20. - 26. 12. 2010

Bitte bewerte: Russian Railroads
Online spielen? Erstelle einen Termin oder melde Dich an: KLICK
  • ANZEIGE
  • Gestern gab es mit der Familie..
    A la carte...
    Snow Tails
    Junta viva el President


    alle Spiele kamen super an und werden deshalb heute in einem weiteren Familientest unterzogen.


    Für morgen habe ich in meinen Zimmer schon mal Axis and Allies aufgebaut (1942 Edition ) und ich weis nicht. Nach dem Regeln lesen hatte ich so ein gutes gefühl bei dem Spiel jetzt sehe ich vor mir das Spielfeld und ich denke "Oh mein Gott" viel zu klein, viel zu viele Einheiten, viel zu viel um irgend eine Strategie zu haben.


    Ich hoffe nach dem ersten Zug lichtet sich das Spielfeld.

    Einmal editiert, zuletzt von Uzi ()

  • So, nachdem wir uns 7 Wonders zu Weihnachten geschenkt hatten, musste das natürlich gleich ausprobiert werden. Gestern erst einmal bei meiner Sippe zu Beginn mit 7 Spielern, dann noch zweimal mit 4 Spielern. Heute dann noch einmal bei der Sippe meiner Frau zu fünft.


    Eben gerade dann das Ad Astra, dass sich mein Sohn gewünscht hatte, zu dritt mit einer Erklärung durch ihn und Nachlesen einiger Regeln. Gefällt mir recht gut, auch wenn der Glücksanteil recht hoch ist. Natürlich mit der Variante der garantiert unterschiedlichen Startrohstoffe gespielt, und m.E. nur wenige taktische Fehler gemacht. Trotzdem mit deutlichem Abstand Letzter. Wird aber auf jedem Fall noch das eine oder andere Mal gespielt werden.


    Ansonsten die Tage viel zu Zeit bei Tempo 40 auf der Landstraße vergeudet...


    Sagte ich schon, dass ich Winter und Schnee hasse?


    Ciao
    Stefan

  • Bei uns wurden an Weihnachten mit Eltern, Geschwistern und Anhang eher die kommunikativen Spiele ausgepackt.



    Dixit war dabei der Dauerbrenner, wurde jeden Tag einmal gespielt. Gefällt vor allem den Frauen, sowohl vom Spielgefühl als auch von der Schönheit der Karten. Meiner Meinung nach eine sehr gute Wahl der Spiel des Jahres-Jury. Gelegenheitsspieler werden das Spiel überwiegend mögen, es ist kommunikativ und macht generell Lust, sich zum Spielen am Tisch zu versammeln, mehr kann ein Spiel des Jahres kaum erreichen.


    Wer wird Millionär wurde ebenso gespielt wie das geniale, aber ziemlich verkannte Ten out of Ten von Ravensburger. Wir haben das mittlerweile so oft gespielt, dass wir uns nach einer Erweiterung bzw. neuen Fragen sehnen. Wird aber wahrscheinlich Wunschdenken bleiben, auch wenn es in den USA eine solche Erweiterung gegeben hat.


    Haste Worte hat meine Eltern so begeistert, vor allem auch weil meine Mutter gewonnen hat, dass sie sich das direkt für den Sylvesterabend ausgeliehen haben. Kramer hat da wirklich wieder eine simple Idee in ein meisterhaftes Design gepackt.


    Yspahan zu viert stand dann noch ebenso auf dem Programm wie Galaxy Trucker, welches diesmal leider nur mir gefallen hat, was im letzten Jahr noch anders war. Schade.


    Kakerlakensalat hat meine Schwester mitgebracht, war ganz witzig, aber irgendwie doch ziemlich dünn. Wenn man einmal drin ist, macht man nicht so viele Fehler. Langzeitspielspaß kann ich mir da kaum vorstellen. Höchstens als Saufspiel denkbar.

    Einmal editiert, zuletzt von Eduard Zuhorstrapadse ()

  • Junta Viva el Presidente ist uns aufgrund der Spieldauer von 45 Minuten zu lange vorgekommen für das was es kann bzw. sein will. Die 1 Siegpunkte Karten scheinen der Schlüssel zu sein. Das fiese Element kommt durchaus rüber, das Chaos ist groß. Für 20-30 Minuten wäre das Spiel ok, so ist es uns aber zu lang und monoton geworden. Es lebt von der Stimmung und ich kann mir schon vorstellen, dass es die ersten male ok ist, aber Langzeitspielspaß sehe ich nicht unbedingt.


    Merkator dagegen fanden wir, war fast zu schnell vorüber, was ja ein gutes Zeichen für ein Spiel ist. War haben aber auch extrem flott gespielt. Wir haben ohne den zufälligen Verfall von Waren gespielt. Ich glaube nicht, dass es mit diesem Zufallsfaktor besser wäre.

    Einmal editiert, zuletzt von fred ()

  • Le Havre zu dritt über 18 Runden. Ich habe das Spiel zwei neuen Spielern erklärt. Le Havre ist ja eigentlich nicht als komplex einzustufen, eher als äusserst vielfältig. Aber trotzdem haben wir 6 Stunden bis zum Endstand von 132:130:124 gebraucht, da beide Neuen gern die Züge grübeln. Spass hat das Spiel trotzdem gemacht und war mir nie langweilig. Das Spiel muss aber mit Auf- und Abbau theoretisch in 3,5 Stunden spielbar sein? Nach dieser Erfahrung will ich es gar nicht mehr zu viert oder fünft über 20 Runden spielen.

  • Bei unserer letzten Partie Le Havre zu fünft mit einem Neuling haben wir mit Erklären und Auf- und Abbau 180 Minuten gebraucht. Die Frage ist halt immer, wie viel Grübeln die Spieler? 20 Runden á 7 Aktionen -> Wenn dann jeder 1 Minute für seinen Zug überlegt, dann sind das schon alleine 140 Minuten. Dazu noch Rohstoffe händeln, nachfüllen, in der Ernte-Phase überlegen, usw...

  • ANZEIGE
  • Le Havre zu zweit ist durchaus in unter einer Stunde möglich , und zu viert sind zwei Stunden realistisch... mit fünf Spielern habe ich erst eine Partie gespielt und das war die erste ,die hat dann wegen vier Neulingen auch 4 Stunden gedauert...


    Ich würde sollchen Spielertypen übrigens raten ,das Spiel nicht beim ersten Mal gleich durchrechnen zu wollen ,weil man eh noch keine Übersicht über die Auswirkungen seiner Handlungen hat, also lieber die erste Partie als Kennenlernrunde spielen und damit für alle eine positives erstes Erlebnis mit dem Spiel schaffen...

  • Ja, Le Havre gehört, genau wie Agricola (aber nicht so sehr wie Agricola) zu den Spielen, bei denen man aber am Ende eben doch etwas in der Auslage liegen hat. Man sieht also, dass man etwas "geschafft" hat im Laufe des Spiels. Sowas finde ich sehr angenehm für neue Spieler. Agricola ist da eigentlich das Paradebeispiel, das mir einfällt: Man hat, egal ob man gewonnen oder verloren hat, einen schönen kleinen Bauernhof mit Zäunen, Ställen, einem Haus, ein paar Tieren und Äckern - wie früher, als man als Kind "Bauernhof" gespielt hat... :-)