!Kurzspiel! Vinhos

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  • Hallo,


    ich bin am Shoot-Out-Prozeß von der Veranstaltung Rosenheimer Spielefrühling beteiligt. (Spielepräsentation ausgewählter Neuheiten)


    In der ersten Runde wurde von uns Vinhos gespielt und für sehr gut befunden. Aber auf Grund des Regelvolumens für die Spielvorstellung verworfen. :read:


    Zur Debatte stand, Vinhos in einer Kurzvariante vorzustellen. Bei der Regelerklärung Bereiche auszulassen und die Rundenanzahl zu reduzieren.
    (Natürlich mit Verweisen darauf, wird ja heutzutage wieder so gemacht)


    Wie wäre Eure Einschätzung zu dieser Präsentationsform für eine solche Veranstaltung und wie würdet Ihr das Umsetzen?


    Liebe Grüße


    Nils

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  • Also ich habe es noch nicht gespielt... aber es scheint alles sehr verzahnt und durchdacht...


    Rundenzahl verkürzen:
    Ok, verkürzt die Spieldauer aber nicht die "Komplexität". Das Regelerklären bleibt gleich.


    Spielelemente entfernen:
    Also bei den Aktionen würde mir nichts einfallen. Alle Aktionen haben im Gesamtsystem eine Berechtigung. Weglassen würde wohl zur Unspielbarkeit oder Unbalancing führen - denke ich...


    Vielleicht die Weinausstellung weglassen? Wird ja oft als Spiel im Spiel beschrieben. Aber ich denke gerade das macht dieses Element auch zu einem zentralen. Also auch eher nicht.


    Sonderregeln aussetzen:
    - Vielleicht kann man die Sonderregeln jeder Region ignorieren?
    - Oder die Anzahl der Experten reduzieren.
    - Außerdem eventuell den Bonus weglassen und
    - die Multiplikatoren unberücksichtigt lassen?


    Inwiefern das Auswirkungen auf die Balance und den Spielspaß hat? Keine Ahnung... Das müssen die beantworten, die es schon einmal gespielt haben.

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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  • Wer sich auf einer öffentlichen Spieleveranstaltung für Vinhos interessiert, sollte wissen, auf was er sich da einlässt oder eben vorab darauf aufmerksam gemacht werden. Auf der SPIEL in Essen wurde es auch erklärt, allerdings (zumindest meiner Runde) während des Spiels nach und nach und sicher mit mehr Personaleinsatz als ihr aufbieten wollt oder könnt.


    Wenn zudem hier im Forum geschrieben wird, dass selbst der Übersetzer für die Erklärung so seine 45 Minuten braucht, dann wird man das kaum reduzieren können, ohne eben entscheidende Sachen wegzulassen. Durch Weglassung kann aber ein Falscheindruck entstehen, weil dann ist eben nicht mehr Vinhos sondern nur noch Vinhos light.


    Tipp: Spiel grob mit Spielbeispielen und Situationen vorstellen in grösserer Runde und dann feste Spiel-Uhrzeit-Termine anbieten, wer immer noch Interesse daran hat, es wirklich zu spielen. So siebst Du die Zielgruppe aus und es bleiben nur noch die übrig, die dann wirklich 2+ Stunden mit dem Spiel verbringen wollen, um es anzuspielen inkl. Feinerklärung. Ansonsten kann es Dir passieren, dass einige schon während der Erklärung abwinken und das Spiel abbrechen wollen.


    Cu / Ralf

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • Hallo Ralf,


    das Veranstaltungskonzept sieht vor, im Vorfeld über 40 Neuheiten zu testen und davon 14 Selektierte zu präsentieren. Entsprechend gibt es auch über ein Dutzend Spieleerklärer. Mit der Vorstellung von Stratiegiehämmern haben wir Erfahrungen.
    Aber wir stehen natürlich auch vor der Frage, wieviel Aufwand wir bei fünf Hansel treiben, für die Vinhos Relevanz hat. Brauchen die das überhaupt? 8-)


    Unser Ansatz war, die Rundenzahl auf vier zu reduzieren und den Vorteilsbereich Manager wegzulassen. (Wird wohl in der ersten Partie kaum richtig zu werten sein.)


    Liebe Grüße


    Nils

  • Der Gelegenheits- und Familienspieler ist mit Vinhos überfordert, sofern er sich nicht aufgrund des Themas extra intensiv reinknien will. Zielgruppe sind also eigentlich nur die Viel- oder Freakspieler wie wir.


    Im Zweifel drei Spielrunden inklusive Weinmesse spielen und im Spiel erzählen, was geht und was nicht. Also das Spiel eher in einer Mehrspielerrunde vorstellen als vorab in Feinheiten erklären. Ein Grobrahmen und ein begleitender Spieleerklärer könnte ausreichen, um das Spiel im Spiel kennenzulernen. Sofern sich die Mitspieler darauf einlassen wollen. Wenn es bis dahin gefallen hat, kann die Spielrunde ja selbständig neu von vorne anfangen oder da weitermachen - sofern Ihr mehrere Vinhos-Exemplare vor Ort habt.


    Das nur als Anregung von jemanden, der die Mühen nachvollziehen kann, Vinhos an die Spieler zu bringen. Ist nicht einfach, aber der Aufwand lohnt sich - für die Zielgruppe.


    Cu / Ralf

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here