28.2 - 6.3.2011

Bitte bewerte: Die Insel der Katzen
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  • Gestern gab es'


    Mr Jack
    Ich spielte Jack und zunächst lief es gar nicht gut. In der ersten Runde konnte meine Frau bereits vier Charaktere ausschließen. In Runde 4 dann bereit weitere zwei. In Runde 6 noch einen. Bis Runde 8 konnte ich mich noch erfolgreich verstecken, aber dann hat sie mich erwischt.
    Mr. Jack ist meiner Meinung nach eines der besten Zweipersonenspiele, eines der besten Deduktionsspiele und eines der besten Strategiespiele. Also wirklich eine Perle.
    Ich habe es früher etliche Male online gespielt und es mir dann begesitert gekauft. Aber meiner Frau ist es leider meist zu anstrengend, daher habe ich es live am Brett noch nicht so oft spielen können. Obwohl dies gerade bei diesem Spiel noch deutlich interessanter ist, da man bei jedem Zug die Reaktion des Gegners direkt beobachten kann. Nachdem ich Yucata entdeckt habe spiele ich es jetzt nicht mehr online, weil mir das Spielen auf zwei Online-Seite zu viel ist. Daher war es nach langer Zeit wieder meine erste Partie und ich bin wieder angetan von dem Spiel.

    There is freedom - just behind the fences we build ourselves.

    2 Mal editiert, zuletzt von gimli043 ()

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  • Gestern abend holte mich mein Sohn vom Bahnhof ab und überredete mich, dass wir noch etwas spielen müssten, obwohl es schon spät war. Meine Gegenwehr war gering. :-)


    Es wurde einmal St. Petersburg zu zweit. Nachdem ich anfangs Pech mit der Auslage hatte und mehrfach immer genau 1 Rubel fehlte, um die "optimale" Karte zu kaufen, lief es später dann deutlich besser. Zum Schluss ein denkbar knappes Ergebnis mit 167 : 168 Punkten - leider zugunstens meines Sohnes. Mit fehlten nur 5 Rubel zum Gleichstand!


    Ciao
    Stefan

  • Wir haben diese Woche zu viert Vinhos gespielt.


    Wenn ich mich richtig erinner habe ich haushoch gewonnen, was aber nicht auf ein unausgewogenes Spiel schließen lässt, sondern eher auf meine Überlegenheit.


    Das Spiel war überraschend flüssig. Die Spielregeln sind eigentlich überschaubar. Allerdings sind viele Sachen verzahnt und die erste Partie ist definitiv eine zum Kennenlernen. Das Spiel kam bei allen gut an - auch beim Spieler, der den letzten Platz belegt hat.


    Muß auf jeden Fall wiederholt werden.


    Ich fand auch das Thema gut umgesetzt - auch wenn wobo der Meinung ist, dass man das Thema auch auf Kanickelausstellung ohne Probleme umstellen könnte.

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich


  • Aus gut informierten Kreisen weiß ich, dass du haushoch verloren hast und wobo mit fast doppelt so vielen Punkten wie du gewonnen hat.

    Einmal editiert, zuletzt von stmountain ()

  • Zitat

    Original von stmountain


    Aus gut informierten Kreisen weiß ich, dass du haushoch verloren hast und wobo mit fast doppelt so vielen Punkten wie du gewonnen hat.


    :rotkart:

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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  • Hallo, gestern wurde folgendes gespielt:


    Das 20. Jahrhundert zu viert:
    Ich hatte bereits vor einiger Zeit das Cliquenabendvideo zu diesem Spiel gesehen und dieses hat mich damals nicht wirklich überzeugt. Ein Freund hat es aber auf der Messe gespielt und hat es sich jetzt auch gekauft, weil es ihm so gut gefallen hatte. Ich habe also versucht mich möglichst Vorbehaltlos auf das Spiel einzulassen und ... wurde belohnt. Ein wirklich tolles Spiel. Für mich zum Beispiel besser als Navegador, was allgemein viel gelobt wurde.
    Es stecken viele Regeln und Mechanismen im Spiel, wie man das von Vladimir Suchy ja schon von Die Werft kennt. Es ist meiner Meinung nach wieder hart an der Grenze zum überfrachtet sein, aber eben nur an der Grenze.
    Ich habe übrigens mir einem Punkt Rückstand, durch einen dusseligen Fehler in der vorletzten Runde den zweiten Platz gemacht. 116:115:102:87


    Da hier noch nicht viel zu dem Spiel berichtet wurde ein grober Abriss:
    Es gibt zwei Währungen im Spiel: Geld und Forschung. In 5 Runden und einer verkürzten Abschlussrunde versucht man möglichst viele Siegpunkte zu sammeln.
    In jeder Phase werden zunächst über Geld Landschaftsplättchen versteigert. Auf jedes Plättchen das ein Spieler ersteigert erhält er einen Bürger um eine der teilweise mehreren Städte auf dem Plättchen zu aktivieren. Weiterhin erhält man 1 Müll aufs erste ersteigerte Plättchen pro Runde, 2 Müll aus Zweite, ...
    Man kann jeweils höher bieten, für das aktuelle Plättchen passen, oder ganz aus der Versteigerungsrunde aussteigen. Steigt man aus, so kann man eines aus einer Auswahl von besonderen Plättchen erwerben und muss dafür mit Forschung bezahlen. Jedes Mal, wenn ein Landschaftsplättchen versteigert wird, sinkt der Preis für die Bonusplättchen.
    Danach gibt es dann eine Bietrunde im Amun Re Stil, bei der am Ende auf jeder Leiste nur einer stehen darf. Hier bezahlt man mit Forschungspunkten und versucht dadurch abzuwenden, dass man zusätzlichen Müll oder Umweltkatastrophen an den Hals bekommt.
    Danach darf man endlich seine Plättchen in seine Auslage bauen. Diese zeigen Städte, die wenn sie aktiviert sind, jeder Runde Einkommen in Form von Geld, Forschung und/oder Siegpunkten generieren. Des weiteren gibt es Recylinganlagen. Dies können Müll auf dem Plättchen selbst oder auf direkt angrenzenden Plättchen verbrennen. Allerdings wenn durch die auf den Plättchen aufgderuckten Bahnlinien eine Verbindung zum Nachbarplättchen besteht.
    Danach gibt es dann Einnahmen in Form von Geld, Forschung und Siegpunkten und die Recylinganlagen arbeiten.
    Zwischendrin gibt es drei Zwischenwertungen, die jedes Spiel anders sind und zu Anfang des Spiels offen ausgelost werden.
    Am Ende gibt es eine feste Endwertung. Hier gibt es Punkte für Restgeld und Restforschungspunkte, für Plättchen ohne Müll, je nachdem wie umweltfreundluch man was mehr oder weniger pro Plättchen, direkte Punkte für den Grad der Umweltfreundlichkeit, sowie saftige Minuspunkte für jedes Plättchen mit mehr als einem Müll drauf.


    Wie schon gesagt, es greift alles schön ineinander, es gibt sehr viele verschiedene Strategien zu entdecken, die Grafik ist gelungen. (Bis auf die Bonusplättchen, welche irgendwie nicht zur Restgrafik passen) Tolles Spiel.
    BGG: 8/10 mit Tendenz zur 9.


    Ghost Stories zu viert:
    Dieses Mal lief es wesentlich runder. Wir konnten unsere Spielzialfähigkeiten besser einsetzen, auch haben wir deutlich häufiger die Dorfbewohner verwendet und nur selten auf Risiko gekämpft ... und siehe da, wir haben auch gewonnen. Zwar nicht überragend, aber immerhin ist kein Spieler gestorben, alle hatten noch einen Lebenspunkt und es war auch erst ein Teil des Dorfes umgedreht.
    Das Spiel hat mir schon besser gefallen als letztes Mal, trotzdem gibt es auch noch deutlich bessere Spiele auf dem kooperativen Markt.
    BGG: 7/10

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  • Am Dienstag haben wir zu viert Die Burgen von Burgund gespielt, und gestern (Freitag) gleich nochmal zu dritt.


    Auf das Spiel haben wir schon lange gewartet und uns nun gefreut, es endlich zu Spielen. Es hat richtig Laune gemacht; die erste Partie verlief recht lange; über 3 Stunden. Das lag aber auch daran, daß man immer wieder schauen musste, was nun welches Gebäude bringt, und welche Boni man mit welchem Wissensgebäude hat. Die Partie am Freitag dagegen war in 90 Minuten durch.
    Positiv: In beiden Partien ERSCHIEN es (zumindest mir) nicht so lange zu dauern. Die Downtime hat mich wenig gestört, aber ich beobachte auch gerne, was meine Mitspieler so treiben.
    Was ich auch sehr angenehm empfand: Ausser bei seltenen Schlüsselzügen - oder ganz am Ende - ist es nicht sooo wichtig, was die Würfel nun zeigen. Durch diverse Wissensplättchen und die Arbeiter kann man die Ergabnisse noch so sehr modifizieren, daß es eigentlich immer passt!
    Gewonnen hat übrigens in beiden Spielern jeweils der Spieler, der mit "Monokulturen" die Weiden bebaut hat - die sind einfach nicht zu vernachlässigen, wenn es um die Siegpunkte geht. Auch wenn es "weh" tut, diese Plättchen zu bauen, die eigentlich Nichts zum Aufbau der Karte beitragen ( -> Keinen "Nutzen" im weiteren Spiel haben).


    Danach am Freitag noch ein erstes Spiel Pergamon zu dritt. Schnell durchgespielt: Mit Regelerklärung gerade mal eine Stunde zu dritt. Ich persönlich finde den Mechanismus mit dem Setzen der Forscher, um Forschungsgeld-Zuteilung und Ausgrabungstiefe zu bestimmen, sehr genial! Das macht Laune!
    Und ansonsten stimmt halt Alles in dem Spiel. Die Mechaniken greifen schön ineinander, der "Tiebreaker" beim Alter der Artefakte ist schön gelöst, und das Abwerten der Ausstellungsstücke ist auch eine tolle Idee. Dazu dann noch das Thematisch triefende Spielbrett (Der Kalender mit den verbleibenden Runden und den Stapeln an Fundstücken; die Stollen, in die man sich hineingräbt, die Wüstenlager, in denen man sich platziert, Das Museum mit Rundweg und schliesslich die Siegpunkte in Form von abgerissenen Eintrittskarten: Herrlich!!)

  • Darf ich sagen, dass es mir extrem viel Spaß gemacht hat, an Pergamon zu arbeiten :-) In einem Zwischenstand-Prototypen sah der Grabräuber rechts oben am Plan übrigens noch aus wie ein gewisser Dr. Jones ...


    LG,
    Klemens

  • Am Samstag erst in Dreierrunde und dann entspannter Zweierrunde nach einer Abendessen-Pause:


    Civilization (FFG) : In Dreierrunde, wobei es meine erste Partie war, die Regeln aber relativ schnell erklärt waren. Ein weiterer Mitspieler kannte es schon, der Dritte hingegen ebenso wie ich nicht. Eigentlich dachte ich, dass wir recht zügig in so drei Stunden durch wären, hat aber dann doch fünf Stunden gedauert und wir mussten eine Runde vor meinen (scheinbar unaufholbaren) Fortschritts-Sieg leider die Partie beenden.


    Als Russe hatte ich den Vorteil, ein paar Mal Fortschritte kopieren zu können, was mir einen 2-Karten- und damit 2-Runden-Vorteil gab. Zudem habe ich recht aggressiv mit Armeen gespielt und über weite Strecken die Kultur vernachlässigt und lieber Einheiten oder Workshops und Barracken gebaut, die gut in meine Strategie passten. Entscheidend war aber wohl, dass ich so früh wie eben möglich erst auf zwei Städte und dann auch drei Städte aufgebaut hatte. Diese Zusatzaktionen- und Einnahmen sind nicht zu unterschätzen.


    Dabei zeigte sich, dass man keinerlei Gnade mit seinen Mitspielern haben darf. Wenn man draufhauen kann, dann sollte man das auch machen. Nur darauf achten, dass es gut verteilt ist und zum richtigen Zeitpunkt kommt - am Besten wenn einen die Mitspieler selbst schädigen wollen und man gegenhalten kann. Hier mal eine Einheit unbeweglich gemacht, da mal eine Anarchie-Runde für die Hauptstadt reingedrückt oder überraschend die Angriffsstärke einer Einheit aufgepowered, um einen Kampf doch noch zu gewinnen.


    Auch wenn das Spiel recht gradlinig ist und relativ wenig epische Aufbau-Aspekte besitzt, so sind die Aktionsmöglichkeiten doch arg verzahnt, was Denkarbeit erfordert oder eben Erfahrung. Es fängt damit an, wo man seine zweite Stadt bauen soll, also vorab seinen Planwagen wohin lenken soll. Ist das Gelände und das Umfeld ausreichend gut? Welche Gebäude kann man da bauen? Gibt es ausreichend Hämmer-Symbole zum Bauen in der Umgebung und wie sieht es mit den Trade-Symbolen aus? Zu welcher Stadt soll man seine Planwagen zuweisen? Ein Tempoverlust kann und sollte man sich eben nicht leisten, weil im Kern ist es ein Wettrennen und eine der vier möglichen Spielziele im Wettstreit mit und gegen die Mitspieler.


    Für mich ein gutes Civi-Spiel, was näher am Eurogame als an einem epischen Erlebnis ist. Wer eher das epische Erlebnis sucht, ist beim alten Avalon Hill / WDS Civi-Spiel oder Origins von Sierra Madre Games besser aufgehoben. Aber die sind mit etwas Erfahrung kaum in 2 bis 4 Stunden spielbar.


    Gerne wieder, auch weil man dann besser weiss, was man alles machen kann. Dann aber in gepimpter Version, weil dem FFG-Spiel schlicht etliche Spielhilfen und Übersichten und Handling-Vereinfachungen fehlen, die dann auch die Spielzeit drücken können und ein wenig nerviges Nachzählen und Nachhalten erleichtern: Was können die drei Städte einsammeln? Welche Wunder und Technologien wirken in welcher Spielphase? Welcher Planwagen liefern wohin? Stadtcentren durch Pöppel oder Stadtminiaturen sichtbarer machen, damit das Umland deutlicher wird.


    Command & Colors Ancients : Das erste Szenario nach Regeleinführung gespielt. Vieles war mir schon von Memoir 44 und Battlelore vertraut, einiges an Regeldetails kamen aber noch dazu. Die Anzahl der unterschiedlichen Einheiten ist schon etwas einschüchternd am Anfang. Spielt sich wesentlich taktiker als Memoir 44, weil man die Einheiten-Vorteile untereinander als Front abstimmen muss. Bogenschützen ohne Sichtlinie auf den Feind sind eben unnütz und Nahkämpfer in zweiter Reihe ebenso. Wo Memoir 44 spielerischer ist, ist Command & Colors anspruchsvoller. Habe zwar haushoch verloren und es lief recht wenig bei mir zusammen, aber herausfordernd Spass hat es trotzdem gemacht.


    Cu / Ralf

    "Things fall apart; the centre cannot hold; Mere anarchy is loosed upon the world.", The Second Coming by W. B. Yeats

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  • Zitat

    Original von Klemens
    Darf ich sagen, dass es mir extrem viel Spaß gemacht hat, an Pergamon zu arbeiten :-) In einem Zwischenstand-Prototypen sah der Grabräuber rechts oben am Plan übrigens noch aus wie ein gewisser Dr. Jones ...


    LG,
    Klemens


    Servus!
    Das sieht man Deinen Bildern auch immer an - siehe "Minen von Zavandor". Besonders schön fand ich den Ausruf meiner Freundin: "Diese Maske hier sieht ja ganz anders aus!!" :-)


    Warum hast Du Dr. Jones wieder raus-editiert?

  • Hiho,


    Gab einiges die letzten Wochen. Erwähnenswert:


    - Parthenon


    Immer noch das beste Handels-Aufbauspiel wo gibt. Punkt. War geil, ist geil, bleibt geil. Geniales Teil.


    - Dominant Species


    Endlich mal zu einer Partie gekommen und das Spiel ist wirklich sehr gut. Da wo Kramer aufgehört hat, fängt dieses Spiel an. Aktuell zu recht der "Heilige Gral" der Mehrheitenspiele.


    - Zug um Zug in jeder möglichen Variation


    Meine Tochter fährt aktuell voll drauf ab und so kommt das Spiel ab und an mal auf den Tisch (alleine seit gestern und heute 5 mal). Imo ein richtig gutes Familienspiel. Ich Spiele es gerne und bis auf diese Würfelvariante haben wir inzwischen auch alles durch.


    - Thunderstone


    Na das war ja mal ein reinfall allererster Güte. Ich war eigentlich ja recht angetan von dem Spiel, aber das hat ja man absolut nicht funktioniert. Nach 90 Minuten wegen sinnlosigkeit abgebrochen. Steht kurz vor dem rauswurf aus dem Spieleregal. Ich meine es ist blöd gelaufen, wenn die starken Monster alle gleich am Anfang kommen, aber sowas darf bei einem fertigen Spiel einfach nicht passieren.


    - 51st State


    Abgesehen davon das die Regel scheisse ist, ist es ein recht interessantes Karten-Multifunktions-Spiel. Imo sogar sehr gelungen.


    Ansonsten: Linq (lustig, aber sinnlos), Yspahan (kurzweilig und nett), Campaign Manager 2008 (super Ding), Powerboats (immer wieder gut), Gipsy King (super), Street Soccer (das bessere Powerboats :-) ), Mylady und die Musketiere (naja), Perpetual Motion Machine (einfach und gut) und irgendwelche Spiele wo ich mich weigere die Namen zu nennen ... das haben sie nicht verdient.


    Atti

  • Nabend,


    Zitat

    Original von Attila
    - Parthenon


    Immer noch das beste Handels-Aufbauspiel wo gibt. Punkt. War geil, ist geil, bleibt geil. Geniales Teil.


    magst Du mal nen BGG Link oder ähnliches posten? Weiß nicht so recht, welches Spiel Du meinst... :sos:

  • Zitat

    - Thunderstone Na das war ja mal ein reinfall allererster Güte. Ich war eigentlich ja recht angetan von dem Spiel, aber das hat ja man absolut nicht funktioniert. Nach 90 Minuten wegen sinnlosigkeit abgebrochen. Steht kurz vor dem rauswurf aus dem Spieleregal. Ich meine es ist blöd gelaufen, wenn die starken Monster alle gleich am Anfang kommen, aber sowas darf bei einem fertigen Spiel einfach nicht passieren.


    @Attila


    das spielt doch keine Rolle, man hat ja die Möglichkeit diese Monster durch einen Dungeon-Besuch zu elimnieren (Zurück in den Stapel)... das macht man dann eben solange, bis die starken Monster weg sind... wenn man sich aber stur dagegen wehrt, derjenige zu sein, der eine Aktion für sowas verbraucht, dann stimmt es schon, dann funktionierts nicht...


    Gruss Jackyl

  • Ja, aber das Problem ist ja schon von vielen Kritikern (zu Recht!) angeführt worden. Eine Aufteilung in A, B und C Kategorien bei den Monstern wäre so schwer nicht gewesen und würde das Spiel schon deutlich flüssiger und spannender gestalten. Ich kann Attila da schon verstehen - in unseren ersten Partien haben wir dicken Brummer halt immer geknackt bekommen, oder aber unter den Dungeon getrieben, damit ein (vermeintlich) stärkerer Spieler sie nicht bekommt. Wenn man aber dann noch mit den Dieben spielt, die zusätzlich noch Karten von der Hand schmeissen, dann wird es seeehr zäh.


    Ein solches Problem kennt der Vater, Dominion, natürlich nicht. Dennoch finde ich Thunderstone thematisch viel schöner als Dominion, welches fast schon ein abstraktes Spiel ist...

  • Wir haben am Wochenende zu viert gespielt:


    NeuEngland,
    Wolsung
    Luna


    Von den dreien hat mir NeuEngland mit Abstand am besten gefallen -- knappe Regel, viele Entscheidungsmöglichkeiten und alle spielen miteinander und nicht nebeneinander her. Man streitet um den ersten Zugriff auf Landschaftsplättchen und Entwicklungskarten, um den Platz für die Plättchen auf dem Spielplan und um die Mehrheiten bei Männern,Schiffen und Scheunen. Zudem dauert es etwa eine Stunde -- wenn man die Regeln kann und weiß was man tunlichst vermeiden soll, um sich in eine schlechte Position zu bringen.


    Wolsung hat mir nicht soo toll gefallen. Man erzeugt verdeckte Mehrheiten, um Klötzchen nehmen zu dürfen, mit denen Entwicklungskarten bezahlt werden. Dazu gibt es noch Sonderaufgaben, die Punkte bringen. Keiner konnte sich merken, wer die Mehrheit in (rot,schwarz oder gelb) hatte. Es ist halt ein Zufallsspiel.


    Luna hat mir recht gut gefallen -- obwohl ich kaum eine Verbindung zwischen Mechanismus und Thema finden konnte. Es gibt immer viel zu tun, aber in Wirklichkeit gibt es nur wenige gewinnträchtige Züge. Man muß darauf aufpassen, daß man genügend Bewegungsfreiheit hat, daß man die maximale Anzahl Tempel (4 Siegpunkte) kauft und man muß frühzitig die restlichen Novizen requirieren, um in der Mitte punkten zu können. Wenn aggresiv gespielt wird, muß man seine leute schützen, ansonsten sind das vertane Züge.

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  • Am Sonntag in lockerer Viererrunde eher kürzere Brettspielkost gespielt:


    11 nimmt : Immer noch erstaunlich, wie viel Spiel ein paar kleine Mechansimen erzeugen können. Reduziert aufs Wesentliche und es funktioniert und macht mir immer wieder Spass, auch weil man seine Mitspieler mit überraschenden Ablage-Aktionen überraschen kann - zwischen Auslageglück und Planung .


    Race for the Galaxy : Auf Mitspieler-Wunsch, die das Spiel nochmal neu kennenlernen wollte. Wobei in meiner Produktions-Strategie dann nix zusammenpasste, da die zwei anderen erfahreneren Mitspieler auf Militär gesetzt hatten und mir die günstigen Produktionsplaneten fehlten. Gut, in einem hommogenen Spielniveau aber definitiv besser.


    Survive : Kam das erste Mal nach meinem ESSEN 2010 Kauf auf den Tisch. Spielablauf zog sich leider etwas, was dem Spannungsbogen nicht wirklich gut tat. Ich hatte es besser in Erinnerung, was aber auch an meiner holprigen Erklärung oder im Vergleich der überschwenglichen Präsentation auf der Messe gelegen haben könnte. Ein Ärgerspiel der einfacheren Sorte. Mal sehen, ob die Varianten mehr Pepp reinbringen oder man es wirklich nur zügiger als reines Fun-Spiel spielen muss.


    Im Wandel der Zeiten Würfelspiel : Als Alternative zu Troyes, für das leider keine Zeit mehr blieb nach lecker Chilli-Pause. Während ich mit 5 Städten eine schnelle, dann doch langsamere und am Ende nur mässig erfolgreiche Mischstrategie versuchte, aber immerhin die teuerste Entwicklung kaufen konnte, war ich gegen voll ausgebaute Städte meiner Mitspieler dann doch chancenlos und hätte da durch schnelles Spielende gegenhalten sollen. Gut, wobei ich eine "wir würfeln alle gleichzeitig"-Variante besser finden würde - die bräuchte dann allerdings wohl auch 4x so viel Würfel wie aktuell beiliegen.


    Cu / Ralf

    "Things fall apart; the centre cannot hold; Mere anarchy is loosed upon the world.", The Second Coming by W. B. Yeats

  • Zitat

    Original von ravn
    Civilization (FFG)


    Wie findest Du denn im Vergleich Im Wandel der Zeiten?


    Zitat

    Original von ravn
    Command & Colors Ancients : Das erste Szenario nach Regeleinführung gespielt. Vieles war mir schon von Memoir 44 und Battlelore vertraut, einiges an Regeldetails kamen aber noch dazu. (...) Spielt sich wesentlich taktiker als Memoir 44, weil man die Einheiten-Vorteile untereinander als Front abstimmen muss. Bogenschützen ohne Sichtlinie auf den Feind sind eben unnütz und Nahkämpfer in zweiter Reihe ebenso. Wo Memoir 44 spielerischer ist, ist Command & Colors anspruchsvoller. (...)


    Ich sehe das genau wie Du. Außerdem: Anführer! Sie bringen ein nettes Element ins Spiel, ohne das so kompliziert zu lösen wie bei Schlachten von Westeros.
    Schau Dir mal C&C Napoleonics an, das hat aus meiner Sicht noch ein paar schöne Ansätze, z.B. variiert endlich die Kampfkraft der Einheiten mit erlittenen Verlusten. Aber wird dadurch natürlich nicht einfacher.

    UpLive [bgg for trade] - einfach anschreiben, wenn Dich davon was interessiert!

    Einmal editiert, zuletzt von Sternenfahrer ()

  • Guten morgen!


    Gestern gabe es endlich die deutsche Version von Claustrophobia (Asmodee). Was soll ich drum herum reden? Geiles Teil.....Thematisch sehr dicht und wirklich packend....Optisch und materialmäßig ein echter Hingucker..Obwohl wir zweimal das erste Szenario gespielt haben, blieben die Spiele packend Die Wartezeiten sind ebenfalls sehr gering, so dass wir in den kommenden tagen sicherlich noch weitere Partien spielen werden....Ob die Szenarien ausgeglichen sind, kann ich nicht sagen, aber das Biddingsystem wie bei Axis and Allies finde ich ja schon mal gelungen...Respekt....Hat was...:-)


    Was ich echt schön finde, dass der Würfelmechanismus relativ unverbaucht ist gegenüber den mittlerweile unzähligen Worker-Placement Spielen. Revolte in Rom, Macao und jetzt Burgen von Burgund...Finde es wirklich sehr reizvoll, wenn man seine Würfelwürfe bestimmten Fähigkeiten oder Eigenschaften zuordnen muss. Leider sind Macao und Burgen von Burgund aber realtiv friedliche Spiele, was ich nicht so sehr mag.....Aber diesen Mechanismus würde ich noch viel öfters genießen wollen, dann aber auch mit richtig schönen fiesen Aktionen :-)


    Vielleicht kennt ja noch einer von euch entsprechende schöne Titel, die weniger die WIR HABEN UNS ALLE LIEB Mentalität verbreiten :box:


    Gruß
    Marc

  • Zitat

    Original von Jimmy_Dean
    Vielleicht kennt ja noch einer von euch entsprechende schöne Titel, die weniger die WIR HABEN UNS ALLE LIEB Mentalität verbreiten :box:


    Troyes? Da wird mit Würfeln verdrängt, weggeschnappt und geklaut - und am Besten noch mit den schönsten Würfelergebnissen des Nachbarn, dem man lausige zwei Münzen dafür gibt! :)

  • Zitat

    Original von Sternenfahrer
    Wie findest Du denn im Vergleich Im Wandel der Zeiten?


    Civilization von FFG ist für mich eine gute Umsetzung des PC-Spiels im Zeitraffer-Format. Im Vergleich dazu ist "Im Wandel der Zeiten" wesentlich mehr Micromanagement und deshalb auch mehr Verwaltungsaufwand. Der ist bei Civi von FFG reduziert, weil es von den Abläufen willkommen reduzierter ist. Mit Spielhilfen von BGG kann man die Verwaltung noch weiter reduzieren, so dass eigentlich nur noch der spielerische Kern übrig bleibt - was gut ist.


    Beides sind Zivilisations-Spiele, aber nicht vergleichbar, weil die Schwerpunkte ganz anders liegen und deshalb gut nebeneinander bestehen können. Somit ist Civi von FFG nicht zwingend besser, sondern einfach anders. Lohnt sich, sofern es konfrontativ zugehen darf in Deinen Spielrunden.


    Zitat

    Original von Sternenfahrer
    Schau Dir mal C&C Napoleonics an, das hat aus meiner Sicht noch ein paar schöne Ansätze, z.B. variiert endlich die Kampfkraft der Einheiten mit erlittenen Verlusten. Aber wird dadurch natürlich nicht einfacher.


    Danke für den Tipp - ist vorgemerkt. Den Kauf überlasse ich aber erstmal gerne anderen aus meinen Spielrunden, weil ich in die Block-Card-Driven-Games nicht zwingend selbst einsteigen will. Dazu warten noch einige andere GMT-Spiele auf die Erstpartie - von Labyrinth über Combat Commander bis Here I Stand.


    Cu / Ralf

    "Things fall apart; the centre cannot hold; Mere anarchy is loosed upon the world.", The Second Coming by W. B. Yeats

  • Zitat

    Troyes? Da wird mit Würfeln verdrängt, weggeschnappt und geklaut - und am Besten noch mit den schönsten Würfelergebnissen des Nachbarn, dem man lausige zwei Münzen dafür gibt!


    Ja, Troyes ist mein heisser Kandidat für den DSP2011. Es wird hoffentlich für Bronze, Silber oder gar Gold reichen, aber bis dahin muss ich es auch noch in 2er und 3er Besetzung austesten. Mein Kumpel, sagte vor kurzem, dass es das einzige Würfelspiel ist, dass ihm bis dato gefällt. Gelungenes Spiel und wieder, zum Teil, von Xavier Georges, der auch schon das unterschätzte Carson City erschuf.


    So gestern ein Agricola zu viert mit K- und Gamers-Deck. Nachdem jeder am Tisch schon sehr viele Partien Agricola spielen durfte, war das Ergebnis fast schon zu eng und alle Höfe ziemlich ausgeglichen: 36:35:33:32.

    Einmal editiert, zuletzt von Bundyman ()

  • Zitat

    Original von Bundyman
    Ja, Troyes ist mein heisser Kandidat für den DSP2011. Es wird hoffentlich für Bronze, Silber oder gar Gold reichen, aber bis dahin muss ich es auch noch in 2er und 3er Besetzung austesten. Mein Kumpel, sagte vor kurzem, dass es das einzige Würfelspiel ist, dass ihm bis dato gefällt. Gelungenes Spiel und wieder, zum Teil, von Xavier Georges, der auch schon das unterschätzte Carson City erschuf.


    Troyes gefällt mir zu dritt sogar noch besser als in Vollbesetzung. Man hat eben mehr Kontrolle über den Würfel-Vorrat und ist schneller wieder Startspieler mit Erst-Auswahls-Recht.


    Gibt es eigentlich (noch) die Diskussion und eine Lösung, um eventuell nicht ausgewogene Vorteile, weil man je nach Spieleranzahl unterschiedlich oft Startspieler ist?


    Cu / Ralf

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  • So, meine letzte Woche war spieletechnisch nicht so üppig. Es gab:


    Beim Dienstags-Spieletreff einmal Bangkok Klongs zu viert. Der Eindruck des ersten Spiels ist geblieben - nicht sehr anspruchsvoll, hoher Glückanteil, tolle Grafik. Erscheint mir ein wenig zu belanglos, da man immer nur von jetzt auf gleich planen kann. Dafür ist es dann wieder zu lang und recht anfällig für AP.


    Anschließend mal wieder ein großer Prototyp von mir.


    Am Mittwoch abend einmal spontan Don Quixote zu zweit, wobei ich einfach mehr Glück hatte als mein Sohn. Zu zweit in 15 Minuten gespielt und dadurch immer wieder gerne zwischendurch.


    Gestern als Wochenabschluss dann einmal Key West zu viert beim Sonntagsspieletreff direkt nach dem großen Karnevalsumzug in Braunschweig. Als ich es den beiden Neulingen erklärte merkte ich erst so richtig, wie komplex das Spiel regeltechnisch doch ist - während es spielerisch irgendwie an uns vorbeiplätscherte. Das kann aber auch an der vielen Ablenkung zwischendurch liegen.


    Hoffentlich komme ich diese Woche wieder etwas öfter zum Spielen!


    Ciao
    Stefan

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  • Am gestrigen Sonntag zu viert ein Britannia, die WdS Ausgabe. Auch wenn das Spiel schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat - es überzeugt auch in der heutigen Zeit. Das Material der WdS Ausgabe hat durchaus Optimierunspotential: wenn die roten Iren an die roten Sachsen angrenzen oder die blauen Angeln an die blauen Pikten ist es vorbei mit der Übersicht. Aber als Spiel überzeugt es.


    Die Grundmechanik des Spieles (Bewegung und Kampf) ist dabei sehr einfach gehalten. Historisch wird es dadurch, dass die Völker in der historischen Reihenfolge auftauchen und durch die Siegpunktbedingungen für jedes Volk auch entlang der historisvhen Verläufe geführt werden - dies aber mit gewissen Freiheiten.


    Eine Schande, so etwas so lange im Regal gehabt zu haben ohne es zu spielen. :peinlich:
    Muss bald mal wiecerholt werden - und dann warten ja noch Hispania und Italia.

  • Zitat

    Original von Herbert
    Eine Schande, so etwas so lange im Regal gehabt zu haben ohne es zu spielen. :peinlich:
    Muss bald mal wiecerholt werden - und dann warten ja noch Hispania und Italia.


    ... und Conquest Europa, Maharaja, Chariot Lords, etc.


    Ich habe die alle oft und gerne gespielt - es ist jetzt aber auch schon wieder viele Jahre her, da ich zuletzt immer Schwierigkeiten hatte, Mitspieler dafür zu finden.


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.


  • Na ja, die anderen müssten ja erstmal ins Regal kommen. :-)


    Das mit den Mitspielern ist natürlich ein Problem bei Britannia, denn man braucht ja. genau vier. Es gehört für mich in die Kategorie der Spiele, die man ein Dutzend mal spielen sollte, bis man alle Zusammenhänge und Feinheiten erkannt hat. Danach würde mich dann die spanische Geschichte reizen...

  • So folgendes wurde am Wochenende gespielt:


    Samstag:
    Im Wandel der Zeiten - Das Würfelspiel -Die späte Bronzezeit zu zweit:
    Wir spielen eigentlich immer die späte Bronzezeit und nicht die Grundversion, um etwas mehr Aufbaumöglichkeiten zu haben. Meine Frau hat mich mit einer Schiffbau-Strategie gnadenlos abgezogen.


    Sonntag:
    Stone Age mit den neuen Hütten zu zweit:
    Hier konnte ich meine Frau durch viel Vermehrung und somit mehr Arbeitspotential deutlich besiegen.


    San Juan mit Schatzkistenerweiterungen zu zweit:
    Es ging äußerst knapp zu, aber am Ende konnte ich mich mit einem Punkt Vorsprung durchsetzen.


    Montag:
    Dungeon Lords zu zweit:
    Bereits im ersten Jahr randalierte eine Heldengruppe in dem Dungeon meiner Frau kärftig und zerlegte ihr drei Tunnel, während meine Heldentruppe schächelte und von Vampir und Schleim bereits nach der Zerstörung eines Tunnelteils gefangen genommen wurde.
    Im zweiten Jahr zeigte ich mich dann von meiner richtig bösen Seite und rief somit auch die Aufmerksamkeit des Paladins, sowie eine Kämpfers, Magiers und Heilers der übelsten Sorte auf mich, während sich bei meiner Frau vor dem Dungeon ehr die Luchen sammelten. Meiner Frau gelang es dann nicht ausreichend Dungeon-Steuer zu zahlen und ihr Dungeon wurde bis auf die letzte Zuflucht die Ruhmeshalle, vollständig von den Luchen zerlegt.
    Ich konnte den Paladin den Kämpfer und den Magier in meine Gewalt bringen. Ich liebe vergiftetes Essen :). Der Heiler konnte noch mit letzer Kraft ein zweites Dungeon-Teil zerstören und sich dann hinaus schleppen.
    Nach der Wertung stand es dann 26 : -1, ziemlich blöd gelaufen für meine Frau, aber Spaß hatte sie trotzdem. (Ich habe es aber auch schon geschafft mit Minuspunkten abzuschließen.) Fazit: Immer noch ein geiles Spiel und zu recht in meinen Top 5. Viel Flair, viel Strategie und noch mehr Spaß.

    There is freedom - just behind the fences we build ourselves.

  • Zitat

    Original von Herbert
    Am gestrigen Sonntag zu viert ein Britannia, die WdS Ausgabe. Auch wenn das Spiel schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat - es überzeugt auch in der heutigen Zeit. Das Material der WdS Ausgabe hat durchaus Optimierunspotential: wenn die roten Iren an die roten Sachsen angrenzen oder die blauen Angeln an die blauen Pikten ist es vorbei mit der Übersicht. Aber als Spiel überzeugt es.


    Ich finde das Spiel absolut genial. Wobei ich meine WDS Britannia Ausgabe vor 2 Jahren mal gegen die neue FFG Version getauscht habe - die ist definitiv besser (nicht nur vom Material, aber hauptsächlich).


    Atti

  • Moin Moin,


    Zu Dungeon Lords: Hat schon mal jemand die Helden mit den in jeder Spielfarbe beiliegenden Zusatzplättchen ausgestattet bzw. gespielt? Die Regeln dazu gibt´s bei CGE. Es darf damit der gegnerische Dungeonlord die Heldentruppe, vor der Erstürmung deines Dungeon, mit magischen Gegenständen ausstaffieren. Das macht die
    Truppe stärker und ist nur geübten Kerkermeistern zu empfehlen, die den anderen mal was austeilen wollen.
    Zum Ausgleich könnt Ihr dann eines der drei negativ Ereignisse auslassen und das eine Blankoplättchen auf ein Ereignisplättchen legen - siehe Grundversion Aufbau.

  • Am Wochenende gabs bei uns folgendes:


    Navegador (2 Spieler)
    Unsere allererste Partie. Die superschnellen Microzüge haben uns zu Beginn etwas iritierrt, obwohl wir dann doch recht schnell ins Spielgeschehen gefunden haben. Eine Strategie war weder bei mir noch bei meiner Freundin deutlich zu erkennen, wir haben im Prinzip alles gebaut/gekauft was das Spiel so hergibt :D Letztendlich hat sich dann aber meine Kirchenhoheit gegen Ihre Werfthoheit durchgesetzt, und ich hab das Spiel dann sehr knapp 136 zu 132 für mich entschieden (wir haben das Ende des Spiels ewig hinausgezögert, da sich keiner von uns getraut hat die letzten Schiffe zu bauen um Nagasaki zu entdecken, sondern stattdessen wurde Runde um Runde noch das maximale aus dem Markt etc. herausgeholt). Schönes Spiel, bei dem ich auch besonders auf Partien mit mehr Spielern gespannt bin.


    2x Dixit (4 Spieler)
    Es stellt sich nach 4 Partien heraus, dass gewisse Leute ein Talent besitzen dieses Spiel haushoch zu gewinnen. Ich bin es nicht. Aber in jeder der 2x2 Partien gab es jeweils eine Person die hervorragende Ablenkungsmanöver bei gleichzeitig hervorragender Trefferquote and den Tag gelegt hat, was jedoch keinen (negativen) Einfluss auf den Spielspass mit sich zog, sondern eher noch motiviert es gleich bzw. besser zu tun. Ein schönes Spiel, von dem ich sogar meine spielverdrossene Mutter überzeugen konnte.


    Dice Town (4 Spieler)
    Die Regel, dass man auch gar keinen Würfel behalten kann für 1 Dollar, hatten wir beim allerersten mal spielen übersehen - diese wurde dafür jetzt umso mehr in Anspruch genommen. Ich hatte im ganzen Spiel keine einzige Karte vom General Store gezogen. Da ich letzter geworden bin sollte ich dies vermutlich mal ändern und öfter mal auf die Buben spielen.

    Status 12M12S 2020: 10M17S

    (TippiToppi, Kuhhandel, Oriflamme, Soviet Kitchen, Spicy, Junk Art, Kick Ass, Ulm, Imperial, Das Grimoire des Wahnsinns, Draftosaurus, Just One, Werwörter, Anno 1800, Switch & Signal, Paris - Stadt der Lichter, Greenville 1989)

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    2020: 17 | 2019: 15 | 2018: 8 | 2017: 6 | 2016: 6 | 2015: 12 | 2014: 12 | 2013: 15 | 2012: 20

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  • Hi,


    ja wir haben das schon getestet. In der ersten Variante ... es gibt zwei offizielle Regelvarianten dazu. Fazit: Mir hat es sehr gut gefallen, meiner Frau gar nicht. Da ich das Spiel lieber ohne Erweiterng, als gar nicht spiele, haben wir sie dann danach wieder weg gelassen.
    Ich würde aber gerne noch einmal damit spielen. Man kann dem Gegnern das Leben noch ein wenig schwerer machen. Das Spiel wird insgesamt einen Tick schwerer und bekommt noch eine kleine taktische Variante dazu.
    Die zweite Variante klingt noch spannender. Dabei werden die Plättchen nicht den Helden bei den Spielern zugewiesen, sondern den Helden, die noch in der Auslage sind. Man muss also planen, wer welchen Helden bekommt und bekommt unter Umständen seine eigenen Plättchen wieder an die Backe. Böse! Klingt aber richtig gut.

    There is freedom - just behind the fences we build ourselves.

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