Lego: Heroica

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  • So, Butter bei die Fische!


    Die ursprünglichen Lego-Spiele (ich kenne da Minotaurus und Lava Dragon) waren ja eher mau. Simples rumgewürfle mit eher schlechten Regeln.


    Jetzt legt Lego aber mit Heroica praktisch HERO QUEST als Lego-Spiel wieder auf. Sogar Charakter-Karten kann man nachkaufen. Also: Was ist dran an dem Spiel? Hat es schon jemand von Euch probegespielt, oder "erlesen"?


    Zudem gibt es ja unterschiedliche Preisatufungen - begonnen bei 10 Euro für das kleinste Set, bis hin zu der Burg, die dann gleich mit 25 Euro zu Buche schlägt. Mir gefällt ja auch das Erweitern, also dass man die einzelnen Module zu einem großen Set zusammensetzen kann...


    Wer weiß mehr?

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  • Hiho,


    Hab mir mal die Regeln angeschaut und ein Beispielvideo soviel ein Review bei BGG.


    Also das ist schon ein extrem simples Heroquest. Zum einen gibt es keinen Overlord / Storyteller was einerseits gut ist, weil das will ja oft keiner sein, aber andererseit nicht so doll, weil die Monster einfach nur rumstehen bis man sie abschlachtet. Man kann sich quasi nur selbst verletzten. Getrieben wird es nur dadurch das nur ein Spieler gewinnen kann, und jeder halt als ersten das obermonster weghauen will.
    Die Helden haben lebenspunkte und in gewissen Masse auch ausrüstung. Die Monster haben sowas scheinbar nicht. Treffer = Monster tot. Mit der Axt macht man halt alle monster weg die benachbart sind.


    Ich werd's auf jedenfalls mal ausprobieren, aber ich hab keine Hoffnung dass das irgendwas spielerisch taugt.


    Atti

  • Hi,


    Also, mal abgesehen vom Spielerischen Nährwert der Lego Brettspielreihe zielt Lego nicht darauf ein Spiel zu entwickeln das nur so von Komplexität strotz. Sondern im Vordegrund stehen leicht zugängliche Regeln und natürlich auch die Aufforderung an die Kinder, selbst das Spiel eigenständig zu erweitern oder zu verändern. Diese Gesichtspunkte erfüllt "Heroica" genauso wie alle anderen großen Spiele aus der Lego Serie. Sicherlich mag dem ein oder anderen das nicht so gefallen bzw. er kann damit nichts Anfangen. Aber diese Spiele sind für Kinder entwickelt und genauso funktionieren sie auch. Ich kann nur sagen das die Lego Spiele in meiner Spiele-AG mit Kindern sehr gerne gespielt werden und das Heroica wahrscheinlich auch ein Dauerbrenner auf unseren Spieletisch werden wird.
    Aber ich kann auch Attila verstehen, der mit dieser Art von Spielen nichts anzufangen weiß. :-)

  • Das größte Problem finde ich (für mich als Spieler) ja den allgegenwärtigen Würfel. Denn: Zum Spielen gehört ein Würfel!


    Wahrscheinlich müssen noch 1-2 Jahre (oder 5 Jahre) ins Land gehen, bis Lego auch den Brettspielmarkt für Erwachsene entdeckt. Immerhin gehen sie einen Schritt in die richtige Richtung mit "Lego for Men"...

  • Hiho,


    Woher weisst zu das ich damit nichts anzufangen weiß?


    Ich bin ein grosser Lego Fan.


    Es ist nur so, das ich mit die Spiele als Brettspieler anschaue und nicht als Lego-Fan. Und so beurteile ich sie dann auch.


    Und unter den Brettspielen sind die Legospiele zwischen schlecht bis übel einzuordnen.
    Das sie als Kinderspiele was taugen, das glaube ich sehr wohl.


    Atti

  • Zitat

    Original von [Tom]
    Das größte Problem finde ich (für mich als Spieler) ja den allgegenwärtigen Würfel. Denn: Zum Spielen gehört ein Würfel!


    Wahrscheinlich müssen noch 1-2 Jahre (oder 5 Jahre) ins Land gehen, bis Lego auch den Brettspielmarkt für Erwachsene entdeckt. Immerhin gehen sie einen Schritt in die richtige Richtung mit "Lego for Men"...


    Hiho,


    Ich sehe als Spieler überhaupt kein Problem mit dem bösen Würfel. Das ist ein völlig normaler Mechanismus, den viele gute Spiele auch haben.


    Und zum Thema Lego for Men. Es ist schon länger so, das der größte Umsatz von Lego von Erwachsenen gemacht wird. Von Erwachsenen die es NICHT an Kinder verschenken.


    Atti

  • Zitat

    Original von Attila
    Und zum Thema Lego for Men. Es ist schon länger so, das der größte Umsatz von Lego von Erwachsenen gemacht wird. Von Erwachsenen die es NICHT an Kinder verschenken.


    Ich weiß. Nur Lego hat das bisher nicht wirklich so beworben.


    Mein Zitat von "Lego for Men" war nicht etwa Ironie, sondern in der Tat bezogen auf das neue Bewusstsein dieser Käuferschicht - von Lego selbst. Siehe den neuen Supersternenzerstörer, den sie als Modell verkaufen - der ist eben wirklich was für das Kind im Manne (wertfrei - bis positiv gemeint!)


    Was ich eben bei Heroica mit dem "bösen Würfel" meine:
    - Ich würfle, um mich zu bewegen
    - Ich würfle, um zu Kämpfen


    Damit wird die Spanne der eigenen Entscheidungen in diesem Spiel sehr stark reduziert - denn wo das "Ziel" ist (in dem Dungeon) ist eh schon klar - also laufe ich so weit ich kann und haue um, was ich kann. Entscheidungen kann ich höchstens an Weggabelungen treffen - Links oder Rechts?


    Und deshalb finde ich das Spiel weniger spannend - eben weil es so wenig zu entscheiden gibt (und damit weniger Strategie & Taktik)...

  • Hiho,


    Das mit der erwachsenen Käuferschicht ist Lego aber schon recht lange bewusst.


    Eroica geht halt in die Richtung mit Lego nach einfachen regeln zu spielen, aber nicht in die Richtung eines richtigen Brettspiels. Lego bleibt halt im Vordergrund und das Spiel im Hintergrund.


    Ist vieleicht auch vernünftig so, denn umgekehrt würde man sich wohl fragen, wieso es Lego sein muss.


    Atti