Herner Spielewahnsinn - wer ist vor Ort?

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  • Nabend,


    am kommenden Wochenende vom 20. bis 22. Mai ist wieder Herner Spielewahnsinn.


    Wer aus der Foren-Gemeinschaft ist alles vor Ort?


    Eventuell kann man sich spontan zu einem Spiel treffen. Oder es gibt wieder diverse Protoype, die erkundet werden wollen. Luna war da eine mehr als gut Überraschung im letzten Jahr.


    Cu / Ralf


    PS: Mich selbst kann man am Freitag und Samstag ganztätig antreffen ... einfach ansprechen! :-)

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

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  • Hiho,


    Wenn bin ich Sonntag da, aber sehr wahrscheinlich nicht. Dat lohnt sich nicht wirklich.


    Atti

  • Ich kann dieses Jahr nur am Freitag vorbeischauen.

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

    ______________________________

    I'm old enough to know what's wise
    and young enough not to choose it

  • Hallo,


    ich werde voraussichtlich nur am Samstag da sein. "Privat", also nicht an Uwe Rosenbergs Stand wie im letzten Jahr. Trotzdem werde ich 1 oder 2 Prototypen dabei haben (Kandidaten für 2012) :-)
    Wer mag, kann mich ansprechen - ich werde an meinem Luna-T-Shirt zu erkennen sein.


    Ralph

  • Hallo Rene,


    "offiziell" erzähle ich nur etwas über Prototypen, die fest zur Veröffentlichung vorgesehen sind - und so weit bin ich mit diesen Prototypen noch nicht. Zum einen weiß ich jetzt noch nicht, ob überhaupt davon eines veröffentlicht wird, und zum anderen kann sich noch so viel bzgl. Mechanismen und Themen ändern, dass es zu früh wäre, da jetzt schon etwas zu verbreiten.
    Ich hoffe, das verstehst du!


    Viele Grüße
    Ralph

  • Ist denn ansonsten schon bekannt, was in Herne "neu" vorgestellt wird?


    Wobei ich noch etliche bisher (von mir) unbeachtete Neuheiten seit Essen 2010 nachzuholen habe ...


    Cu / Ralf

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • Ich war heute da und muss sagen, ich bin enttäuscht.


    Das Kulturzentrum wurde umgebaut und wirkt nun deutlich moderner, gar futuristisch. Leider ist die Fläche deswegen wohl um 200m² gesunken, zumindest habe ich diese Zahl irgendwo gehört.


    Selbst feststellen durfte ich aber, dass es gefühlt sehr viel weniger Verlage geworden sind.
    Vermisst habe ich Agentum oder Queens - aber auch von den vor Ort da gewesenen Verlagen habe ich nicht viel neues gesehen.
    In der unteren Etage war nur noch der Verleih, Ulysees ist nach oben umgezogen (und hat damit einen Slot oben belegt). Die BSW war da und auch ein örtlicher Schachverein. Lookout Games hat diverse Prototypen da gehabt, aber nichts fertiges Neues und auch die Prototypen kennt man teilweise schon - teilweise sind sie aber brandneu.
    Eggert hatte einige Prototypen da, die ich mir nicht näher angeschaut habe. Auch eher positiv.


    Asmodee hat sich verkleinert und hat keinerlei Neuheiten dabei, Pegasus hat Mondo mitgebracht - ansonsten die alte Kost.
    Die Heidelberger waren noch garnicht recht aufgebaut, dennoch konnte ich schonmal Artus ausprobieren.
    Beim Flohmarkt konnte ich einige Schnäppchen machen.


    Insgesamt habe ich heute gespielt:
    - Artus von Alea
    Zu viert etwas chaotisch, weil sich die Dinge schnell ändern können. Ansonsten versucht man seine Ritter an der Runden tafel (die sich drehen kann) gut zu positionieren.
    Interessant ist dabei, dass es im Prinzip "Card Driven" ist, in dem man Aktionskarten hat, die jeder komplett spielen muss - nur wann ist ein günstiger Moment dafür?


    - Gosu von Asmodee
    Hat mir eigentlich recht gut gefallen!
    Der Einstieg zieht sich, da man viele Karten lesen muss und in der ersten Runden den Start für die kommenden legen muss. Danach gehen die Runden aber deutlich schneller und als ehemaliger Magicspieler war ich eigentlich ganz angetan! Würde ich auf jedenfall nochmal spielen.


    - Mondo von Pegasus
    Nach einer etwas chaotischen Erklärung haben wir dann hektisch versucht zu puzzlen. Dieses Spiel entzieht sich mir irgendwie...
    Die Wertung verstehe ich nicht so recht, mir ist nicht klar was ich tun muss um möglichst viele Punkte zu machen. Einzelne Plättchen die ich nicht lege oder legen kann wirken mitunter katastrophal auf meine Punktzahl aus.
    Vielleicht liegts mir auch einfach nicht - mit anderen Hektikspielen komme ich besser zurecht.

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  • Am Freitag in Herne und vieles auf meiner "würde ich gerne mal spielen wollen, zudem es noch erklärt wird"-Wunschiste war leider nicht vor Ort, weil etliche Verlage leider fehlten oder nur eine teils sehr beschränkte Bandbreite bisher vor Ort hatten. Aber für Samstag oder ggf Sonntag bleibt noch einiges, dass ich gerne kennenlernen würde - auch weil die Atmosphäre eben angenehm entspannt ist.


    Das Dorf : Prototyp bei Eggert-Spiele, soll eventuell zur SPIEL 2011 auf den Markt kommen. In Dreierrunde zusammen mit dem Erklärer gespielt. Mittelalterliches Aufbau-Ressourcen-Siegpunkte-Spiel, wobei die eigenen Worker mit der Zeit dahinscheiden und damit nicht mehr zur Verfügung stehen. Der Tod ist ein zentraler Spielmechanismus genauso wie Aktionen, die man nur begrenzt pro Spielrunde ausführen kann und durch vorhandene Ressourcen dort angezeigt werden. Schön verzahnt sammelt man Rohstoffe, baut mit Rohstoffen (wobei Zeit in dem Sinne auch ein Rohstoff ist und die eigenen Arbeiter sterben lässt, die dann ggf auf dem Friedhof noch Punkte bringen) diverse Güter, die man dann auf dem Markt verkauft oder zur Steigerung der eigenen Effektivität oder fürs Reisen und so einsetzt. Hat Spass gemacht, was herausfordernd und über die Aktionsverknappung interaktiv, ohne destruktiv gemein zu sein. Bin auf das endgültige Werk gespannt.


    Avanti : Bei Zoch in durch Standpersonal erweiterte Runde erklären lassen. Anscheinend waren wir dabei die Testopfer einer Ersterklärung, so dass wir dann doch lieber vorgezogen haben, das Spiel doch nicht zu spielen. Ob bei angemessener Erklärung der Funke übergesprungen wäre? Im Kern ist es ein Positionsgerangel durch Handkarten gesteuert, wobei man mit seinem Geld haushalten muss und dieses dann auch noch investieren kann. Mal sehen, ob es noch eine zweite Erklärchance bekommt.


    Artus : Bei Alea in Dreierrunde mit Erklärer gespielt. Anfangs war es gefühltes Chaos pur. Dazu kam noch, dass ich arge Schwierigkeiten hatte, die Farben der Könige, Prinzen & Co auseinander und im Einklag mit den Handkarten zu bringen. Dazu etwas mühsame Abzählerei, wo man dann jetzt in 5, 6, 7 oder doch lieber 8 Schritten landen wird und dann merken, woher man eigentlich kam. Fast hätte ich schon kapituliert, aber dann kam das Aha-Erlebnis und das Spiel machte Spass und wurde berechenbarer in seinen Möglichkeiten. Interessanter Ansatz, dass alle den selben aber eben eigenen Kartensatz haben und den unterschiedlich durchspielen. Ein Spiel, das ich ohne weiteres nochmal mitspielen würde.


    Skulls & Roses : Bei Asmodee am Stand zu dritt gespielt. Ein nettes Bluff-Spielchen mit Ich-denke-dass-Du-denkst, aber denkst Du überhaupt Mechanismus. Von der reinen Materialqualität war ich allerdings ein wenig enttäuscht, weil das ausliegende Exemplar hatte schon deutliche Macken für ein Spiel, dessen Komponenten man nicht unterscheiden können sollte. In grösserer Runde wohl besser, weil lustiger. Im Zweifel hätte man eben Bieruntersetzer, wenn es doch nix taugt.


    Mondo : In einer runden Abgrenzung wird zeitgleich gebaut und nach Teilen gegrabscht. Wer zu langsam im Geiste und träge in seinen Bewegungen ist, der hat schon verloren und bekommt keine passenden Teile mehr. Ein Mehrspieler-Solitär-Puzzle mit arg umständlich erscheinender Abrechung, welche Teile jetzt Spielfehler sind und wie oft die als Fehler zählen. War mir persönlich zu stressig und genau das Gegenteil von entspannend. Brauche ich deshalb nicht, es sei denn, ich werde dafür bezahlt.


    Strassbourgh : Stefan Feld mal ohne den zwischen die Beine geworfenen Knüppel. Stattdessen ein Bietspiel, wobei man allerdings die Anzahl seiner Gebote und die Höhe seiner Gebote vorab in jeder der fünf Spielrunden zeitgleich mit seinen Mitspielern festlegt. Erfüllte und geheime Wertungskarten geben zudem Siegpunkte am Spielende. Interessanter Mechanismus, wobei viel auch von den Mitspielern abhängt, weil wenn die mich aufgrund der Sitzposition zum Startspieler überbieten, obwohl die ebenso passen könnten, dann kann man arg ausgebremst werden. Haben nach zwei Runden abgebrochen, weil wir arg viele Denk- wie Verständnisfehler hatten. Ein Spiel, dass sich erst im Laufe einer Probepartie erschliesst. Bin noch unentschlossen, was ich davon halten soll.


    Mein Freitags-Highlight war ohne Zweifel "Das Dorf" und der Überraschungssieger geht an "Artus". Mal sehen, ob der Samstag oder Sonntag (je nach spielwilliger Mitspieler) das noch toppen kann?


    Cu / Ralf

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here