Spiele" - oder?


    Ich kaufe bestimmt keine Spiele (mehr) nur deswegen, weil andere meinen, bestimmte Spiele wären Top-Spiele. Da bin ich schon viel zu oft reingefallen.


    Ich kaufe ein Eurogame, wenn ich es schon gespielt und für gut befunden habe.
    Ich kaufe ein Cosim, wenn mich das Thema interessiert und auch sonst einige Voraussetzungen erfüllt sind (ansprechende Komplexität, guter Autor, guter Verlag, gute und/oder neue Spielmechanik, ... ).
    Ich kaufe ein Fantasy-Spiel, wenn ich mir davon die entsprechende Fantasy-Atmosphäre beim Spielen verspreche.
    Es gibt auch noch generelle Voraussetzungen: möglicher Spielpartner vorhanden, noch Platz vorhanden, genügend Kohle verfügbar, undsoweiterundsofort ...


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.


  • Ich denke mal bei mir treffen die ersten 3 Punkte zu - obwohl ich mir den letzten Punkt noch wünschen würde ;). Außerdem gibt es noch andere wichtige Punkte:


    "Ich will es tatsächlich spielen und habe Spaß es zu spielen" (wichtigster Grund)
    "Wenn ich später mal Zeit hab (Rente, wenn es das dann noch gibt) dann spiele ich es."


    Wie auch immer - Jagen & Sammeln gehört zum Leben schon seit langer Zeit dazu. Auch wenn das Jagen eher im Klick auf den Warenkorb reduziert ist ;). Wer das nicht will, muss es ja nicht tun und alle anderen sollten sich dabei nicht ruinieren - die Mitte ist meist der beste Weg.
    Sinnfrei ist vieles wenn man drüber nachdenkt. Was braucht man schon wirklich. Wenn ich manchmal in der Natur rumlaufe denke ich mir "mehr braucht man doch eigentlich nicht". Ohne dicke Winterjacke wäre es allerdings im Moment etwas schattig ;)

  • Naja, auf dem Niveau, auf dem Vielspieler wie wir (wenn ich das so sagen darf?) kaufen, ist der Jagdtrieb schon da. [Tom] z.B. hat schon ein bißchen mehr herumklicken müssen und auch Kontakt mit dem Verlag aufgenommen, um noch an ein LONDON heranzukommen. Das ist zwar nicht ausverkauft, aber bei TOYS'R'US liegt es auch nicht herum... :-)


    Ich habe noch ein Argument für "selbst kaufen": Nur ich selbst gehe mit Spielen so um, wie ich selbst das möchte. Zum Glück sind z.B. [Tom] und ich uns da sehr ähnlich, aber ich würde nie ein Spiel mit zu einer "offenen" Veranstaltung bringen. Und ich mag auch nicht gerne abgewetzte oder verranzte Spiele spielen.
    Ist vielleicht ein eigenes Thema, aber es ist jedenfalls auch eine Motivation, sich Spiel XY zu kaufen.


    Und noch ein weiteres Argument, das hier im Forum auch hin und wieder unter dem Stichwort "Unterstützung von Kleinverlagen" auftaucht: Bei vielen Spielen möchte ich Autoren und Verlagen signalisieren, daß ich ihr Spiel toll finde. Das geht über Lob-eMails, über hohe Geek-Bewertungen - oder eben dadurch, daß ich Ihr Produkt kaufe.
    Diese "Abstimmung mit dem Geldbeutel" ist meiner Meinung nach die beste Methode, gute Arbeit von Verlag/Autoren zu loben.

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  • Zitat

    Original von Sternenfahrer
    Naja, auf dem Niveau, auf dem Vielspieler wie wir (wenn ich das so sagen darf?) kaufen, ist der Jagdtrieb schon da. [Tom] z.B. hat schon ein bißchen mehr herumklicken müssen und auch Kontakt mit dem Verlag aufgenommen, um noch an ein LONDON heranzukommen. Das ist zwar nicht ausverkauft, aber bei TOYS'R'US liegt es auch nicht herum... :-)


    Mal abgesehen davon, dass ich auch liebend gerne eine Limited mit Holzhäusern und -geld gehabt hätte. Das ist aber weniger ein Argument für "Ich kaufe es mir auch", als für "Ich kaufe es mir sofort!!!". ;)


    Zitat

    Ich habe noch ein Argument für "selbst kaufen": Nur ich selbst gehe mit Spielen so um, wie ich selbst das möchte. Zum Glück sind z.B. [Tom] und ich uns da sehr ähnlich, aber ich würde nie ein Spiel mit zu einer "offenen" Veranstaltung bringen. Und ich mag auch nicht gerne abgewetzte oder verranzte Spiele spielen.
    Ist vielleicht ein eigenes Thema, aber es ist jedenfalls auch eine Motivation, sich Spiel XY zu kaufen.


    Und nur mit der eigenen Kopie in der eigenen Spielrunde kann man seinen Mitspielern "beibringen", dass eben entweder gegessen ODER gespielt wird... :-)

  • Zitat

    Original von Attila
    Hiho,


    Diese Diskussion ist doch völlig unsinnig.


    Sorry, fand ich als Thread-Ersteller jetzt irgendwie nicht...


    Zitat


    Natürlich "versenkt" man in seinem Hobby Geld und meistens in großen Mengen. Deswegen ist das eine jetzt nicht besser als das andere.


    Wer hat sich wertend zu diesem Punkt bisher geäußert???


    Zitat


    Natürlich habe ich nur TOP Spiele. Warum sollte ich? Zumal sich das ja auch verdammt schnell ändern kann. Gerade noch ein TOP Spiel, jetzt schon durchschnittlicher allerweltsbrei.


    Tja, das Leben und seine Tücken...


    Zitat


    Ich finde es auch sehr erheiternd das sich immer wieder Leute (meistens die selben) darüber Gedanken machen, das man ja nicht so viele Spiele "braucht" und man ja die Spiele gar nicht alle spielen kann (wow, welche Erkenntnis ) ...


    Wer hat diesen Punkt geäußert? Hier geht es doch eher darum, wie ich die Spiele spielen kann ohne sie zu besitzen. Nicht jeder muß alles haben, um trotzdem diese zu spielen.


    Zitat


    Ja, so ist das Leben nunmal ... Irrational und unlogisch. Dafür machtst einen Höllenspassss (mit 4 's').


    Naja, zumindest mir.


    Atti


    Das kann ich als positiven Abschluß meiner Anmerkungen bestätigen (bietet sich als dramaturgisch versöhnender Abschluß auch an)...


    Oh, doch noch etwas. Ich finde es auch erheiternd, dass immer die Gegenbewegung reflexartig einsetzt, dass stets die Gleichen ihre Spielesammlung verteidigen... Niemand hat zum Angriff geblasen. Jedem das Seine (Betonung liegt auf "Jedem").

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    Meine Spiele: Klick mich

  • Zitat

    Original von Sankt Peter
    Niemand hat zum Angriff geblasen. Jedem das Seine (Betonung liegt auf "Jedem").


    Gutes Statement! Es werden (vor allem in Foren) oft eigene Erfahrungen zum jeweiligen Thema in Aussagen hineininterpretiert, obwohl diese rein ojektiver Natur sind. Meiner Erfahrung nach spiegelt sich darin meist eine gewisse - wenn auch verdrängte - Selbstkritik wieder...


    Um im Bild zu bleiben: "Man bläst quasi zum Angriff auf sich selbst und verteidigt sich dann nach Leibeskräften" :-)


    rocketboy!

  • Zitat

    Original von Attila
    (...)Was der 12M12S Quark soll ist mir schleierhaft.(...)


    Ich habe nicht genug Geld, um mir alle Spiele zu kaufen, die ich gerne hätte (besser: Um mir alles zu kaufen, was ich gerne hätte), und versuche mich so selbst zu disziplinieren.
    Das öffentlich machen der ganzen Geschichte baut dann den notwendigen sozialen Druck auf, der mir hilft, meinen inneren Schweinehund zu bändigen.

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  • Hiho,


    Da hab ich St. Peter wohl falsch verstanden.


    Ich bin schon ruhig.


    Atti

  • Übrigens ein gutes Mittel gegen den Kauf-Drang durch die sog. "Must-Have-Emotionen" ist Organisation:


    Nämlich die Organisation der Spieleabende bei einem selbst, so dass vornehmlich die eigenen Spiele auf den Tisch kommen! Dann müssen sich nur noch die Mitspieler mit diesem Problem herumschlagen, und man selbst kann seine "Geloggt!-Emotionen" befriedigen... ;)

  • Hiho,


    Ich hab auch noch eine Idee, wie man dem entgegnen könnte: sich ein anderes Hobby suchen und nicht mehr spielen.


    Toll, was?


    Atti

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  • Hm, lese ich da Kritik oder gar Sarkasmus aus Deinem Posting, Atti? :)


    Ich tue mal so, als wenn Du das ernst meinst: Nein, ich möchte ja kein anderes Hobby; dennoch ist doch die Must-Have-Emotion ein interessantes Phänomen, und EIGENTLICH nicht ganz logisch erklärbar. Daher finde ich die Diskussion über Verpassens-Ängste und Besitz-Bedarf sehr interessant - schon alleine, weil ich selbst nicht ganz frei davon bin. Siehe den Thread, von mir gestartet, für die Suche nach der Caylus-Juwelier-Expansion. WARUM möchte ich die denn überhaupt haben? Ist Caylus ohne dieses eine Plättchen langweilig oder gar unspielbar? Wird das Spiel enorm aufgewertet durch die Erweiterung? Höchstwahrscheinlich nicht. Und ich habe das Spiel selbst erst EIN MAL gespielt. Es ist also total unlogisch, dass ich jetzt plötzlich für 6 Euro plus Porto dieses einen Papp-Plättchen auf dem BGG-Marketplace kaufe. Es macht eigentlich nicht mal im Kontext meines Hobbies Sinn (Hobbies sind ja per se nicht immer logisch - oder wahrscheinlich sind fast alle Hobbies UNlogisch).
    Dennoch gelüstet es mich nach diesem Papp-Plättchen - alleine schon, weil es vielleicht DIE LETZTE Möglichkeit ist, es zu bekommen. Totaler Irrsinn... :(

  • Zum Nebenthema anderes Hobby - es ist doch genausowenig "sinnvoll" bzw. rational begründbar, weshalb z.B. der Spur-H0-Eisenbahner 300 verschiedene Lokomotiven und über 2000 Waggons im Schrank hat - es können ja immer nur 5-6 Züglein gleichzeitig fahren - oder der Briefmarkensammler unzählbare Alben voll kleiner, klebriger Marken anhäuft, die er niemals alle auf Briefe kleben wird... ;)


    Hobbys sind in gewisser Weise immer sinnfrei - da sie über das "normale" hinausgehen. Ich für meinen Teil stehe gerne mal staunend vor den Spieleschränken und betrachte mir die Cover der Spiele - dabei kommen z.T. postivie Emotionen toller gespielert Partien hoch. Wobei wir wieder beim Hauptthema wären:


    Manche Spiele, die einem auf Anhieb gefallen haben, habe ich eben auch gerne selber im Schrank - nicht nur, um evtl. Besucher das Spiel auch präsentieren zu können. Ich kann Verwandet und Bekannte nicht für das Spielehobby missionieren oder für einen Spieleabend motivieren, wenn ich ihnen nur von tollen, neuen Spielideen erzähle und beschreibe, die ich mal in einer anderen Spielegruppe erleben durfte...


    Und: Das Haben-Wollen eines Spiels ist doch ein wenig - um wieder einen Sammlervergleich zu starten - wie bei einem guten Buch: Das steht auch nur im Schrank herum und wurde und wird vielleicht nur einmal gelesen. Man möchte die tolle Geschichte aber einfach "um sich haben"... Warum? Keine Ahnung ... aber DAS ist gelebtes HOBBY ! ;)

  • Zitat

    Original von Attila
    Ich hab auch noch eine Idee, wie man dem entgegnen könnte: sich ein anderes Hobby suchen und nicht mehr spielen.


    Der Trend geht doch eindeutig zum Zweithobby. :xmas:


    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

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    Herbert

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  • Das mit dem Märklin Züge Sammler ist da ein gutes Beispiel.


    Es stimmt, es können einfach nur hächstens 5 oder 6 züge gleichzeitig fahren aber ennoch muss der ein oder andere An die Tausend Waggons und Loks haben.


    Ist doch eigentlich genauso bei den Brettspielern. Wenns hoch kommt und mit der Zeit reicht, dann spiels der eine oer andere je nach Umfang der Sammlung im Jahr 50 - maximal 100 unterschiedliche Spiele.


    Manche auch weitaus weniger.


    Da Frage Ich mich, wofür 1000 Im Schrank stehen haben, wenn mindestens 900 davon vermutlich nie oder wenn dann vielleicht in 10 Jahren wieder gespielt werden.


    Für mich macht es eher Sinn sagen wir mal 50 Spiele im Schrank zu haben die dann mehrmals im Jahr gespielt werden oder zum größten Teil mehrmals, als hunderte von Spielen die nie oder nur verschwindend gering gespielt werden.


    Wie schon gesagt, vollkommen Sinnfrei.


    Letztendlich ist es jedem selbst überlassen was er mit seinem Geld kauft und was nicht und wir sind doch alle irgendwie glücklich damit. Denn wer unglücklich mit einer Sache ist, der versucht dies meist zu ändern --> Statt ehemals 100 Spielen habe Ich jetzt nurnoch 30 Im Schrank, die jedoch alle mehrmals gespielt werden. Wird eines davon langweilig, verkaufe Ich es und kaufe mir stattdessen ein Neues welches bei mir großes Interesse geweckt hat. Somit wirds auch nie langweilig.


    Das Ist mein Modell und Ich bin super froh, dass es so gut klappt (für mich)


    Wer ein anderes hat und dieses gerne so beibehält, der tue dies und sei ebenfalls Glücklich.



    Gruß


    Suryoyo (Suryoyo, der dem "Muss alle Erweiterungen und Give Aways zu meinem Spiel Besitzen" - Wahn verfallen ist.

  • Dein Modell gefällt mir! Das ist eigentlich auch mein Ziel: Eine "konzentrierte" Essenz von guten Spielen. Nur: was machen mit den nicht-so-guten Spielen? Wer kauft die einem ab, denn es sind eben wie schon festgestellt, nicht-so-gute Spiele.


    Eigentlich muss ich mir das immer vor Augen halten, wenn ich zB. an einem Asara-Sonderangebot vorbei gehe: Ja. Schönes Spiel. Aber lieber spiele ich doch London und Troyes. DAS müsste eigentlich meine Frage bei jedem Spiel sein: Will ich dieses neue Spiel spielen - oder fällt mir auch nur EIN Spiel in meiner Sammlung ein, das ich lieber spielen würde? Und falls das so ist, dann sollte ich auf den Kauf verzichten... *seufz*


    Damit stirbt Merkator, weil ich Le Havre habe; alleine Troyes löscht viele Spiele der "einfachen" Liga aus - und auf der 2-Spieler-Ebene brauche ich garnicht mehr zu schauen. Hm. ABER für Where There Is Discord habe ich keine Ersetzung! ^^

  • Zitat

    Original von Suryoyo
    Statt ehemals 100 Spielen habe Ich jetzt nurnoch 30 Im Schrank, die jedoch alle mehrmals gespielt werden.


    was mich interessieren würde:

    • welche 30 sind das denn momentan?
    • wie viele Zu- und Abgänge hast Du im Jahr?

    -


    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

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