22.08 - 28.08

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  • Montag:


    Vor den Toren von Loyang zu zweit
    Nach anfänglichen Startschwierigkeiten lief es dann doch irgendwann rund und gegen Mitte des Spiels hatte ich mit meiner Frau gleich gezogen. (Diese hatte allerdings noch einen Kredit auf den Schultern.)
    Am Ende stand es dann 18+6 : 17+5 für mich.

    There is freedom - just behind the fences we build ourselves.

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  • Gestern in der Familie ein Die Händler von Genua zu viert. War irgendwie schwer zu erklären, obs am Wetter lag (wahrscheinlich) oder an mir? Nach 1 Spielrunde waren wir dann richtig drin, aber der Funke sprang noch nicht richtig über. Mal sehen, ob wir die Woche noch eine Partie hinbekommen.


    Vorläufig würde ich es in der alea-Hitliste erstmal weiter hinten einsortieren:


    1 - Die Fürsten von Florenz
    2 - Ra
    3 - Chinatown
    4 - Die Händler von Genua
    5 - Adel verpflichtet
    6 - Tadsch Mahal

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

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  • ... dann gebt dem Spiel noch eine Chance.
    Ich muss zu meine Schande gestehen, dass ich Ra und Chinatown noch nicht gespielt habe. Aber ich würde es auf jedem Fall vor Fürsten von Florenz einordnen.
    Aber ist natürlich wirklich ein knallhartes Verhandlungsspiel, so was muss einem schon liegen. Ich kenne auch Leute denen das Spiel überhaupt nicht gefällt.

    There is freedom - just behind the fences we build ourselves.

  • Zitat

    Original von gimli043
    ... dann gebt dem Spiel noch eine Chance.


    werden wir, wir spielen sie alle mehrfach. Das hat bislang nur bei Tadsch Mahal noch nciht geklappt.

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

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  • Hiho,


    HvG ist wirklich ein klasse Spiel. Allerdings auch das gewöhnungsbedürftigste. Es lebt halt von den verhandlungen, welche immer zum Vorteil beider Parteien sind. Man muss halt wissen was einem was Wert ist. Das ist halt am Anfang schwierig einzuschätzen.


    Atti

  • Gestern abend gab es eine erste Partie Civilisation von FFG zu zweit.
    Mein Gegner hat sich auf die Kultur gestürzt und ist davon gezogen. Ich hab mal ein bisserl Produziert und ein paar Armeen gebastelt.
    Ein Wettlauf um die Zeit bahnte sich an, schaffe ich den Militärsieg (er hatte null Einheiten) bevor er die letzten Kulturschritte vollziehen kann ?
    Als ich kurz vor Ende zu Ihm hin wollte um seine Städte anzugreifen hat er in 2 Runden locker 3 Kulturkarten ausgespielt und meine gesamte Streitmacht ausgelöscht.
    Bravo, ganz großer Mist das ganze. Voll kultiviert.
    Ok, dafür nu aber richtig, wenn er schon gewinnt, soll seine Bevölerung wenigstens leiden.
    Plan B: Uran hatte ich durch das besiegen des einzigen Barbarendorfes in meiner Ecke gezogen, konnte ich das gesamte Spiel über nix machen (so mit technologien der Stufe 2 hab ich nix gefunden), dann endlich Stufe 4 gleich mal das Ding erforscht um eine ganze Stadt dem Erdboden gleich zu machen.
    Denkste, gab 'ne Kulturkarte die das verhindert hat.
    Ich bin bedient nach 4 Stunden Spielzeit in 4 Minuten durch Kultur "plattgemacht". Öhm ok. Nächstes mal wieder was anderes.
    Oder besser 2 andere Spiele oder besser 3 andere Spiele in der Zeit.
    Grüße Nupsi (aber sonst wars ganz gut)


    Einmal editiert, zuletzt von Nupsi ()

  • Hiho,


    Du hättest viel früher Militärisch aktiv werden müssen. Jemand der nur auf Kultur geht und das Militär total vernachlässigt hat normalweise keine Chance. Da gehen einem irgendwann die besten Kulturkarten aus - zumal man ja nicht so besonders viele auf der Hand halten kann.


    Atti

  • Beim Dienstagsspieletreff gab es einmal Strasbourg zu viert. Drei Neulinge, und einer davon hat es mit dem Nachdenken und Reden etwas übertrieben, deshalb nach der Erklärung noch gut 2 Stunden Spielzeit. Ich habe leider einen Auftrag fahrlässig nicht erfüllt (wurde vom vielen Quatschen wirr gemacht) und wurde so nur Dritter.


    Anschließend dann ein Snapshot zu viert. Kein echter Anspruch, dafür umso mehr Spaß. Es ist schon erschreckend, wie unfähig man manchmal mit seinen Fingern ist...


    Ciao
    Stefan

  • Zitat

    Original von Attila
    Du hättest viel früher Militärisch aktiv werden müssen. Jemand der nur auf Kultur geht und das Militär total vernachlässigt hat normalweise keine Chance. Da gehen einem irgendwann die besten Kulturkarten aus - zumal man ja nicht so besonders viele auf der Hand halten kann.


    Moin Atti,
    stimmt schon, war aber ja auch meine erste Partie. Ich wollte halt auf Forschung und Produktion gehen, aber Forschung war zu langsam und Produktion bringt auch nur was, wenn man aufs Militär setzt.


    Aber folgenden Ausspruch werde ich noch länger mit dem Spiel in Verbindung bringen (und vielleicht auch auf ein T-Shirt drucken lassen):
    "Civilisation: Kultur besiegte meine Armee"


    Grüße Nupsi


    Einmal editiert, zuletzt von Nupsi ()

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  • Hiho,


    Kultur ist schon nicht schlecht, nur braucht die eine weile um in fahrt zu kommen. Wenn die es einmal ist, dann ist es schwer die zu stoppen - generell lassen sich inmal in Fahr gekommene Strategien schwer stoppen - egal ob Münzen, Fortschritt oder Militär. Man muss dann einfach schneller sein.


    Produktion und Forschung ist aber was dünn als Strategie. Wenn man auf Forschung geht, müssen die FOrschungspunkte sprudeln. Da muss man jede Runde einen Forschungsschritt machen. Wo man das nicht macht, muss man irgendwie Kultur organisieren (was nie schlecht ist), da gibt es einige Karten die einem bei der Forschung helfen bei - speziell im 1er Stapel.


    Generell ist Civi ein eher konstruktives Spiel, wo es darum geht den eigenen Spielsieg vorranzutreiben. "Oh, der hat ja bald Gewonnen, da muss ich was gegen tun" ist ganz schwierig. Man kann max. etwas bremsen, denn vorwärts geht es eigentlich immer. Und man muss sich natürlich auch in die Position bringen bremsen zu können. Dadurch das der Angreifer schon einen nicht unerheblichen Vorteil hat zu beginn, sollte man da auch keine Berührungsängste haben ... auch wenn man nicht auch den Militärischen Sieg spielt, kann man dann doch einiges machen damit.


    Achso: 4 STunden für eine 2er RUnde ist aber nicht normal - das wird sich ganz sicher bei 2 Leute auf unter 2 Stunden einpendeln, wenn ihr es noch ab und an mal spielt. Wir haben letztens zu 4 Leuten gerade mal 2,5 Stunden gebraucht (und haben sogar eine Imbiss-Pause eingelegt).


    Atti

  • Hab gestern meine erste Partie Hammer of the Scots gespielt. Mir hat vieles an dem Spiel gut gefallen, aber zwei große Haken hatte diese erste Partie für mich dann doch:


    1. Die viel zu lange Spielzeit. Wir haben nach 5 (von 9) Spieljahren aufgehört und zu diesem Zeitpunkt hatten wir schon mehr als 4 Stunden gespielt. Wird möglicherweise bei Folgepartien besser, aber irgendwie dauert es trotzdem ziemlich lang für das was passiert. Denn damit zusammenhängend


    2. bildete sich ab Runde 3 ein ziemlicher Stellungskrieg, der zwar hin und her wogte, aber irgendwie auch nix mehr neues brachte. Es ging fast immer um die gleichen Gebiete in der Mitte des Spielplans.


    Es braucht sicherlich noch mehr Partien um zu sehen, was aus diesen Kritikpunkten wird, aber zumindest haben sie den ersten Eindruck stark mitgeprägt.

  • Hiho,


    Also ich bin kein HotS Fan - zwar aus noch einem anderen Grund, aber es ist auch klein schlechtes Spiel.
    Das ihr nach 4 Stunden gerade mal die hälfte geschaft habt ist aber wirklich erstaunlich. Nach 4 Stunden hat man die zweite Partie längst angefangen. So viel gibt das Spiel nun auch nicht her. Oder ist in den 4 Stunden 2 Stunden Regellektüre eingeschlossen?


    Wie ihr ein Stellungskrieg hinbekommen habt ist mir allerdings noch schleierhaft, denn im Winter Turn wird doch das ganze quasie immer wieder resettet incl. der wechselspielchen der Adligen. Es ist deswegen imo überhaupt nicht möglich das irgendwelche Stellungskriege dauerhaft erhalten bleiben. Ausserdem haben die Karten ja duraus auch einen massgeblichen Einfluss was so passiert und was nicht.
    Wie ihr da einen Stellungskrieg hinbekommen habt würde mich mal interessieren.


    Mir ist das Spiel zu wild, jedes Jahr wird wieder resettet. Dann kämpfen Adlige plötzich für die andere Seite. Es gibt keine klar Fronten (eigentlich gibt es überhaupt keine Fronten). Das ist nicht so meine Sache.
    Ich muss aber zugeben es passt sehr gut zur Historie - es war nunmal so das Adlige ihre eigenen interessen gefolgt sind und je nachdem mal für den König oder auch mal gegen ihn gekämpft haben.


    Richard III: The Wars of the Roses ebenfalls von Columbia ist sehr ähnlich, nur das wechseln der Nobles funktioniert etwas anders. Das hat mit in etwas besser gefallen. Sind beides imo eher mittelmässige Columbia Games. Richtig gut gefällt mir von Columbia Gettysburg, East Front (die anderen -Front's hab ich leider noch nicht gespielt) und Victory Pacific.


    Atti

  • So, heute gab es die 2. Partie Die Händler von Genua. Es lief natürlich runder als vorgestern. Gehandelt wurde viel, meist aber nach Einfachen Mustern. Geschicktes Verhandeln scheint noch nicht das Ding unsererer Kids zu sein. Das ist natürlich beruhigend in Blick auf ausstehende Taschengeldverhandlungen, führte aber dazu, dass die beiden immer die hinteren Plätze belegten. Daher bleibt es bei unserer Rangfolge (in def Rubrik anspruchsvolle Familienspiele).


    Nun bin ich mal gespannt, wie Puerto Rico in unserer Familie ankommen wird.

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

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    Einmal editiert, zuletzt von Herbert ()

  • Boah, ich bin vielleicht doof:


    Ich habe mir aufgrund der guten Kritik in der neuen "Spielerei" sofort günstig ein "Timberland" von Haba bestellt. Sollte wohl sowas wie ein Geheimtip sein.
    Hätte auch geheim bleiben können. :read:


    Das Spiel ist echt.... ja, was? Doof? Nicht so richtig - eher so unberechenbar. Das mag vielleicht für Kinder noch gut auszuhalten sein - aber das hätte auch in der Rezension stehen können. Nach zweimaligem Spielen ist es durch, das arme Spiel - kommt wohl erst beim nächsten Flohmarkt aus dem Schrank....


    Naja, wieder was dazugelernt. :shoot:


    Boudie

    :kaffee: Ich kümmere mich mal um die Frauenquote hier....


  • Die vier Stunden waren ohne Regellektüre, allerdings mit gelegentlichem Regel-Nachschlagen.
    Der "Stellungskrieg" ergab sich weitgehen daraus, dass der Schotte eben weitgehend die "nördlichen" Adligen kontrollierte, der Engländer die "Südlichen". Trotz einzelner Übernahmen gab es da nicht so viel Abwechslung. Dass die Adligen im Winter heimgehen, ist klar. Aber letztlich ging es dann doch fast immer um die gleichen Gebiete. Möglicherweise hing es ja auch damit zusammen, dass Edward nur einmal aufs Brett kam und entsprechend auch nur einmal in Schottland wintern konnte.
    Oder aber wir haben irgendwas falsch gespielt ...


    Aber ich möchte dem Spiel auf jeden Fall noch die andere Chance geben, vielleicht sehe ich dann ja vieles anders.

    Einmal editiert, zuletzt von Axxel ()

  • Gestern Abend in einer Erstpartie "A few Acres of Snow" kennengelernt:


    Die Regeln sind recht eingängig und liegen meiner Meinung nach irgendwo zwischen Eurogame und CoSim-Light. Wer mit London von Martin Wallace zurecht kam (von den englischen Kartentexten und dem Ablauf), wird wohl auch mit "A few Acres of Snow" keine Probleme haben. Es bleibt aber ein CoSim und ist damit konfrontativ - hier wird eben Krieg gespielt und nett ist woanders!


    Wir haben mit der "limited Edition" gespielt und da sehen die Holz-Pöppel für Städte und Dörfer zunächst arg klein aus, passen aber in der gewählten Grösse perfekt zum Spiel, so dass eine atmosphärische Landkarten-Perspektive entsteht, ohne dass das Geschehen unübersichtlich wird. Pappcounter oder gar Counter-Stapel gibt es auch nicht, da also schon mal Entwarnung. Es ist eben mehr Eurogame als CoSim.


    Spielmotor ist ein eigenes Kartendeck, das man übers Spiel immer wieder ergänzen, abwerfen, auslagern, anpassen wird. Dadurch kommt ein gewisses Glückselement ins Spiel, weil man zwar weiss, dass man bestimmte Karten im Deck hat, aber eben nicht genau, wann und in welcher Zusammensetzung die auf der Hand landen werden. Durch die Anzahl der Karten im eigenen Deck, deren Häufigkeit und einen offenen Auslager-Stapel namens Reverse kann man aber schon einiges steuern.


    Für mich war dieses Kartendeck-Managment ein neues Spielelement, das aber ebenso bekannte Spielelemente aufgreift: Die aktive Kartenhand hält nur einen Bruchteil des insgesamt verfügbaren Decks. Die Karten haben Mehrfach-Funktionen und werden zudem auch zum "bezahlen" einer Aktion verwendet. Man kann sein Deck gezielt durch Sonderfunktions-Karten verstärken. Teils gemeinsamer und teils eigener Kartenpool, aus dem das eigene Deck entsteht.


    Ein wenig Dominion (zu Glück nur ein wenig), ein wenig Race For the Galaxy, ein wenig London, ein wenig Landnahme-CoSim. Gut aufeinander abgestimmt. Das Spielmaterial unterstützt das Spiel gut. Einzig eine zusätzliche Wege-Übersichtskarte (von BGG) empfehle ich, damit man nicht in unerwartete Sackgassen läuft. Wenn man nach x Partien aber die Karten besser kennt, braucht man diese Übersicht dann auch nicht mehr.


    Als Engländer waren die ersten Runden einfach für mich. Kartenhand klein halten, um sich so schnell durch das Deck zu arbeiten, da ich meine Startkarten immer wieder neu für den Aufbau von Städten und Befestigungen brauchte. Ausdehnung auf siegpunktreiche Ortschaften, die in der Folge mein Deck leider immer weiter vergrösserten und langsamer machten.


    Eigentlich hoffte ich das Spiel über den schnellen Bau von Städten zu gewinnen, hatte aber übersehen, dass es nur begrenzt Bauplätze für Städte gibt und ebenso, dass die schnell erreichbaren Städte des Franzosen zwar weniger sind, aber weitaus mehr Siegpunkte bringen in der Summe. So verlor ich im Mittelspiel meinen Faden, warf zu viele Karten ab, nur um erneut wieder die gesuchten Karten für Stadtbau in den letzten Ortschaften auf die Hand zu bekommen. Ein erster Try-and-Error-Angriff brachte auch prompt eine erste Niederlage. Ausgebremst und ohne rechten Plan, wie es effektiv weitergehen sollte.


    Mein Mitspieler setzte dann verstärkt auf Indianer, die ich zunächst in ihrer Wirkung völlig ignoriert hatte, und sorgte für Überfälle, die ich nicht immer durch passende Konter-Karten verhindern konnte. Ich hätte lieber direkt verstärkt auf meine überlegenden Militär-Einheiten setzen sollen. Ein typischer Erstspiel-Blindflug eben von mir.


    Irgendwann konnte ich dann meine letzte Stadt bauen, wusste aber auch, dass ich damit das Spiel nur beenden und kaum gewinnen konnte. Ich hatte als Engländer schlicht zu viel Spielzeit im Mittelspiel vertrödelt, als dass ich das nochmal hätte aufholen können. Mit etwas Spielerfahrung sicherlich, in einer Erstpartie eher nicht.


    Somit dauerte die erste Partie zwar (durch unsere Spielweise) mit 3 Stunden etwas länger als gedacht, war aber zu keinem Zeitpunkt langweilig, da man eigentlich ständig wieder an der Reihe ist und agiert. Hätte ich im Mittelspiel effektiver gespielt und hätte ich mich nicht teils im Wust der Aktionsmöglichkeiten ein wenig verloren (Was kann ich jetzt nochmal alles machen? Welche Karten gibt es, die mir jetzt helfen würden? Wo sind diese Orte und von wo komme ich von da nach da?), dann wäre eine Spielzeit von 90 Minuten locker möglich gewesen.


    Mein Fazit: Ein interessantes Euro-CoSim von den Mechanismen und dem Ablauf. Einziges Manko für mich ist, dass es eben auf 2 Spieler begrenzt ist und ich noch massig andere 2-Spieler-Spiele dieser Grund-Art mit vergleichbarer Zielgruppe im Schrank stehen habe, so dass ich nicht weiss, wie oft es wirklich auf den Spieltisch kommen würde. Wenn kaufen, dann aber die Limited Edition - Essen 2011 kann kommen!


    Cu / Ralf

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • Hiho,


    Also AfaoS als CoSIm zu bezeichnen ... da tut ich mich noch recht schwer mit. In Löwenherz auch ein Cosim?


    Atti

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  • Zitat

    Original von Attila
    Hiho,


    Also AfaoS als CoSIm zu bezeichnen ... da tut ich mich noch recht schwer mit. In Löwenherz auch ein Cosim?


    Atti


    CoSim für mich = Conflict Simulation = Simulation eines Konfliktes = Spiel mit Schwerpunkt kriegerischer Aktionen in einem historischen Hintergrund eingebettet


    Kann gut sein, dass es von der "offiziellen Definition" abweicht, aber ich nutze CoSim in dieser Bedeutung. Ansonsten sind mir Schubladen um der Schubladen willens egal, weil im Text-Kontext betrachtet, sollte hoffentlich klar werden, warum ich "A few Acres of Snow" für mich als CoSim "irgendwo zwischen Eurogame und CoSim-Light" betrachte. Einzelne Wortfetzen herauszureissen find ich da eher ermüdend, können gerne andere diskutieren - ohne mich. :-)


    Cu / Ralf

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • Hiho,


    Ich hab verstnaden das du offensichtlich kein interesse an Diskussionen hast.
    AfaoS ist ein CoSim und damit ist gut. Ok.


    Atti

  • Also wir haben gestern auch Ein paar Hektar Schnee gespielt.


    Als Brite habe ich vorzeitig nach 4 Stunden durch Aufgabe meines französischen Luschigegners gewonnen. Nico, der Franzose, war echt frustriert. Ich glaube sein erster Zug hat bereits 30 Minuten gedauert. Am Ende fand der Franzose auf dem Plan nicht wirklich statt. Er hat aber auch wenig Wege, um den Briten anzugreifen (nur über Albany und Permdiq (oder wie das heisst)).


    Was würde ich als Brite das nächste Mal anders machen:


    - Die Reserve habe ich gar nicht genutzt - das war schlecht
    - Ich habe New York ohne Not befestigt >> Schwachsinn, da kommt der Franzose sowieso nie hin. Nächstes Mal würde ich Albany und Permdiq (oder wie das heißt) befestigen. Das sind die einzigen neuralgischen Punkte.
    - Noch mehr Indianer und den Franzosen mit Raids und Ambushs piesacken (ging echt gut).
    - Konsequenter die Dörfer zu Städten aufbauen, um den anfänglichen Siegpunktvorsprung des Franzosen zu kompensieren.


    Allerdings bin ich auch der Meinung, dass sich der Franzose schwerer spielt als der Brite. Der Franzose hat doch eigentlich nur die kriegerische Option - oder?


    Insgesamt ein sehr interessantes Spiel! Genausogut wie London oder Brass (Age of Industry)...

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • Wenn der Franzose siedelt und Erweitert, dann macht er einen A... voll Siegpunkten! Wenn er dazu noch mit Befestigungen die Halbinsel hält, dann macht er sehr schnell Schluss und hat wahrscheinlich auch mehr Punkte als der Brite. Dafür muss er aber z.B. mindestens einen der neutralen Siedler bekommen, sonst wird's schwer...


    Edit: Aber VIER STUNDEN?!
    Und 30 MINUTEN für den ersten ZUG?????

  • Zitat

    Original von Attila
    Hiho,


    Ich hab verstnaden das du offensichtlich kein interesse an Diskussionen hast.
    AfaoS ist ein CoSim und damit ist gut. Ok.


    Atti


    Wird in Afaos nicht auch das Spiel mit Karten betrieben? Ich vermute doch ganz stark ein "cardf-driven game" dahinter... :sos:

  • Zitat

    Als Brite habe ich vorzeitig nach 4 Stunden durch Aufgabe meines französischen Luschigegners gewonnen.


    Hehe. Was habt ihr denn da getrieben? :-)


    Zitat

    Nico, der Franzose, war echt frustriert. Ich glaube sein erster Zug hat bereits 30 Minuten gedauert.


    Ähm ... für EINE AKTION? - Respekt ... :-)


    Zitat

    Am Ende fand der Franzose auf dem Plan nicht wirklich statt. Er hat aber auch wenig Wege, um den Briten anzugreifen (nur über Albany und Permdiq (oder wie das heisst)).


    Vieleicht habt ihr was falsch verstanden, aber es ist nicht Spielziel oder notwenig irgenjemanden anzugreifen. Es geht darum zu Siedeln und Siegpunkte zu machen. Deswegen hat es imo auch wenig in der Kategorie der CoSims verloren. Es wird imo überhaupt kein Konflikt simuliert. Es ist lediglich ein austauschbares Thema! - So wie bei jedem Eurogame.
    Angreifen kann der Franzose aber doch ganz einfach über See. Erstmal Pemaquid einnehmen und wenn dann Boston fällt, ist das Spiel sowieso zuende. Siedeln, Siedeln, Siedeln ist aber angesagt ... da gibt es nix.


    Zitat

    - Die Reserve habe ich gar nicht genutzt - das war schlecht


    Wenn's nicht notwendig ist ... :-)


    Zitat

    - Ich habe New York ohne Not befestigt >> Schwachsinn, da kommt der Franzose sowieso nie hin.


    Es gibt sicher bessere Stellen um ein Fortress zu bauen. Aber ich habe mich in einem Spiel 3 oder 4 mal gegen einen Raid auf New York wehren müssen, weil ich es nicht geschafft habe Albany zu befestigen. "Komm sowieso nie hin" ist leicht gesagt, aber genausoleicht kommt der Franzose dann doch dahin. Nicht mit Siedlern, aber New York dem Boden gleichzumachen ist ja auch schonmal ein ANfang und echt beschissen für den Briten, da New York ja eine ziemlich gute Karte ist. Pemaquid ist Kartentechnisch leicht zu verschmerzen, New York ist da schon was anderes.
    Es kommt immer darauf an was der Franzose so fabriziert. Mit Raids kommt er auf jedenfall ziemlich weit, wenn er will.


    Zitat

    Nächstes Mal würde ich Albany und Permdiq (oder wie das heißt) befestigen. Das sind die einzigen neuralgischen Punkte.


    Abgesehen davon das man über Derfield Boston Raiden kann ... ja, im Norden sind das die wichtigen Städte die es zu befestigen gilt.


    Zitat

    - Noch mehr Indianer und den Franzosen mit Raids und Ambushs piesacken (ging echt gut).


    Das kann aber auch gut in's Auge gehen, denn tendenziell sind die Indianer eher des franzoseb Freunds. Zumal er die ja recht leicht mit 2 Häuptingen aus deiner Hand ziehen kann, wärend du nur ein Counterpart dazu hast. Wenn der Franzose drauf spielt ist es der Brite der sich der Indianer erwehren muss.


    Zitat

    - Konsequenter die Dörfer zu Städten aufbauen, um den anfänglichen Siegpunktvorsprung des Franzosen zu kompensieren.


    Zwiespältiges Schwert mit dem Ausbau ändert man nix an den Möglichkeiten, man beschränkt sie eher noch, da man dieses Dorf dann nicht mehr Aufrüsten kann. Ich tendiere dazu nur Aufzurüsten, wenn man nicht weiter besiedeln kann.


    Zitat

    Allerdings bin ich auch der Meinung, dass sich der Franzose schwerer spielt als der Brite. Der Franzose hat doch eigentlich nur die kriegerische Option - oder?


    Da musste mal Siegpunkte zählen:


    Frankreich:
    - 4+3+1+2+6+3+4 = 23 Punkte - Potentiell * 2 = 46 Punkte mit den Orten zu Spielbeginn
    Direkt besiedelbar:
    - 2+2+2+2 = 8 Punkte / Ausgebaut 16 Punkte
    Dann die weiteren Orte an den drei See:
    - 2+1+4+2 = 9 / Ausgebaut 18 Punkte
    Optional, wenn der Brite nicht aus den Hufen kommt:
    - 4 Punkte (8 Ausgebaut), in Fort Duquese (oder so)


    Sind in der Summe dann 48 + 6 + 4 + 4 + 4 + 4 + 3 +3 + 2 + 2 = 80 Punkte maximal.


    Der Brite dagegen kommt auf:


    - 2+2+2+2+2+2+1 = 13 Punkte / Potentiell * 2 = 26 Punkte mit den anfänglichen Orten
    Direkt besiedelbar:
    - 4+4+2+2+1+2 = 15 Punkte / Ausgebaut 30 Punkte
    im weiteren Verlauf dann noch
    - 2 (Cansoe) +4 (Fort Duquese) = 6 (12) Punkte


    Mach bei "Brüderlicher Teilung" des Nordens (Cansoe Französisch, Halifax Britisch) dann: 32+4+4+4+2+2+2+2+2+2+2+2+2 = 62 Punkte


    Selbst wenn man aus der Rechnung vom Franzosen jetzt Fort Duquese und Halifax rausnimmt, bleiben bei "friedlicher Besiedlung" noch 72 Siegpunkte beim Franzosen hängen. (Immer gerechnet das die Wertvollsten 9 Orte ausgebaut sind bzw. 12 bei dem Briten).
    Eine rein friedliche Besiedlungspartie entscheidet der Franzose imo für sich. Es ist an dem Briten sich etwas einfallen zu lassen. Der Brite muss dem Franzosen irgendwas abnehmen, am besten was wertvolles. Das er vor dem Franzosen z.B. in Detroit ist, ist nahezu ausgeschlossen bzw. liegt in der Hand des Franzosen. Wenn der da nicht hin will ... :-)


    Ich sehe den Franzosen überhaupt nicht in der Offensive. Der kann es recht gemütlich angehen lassen und schauen was der Brite so treibt. Das er besiedelt spült auch eine Menge kohle in die Kasse, da es ja fast ausschliesslich Felle (und Boote) sind die er bekommt.
    Und die Sache mit den Indianern: Ich empfehle dem Franzosen mal sein Deck anzuschauen (der Karten die er kaufen kann).


    Atti

  • Zitat

    Original von ode


    Wird in Afaos nicht auch das Spiel mit Karten betrieben? Ich vermute doch ganz stark ein "card-driven game" dahinter... :sos:


    Nein, in das Genre card-driven passt es imho nicht direkt rein. Als card-driven bezeichnet man ja nciht grundsätzlich alle Spiele, mit denen aufgrund von Karten etwas auf dem Brett passiert (wie z.B. Poch, Formel I, Arthus, ..), sondern alle Nachfolger des in We the People erstmals eingesetzten Mechanismus, Karten sowohl als Ereignisse als auch als Aktionspunkte einsetzen zu können (wie dann auch in Hannibal, Path of Glory, Here I Stand), Washingtons War, ....). A Few Acres of Snow benutzt aber nicht diesen Mechanismus, ist also nicht card-driven. Es ist aber ein deck-building game.

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

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  • Entschuldige Herbert... Offensichtlich ist mein beißender Sarkasmus nicht ganz angekommen...


    Ich wollte eigentlich nur zum Ausdruck bringen, dass eine Bezeichnung besagten Spiels als Co-Sim im Grunde auch den Schluss zuließe, dass es sich um ein CDG handelt... Ich hatte vermutet, dass allein diese Annahme Grund genug wäre zu erkennen, dass ich es nicht ernst meine... 8-)

  • Zitat

    Original von ode
    Entschuldige Herbert... Offensichtlich ist mein beißender Sarkasmus nicht ganz angekommen...


    Ich wollte eigentlich nur zum Ausdruck bringen, dass eine Bezeichnung besagten Spiels als Co-Sim im Grunde auch den Schluss zuließe, dass es sich um ein CDG handelt... Ich hatte vermutet, dass allein diese Annahme Grund genug wäre zu erkennen, dass ich es nicht ernst meine... 8-)


    Beissender Sarkasmus - und ich habe es nicht gemerkt. :mauer:


    Ich werde alt :alter:

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  • Zitat

    Original von Herbert
    Ich werde alt :alter:


    Mach dir nix draus. Ich auch. Habe mir gestern beim Spazierengehen mit meinen Hunden einen Muskelfaserriss geholt...

  • so, heute spontan noch mal Civilisation gespielt, in der selben 2er Besetzung wie am Dienstag.


    Eigentlich haben wir es dieses mal 2 mal gespielt. Jeweils unter einer Stunde. Entscheidend war beide mal das Militär.
    Wieder unbefriedigend.
    Bei ersten mal habe ich verloren, weil mein Gegenspieler sogar ohne Einheiten einen höheren Kampfwert hatte als ich mit.
    Ein Anführer, 2 Kasernen und schon waren 8 Punkte sein.
    Im ersten Kampf haben wir unsere Einheiten gegenseitig aufgerieben. Komisch/dumm gelaufen.
    Ok, gleich noch eine Partie. Dieses mal anders herum. Meine Einheiten waren durch die Bank stärker als seine gezogenenen.
    In 2 Kämpfen habe ich Ihm dann alles kaputt gehauen und konnte hinterher locker in die erste Stadt rein.
    Kurios: In beiden Partien hatte keiner auch nur eine Technologie zum aüfrüsten dabei. Weiterspielen hätte sich aber niocht gelohnt, im 2er Spiel wäre der Vorsprung nicht aufzuholen gewesen (auch dank der Handelspunkte, die nach dem Kampf den Besitzer gewechselt haben).


    Fazit: Für mich bleibt es ein sehr sehr unbefriedigendes Spiel.
    Es wird von so kleinen Zufälligkeiten entschieden, das mir der Spaß fehlt.
    Ich meine Ey, ich will doch aufbauen und Forschen und so.
    Zu viert vielleicht besser, dann aber auch wieder länger. Zu zweit werde ich es weder vorschlagen oder gerne wieder spielen.


    Im Anschluß dann noch eine Partie HdR- das Kartenspiel.
    Da wir das Einführungsszenario gespielt haben sind wir relativ unbeschadet mit den Sphären Wissen und Taktik durchmarschiert.
    Leider fehlte die Zeit um ein weiteres Szenario zu spielen.
    HdR- gefällt mir immer noch sehr gut. Das zweite Erweiterungspack fehlt mir noch, aber das dritte soll ja bald erscheinen und dann werde ich die wohl zusammen ordern und mich auch endlich mit dem Deckbau (zumindest im Solo-Spiel) auseinandersetzen. Was das Spiel aber noch besser machen würde wären Szenarien speziell für einen Spieler (bzw. 2...). Die Sache mit der aufgedeckten Abenteuerkarte je Spieleranzahl recht da nicht so. Da müssten noch die Werte bzw. Siegbedingungen weiter angepasst werden. Ansonsten finde ich es immer noch sehr gut. Mal sehen wie sich andere erscheinende Spiele mit Solospiel da im Vergleich entwickeln.
    Star Wars könnte quasi eine Weiterentwicklung sein, aber man weiß noch nicht genug.
    Elder Sign ist ja mit einer Spieleranzahl von 1-8 angegeben. Wie das austariert wird weiß ich noch nicht.
    Rune Age beinhaltet ja auch einen Single Szenariotyp.
    Dann bringt Friedemann ein Solo Spiel auf den Markt. und und und. Da wird an einsame Seelen/Käuferschichten gedacht.


    Einmal editiert, zuletzt von Nupsi ()

  • Hiho,


    Heute gab es erstmal D&D Conquest von Narath. Das ist nicht verkehrt . Ein extrem runtergestriptes A&A. Recht schick ist der Siegpunktvergabemechanismus, der sorgt dafür das immer was los ist auf dem Plan.
    Die Spielzeit Ist übersichtlich und die Aktionskarten machen die Spiele wohl jedes mal anders. Wirklich nicht verkehrt das ganze.


    Danach gab es Moongah Invaders (oder so). Das ist auch nicht verkehrt. Prima Beer&brezel Spiel. Macht echt Laune. Letztendlich ist es ein mehrheitspiel mit abgedrehtem Thema. Mir hat das ganze Laune gemacht. Das trashige Design passt total zu dem Thema und stört absolut nicht.


    Danach gab es noch Uluru und das Siedler Würfelspiel.


    Atti

  • Beim Wochendurlaub:


    Finden sie minden - kompakt zu viert:
    Hier konnte ich wieder eindrucksvoll meine mangelnden Geographie-Kennntnisse unter Beweis stellen und wurde Letzter. Trotzdem schönes Spiel.


    Schätzen Sie mal! zu viert:
    Mit Anno Domini - Deutschland Set gespielt. Auch hier reichte es nur für einen dritten Platz.


    Speed zu zweit:
    Sieg für mich.


    Schiefer zu zweit
    Anleitung falsch verstanden, wir haben beim Bauen von Minen Marker genommen anstatt auszugeben ... dadurch hat das Spiel natürlich nur leidlich funktioniert. Das ganz große Potential gebe ich dem Spiel aber trotzdem nicht. Knapper Sieg für meine Frau


    Great Western zu zweit:
    Irgenwie war der Wurm drin: Auch hier haben wir falch gespielt. Wir haben die Marker der ersteigerten Züge nicht aus der Reserve sondern aus dem eigenen Vorrat genommen. Hat trotzdem funktioniert und ich konnte knapp gewinnen. Einzig am Ende waren quasi keine Marker mehr im Vorrat meiner Frau und somit konnte sie gar nichts mehr Bauen. Laut Regel ist das aber so beabsichtigt. Hier gibt es meiner Meinung nach einen Designfehler. Denn dann müsste die Anzahl der Marker im Vorrat mit der Anzahl der Mitspieler skalieren.


    2 x Würfelbingo solo:
    2 x gewonnen :)

    There is freedom - just behind the fences we build ourselves.