Darf man mit Spielen spekulieren?

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  • Jeder von uns kennt das: man sucht ein Spiel, das man sich damals nicht gleich gekauft hat und muss feststellen, dass es inzwischen nur noch zu Ebay-Preisen zu haben ist. Und dann wird sich aufgeregt. So ging es mir bisher mit: Capone, Descent WzR, Starcraft.


    In jedem anderen Bereich ist das Spekulieren auf Wertsteigerung eines Produktes völlig legitim. Doch wenn es um Spiele geht, verstehen (viele) Spieler keinen Spaß.


    Wie ist eure Meinung dazu: Dürfen Spieler mit Spielen spekulieren?

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  • Naja, das sind ja weniger Spieler (also Leute, die das Spiel aktiv als solches nutzen), die damit spekulieren, sondern vielmehr Leute, die sich mit der Materie auskennen, preiswert zu so einem Spiel gekommen sind und dieses nun zu Geld machen wollen. Ich finde das völlig legitim - wenn die Nachfrage so groß ist, dass sie einen hohen Preis erzielen können, schön für sie. Kommt das häufiger vor, sollte der Rechteinhaber sich aber die Frage stellen, ob angesichts solcher Nachfrage nicht eine Neuauflage angesagt sein könnte.

  • Zitat

    Original von Meister Yoda
    Jeder von uns kennt das: man sucht ein Spiel, das man sich damals nicht gleich gekauft hat und muss feststellen, dass es inzwischen nur noch zu Ebay-Preisen zu haben ist. Und dann wird sich aufgeregt. So ging es mir bisher mit: Capone, Descent WzR, Starcraft.


    In jedem anderen Bereich ist das Spekulieren auf Wertsteigerung eines Produktes völlig legitim. Doch wenn es um Spiele geht, verstehen (viele) Spieler keinen Spaß.


    Wie ist eure Meinung dazu: Dürfen Spieler mit Spielen spekulieren?


    Meine generelle Meinung: klar dürfen sie das, warum auch nicht?


    Die von Dir genannten Spiele waren lange genug für den Normalpreis kaufbar. Somit ist es Dein eigenes Problem, wenn Du jetzt zu spät kommst.


    Manche ältere Spiele werden durch ihr Alter rar und somit Sammler-Artikel und entsprechend teurer - ein völlig normaler Vorgang.


    Bei den limitierten Spielen, die schon lange vor ihrem Erscheiningstermin nach kürzester Zeit ausverkauft sind, kann man vielleicht geteilter Meinung sein (ich nicht).
    Ich persönlich besorge mir davon nur sehr wenige, und wenn sich später mal eins davon als besonders gut erweist, zahle ich halt einen überhöhten Preis dafür.
    Irgendeine Schuldzuweisung könnte man m.E. höchstens den Produzenten machen, weil sie die Nachfrage falsch eingeschätzt haben ...


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Ganz klar: Angebot und Nachfrage.


    Oft genug "ärgere" ich mich, dass ich ein Spiel, welches ich vor 3 Jahren gekauft habe (und als -ungespielten- Fehlkauf erkannt habe) nur noch für die Hälfte des damals gezahlten Preises loswerde (wenn überhaupt), da es inzwischen in allen Läden verrammscht wird. Da freue ich mich dann auch über die seltenen Fälle, wenn ich ein Spiel zu einem höheren Preis verkaufen kann, als ich damals bezahlt habe! :)

  • Ich meinte es eigentlich ein wenig anders, habe es wohl unglücklich formuliert:


    Ich habe in letzter Zeit bei einigen Spielemarktplätzen einfach das Gefühl, dass manche Leute gezielt Spiele kaufen, die knapp werden, und bei denen eine gewisse Nachfrage den Preis schnell in die Höhe treiben dürfte. Anders kann ich es mir einfach nicht erklären, dass manche Verkäufer zufällig genau die Spiele noch OVP daheim rumliegen haben, die jetzt so viele haben wollen.


    Dass Spiele nach Ablaufzeit der Herstellung automatisch seltener zu bekommen sind und daher teilweise teurer werden ist dagegen natürlich völlig normal :-)


    Warbear: Dass die Spiele lang genug im Handel verfügar waren ist richtig. Aber erstens bin ich erst seit ca. 5 Jahren intensiv im Spielehobby drin, was Spiele, die davor vom Markt verschwanden (z.B. Capone), schonmal vom normalen Kauf ausschließt. Außerdem hat nicht jeder das Geld, um sich ständig alle Spiele kaufen zu können die man haben will, nur um noch den Normalpreis zahlen zu können.

    Einmal editiert, zuletzt von Meister Yoda ()

  • Dein Ansatz scheint ein anderer zu sein: marktwirtschaftliches Wirtschaftsprinzip oder nicht!?
    Ich für meinen Teil befürworte dieses Prinzip und beantworte daher die Fragestellung selbstverständlich mit"Ja".


    Gruß
    Leonidas


    PS: Möchte jemand ein OVP "Der Ringkrieg CE" erwerben? :-)

    Wanderer, kommst du nach Sparta, verkündige dorten, du habest
    uns hier liegen gesehn, wie das Gesetz es befahl.

    Einmal editiert, zuletzt von Leonidas ()

  • Faszinierenderweise hat niemand ein Problem damit, SPiele zu einem Preis zu ewerben, der teilweise deutlich UNTER dem Neupreis liegt, das wird freudestrahlend hingenommen und sogar begrüßt.


    Was ja auch vollkommen verständlich ist.


    Spiele sich en gros zu kaufen, um sie dann gewinnbringend zu verkaufen, muss nun nicht sein. Letztes Jahr hatten die Heidelbären noch 6 Wege Zum Ruhm mit in Essen, die irgendwoi im Keller aufgetaucht waren. Hätte ich alle 6 kaufen können, habe mir aber selbstverständlich nur ein Exemplar für mich selber mitgenommen.


    Kurz danach hatte ich die Chance eine annähernd neue Descent-Sammlung aufzukaufen (Grundset, Altar und Wege Zum Ruhm) und das für gerade mal 70€.


    JOah, da hab ichg zugeschlagen, mit dem klaren Ziel, das Ganze mit Gewinn weiter zu verkaufen, was auch wunderbar geklappt hat. Meine Skrupel hielten sich hierbei in eng überschaubare Grenzen.


    Eingentlich war das eine rein philantrophische Handlung, denn ich habe gleich 5 Mann glücklich gemacht: Den Verkäufer, der schnell sein Geld hatte, die 3 Leute, die die einzelnen SPiele gekauft haben und nicht zuletzt mich, der mit dem Geld bequem ein Ticket wegen zu schnellem Fahren bezalen kann UND noch meine Frau zu einem schicken Essen einladen...


    Alles richtig gemacht, würde ich sagen!



    Ach ja, hab noch ein paar Schmankerl im Keller, mal sehen, wovon ich mich so trennen werde in Zukunft *g*

    Nur noch Fischkrieger (und Blogger...)

  • Zitat

    Original von Meister Yoda
    Warbear: Dass die Spiele lang genug im Handel verfügar waren ist richtig. Aber erstens bin ich erst seit ca. 5 Jahren intensiv im Spielehobby drin, was Spiele, die davor vom Markt verschwanden (z.B. Capone), schonmal vom normalen Kauf ausschließt. Außerdem hat nicht jeder das Geld, um sich ständig alle Spiele kaufen zu können die man haben will, nur um noch den Normalpreis zahlen zu können.


    Ist schon klar.
    Ich meinte nicht, daß du selbst schuld bist.
    Ich meinte nur, daß man keinem anderen eine Schuld geben könnte.
    Es ist halt einfach dumm gelaufen, was aber immer wieder mal vorkommen wird ... :(


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Hiho,


    Was ist das denn für eine Frage?


    Spiele sind ein Produkt wie jedes andere auch.


    Und die Frage "Dürfen Spieler mit Spielen spekulieren?" ist ja genauso wie "Darf man Luft atmen?" oder "Wenn Wasser erhitzt wird, ist es ok das es heiss wird?"


    Das ist doch völlig zweckfrei.


    Atti

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  • Zitat

    Warbear: Dass die Spiele lang genug im Handel verfügar waren ist richtig. Aber erstens bin ich erst seit ca. 5 Jahren intensiv im Spielehobby drin, was Spiele, die davor vom Markt verschwanden (z.B. Capone), schonmal vom normalen Kauf ausschließt. Außerdem hat nicht jeder das Geld, um sich ständig alle Spiele kaufen zu können die man haben will, nur um noch den Normalpreis zahlen zu können.


    So ist das Leben. Wenn du dich daran störst, das die Spiele für dich unerschwinglich sind, dann würd ich sagen hast du 2 möglichkeiten:


    a) Finde dich damit ab und kaufe die Spiele die für dich erschwinglich sind


    oder


    b) ändere was an deiner finanziellen Situation, so das die Spiele für dich erschwinglich sind.


    b) ist vermutlich aber ein nicht so einfaches unterfangen, also bleibt kurzfristig wohl nur Option a).


    Beschwere dich nicht bei den Verlagen oder den "bösen Spekulanten", sondern fass dich an die eigene Nase.


    Atti

  • Das alles funktioniert doch nur, solange sich die Käufer nicht informieren.


    Ich z.B. habe neulich ein STARCRAFT quasi für nix einem Kumpel überlassen, weil mir schleierhaft ist, was jemand mit so einer Gurke will... Will heißen, für jedes Spiel, daß zu Mondpreisen auf eBay verhökert wird, gibt es dasselbe Spiel auf irgendeinem Flohmarkt, wo's ein junger Erwachsener für 3,- Euro hergibt, dem gar nicht klar ist, was er da für einen "Schatz" hat.
    Die hohen Preise entstehen ja erst dadurch, daß es genügend Käufer gibt, die Spiel X JETZT JETZT JETZT haben wollen. Und ein paar Wochen später sehen sie's dann neu im Kaufhaus in der Ramschecke.


    DESCENT ist auch so ein Beispiel, das wird jetzt hochgepusht, weil alle "Angst" vor der 2nd Edition haben; stellt sich dann heraus, daß FFG mit der doch alles richtig gemacht hat, dann werden die 1st Ed. DESCENTs wieder für "3 zum Preis von 1" 'rausgehauen.
    Schweinezyklus! :-)

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  • Hiho,


    Jo. So seh ich das auch. Wenn die 2nd Ed. Descent Hammermässig einschlägt, bekommt man die 1st Ed bald nachgeworfen. Zumindest liegt die vermutung nahe. :-)




    Aber wie dem auch alles ist, ich sehe nicht verwerfliches daran aus diesem Wissen bzw. dieser Anname versuchen Kapital zu schlagen. Das ist vollkommen ok.


    Atti

  • Moin,


    kurz und knapp: Ja, sie dürfen das und ich sehe da auch nichts verwerfliches
    dran.
    Spekuliert wird mit vielen Sachen im Leben und warum dann nicht auch mit
    Spielen ?
    Würdest Du diese Frage auch stellen,wenn Du ein paar Spiele mit größerem
    Gewinn weiterverkauft hättest ??


    Grüße


    VolkerN.

  • Zitat

    Original von Attila
    Wenn die 2nd Ed. Descent Hammermässig einschlägt, bekommt man die 1st Ed bald nachgeworfen.


    Das genaue Gegemteil wird der Fall sein, zumindest wird das für die Figurenerweiterungen gelten.


    Klar, Wege Zum Ruhm und Schrecken Des Blutmeeres wird kein Schwein mehr brauchen, da ein Kampagnensystem bereits zum neuen Descent 2nd von Haus aus gehört (Siehe auch HIER )


    Die Figurenerweiterungen aber werden ja um so Interessanter, da die Neuauflage ausschließlich neue Monster enthalten wird und ALLE alten Monster mit dem Conversion-Kit wieder für Descent 2nd Edition nutzbar werden. D.h. gleich von Anfang an ein riesiger Pool an Questen und Monstern. Neueinsteiger werden sich von Anfang an die Finger nach den Figurenerweiterungen lecken...und das vollkommen zu Recht!


    Wenn die 2nd Edition hingegen floppen wird, dann wird das kompeltte Descent 1 preisstabil bis wertsteigernd bleiben, einfach, weil es ein geiles Spiel ist und der Ersatz nicht hält, was man sich davon verspricht.

    Nur noch Fischkrieger (und Blogger...)

    Einmal editiert, zuletzt von Tequila ()

  • Hiho,


    Wo steht denn das die 1st Ed Questen zur und Ed kompatibel sind?


    Atti

  • Das ergibt sich aus der Tatsache, das die Monster alle umgesetzt werden auf die neuen Werte.


    Weil, was außer den Monsterwerten müsste man bei den Questen denn noch anpassen?


    Das Balancing wird vielleicht ein wenig anders werden, aber das dürfte zu vernachlässigen sein, Balancing ist eh etwas, was bei Descent schon immer vernachlässigt wurde *g*


    Fallen und besondere Bodenfelder? Zum einen bleibt abzuwarten, welche davon nicht eh schon im euen Dscent drin sind, zum anderen wird man die entweder 1:1 übernehmen können ode rmit ein wenig Handwedelei abhaken können.

    Nur noch Fischkrieger (und Blogger...)

  • Meine Meinung dazu:


    Ich finde man sollte eine Spekulierung auf Preise von Brettspielen vermeiden bzw. unterlassen.
    Zum einen betreiben man m.M. nach Brettspiele in erster Linie als Hobby und nicht als Geldwertanlage. Die beiden Aspekte kann man nicht verbinden, da es meiner Meinung nach sich ausschließt. Wenn man unbedingt eine Geldwertanlage braucht, dann eignen sich andere Dinge eher dazu. (So hoch ist nun der Gewinn bei Brettspielen nun auch wieder nicht)
    Dieses hochpushen von Spielen, wo von das Internet eine gewaltige Mitschuld trägt, hat weitere Nachteile.
    Genau dieses Verhalten lässt uns die 15-30 Jährigen "Nachwuchsspieler" an die Konsolen-/PC-Welt u.ä. verlieren. Man sollte nicht vergessen, dass die Brettspiel-Community abseits von Monopoly und Siedler doch recht klein ist. Da sind Brettspiele, die schon im normalen Einkauf recht teuer sind, durch "Spekulanten" noch teurer sind, gerade für diese Gruppen verschlossen und letztendlich schadet man sich langfristig doch selbst. Einem Spekulanten ist das in der Regel egal.


    Es ist ja überhaupt nichts einzuwenden, wenn man auf dem Flohmarkt oder in E-Auktionshäusern den einen oder anderen Schnäppchen macht, auch durch Verkauf. (Mir schon mit Battlelore und World in Flames passiert, Spiele haben mir aber auch nicht gefallen).
    Aber extra Spiele kaufen, eben mit dieser Absicht, sie teuer weiter zu verkaufen, finde ich schon gierig und nicht unbedingt einer Community förderlich. Dieses Verhalten ist aber leider in vielen anderen Bereichen der Gesellschaft anzutreffen. Die Eingangsfrage ist also eine moralische und kann daher nie genau abschließend beantwortet werden. Es gibt immer Trittbrettfahrer, die Masse und die gutmütigen Deppen...

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  • Warum soll es nicht in Ordnung sein. Klar für den ein oder anderen sind sie dann nicht mehr bezahlbar (zum bsp. für mich) aber ich hab auch oft die Erfahrung gemacht das man nur lang genug suchen muss bis man es zu einem vernünftigen Preis bekommt.


    Wenn "Wege zum Ruhm" für 120 verkauft wird. Gut es muss ja dann auch jemand geben der es für diesen Preis kauft.
    Und leute die darauf Spekulieren :-) wollen vielleicht gerne an die Börse haben aber nicht genug Geld. Oder haben noch kein gutes Spiel gefunden wo es ums Handeln geht. Weshalb sie jetzt ihr eigenes Handelspiel erfunden haben und auf Brettspiele setzen

  • Zitat

    Original von Leonidas
    Dein Ansatz scheint ein anderer zu sein: marktwirtschaftliches Wirtschaftsprinzip oder nicht!?
    ...


    Das trifft es für mich auf den Kopf!


    Du beziehst Dich auf Spiele, Yoda. Aber das ist eigentlich nur ein kleiner Auswuchs der Marktwirtschaft.
    Die Frage wäre dazu dann eher: Mit welchen Produkten oder Dienstleistungen darf aus moralischer Sicht denn nicht spekuliert - in nenn es eher - gehandelt werden?


    Autos, Möbel, Spiele... also kein Ding. Und selbstverständlich. Das hat mit Skrupel o.ä. nichts zu tun. Das ist Handel.
    Wo wäre die Hanse geblieben, wenn es dieses "Gen" nicht gäbe, das Menschen zu erfolgreichen Händlern macht? :-)


    Subjektives Empfinden aufgrund leidenschaftlicher Hinziehung zum Genre/Produkt verschärft natürlich das Ärgergefühl, wenn man das Objekt der Begierde nicht bekommt, oder es nicht kaufen will, da es zu teuer scheint.


    Ich fühl natürlich mit Dir, Yoda, und hoffe, Du bekommst die Spiele irgendwann nochmal.


    So, Yoda, nun lern lieber! Will mal hoffen, dass wir uns im letzten Quartal des Jahres nochmal zum Spielen zusammen tun können! :-)

  • Zitat

    Original von Machiavelli101
    Es ist ja überhaupt nichts einzuwenden, wenn man auf dem Flohmarkt oder in E-Auktionshäusern den einen oder anderen Schnäppchen macht, auch durch Verkauf. (Mir schon mit Battlelore und World in Flames passiert, Spiele haben mir aber auch nicht gefallen).


    Na, wenn ich also ein Spiel für 50 Euro sehe, das normalerweise (weil schon lange vergriffen) 100 Euro kostet - ist das dann etwa kein Schnäppchen?


    Ich finde es ist eine gewisse Doppelmoral, wenn man sich einerseits daran stört, das Spiele ÜBER Handelspreis verkauft werden (das sei gierig), andererseits es aber Ok findet, wenn Spiele UNTER Handelspreis gekauft werden.


    Da könnte ich ja gegenfragen: Ist denn nicht derjenige, der nur bereit ist, ein Spiel zum halben Handelspreis zu kaufen, genauso gierig wie derjenige, der sein Spiel nur zum doppelten Handelspreis verkaufen mag? Beide wollen mehr: Mehr Spiel für ihr Geld - oder mehr Geld für ihr Spiel.


    Diese Diskussion ist mMn müssig, denn wie schon gesagt: Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis.


    Und wir reden hier, bitteschön, von SPIELEN, von einem HOBBY (wie schon erwähnt wurde). Mir kann keiner von Euch erzählen, dass das Spiel XY für ihn (ode sie) ÜBERLEBENSNOTWENDIG sei. Wenn wir uns hier um den Trinkwassermarkt, oder Lebensmittelmarkt unterhalten würden, ja, dann lasse ich auch das moralische Argument zu. Aber keiner benötigt DAS Spiel zum Überleben, oder auch um das eigene Leben lebenswert zu machen. Es gibt noch HUNDERTES, ach, TAUSENDE anderer Spiele - guter Spiele! - die man auch Spielen könnte, und die garantiert nicht langweilig sind.


    Nee, hier geht es doch um den SAMMLER-Aspekt. Und sobald es um SAMMLUNGEN und HOBBIES geht, das wird doch immer spekuliert! Die Sammler sind doch glücklich, wenn sie die besonderen und seltenen Schätze ihr eigen nennen - und diese im Wert auch noch steigen. Nicht umsonst gibt es doch immer einen zweigeteilten Aufschrei im Geek, wenn ein Reprint angekündigt wird: Die Besitzer schreien, weil der Wert ihres Exemplars sinkt - die Nicht-Besitzer schreien, weil sie endlich auch eines dieser Spiele haben können...


    Als letztes noch ein Gedankenspiel:
    Angenommen das letzte STARCRAFT der Welt steht in einem kleinen Spielzeugladen in Hintertupfingen verstaubt im Regal; niemand will es - es ist schon auf 20 Euro heruntergesetzt. Jetzt kommt jemand in den Laden, sieht es, kauft es, weil er weiß, dass es bei Ebay 200 Euro bringt. Sprich: Es gibt dort Menschen, die sind bereit 200 Euro für dieses Spiel zu bezahlen, so sehr wollen sie das Spiel haben.


    Nun könnte besagter Käufer auch sagen: Nein, das ist moralisch nicht richtig. Ich lasse es hier stehen. Und so kommt dieses Spiel niemals in Umlauf und wird bis an das Ende aller Tage in Hintertupfingen verstauben...


    Auf der anderen Seite könnte er es auch einfach bei Ebay einstellen für 1 Euro Startgebot. Wenn es dann für 300 Euro über den Tisch geht, dann ist nicht er der gierige - sondern die Käufer, die das Spiel haben wollen, haben doch selbst ihren Preis bestimmt!

  • Hiho,


    Das mit dem Gierig sein ist lustig.
    Wer von denen die anderen vorwerfen Gierig zu sein, behauptet den glaubhaft er wäre es nicht?


    Da kann ich nur herzhaft drüber lachen und glaube kein Wort.


    Ich sehe da nur Neid, nicht selbst auf die Idee gekommen zu sein, oder sie hatten selbst nicht den Mut das finanzielle Risiko einzugehen.


    Demnächst wird den Verlagen vorgeworfen, sie machen das ja nur um uns armen Spielern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Das wäre eine sensationelle Erkenntnis.


    Atti

  • Zitat

    Original von Attila
    Ich sehe da nur Neid, nicht selbst auf die Idee gekommen zu sein, oder sie hatten selbst nicht den Mut das finanzielle Risiko einzugehen.


    Ein guter Punkt, mit dem Risiko. Siehe zum Beispiel LONDON.


    Als es auf den Markt kam, wurde es einem ja aus den Händen gerissen, wie warme Semmeln - selbst die Standard-Ausgabe war zeitweilig nicht mehr zu haben. Nun gibt es aber einen Reprint (schon geraume Zeit), was die Preise wieder fallen lässt.


    A Few Acres of Snow? Na, da hätte man auch investieren können - oder auch bei Key Market! Aber weiß man es vorher? Es gibt ja auch immer Spiele, bei denen ist das dann eben NICHT so - sei es durch angekündigte Reprints, oder weil der Markt eben doch "satt" ist...

  • Ersetzt das Substantiv "Spiele" durch ein beliebiges anderes Produkt. Die Diskussion hier kann 1:1 weitergeführt werden... :-)


    Falls es tatsächlich zu grundlegend neuen Erkenntnissen kommen sollte: Sensation im Bereich Volks-/Betriebswirtschaft! :freu: :-)

  • Zitat

    Original von [Tom]
    A Few Acres of Snow? Na, da hätte man auch investieren können ...


    Wieso das denn?
    Das habe ich gerade für knapp über 30 Euro gekauft.


    Gut, ist zwar nicht die limitierte Auflage - aber die interessiert mich sowieso nicht (auf das ganze Holz-Zeugs kann ich gerne verzichten, ein paar anständige Counter wären mir weit lieber).


    ..


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.


  • Jo, mag sein - aber da gibt es genug Spieler, die die Limited gerne hätten... :-)

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  • Andersherum wird ein Schuh draus: man sollte sich über jeden Spekulanten freuen. Immerhin ermöglichen diese es, dass ein Spiel auch nachdem es vom offiziellen Markt genommen wurde noch in gutem Zustand erhältlich ist. Und je mehr Spekulanten es gibt, desto moderater bleiben die Preise.

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

    ______________________________

    I'm old enough to know what's wise
    and young enough not to choose it

  • Zitat

    Original von Herbert
    Andersherum wird ein Schuh draus: man sollte sich über jeden Spekulanten freuen. Immerhin ermöglichen diese es, dass ein Spiel auch nachdem es vom offiziellen Markt genommen wurde noch in gutem Zustand erhältlich ist. Und je mehr Spekulanten es gibt, desto moderater bleiben die Preise.


    öhm ne, so sehe ich das nicht.
    Jeder Spekulant führt ja erst mal zu einer Verknappung der Verfügbaren Spiele, da er ja die Exemplare dem Markt entzieht und erst später wieder zur Verfügung stellt.
    Je mehr Spekulanten, desto knapper die Anzahl der Spiele, die mir als Normalkäufer zur Verfügung stehen.


    Für die Verlage natürlich super, wenn ein Kunde z.B. 5 Spiele direkt abkauft. Also für die Positiv.
    Für mich schlecht, da Spiele, die nicht verkauft werden irgendwann ermäßigt auf den Markt kommen (was ja auch normal ist in der Wirtschaft).

  • Zitat

    Original von Nupsi
    Für mich schlecht, da Spiele, die nicht verkauft werden irgendwann ermäßigt auf den Markt kommen (was ja auch normal ist in der Wirtschaft).


    Nein, das ist nicht normal. Normal ist, dass eine Auflage sich zum kalkulierten Preis verkauft. Wenn Du eine Ermäßigung erwartest, dann SPEKULIERST Du!

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

    ______________________________

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  • Im Grunde treffen zwei Sepkulanten(typen) aufeinander.


    Typ 1: Kauft in Erwartung einer Verknappung Spiele auf, denn durch die Verknappung würde es zu einer Wertsteigerung der gekauftn Spiele kommen, und somit könnte er mit Gewinn verkaufen.


    Typ 2: Kauf NICHT, in Erwartung eines Überflusses, damit die Preise für das Spiel fallen, und er nicht den ursprünglich vom Verlag kalkulierten Preis bezahlen muss, sondern (Achtung, mit triefender Ironie gesättigt) lässt den armen Verlag am ausgestreckten Arm verhungern, damit dieser dann, um seine Familie zu ernähren und seine Angestellten nicht entlassen zu müssen, die Spiele zu Dumping-Preisen gerade über den Produktionskosten verschleudern muss.


    Mei, was für ein Wohltäter ist da doch Spekulant Typ 1!


    Spaß beiseite: Der Spekulant, der einfach mal 3 Exemplare eines Spieles im Voraus bestellt und bezahlt, ist doch für den Verlag besser als derjenige, der erst Mal abwartet, wie das Spiel so ankommt, und sich DANN für einen Kauf entscheidet.
    Das meine ich wertfrei - beide Positionen haben ihre Berechtigung - dennoch hilft es einem Verlag mehr, wenn er schon vor der Veröffentlichung - oder sehr schnell nach der Veröffentlichung - seine Bestände verkauft hat.


    Ich finde nicht, dass man da den moralischen Zeigefinger erheben kann, und den Spekulanten schimpfen sollte - er ist damit ja auch ein Risiko eingegangen - und hat gleichzeitig dem Verlag geholfen...

  • Zitat

    Original von Herbert


    Nein, das ist nicht normal. Normal ist, dass eine Auflage sich zum kalkulierten Preis verkauft. Wenn Du eine Ermäßigung erwartest, dann SPEKULIERST Du!



    Aber das wäre die Folge, wenn sich das Spiel halt nicht zum kalkulierten Preis verkauft.
    Perfekt wäre es, wenn ein Exemplar gedruckt wird, sobald sich ein Käufer findet. Klappt aber ja leider nicht.
    Für Verlag und Händler gilt je eher zum normalpreis verkauft desto besser, wenn ich zu dem Preis nicht verkaufen kann kann das viele Ursachen haben.
    Aber drauf sitzenbleiben ist doof, als heißt es Verlustminimierung statt Gewinnoptimierung.

    Spekulanten greifen da ja ein.
    Für Verlag und Händler sind Spekulanten also durchaus positiv??
    Für mich als privat Person nicht.


    ne, ich erwarte die Preisreduzierung nicht und spekuliere nicht.
    Klar gibt es Spiele, die ich für Summe X nicht kaufe, für Summe Y aber schon.
    Das gilt aber für alle meine Konsumbereiche. Normal. Mein Geld ist ja endlich.


    Wie [Tom] geschrieben hat, so ist mir persönlich der Spielemarkt zu lebendig zum spekulieren.
    Heute kaufe ich etwas auf, dann warte ich darauf, dass es nirgends mehr zu bekommen ist und dann versuche ich meine Sachen zu verkaufen.
    Wenn in der Zwischenzeit ein Verlag einen Reprint ankündigt, dann fallen die Preise.
    Wenn ein anderer Verlag ein Spiel mit selbiger Mechanik rausbringt, dann fallen auch hier die Preise.
    Wenn morgen einer ausrechnet, dass der Startspieler zu 90% gewinnt fallen die Preise.
    Und: Es fallen evtl. die Preise, weil es so viele andere Spiele gibt.

  • Ich finde die Diskussion eigentlich ganz amüsant, weil sie einen uralten Konflikt aufgreift (vgl. z.B. Marx, Karl: DAS KAPITAL):
    Manche Menschen empfinden es als zutiefst ungerecht, daß manche andere Menschen über mehr Kapital verfügen, als andere. D.h., ich kann mein Kapital nur dann vermehren (z.B. durch Spekulation), wenn ich sowieso schon mehr davon habe.


    Den Kauf von fünf Spielen auf einmal kritisieren ja nur diejenigen Spieler, denen das Kapital dafür (und vielleicht sogar für ein einziges Spiel) fehlt.
    Gäbe es unendlich viele Spiele (oder unendlich viel Kapital für alle), hätten wir die Diskussion ja nicht.


    Interessant in dem Zusammenhang finde ich, daß die meisten Spieler, die sehr viel Geld für ein Spiel bieten, meiner Meinung nach im Irrtum sind, da gerade in letzter Zeit doch sehr viele als vergriffen geltende "Schätze" neu aufgelegt werden (DIE MACHER, TITAN und DUNE sind nur drei Beispiele). Außerdem müßte man ohnehin grundsätzlich fragen, ob man für irgendein Spiel mehr Geld ausgeben sollte, als es einst gekostet hat.
    Fände ich eine spannendere Frage.


    Was die Kritiker der Spekulanten meiner Meinung nach zu oft übersehen ist die Tatsache, daß die Spekulanten ja nicht nur ein Risiko eingehen, sondern vor allem auch Sachkenntnis und Geschick beweisen, in dem sie Trends vorhersagen oder den zukünftigen Bedarf abschätzen. Warum sollte das nicht belohnt werden?


    Im Grunde müßte man doch ansonsten jedweden Händler an den Pranger stellen: Wieso verkauft z.B. Christoph in seinem Shop Spiele teurer, als er sie im Großhandel einkauft? Und gleich fünf Stück auf einmal? :box:

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  • Hiho,


    Lustig. Die Leute die darauf spekuliert haben, das ein Spiel nach x Monaten sowieso verramscht wird, beschweren sich jetzt bei den Leuten die ein Spiel früh zum normaleres gekauft haben, mit der Absicht es später gewinnbringend zu verkaufen.
    Sehr interessant.


    Das ist ja fast so, als ob ich im Kasino auf Rot setze und mich dann bei den Leuten die auf schwarz setzen beschwere, wenn sie gewinnen.


    Atti

  • Zitat

    Original von Attila
    Die Leute die darauf spekuliert haben, das ein Spiel nach x Monaten sowieso verramscht wird, beschweren sich jetzt bei den Leuten die ein Spiel früh zum normaleres gekauft haben, mit der Absicht es später gewinnbringend zu verkaufen.


    Wobei ihnen selbst das mit dem Spekulieren ja viel zu riskant wäre :read:

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

    ______________________________

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  • Also ich sehe hier niemanden, der irgendwen verurteilt oder der sich beschwert. Man unterhält sich über die Fakten/Mechanismen und gut ist.
    Bitte nicht jeden Kunden mit Spekulanten gleichsetzen.

  • "Dürfen"? Natürlich, und ist auch schon genügend auseinanderklamüsert worden.


    Mir als reinem Spieler läuft das allerdings sehr zuwider. Klar, auch ich habe (vielleicht "überteuert" SuperGang, Hotel Life oder Symbioz erworben, weil ich sie haben, vor allem aber spielen wollte. Die Verkäufer waren aber allesamt Spieler, die Spiele benutzt. Da habe ich so ein "normales" Marktgefüge-Gefühl. Angebot / Nachfrage und so.


    Sammler kann ich auch schon nicht wirklich nachvollziehen. Spiele haben, ohne Spielen oder wie? Reihen vollständig besitzen? Spiele sind doch keine Briefmarken! Aber immerhin nehme ich mal an, dass es da große Überschneidungen gibt. Auch ich hätte gerne "Leapfrog" von Fragor, weil es eben das einzige ist, das ich von denen nicht habe. Würde mich reizen. Aber deswegen, weil ich die anderen durchweg gerne spiele oder gespielt habe, und nicht der "Sammlung" wegen. Leute, die unbedingt alle 3M-Bookshelf-Spiele in der Erstauflage haben wollen ... hmmmm ... get a life!


    Und spekulieren? Da scheißt man dann ja wohl total auf das eigentliche Wesen des Spiels ... finde ich schon ziemlich bedenklich.


    Ich fände es schon schade, wenn man feststellen würde, dass Leute knapp vor Ende der Fahnenstange 5 Exemplare von "Poseidon`s Kingdom" vorbestellt haben, um sie kurz nach Essen mit 50% Aufschlag zu verkaufen - "in Folie!" Klar, eigentlich erreicht es am Ende mehr oder weniger dieselben Endverbraucher - eben Spieler. Aber mein Gefühl sagt mir, dass ich am Donnerstag am Fragor-Stand in Essen lieber jemandem eines der raren Restexemplare verkaufe, der die Regel gelesen und total begeistert / neugierig auf das Spiel ist (oder sogar am Stand eine Runde spielt und findet, das ist GENAU das Richtige für seine Spielegruppe), als an jemanden, der professionell auftritt und die letzten Exemplare aufkaufen will, um sie teurer weiterzuverkaufen.


    Und hätte ich diese Gefühlsregung nicht, fände ich mich irgendwie auch nicht mehr normal.


    In diesem Sinne: Spekulieren kann ich in Wirtschaftsspielen genug. :-)

    Es gibt keine guten oder schlechten Spiele. Nur Spiele, die mir liegen und welche, die nicht meine Tasse Tee sind.


  • Passiert das manchmal in Essen: das Leute kommen und eine Europalette Spiele kaufen und allen klar ist, dass es sich um einen Wiederverkäufer handelt? Wie reagiert der Verlag dann? Verkauft er die Spiele an diese Person oder definiert er Maximalkaufsmengen?

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • Zitat

    Original von duchamp
    Spiele sind doch keine Briefmarken!


    Auch Briefmarken sind nicht zum Zwecke des Sammelns erfunden worden. 8-)

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

    ______________________________

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  • Zitat

    Original von Herbert


    Auch Briefmarken sind nicht zum Zwecke des Sammelns erfunden worden. 8-)


    Lediglich - Achtung! - Sammelkarten sind z.B. nur zum Sammeln erfunden worden! :)


    Sankt Peter: Ich fänd' es gut, wenn der Verlag sich dann weigern würde - aber auf der anderen Seite, woher soll er das denn wissen? Ich lasse mir aus Essen auch COLONIAL und TRAJAN mitbringen. Tja, wenn da also jemand vor dem Stand steht und 3 Exemplare kauft - kauft er die also zum Spekulieren, für Freunde - oder stellt er gar Eines verschweisst ins Regal (zum Sammeln) und packt das Andere aus (zum Spielen)?


    Wie will man das denn unterscheiden? Gar Nicht!

  • Ich finde die Einstellung der Spieler, die gegen Spekulanten sind, ziemlich abgehoben und arrogant, wenn ich so darüber nachdenke.
    So, als seien Spieler "bessere" Menschen, denen man ein Spiel lieber verkauft als jemanden, der das Spiel vielleicht gar nicht behalten will. Ja Pfui, wie kann er nur....

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  • Also, so ist es natürlich schwierig in der Diskussion auf einen Nenner zu kommen.
    Es gibt verschiedenste Sichtweisen bzw. Blickwinkel, die die Argumente hier begründen.
    Also für mich ist das diskutieren um des Diskutierens willen. Is ja auch okay. :-)


    Man könnte dieses Thema "mit Spielen spekulieren: J/N" auch aus einem Blickwinkel betrachten - beispielsweise " Was bedeutet Spekulieren mit Spielen für die Verlage?" und schließlich dazu ein Ergebnis finden.


    Oder was würdet ihr für einen Blickwinkel bevorzugen?


    Bleiben wir bei dem Beispiel:
    Der Verlag hat ja zum Ziel, das Spiel a) an ein Publikum/eine Zielgruppe zu vermitteln, es möglichst gut zu vermarkten und damit b) dann bereits auch schon auf der Messe Geschäft zu machen.
    Das hat gewisse Vor- und Nachteile, wenn wenige viele Spiele abnehmen. Geld kommt in die Kasse, da ist es ja grds. egal, wer es kauft.
    Andererseits: Wenn wenige viel kaufen, dann bilden später auch wenige Leute, wenn überhaupt, eine Meinung zum Spiel in diversen Foren etc.
    Das ist langfristig gesehen ggf. schlecht für das Spiel.
    Sprich, wenn Wiederverkäufer aufkaufen, gibt es möglicherweise eine Verzerrung bzw. Verzögerung zur Meinungsbildung.
    Könnte man das so sagen?