20. - 27. 6.2011

  • So gestern,


    dann durfte ich dann endlich auch einmal Civ spielen und das direkt mit der druckfrischen deutschen Auflage.


    Wir haben zu zweit gespielt und gute vier Stunden ohne Erklärung gebraucht, da wir zwischendurch doch noch so manches in der Anleitung nachlesen mussten.


    Ich (Cleopatra) bin vollkommen untergegangen. Mein Mitspieler (Cäsar) war mit in allen Bereichen deutlich überlegen und hat mich nachher militärisch geschlagen. Nachdem eine Atombombe eine meiner Städte zerstört hatte, wurden die anderen beiden von der Römischen Streitkärften überrannt.


    Das Spielt macht tiersich Laune. Noch bin ich mir nicht sicher, ob es an IWdZ ran kommt, aber es spielt auf jeden Fall in ähnlicher Liga. Evtl. fehlt etwas die schörkelloisgkeit einen IWdZ, dafür gibt es aber noch was mehr Atmosphäre. Ich denke, noch 2-3 Partien, dann kann ich hier eine Entscheidung treffen, erst einmal muss ich noch sehen, wie da alles genau ineinander greift.

    There is freedom - just behind the fences we build ourselves.

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  • Bei mir gab es beim gestrigen Spieletreff mal keiner Prototypen, dafür aber:


    Strasbourg zu fünft. Ein Spiel, dass immer interessanter wird, je öfter man es spielt. Vor allem der Ich-denke-dass-du-denkst-dass-ich-denke-Anteil. Hat etwas länger gedauert, weil zwei Neulinge dabei waren, und die schwüle Luft die Konzentration etwas behinderte. Insgesamt gefällt mir im direkten Vergleich Lancaster aber derzeit ein kleines bisschen besser.


    Anschließend nach längerer Was-spielen-wir-denn-jetzt-bloß-noch-Findungsphase mal wieder ein Alhambra ohne jegliche Erweiterung zu viert. Ist eher leichte Kost, aber als zweites Spiel des Abends ganz nett. Velvre konnte mit massig Punkten über eine extrem lange Mauer davonziehen...


    Ciao
    Stefan

  • London zu dritt. Tja, es ist ein grosses Kartenspiel. Und wie´s beim grossen Kartendeck so ist, muss man das London mit seinen Karten erst einmal verinnerlichen. Sprich, es braucht viele Partien davon, damit man weiss, was da auf einen zukommt (immer nur blaue, braune und die rosa Karten).
    Die Gefängnisse und die U-Bahn erschlossen sich mir noch nicht vollständig in meiner Erstpartie, aber die Shops und die Macht der Hospitale konnte ich schon erfahren., Ach, ja so wurde ich Dritter unter Dreien, da meine Kartenhand am Ende doppelt abgestraft wurde; mit Armutsklötzchen!
    Kommt mir vor wie San Juan, mit St. Petersburg und Conquest of the Empire verquirlt. Guter Mechanismus. Ich werde es noch mal spielen wollen!

  • Uluru: Klingt wie Ubongo, also wollte ich es schonmal abschreiben, weil es nicht mein Fall ist, aber dann die positive Überraschung: Hat richtig Spass gemacht. Ich muss sagen, ein gutes Spiel, wo doch auch tatsächlich unterschiedliche Spielstärken miteinander spielen können. Natürlich ist da ein Glücksfaktor dabei, mit welcher Karte ich mit dem Planen anfange, aber der sollte sich über die Runden ausgleichen. Insgesamt ein Spiel, das mir sehr gut gefallen hat.


    7 Wonders Leaders: Die Erweiterung ist richtig gut! Mir gefällt ja 7 Wonders schon gut, mit den Leaders hat man ein wenig zusätzliche Variation. Es ändert jetzt nicht massiv am Charakter des Spiels, also wem's nicht gefällt, dem wird es auch mit den Leaders nicht besser zusagen. Aber trotzdem eine schöne Erweiterung, die am guten Grundcharakter des Spiels nichts ändert.

  • Zitat

    Original von fred
    7 Wonders Leaders: Die Erweiterung ist richtig gut! Mir gefällt ja 7 Wonders schon gut, mit den Leaders hat man ein wenig zusätzliche Variation. Es ändert jetzt nicht massiv am Charakter des Spiels, also wem's nicht gefällt, dem wird es auch mit den Leaders nicht besser zusagen. Aber trotzdem eine schöne Erweiterung, die am guten Grundcharakter des Spiels nichts ändert.


    Das finde ich eigentlich einen der wichtigsten Aspekte bei der Leader-Erweiterung: Sie fügt sich "nahtlos" in die vorhandenen Mechanismen ein und "flanscht" nicht neue Mechanismen obenauf, wie es bei vielen anderen Spielen mit Erweiterungen passiert - und damit das Spiel komplizierter und komplizierter machen.
    Die Symbologie ist dieselbe wie im Grundspiel und stellt an die Spieler jetzt nicht soo hohe Anfroderungen.


    Mir gefällt sie gut! :)

  • Dienstag mal wieder eine Runde Loyang. Wird nicht alt, das Spiel...


    Ich hab früh alles beisammen gehabt, in Runde 3 hatte ich alles fertig für 3 Stammkunden. Mal wieder hab ich es nicht geschafft zum Ende hin noch 1-2 Stammkunden und 1-2 Laufkunden zu haben... So ging mir wie erwartet die Puste aus... Meine Frau hat mich noch abgefangen... Irgendwie mag ich die Schnellstartspielweise nicht, aber es fügte sich alles... Immer noch mein zweitliebstes Spiel... (Ja, nach Antiquity! :-) )

  • Moin,


    beim gestrigen Spielabend unseres Spieleclubs kamen folgende Spiele
    auf den Tisch:


    Die zweite Partie Olympos zu viert


    Ebenfalls zum zweiten Mal gespielt: Blockers zu viert


    und zum Schluss noch Airlines Europe zu dritt, das war für
    alle die erste Partie


    Grüße


    VolkerN.

  • Heute eine Partie Chinatown zu viert in der Familie. Ähnlich wie Ra von mir bislang als Erwachsenenspiel gesehen, aber absolut familientauglich.

  • Zitat

    Original von VolkerN.



    Die zweite Partie Olympos zu viert


    Hallo Volker,


    kannst/magst Du vielleicht ein bißchen was zu Olympos schreiben? Wie hat es Euch gefallen?


    Gruß,


    rocketboy!

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  • Hallo zusammen,
    wir haben gestern Serenissima gespielt und uns die letzte Runde geschenkt. Der Türke saß in seiner Ecke, wurde
    nie angegriffen und hatte damit locker gewonnen. Einer der Spielr startete in der ersten Runde einen nicht erfolgreichen
    Angriff und verlor gleich ein Schiff -- damit war das Spiel für ihn fast gelaufen. Wir haben die Hausregel eingeführt, daß am Ende ein Schiff und je 10 Seeleute noch einen Punkt bringen, um die Kämpferei in der letzten Runde etwas zu dämpfen, aber es führte nur dazu, daß mehr gegen Galeeren und weniger gegen Häfen gekämpft wurde.


    Uns haben die ersten zwei Drittel des Spiels gefallen, das letzte Drittel machte keinem von uns Spaß.


    Wie gefällt Euch dieses Spiel?


    Ciao
    Nora

  • Zitat

    Original von nora
    Uns haben die ersten zwei Drittel des Spiels gefallen, das letzte Drittel machte keinem von uns Spaß.


    Wie gefällt Euch dieses Spiel?


    Ciao
    Nora


    Spiegelt exakt die Meinung einer meiner Gruppen wieder. Das letzte Drittel passt überhaupt nicht ins Spiel nimmt ihm den ganzen Reiz.


    Würde zwar trotzdem nicht für einen meiner heiligen Schrankplätze reichen, aber vielleicht wird die Neuauflage dahingehend besser. Es sollen ja einige Änderungen kommen.

  • Sei gegrüßt!


    Was muss ich da hören?Serenissima soll neu aufgelegt werden? Allerhand....Vermutest du das nur oder ist das beschlossene Sache? Weißt du bereits mehr darüber?


    nora: Also, ich habe unsere letzten Partien immer spannend bis zum Schluss erlebt. Grund dafür ist aber, dass wir alle das Spiel kannten und wußten, dass wir den Türken nicht alleine lassen durften. Ich denke, wenn man das Spiel durchschaut hat, spielen alle so, dass es ausgeglichen ist. Für uns waren die Partien bislang immer sehr spannend...Wir haben daher auch ohne Regeländerungen gespielt...


    Gruß
    Marc

    Einmal editiert, zuletzt von Jimmy_Dean ()

  • Yup, Ystari macht da Serenyssima draus (nein, das ist nicht bestätigt, liegt aber nahe :P ). Ich habe zwar keine Ahnung mehr wo ich darüber gelesen habe, aber wer französisch kann, findet HIER Infos dazu.



    Es gibt aber auch noch einen Post bei BGG, welcher folgendes beinhaltet:


    Einmal editiert, zuletzt von H8Man ()

  • Moin Jens,


    ich bin eher keiner, der hier ( oder auch im Spielbox-Forum )
    lange Texte zu gespielten Spielen schreibt.
    Das liegt mir irgendwie nicht so richtig.


    Ein paar kurze Anmerkungen zum Spiel
    ( verbunden mit der Hoffnung, Dich mal wieder
    bei einem unserer Spielabende in Limburg zu sehen ):


    Uns hat Olympos wirklich gut gefallen, obwohl das Spiel
    nichts besonders neues bietet. Es ist wie so oft eine Kombination
    aus bekannten Mechanismen, die aber im Gesamtbild ein gutes
    Spielgefühl aufkommen lassen.
    Du musst Dich ständig entscheiden, einen deiner Siedler auf den Plan
    zu bewegen , um ein neues Gebiet zu übernehmen ( leere übernimmt
    man einfach so, bei besetzten kämpft man ) oder Dich zu entwickeln
    bzw. ein Wunder zu bauen ( kaufen ).
    Dabei benutzt man Aktionspunkte, die man per Zeit bezahlt
    ( ähnlich wie bei "Jenseits von Theben" )
    Wer wenig verbraucht, kommt unter Umständen auch mehrmals hinter-
    einander dran.
    Entwicklungen kosten viel Zeit, bringen aber Vorteile wie z.B.
    Siegpunkte, neue Siedler, Vergünstigungen beim Einsetzen oder Bewegen
    oder auch Ressourcensteine.
    Ausserdem ist es je nach Konstellation möglich, die Wunder billiger zu errichten.
    Es gibt ausserdem noch Schicksalskarten und Olymposkarten, die immer ins Spiel
    kommen, wenn der erste ( Olymposkarten ) oder alle ( Schicksalskarten )
    bestimmte Punkte auf der Zeitleiste überschreiten. Die Olymposkarten
    haben Einfluss auf entweder den/die Schlechtesten oder den/die Besten
    bei den Zeussymbolen, die es durch Schicksalsjkarten, Entwicklungen
    oder ein bestimmtes Gebiet auf dem Plan gibt. Die Schicksalskarten bringen
    einem einmalige Vorteile, wenn man sie ausspielt oder je einen Siegpunkt
    bei Spielende.
    Zum Schluss zählen alle Siedler auf dem Plan ( nur unbesiegte ), jede
    Entwicklung, die erichteteten Wunder und nicht ausgespielte Schicksalskarten
    unterschiedlich viele Siegpunkte.


    Das wars im Groben, ich hoffe, ich habe nichts wesentliches vergessen.


    Grüße


    VolkerN.

  • Gestern endlich das 1. Mal die Burgen von Burgund gespielt; und ich kann mich den positiven Meinungen nur anschliessen. Es macht wirklich Spaß und es war megaspannend. Wir habens zu zweit gespielt und die Führung wechselte dauernd hin und her und am Ende hatte ich gerade mal 4 Punkte Vorsprung. Aber es war die 1. Partie und man musste erst mal die Abläufe verinnerlichen. Aber Potenzial für viele weitere Spiele.


    Gruß
    Marc

  • Hiho,


    Sodele,


    Da bin ich dann mal aus Stahleck zurück. Wow. Hammer-Convention! - Hätte ich so nicht erwartet. Top!


    Gespielt habe ich immerhin 1 Spiel, was man schon kaufen kann: King of Tokyo


    Hatte ich mir was mehr versprochen. Ist letztendlich nur ein kompetetives Kniffel. Macht schon laune, aber mehr isses dann auch nicht.


    Ansonsten:


    Zwei neue CGE's: Last Will und Dungeon Petz - wer Dungeon Lord mag, wird Dungeon Petz auch mögen - genauso schräges Thema und ist ähnlich veranlagt. Last Will ist ein mega-kurzes Aufbaustrategiekartenspiel (eigentlich ist es ein Abbaustrategiespiel) - zu 3 war es in 30 Minuten durch - ohne das es jemand kannte! - Wow! - Witziges Thema, wenngleich nicht wirklich neu - aber gut umgesetzt. Interaktion gibt's nicht so viel, da könnte man noch was dran machen. Die Spielzeit verträgt das noch locker! :-)


    Von Placentia gab es das möglicherweise neue Spiel, Name ist mir entfallen - war glaube ich der latainische Name für die Sinnflut. Hier baut man die Arche und packt sie voll mit Tieren ... sehr originell, im 2er mit der Autor in ca. 40 Minuten wieder vom Tisch - funktioniert schon recht gut, kommt bestimmt noch etwas feinschliff. Im Vergleich zu Florenza geradezu ein Familienspiel! :-)


    Bei Cornee (Cwali) gab's direkt 4 neue Sachen - hab aber nur 3 gespielt. Einmal das "grosse" Streetsoccer - wer Streesoccer mag, wir's nicht mehr spielen wollen, wenn er Championship 2020 gespielt hat. Klasse! - Hoffentlich macht Ronald mal hinne, so das man es bal mal Online im Turnier spielen kann. Meltdown ist ein nettes Knobelspiel, wo jeder versucht seine Leute vor einer radioaktiven Katastrophe zu retten. Ganz typisches Cwali-Spiel. Mag mag es, oder halt nicht! :-)
    "Ab in die Tonne" ist eine Art Fits, nur mit völlig abgedrehten Formen. Da passt garnix so richtig zusammen und jeder versucht das Zeugs zu gut es geht in seine Mülltonne zu verstauen.


    Mit Dungeon Figther (Verlag entfallen), ist ein Crossover aus einem Traditionellen Dungeons-Crawler der ganz einfachen Art, einerm Geschicklichkeitsspiel und einem Kooperationnspiel. Extrem gelungen und extrem gut angekommen. Das gejubel, wenn jemand auf dem Boden Sitzend mit geschlossenen Augen und mit der Hand eines Mitspielers einen Volltreffer erzielt hat, war vermutlich auch untem im Dorf zu hören. Irgendwie total blöd, aber irgendwie auch echt gelungen.


    Avurium (oder so), ist im Grunde das gute alte Börsenspiel, mit flexibleres Aktionskarten und verdeckten Anteilen. Aus irgendeinem Grunde funktionert es und das Spiel kippt nicht ins absolut Chaotische. Aber vieleicht täuscht das aus.


    Die anderen Spiele sind mir jetzt entfallen, hab aber sicherheitshalber mal von jedem Spiel was ich gespielt hab ein Foto gemacht! .-)


    Atti

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  • Zitat

    Original von Attila


    Von Placentia gab es das möglicherweise neue Spiel, Name ist mir entfallen - war glaube ich der latainische Name für die Sinnflut. Hier baut man die Arche und packt sie voll mit Tieren ... sehr originell, im 2er mit der Autor in ca. 40 Minuten wieder vom Tisch - funktioniert schon recht gut, kommt bestimmt noch etwas feinschliff. Im Vergleich zu Florenza geradezu ein Familienspiel! :-)


    Atti


    Hallo Attila,


    der Name des neuen Placentia Spiels: Diluvium. War schon bitter, das sich bei Last Will mal wieder gezeigt hat, dass Frauen das Geld besser ausgeben können. :-)


    Gruss
    Thomas

  • Hiho,


    Hehe ... und dabei gab es kar keine Schuh-Orgien ! :-)


    Atti

  • Ja auch ich bin zurück von Burg Stahleck:


    Dungeon Petz (CGE): Ein langweiliges Workerplacement, mit unterhaltsamen Thema. Bevor ich mir dieses Spiel kaufe kauf ich mir wieder einen Tamagotchi. Verwalten, verwalten, verwalten. Es passiert einfach nichts und mehr als 4 Tiere zieht man eh nicht groß.


    Last Will: Einfach, schnell aber auch gut? Ich weiß nicht was ich davon halten soll. Das Thema ist aber passend und wem Aufbaustragiespiele gefallen kann sicherlich auch daran gefallen finden.


    Pimp my Park: Schnelles, einfaches Spiel in dem man einen Freizeitpark aufbaut. Es gibt ein paar sehr schöne Mechanismen die super ineinander greifen.


    La Motte: Super spiel, super Mechanismus nur die Spielzeit von 2 - 3 Stunden sind noch zu viel. Wird hoffentlich bis Essen noch ein bisschen gesenkt.


    Puerto Rico Würfelspiel: Nett! Aber braucht die Welt es? Ich meine nein auch wenn es sich super in die Reihe einfügt und noch mal besser zum einsteigen ist als San Juan da es eben ein Würfelspie ist.


    Antike für zwei Spieler: Funktioniert einwandfrei, wobei ich Antike nicht kenne und deshalb nicht so große vergleiche ziehen kann.


    Zitat

    Mit Dungeon Figther (Verlag entfallen), ist ein Crossover aus einem Traditionellen Dungeons-Crawler der ganz einfachen Art, einerm Geschicklichkeitsspiel und einem Kooperationnspiel. Extrem gelungen und extrem gut angekommen. Das gejubel, wenn jemand auf dem Boden Sitzend mit geschlossenen Augen und mit der Hand eines Mitspielers einen Volltreffer erzielt hat, war vermutlich auch untem im Dorf zu hören. Irgendwie total blöd, aber irgendwie auch echt gelungen.


    So sehe ich das auch. Ein Spiel für einen Abend voller guter Laune!


    Und noch viele viele andere Dinge die ich garnicht alle erwähnen will weil sie teilweiße noch zum ersten Mal
    getestet wurden und sowie so sich alles nochmals verändert.


    Uwe Rosenbergs zwei neue Spiele habe ich auch gesehen allerdings nicht gespielt. Sieht und hört sich aber gut an... mal sehen was daraus wird.

  • Am Wochenende wurde wieder viel gespielt. Zuerst am Samstag zu Hause, alle zu dritt:


    Agricola mit E- und Ö-Deck gemischt. Hatte gegen Mitte des Spiels das Gefühl, überhaupt nichts geregelt zu bekommen, konnte zum Schluss aber erstaunlicherweise doch deutlich gewinnen. Immer wieder nett, zumal ich diesmal fast nur Karten hatte, die ich noch nie hatte!


    Danach einmal Die Säulen der Erde ohne Erweiterungsplan, aber mit allen Zusatzhandwerkern. Mit einigen Punkten Vorsprung gewonnen, da ich gegen Ende eine sehr leistungsfähige Stein-Monokultur hatte.


    Gestern dann bei Bekannten:


    Einmal Wie verhext! zu fünft. Da fühlte ich mich an Luna erinnert: spielerisch ein sehr schönes Spiel, aber Thema und grafische Aufmachung schreien: Finger weg! Meine Frau meinte sofort: ist das ein Kinderspiel? Das Ganze mit einem anderen Thema würde sofort in meinem Regal landen, besonders interessant finde ich den indirekten Ärgerfaktor. Aber so nicht...


    Die hängenden Gärten zu viert. In unseren vorherigen, zahlreichen Partien zu zweit und zu dritt hat es mir besser gefallen. Zu viert hat man zu wenig Züge, um seine Auslage wirklich sinnvoll auszubauen und somit größere Reihen sammeln zu können. Werde es zu viert nicht mehr empfehlen.


    Danach vor dem Essen noch kurz Giganten der Lüfte zu viert angespielt (ca. zur Hälfte). Gefällt mir von der Mechanik und von Material recht gut. Muss auf jeden Fall noch einmal getestet werden. Ich bin noch nicht sicher, ob das Prinzip die vergleichsweise lange Spielzeit von 45-60 Minuten langfristig trägt. Für weitere Tests gleich mal ausgeliehen. :-)


    Nach dem Essen dann seit langer Zeit mal wieder Caylus zu fünft. Ist ein ziemlich gutes Spiel, aber zu fünft halt recht lang und sehr anstrengend. Aber immer wieder faszinierend, wie unterschiedlich die Partien auch ohne Glücksanteil laufen können. Immerhin nicht Letzter geworden.


    Als Absacker dann Attacke! zu fünft, ein altes Knizia-Kartenspiel. Ääh, ja... also... meins ist es nicht. Der Spieler, der zufällig als Startausstattung zwei große Joker bekam und gleich noch zwei nachzog, hat problemlos gewonnen. Aus meiner Sicht "broken", da nur über Kartenziehglück entschieden.


    Ciao
    Stefan

  • Gestern Abend das erste Mal ne Runde Die Akte Whitechapel gespielt, passenderweise vorher noch "From Hell" geguckt.


    Das Regelwerk sah im ersten Augenblick - von der Menge her - üppiger aus als es letztendlich war. Ich hatte es zwar die Tage schon mal grob überflogen, aber selbst gestern ist es während des Spiels locker von der Hand gegangen. Regelunklarheiten - auch dank der Errata & FAQ gab es so gut wie keine.


    2er Partie. Ich habe Jack gespielt, meine Freundin die 5 Ermittler. Überraschenderweise hatte ich bei fast allen zu wählenden Opfern das Gefühl, dass die Polizei zu nah dran war, von daher hab ich mir in der ersten Nacht 3 Züge Zeit gelassen, um meinen ersten Mord zu begehen. Bedingt durch das warten zogen aber die Opfer immer weiter in Richtung der Polizisten. :denk:


    Ich habe mir dann ein Opfer das recht nah bei meinem Versteck war ausgesucht - im nächsten Spiel würde ich dies aber so nicht mehr machen, da man in der ersten Nacht 3 Kutschen und 2 Gassenzüge zur Verfügung hat. Somit kann man von einem recht weit entferntem Ort zügig zu seinem Versteck kommen.


    In der letzten Nacht war ich als es brennzlig wurde noch 5 Züge von meinem Versteck entfernt, hatte aber auch nur noch die 5 Züge zur Verfügung, somit spekulierte ich darauf, dass alles glatt gehen würde und musste. Ein falscher Zug der Polizei und ich könnte das Versteck nicht mehr erreichen.


    Bei meinem vorletztem Zug (ich brauchte also nur noch einen Schritt zu meinem Versteck) stand ein Ermittler auf der Straße zu meinem Versteck, somit hätte ich nicht vorbeiziehen können, zum Glück bewegte er sich aber weg und ich konnte gerade passend in mein Versteck ziehen.


    Fazit nach einem Spiel: Spannend. Jack hat es meiner Meinung nach vielleicht etwas leichter als die Ermittler, aber dafür bleibt zur Not noch die Erweiterungsregel aus der Errata. Aber von einem "locker runterspielen" für Jack konnte auch nicht die Rede sein, da die Ermittler teilweise direkt neben Jack standen und nur zugreifen hätten müssen.


    Normalerweise wird ja die Rolle des "Bösen" bevorzugter gewählt, ich glaub das es bei Die Akte Whitechapel auch spannend ist die Ermittler zu spielen. Wir werden es heute sicher nochmal in umgekehrten Rollen ausprobieren.


    Gekauft hab ich mir das Spiel eigentlich für größere Runden, bin mir aber noch nicht sicher, ob die Downtime nicht zu groß wird. Als - und das hätte ich eigentlich nicht erwartet - 2 Personen Spiel gibt es 2 Daumen hoch.


    Spielreiz bisher (nach BGG Kriterien): 7/10 mit der Tendenz nach oben.

  • Zitat

    Original von Urbisan


    Und die sind wo? :-)


    Na jetzt auf meinem Rechner.


    Atti

  • Zitat

    Original von Uzi


    ... Uwe Rosenbergs zwei neue Spiele habe ich auch gesehen allerdings nicht gespielt. Sieht und hört sich aber gut an... mal sehen was daraus wird.


    Hallo Uzi,


    war eins der beiden neuen Spiele zufällig "Ora et labora" (Protoarbeitstitel 2010 - Klosterwirtschaft als Thema), welches ich auf dem Herner Spielewahnsinn 2010 probespielen konnte und sehr davon angetan war?


    Gruß
    Leonidas

    Wanderer, kommst du nach Sparta, verkündige dorten, du habest
    uns hier liegen gesehn, wie das Gesetz es befahl.

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  • Wir hatten Freitag bis Montag unser alljährliches Zockertreffen. Also:


    Freitag abend erst zu fünft:
    Alhambra, das Kartenspiel. Unglaublich, es sind dieselben Regeln wie das "große Alhambra", nur hat man das anbauen der Plättchen (sind jetzt Karten die man sammeln muss) und die Wertung mit der längsten Mauer weggelassen. Und wir fanden es durch die Bank weg besser. Das Spielgefühl ändert sich null und es geht schneller.
    Leider letzter Platz, da äh keine Ahnung einer muss ja verlieren.
    Das Spiel gab/gibt es derzeit bei uns beim Karstadt für 5 Euro im Angebot.


    In der Zwischenzeit ist der letzte Mitspieler eingetroffen und wir haben noch eine Partie Road Kill Rally gespielt. Erst das negative: Es dauerte sehr lange, AAABER wir haben uns bestens dabei amüsiert. Irgendwie konnte man fast jede Runde auf irgendwas schiessen.
    Bin als letzter gestartet und dann als erstes durch Ziel gefahren. Yeeehaaaw. Ok, gewonnen habe ich leider nicht, da ich keinerlei Passanten niedergemäht habe (aber auch nicht einen, ich bin ein zu guter Fahrer) war ich Punktemäßig unter ferner liefen einzuordnen. Das werden wir sicher öfter spielen, aber vielleicht ein paar Streckenteile weglassen.


    Samstag dann nur ein Spiel, natürlich wieder zu sechst.
    Starcraft. Nach dem Früstück begonnen, zum Abendessen beendet. Spiel ist ganz nett, aber Ihr ahnt es sicherlich: mir zu lang. Während Road Kill Rally mit sechs Personen fast pflicht ist (da sonst zu wenig los) würde ich Starcraft eher im dreier/vierer Bereich ansiedeln. Vom Spielgefühl her schon ein gutes Spielchen. Negativ: ein Kollege hat es tatsächlich geschafft schon nachmittags eliminiert worden zu sein. Das ist dann doch bitter. Ich hatte die teuere Protoss Rasse, und habe eigentlich jede Runde mind. einen Kampf ausgetragen. Wenn ich es drauf angelegt hätte, dann hätte ich vielleicht sogar noch einen zweiten Spieler eliminieren können, aber wir waren beide eh unwichtig was den Spielausgang betraf. Ich hatte zwar meine individuelle Siegbedingung erfüllt (wie ein anderer auch), aber in der Runde hat sich der Sieger dann über 20 Siegpunkte geangelt.
    Einen Fehler hatte ich gemacht bei der Planetenaufstellung. Da waren zu wenig Siegpunkte in Reichweite. Deshalb durfte ich das Ziel schnell abschreiben. Beim nächsten mal weiß ich bescheid, aber wann es dazu kommt ist bei der Spiellänge schwer zu sagen.


    So nu mal Off-Topic: Abends hatten wir genug Spiel und haben einfach Fern geschaut. Zuerst Black Dynamite: Ein völlig überzogener Black Power Film. Total lustig. Kleiner Tip.
    Danach der derzeit gelobte Sucker Punch. Äh ne, der ist gar nicht so mein Ding. Bin dann nach 10 min. ins Bettchen gegangen. Alle anderen fanden Ihn auch nicht so dolle.


    Sonntag wieder Spiele:


    Vormittag eine Partie Gartenzwerge E.V.. Nein was für ein geiles Thema (was damals ja auch Kaufgrund war). Aber leider wurden die, die in den ersten Runden Glück mit dem ziehen bei der Zwergenzucht hatten dann den Rest des Spieles bevorteilt. Wer einmal hinten liegt hat es sauschwer. Ein Mitspieler hat es gar mit einer zweiZwergenstrategie versucht (was ihm den Spitznamen twodwarf eingehandelt hat), aber selbst da musste er noch einen von verkaufen. Ich selber habe in der vorletzten Runde übersehen, dass ich einen Grünen Zwerg züchten hätte können, somit dann den goldenen Gartenzwerg und den Spielsieg hergeschenkt.
    Hier würde ich mir echt mal ein paar Top - Spiele mit so lustigen Themen wünschen. Ganz ehrlich, es wird nicht einfach werden, aber bitte liebe Redakteure versucht es mal. Ein Luna, BVB oder Hansa Teutonica in so einem Kleidchen verpackt, ich würde es lieben und versuchen einen Ehrenplatz im Schlafzimmer zu finden, selbst wenn ich dafür meine Frau ausqartieren müsste. Das Thema macht mehr aus als Ihr glauben mögt. Ich meine jeder will mal Gartenzwerg-Zuhälter sein oder nicht ?
    Weiteres Beispiel: Zumindest bei uns haben alle! aufgehorcht, als ich von den zwei dieses Jahr erscheinenden Scheibenwelt Brettspielen erzählt habe.



    Ab hier musste der erste wieder die Heimreise antreten (selber schuld wenn man 700 Kilometer weit weg wohnt), der Rst ging zu fünft:
    Krallen & Fallen : Kleines Spielchen, wenig planbar, aber dafür schnell vorbei (30 min.). Kann man mal wieder spielen war ganz putzig. Wie gesagt, es lebt von den Karten.
    Uns hat es zu fünft Spaß gemacht. Als Absacker sicher wieder.


    Alhambra, das Kartenspiel. Die zweite Runde am Wochenende, wieder gut gewesen, dieses mal hat aber der klügste und schönste Nupsi verdient gewonnen mit einem Vorsprung von Lichtjahren (also zwei Punkten).


    Abends dann noch eine Partie Fürchterliche Feinde. Das Spiel ist einfach und plätschert im positiven Sinne so dahin um zum Schluss dann ein wenig Endkampf rauszukitzeln.
    Hat uns wieder Spaß gemacht, würden wir jetzt aber auch nicht als Oberkracher ansehen. Es reicht aus um in der Sammlung zu bleiben.


    Fazit Gute Spiele, auch im achten Jahr mit der selben Besetzung hatten wir Spaß ohne ende am spielen und sabbeln und rümblödeln. Nächstes Jahr wieder.


  • Hi Leoanidas,


    ja das ist das Spiel ich habe aber nur ein paar Minuten zugeschaut. Naja der Landwirtschaftlice Bereich gehört eben nach wie vor Uwe :-)

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