Wie gut könnt ihr verlieren?

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  • Als ich ein Kind war, habe ich viel und begeistert gespielt. Und meistens wenn ich verloren habe, habe ich geheult die Welt und mich (und meine Mitspieler) verflucht. Inzwischen kann ich sehr gut verlieren (natürlich aber noch besser gewinnen). Vielleicht hat mich das viele Spielen daran gewöhnt? Allerdings habe ich auch Spieler in meinen Gruppen die regelrecht fuchsig werden, wenn es mal nicht so läuft. Da haben sie oft schlecht gewürfelt und werden dann sauer weil es ja "ungerecht" ist, dass sie so viel Pech haben. Einer hatte beim Poker ein paar Abende hintereinander Pech, so dass wir es in der Besetzung nicht mehr spielen konnten, weil er ab da immer sein Veto einlegte.
    Wie sieht es bei euch aus? Gute oder schlechte Verlierer?
    Und muss eure Gruppe auch mal unter eurem Unmut leiden? Wann habt ihr mal die Würfel durch den Raum geschmissen?

    "Etwas nicht tun zu können, ist kein Grund es nicht zu tun." - Gordon Shumway

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  • hab einen guten kollegen, der immer gecheatet hat wenn er verloren hat... war so eine sportskanone, aber in spielen nur gutes mittelmaß...


    ich kann und will verlieren - aber bitte nicht NUR wegen den würfeln... ich will wissen, dass ich verantwortlich war für meine niederlage und rausfinden was ich hätte besser machen können

  • Wirklich frustiert bin ich, wenn ich verliere, aber wirklich nicht weiß, WESHALB!


    Bei manchen Spielen verliert man, und "schuld" sind Göück oder Pech mit Würfeln - da kann ich mit den Schultern zucken und sage mir: Schönes Spiel, spielt ihr mal. Sowas mag ich als Spiel schon nicht. Ich spiele es dann zwar mit, aber meine Aufmerksamkeit ist dann nicht wirklich beim Spiel.


    Bei den komplexeren Strategiespielen sieht das schon anders aus - fast Alles hängt von Deinen Entscheidungen ab. Da probiert man Taktiken und Strategien und legt sich eine Vorgehensweise zurecht, da man meint, den optimalen Weg - oder zumindest einen guten Weg - durch das Spiel gefunden zu haben. Und stellt vielleicht fest, dass dem nicht so ist.
    Dann möchte ich schon sehen, WAS schief gelaufen ist. Wenn ich nach dem Spiel der Meinung bin, dass ich Alles so gut gemacht habe, wir nur möglich - so optimal gespielt habe, wie möglich - und DENNOCH verloren habe, dann gibt es ja praktisch keine Möglichkeit, sich zu verbessern, zu steigern. Dann bleibt die Frage, warum man es nochmal spielen sollte, offen. DAS frustriert mich extrem, und dann bin ich auch kein guter Verlierer mehr - allerdings dem Spiel gegenüber. Würfel fliegen dann nicht gerade... ;)


    Ich frage mich, weshalb die Frage gerade nach den Feiertagen auf den Tisch kommt - hast Du da böse Erfahrungen gemacht? :)

  • Ich gewinne auch lieber als ich verliere. Allerdings ist für mich beim Spielen der Weg das Ziel. Es muss schon Spannung im Spiel sein sonst ist der Sieg nichts wert. Und wenn ich nach 1-4 Stunden angenehmer Unterhaltung verloren habe, stört mich das nicht.


    Ich cheate auch nicht bei Memory um gegen die Patenkinder zu gewinnen.

  • Hiho,


    Solange die Einschätzung das es "am Würfel" liegt korrekt ist, ist das alles richtig. Nur ist diese Einschätzung meistens falsch.


    Atti

  • Zitat

    Original von Attila
    Solange die Einschätzung das es "am Würfel" liegt korrekt ist, ist das alles richtig. Nur ist diese Einschätzung meistens falsch.


    Und wenn man schlecht spielt und dazu noch Würfelpech hat, woran hat es denn dann gelegen?
    :hahaha:


    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

    ______________________________

    I'm old enough to know what's wise
    and young enough not to choose it

  • Ich verliere gerne solange ich nicht das Gefühl habe das andere mit Absicht gegen mich Spielen oder ihnen egal ist wer gewinnt und deshalb schlecht Spielen.
    Solange das Spiel spannend ist, ist mir egal wer gewinnt.

  • Es kann eben nur einer gewinnen, sofern es kein kooperatives Spiel ist, und ob ich das jetzt bin oder mein(e) Mitspieler ist mir zwar nicht völlig egal, aber ein gutes Spielgefühl auf dem Weg dorthin ist mir wichtiger als der reine Sieg in einer blöden Partie. Wenn ich einen für mich Erfolg versprechenden Weg verfolgt habe und damit nur Dritter werde, ok, dann ist es eben so. Ist eher ein Motivationsanreiz, es in kommenden Partien besser zu machen.


    Somit kann ich gut verlieren und praktiziere das wesentlich häufiger, als dass ich Siege feiern könnte. Kann aber eventuell auch daran liegen, dass ich vermehrt versuche, aus dem Bauch heraus zu spielen, als wirklich bis ins letzte Detail eine Situation durchzurechnen und minutenlang zu analysieren, während meine Mitspieler warten. Auch wenn ich manchmal zu Entscheidungsschwäche neige. Umso mehr, je wichtiger mir ein Spiel an sich ist oder eine Spielsituation für mich scheint.


    Je nach Spielverlauf, wenn sich abzeichnet, dass der Spannungsbogen eh verloren gegangen ist und mir die Partie egal geworden ist, muss ich mich anstrengen, nicht abzuschalten, um das Spiel nur noch runterspielend zu beenden. Dann ist mir die Platzierung auch egal, wenn das gute Spielgefühl eh nicht mehr gegeben ist.


    Cu / Ralf

    Open your eyes, time to wake up - enough is enough is enough is enough!

    Einmal editiert, zuletzt von ravn ()

  • Nachdem ich hier gelesen habe ist mir noch was eingefallen.
    Wenn tatsächlich gegen mich gespielt wird, obwohl ich nicht der Führende bin, kann ich auch fuchsig werden. Wenn ich bei Smallworld eh hinten bin und die Leute suchen sich meine Plättchen aus...ARGH!

    "Etwas nicht tun zu können, ist kein Grund es nicht zu tun." - Gordon Shumway

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  • Lustig, dass Du das erwähnst... gerade Smallworld ist ja so eine Sache: Da alle Siegpunkte verdeckt liegen, ist es eben nicht unbedingt klar, wer vone liegt. Und erst recht interessant wird es, wenn man nicht nur die aktuellen Siegpunkte, sondern auch die Position auf dem Spielfeld berücksichtigt.


    Ich sehe mich selbst da sehr oft in einer deutlich schlechteren Position als ich meist bin - eine ewige Diskussion zwischen Sternenfahrer und mir. Wir haben schon überlegt, ob wir eine Art Spiel-im-Spiel beginnen - oder eher Spiel-um-das-Spiel - indem wir nach der Hälfte der Spielzeit in einem Umschlag einen Tip auf den Gewinner abgeben... :)

  • Ich sehe es ähnlich wie von vielen von Euch genannt. Ein längeres Spiel (Spielzeit > 30 Minuten) spiele ich nur dann gerne, wenn der Glücksfaktor überschaubar ist. Dabei ist es mir egal ob ich gewinne oder verliere.


    Bei längeren Strategiespielen ist bei mir die Motiviation das Spiel bald noch einmal zu spielen meist sogar höher wenn ich verloren habe, als wenn ich ständig gewinne.

    There is freedom - just behind the fences we build ourselves.

  • Zitat

    Original von gimli043
    Ein längeres Spiel (Spielzeit > 30 Minuten) spiele ich nur dann gerne, wenn der Glücksfaktor überschaubar ist.


    Zustimmung. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Siehe. Roborally

    "Etwas nicht tun zu können, ist kein Grund es nicht zu tun." - Gordon Shumway

  • ... auch bei Roborally sehe ich ihn noch als überschaubar an ... Ich habe zumindest das Gefühl selbst Entscheidungen zu treffen. Dass diese dann Aufgrund der Mitspieler nicht immer, oder nur selten funktionieren, ist ja eine andere Geschichte :)

    There is freedom - just behind the fences we build ourselves.

  • Ein Erlebnisbericht:


    Eigentlich hab ich kein Problem damit zu verlieren, wenn meine Mitspieler gut spielen und es besser machen als man selbst geht das voll in Ordnung,

    vor allem freue ich mich wenn meine Frau ein Expertenspiel gewinnt, da sie die "schweren Brocken" vor allem mir zu Liebe mit zockt. :*

    Somit war verlieren für mich immer eher eine fluffige Sache ... bis auf die letzten 48h


    Am Wochenende hatte ich ja schon Concordia Venus knapp verloren und am Montag Abend legten wir mit Ecos: Der erste Kontinent nach ...

    wir spielen das Ding ohne Karten Draft ... in der Regel sind die 12 Startkarten so variabel das für beide Spieler brauchbare Synergien am Start sind ... die 15+ Partien waren im zweier meist auch recht knapp so das ein "Draft" nicht zwingend nötig war...

    War das gewohnte Kopf an Kopf rennen ich hatte meine "Antilopen" Strategie für die Endphase am Start ...da zauberte meine Frau ne Leoparden-Karte aus dem Hut füllte sie mit den Token recht Effektiv aus, platzierte den Leopard in die komplett leere Landschaft und kassierte ~ 20 VP (...die Karte war danach auch "verbraucht" und wurde abgelegt .. das ist das tolle an Ecos ... das die Parts der Engine sich verbrauchen :) ) 20 VP (...da lag ich dann auch schlagartig hinten...) ist bei Ecos ne menge Holz ca 20% der Punkte um zu gewinnen ... ich holte bis zum Ende noch bis auf 6 VP auf aber musste mich verdient geschlagen geben.

    Fazit: Anfangs ärgerte ich mich leicht über die 20VP Karte, dachte die wäre überpowert, aber das ist sie nicht da die Karte ja auch in einer optimalen Struktur gespielt werden muss damit sie punktet... das hatte meine Frau von langer Hand vorbereitet und damit verdient abgesahnt ... alles Gut (noch)


    Weiter ging es mit Roll for the Galaxy die letzten zwei Partien hatte ich schon verloren und haderte mit der gefühlten "unplanbarkeit" des Designs´s

    Das sollte jetzt noch mal auf Herz und Nieren geprüft werden. Ich hatte mir vorgenommen noch mal sehr konzentriert darauf zu achten zu ergründen welche Option meine Frau als Aktion wählen könne um mich dran zuhängen und damit Effektiv zu Punkten ... das gelang mir recht gut ... aber es nutzte in dieser Partie wenig :(

    Denn schon beim Start hatte meine Frau eine "brauchbare" Heimatwelt Kombi gezogen mit der man nebenbei Kohle generieren konnte ... ich hatte nur Rotz gezogen und durfte dann neue random gezogenen Plättchen auch auf den Projekt Stapel legen anstelle von nur darunter ... soweit so gut ... dann mal ran an den Beutel und ich zog innerhalb von wenigen Runden einmal 5 Plättchen aus dem Beutel und dann noch mal 3 Plättchen nach ... 7 x Käse einmal was brauchbares um ne Geld Synergie zu nutzen ... mein Frau zog wie von Zauberhand eine Geld Synergie nach der anderen aus den tiefen, weiten des Jute Beutel Universums und isch guckt dumm rum =O

    Bei meiner Frau liefe es wie Teufel und bei mir eher Zäh ... sie beendete das Spiel nach dem 12ten abgeschlossenen Bauprojekt, da war ich gerade bei Nummer 7 ... HRMPF!!! Endstand 32-44

    Fazit: Meine Frau mag das Spiel eigentlich recht gern ... sie empfindet es als eine schöne entspannte lockere Knobelei (...plus Nostalgie Bonus RollftG war das erste Si-Fi Game für das meine Frau sich begeistern konnte, eigentlich mag sie das Genre so gar nicht...)

    Ich mag mittlerweile RollftG so gar nicht mehr ... ist mir zu wenig planbarkeit, gerade zu Spielbeginn wärend ich bei z.B Ecos aus einen persönlichen Pool von 12 Karten wählen kann wann ich was Spiele und ob ich überhaupt alles Spiele oder noch zusätzliche Karten ziehe und ob ich gewisse Symbole stark oder Schwach präferiere und und und ... hab ich bei Ecos das Gefühl ne Engine zu bauen ... bei RollftG hab ich (random) eine Startbedingung und hoffe das ich passend aus dem Beutel ziehe ... die einzige Chance ist "Erkunden" und zwar nach dem Motto viel hilft viel und wenn viel nicht viel hilft und bei den anderen wenig viel hilft dann ist man doppelt in den Arsch gekniffen (da hat mir auch das gute einfühlen welche Aktionen meine Frau wohl wählen würde nix gebracht) ... hrmpf-HRMPF... :wikinger:


    Zwischen Babyversorgungsundbeschäftigungsknuddelzeit war noch einen bisschen Luft für was "schnelles" ...Deck Building sollte es sein ... der kompakteren Art ... Cthulu Realms (CR)

    Zwei Partie a 20 Minuten ...

    CR ist ein Dominion Like Deckbuilder und sonst nix ... anstatt einen statischen Markt wie bei Dominion welcher Dominion auch auszeichnet und "planbar" macht hat CR einen dynamischen Markt, die Karten haben wenig Dopplung, eine schwache Karte ist immer verfügbar (ziemlicher Käse halt. kauft keine Sau...) der Rest rutscht nach dem weg gekauft wurde random nach (5er Auslage) ... es gibt drei "Fraktionen" (gelb,grün,lila) die sich gegenseitig Synergie-mäßig aufpowern ... das im groben ... nach ~20 Partien wissen wir wie der "Hase läuft" und oft wird es knapp und spannend ... in der ersten Partie waren wir auf Augenhöhe und ich verlor die Kiste eng weil ich in einen der letzten Runden eine fatal "push your Luck" Entscheidung getroffen habe die meiner Frau die Vorlage zum knappen Sieg brachte ... ich ärgerte mich REICHLICH über mich selbst und forderte REVANCHE!!!

    Frau willigte ein, weil, Baby ratzte auf der Couch ...

    OkiDoki ...Basis Decks erstellt den Markt ausgelegt und los ... meine Frau hatte im ersten Zug den glücklichen Umstand die Karten random zu ziehen welche den MAXIMAL Kaufbetrag vereinten der mit dem Basis-Deck nur geht ... ist selten aber kann vorkommen ... und so wie der Teufel :evil: es will lag im RANDOM Markt ne mega heftig Starke Karte die meine Teuerste dann auch mit "...was für ein Glück" (flötende Tonlage) wegshopte ... diese Karte wenn sie gespielt wird gibt ihr + 5VP und mir -5VP im selben Move ... also doppelte Bestrafung ... und da sie die Karte von Anfang an hatte flog diese mir VIEL ZU OFT um die Ohren hrmpfhrmpfhrmpf ... ich spielte Tapfer weiter hatte ein paar gut Kombis ging dann aber mit vollen Fahnen unter als meine (sehr gut spielende Frau) mir den Gnadenstoß mit einer Kartenkombi verpasste die ich in der Art so bei CR noch nicht gesehen hatte ... AUTSCH :seenot:


    Meine Laune sank derart tief wie U96 in der Straße von Gibraltar....


    FAZIT: Bei reinen Deck Buildern demnächst wieder Dominion - CR bleibt als "Reise-Spiel" wegen der Mini Box erhalten ...


    Und das Drama nahm seine Lauf ... wir hatten abgemacht das Frau sich am späten Abend der Literatur widmete und ich eiderweil mal wieder die Mage Knight "Ultimate Edition" zwecks Solo Bespielung auspackte ...

    ...ich war Heiß wie Frittenfett und hatte total Bock ... die letzte Solo Partie hatte ich 09/20 absolviert und gewonnen und 140+ VP gesammelt.

    Aufbau ging gut ... Regelauffrischung im laufenden Betrieb ... ich wählte "Das verborgene Tal" Solo ... da nur 2 Tage und zwei Nächte (wegen fortgeschrittener Stunde) und wollte mal was neues zocken ... was soll ich sage ... ich hab es SOOO VERKACKT wie nie zuvor bei Mage Knight ... unter dem gefühlten Eindruck von "Zeitmangel" wagte ich mich sehr Niedrigstufig (nach zwei erfolgreichen Ork-Geplänkel) in die braunen Landschaftsplatten ohne Begleitung und ohne Kristalle ... böser Anfängerfehler ... ich bin da praktisch gestrandet in einer Landschaft die enorme Bewegungspunkte einforderte und mein Deck so stark ausdünnte das an Kämpfen gegen die erheblich stärkeren Gegner nicht zu denken war ... um unzukehren war das Spiel schon zu weit Fortgeschritten und so wagte ich mich optimistisch in eine Drachenhöle mit recht adäquaten Karten um sollte ich Gewinnen eine Artefakt + Zauber abzusahnen ... was soll ich sagen ... ich wurde vom Drachen GERÖSTET kassierte 6 Schadenskarte auf der Hand und viel (im Spiel) in Ohnmacht AAAARGH!!!

    Die letzte Runde dödelte ich noch lustlos zu ende hatte nur Level2 in 4 Runden erreicht und nach Abzug der Verletzungskarten im Deck SATTE NULLLLL PUNKTE auf dem Konto || ...und ergab mich meinem Selbstmitleid.... X/


    FAZIT: Mage Knight lieb ich ja heiß und innig, aber gestern abend war ich kurz davor DEN GANZEN RUMMEL in den Karton zu hauen und auf NIMMERWIEDERSEHEN zu verstauen in den tiefen der Mitwohnung ...

    hab das zeug nicht abgebaut und ne Nacht darüber geschlafen ... werde das selbe Szenario heute Abend locker flockig noch mal angehen (das Bodenpersonal wir ausgetauscht BURN IN HELL Braevalar!!!!) :shoot: und schauen wie es wird ...


    Abschließend komme ich zu den Schluss, da habe ich die letzten 48h wohl zu viel gewollt und so völlig den spielerischen Zugang zu diesen tollen Hobby verloren ... manchmal ist weniger mehr, know i am FINE!!! :sonne::sonne::sonne:

  • Hi blakktom , #RFTG steht für "Race for the Galaxy", dem richtigen Spiel. Du meinst sicher den reduzierten Abklatsch "Roll for the Galaxy"? Das Dir das unplanbar und beliebig vorkommt, kann ich gut verstehen, daher mein Rat: Versucht Euch mal an #RFTG. :-)

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  • Hi blakktom , #RFTG steht für "Race for the Galaxy", dem richtigen Spiel. Du meinst sicher den reduzierten Abklatsch "Roll for the Galaxy"? Das Dir das unplanbar und beliebig vorkommt, kann ich gut verstehen, daher mein Rat: Versucht Euch mal an #RFTG. :-)

    Danke für den Hinweis "Roll for the Galaxy" ist natürlich gemeint :) ich änder das mal im Text!!!

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  • vor allem freue ich mich wenn meine Frau ein Expertenspiel gewinnt, da sie die "schweren Brocken" vor allem mir zu Liebe mit zockt. :*

    Dem kann ich mich nur anschließen - allerdings habe ich seit geraumer Zeit das Gefühl, dass das "Für ein Spiel ganz gut", das meine Frau das ein oder andere Mal nach einem neuen Spiel auf die Frage, wie es ihr denn gefallen hat, inzwischen nur noch eine Floskel ist und ihr diese Spiele dann besonders gut gefallen... Zumindest bei #Maracaibo hat sie sich letztes Wochenende zu einem "Doch, das Spiel finde ich richtig genial" hinreiße lassen... Und parallel zu dieser Entwicklung, sich doch auch auf Spiele komplexer als #Azul oder #WettlaufNachElDorado einzulassen hat sich hier ihre Sieg-Häufigkeit deutlich erhöht - jeder hat "seine Spiele", bei denen ihm/ihr es "wichtiger" ist/wäre, zu gewinnen - aber meistens gewinnt die genau der andere... Von unseren ersten drei Maracaibo-Partien ging ich jedes Mal mit Pauken und Trompeten unter, da habe ich überhaupt kein Land mehr gesehen, habe mich gefragt, was ich denn nächstes Mal ausprobieren könnte und habe mich ähnlich gefühlt wie Du nach diesen 48 Stunden.


    Grundsätzlich geht's mir wie vielen hier - ich möchte im Allgemeinen wissen, weshalb ich verloren habe. Bei sowas wie #Qwixx isses mir egal, aber bei "richtigen Brettspielen" möchte ich schon das Gefühl haben, sagen zu können "Hier bzw. da habe ich es verbockt!" Und das will ich dann auch selbst verbockt haben und es sollte nicht daran liegen, dass die Würfel falsch gefallen sind. Vermutlich ist das einer der Gründe, weshalb ich nie gerne #Siedler (zumindest in der Grundfassung) gespielt habe - entweder, ich habe verloren, weil ich kein Würfelglück hatte, oder ich habe gewonnen, weil andere Pech beim Würfeln hatten. Zumindest gefühlt kann ich mich nicht an andere Ursachen erinnern, aber ich will hier auch keine (neue?) Diskussion über Siedler und Würfelglück aufmachen...


    Und wenn ich eine Niederlage jetzt nicht an der ein oder anderen Entscheidung festmachen kann, dann ist's auch okay wenn es knapp ausgeht (#Concordia hatten wir jetzt schon mehrmals mit exakt einem Punkt Abstand) und alle Beteiligten zuvor Spaß am Spiel gehabt haben.

  • Das schwierige am verlieren für die holde ist, es muss so aussehen, als ob man selber alles gegeben hat. Also um ihr ein Spiel schmackhaft zu machen, dann sind die Vorbehalte im Nachgang hoffentlich ausgeräumt. :love:

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

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  • Thygra In welchem Jahr lebst Du?

    Ich habe meine Frau 2009 kennengelernt, und es kommt mir oft so vor, als wäre es gestern gewesen. ;)

    André Zottmann (geb. Bronswyk)
    Thygra Spiele
    (u. a. für Pegasus Spiele tätig)

    Ich gebe hier generell immer meine eigene, ganz persönliche Meinung von mir.

    Einmal editiert, zuletzt von Thygra ()

  • Ich verliere gern, wenn es ein spannendes Spiel war. Wenn ich im Nachgang aufgrund schlechter Würfel verliere, ärgert es mich - eigentlich unnötig, weil ja die Anwesenheit von Würfeln in der Regel schon vorgibt, dass es zumindest bis zu einem gewissen Prozentsatz völlig zufällig ist, wer am Ende gewinnt - aber irgendwie phantasiert man ja dann doch, dass man bei Risiko mit Strategie gewinnen könnte (und dann verliert man 10 Angreifer gegen 2 Verteidiger und beißt in den Tisch).


    Ich ärgere mich ebenfalls, wenn mir ein Spiel nicht richtig erklärt wurde und ich daher gewisse Verbindungen nicht schalten konnte (und da hilft dann auch kein "hä, hab ich doch bestimmt erklärt") UND ich ärgere mich, wenn ich selbst blöd gespielt hab. Beispiel ist hier z.B. wenn ich eine Strategie weiter verfolge, obwohl diese unter neuen Vorzeichen einfach wenig Sinn ergibt.

  • kann nicht verlieren: räume das Spiel nach jeder Niederlage in die Box :lachwein: hm dasselbe mache ich wenn ich gewinne... mein Frau sagt, dass früher in der Familie, dass das Spielbrett und Material durch die Wohnung geschmissen wurden... (Sind Bayern Fans, ob da ein kausaler Zusammenhang besteht?). Am Anfang hat Sie extra schlecht gespielt, dass ich gewinne. Da platzte mir der Kragen. Ich will ehrlich gewinnen, und ehrlich verlieren. Manchmal wurmt eine Niederlage, vor allem wenn man weiß, dass es an einem selber lag.

  • Generell hab ich nichts dagegen, zu verlieren, egal ob gegen die Spielmechanik bei Koop oder einen Mitspieler.

    Gegen meinen Mann zu verlieren ist allerdings anstrengend, denn er zelebriert das richtig und zieht mir ne lange Nase :rolleyes: . Aber zumindest er hat Spaß dabei. ;)

  • - aber irgendwie phantasiert man ja dann doch, dass man bei Risiko mit Strategie gewinnen könnte (und dann verliert man 10 Angreifer gegen 2 Verteidiger und beißt in den Tisch).

    ...das ist einmal so oder ähnlich vor gut 20 Jahren uns passiert ... das ist der Grund das mein Bruder (promovierter Naturwissenschaftler) NIE irgendwelche Spiele mit Würfen mehr (mit mir) zockt!!! ;):D

  • Generell hab ich nichts dagegen, zu verlieren, egal ob gegen die Spielmechanik bei Koop oder einen Mitspieler.

    Gegen meinen Mann zu verlieren ist allerdings anstrengend, denn er zelebriert das richtig und zieht mir ne lange Nase :rolleyes: . Aber zumindest er hat Spaß dabei. ;)

    so iss meine Liebste auch ... Hauptsache der Mann iss Glücklisch 8-)):sonne::thumbsup::thumbsup::thumbsup:

  • Die Partnerschaft spielt ja wohl eine große Rolle, sonst würde das Thema bei der allgemeinen Fragestellung nicht so die Antworten dominieren ;)

    Schon mal mit 'nem Pärchen gespielt, die ob ihrer Turteleien sich im Spiel nichts Böses tun wollten? Furchtbar, sag ich Euch, da vergeht einem der Spaß am Spiel und man muss an sich halten, der Liebe nicht gewaltsam ein Ende zu bereiten. Da ist völlig egal, wer verliert oder gewinnt, bloß bitte nicht noch einmal.

    Wenn meine Holde am Tisch sitzt, dann weiß ich auch gleich, wo der (spielerische) Feind zu erwarten ist. Ich bin dann nämlich der Allerletzte, dem von ihr im Spiel was geschenkt wird, frei nach dem Motto "der kann das ab, schließlich will er ja spielen und wegrennen tut er auch nicht". Und was soll ich sagen... sie hat recht und es ist gut so! Nichts wär schlimmer, als dass andere mit uns diese unsägliche Erfahrung machen müssten.

    Verlier ich gerne? Gegen meine Frau immer. Gegen andere auch, dann habe ich es gut erklärt. Aber verschenkt wird nichts, ich geb mein Bestes.

    "So viele Spiele... wann hast Du denn damit angefangen?" - "Wann hast Du damit aufgehört?"

    "pimp my game" - Bauanleitungen zu Inserts aus Schaumkern, Bemalungen, ... siehe Linkliste auf meiner Pinnwand

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  • Schon mal mit 'nem Pärchen gespielt, die ob ihrer Turteleien sich im Spiel nichts Böses tun wollten? Furchtbar, sag ich Euch, da vergeht einem der Spaß am Spiel und man muss an sich halten, der Liebe nicht gewaltsam ein Ende zu bereiten. Da ist völlig egal, wer verliert oder gewinnt, bloß bitte nicht noch einmal.

    Ja, hatten wir. Ausgerechnet bei Junta. =O Und ausgerechnet, als die gerade mal eine Woche zusammen waren... :loudlycrying: Katastrophe!!!!

    Nachdem sie eine Weile zusammen waren, hat sich aber alles normalisiert und wir haben wieder viel und gerne miteinander gespielt...

  • Was ist dieses „Verlieren“?

    ...hab ich mich auch gefragt, bis mir aufging, das muss das sein, was mir nach der ersten Partie bei den nächsten Partien eines Spiels meist passiert... Die erste Partie eines für mich neuen Spiels gewinne ich in nahezu allen Fällen, auch wenn Leute am Tisch sitzen, die das Teil schon kennen... Bei anschließenden Partien sieht's dann meistens ganz anders aus....

    Aber immerhin gibt's ein Spiel, bei dem ich eine 100% Quote habe, was gewonnen angeht:

    #NieuwAmsterdam


    :)

  • Verlier ich gerne? (...) Gegen andere auch, dann habe ich es gut erklärt. (...)

    Das merke ich mir. :-)

    ...und es ist ja auch nicht falsch. Wenn ich ein Spiel erkläre, belasse ich es nie nur bei den Regeln, sondern weise gleich auf strategische Knackpunkte hin, wie man z.B. nicht starten sollte, was im Hinblick auf die Endwertung bedeutsamer ist und was nicht, eben wo der Hase langläuft. Das ist ja nicht uneigennützig, das Spiel soll auch mit Neulingen halbwegs auf Augenhöhe stattfinden können, damit auch ich meinen Spaß daran habe und mich gefordert sehe. Wir spielen ja schließlich Spiele, wo das oft genug möglich ist, eben nicht sowas wie Schach. In meiner Runde erfahrener Vielspieler werde ich so auch in einem Experten-Euro durchaus von Einsteigern auf die Plätz verwiesen. Gegen gewinnen habe ich aber auch nichts ^^

    PS: es gab hier mal einen Thread, wo der Verdacht geäußert wurde, dass Erklärbären eher zum Verlieren neigen, weil sie sich ggf. nicht so sehr aufs eigene Spiel konzentrieren. Da ist was dran, stört mich aber nicht.

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