Fighting Formation (GMT)

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  • Hat schon jemand von Euch Fighting Formation gespielt und kann eine kurze Einschätzung geben - insbesondere auch einen Vergleich zu Combat Commander. Habe schon ein paar Texte auf BGG gelesen - aber mich würden mal hier die Meinungen interessieren... Kann diese Meinungen glaube ich besser zuordnen.


    Welches ist die aktuell günstigste Bezugsquelle???


    Danke schon einmal...

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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  • Hallo Sankt- Peter,


    ich habe inzwischen Szenario #0 und #1 hinter mir…
    … und meine, mir schon eine Meinung bilden zu können:


    Optik und Haptik des Spielmaterials:
    Die Counter, egal ob Ketten-, Radfahrzeuge oder Infrantisten, sehen großartig aus und schmeicheln den Augen. Alle Informationen sind übersichtlich auf den Countern untergebracht. Alleine an der Unterscheidung zwischen Platoon und Squad haben wir uns schwer getan. Hier wäre vielleicht die Darstellung mehrerer Shilouetten, beispielsweise wie bei „Combat Commander“ ein Plus an Übersichtlichkeit gewesen. Schön gelöst, wurde der Umstand der Aktivierung der Einheiten durch simples Umdrehen der Counter. So weiß jeder Spieler zu jeder Zeit, welche Einheiten bereits aktiviert wurden.
    Die Regeln sind eindeutig und übersichtlich niedergeschrieben und klar strukturiert. Daumen hoch dafür.


    Spielgefühl:
    „Fighting Formations“ spielt sich aus meiner Sicht sehr intuitiv. Bereits nach dem Kennenlern-Szenario #0 muss man nicht mehr viel in dem Regelwerk nachlesen. Alle verfügbaren Befehle (viele bekannt aus „Combat Commander“) basieren auf einem eingängigen und schnell erlernbaren Regelkonstrukt. Die Entscheidung: „Was will ich machen?“ steht im Mittelpunkt, die Umsetzung auf die Spielkarte ist dann oft ein Leichtes. Sehr schön gelöst wurde aus meiner Sicht, die Regelung der zur Verfügung stehenden Befehle. Zu Beginn jeder Runde wird mit 10 W10 ermittelt, welche Befehle für die anstehende Runde gewählt werden können. Je höher der Wert, desto mächtiger in der Regel der Befehl und umso flexibler ist man bei der Umsetzung gewünschter Manöver. Überhaupt hat mich dieses System überzeugt, ich bin in der Regel in der Lage, meine Befehle der aktuellen Situation anzupassen. Sind meine Einheiten angeschlagen, entscheide ich mich für einen „Rally“-Befehl. Will ich zum Angreifen blasen, greife ich zum „Assault“-Befehl. Vorbei die Zeiten aus „Combat Commander“ wo ich mir mühsam eine gute Ausgangslage verschaffen habe, um dann rundenlang vom Glück verlassen zu sein und nicht die passende Karte zur Verfügung habe, um den Sack zu zumachen.


    Fazit:
    Die ersten beiden Szenarien (#0 und #1) spielen sich recht flott und insbesondere Szenario #1 bringt ein spannendes Hin- und Her mit sich. Ist zunächst der Russe auf dem Vormarsch und die Deutschen Infrantisten nahezu Kanonenfutter, so ändert sich dies schon ab der 3. Runde, denn dann bekommt der Deutsche mächtige Panzerunterstützung! Was der Russe bis dahin nicht geschafft hat, wird ab diesem Zeitpunkt nahezu unlösbar.
    Wir hatten mit dem Spiel bisher jede Menge Spaß. Es bietet eine Fülle von Möglichkeiten, ist absolut flüssig spielbar und spannend.
    Ich kann jedem, der mit dieser Art Spiel sympathisiert „Fighting Formations“ wärmstens empfehlen.


    Ich freue mich auf die nächste Partie! :o)


    Oliver

  • Zitat

    Original von [Tom]
    Kannst Du bitte mal ein wenig negativer und schlechter über dieses Spiel schreiben?!


    Ich habe mich doch gerade entschieden, es nicht zu Kaufen!! :sos:


    Was waren Deine Gründe gegen den Kauf?

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  • Zitat

    Original von Sankt Peter
    Was waren Deine Gründe gegen den Kauf?


    Also, vorneweg, ich besitze Conflict of Heroes, und meine Möglichkeiten, Cosims zu Spielen sind beschränkt (auch und vor Allem, weil mir Mitspieler fehlen dafür).


    Ich habe mir ein Videoreview angeschaut von marcowargamer auf Youtube, und meine persönlichen Negativ-Kritikpunkte waren, wenn ich mich recht erinnere:
    - Wechselnde Würfel; man muss also alle Modifikatoren berechnen, bevor man würfelt. Habe ich ein fixes Würfelsystem (also immer dieselben Würfel), dann kann ich auch einfach schon mal Würfeln - bei extremen Ergebnissen (hoch/niedrig) brauche ich dann schon nicht mehr rechnen, um zu wissen, dass ich getroffen oder nicht getroffen habe.
    - Abwehr-Würfel: Es reicht nicht zu Treffen, der Angegriffene würfelt noch, ob es NICHT getroffen wurde. Das erhöht mMn die Spielzeit unnötig mit Rechnen, Würfeln, usw.
    - Graue Schemakarten. Ich persönlich mag die gezeichneten Karten von Conflict of Heroes lieber, auf denen eben die Felder, Wege, usw. wie vom Flugzeug aus betrachtet aussehen, statt eines "Einsatzplanes". Beides hat sicherlich seinen Reiz; ich persönlich ziehe die "realen" Karten vor.
    - Counter: Da gilt im Grunde dasselbe wie bei der Karte: Bunte Bildchen mag ich lieber.
    - Kartenmaterial: Die Karten mögen gute Qualität haben; ich finde aber mounted Maps wie bei CoH schöner.


    Ansonsten gibt es aber auch viele Dinge, die ich sehr toll finde bei FF:
    - Order Matrix (asymmetrisch noch dazu!)
    - Gelände blockt Schüsse automatisch, wenn auch nur ein Würfel niedriger als der Modifikator des Geländes ist
    - Command Marken - das bringt die Spieler dazu, Kampfverbände zu bilden, gibt ihnen aber dennoch die Möglichkeit, einzelne Fahrzeuge auf "eigene Faust" loszuschicken.


    Wie gesagt, es schrammt ja nur knapp am Kaufen bei mir vorbei...

  • Hallo Tom,


    gerade das Wüfeln mit unterschiedlichen Würfeln (vom 6- bis zum 20-Seiter) empfand ich als extrem motivierend!
    Die Berechnung, welche Würfel für den Feuerangriff heran gezogen werden, ist schnell erledigt. Grundsätzlich geht es bei 2W10 los, bei Point-Blanck Range sind es schon 2W12 hat sich der Feind gar noch bewegt sind es 2W20. Mit diesem System finde ich das Zielen auf den Feind wunderbar simuliert. 2W20 zu würfeln fühlt sich einfach gut an, hat man doch damit das Potenzial hiermit, einen Volltreffer zu landen- genauso gut aber, kann man auch versagen. Ich find´s toll umgesetzt!


    Okay, der Verteidiger muss auch würfeln. Daraus ergeben sich in der Tat, manches Mal Würfelorgien. Aber es motiviert, durch glückliches Würfeln, dem Schicksal ein Schnippchen zu schlagen. Sei es als Angreifer, sei es als Verteidiger.


    Die Karten sind mehr oder weniger aus Papier. Aber immerhin sind es deren 8 Karten, die dem Spiel beiliegen. Alle als "mounted" Boards beizulegen hätten wohl die Kosten enorm nach oben getrieben. War es doch auch schon so kein Schnäppchen (68 EUR).

    Einmal editiert, zuletzt von Oliver ()

  • Über die Würfel wurde ja auf bgg auch diskutiert - vor dem Hintergrund, dass es wohl "umständlich" wäre mit verschiedenen Würfeln. Andere sind der Meinung, dass es intuitiver ist.


    Grafik und Spielmaterial sind immer Geschmackssache.


    Mich stören ein wenig die 180 Minuten Spielzeit, da es damit schon eher abendfüllend ist (zumindest mit meinen Mitspielern)...


    Chad selber findet FF besser als CC:E, da er einige Ideen umsetzen konnte, die ihm erst später einfielen.


    Mich reizt die asynchrone Aktionsmatrix - auch wenn wohl weniger hin und her entsteht als erwartet (lt. bgg Spielberichten).


    Ich habe es mal bei Bravenewworld bestellt. Werde wahrscheinlich mein CoH Teil 1 und 2 verkaufen.

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  • Zitat

    Original von Oliver
    zu deinen Einwänden habe ich ein paar Anmerkungen:


    Es sind keine "Einwände" - es sind meine ganz persönlichen Gründe, weshalb ich mir das Spiel nicht kaufe. Und die habe ich auch nur deshalb aufgelistet, weil mich Sankt Peter drum gebeten hat.


    Und die sind, wie Du und Sankt Peter schon richtig feststellen, fast alle rein persönliche Geschmacksentscheidung.


    @ Sankt Peter: Na klar, wenn Du CoH verkaufst, dann jetzt, ehe die erste Box neu gedruckt wird!