13. - 19. 6. 2011

  • Heute ging es gleich morgens los mit einmal Die Siedler von Catan (Grundspiel) zu dritt. Gott sei Dank war es relativ schnell vorbei. Für mein Gefühl ist das ein reines Würfel-Glücksspiel, das einen über die Räuber auch noch zwingt, aggressiv gegen die Mitspieler vorzugehen. Mit Erweiterungen (vor allem Städte und Ritter) kann man zumindest noch ein bisschen "spielen", sprich verschiedene Wege ausprobieren, aber im Grundspiel entscheiden die Würfel (und die damit verfügbaren Rohstoffe) den gesamten Spielverlauf.


    Da dann doch lieber ein Vinhos, bei dem man zumindest das Gefühl hat, etwas Kontrolle zu haben - auch wenn man dafür lange auf seinen nächsten Zug warten muss...


    Ciao
    Stefan

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  • Hallo Stefan,


    Zitat

    Original von malzspiele
    ...Für mein Gefühl ist das ein reines Würfel-Glücksspiel, ...
    Ciao
    Stefan


    Ich weiß nicht.
    Wenn ich hier in der Gegend die Turnierergebnisse so beobachte, gibt es Personen, die demnach öfters Glück haben - oder das Spiel einfach besser lesen können und es beherrschen. :-)


    Liebe Grüße


    Nils

  • Hiho,


    Tja, Siedler ist eine Menge Glück. Da gibt es nichts dran zu drehen.
    Die Argumentation mit den Turnieren ist banane. Natürlich ist Siedler nicht 100% Glück. Und selbst wenn es so wäre, müsste man schon ziemlich viele Turnier betrachten um das sehen zu können.


    Atti

  • Wir hatten auch wieder eine nette 3er Runde am Sonntag:


    Zuerst Wok star. Einmal easy bis zur Hälfte und gemerkt, dass wir keine Chance mehr haben. Beim zweiten Versuch ist es dann ziemlich glatt gelaufen und prompt mit etwas über 10 Dollar Überschuss gewonnen.
    Für die, die es nicht kennen:
    Jeder Spieler representiert ein Mitglied einer asiatischen Familie, welche einen kleinen Take-Away ihr Geschäft nennen. Nun geht es darum, mit Würfeln (welche zu beginn der Runde geworfen werden) Zutaten heranzuschaffen, indem man auf Karten Kombinationen von Würfel, möglichst effizient platziert. Kommen nun Kunden ins Geschäft, so müssen Mahlzeiten mit den "generierten" Zutaten gekocht werden. Da es im Imbiss Business ziemlich hektisch zu und her geht, läuft das ganze auf Zeit: Es sind 2 Sanduhren, welche immer wieder umgedreht werden. Läuft eine Sanduhr aus, so kommt ein neuer Kunde ins Geschäft (Uhr wird erneut umgedreht), welcher natürlich sofort bedient werden sollte.
    Sollte der seltene Fall eintreten, dass beide Uhren noch laufen, so kann man die Zeit nutzen um Strategien zu besprechen, Zutaten zubereiten (auch einander Helfen indem man sich Würfel zuschiebt), oder (was ich in dem ganzen Stress immer musste) eine ganz schnelle Zigarette rauchen ... aber schon steht wieder ein neuer Kunde im Geschäft und weiter gehts.
    Hat man eine Runde durch (bestimmte Anzahl Kunden bedient), so kann man mit dem verdienten Geld neue Rezepte kaufen, Zubereitungen "upgraden" oder Werbung machen um mehr Kunden zu haben.
    Das ganze läuft über 6 Runden und wenn man zum Schluss, je nach Schwierigkeitsgrad, eine bestimmte Anzahl Dollar erwirtschaftet hat, gewinnt man das Spiel.


    Als zweites kam dann noch Peloponnes auf den Tisch. Für mich auch das erste mal und zuerst noch nicht wirklich einen Plan gehabt wie dass denn abläuft. Bin aber ziemlich schnell hinein gekommen und es ging ziemlich flott. Ich fand es ging mir sogar ein bischen zu flott und hatte zum Schluss ziemlich mit den Katastrophen zu kämpfen. Wurde knapp letzter...
    War aber ein sehr schöner Abend und war um eine (insgesammt 2) Erfahrung(en) reicher :blumen:

    -- Man hört nicht auf zu spielen weil man alt wird. Man wird alt, weil man aufhört zu spielen !--

  • Hallo Oliver,


    Zitat

    Original von Attila
    Hiho,


    Tja, Siedler ist eine Menge Glück. Da gibt es nichts dran zu drehen.
    Die Argumentation mit den Turnieren ist banane. Natürlich ist Siedler nicht 100% Glück. Und selbst wenn es so wäre, müsste man schon ziemlich viele Turnier betrachten um das sehen zu können.


    Atti


    Jein, Ja, Nein, Ja, Ja :-)


    Liebe Grüße


    Nils

  • Wir lassen den Räuber einfach weg. Nicht, daß man bei der "7" die Handkartenzahl beachten müßte; aber, daß man mit dem Räuber ein Feld blockieren kann und bei einem Anrainer eine Karte ziehen darf.


    Das verlängert das Spiel nur, außerdem geht der Räuber entweder hin- oder her, oder, was noch schlimmer ist, bleibt ewig stehen. Nein danke.


    Würfelglück wird mit dem Ereigniskartenstapel vermindert. Aber die Diskussion hatten wir an anderer Stelle.

    UpLive [bgg for trade] - einfach anschreiben, wenn Dich davon was interessiert!

  • Zitat

    Original von Sternenfahrer
    Wir lassen den Räuber einfach weg.


    Tun wir auch meistens, ein in meinen Augen vollkommen überflüssiges Spielelement. Dient nur dazu, den Führenden zu ärgern und die Partie damit zu verlängern.

  • Sieder ohne Räuber, das könnte ja beinahe zu Sielder ohne "Köpfe einschlagen führen" ... nene, das geht nicht :)


    Auch ich spiele Siedler heute nur noch sehr selten, da es mir viel zu glückslastig ist. Aber es war das Spiel, dass mich endgültig in die Brettspielewelt hineingezogen hat und ich habe es bestimmt mehrere hunderte Male gespielt. Dazu kommen dann noch etliche Partien mit den Varianten Abenteuer Menschheit, Sternenfaher, Sternenschiff und dem aus heutiger Sicht noch deutlich besseren Kartenspiel und Anno 1701 Kartenspiel.
    Aber mittlerweile ist mir selbst bei diesen die Spieldauer in Relation zum Glück zu hoch.

    There is freedom - just behind the fences we build ourselves.

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  • Für Montag ist noch ein Dominion Basisspiel mit ein bisschen Blütezeit nachzutragen (gähn...).


    Gestern gab es neben meinem Altiplano in Viererrunde mal wieder 7 Wonders zu dritt. Auch nach einiger Abstinenz kann es mich nicht wirklich begeistern. Ganz nett als Absacker, aber dann reicht es auch erst einmal wieder für einige Wochen... Bin gespannt, ob es wirklich Kennerspiel des Jahres wird!


    Ciao
    Stefan

  • Zitat

    Original von Herbert


    Tun wir auch meistens, ein in meinen Augen vollkommen überflüssiges Spielelement. Dient nur dazu, den Führenden zu ärgern und die Partie damit zu verlängern.



    Naja, aber genau dafür ist das Element doch da: um dem "runaway leader"-Problem zu begegnen. Zusammen mit dem Handelselement (mit dem Führenden wird nicht mehr gehandelt) haben so die Spieler noch eine Möglichkeit den Vorsprung aufzuholen, wenn sie wollen. Ohne diese Elemente kann man ja sonst fast bei der Hälfte immer abbrechen, weil der Sieger dann feststeht...

  • Zitat

    Original von Eric



    Naja, aber genau dafür ist das Element doch da: um dem "runaway leader"-Problem zu begegnen. Zusammen mit dem Handelselement (mit dem Führenden wird nicht mehr gehandelt) haben so die Spieler noch eine Möglichkeit den Vorsprung aufzuholen, wenn sie wollen. Ohne diese Elemente kann man ja sonst fast bei der Hälfte immer abbrechen, weil der Sieger dann feststeht...


    Das ist ja schrecklich, wenn ein Sieger feststeht.

  • Zitat

    Original von Herbert


    Das ist ja schrecklich, wenn ein Sieger feststeht.


    Nach der Hälfte des Spiels? Joa, das finde ich schon unbefriedigend. Wenn ich weiß, das ich den Rest des Spiels nur noch Statist bin. Wobei... hängt natürlich immer von der Länge des Spiels insgesamt ab. Bei einem 6h-Monster sicherlich nerviger, als bei einem 1h-Siedler...

  • Zitat

    Original von [Tom]


    Nach der Hälfte des Spiels? Joa, das finde ich schon unbefriedigend. Wenn ich weiß, das ich den Rest des Spiels nur noch Statist bin. Wobei... hängt natürlich immer von der Länge des Spiels insgesamt ab. Bei einem 6h-Monster sicherlich nerviger, als bei einem 1h-Siedler...


    Das mit der Hälfte ist ja auch nur der Fall, wenn man mit Räuber spielt (und auch dann nicht immer). Dann versuchen alle, den vermeintlichen Sieger um den Sieg zu bringen, das Spiel zieht sich wie Gummi in die Länge und einer der Jäger gewinnt. Verzichtet man aber auf die wilde Hatz, so endet das Spiel ja bereits viel früher. Und der angebliche Statist spielt ja immer noch um die Platzierung.

  • Olympos kam auf den Tisch! Nach der Regelerklärung gedacht: Woow, das klingt aber gut. Nach dem Spielen aber die Ernüchterung: Doch ziemlich destruktiv und frustrierend. Kurz zur Erklärung: Man kauft sich Entwicklungen und muss dafür gewisse Gebiete besitzen. Nun gut, jetzt plant man auf eine bestimmte Entwicklung hin, besetzt nach und nach die entsprechenden Gebiete bis ein Mitspieler auf die Idee kommt dir ein Gebiet wegzunehmen. Gehört zum Spiel. Es gibt keine Verteidigungsmöglichkeit, es kostet nur "Zeit" (gleiches Prinzip wie bei Jenseits von Theben). Die Antwort kann sein: Ich brauche das Gebiet und hole es mir sofort wieder zurück oder man gibt seinen Plan auf und macht was anderes. Wenn man zurückerobert, steht der andere vor der gleichen Wahl. Wenn einer den Ruf eines irrationalen Dickschädels aufbaut, der jede Eroberung sofort mit einer Rückeroberung quittiert, dann wird man ihn eher in Ruhe lassen. Man sieht, das tolle Element der Entwicklungen wird total dominiert vom recht langweiligen Kampfaspekt. Man kann sich nicht verteidigen, wer weniger Schwerter hat braucht einfach mehr Zeit für die Aktion. Man kann nicht wirklich vorausplanen, weil man nicht weiß welche Gebiete man noch hat wenn man wieder dran kommt.
    Es gibt sicher Spielerunden, wo Olympos funktioniert. Bei uns ist es bei allen nicht so gut angekommen.
    Für mich persönlich nach dieser Partie 4/10, aber objektiv gesehen (weil es in anderen Runden sicher besser funktioniert) 5-6/10.



    Danach noch Eselsbrücke, welches eine andere Art von Spiel ist. Kreativ und Merkspiel. Mir hats gefallen, hat auch gut funktioniert. Anderen hat'S nicht so gefallen, aber das liegt lediglich an der Art des Spieles. In find'S gut!

  • Gestern gab' es:


    3 x Herr der Ringe - Das Kartenspiel solo:
    Mit Eowyn, Dunhere und Denethor bin ich zwei Mal beim Anduin und einmal bei der Flucht aus Dol Guldur untergegangen. Beim Anduin war es allerdings beide Male kurz vor Ende der zweiten Etappe.

    There is freedom - just behind the fences we build ourselves.

  • Heute einmal Ra in der Familie zu viert. Habe ich vor 12 Jahren noch als "Kennerspiel" erworben, inzewischen stufe ich es unter Familienspiel.ein.

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  • gestern:


    1x Sankt Petersburg (4 Spieler)
    3 von 4 Spielern haben es erstmalig gespielt, und der einzige Veteran hat dann auch gewonnen, indem er mit 45 Beamten-Punkten vom letzten auf den ersten Platz vorgeprescht ist! Schönes Spiel, würde es gerne nochmal ausprobieren um die Feinheiten näher kennenzulernen.


    1x Cuba (5 Spieler)
    Wow, optisch stimmt hier einfach alles, und auch spielerisch war es sehr unterhaltsam (vor allem dank der Gesetze). Auch hier waren wieder 4 von 5 Neulingen am Werk, wovon ein Neuling dann auch gewinnen konnte (Zigarren-Fabrik + Zigarren-Cafe). Leider hat das Spiel recht lange gedauert, da wir teilweise noch etwas überfordert waren von den Möglichkeiten, aber ich denke beim nächsten Spiel sieht das schon ganz anders aus. Desweiteren haben wir 2 nicht ganz unwichtige Regeln falsch gespielt, und alleine aus dem Grund sehne ich mich bereits nach einer Revanche ;)

    Status 12M12S 2020: 9M13S

    (TippiToppi, Kuhhandel, Oriflamme, Soviet Kitchen, Spicy, Junk Art, Kick Ass, Ulm, Imperial, Das Grimoire des Wahnsinns, Draftosaurus, Just One, Werwörter)

    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    2020: 13 | 2019: 15 | 2018: 8 | 2017: 6 | 2016: 6 | 2015: 12 | 2014: 12 | 2013: 15 | 2012: 20

  • Hiho,


    Gestern gab es


    - gleich Florenza nochmal. Ich finds immer noch zum reinsetzen. Neben der Komposition altbekannter Machanismen, sind auch durchaus gelungene neue Elemente enthalten (z.B. Hauptmann und Bischof). Für mich bisher das definitive Workerplacementspiel. Gibt ja inzwischen eine Variante ohne Würfel, aber ich finde das nicht so wichtig. Wenn einen der Würfel stört, kann man die sicher spielen - macht das Spiel dann noch ein bisschen knobliger - den grossen Unterschied seh ich aber nicht. Kann man machen wie man meint.


    - danach gab es Uluru - lustiges Spielchen, nur die Sanduhr muss kaputt gewesen sein, die war immer so schnell durch. Das kann ja nicht richtig sein, oder? :-)


    - Artus von Alea hat danach erstmal nur verwundertes Augenreiben hervorgerufen. Was ist das denn für ein Spiel? - Wir haben zwar die empfohlene Einsteigervariante gespielt, wer weiss ob die Profi-Variante alles rausreisst, aber überzeugen konnte das keinen. Mir ist es auch noch verschleiert geblieben wo der Spielreiz an dem Spiel sein soll. Ist bestimmt ein burner, nur haben wir es nicht gerallt. *)


    Und zum Absacken gab es ein Bolide in Form von Vector-Race auf dem iPad. Eine Runde ist in 5 bis max. 10 Minuten erledigt, wie immer bei Rennspielen ein sehr unterhaltsamer Tabletalk über das aktuelle Renngeschehen. Erstaunlich wie schnell man eso ein Spiel spielt, wenn einem jemand das Handling abnimmt.


    Atti

  • Zitat

    Original von malzspiele


    Wenn Du herausgefunden hast, was an dem Spiel toll ist, lass es mich bitte wissen. Wir suchen auch noch... :-)


    Ciao
    Stefan


    Hmm ... wir haben nur die Expertenvariante gespielt, und uns war es damit ein zu heftiger Hirnverzwirbler. Die Schriftrollenkarten, die damit ins Spiel kommen, drohen heftige Minuspunktvergaben an, die es mit allen Mitteln zu vermeiden gilt. Erst so sehe ich da tatsächlich ein erfüllendes Spiel. Aber wenn man nicht mal in der Lage ist, "im Uhrzeigersinn" von "gegen den Uhrzeigersinn" zu unterscheiden, so wie ich an dem Tag, dann sollte man es wohl lieber lassen ...

  • Hallo,


    gestern gab es 3 Partien Carolus Magnus zu Viert. Schon einige Jahre her, dass ich das Ding gespielt habe, aber in der Vierervariante hatte uns das Spiel soviel Spaß gemacht, dass wir 3 Partien hintereinander gespielt haben. Ist echt selten...Schade, dass das Spiel scheinbar schon längst vergessen ist...


    Hm, vielleicht irre ich mich, aber kann es sein, dass Leo Colovini außer diesem brilliantem Spiel keine weiteren erstklassigen Spiele hervorgebracht hat? Fallen Euch vielleicht welche ein?


    Schönen Sonntag wünsche ich Euch :-)


    Marc

    2 Mal editiert, zuletzt von Jimmy_Dean ()

  • Hiho,


    Naja, so viele Spiele hat Leo Colvini gar nicht gemacht. Laut BGG:


    - Alexandros - naja, da muss man "Gebite abstecken" mit Symbolen drinne. Hats mir nicht so angetan.


    - Atlantis - hat ja durchaus seine Anhänger, ist recht kurzweilig, man sammelt Karten und läuft damit weg. Nicht ganz so wie bei Carthagena, weil man Punkte Sammelt und nicht einfach nur wegrennt.


    - Avalon - keine Ahnung, ist glaube ich aus der Kosmos-2er Reihe


    - Die Brücken von Shangri-La - ein grosses Kosmos. Hat mir wirklich gut gefallen. Man läuft durch die gegend und Sammelt sachen ein - dabei kann man Brücken abreissen und so nach und nach die Zugmöglichkeiten einschränken. Sehr schönes Spiel, wo man anständig ins Grübeln kommen kann! :-)


    - Carcassonne: Neues Land . wusste ich gar nicht das es von Leo ist. Nie gespielt.


    - Carolous Magnus - klar


    - Carthagena & Carthagena 2 - kennen ja auch viele


    - Challenge Sudoku - ehy, das hab ich sogar. Und das ist gar nicht so verkehrt. Ok, wenn man Sudoku nicht mag, dann ist das schon schlecht. Aber ich fands ganz interessant, vorallem das es ein Spiel ist und kein Multiplayer-Solo-Knobeln!


    Das war es auch schon. Mehr ist auf BGG von Leo Colvini nicht gelistet.


    Atti

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  • Also einige Spiele von ihm gefallen mir wirklich überhaupt nicht.
    Avalon
    Dschingis Kahn
    Mauerbauer


    Carolus Magnus ist zum Beispiel auch nicht wirklich mein Fall.


    Sehr gute finde ich persönlich:
    Inkognito


    Und einige kenne ich persönlich nicht, haben aber recht gute Kritiken
    Atlantis, Cartagena, Draco


    Aber ich gebe Dir recht, dass viele seiner Spiele schon irgendwie sehr speziell sind.

    There is freedom - just behind the fences we build ourselves.

  • Bei uns wurde gespielt:


    Freitag:
    Rosenkönig zu zweit:
    Ein haushoher Sieg 3xx : 1xx für mich. Schon recht alt und recht einfach gestrickt, macht aber dennoch viel Spaß.


    Samstag:
    Euphrat & Tigris zu zweit:
    Meine Frau war noch einmal auf dem Speicher (bei den nicht ganz so oft gespielten Spielen) und hat freiwiliig diesen alten Schatz ausgegraben. Früher gefiel es ihr nicht so sehr, mir dafür umso mehr. Gestern lief es zu Anfang ideal für mich. Ein sehr großes Königreich mit einem Monument drin und es gab' massig Punkte. Aber dann viel ich einigen Angriffen zum Opfer und das Bild wendete sich. Gegen Mitte des Spiels saß der Bauer meiner Frau neben vier Tempeln in einem Königreich mit 8 blauen Gebäuden. Dies wurde mir dann auch zum Verhängnis. Obwohl ich am Ende in der Summe deutlich mehr Punkte hatte, kam ich mit Schätzen nur auf 13 blaue und meine Frau konnte 15 Punkte jeder Farbe aufweisen.


    Ubongo zu zweit:
    Auch hier ging der Sieg (mit 10:9) an meine Frau.

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  • Hiho,


    Stimmt da fehlen aber einige in der BGG Liste. Na super! :)


    Also Mauerbauer gefällt mir z.B. ganr nicht so schlecht. Ich find's kurzweilig und auch interessant.


    Es gibt noch allerlei von Leo (man muss BGG halt nur richtig bedienen :-) ) - aber alles nicht der Rede wert imo. Clans hat noch seine Anhänger. Ich mags aber nicht besonders. Planloses rumgeschiebe.


    Atti

  • Zitat

    Original von Freakgeims


    Es hat ihm wohl das Hirn verzwirbelt ... (übrigens, sehr schöner Ausdruck, muss ich mir merken :-) )


    An dem Tag [an dem ich zum ersten und bisher einzigen Mal Artus gespielt habe]. War das nicht offensichtlich?! :-)

  • Gestern wurde mal wieder etwas mehr gespielt. Es begann zu Hause:


    Zuerst einmal Die Tore der Welt zu dritt. Meine Frau und ich wurden von einem Baustopp zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt ausgebremst und hatten keine Chance mehr, unseren Sohn einzuholen. Mit 1/2 Punkt Vorsprung noch knapp Zweiter vor meiner Frau geworden.


    Danach Stone Age zu dritt. Wenn ich mich recht entsinne, unsere 14. Partie zuhause. Und endlich - ENDLICH! - ist der Bann gebrochen: ich habe diesmal nicht gewonnen! Es war zwar denkbar knapp (Punktgleichstand an der Spitze), aber meine Frau hatte im Tiebreaker die Nase vorn. Somit steht es jetzt 13:1, und jetzt können die nächsten Spiele ja endlich spannend werden...


    Weiter ging es dann beim Sonntags-Spieletreff in Braunschweig, leider ohne meine Frau:


    Altiplano zu viert. Ist wieder einmal komplett anders gelaufen, und ich konnte nur deshalb knapp gewinnen, weil meine Verfolger mit einem Spielende erst eine Runde später gerechnet hatten.


    Nachdem wir selbst es lange Zeit vergeblich gesucht hatten, hatte es gestern jemand unerwartet dabei: Zug um Zug Schweiz. Also schnell zu dritt getestet. Hmmm... So wirklich überzeugend fand ich es nicht (obwohl ich gewonnen habe). Zu viele kleine Aufträge (2-3 Punkte), zu viele Tunnels (und dadurch viele Unwägbarkeiten), unübersichtlicher Plan. Ich finde Zug um Zug Skandinavien im Vergleich um Längen besser. Da habt ihr uns damals genau das Richtige empfohlen!


    Ciao
    Stefan

  • Bei uns gab' es gestern Macao zu zweit:
    Bei mir lief es permanent ziemlich rund. Mit Richter und Justiz hatte ich schnell eine gute Einnahmequelle. Mit Hilfe des Baukrans konnte ich dann sehr schnell viele Gebäude bauen und bekam dann nachher ein stetiges Einkommen von 3 Geld für einen blauen Stein und 3 feste Siegpunkte pro Runde. Beim Verschiffen gab' es dann auch noch einmal eine Münze pro Ware ... insgesamt habe ich dann deutlich mit 101 : irgendwas um die 80 gewonnen. Leider diesmal etwas frustrierend für meine Frau. Mir hat es wieder super gefallen, wobei es bei einem knapperen Ergebnis sicher noch besser gewesen wäre. Ich bleibe dabei: Mindestens genauso gut wie Bubu.

    There is freedom - just behind the fences we build ourselves.

  • Über Pfingsten vier Tage Spielereise nach Bilstein. Immer wieder toll:


    Strasbourg
    - Ein interessantes Versteigerungsspiel, das ein gutes Maß an Vorausplanung erfordert. Wer beim Einteilen der Kartenstapel noch nicht weiß, welche Versteigerungen er tunlichst gewinnen sollte, um seinen strategischen Zielen näher zu kommen, wird hier keinen großen Erfolg haben. Profitiert definitiv von der Spielerfahrung.
    Safranito
    - Unsere zweite Partie machte aus irgendeinem Grund deutlich weniger Spaß als die erste. Ob es an der Runde lag oder am Spiel? Warten wir mal die dritte Partie ab.
    Pergamon
    - Hübsche Idee, gut funktionierender Mechanismus, gute graphische Umsetzung – aber dennoch wollte der Funke nicht überspringen. Verwirrend, aber wohl unvermeidlich, dass man beim Berechnen des Ausstellungswertes häufig versucht ist, die Jahrhundertzahl auf dem ganz rechts liegenden Plättchen (das ja ein nur halbes Fundstück zeigt, das nicht Teil der Ausstellung ist) mitzuzählen. Zudem bin ich noch nicht davon überzeugt, dass man den Startspielernachteil irgendwie kompensieren kann … es ist für die Mitspieler zu einfach, sich rechts vom Startspieler zu platzieren, damit sicherer Geld abzugreifen, und den Startspieler obendrein erneut mit der Startspielerbürde zu belegen. Hat man das einmal erlebt und ist nahezu ohne Geld aus der Mittelverteilung gegangen, scheint mir das kaum aufholbar.
    Geistesblitz 2x
    - Udo Bartsch und die Empfehlungsliste haben recht … eine genial einfache Spielidee, gerade auch für Erwachsene. Der Aufforderungscharakter und Wiederspielreiz ist tausend Mal höher als beim vom Spielprinzip verwandten Set. Mussten wir sofort nach Rückkehr kaufen.
    Quirkle
    - So recht hat sich mir nicht erschlossen, was dieses Spiel über Blockers! (siehe unten) auf die Nominierungsliste gehoben hat. Ja, das Holzmaterial sieht gut aus. Ansonsten ist das vom Spielreiz noch deutlich unter Einfach genial anzusiedeln, und der nicht banale Wertungsmechanismus könnte durchaus den einen oder anderen Nicht-ganz-so-oft-Spieler überfordern.
    Companeros (nur 1 Durchgang)
    - Ein Kartenspiel mit einer hübschen Idee, dass unter einem idiotischen aufgesetzten Thema und einer einfallslosen Grafik leidet.
    Tohuwabohu
    - Wenn andere Runden das spielten, ging mir der piepende Timer tierisch auf die Nerven. Beim eigenen Spiel allerdings höchst unterhaltsam. Die Aufgabenkarten sind allerdings sehr unterschiedlich schwierig, aber das mindert den Spielreiz nicht im Mindesten. Leider ließ die Spielregel diverse Detailfragen offen. Trotzdem ein tolles Geschicklichkeits-Geschwindigkeits-Spiel.
    PlateauX (6er-Feld)
    - Hatte irgendwo mal gelesen, dass das Spiel nicht recht funktioniert. Zu zweit war das für ein abstraktes Spiel aber eine ganz angenehme Erfahrung mit schönen taktischen Manövern und Zugzwang-Situationen. Mit mehr Spielern vermutlich weit weniger reizvoll.
    Don Quixote 2x
    - Immer noch ein hübscher schneller Füller, bei dem ich dieses Mal feststellen konnte, dass tatsächlich ein Erfahrungseffekt wirkt und das Spiel weit weniger zufällig ist, als ich einst dachte. (Dennoch ist der Zufall natürlich bedeutsam … mir fehlten in einer Partie etwa im ersten Durchgang etwa hinreichend viele Ritter, um die Schwelle zur Landesverteidigung erreichen zu können, und im zweiten Durchgang, als dann genügend Ritter auslagen, mangelte es an passenden Anlegeplätzen mit Kontakt zum Planrand; diese Punkte fehlten am Ende.)
    Uluru (Einsteigerversion und Expertenversion, mehrfach)
    - Ich war ja skeptisch, aber die aberwitzig kurze Zeit, die von der Sanduhr vorgegeben wird, macht dies zum deutlich besseren Spiel als Ubongo, weil auch im räumlichen Denken heterogene Spieler eine Chance haben. Das Spiel, das ich im Laufe der Tage am häufigsten erklärt habe, meist im Vorbeigehen … habe da schnell eine Routine entwickelt.
    Blockers 2x
    - So muss ein abstraktes Spiel ausschauen. Viel Interaktion, ein genial einfacher Mechanismus, toll. Allerdings haben wir nur mit 4 bzw. 5 Spielern gespielt. Mit weniger Spielern fehlt es vermutlich an Konkurrenz, da muss man über irgendeine Variante Abhilfe schaffen, evtl. zwei Farben spielen oder so. Haben will.
    Eselsbrücke
    - Hinterher hatte ich Kopfweh, war aber auch um die Erkenntnis reicher, dass mein Gedächtnis weit weniger schlecht ist als gedacht. Leider war eine Mitspielerin ein Totalausfall sowohl beim Erzählen als auch beim Erinnern, so dass in der kompletten 4er-Partie genau 1 (!!!) Stop-Plättchen verteilt wurde. Bevor ich es toll nenne, würde ich gern noch eine zweite Partie spielen. Aber großen Spaß hat es gemacht.
    Mieses Karma
    - Nette Idee, aber letztlich entscheiden die Mitspieler über den eigenen Spielerfolg, und nicht man selbst. Was will man tun, wenn die eigenen Karten nicht zum Verschenken passen oder nicht angenommen werden?
    Sun, Sea & Sand
    - Ich scheine verlernt zu haben, wie man dieses Spiel gut spielt. Aber Ziel war es ja auch, es unseren Mitspielern zu erklären. Ich saß in der Fünferrunde an letzter Position, und da das erste Touristenboot sehr mager besetzt war, sah ich mich der Wahl zwischen nur 1 Touristen nehmen einerseits und keinen Touristen nehmen und stattdessen Touristen reservieren andererseits gegenüber. Den daraus resultierenden Geldrückstand habe ich bis Spielende nicht egalisieren können. Gefühlt mit 3-4 Spielern besser. Trotzdem immer noch ein echt schönes Spiel, bei dem ich mich über die Empfehlungslisten-Anerkennung sehr freue.
    Take it or leave it
    - Würfel nehmen. Netter Absacker, nicht mehr, nicht weniger.
    Linq (2x)
    - Jeweils nach Mitternacht für 2,5 Stunden in 8er- bzw. 7er-Runde. Genial! Wäre ein sofortiger Kauf, wenn ich nicht fürchten würde, dass es bei weniger Mitspielern (die bei uns die Regel sind) deutlich weniger attraktiv ist. Allein die Verzwirbelungen, die ich anstellen musste, nachdem mein vor mir ein Wort sagender Partner viel zu deutlich geworden ist („Bulette“ umschrieben mit Fleischbällchen) und ich mit Berlin und Knast (für ihn im Sinne von Hunger, für alle anderen hoffentlich im Sinne von Moabit) schon alles aufbieten musste, um wenigstens nicht allzu offensichtlich auch über Nahrungsmittel zu reden …
    Jäger der Nacht
    - Werwolf für Arme. Bei mir war nur das Würfelglück entscheidend darüber, ob ich gewinne oder verliere. Und ich bin kein Freund von Spielen, bei denen Mitspieler ausscheiden können. Nix für mich. Unsere Mitspieler fanden es aber toll.
    Die hängenden Gärten
    - Der Kartenüberbaumechanismus ist echt gelungen und erinnert an Taluva. Demgegenüber ist das Zufallselement hinsichtlich der Bonusplättchen für meinen Geschmack zu groß. Vielleicht gibt es hier ja Varianten, die den Zufall reduzieren?!
    Mondo (1. Durchgang Basisspiel, 2. Durchgang mit grauem Zielplättchen, 3. Durchgang auch mit weißen Zielplättchen)
    - Kann man spielen, muss man aber nicht. Ich sehe (auch angesichts des beliebigen Themas) den Mehrwert gegenüber Galaxy Trucker nicht.
    Die Burgen von Burgund
    - Immer wieder ein Kracher. Fast bin ich versucht, beim DSP gegen 7 Wonders zu stimmen.
    Neue Welten
    - Man sucht aus seiner Kartenhand aus, welches Wort am besten in eine vorgegebene Textlücke passt. Kann dem vom Mechanismus ähnlichen Dixit nicht annähernd das Wasser reichen. Einmal reicht.
    Artus Expertenversion
    - Ein heftiger Brainburner angesichts der Schriftrollenkarten der Expertenversion, die massive Minuspuntke bescheren können. Mein räumliches Denken ist nicht gut genug, um an dem Kreisrück-Mechanismus Freude haben zu können. Der Drehscheibe fehlt da definitiv ein innovatives Gestaltungselement, um hier das Rechnen zu erleichtern.
    Stone Age
    - In Sachen Hungerstrategie muss ich mich wohl mal belesen, aber ohne Hungern ging das intuitiv für mich exzellent in unserer endlich mal möglichen Erstpartie.
    Arlecchino
    - Ganz hübsches abstraktes Schlagspiel, das mit zunehmender Spielerzahl natürlich zufällig wird. Muss man vermutlich nicht gespielt haben.
    Zack und Pack
    - Ubongo Light ist wie gewohnt ein schöner Filler.
    Pantheon mit Spielbox Besser Spielen Aufgewertete Opferkarten (Spielbox 3/2011)
    - In unserer ersten Partie habe ich mir einen Tauschmechanismus für die Opferkarten gewünscht. Die Besser-Spielen-Variante aus der aktuellen Spielbox liefert diesen und macht damit aus einem netten Spiel ein richtig tolles, obwohl der Tausch nur sehr selten genutzt wird. Aber nun fällt eine Strategie eben nicht mehr dem Zufall zum Opfer, sondern allenfalls den Mitspielern. Und so soll das sein. Nie wieder ohne!
    7 Wonders
    - Die Zweitauflage gefällt mir nicht. Die Münzen sind ok, aber die Symbole statt der wenigen Texte überzeugen mich nicht, und zum Zwecke der Sprachunabhängigkeit den Namen der Weltwunder gegen die bloße Ortsnennung einzutauschen, finde ich enttäuschend. Der Spielqualität kann das dennoch nichts anhaben.
    Automobile
    - Endlich einmal. Als jemand, der über Wettbewerb forscht, finde ich den Realitätsgrad der Simulation genial, das habe ich so noch in keinem Brettspiel gesehen. Ich überlege noch, wie man dazu mal eine Bachelorarbeit vergeben kann. Als Spiel dagegen ist es in der Entscheidung letztlich wohl zu zufällig für die Komplexität des Ganzen; schließlich kann in der Schlussphase schon ein Nachfragepunkt mehr oder weniger einen massiven Gewinnunterschied ausmachen.
    Die verbotene Insel (Anfängerversion)
    - Ja, tatsächlich Pandemie. Die Vereinfachungen sind überraschend elegant gelungen. Würde mich nicht wundern, wenn es meinen Favoriten Asara beim SdJ aussticht. Aber wer Pandemie besitzt, braucht es sicher nicht.
    Schwarz Rot Gelb
    - Nochmal ein kognitives Spiel, bei dem es für mich vor allem auf Konzentration ankommt. Scheint mir zu liegen, habe die Mitspieler in Grund und Boden gespielt.

  • [quote]Original von LemuelG
    Über Pfingsten vier Tage Spielereise nach Bilstein. Immer wieder toll:



    -
    Blockers 2x
    - So muss ein abstraktes Spiel ausschauen. Viel Interaktion, ein genial einfacher Mechanismus, toll. Allerdings haben wir nur mit 4 bzw. 5 Spielern gespielt. Mit weniger Spielern fehlt es vermutlich an Konkurrenz, da muss man über irgendeine Variante Abhilfe schaffen, evtl. zwei Farben spielen oder so. Haben will.


    Hallo,
    Blockers zu zweit spielt man am besten mit zwei Farben pro Spieler. Man kann immer aussuchen, mit welcher Farbe man spielt - muss also nicht abwechselnd setzen. Das gibt großen taktischen Spielraum - macht viel Spaß.


    Gruß Spielteufel

    :jester:


    Mein Verhalten ist vielleicht manchmal taktisch unklug, dafür aber emotional notwendig

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  • Hallo Atti,
    wie lange dauert denn ein Florenza zu zweit???
    fragt Spielteufel

    :jester:


    Mein Verhalten ist vielleicht manchmal taktisch unklug, dafür aber emotional notwendig

  • Zitat

    Original von Spielteufel


    Hallo Atti,
    wie lange dauert denn ein Florenza zu zweit???
    fragt Spielteufel


    wenn man es kennt ist man in 2 1/2 Stunden durch (ganz schnelle schaffen es meiner Meinung nach auch in 2)...

  • Hiho,


    Keine Ahnung wie lange es zu zweit geht. Wenn man es nicht kennt, braucht man 2 1/2 Stunden ... (so lange haben wir aber auch zu 4 Leuten gebraucht - und nur einer kannte es).


    Ich würde behaupten das es in 60-90 locke rzu schaffen ist.


    Atti

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