27. 12. 2010 - 2. 1. 2011

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  • Was denn? Noch nichts gespielt seit Weihnachten?


    Bei mir gab's gestern beim Dienstags-Spieletreff einmal Revolution! zu viert. Bei der zweiten Partie merkt man langsam, was es doch alles für Möglichkeiten gibt, und worauf man alles achten sollte. Ist aufgrund der verdeckten Gebote natürlich recht zufällig / unkontrollierbar, aber doch nicht so beliebig, wie mein erster Eindruck vermuten ließ.


    Danach dann ein Prototyp von mir, und schließlich fast eine Stunde warten auf meinen Sohn, der in einer unglaublich langwierigen Partie DOG zu sechst "gefangen" war...


    Ciao
    Stefan

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  • Doch, klaro!!


    Zuerst am 27. eine Neuerwerbung vom selben Tag, nämlich Tore der Welt auf den Tisch gebracht - wobei ich mich bei dem Spiel immer noch frage, was der Gewinner gemacht hat, um zu gewinnen, und was wir anderen gemacht haben, um nicht zu gewinnen. Ich vermute, das ist die Natur des Spiels... ;)


    Dann gestern Besuch vom Cyberian gehabt, der uns Alien Frontiers mitgebracht hat. Ein wirklich gutes Spiel (wir haben es gleich zweimal nacheinander zu dritt gespielt)!
    Man meint zuerst, dass ja sehr viel Glück eine Rolle spielt, da man ja jede Runde würfelt - aber letztendlich ist es dann doch nicht so viel Glück, wie man zuerst meint - die Würfel können recht gut manipuliert werden, und viele der Aktionen, die Glück benötigen beim Wurf (zum Beispiel 3 gleiche Augenzahlen, oder eine Strasse mit drei Würfeln) haben gleichzeitig auch recht hohe Kosten oder lassen sich lukrativer mit zwei Würfeln ausführen - je nachdem...
    Dazu kommen 2-3 Positionen, wo die Augenzahl keine Rolle spielt - oder zumindest eine kleinere Rolle spielt.
    Ich freue mich schon auf den März, wenn es dank der 2. Auflage wieder verfügbar sein wird!! :)


    Danach haben wir dann noch zu viert (meine Freundin war mittlerweile von der Arbeit wieder da) Troyes gespielt. Wieder eine vollkommen andere Konstellation, die in diesem Falle unseren Einfluss "ausgeblutet" hat, da man Einfluss in Gold/Würfel tauschen konnte, und wenig Ereignisse bekämpft wurden. Das Spiel gefällt mir auch jetzt, nach der 6. Partie noch sehr gut - wenn nicht noch besser - und ist momentan mein absoluter Favorit...

  • Zitat

    Original von [Tom]
    Ich stelle fest, dass es scheinbar wieder in die Richtung geht, dass in der Wochen-Spiel-Liste nur noch die Spieleliste hingeknallt wird, statt auch mal wieder ein paar Worte zu Schreiben, vor Allem bei relativ neuen Spielen.


    Schade... :(


    Ich denke mal Du meinst mich.
    Von mir gleich auf eine ganze Tendenz zu schließen ist schon ganz schön gewagt, ich glaube sogar, dass Du da falsch liegst.


    Ich schreibe eher wenig hier, meistens dann aber auch etwas mehr als vorhin, ich habe nicht immer soo viel zeit wie Du, der ja ständig hier alles kommentiert (nicht negativ gemeint).


    Jetzt wollte ich schnell mal mitteilen was ich so gespielt habe und da meine genannten Spiele eigentlich schon ausgiebig im Netz besprochen worden, sah ich für mich da keine Notwendigkeit, irgendwen zu wiederholen.


    Wenn Du zu einem meiner gespielten Spiele etwas bestimmtes wissen möchtest, dann kannst Du es ja mitteilen und ich werde mich hinsetzen und darüber etwas schreiben.


    Helby

  • Nein, ich meine in der Tat nicht nur Dich - aber das ist jetzt ja schon wieder ein paar Wochen so. Ich meine es in der Tat auch nur so, wie ich es geschrieben habe:
    Ich finde es halt einfach Schade.


    Gerade Spiele wie Tikal II oder Firenze, über die liest man relativ wenig - auch, weil sie noch recht neu sind. Der Wochenthread verliert da eben wieder an Bedeutung (für mich); und dieses Thema wurde ja schon vor ein paar Monaten diskutiert, ich will die Diskussion auch garnicht wieder aufheizen.


    Es war eher als Anregung gedacht (sicherlich auch ein wenig provozierend) an diejenigen, die eben die Zeit haben, auch 3 Sätze zu einem gespielten Spiel zu schreiben...

  • Hier etwas ausführlicher:


    Level X - 3 mal hintereinander verloren - kein Spiel für mich


    Small World - auf der Messe gekauft spiele ich zur Zeit sehr oft, richtig gute Kombos möglich, macht sehr viel Spaß gestern 3 mal hintereinander gewonnen, jedes Mal sogar mehr Punkte gehabt


    Firenze - 2 Partien zu dritt, irgendwie etwas chaotisch und teilweise zerstörerisch, wenn sich die Mitspieler mit den Kartenereignissen auf Dich einschießen.
    Erinnert leicht an Die Tore der Welt wegen den teilweise destruktiven Karten. Sieht schön aus und macht mir richtig Spaß auch wenn ich beide Spiele nur Zweiter wurde.
    Ich weiß nicht, ob der Sieger jeweils eher zufällig gewonnen hat, oder ob es an seiner Strategie lag.


    Tikal 2 - hier eine Kopie meiner Meinung die ich auf Spieleseiten schrieb:


    Spielmaterial:
    Tikal lässt schachtelformatmäßig und graphisch grüßen und zwar wunderbar umgesetzt, so fühlt man sich erst einmal an den Vorgänger erinnert. Alles sehr schön und stimmig illustriert, angefangen von der Schachtel, über das Spielbrett bis zu den Plättchen.
    Ich hätte mir zwar Holzpöppel im Spiel gewünscht, aber die Boote, Schatzkisten, Forscher und Fähnchen aus Plastik passen auch gut zum Spiel.
    Das Schachtelinlet ist wie auch schon bei seinem Vorgänger vorbildlich, alles hat seinen vorbezeichneten Platz.


    Spielanleitung:
    Diese führt uns durch eine gezeichnete Geschichte erst einmal sehr gut in das Spiel ein.
    Die Spielregel selber besteht aus 11 DIN A4 Seiten wovon nur 7 Seiten das Spiel erklären, der Rest ist Aufzählung des Spielmaterials und der Spielaufbau, welcher sehr gut über 2 Seiten dargestellt ist.
    Sehr viele Beispiele und Bilder lassen keine Fragen offen, alles wird sehr gut erklärt.


    Spielprinzip:
    Strategisch / taktisches Brettspiel.
    Man versucht eine bestimmte Strategie muss aber auf die Mitspieler reagieren.
    Reichlich Interaktion ist vorhanden, angefangen beim Plättchen wegnehmen über die Ausrichtung der Tempelfelder bis hin zur Erforschungsreihenfolge der Räume (Geheimkammern, Tempel- und Altarräume).


    Kurzer Spielablauf:
    Zu Beginn jeder Phase ziehen die Spieler mit ihren Einbäumen um den Spielplan um Aktionskarten einzusammeln und deren Aktionen auszuführen (Schlüssel, Schätze u.a. sammeln und/oder Karten ziehen und/oder Tempelplättchen legen).
    In Phase 2 zieht man seinen Forscher in einen Raum, platziert im Allgemeinen eine Fahne und punktet dadurch. Im Gegensatz zu Tikal bekommt man hier bei jedem Spielzug punkte, wodurch Tikal 2 flüssiger als sein Vorgänger verläuft.
    Räume erreicht man indem man einen gleichfarbigen Schlüssel wie die Raumwand hat durch die man möchte, fehlt der Schlüssel darf man den Raum nicht betreten, oder man verwendet eins von den wertvollen Geheimgangsplättchen, welche so zusagen als Jokerschlüssel gelten.
    Ein paar wertvolle Geheimräume erreicht man auch nur mit diesen Geheimgangsplättchen.
    Eine Zwischenwertung und eine Endwertung bei denen die Altare und Schlüssel gewertet werden bestimmen dann am Ende den Sieger.


    Spieleranzahl und Spieldauer:
    Bis jetzt nur zu zweit in ca. 45 Minuten gespielt.


    Fazit:
    Bei uns kam das Tikal Spielgefühl sehr gut durch.
    Abgerundet wird das alles noch durch die Einleitung zu Tikal 2 in Form eines Comics, was mich außerordentlich gut in Stimmung für das Spiel gebracht hat.
    Gemeinsamkeiten (Plättchen legen, Forscher ziehen, Schätze heben) beider Spiele sind vorhanden, sie sind aber doch beide so unterschiedlich, dass man beide besitzen kann.
    Verschiedene Strategien sind möglich, auch ist eine enorme Tiefe mit relativ wenig Regeln vorhanden, welche bei den ersten Partien erst allmählich erkannt werden (z.B. Ausrichtung der Tempelfelder), dadurch hat es einen hohen Wiederspielreiz.
    Die Schlüssel bringen ein schönes Dilemma in das Spiel, benötige ich alle 5 Farben in meinem Rucksack, um alle Räume erreichen zu können, oder lege ich lieber einige in das Camp um bei den Wertungen Punkte zu bekommen.


    Mit Asara und Tikal 2 hat das Autorenteam Kramer/Kiesling in 2010 für uns 2 Topptitel heraus gebracht, eins für Familien und Tikal 2 für die etwas fortgeschrittenen Spieler. Wer Tikal spielt dürfte auch mit Tikal 2 keine Probleme haben.


    Wer gerne Noten als Bezug hat hier meine:
    Tikal: 10 von 10
    Tikal 2: 8 von 10.


    Variante:
    Aus einem Spielabend mit beiden Spielen, ergibt sich eine wunderbare Entdeckungsgeschichte. Erst legt man die Stadt Tikal frei um danach einen Tempel mit seinen Räumen zu erforschen um dann am Ende die Schatzkammer zu finden. Wer dann am Ende die meisten Punkte aus beiden Spielen hat ist der Forscher des Abends.

  • Seit Weihnachten ungefähr ein Dutzend 2er Partien Troyes und 3/4 von einer 2er Partie Dominant Species.


    Ich bin von beiden Spielen sehr angetan obwohl sie sehr von meinem "normalen" Spielegeschmack abweichen , da sie beide sehr Glücks- und Chaoslastig sind.


    Sie machen das aber auf unterschiedliche Weise unwichtig, Troyes schafft es dank der kurzen Spieldauer (mittlerweile 1 Stunde für Aufbau/Spielen/Abbau) , den Karten die schön variable Spielverläufe bringen und dem schönen Mechanismen ,besonders dem Würfelkauf, richtig viel Spass zu machen und Spannung zu erzeugen.


    Was Troyes durch Geschwindigkeit und Innovation schafft ,schafft Dominant Species durch die gelungene Neuordnung bekannter Mechanismen und einer Prise neuer Ideen, aber entscheidend ist hier das Zusammenspiel der unterschiedlichen Mechanismen. Ich freue mich schon sehr auf die erste 3 oder 4er Partie ,da ich es bisher nur mit 2 oder 6 Spielern anspielen konnte und es beide Male aufgrund meiner Führungsposition abgebrochen wurde. ich kann übrigens nur allen Neuspielern raten die erste 2 oder 3 er Partie nur mit einer Tierart pro Spieler zu spielen ,das ist mehr als ausreichend und macht den meisten schon genug Arbeit...


    Also für mich ist Troyes schon nach so kurzer Zeit zu einem der interessantesten Spiele der letzten Jahre aufgestiegen, das genau hält was es verspricht, wenn Glück dann in ordentlicher Menge und mit Möglichkeiten im unter die Arme zu greifen...


    Aja und gestern Abend gabs noch ne 6er Runde Funkenschlag auf der Frankreichkarte , war eigentlich ganz witzig und ausnahmsweise nicht durch die welches Kraftwerk kommt nach Problematik entschieden...

    Einmal editiert, zuletzt von Stonie ()

  • Nachdem meine Frau heute früh von der Arbeit kam, konnte fleißig gespielt werden (alles zu dritt).


    Begonnen wurde mit einmal 7 Wonders. Inzwischen flutscht es, und wir lagen relativ dicht beisammen. Nachdem der Reiz des Neuen nach 10 Spielen ein wenig verflogen ist, würde ich das Spiel nur noch als "guter Durchschnitt" bezeichnen. Es bietet anscheinend viele Möglichkeiten, und dennoch ist der Spieler stark von der Kartenauswahl und den verfügbaren Rohstoffen seiner Nachbarn anhängig. Ein wirklich großer Vorteil aber bleibt die kurze Spielzeit und die Möglichkeit, zu siebt zu spielen. Etwas störend finde ich den relativ hohen Abrechnungsaufwand bei Spielende. Schwankt bei mir derzeit zwischen einer 7 und 8/10.


    Danach noch einmal Revolution!. So langsam bekomme ich das Gefühl, dass die relativ hohen Siegpunktwerte durch die Mehrheiten in den Stadtgebieten VIEL zu mächtig sind. Ein Spieler kann problemlos in der letzten Runde durch einen "Glückstreffer" (oder pure Übermacht) den Punkteendstand eines oder mehrerer Spieler um mehr als 100 Punkte verändern - da erscheint einem das ganze Spiel davor von knapp einer Stunde als sinnloses Vorgeplänkel. Auch heute wieder konnte ein Spieler dadurch, dass er bei der Apothekerin gerade mal 1 Gold mehr hatte, die Mehrheitsverhältnisse der beiden größten Bereiche komplett umwerfen, und gewann mit über 100 Punkten Vorsprung.


    Weiter ging es mit Ad Astra. Beim zweiten Spiel, nachdem wir die Wertungen soweit verstanden hatten, ergab sich ein netter Dreikampf ums Weltall. Das Spiel endete relativ knapp mit 7 Punkten zwischen Platz 1 und Platz 3, und ich kann so langsam verstehen, warum viele dieses Spiel mögen. Der Glücksanteil ist zwar relativ groß, aber die Verzahnung der "Pläne" der Spieler miteinander durch die verdeckte Aktionenwahl und die Art der Wertung ist ziemlich genial. Ich bin gespannt, wie es sich mit anderen Spielern spielt...


    Zum Abschluss dann noch einmal St. Petersburg. Irgendwie wurde ich in der Mitte des Spiels abgehängt - so recht weiß ich noch nicht, warum. Das muss dringend noch ein paar Mal probiert werden!


    Ciao
    Stefan

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  • Am Montag endlich eine Partie Vinhos zu dritt.


    Keiner kannte das Spiel und wir mußten uns etwas mühsam in die Regel einarbeiten, das Erklären dauerte ca. 1 Stunde, was die Freundin des Gastgebers mit den Worten kommentierte: "Ist das das Spiel, das ihr vor einer Stunde aufgebaut habt? Und ihr habt noch nicht angefangen???"


    Aber dann haben wir angefangen und ich war angenehm überrascht. Nach dem, was ich so gelesen habe, hatte ich das Spiel deutlich komplizierter erwartet. Nach einer Runde waren die Aktionsmöglichkeiten bekannt und man mußte zwar für Einzelheiten noch in der Regel nachsehen, aber konnte schon geplant spielen. Spieldauer ca. 2,5 Stunden (aufgrund der Nachleserei), aber gefühlt war es deutlich kürzer.


    In der vierten Runde hatte ich zwei Önologen und zwei Plättchen, wo man sie drauf setzt (Namen vergessen) gekauft, so dass ich einen sehr teuren Wein hatte, den ich in der letzten Runde elegant auf einem sehr wertvollen Wertungsfeld platzieren konnte. Dazu konnte ich noch einen teuren Wein verkaufen, was mir 18 Siegpunkte aus der Bank einbrachte.


    Das Spiel hat mir sehr gut gefallen. Es ist durchaus komplex, aber man blickt schnell durch, an welchen Schräubchen man drehen kann. Obwohl ich eigentlich keine Spiele mehr kaufen wollte (aus dem aktuellen Jahrgang) habe ich sofort bestellt.


    Grand Cru, das ich eigentlich auch nicht schlecht fand, fällt gegen Vinhos sehr ab. Beide Spiele setzen das Thema gut um, aber Vinhos ist deutlich besser.

    :jester:


    Mein Verhalten ist vielleicht manchmal taktisch unklug, dafür aber emotional notwendig

  • Ja, das deckt sich auch mit unseren Erfahrungen mit dem Spiel: Das eigentlich "komplizierte" - oder besser: "langwierige" - an dem Spiel ist das Erläutern der verschiedenen Mechanismen und Aktionsmöglichkeiten. Das Spiel selbst läuft dann recht flüssig, und mit niedriger Wartezeit. Mal abgesehen von der klassischen Denkstarre... ^^


    Daher ist auch mein Ziel, es möglichst schnell Allen in unserer Spielrunde zu erklären, damit es auf den Tisch kann und IMMER schnell gespielt werden kann. Und nicht 5x erklärt werden muss... ;)

  • Auch ich habe diese Woche wieder Vinhos gespielt, diesmal zu zweit und erstaunlicherweise mit meinem Sohn, der ansonsten nicht mehr so oft mit Papa Brettspiele spielt (liegt wohl an der Pubertät und der Freundin ).


    Die Erklärung lief recht flüssig, dauerte aber auch 45 Minuten, dann ging es flott los und es gab auch nicht viel nachzuschlagen.
    Mein Sohn hat am Ende sein Konto aufgelöst und desinvestiert und dann durch die Bonusaktion massig Punkte für sein Bargeld erhalten. dadurch hatte er dann am Ende genau einen Punkt mehr als ich.


    Ich hatte vier Grundstücke:
    2x 1 Weinberg drauf
    1x 1 Weinberg, Weinkeller, 2 Weingüter + Önologen
    1x 1 Weinberg, Weinkeller, 2 Weingüter, 1 Önologe


    Er hatte zwei Grundstücke:
    1x 1 Weinberg
    1x 1 Weinberg, Weinkeller, 2 Weingüter + Önologen


    Das Spiel hat etwas über 90 Minuten gedauert und war spannend bis zum Schluß.

  • Heute morgen mit meinem Sohn endlich Horus Heresy Szenario 1 durchgespielt.
    Ich hab nach ca. 3/4 des Spiels als Verräter alle 4 Raumhäfen kontrolliert.
    Zwischendurch sah es schlecht aus für mich.
    Doch dann hat er einen Raumhafen nicht mehr anständig gesichert und das ging nach hinten los.


    Jetzt gerade mit meiner Tochter und meiner Frau ... tada ... Siedler in der Grundspielfassung gespielt.
    Meine Tochter hatte irre Spaß und hat uns deklassiert.
    Das Spiel kam bei uns mal wieder auf den Tisch, weil wir eine frische Ausgabe aus der Rittersport-Promo erworben hatten.
    Die kam dann heute erstaunlich schnell reingeschneit.
    Für 15 EUR inkl. Porto und Ritter-Sport-Erweiterung ein Schnapper.

    4 8 15 16 23 42

  • Wir haben heute das fünfte Earth Reborn Szenario gespielt. Anfangs sahs arg kompliziert aus, sich die Funktionen der Gegenstände zu merken, aber nach 10 Minuten wurde einem auch das klar. Mein Bruder hatte gleich versucht mögliche Zutrittspunkte zu verminen. Dummerweise nahm ich einfach einen anderen Weg in dem ich mir einen neuen Eingang mit C4-Sprengstoff schuff.
    Vasquez konnte dank ihrer Kevlar-Weste gut die Zombies in Schach halten, James Woo starb jedoch schnell im Nahkampf mit Hollister. Nick Bolter schoss schliesslich den Tresorraum auf und den Behälter darin, nahm die Dokumente und rannte was das Zeug hält um damit zu entkommen. Beinahe wurde das durch Taser Einsatz von Hollister verhindert, mit dem letzten Bewegungspunkt und Kommandopunkt gelang es Nick Bolter dann aber noch zu entkommen. Hätte mein Bruder dran gedacht James Woos Waffe zu plündern wärs Bolter wohl nicht gelungen zu entkommen.


    Sehr spannend und erstaunlich klare Regeln für ein Spiel dieser Komplexität, hätte ich den Franzosen gar nicht zugetraut :blumen2:
    Das Spiel verbindet gekonnt Ameritrash mit Euro-Game und Cosim.


    Nur eben der Nachteil des extrem modularem Spielfeldes, der Aufbau kann lange dauern - 30 Minuten und mehr sind keine Seltenheit. Sollte mit zunehmender Übung aber besser werden.



    Danach wieder mal Vinhos zu zweit und als Abschluss dann 2 Runden Scrabble, welches trotz seines Alters bei uns immer noch eins der meistgespielten Spiele ist.

  • Am Donnerstag in entspannter Viererrunde, zu der ich leider erst gegen Abend zustossen konnte:


    Dominant Species : War meine zweite Partie, für die Mitspieler teils die Erste, teils die Dritte, wobei sich die Spielerfahrung dabei bis auf meine auf 2er-Partien beschränkten. Also eher allgemeines Neuland in Mehrpersonen-Besetzung. Hat dann auch so seine gut 4 Stunden gedauert und war - meiner Meinung nach - ein spannendes und herausforderndes Hin-und-Her.


    Meine Sondereigenschaft der Schlangen konnte ich leider nur sehr begrenzt wirklich effektiv nutzen. Zudem waren noch Säugetiere, Amphibien und Insekten im Spiel. Ich war also auf Rang 2 der Nahrungskette und so brauchten schon mal zwei meiner Mitspieler immer mehr Klötzchen-Tiere pro Feld als ich, um die Mehrheit zu bekommen. Leider konnte ich mich kaum wie gedacht ausbreiten, da vermehrt Elemente aufs Spielfeld kamen, die ich selbst nicht hatte und ich einfach nicht diese Element für mich abbekam. So hatte ich kaum Dominanz und versuchte stattdessen über neue Spielplanfelder (Wanderlust-Aktion) an Siegpunkte zu kommen und hier und da zumindest bei etlichen Wertungen auf Platz 2 oder 3 dabei zu sein - wo es nicht zu sehr auffiel. Die Tundra-Ausbreitung musste ich dann recht früh aufgeben und habe mich stattdessen lieber auf die Felder mit massig Siegpunktpotential beschränkt, um da zumindest immer abstauben zu können.


    So habe ich eher unauffällig gespielt, war bis zwei Runden vor Spielende recht wenig auf dem Spielbrett vertreten. War somit auch weniger das Ziel meiner Mitspieler. Das hatte zudem den Vorteil, dass ich zum Endspurt noch massig Tier-Klötzchen in meinem Genpool hatte, die ich dann aufs Spielbrett brachte. Hat am Ende zwar nicht zum Sieg gereicht, aber immerhin zum zweiten Platz. Wobei ich gefühlt eher meinte, abgeschlagen zu sein. Aber meine Mitspieler haben sich teils gut für mich gegenseitig ausgepattet bei Dominanz und Tundra-Survival-Wertung. Das waren dann Punkte, die fehlten und die ich an anderen Stellen einfahren konnte (Wanderlust, Abstauberpunkte bei Wertungen).


    Für mich immer noch ein prima Spiel, das aber eher gemischt ankam, weil es teils als zu unberechenbar bis chaotisch für die Länge eingeschätzt und empfunden wurde. Meiner Meinung macht Spielpraxis und das grobe Wissen, was alles für Karten ins Spiel kommen können während einer Partie da eine Menge aus, wobei langfristige Pläne arg schwierig umzusetzen sind. Deshalb habe ich eher auf kurzfristige Erfolge gespielt, wo ich nicht zu sehr von meinen Mitspielern abhängig war (Wanderlust und zweite und dritte Platz-Punkte bei Wertungen, die mir aber keinen zu grossen psychologischen Vorteil boten), weil die sich teils auf andere Sachen konzentriert hatten (Glaciation, Tundra, viel Dominanz, schnell auf dem Feld massiv vertreten sein). Ich bin auf kommende Partien gespannt - möchte mal die aggressiven Spinnentiere spielen!


    Cu / Ralf

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • Auf der Goldene Hochzeit gab es.


    Bohnanza: Seit langer Zeit wurden entlich mal wieder Bohnen angebaut. Hat sehr viel Spaß gemacht. Nach wie das beste Handelskartenspiel das ich kenne.


    Pit: Hat meine Cousine ihrn Kanadischer Freund mitgebracht und ist in Kanada wohl so bekannt wie bei uns UNO. Und nach der ersten Runde wusste ich auch warum. Wobei ich sagen muss Spaß hat es dennoch gemacht und es schlägt sogar UNO zumindest beim Spaßfaktor.


    Junta viva el President: :-) Sehr viel Spaß gemacht. Einfache Regeln, cooles Spielmaterial lässt auch Spielemuffel mitspielen. Wir hatten allerdings noch eine Regelfrage und zwar zählt das Gebäude das auf dem Spielplan aufgezeichnet ist auch einen Siegpunkt? Ich sagte Nein, da es sonst keine Sinn machen würde das man 5 andere Gebäude bauen kann.


    Heute gibt es dann meine erste Partie TS über Vassal, ich freu mich drauf!

  • Hallo Manuel,


    Zitat

    Original von Uzi
    Wir hatten allerdings noch eine Regelfrage und zwar zählt das Gebäude das auf dem Spielplan aufgezeichnet ist auch einen Siegpunkt? Ich sagte Nein, da es sonst keine Sinn machen würde das man 5 andere Gebäude bauen kann.


    das aufgedruckte Gebäude zählt sowohl als Siegpunkt als auch als Verteidigungsstärke. Fünf weitere Gebäude sind notwendig, weil die Experten-Variante bis 6 Siegpunkte geht. Außerdem ist es auch im "normalen" Spiel möglich, 6 Siegpunkte zu bekommen, wenn man nämlich in der letzten Runde ZWEI Gebäude auf einmal kauft.


    Ciao
    Stefan


    (der das Regel-Lektorat gemacht hat)

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  • Troyes zu dritt über 5 Runden. Im ROTEN Palast wurde als 3. Karte das Turnier aufgedeckt. Nur gibt es in der deutschen Anleitung ein Übersetzungsfehler, daher wurde die Karte auch wenig benutzt. Richtigstellung: Beim Turnier ist nicht die Anzahl der Würfel im eigenen Sektor entscheidend, sondern die Summe der roten Würfelaugen...und schwupp!
    Schon setzt die Spielrunde gerne einen Meisterpöppel auf das Feld mit den Siegpunkten beim Ritterturnier. Ansonsten wars ein duftes Spiel, das mit nur 1 Punkt Differenz gegen mich entschieden wurde.


    Guten Rutsch und auf einen guten Spielejahrgang!

    Einmal editiert, zuletzt von Bundyman ()

  • Zwei Runden Pandemie zum warm werden zu dritt, wobei es dem dritten Spieler (Neuling) nicht so überzeugte... Deswegen sind wir auf die 1985er Ausgabe von Trivial Pursuit ausgewichen und plagen uns bis ins neue Jahr... Ich denke so 2 Stunden werden wir noch brauchen....

  • Um die Jahreswende in entspannten 6er-3er-4er-Runden:


    7 Wonders : Zu sechst bekommt man leider recht wenig mit, was auf der anderen Tischseite so passiert. Ansonsten spielt es sich auch in dieser Mitspieleranzahl gut und ist immer wieder für eine Revanche zu gebrauchen oder direkt als Starter in einen Spieletag. Wohl inzwischen das meistgespielte ESSEN 2010 Spiel in meinen Spielrunden. Kauf hat sich inzwischen mehr als gelohnt, auch wenn ich es fast bereue, dass ich die Karten alle eingetütet habe, weil die Haptik doch arg darunter leidet, weil die Karten durch statische Aufladung und unvermeidbaren Fingerschweiss über die vieleln Partien aneinanderkleben und sich entsprechend schlecht mischen lassen.


    Adlungland : Zu dritt, ganz nettes Thema, aber altbekannte Mechanismen. Im Prinzip ein Anlegespiel mit Punktewertung je nach Anlegeposition. Für ein Adlung-Kartenspiel ok, aber nichts, was ich selbst besitzen oder zwingend selbst vorschlagen würde. Gibt eben so viele bessere Spiele, dass "nur nett und ok" fast schon ein Ausschlusskriterium für mich ist.


    Antics : Zu dritt und wie gewohnt eher verkopft als locker-flockig wie die Grafik und das Thema erwarten lässt. Spielpraxis zahlt sich aus, wobei jeder schon arg für sich seinen Ameisen-Aktions-Hügel optimiert und dann der Wettlauf um die Beute und Blätter beginnt. Die sich immer neu aufbauenden Aktionen finde ich immer noch gut, der Rest des Spiels kann aber nicht so recht damit mithalten, weil man eben nur Ameisen in zwei Schritten auf den Plan bringt und dann Zeugs abtransportiert. Die Soldaten-Ameisen kamen in meinen bisherigen Spielrunden kaum bis überhaupt nicht zum Einsatz, weil man mit drei bis vier Transportschritten eben so gut wie alles wegschaffen kann. Fast schon ein wenig zu seichtes Spiel, zumindest was auf dem gemeinsamen Spielplan abgeht. Bin inzwischen unentschlossen - aber zumindest ein Spiel mit neuen Mechanismen, das eben anders ist, auch vom Spielgefühl her.


    Troyes : Noch 2010 aufgebaut und dann 2011 in Viererrunde gespielt. Bisher habe ich es immer erklärt bekommen, hatte selbst auch noch nicht die Regeln komplett durchgelesen, sondern nur die Kurzanleitung und die inoffizielle FAQ und dementsprechend herausfordernd fand ich, das Spiel selbst aus der reinen Spielerfahrung zu erklären. Sind eben viele Mechanismen, die aufeinander aufbauen und eher ungewöhnlich sind. Nach einer Groberklärung haben wir deshalb auch einfach begonnen und im Laufe der ersten von sechs Runden wurden dann auch die Zusammenhänge klar, wobei ich ein paar Details nochmal nachschlagen muss.


    (Gilt die aufgedruckte Event-Karte als Karte oder nicht? Kann man im Kampf gegen die schwarzen Würfel wirklich nur seine eigenen Würfel nutzen? Ist ein verdrängter Arbeiter für die laufende Runde inaktiv und man bekommt den erst zum Rundenende in seinen Vorrat oder kann man den direkt wieder einsetzen in der selben Spielrunde? In welcher Reihenfolge bestimmt man, ob und wie viele gegnerische Würfel man kauft in Bezug auf die Manipulation seiner eigenen Würfel und wo man die dann schliesslich einsetzen will?)


    Ist so oder so gut angekommen, auch wenn wir die 90 Spielminuten nicht ganz geschaft haben - waren wohl eher 150 Minuten, auch weil wir uns selbst die Karten erst erarbeiten mussten in den Bedeutungen der Symbolik. Gerne wieder, auch weil jede Partie total anders verläuft und richtig gespielt, dass jeder auf jede Karten einsetzen kann (wenn auch als dritter und vierter keine Siegpunkte mehr bekommt), gibt es auch keine Killerkarten, die das Spiel ins chaotische kippen lassen. Weil wenn eine Karte als stark empfunden wird, kann ja jeder die nutzen - nur die ersten Beiden haben eben den Siegpunktvorteil. Eines meiner ESSEN 2010 Favoriten!


    Am Sonntag geht's weiter und eventuell heute am Samstag, wenn es zeitlich passt und Path of Glory ohne eigene Vorbeitung sinnvoll ist, ebenso.


    Cu / Ralf

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • Hm, die meisten Sachen stehen in den FAQ oder der Anleitung...


    Gilt die aufgedruckte Event-Karte als Karte oder nicht? JA, nur dass man sie nicht "einkasssieren" kann bei der Auswertung


    Kann man im Kampf gegen die schwarzen Würfel wirklich nur seine eigenen Würfel nutzen? JA (Regelzitat, siehe Spielbox-Forum)


    Ist ein verdrängter Arbeiter für die laufende Runde inaktiv und man bekommt den erst zum Rundenende in seinen Vorrat oder kann man den direkt wieder einsetzen in der selben Spielrunde? Man kann ihn direkt wieder einsetzen, verliert aber die Schutzfunktion, dass kein weiterer der eigenen Farbe in dem Gebäude verdrängt werden kann.



    In welcher Reihenfolge bestimmt man, ob und wie viele gegnerische Würfel man kauft in Bezug auf die Manipulation seiner eigenen Würfel und wo man die dann schliesslich einsetzen will? Freie Wahl, aber meistens macht man es so wie es sinvoll ist, also zuerst die Unsicherheit beseitigen und die eigenen Würfel manipulieren. Gekaufte fremde Würfel manipulieren geht ja eh nicht...

    2 Mal editiert, zuletzt von Eric ()

  • Auf unserer Silvesterparty gabs gestern u.a. Privacy 2 mit 8 Personen... puh, da gabs einige sehr gemischte Gefühle beim Spiel, die eine Hälfte (3 Frauen, 1 Mann) wollte es gleich nochmal spielen, während die andere Hälfte (3 Männer, 1 Frau) es strikt abgelehnt haben.. und einige Antworten haben, erstaunlicherweise vor allem bei den Herren der Schöpfung, das Weltbild ganz schön ins Wanken gebracht 8-)


    Achja, während des Spiels ist auch noch ein voller Sektkelch auf Spielplan und Spielkarten gefallen, das war dann die Stelle im Spiel bei der ICH mal kurz dem Atem anhalten musste... :(



    Ausserdem haben wir noch ne Runde Saboteur und Werwölfe vom Düsterwald gespielt...

    Status 12M12S 2021: 4M4S


    (Fantastische Reiche, Die Abenteuer des Robin Hood, Cantaloop, Bunte Blätter)


    2021: 4 | 2020: 24 | 2019: 15 | 2018: 8 | 2017: 6 | 2016: 6 | 2015: 12 | 2014: 12 | 2013: 15 | 2012: 20

    2 Mal editiert, zuletzt von Elektro ()

  • Ich war leider zur Silvesterfeier fast nur von Garnicht- und Sehrwenig-Spielern umgeben. Dennoch kam immerhin eine Runde Tabu zu zehnt zusammen. Hat uns gut eine Stunde köstlich unterhalten.


    Heute dann allein mit meiner Frau:


    Das erste Mal 7 Wonders zu zweit. Spielt sich erstaunlich gut und sehr taktisch. Gefällt mir, obwohl ich deutlich verloren habe.


    Anschließend konnte ich sie zu Troyes überreden, welches sie nicht so toll findet wie ich. Habe sie (taktisch ungünstig) deklassiert mit 44 zu 28 Punkten, jetzt will sie es gar nicht mehr spielen - aber das vergeht erfahrungsgemäßg.


    Als Ausgleich gleich noch einmal 7 Wonders, diesmal gewonnen.


    Zum Abschluss dann einmal Stone Age, wo ich mit 321 Punkten meinen bisherigen Rekord übertrumpfen konnte. Meine Frau hat einfach nicht aufgepasst, welche Karten ich nehme - da war es ganz leicht.


    Ich wünsche allen ein spielereiches neues Jahr!


    Ciao
    Stefan

  • Zitat

    Original von malzspiele
    Zum Abschluss dann einmal Stone Age, wo ich mit 321 Punkten meinen bisherigen Rekord übertrumpfen konnte. Meine Frau hat einfach nicht aufgepasst, welche Karten ich nehme - da war es ganz leicht.


    Komm sei Ehrlich, IHR habt Stone Age gespielt während SIE beim Bügeln Dirty Dancing geguckt hat.


    Lust auf eine Partie Stone Age bei Yucata.de ?
    Trau Dich, Feigling Feigling ..... na ? na ?


    Einmal editiert, zuletzt von Nupsi ()

  • Am Samstag in Zweierrunde ...


    Path of Glory : Ich kannte es nicht, hatte nur vorab die Regeln durchgeblättert und mir ein paar Videos angeschaut. Wurde mir aber perfekt erklärt, wobei ich die strategische Tiefe (logischerweise) erst im Spiel erfassen konnte. Aber viel mehr hatte ich von einer ersten Partie auch nicht erwartet: War herausfordernd, hat durchgehend Spass gemacht auf einer spannenden und kniffligen Ebene in der Wahl der Zugmöglichkeiten. Das Regelwerk empfande ich einfacher und eingängiger als noch Wilderness War und es passierte auch mehr auf dem Plan, was aber dennoch übersichtlich blieb. Etwas blöd nur, dass selbst in der aktuellen vierten Auflage nicht ausreichend Kontrollmarker beiliegen, so dass wir uns nachher mit farbig-durchsichtigen Plastikchips beholfen haben.


    Eine packende Partie, die hin und her wogte und die ich eigentlich nur durch etliche Spieltipps und Hinweise auf vermeinbare taktische Fettnäpfchen noch recht ausgeglichen als Allierte gestalten konnte. An der Westfront gab es einen Stellungsgrabenkrieg, wobei sich dann das Geschehen zur Ostfront mit den Russen verlagerte. Leider wollte ich mit meinen Russen zu viel und marschierte zu weit nach Westen, konnte auf dem Weg aber fast Österreich aus dem Rennen werfen. Allerdings hatte ich die Nordflanke um Riga vernachlässigt, so dass mir mehrmals die Deutschen Truppen meine Versorgung abschneiden konnten und ich viel Zeit dadurch verlor, bis ich mich schliesslich wieder weiter nach Osten zurückziehen musste, um meine Frontlinie zu halten. Von 17:30h bis 03:45h hat dann die Partie mit Bestell-Essenspause gedauert, wobei wir in Runde 13 abgebrochen haben und erst jetzt beide in den "Total War" Kartenstapel vorgedrungen waren - es gab eben immer überall viel zu viel zu tun.


    Gerne wieder, wobei man im Hinterkopf haben muss, dass eine Partie wirklich tagesfüllend ist - wobei in meiner Erstpartie natürlich arg viele Regelrückfragen und Kartenverständnisfragen den Rundenablauf verzögert haben. Gut wenn dann ein Mitspieler dabei ist, der das Spiel schon ausreichend gut kennt. Ich werde dann mal zur Vertiefung nochmal die Regeln lesen und dann auch das Spielbeispiel für mich durchspielen. Jetzt weiss ich auch endlich, warum das Spiel in CoSim-Wargame-Kreisen so hoch gehandelt wird!


    Cu / Ralf

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

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  • Zitat

    Original von Nupsi
    Komm sei Ehrlich, IHR habt Stone Age gespielt während SIE beim Bügeln Dirty Dancing geguckt hat.


    Da das Spiel nur zwischen meiner Frau und mir stattfand, wir beide am Tisch saßen und weder Fernseher noch Radio liefen, bin ich mir über den Ablauf ziemlich sicher. :-)


    Zitat

    Original von Nupsi
    Lust auf eine Partie Stone Age bei Yucata.de ?


    Nein, weil ich Mehrpersonenspiele prinzipeill nur noch gegen lebende, mit mir am Tische sitzende Spieler spiele. Und nein, ich bin nicht feige und ich weiß, das ich kein überragend guter Stone Age-Spieler bin - meistens lande ich im Mittelfeld. Nur meine Familie hat den Dreh noch so gar nicht raus und macht es mir zu einfach.


    Aber Du kannst gerne im April zu Braunschweig spielt! kommen, da nehme ich mir die Zeit. Oder auch sonst irgendwann zu einem Spieletreffen in Braunschweig. Oder vielleicht treffen wir uns bei den nächsten Bremer oder Hamburger Spieletagen?


    Ciao
    Stefan

  • Zitat

    Original von malzspiele
    Nein, weil ich Mehrpersonenspiele prinzipeill nur noch gegen lebende, mit mir am Tische sitzende Spieler spiele.


    Und tote am Tisch sitzende Spieler ignorierst Du dann einfach?


    [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/more/bigs/c002.gif]


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Zitat

    Original von malzspiele
    ...............


    Aber Du kannst gerne im April zu Braunschweig spielt! kommen, da nehme ich mir die Zeit. Oder auch sonst irgendwann zu einem Spieletreffen in Braunschweig. Oder vielleicht treffen wir uns bei den nächsten Bremer oder Hamburger Spieletagen?


    Ciao
    Stefan


    ah ok, der Mann läßt sich nicht so einfach provozieren.... Was bleibt mir noch ? Tja ich würde sagen....nix. Ich geb auf :aufgeb:


    Das mit den Spieletreffen wird wohl nix, ich bin eher Menschenscheu (ne im Ernst, da will ich immer hin aber ich schafee es jedes Jahr aufs neue nicht).


    Viele Grüße Timo


    P.s.: Ich hoffe Du hast meine "herausforderung" so aufgenommen wie Sie gemeint war, nämlich eher als Späßchen denn Buchstabengetreu!


    2 Mal editiert, zuletzt von Nupsi ()

  • Zitat

    Original von Nupsi
    ah ok, der Mann läßt sich nicht so einfach provozieren.... Was bleibt mir noch ? Tja ich würde sagen....nix. Ich geb auf


    Schade, ich hatte mich gerade auf eine anregende Diskussion gefreut! :pleased:


    Zitat

    Original von Nupsi
    Ich hoffe Du hast meine "herausforderung" so aufgenommen wie Sie gemeint war, nämlich eher als Späßchen denn Buchstabengetreu!


    Ich hatte schon den Schleifstein für meinen Degen angefeuchtet... :winke:


    Ciao
    Stefan

  • Gestern wurde das Wochenende mit vielen Spielen beschlossen und somit das Jahr sehr zufriedenstellend eingeläutet. Es gab:


    Zwei Partien 7 Wonders zu dritt. Es war wie verhext. Einmal haben mir satte 48 Punkte über grüne Karten nicht gereicht zu gewinnen - es fehlte ein einziger Punkt.


    Zweimal Junta - Viva El Presidente zu dritt. Das Spiel bleibt sich treu, ich verliere es konsequent. Interessanterweise endeten beide Spiele mit einem Gleichstand zweier Spieler (Siegpunkte plus Restgeld).


    Einmal Ad Astra zu dritt, welches ich erstmals gewinnen konnte. So langsam komme ich auf den Dreh, wie die Wertungen eingesetzt werden müssen. Jetzt müssen wir langsam auch mal meine Frau gewinnen lassen, sonst spielt sie nicht mehr mit.


    Einmal Fangfrisch zu dritt, welches zum Ausgleich meine Frau haushoch gewonnen hat. Allerdings nur, nachdem es lange Diskussionen gab, wer denn nur zuerst die Glocke berührt hatte, und deshalb eine für mich perfekte Auslage eingemischt und neu versteigert wurde.


    Schließlich wollte auch mein Sohn mal die 2er-Variante von 7 Wonders spielen. Ihm gefällt es nicht so gut wie meiner Frau und mir, aber das macht nichts - mit ihm spiele ich dann halt Firenze zu zweit.


    Ciao
    Stefan

  • Cuba zu viert. Hier steht eindeutig die Beladungsstrategie der Frachter im Vordergrund. Für sinnvolle Gebäudeketten ist das Basisspiel mit 6 Runden zu kurz und das Gebäude mit den 2 Siegpunkten bei Aktivierung ist etwas zu mächtig. Ich hatte in Runde 5 und 6 keine Pesos mehr und konnte nur noch den 2.Platz halten. Danach noch als Kurzes: Mauerbauer. Das Spiel ist OK, ohne großen Grübelfaktor und ohne großen Wiederspielreiz.

  • Am Sonntag erst in 6er-Runde und dann in 4er-Runde:


    7 Wonders : Zu sechst, erneut erklärt. Je mehr Mitspieler, desto grösser die Gefahr, dass ein Dauerdenker dabei ist, der über irgendwas grübelt, was die Spieltiefe sowieso nicht hergibt. Entscheidungsschwache Mitspieler können so eine Partie mal locker von flotten 30 Minuten auf eine Stunde verzögern, was dem Spiel an sich nicht wirklich gut tut.


    Oder bietet das Spiel nur eine ideale Bühne, um mal im Mittelpunkt zu stehen, wenn alle immerzu auf einen warten müssen? Deshalb will ich das Spiel eigentlich nur noch in Spielrunden erneut spielen, die es auch dem Spiel angemessen zügig spielen wollen. Klar, dass Erstspieler für sich erst die Karten entdecken müssen und deshalb etwas länger brauchen. Aber im Zweifelsfall einfach spielen und dann in der direkten Revanche nochmal - was ich in meinen Erklärungen auch immer wieder betone. Wenn da alle mitziehen, kann man 7 Wonders auch in 30 Minuten spielen, ohne dass jemand gehetzt ist. Wenn nur ein einziger ausbremst, sind es auch schon mal 60 Minuten und für eine Revanche bleibt dann nicht immer Zeit oder überhaupt die Lust.


    Serenissima : Stone Age oder Serenissima standen zur Auswahl. Meine Wahl fiel auf Serenissima, weil ich persönlich mit Stone Age so gar nichts anfangen kann als Spiel. Was aber definitiv auch an diversen Spielpartien liegt, die mir den Spass an dem Spiel verdorben haben (Hungerstrategie gegenüber Erstspielern bzw. Brettspielweltspieler, die ihr Skript abspulen), so dass es für mich einfach negativ besetzt ist. Zudem gefällt mir der Memory-Faktor nicht, dass man zwingend nachhalten muss, wer welche Plättchen gezogen hat für den Endbonus, um dann im Spiel erfolgreich mit- oder gegenhalten zu können. Also Serenissima nochmals eine Chance gegeben.


    Leider hat sich bei Serenissima meine Erstmeinung verfestigt. Wer Startpositionen hat, die schnell Schiffsbau ermöglichen und dann mit reinen Kaperschiffen auf Mitspielerjagd geht, hat das Spiel zwar nicht zwingend gewonnen, kann aber Mitspieler schnell komplett aus dem Spiel schiessen, wenn der Zugang zum Schiffsbau blockiert wird und die verbliebenen Warenschiffe versenkt werden. Somit muss man schon fast zwingend im ersten Zug einen Hafen ansteuern, der Schiffsbau ermöglicht und diesen so gut wie eben möglich absichern. An diesen Stellen kann das Spielgeschehen recht schnell die Balance verlieren und für Vorentscheidungen sorgen, denen noch x langatmige Runden folgen. Zum Glück haben wir aus Zeitnot dann irgendwann die Partie abgebrochen.

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

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