08. - 14. 08. 2011

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  • Am Montag waren mein Sohn und ich seit langer Zeit mal wieder beim Montags-Spielen im "Spielplatz" in Peine.


    Einmal Tribun zu viert, Endebedingung "Pecunia non olet". Vor Urzeiten einmal gespielt, und dann nie wieder, so dass ich es noch einmal erklärt bekommen musste. Irgendwie lief es für mich überhaupt nicht, es wollte sich kein rechter "Plan" einstellen. Mein Sohn, für den es neu war, hat prompt gewonnen. Der macht mich echt fertig...


    Anschließend Smallworld Underworld zu viert, allerdings mussten wir aus Zeitgründen nach Runde 6 abbrechen. Gefällt mit genauso wenig wie das normale Smallworld, nur sind die Grafiken (vor allem der Plan) irgendwie noch unübersichtlicher.


    Gestern beim Dienstags-Spieletreff konnte ich dann endlich Olympos spielen (zu fünft). Besonders interessant war der direkte Vergleich zwischen zwei aktuellen Keyaerts-Spielen. Obwohl die Olympos-Partie in ziemlichem Chaos endete, weil viele Regeln zu Beginn falsch oder gar nicht erklärt wurden, und wir ständig nachlesen mussten, finde ich es doch wesentlich reizvoller als Smallworld (egal ob Underworld oder nicht). Hoffentlich gibt es bald noch eine Partie, diesmal aber mit den richtigen Regeln und korrektem Startaufbau.


    Frage zu Olympos: Haben wir es dem Aufbaubeispiel korrekt entnommen, dass zwar die Reihenfolge der Fortschritte innerhalb jeder Zeile zufällig ist, auf jedem Feld dann immer die gleichen Fortschritte übereinander liegen? Irgendwie ist die textuelle Beschreibung eher dürftig...


    Ciao
    Stefan

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  • Montag:


    5 x Herr der Ringe LCG: solo
    Mit Aragorn, Eowyn und Legolas habe ich mich fünf mal auf die Jagd nach Gollum begeben. Neben vier erfolglosen Versuchen ist mir mit 21 Punkten einmal ein ziemlicher Durchmarsch gelungen.
    Mit zwei Klingen und zwei Markierungen der Dunedain wurde Legolas mit 7 Angriff zum Schlächter und brachte obendren viert Fortschrittsmarker pro besiegtem Gegner.


    Dienstag:


    Fresko mit Glasern: zu zweit
    Ich habe mich durchs ganze Spiel hinweg mit kleinen einfachen Aufträgen zufrieden gegeben und nur einmal einen mit rosaner Farbe gemacht. Dafür konnte ich viele Gemäldeteile resautieren und damit zwei Aufträge des Bischofs erfüllen. Am Schluss reichte es für einen 6 Punkte Vorsprung.

    There is freedom - just behind the fences we build ourselves.

  • Zitat

    Original von malzspiele
    Frage zu Olympos: Haben wir es dem Aufbaubeispiel korrekt entnommen, dass zwar die Reihenfolge der Fortschritte innerhalb jeder Zeile zufällig ist, auf jedem Feld dann immer die gleichen Fortschritte übereinander liegen? Irgendwie ist die textuelle Beschreibung eher dürftig...


    Genau, die Reihenfolge der farbgleichen Fortschritte ist bei jeder Partie anders für jede einzelne Zeile. Aber die gleichen Fortschritte liegen jeweils übereinander, sind also für den selben "Kaufpreis" zu erwerben. Nur die Boni fallen eben unterschiedlich aus, weil die pro Fortschrittsfeld eben unterschiedlich sind. Deshalb hat der Erstkäufer einen entsprechenden Auswahlvorteil. Im Falle von Landwirtschaft & Co (die Plättchen mit dem Zeitbonus, wenn ein Rohstoff im Kauf von Fortschrittsplättchen vorkommt) kann man sogar auswählen, weil der Rohstoff-Bonus unterschiedlich ist auf den Plättchen.


    In der Regel und in der ergänzenden FAQ (dringend zu empfehlen!) steht zwar irgendwie alles, nur fand ich das beim Lesen arg unstrukturiert und teils wage formuliert. Manch andere Regel ist da knackiger auf den Punkt gebraucht.


    Cu / Ralf

    Open your eyes, time to wake up - enough is enough is enough is enough!

  • Hiho,


    Heute gab es 3 mal AfAoS - bleibe dabei, ein absoluter Hit das Spiel. 2 britische Siege gegenüber einem Franzosen. Ich denke der Brite spielt sich einfacher, da er anfangs mehr Optionen hat und die Karten nicht so schnell "unsinnig" werden. Der Franzose kann die Karten nicht sehr oft benutzen, bzw. muss sich das viel genauer überlegen. Zumal er auch zu beginn das grössere Deck hat, d.h. neue Karten kommen etwas später rein. Der Govaneur ist sein Freund! :-)
    Auch hat er nur einen Siedler, was echt beknackt ist. Siedler sind nicht gerade billig, also braucht er eine anständige Geldquelle. Da Goldmünzen Mangelware sind, bleibt dann ja wohl nur der Kaufmann, den man anfangs immerhin im Deck hat.


    Werde ich morgen dann wohl mal intensiver ausprobieren mit dem Franzosen.


    Ach, das ist einfach gut ...


    Atti

  • Waren gerade 5 Tage in Madrid, gespielt haben wir dort folgendes (verpackt waren alle Spiele die ich dabei hatte in einer Schachtel der Grösse von Sankt Petersburg):


    3x Dixit (6 Spieler)
    Haben jetzt an die 20 Partien hinter uns (mit Dixit 2 etwa 15). Immer wieder gut, immer wieder neu, immer wieder lustig. Seit Beginn des Jahres das meistgespielte Spiel bei uns, das wir vor allem mit 6 (Wenig-)Spielern gerne spielen.


    4x Sankt Petersburg (3 Spieler)
    Wir haben alle 4 Partien an einem Tag gespielt (1x mittags im Freibad, 3x nach Mitternacht auf dem Balkon bei angenehmen 28 Grad), und ich konnte erstaunlicherweise alle Partien für mich entscheiden, obwohl ich eigentlich fast immer eine andere Strategie gewählt habe. Das zeigt mir das man mit konzentriertem Spiel mit jeder Strategie (Aristokraten oder Gebäude, oder eine Mischform aus Beidem) eine Chance hat, was für mich das Spiel inzwischen zu einem absoluten Highlight macht. Je öfter ich es spiele desto besser gefällt es mir, und es spielt sich so flott (bei uns ca. 60 min) dass man gerne noch eine weitere Partie oder mehr nachschiebt.


    1x Ohne Furcht und Adel (6 Spieler)
    Ich mag dieses Spiel, aber ich hab jedesmal das Gefühl dass mind. 1-2 Spieler am Tisch weniger Spass dabei haben, weil einige Aktionen/Rollen fiese Effekte haben, und weil sich das Spiel bei uns manchmal unheimlich zieht. Eine Partie dauert immer knapp über 2 Stunden, weil die Rollenauswahl, sowie das Aufrufen der Rollen und deren Züge oftmals längern dauern, weil die anderen am Tisch, die gerade nicht an der Reihe sind, Schwätzchen halten oder sich sonstwie aus dem Konzept bringen, und sich dann noch wundern wieso es nicht schneller vorangeht, aber sich selbst auch viel Zeit lassen wenn sie dran sind. Für mich immer wieder ein kleines Ärgernis, da ich es immer mal wieder auf den Tisch bringen möchte, weil es mit 6 Spielern eigentlich gut funktioniert :(


    1x Speicherstadt (4 Spieler)
    Meine Frau konnte ordentlich auftrumpfen und mit 35 Punkten den Sieg einstreichen, weil sie einige tolle und günstige Einkäufe gemacht hat, bei denen wir wohl etwas gepennt haben. Ich wurde Zweiter. Bin schon sehr gespannt auf die Erweiterung.

    Status 12M12S 2021: 11M19S


    (Fantastische Reiche, Die Abenteuer des Robin Hood, Cantaloop, Majesty, Bunte Blätter, Gold, Auf die Nüsse, Under Falling Skies, Smart 10, Marvel United, Sprawlopolis, Cross Clues, Krazy Pix, Zytose, Welcome to the Dungeon, Dune Imperium, MicroMacro, Die Crew Tiefsee, Riftforce)


    2021: 19 | 2020: 24 | 2019: 15 | 2018: 8 | 2017: 6 | 2016: 6 | 2015: 12 | 2014: 12 | 2013: 15 | 2012: 20

    2 Mal editiert, zuletzt von Elektro ()

  • Hiho,


    Heute gab es nochmal 2 mal a Few Acres of Snow.
    Beide mal konnte der Franzose den Sieg davontragen. Einmal mit einer aggressiven Eröffnung indem direkt ein englischer Hafen erfolgreich belagert wurde und einmal mit einer "siedeln extrem" Variante. Quebec ist zwar niedergebrannt worden (und wieder aufgebaut), aber mit 9 Städten und reichlich Siedlungen, hat das dann gereicht.


    Obwohl das Szenario immer das selbe ist, ist das Spiel bisher sehr abwechslungsreich. Man kann seinen "Schuh" nicht runterspielen. Man muss immer wieder sein Deck umbauen um auf das Deck des Gegner zu reagieren. Das ist total Klasse an dem Spiel. Obwohl es von den Mechanismen eigentlich ein ganz klares Deckbuilding-Game ist, spielt es sich aber nicht so.
    jetzt müsste es nur noch eine Online-Version (von mir aus auch iPad App :-) ) kommen.


    Atti

  • Donnerstag:


    Civilization - Das Brettspiel zu zweit
    Ich habe die Ammis gespielt und musste gegen die "wütenden Deutschen Horden" antreten. Zunächst lief es super, ich hatte recht schnell 10 Kultursymbole in meiner Hauptstadt. Dann habe ich eine schöne Position für meine zweite Stadt gefunden, aber zu lange benötigt, um dort zu bauen. Mittlerweile stand der Deutsche vor der Tür. Zunächst hat er meine Armeefigur zerlegt und dabei gleich alle drei Einheiten mitgenommen. Dies führte dazu, dass nur noch eine Einheit über war. (Die hatte ich geplant in der neuen Stadt zu bauen ...) Daraufhin hat er dann direkt die Stadt angegriffen und natürlich gewonnen, da nur eine Einheit zur Verteidigung bereit stand. Danach war klar, dass ich keine Chance mehr hatte ... und es dauerte nicht mehr lange bis auch meine Hauptstadt viel.
    Obwohl der Abschluss wieder frustriend war, hat es sehr viel Spaß gemacht ... und mein Fehler war ganz klar. Ich hätte die zweite Stadt so schnell wie möglich bauen sollen und nicht drei Runden verschwenden, nur um diese an einer besseren Position zu bauen. Geniales Spiel!


    Mr Jack zu zweit (wie auch sonst? :) )
    Ich habe Mr Jack gespielt. Einmal habe ich eine definitive Chance verpasst sicher fliehen zu können. Leider fiel mir dies erst in der nächsten Runde auf. In der achten Runde wurde ich mit dem letzten Zug des Inspektors gefasst. Auch Mr Jack ist für mich ein absolut geniales Spiel und das beste Deduktionsspiel, das ich kenne.

    There is freedom - just behind the fences we build ourselves.

  • Ein super Spielewochenende zu viert:
    4 x Ruhm für Rom - alle Partieen waren sehr unterschiedlich. In der ersten Partie hat kein Spieler eine Karte in seiner Privatschatulle, irgenwie gab es keine Kaufleute. Im zweiten Spiel hatte ich dann eine geniale Kombination für die Patronkarten (zusätzlich eine Karte von der Hand, eine vom Stapel, jeder neue Klient wurde einmal tätig) - da konnten sich die anderen nur noch die Haare raufen. Im letzten Spiel hatten zwei Spieler die Kanalisation gebaut und es gab kaum Karten im Umschlagplatz, sehr frustrierend.


    Civilization: einfach genial das Spiel. Der Russe hat mit Technologie gewonnen, weil wir ihn nicht angegriffen haben (er hatte kaum Militär) und wir haben einfach geschlafen.


    2 mal Automobile: diese Perle kannte ich bisher noch nicht, ein Spiel zum kennenlernen und im zweiten wurden Auto en masse produziert. Ein wirklich schönes Wirtschaftsspiel.


    2 mal Artus: das Spiel hat einen sehr ungewöhnlichen Mechanismus und in der Fortgeschrittenvariante macht es sehr viel Spaß. Die Kritik an dem Spiel kann ich nicht verstehen.


    heute dann noch ein Roads and Boats zu zweit. Ist schon ein paar Jahre her, dass ich das Spiel gespielt habe, etwas fuzzelig im Handling, aber immer wieder schön.

    :jester:


    Mein Verhalten ist vielleicht manchmal taktisch unklug, dafür aber emotional notwendig

  • Donnerstag:


    Zuhause endlich meiner Frau Egizia erklären können. Und prompt hat sie die erste Partie zu dritt gewonnen. Vielleicht hilft das ja, dass sie es wieder mitspielt. Mir gefällt das Spiel nämlich, wenn man von den sprachlichen Schwächen der Karten und der Spielregel absieht, sehr gut.


    Abends dann bei Freunden einmal unser Altiplano zu viert. Zu gut erklärt und zwei kleine Fehler führten zu einem schmachvollen dritten Platz.


    Anschließend einmal 7 Wonders mit Leaders zu fünft. Wir waren uns einig, dass das Grundspiel ohne die Erweiterung netter ist. Die Leaders scheinen in einigen Konstellationen zu mächtig zu sein. Aber da kann der erste Eindruck auch täuschen.



    Samstag:


    Einmal Notre Dame zu fünft. Nachdem ich in zwei Runden nacheinander nichts gegen Ratten tun konnte, hatte ich ein echtes Problem. Leider nur Platz 3, aber trotzdem ein sehr schönes Spiel!


    Die verbotene Insel zu viert. Ja, also, was soll ich sagen? Ich kenne Pandemie nicht, und kann nach dieser Partie nur hoffen, dass es noch eine Menge mehr bietet als die verbotene Insel, denn dieses Spiel war einfach nur langweilig und viel zu kurz. Jeder von uns war, glaube ich, nur viermal an der Reihe, und dann hatten wir gewonnen. Keiner fand das Spiel reizvoll oder spannend.


    Aber bitte mit Sahne zu viert. Als lockeres Spiel zwischendurch ziemlich nett, auch wenn man letztendlich nur wenig echten Einfluss hat.


    Zum Abschluss durfte ich dann zwei Runden Rommé spielen - schauder...



    Sonntag als spontanes Ersatzprogramm für einen durch Dauerregen beendeten Ausflug ans Steinhuder Meer:


    Ad Astra zu fünft. Ein Spiel, dass wirklich gute Ideen hat, aber mich trotzdem nicht richtig begeistern kann. Mein Sohn hingegen liebt es. Immerhin auf Platz drei gekommen, nachdem ich bis zur Hälfte des Spiels ganz hinten lag.


    Sticheln zu viert, aber unsere eigene Fassung mit Rommé-Karten - hat nichts mit dem Spiel von Amigo zu tun. Souverän mit großem Vorsprung gewonnen - das passiert sehr selten.


    Ciao
    Stefan

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  • Zu meinem Geburtstag im Juli haben mir meine drei Kinder (10, 12 und 14 Jahre) einen Gutschein geschenkt:


    "Jeden Monat einen Spieleabend mit der ganzen Familie" (bei meiner Tochter hat das schon echt was zu sagen! :blumen:)


    Letzten Sonntag haben ich dann den vom Juli eingelöst. Außer uns 5 waren noch 2 Freunde der Kinder mit dabei.


    Angefangen haben wir mit Jamaica zu siebt. Das hatte ich noch nie in voller Besetzung gespielt und dadurch, dass es immer wieder zu Kämpfen kam, hat es sich ganz schön hingezogen. Es war aber trotzdem sehr lustig und ist so schön leichte Kost, dass man damit auch Nicht- oder Wenigspieler gut bei Laune halten kann.


    Danach wurde das lang ersehnte Photo Party (Cocktail games) gespielt: mein Mann hat fotografiert und die Kids und ich haben uns in Jungs und Mädels aufgeteilt (passte gerade genau mit 3 gegen 3) und dann wurde losgespaddelt. Da viele von euch das Spiel sicher noch nicht kennen, hier eine kurze Erklärung:
    es werden Aufgaben gestellt wie: "Du musst in der Luft sein", "Du musst in der Mitte des Fotos sein", "Auf dem Bild darf nur ein Fuß von dir zu sehen sein" oder "Sitze oder stehe: die Personen, die in der Minderheit sind, gewinnen einen Punkt" etc.
    Nach dem Fotografieren werden dann die Bilder am PC ausgewertet und die Punkte für die korrekte Ausführung vergeben. Was soll ich sagen: die Mädels haben natürlich haushoch gewonnen..... :mmhh:
    Dieses Spiel ist wirklich mal was ganz Neues und es hat ausnahmslos allen großen Spaß gemacht. Ich gehe schon mal jetzt davon aus, dass die nächsten 11 Spieleabende nicht ohne "Photo Party" ablaufen werden und es auch an den nächsten Geburtstagen auf dem Plan stehen wird.


    Abschließend gab es noch eine Runde We will rock you. Dadurch, dass unsere 2 Besuchskinder das Spiel noch nicht kannten, wurden die Kanonenkugelkarten doch recht schnell vergeben, was natürlich auch dazu führte, dass immer mehr Gestikkarten ins Spiel kamen. Auch hier war der Spaßfaktor riesig!


    Nach 3 Stunden war es dann auch 23.00 Uhr und wir haben den Spieleabend beendet. Boah, was für ein schönes Geburtstagsgeschenk!


    Boudie

    :kaffee: Ich kümmere mich mal um die Frauenquote hier....


  • Hallo Atti,


    wir sind am Wochenende auch dazu gekommen das Spiel erstmalig zu spielen - und was soll ich sagen, wir fanden es beide sehr gut! Während des Spiels fiel uns ein Fehler auf, den wir machten, und zwar das wir die Karten in der Reserve verdeckt hingelegt haben. Wir haben das dann aber im lfd. Spiel so durchgezogen und uns anschließend gefragt, ob es nicht sogar reizvoller so ist!?
    Wie siehst du das nach ca. 8 Partien - würde dadurch die Balance, Spielmechanik, etc. zu stark in Mitleidenschaft gezogen?


    Gruß
    Leonidas

    Wanderer, kommst du nach Sparta, verkündige dorten, du habest
    uns hier liegen gesehn, wie das Gesetz es befahl.

  • Zitat

    Original von malzspiele


    Die verbotene Insel zu viert. Ja, also, was soll ich sagen? Ich kenne Pandemie nicht, und kann nach dieser Partie nur hoffen, dass es noch eine Menge mehr bietet als die verbotene Insel, denn dieses Spiel war einfach nur langweilig und viel zu kurz. Jeder von uns war, glaube ich, nur viermal an der Reihe, und dann hatten wir gewonnen. Keiner fand das Spiel reizvoll oder spannend.



    Ihr wisst schon, dass man den Schwierigkeitsgrad steigern kann?


    Trotz allem ist Pandemie um Längen besser, mir gefällt die Insel auch überhaupt nicht (bis auf das Material) , Pandemie kommt dagegen sehr oft auf den Tisch.
    Die Insel ist aus meiner Sicht was für Familien und Neueinsteiger, da es schnell erklärt und gespielt werden kann.



    Spielteufel
    Wie lange habt ihr denn an eurer Runde Roads and Boats gespielt?


    Helby

  • Zitat

    Original von Helby


    Spielteufel
    Wie lange habt ihr denn an eurer Runde Roads and Boats gespielt?


    Helby


    Nach einer Stunde Regelerklärung - es ist bestimmt drei Jahre her, dass ich das Spiel zuletzt gespielt habe, mein Spielpartner kannte es gar nicht - haben wir 3 einhalb Stunden gespielt, mussten allerdings zwischenzeitlich auch in der Regel nachschauen. Die Regel fand ich vom Umfang sehr übersichtlich.
    Ich meine, dass wir es vor Jahren zu zweit in 2 bis 2 einhalb Stunden gespielt haben.
    Da man ja eigentlich aber immer aktiv ist, kam mir die Zeit deutlich kürzer vor. Wenn wir nicht am Anfang und Ende auf die Uhr geschaut hätten, hätte ich deutlich weniger Zeit getippt.


    Gruß
    Spielteufel

    :jester:


    Mein Verhalten ist vielleicht manchmal taktisch unklug, dafür aber emotional notwendig

  • Zitat

    wir sind am Wochenende auch dazu gekommen das Spiel erstmalig zu spielen - und was soll ich sagen, wir fanden es beide sehr gut! Während des Spiels fiel uns ein Fehler auf, den wir machten, und zwar das wir die Karten in der Reserve verdeckt hingelegt haben. Wir haben das dann aber im lfd. Spiel so durchgezogen und uns anschließend gefragt, ob es nicht sogar reizvoller so ist!?
    Wie siehst du das nach ca. 8 Partien - würde dadurch die Balance, Spielmechanik, etc. zu stark in Mitleidenschaft gezogen?


    Na endlich jemand mit dem man sich austauschen kann. Wieso spielt eigentlich alle Welt irgendein Schnirp, aber die wirklich guten Neuheiten werden geflissen ignoriert? Naja, sei es drum - soll ja jeder Spielen was er meint! :-)


    Also wir haben die erste Partien auch nicht 100% korrekt gespielt (ein paar Kleinigkeiten), aber das Spiel scheint doch sehr robust zu sein. d.h. ich denke nicht das es das Spiel aus der Balance bringt, wenn man mit verdeckten Reservekarten spielt. Ich denke aber das es ausser das es etwas mehr Spielzeit kostet (des öfteren mal die Reservekarten anzuschauen) nichts bringen wird. So interessant sind die Karten die in der Reserve des anderen liegen nun auch wieder nicht. Reizvoller ist es imo absolut nicht - halt eher einfach nur umständlicher.


    War es bei euch auch so, das die ersten Partien ein wenigen Briten-Lastig waren? - Frankreich ist imo schwieriger zu spielen, weil der mehr oder weniger einen Plan braucht - mit dem Startdeck reisst der ja nur sehr kleine Bäume aus der Erde. Der Brite dagegen, siedelt mit dem Startdeck munter drauf los und macht seine Siegpunkte.
    Der einzige "frühe" Franzosensieg war als der Franzose man Indianer an Land gezogen hat und der Brite nichts dagegen unternommen hat (in der Annahme das man die Lokation einfach nachbaut - das jedesmal 2 Siegpunkte an Frankreich gehen, war einem da nicht so präsent :-) ).


    Erst so nach 6 Partien kam der Franzose langsam richtig ins Rennen und hat Partien quasi "aus dem Spiel" gewonnen.


    Gern vergessene Dinge bei uns:


    - die Reserve aufnehmen kann man nur komplett und jede Karte kostet 1 Geld
    - Native Americans kosten 1 Geld wenn man sie aktiv einsetzt (passiv als Block kosten sie ja nix)
    - wenn man eine neue Lokation besiedelt, dann muss man auch die Lokations-Karte in seinen Ablagestapel legen, ansonsten wundert man sich, wann es denn da mal weiter geht! :-)
    - wenn man Karten ablegt kann man mehrere Karten mit einer Aktion ablegen, wenn man pro Karte über der ersten ein Geld bezahlt. Das ist eigentlich die Regel, die ich ständig vergesse und mich deswegen selber ausbremse.


    Atti

  • Zitat

    Original von Attila
    Na endlich jemand mit dem man sich austauschen kann. Wieso spielt eigentlich alle Welt irgendein Schnirp, aber die wirklich guten Neuheiten werden geflissen ignoriert? Naja, sei es drum - soll ja jeder Spielen was er meint! :-)


    Oh - ich habe auch schon ein paar Partien hinter mir - nur nix geschrieben hier... :)


    Also, ich habe meine ersten beiden Partien als Brite gespielt (und gewonnen) und Beide Spiele, indem ich früh die Siedler gekauft habe und dann eben schnelle das Spiel "dicht" gemacht habe, als der Franzose. Aber es war knapp.


    Als Franzose habe ich es dann umgedreht und viel besiedelt und ebenso den sack dicht gemacht, indem ich alle meine Siedlungen Erweitert habe. Mit Überfällen ging gerade im letzten Spiel wenig, da der Brite sich wirklich eingemauert hat mit beiden neutralen Fortification-Karten.


    Auch militärisch haben wir uns nicht viel gegeben. Ich habe drei Belagerungen versucht, war aber nur bei der ersten Erfolgreich...


    Was ich aber bei allen Partien gemerkt habe: Den Gouvernor MUSS man einfach früh ins Deck nehmen - bei mir war es immer zu spät. Dazu gehört dann auch immer das Abwägen, welche Karten man noch "braucht". Nur für Felle sollte man ja keine Location im Deck behalten. Brauche ich sie noch als Ausgangspunkt für Besiedelungen? Will ich sie noch Erweitern? Nein? Dann weg damit!!


    Aber die Location-Karten vergessen wir auch gerne... ;)

  • Hiho,


    Aha! :-)


    Hm . Den Gouvaneur früh ins Deck nehmen? - Ich weiss nicht. Ich meine der Franzose ist ja nicht gerade mit Geld gesegnet und woher soll er das Geld nehmen, wenn er die Felle direkt aus seinem Deck schmeisst?


    Frankreich ist anfangs genau 2 stärker als der Brite, d.h. wenn der nicht aufpasst, gibt es gleich eins auf die Nuss. Funktioniert, man sollte es allerdings dann so timen, das man auch einen Siedler auf der Hand hat, wenn man die Belagerung gewinnt. Der Brite reagiert dann meist damit selber Militär zu kaufen. Was ihn dann bei der besiedlung ausbremst. Auch kann der Franzose einfach mal eine belagerung starten, und schauen was der Brite macht. Der Franzose kann seine anfangs rel. nutzlose Infatrie dann wunderbar dazu einsetzen mal ein paar Karten vom Briten zu binden. Die ja meist recht gute Karten sind. Dazu hat der Franzose bessere Militärkarten: Das Freichor (wie immer das heisst), kostet nix und kann Raiden sowie Raids blocken. DIe Milizen kosten 2 (wie beim Briten auch), können aber auch Raiden und Block, was ein Riesenvorteil ist. So zumindest die Theorie.


    In der Praxis habe ich das noch nie so richtig hinbekommen den Briten mal so richtig unter druck zu setzen. Bin auch noch nie über Permaquid (oder wie das heisst) hinausgekommen.


    Atti

  • Die Milizen der Franzosen können Raiden? Das wäre mir neu! Sie können nicht von Raids zerstört werden und blocken Raids, ja - aber selbst Raiden können sie nicht.


    Und Dummerweise reicht eben der +2 Vorteil der Franzosen nicht direkt aus, um den Briten eine Stadt abzunehmen, denn: Die Stadt beginnt ja mit Verteidigung 1 - damit würde man also nur zu Stärke 1 auf der Französischen Seite kommen, aber NICHT auf die notwendige Stärke von 2, um die Belagerung zu gewinnen.
    Und durch das kleine Deck und den Geld-Vorteil am Anfang kann sich der Brite dann eine Einheit Soldaten kaufen und die relativ sicher für die nächste Runde ziehen...


    Also, um den Briten da zu überraschen muss man schon hoffen, dass er sich beide Siedler kauft, und man dann militärisch kontert...


    Ach ja, und ich würde nicht gleich am Anfang die Felle aus dem Deck schmeissen - aber früher oder später hat man als Franzose einfach zu viele Karten, da man ja sehr viel in der "Wildnis" besiedelt, wo man auch nicht mehr Erweitern kann oder möchte...

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  • Zitat

    Original von Boudie
    Danach wurde das lang ersehnte Photo Party (Cocktail games) gespielt: mein Mann hat fotografiert und die Kids und ich haben uns in Jungs und Mädels aufgeteilt (passte gerade genau mit 3 gegen 3) und dann wurde losgespaddelt. Da viele von euch das Spiel sicher noch nicht kennen, hier eine kurze Erklärung:
    es werden Aufgaben gestellt wie: "Du musst in der Luft sein", "Du musst in der Mitte des Fotos sein", "Auf dem Bild darf nur ein Fuß von dir zu sehen sein" oder "Sitze oder stehe: die Personen, die in der Minderheit sind, gewinnen einen Punkt" etc.
    Nach dem Fotografieren werden dann die Bilder am PC ausgewertet und die Punkte für die korrekte Ausführung vergeben. Was soll ich sagen: die Mädels haben natürlich haushoch gewonnen..... :mmhh:
    Dieses Spiel ist wirklich mal was ganz Neues und es hat ausnahmslos allen großen Spaß gemacht. Ich gehe schon mal jetzt davon aus, dass die nächsten 11 Spieleabende nicht ohne "Photo Party" ablaufen werden und es auch an den nächsten Geburtstagen auf dem Plan stehen wird.
    Boudie


    Lustig, das haben wir am Wochenende auch gespielt, mit der praktischen iPhone-App. Man kommt mächtig ins Schwitzen und es war tierisch witzig.

  • Freitag:


    2 x Agricola zu zweit und zu viert
    Die erste Partie mit einem Neuling 45 : 23 für mich. Die zweite Partie nun mit dem "erfahrenen" Neuling und zwei richtigen Neulingen 48 : 33 : 25 : 21 für mich.


    Sankt Petersburg zu viert
    Deutlich gewonnen, genaue Punkt weiß ich nicht mehr


    Samstag:


    Die Burgen von Burgund zu dritt
    Sehr spannende Partie, bei der ich mich am Schluss noch ganz knapp vor einem Neuling auf den zweiten Platz hiefen konnte. Endstand : 219 : 205 : 200. Der Sieger sammelte dabei unheimlich viele Punkte am Ende durch seine gelben Plättchen.


    Sonntag:


    Jambo mit erster und zweiter Erweiterung zu zweit:
    Trotz 73 Punkten holte mich meine Frau noch fast ein und am Ende siegte ich knapp 73 : 70.

    There is freedom - just behind the fences we build ourselves.

  • @ Atti & Tom:


    Also, da wir bisher nur eine Partie gespielt haben, ist der Überlick natürlich noch nicht so groß!


    Der Engländer führte bei uns auch lange bzw. hatte mehr Städte gegründet (nur noch eine Stadt mußte der Brite bauen) und auch der Franzose sah dies und versuchte seine letzte Hoffnung in einem Angriff auf New York, welcher scheiterte!
    Bei genauem nachzählen der Punkte führte jedoch der Franzose, da die Städte einfach mehr wert sind und dieser auch noch drei Dörfer bekommen hatte (eine erfolgreiche Belagerung von Halifax zu Beginn [jedoch kein Siedler um selbst dort ein Dorf zu gründen] und zwei erfolgreiche Überfälle auf Dörfer; x2 Albany).
    Der Franzose versuchte daraufin schnellstmöglich seine restlichen Städte aufzubauen und der Engländer Militär zwecks Übernahme von französischen Städten.
    Der Franzose war jedoch schneller und gewann das Spiel! Ich denke, bei einem zweiten Spiel wird dies dem Engländer nicht mehr passieren und er wird rechtzeitig umschwenken.
    Ich denke der Gov. ist für beide Seiten wichtig, jedoch hat der Franzose es m. E. hier schwerer bei der Abwägung, welche Karten er rausnimmt, da er im Gegensatz zu dem Briten im Prinzip nur Geld über die Pelzkarten (und braucht dazu auch noch den Händler) bekommt.
    Der Engländer kann eine Karte abschmeißen und den Geldwert bekommen (davon hat der Franzose kaum Karten und diese braucht er meistens woanders für - außerdem sind die Werte niederiger) und bekommt so auch noch schneller sein Deck durch. Der Franzose mußte häufiger Geld bezahlen, um sein Deck schneller durchzubekommen.


    Bsp.: Engländer schmeißt Dreier-Karte ab fürs Geld und schmeißt dann auch noch drei Karten so ab (Erste kostenlos, für die Beiden anderen zahlt er jeweils 1 und bekommt netto so noch 1 raus + 4 neue Karten nachziehen) Davon konnte der Franzose nur träumen!


    Die franz. Milizen sind nicht anfällig für einen Ambush und können Blocken (im Gegesatz zu den Englischen), aber selber einen Ambush bzw. Raid durchführen können Sie auch nicht, das kann nur der franz. Waldläufer bzw. Ranger.


    Neben einer neutralen Siedlerkarte, welche der Franzose unbedingt versuchen sollte zu bekommen finde ich auch den Intendanten für den Franzosen wichtig, um sich wieder an seinem Ablagestapel bedienen zu können - kostet aber zwei Geld, was nicht immer leicht für den Franzosen ist.
    Die Indianer können einen Vorteil ausmachen, was aber von der Situation auf dem Spielplan abhängt - sollte der Engländer kaum neutrale Ind. bekommen wird es ihm schwerfallen, zu blocken. (nur Forts!)


    Gruß
    Leonidas

    Wanderer, kommst du nach Sparta, verkündige dorten, du habest
    uns hier liegen gesehn, wie das Gesetz es befahl.

    2 Mal editiert, zuletzt von Leonidas ()

  • Naja, wenn der Engländer so spielt, dann hat er in der Runde aber nix gemacht, ausser Karten abzuwerfen und ist am Ende mit 1 Geld plus rausgekommen. Ich sage auch nicht, dass der Franzose ALLE Pelze vernichten soll - aber zu viele Pelzkarten machen das Deck einfach dicht. Und wenn man dann nicht den Händler zieht, dann wird man sie nicht mehr los! Ganz fatal!!


    Da hilft die Reserve, klar. Aber die kostet auch immer eine Aktion zum platzieren der Karte - auch wenn das Entnehmen "nur" Geld kostet...

  • Zitat

    Original von [Tom]
    Die Milizen der Franzosen können Raiden? Das wäre mir neu! Sie können nicht von Raids zerstört werden und blocken Raids, ja - aber selbst Raiden können sie nicht.


    Richtig. Das meinte ich auch. Argh. Sie können Raids blockieren und selbst nicht geambushed werden ... :-)


    Zitat


    Und Dummerweise reicht eben der +2 Vorteil der Franzosen nicht direkt aus, um den Briten eine Stadt abzunehmen, denn: Die Stadt beginnt ja mit Verteidigung 1 - damit würde man also nur zu Stärke 1 auf der Französischen Seite kommen, aber NICHT auf die notwendige Stärke von 2, um die Belagerung zu gewinnen.



    Oh stimmt. Hat aber trotzdem funktioniert den Briten gleich zu beginn Permaquid abzunehmen. :-)


    Zitat

    Und durch das kleine Deck und den Geld-Vorteil am Anfang kann sich der Brite dann eine Einheit Soldaten kaufen und die relativ sicher für die nächste Runde ziehen...


    Dazu muss er aber eine Aktion aufwenden die er nicht für die Verteidigung aufwendet. Wenn man sich dann noch das Freichor nimmt, kann man das ganze auch rel. sicher Ambushen. Also so richtig sicher kann der Brite nicht sein dass das auch hinhaut. Zumal er, wenn er New Haven, Norfolk, Boston und New York in der Balgerung hat, nur noch eine Karte mit 3 Geld hat (Philadelphia). Dazu ist im der zugang in den Lukrativen Norden verwehr da St. Mary sein einziges Boot ist, gleichzeitig auch der Zugang. Also ich würd mich als Franzose darauf einlassen.


    Zitat

    Also, um den Briten da zu überraschen muss man schon hoffen, dass er sich beide Siedler kauft, und man dann militärisch kontert...


    Na darum ging es mir doch: Wenn der Brite auf Siedeln geht (ob er beide Siedler kauft oder einen und irgendwas besiedelt, ist dabei rel. egal), dann kann der Franzose gleich Militärisch aktiv werden. Das ist zumindest eine Option.


    Zitat

    Ach ja, und ich würde nicht gleich am Anfang die Felle aus dem Deck schmeissen - aber früher oder später hat man als Franzose einfach zu viele Karten, da man ja sehr viel in der "Wildnis" besiedelt, wo man auch nicht mehr Erweitern kann oder möchte...


    Ja, das ist ein grosses Problem des Franzosen mit der Zeit. Das Deck wird schon gut Fett, was nicht unbedingt gut ist.
    Das ist halt die grosse Kunst an dem Spiel: Sein Deck jeweils den ändernden Anforderungen anpassen.


    Atti

  • Zitat

    Original von Attila
    Na endlich jemand mit dem man sich austauschen kann.


    ähäm

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

    ______________________________

    I'm old enough to know what's wise
    and young enough not to choose it

  • Hiho,


    Du warst halt vor der Zeit! :-)


    Ich gehe mal auf deinen Beitrag ein:


    "Schlechte Ortskarten" sind so eine Sache - ich meine die Ortskarten braucht ja nunmal um an die Siegpunkte zu kommen. Also um neue Orte zu Besiedeln, oder auszubauen oder zu befestigen oder um eine Belagerung von dort zu starten. Die Ortskarten sind also schon wichtig. Die Ortskarten von denen man aus man nix mehr reissen kann sind die, die man loswerden sollte, sofern die Symbole es zulassen. Schiffe und Kampfsymbole wegzuwerfen muss man sich reiflich überlegen. Oder die Goldkarten, die anfänglich für den Briten eine echt gute Einnahmequelle sind, weil sehr effektiv. Effektiver kann es für den Franzosen freilich sein mit einem Händler gleich 6, 8 oder gar 10 Gold einzusacken. Da hat man gleich eine frische Kartenhand, und sicher keine mit vielen Fellen! :-) - Aber anfänglich hat der Brite es einfacher an Gold zu kommen, der Franzose hat dafür das grössere Potential.
    Der Homesupport ist imo auch zweischneidig. Wirklich effektiv ist die imo nur, wenn man ungefähr (oder genau) abschätzen kann welchen Karten man nachzieht. Für eine Zünftige Belagerung oder für den Händler. Ansonsten ist es ja fast eine verschwendete Aktion. Deswegen sehe ich das für den Briten erstmal als Unsinnig an - der kann das anfänglich überhaupt nicht effektiv nutzen. Der Franzose schon eher, wenn er noch ein Paar Fell-Gebiete besiedelt hat (was ja nicht schwer ist, da ja fast alles Felle für den Franzosen sind), dann kann er auch mal 10 oder 12 Gold mit einer Aktion machen.


    Das ist schon ziemlich stark, zumal al mit Geld ja auch das Deck schnell "Cyclen" kann (für 4 Geld kann man 5 Karten abwerfen, da kommt man dann doch rech zügig von einem-Murks-Blatt runter, was ja schonmal wichtig sein kann).


    Achso: Frankreich hat einen Siedler in Quebec.


    Atti

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  • Mal ne Zwischenfrage zu "A few Acres of Snow":


    Wie denkintensiv ist das Spiel? Kann man es auch ohne komplette Analyse der Spielsituation spielen und dabei Spass haben? Oder tüftelt eher jeder für sich angestrengt über seinen Spielzug?


    Bin mir schlicht unsicher, ob ein weiteres reines 2-Personen-Spiel dieses Typus noch in meine Sammlung passt. Besser, ob ich es neben noch ungespieltem Labyrinth, Combat Commander, Bonaparte at Marengo und zu wenig gespieltem Washingtons War, Horus Heresy und Twilight Struggle wirklich "brauche". Oder ist der Mechanismus so erfrischend neu, dass man das Spiel einfach gespielt haben sollte?

    Open your eyes, time to wake up - enough is enough is enough is enough!

  • Zitat

    Original von ravn
    Mal ne Zwischenfrage zu "A few Acres of Snow":


    Wie denkintensiv ist das Spiel? Kann man es auch ohne komplette Analyse der Spielsituation spielen und dabei Spass haben? Oder tüftelt eher jeder für sich angestrengt über seinen Spielzug?


    Bin mir schlicht unsicher, ob ein weiteres reines 2-Personen-Spiel dieses Typus noch in meine Sammlung passt. Besser, ob ich es neben noch ungespieltem Labyrinth, Combat Commander, Bonaparte at Marengo und zu wenig gespieltem Washingtons War, Horus Heresy und Twilight Struggle wirklich "brauche". Oder ist der Mechanismus so erfrischend neu, dass man das Spiel einfach gespielt haben sollte?


    Mein Labyrinth ist ebenfalls ungespielt, CC, WW und TS spiele ich auch zu selten, aber "A Few Acres of Snow" möchte ich nicht missen.

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

    ______________________________

    I'm old enough to know what's wise
    and young enough not to choose it

  • Zitat

    Original von ravn
    Mal ne Zwischenfrage zu "A few Acres of Snow":


    Wie denkintensiv ist das Spiel? Kann man es auch ohne komplette Analyse der Spielsituation spielen und dabei Spass haben? Oder tüftelt eher jeder für sich angestrengt über seinen Spielzug?


    Bin mir schlicht unsicher, ob ein weiteres reines 2-Personen-Spiel dieses Typus noch in meine Sammlung passt. Besser, ob ich es neben noch ungespieltem Labyrinth, Combat Commander, Bonaparte at Marengo und zu wenig gespieltem Washingtons War, Horus Heresy und Twilight Struggle wirklich "brauche". Oder ist der Mechanismus so erfrischend neu, dass man das Spiel einfach gespielt haben sollte?


    Es unterscheidet sich hinreichend genug von den von dir genannten Spielen, die Regeln sind einfach und auch nicht so umfangreich wie bei den meisten von dir genannten Spielen.
    Der hier benutzte Mechanismus ist in dieser Kombi sehr reizvoll und bei dem Spiel kann man definitiv auch Spaß haben, ohne ein Analysefreak zu sein! Außerdem wird die Spielzeit bei geübten Spielern 2 Std. i. d. R. nicht überschreiten - je nach Verlauf sind dann sicherlich auch Spiele möglich, die nur knapp über eine Std. gehen.


    Gruß
    Leonidas

    Wanderer, kommst du nach Sparta, verkündige dorten, du habest
    uns hier liegen gesehn, wie das Gesetz es befahl.

  • Zitat

    Original von ravn
    Mal ne Zwischenfrage zu "A few Acres of Snow":


    Wie denkintensiv ist das Spiel? Kann man es auch ohne komplette Analyse der Spielsituation spielen und dabei Spass haben? Oder tüftelt eher jeder für sich angestrengt über seinen Spielzug?


    Denk dabei einfach an DOMINION: Du bekommst Deine Karten auf die Hand und damit kannst Du bestimmte Aktionen ausführen - oder eben auch nicht. Damit hält sich die Grübelei schon sehr in Grenzen, würde ich sagen. 2 Stunden halte ich schon für die Obergrenze, und zwar mit Grüblern. :)

  • Hiho,


    Also für die erste Partie haben wir so 90 Minuten gebraucht und danach war *jede* Partie um die 60 Minuten.
    AfAoS ist zwar ein Beckbuilding, aber nicht wie bei Dominion der Mechanismus als reiner selbstzweck. Quasi das Spiel auf den Mechanismus reduziert (was ja das grosse Problem ist), sondern es ist nur mittel zum Zweck. Deswegen spielt sich AfAoS auch garnicht wie ein Deckbulder.
    Es besteht imo auch nicht die Gefahr das jemand alles durchdenkt, weil man kennt seine Zukünfitige Kartenhand ja garnicht, man kann also garnicht in diesem Detail vorrausplanen. Man kann das im einzelnen über die Reserve, wenn man gezielt drauf spielt. Aber dann spielt man ja drauf und das man hat sich ja vorher überlegt.
    Aber es gibt sicher Zeitgenossen mit denen spielt man auch an einer Partie Dominion 120 Minuten.
    Kann mir aber echt nicht vorstellen das man länger als 2 Stunden an AfaoS sitzt. Kann ich nur anfänglich glauben - nach 2-3 Partien, muss das imo sich auf 60 Minuten einpendeln. max. 90 Minuten.


    Atti