Disc World

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  • Hiho,


    Heute angekommen: Disc World. Sieht schonmal klasse aus. Bin gespannt auf die erste Partie.


    Atti

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  • Spielbericht vom letzten Samstag:


    In der limierten (aber nicht Luxus-Ausgabe) von Treefrog mitgespielt mit Holzmaterial und grossem Spielplan. Ich war der Einzige, der die Scheibenwelt von den Romanen wirklich kannte, hatte aber so meine Mühen, die Charaktere und Orte wiederzuerkennen, da ich zwei-drei Romane auf deutsch gelesen hatte, das Spiel aber auf englisch war und ich die eben anders in Erinnerung hatte. Somit haben wir das Spiel eher losgelöst von der Hintergrundstory gespielt. Das gleich drei Partien in unterschiedlichen Runden gespielt wurden, spricht schon mal für sich.


    Jeder hat eine eigene und geheime Siegbedingung, man kennt aber welche Siegbedingungen es gibt und ein Teil davon ist auch aktiv im Spiel vertreten. So gilt es, die Voraussetzungen für die ganzen Siegbedingungen, die man nicht selbst hat, zu vereiteln, damit niemand vor einem gewinnen kann. Teils geht es da um Mehrheiten, teils um Geld, teils um Ausbreitung oder einfach den Nachziehstapel aufzubrauchen, bevor jemand seine eigene Siegbedingung erfüllt. Ist man am Zug, spielt man eine seine Handkarten aus, befolgt die Symbole im Kartenkopf und zieht wieder auf fünf Karten nach. Somit steuert man das Spiel über diverse Aktionen, löst Ereignisse aus, wehrt Ereignisse manchmal ab, lässt Geld hin- und herwandern und besiedelt und bebaut Ankh Morpokh.


    Anfangs ist es ein wenig schwieirig, die Übersicht auf dem Spielplan zu behalten, damit ja auch keiner plötzlich einer der Siegbedingungen erfüllt und eine Runde halten kann im geheimen. Gewiss kein Dauergrübler-Denkspiel, will es auch nicht sein, ebenso ist es kein typischer Wallace-Strategie-Hammer. Stattdessen ein locker-leichtes Gekloppe und Gezerre, um die Machtverhältnisse in Ankh Morpokh, tief eingebettet im Thema durch die vielen verschiedenen Karten mit ihren Zeichnungen und Anspielungen. Wer nicht gut englisch kann, sollte lieber die deutsche Kosmos-Version kaufen, um es zügig spielen zu können. Aber die soll ja angeblich nicht ganz so schön und gross sein wie die Treefrog Sammler-Edition mit Poster & durchgänigiges Holzmaterial.


    Gerne wieder, brauche ich aber persönlich nicht zwingend selbst zu besitzen. Fans der Scheibenwelt sicher schon.

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • Hiho,


    Ich hab alle Bücher auf deutsch gelesen und hab jetzt keine Probleme gehabt mich zurechtzufinden.


    Atti

  • Zitat

    Original von Attila
    Hiho,


    Ich hab alle Bücher auf deutsch gelesen und hab jetzt keine Probleme gehabt mich zurechtzufinden.


    Atti


    Mein letztes Scheibenwelt-Buch ist auch schon so 10 Jahre her und ich habe - eventuell durch die englischen Namen - recht wenig wiedererkannt. Sind inzwischen - eventuell bei den Neuauflagen der Romane die Namen anders, also originalgetreuer, übersetzt worden?

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • Zitat

    Original von ravn


    Mein letztes Scheibenwelt-Buch ist auch schon so 10 Jahre her und ich habe - eventuell durch die englischen Namen - recht wenig wiedererkannt. Sind inzwischen - eventuell bei den Neuauflagen der Romane die Namen anders, also originalgetreuer, übersetzt worden?


    Das waren sie immer. Wüsste nicht das es eine neue Übersetzung gäbe. Wozu auch, die war schon immer spitze.


    Atti

  • Zitat

    Original von Attila
    Hiho,


    Heute angekommen: Disc World. Sieht schonmal klasse aus. Bin gespannt auf die erste Partie.


    Atti


    Wir haben es gestern das erste Mal zu viert gespielt. Ich bin kein besonderer Wallace-Fan, ging daher auch etwas skeptisch an das Spiel.


    Es ist kein sehr kompliziertes tiefgängisches Spielchen, also eher untypisch für Martin. Das Material der englischen Ausgabe fand ich in Ordnung, obwohl der Spielplan hässlich ist und die Brücken und die Grenzen besser sichtbar hätten sein können.


    Das Spiel gestaltete sich in meinen Augen recht zäh. Anfangs ging es um einen leichten Aufbau an Häusern und zügiges Ausbreiten auf dem Plan. Das funktionierte wie bei vielen anderen Aufbauspielen auch. In der Regel waren die Züge schnell zu bewerkstelligen. Gegen Mitte des Spiels kippte es dann allerdings, weil jeder permanent auf die Siegbedingungen der anderen geachtet hat und fleißig am Denunzieren war. Muss man mögen...
    Bei uns gab es drei Personen, die als Auftrag die Mehrheit in vier Gebieten haben sollten. Ich als vierter hatte zuerst 50 Geld einzusammeln, konnte das dann aber eintauschen gegen einen anderen Auftrag. Der schien wesentlich leichter zu sein, denn ich musste nur Figuren in neun Gebiete bringen.


    Am einfachsten erscheint mir der Auftrag, bei dem man gewinnt, wenn der Nachziehstapel aufgebraucht ist. Zumal es eine der Sonderereignis-Karten gibt, die dieses auch noch aktiv unterstützt. Die restlichen Sonderereignis-Karten wirken eher hemmend auf die Spielende-Bedingungen!


    Im Mittelspiel hat es einen Mitspieler (den Besitzer des Spiels) gnadenlos erwischt. Man musste für jedes Haus Geld bezahlen und er hatte keines. Dadurch wurden 2 Häuser von ihm abgerissen, was 23 Siegpunkte bedeutete. Zumindest eines der beiden Gebiete wurde dann später von einem Mitspieler besetzt und ihm dadurch weggenommen. Das 17er blieb frei.


    Gegen Ende der Partie kommen keine Karten mehr mit Geld ins Spiel. Die Geld-Sieg-Aktionskarte bringt einem Spieler also nur etwas, wenn er auch konsequent von Anfang an die Orte mit Häusern belegt (und verteidigen kann!), die ein geregeltes Einkommen bedeuten. Aber logischerweise wollen hier auch gerade alle Mitspieler hin. Kredite würden helfen, dieses Ziel zu erreichen, bedeuten aber auch Minuspunkte am Ende der Partie (bzw. müssen bezahlt werden, bevor man SPIELENDE rufen darf).


    Fazit nach nur einer Partie bislang: Ich würde es zwar wieder mitspielen, bin aber froh, das viele Geld (55 Euro?) nicht selbst dafür ausgegeben zu haben. In die Scheibenwelt taucht man nicht ein, daß könnten auch alles Gebiete auf einem behaarten Pferdehintern sein, in die man Pickel und Mitesser plaziert. Da nützen auch die wenigen witzigen Karten wie der Tod ("Hello!") meines Erachtens nicht. Schade, aber vielleicht wirds noch was in späteren Partien und der Funke springt dann über. Aber ich habe (gefühlt) 400 bessere Spiele :-)


  • Auch wenn ich mit 34 - 57- 64 - 84 weit abgeschlagen letzter geworden bin, hat mit Ankh Morpork sehr gefallen. Das Kartenglück steht klar im Vordergrund, das war es auch schon in London, aber ich mag auch eher taktische Spiele. Das konnten mir die geschätzten Mitspieler auch nicht damit vermiesen, mich als alleiniges Ziel jedweder Negativaktion zu wählen :sniff:
    Den Spielplan und auch generell die Grafiken finde ich sehr gelungen, im Gegensatz zu Andreas empfand ich den Spielverlauf als flüssig (dass es bei uns etwas gehakt hat, lag nicht am Spiel selbst :alter: ) und ich glaube, dass man bei Folgespielen sehr viel forcierter vorgehen wird.


    Ein Fazit möchte ich noch nicht abgeben, die Erstpartie hat mir aber gefallen.

  • Zitat


    Auch wenn ich mit 34 - 57- 64 - 84 weit abgeschlagen letzter geworden bin, hat mit Ankh Morpork sehr gefallen. Das Kartenglück steht klar im Vordergrund, das war es auch schon in London, aber ich mag auch eher taktische Spiele.


    Bei London ist das Kartenglück im Vordergrund? - Also DAS ist mir jetzt bisher nicht aufgefallen. Dadurch das die Karten immer wieder in die Auslage kommen, und man viele Karten braucht um wenige zu bezahlen, sehe ich das sogar gegenteilig.


    Disc World kann ich jetzt nicht beurteilen. Angesichts dessen das es da keine Auslage gibt ist es in dieser Hinsicht aber sicher nicht zu vergleichen.
    Ich denke das SPiel ist auch nicht für jeden was, da man ja min. genauso auf die Siegbedingungen der anderen achten muss, wie auf die eigene. Wenn man einen dabei hat, der das was lockerer sieht, dann ist das schon schlecht.


    Atti

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  • Zitat

    Original von Attila


    Bei London ist das Kartenglück im Vordergrund? - Also DAS ist mir jetzt bisher nicht aufgefallen. Dadurch das die Karten immer wieder in die Auslage kommen, und man viele Karten braucht um wenige zu bezahlen, sehe ich das sogar gegenteilig.


    Atti


    Das stimmt schon, London ist im Vergleich sehr viel mehr steuerbar. Aber selbst da muss man Glück haben an die "richtigen" Karten zu kommen.


  • Jein - da hier von 55€ gesprochen wurde, nehme ich an, dass es sich um die Collerctors Edition handelt. Die hat - laut Treefrog-Website - folgende Änderungen:

    Zitat

    As well as having a different box cover, wooden coins, a larger map (620mm x540mm as opposed to 520mm x 430mm), and a poster with artwork from the game, the Collector’s Edition avoids the use of the number eight (for reasons that should be well known to those versed in Discworld lore). It’s not a big change, but it does mean the production of a special 12 sided die and the separate printing of the cards just to make sure the one with 8 on it has 7a instead (Treefrog will go to any lengths for thematic accuracy!). For those who wish to sleev their cards you will need the standard European board game size, 59mm x 92mm.


  • Nils, ja genau das Spiel, dass ich auf dem Schiff ausprobiert habe! :-)

  • Zitat

    Original von ravn


    Mein letztes Scheibenwelt-Buch ist auch schon so 10 Jahre her und ich habe - eventuell durch die englischen Namen - recht wenig wiedererkannt. Sind inzwischen - eventuell bei den Neuauflagen der Romane die Namen anders, also originalgetreuer, übersetzt worden?


    Ich bin kein großer Scheibenwelt-Kenner, aber es wird schnell ersichtlich, dass etliche Namen in der deutschen Übersetzung geändert wurden. Beispiel: Englisch Commander Vimes, Deutsch Hauptmann Mumm.
    Warum das so ist, kann ich nicht sagen, ich verstehe die Notwendigkeit dafür auch nicht. Ist aber keine Pratchett-Eigentümlichkeit, gibt's z. B. auch im Herrn der Ringe: Warum heißen Bill (the Pony) und Bill (Farning) im Deutschen plötzlich "Lutz"???
    Ich hoffe, nur dass diese Zeiten allmählilch vorbei sind - um mal was Positives an der Anglizisierung der deutschen Sprache zu finden.


    Wir haben uns bei der Übersetzung natürlich an den deutschen Büchern orientiert, die englischsprachige Ausgabe natürlich am englischen Original.


    Am Spiel selbst ändert das natürlich nichts, aber bei einem Spiel, bei dem die Atmosphäre im Vordergrund steht, habe ich volles Verständnis dafür, wenn jemand der englischen Version den Vorzug gibt, weil "Carrott" halt nicht gleich "Karotte" ist.


    Sebastian Rapp / Kosmos

  • Zitat

    Original von Sebastian Rapp / Kosmos
    Ich hoffe, nur dass diese Zeiten allmählilch vorbei sind - um mal was Positives an der Anglizisierung der deutschen Sprache zu finden.


    Leider leider ist dem nicht so.


    Aktuelles Beispiel: In den Büchern zu George R.R. Martin Lied von Eis und Feuer wurden in der alten Übersetzung Namen gelassen (Beispiel: John Snow, der heißt auch im dt. so). In der neuauflage heißt der jetzt John Schnee. Gruselig. Die "Fans" sind da wohl Sturm gelaufen. Gerade für die Übersetzung der "aktuellen" Serie gab es hunderte Anfrage an die Firma. Cool war die Antwort (ohne Gewähr, hab ich in irgend einem Forum gelesen) von denen: Ne ne, Ihr könnt schon glauben dass wir die alten Bücher gelesen haben und es nicht in Frage kommt die Personen umzubenennen.


    3 Mal editiert, zuletzt von Nupsi ()

  • Zitat

    Original von Sebastian Rapp / Kosmos
    Ich bin kein großer Scheibenwelt-Kenner, aber es wird schnell ersichtlich, dass etliche Namen in der deutschen Übersetzung geändert wurden. Beispiel: Englisch Commander Vimes, Deutsch Hauptmann Mumm.


    Danke für die Klarstellung. Ich hatte mich schon gefragt, ob ich die Scheibenwelt-Romane wirklich gelesen hatte oder schlicht so viel an Namen davon verdrängt. Bin dann mal gespannt, wie sich das Spielgefühl mit der deutschsprachigen Kosmos-Ausgabe ändert als "alter" Scheibenwelt-Fan.


    Cu / Ralf

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • Zitat

    Original von Sebastian Rapp / Kosmos
    Ich bin kein großer Scheibenwelt-Kenner, aber es wird schnell ersichtlich, dass etliche Namen in der deutschen Übersetzung geändert wurden. Beispiel: Englisch Commander Vimes, Deutsch Hauptmann Mumm.
    Warum das so ist, kann ich nicht sagen, ich verstehe die Notwendigkeit dafür auch nicht. Ist aber keine Pratchett-Eigentümlichkeit, gibt's z. B. auch im Herrn der Ringe: Warum heißen Bill (the Pony) und Bill (Farning) im Deutschen plötzlich "Lutz"???
    Ich hoffe, nur dass diese Zeiten allmählilch vorbei sind - um mal was Positives an der Anglizisierung der deutschen Sprache zu finden.


    Naja, der/die Übersetzer versucht halt, möglichst viele der im Original enthaltenen Anspielungen mit zu übersetzen. Und wenn aus dem englischen "vim" ein deutsches "Mumm" wird, finde ich das schon okay. Gerade bei den satirischen Romanen ist es eben wichtig, einen passenden Ton zu treffen, wenn er dann auch beibehalten wird. Beim Anhalter ist es ja ähnlich konsequent (und IMHO sehr gut) gemacht worden.


    Speziell beim Herrn der Ringe ist die Sachlage ja noch eine etwas andere, da die Übersetzerin damals eng mit Tolkien gearbeitet hat und er einige Vorgaben gab, die sie einzuhalten versuchte. Viele der Namen wurden eingedeutscht (Baggins/Beutlin) - bekanntestes Beispiel ist natürlich das Auenland selbst, das man nach dem Krieg nicht einfach wörtlich als "Gau" übersetzen mochte. Finde ich alles gut und richtig, da die Namen so noch zusätzlichen Gehalt transportieren. Und mich persönlich würde ein "Bill" als sehr alltäglicher englischer Vorname in diesem Zusammenhang stören - vermutlich wurde deshalb ein zur damaliger Zeit relativ gebräuchlicher deutscher Vorname gewählt.


    Gruß FBI

  • Hiho,


    Jemanden des Englischen so mächtig ist, das er ROmane von Terry Prachet in seinem ganzen Wortwitz erfassen kann, für den sind die Deustchen Romane sicherlich ein wenig seltsam.
    Jemand der das nicht kann (also ich traue mir zu die englischen Bücher zu lesen und zu verstehen, aber ich werde ganz sicher nicht alle anspielungen erfassen oder erkennen können), für den ist die deutsche Übersetzung richtig gut.


    Das aus "Vimes", "Mumm" geworden ist, entspricht halt der Intention von Prachett. "Vimes" soll für Geradelinigkeit stehen und dafür diese Geradlinigkeit auch einzuhalten. Also für das was man im Deutschen landläufig auch "Mumm" bezeichnet.
    Also zumindest ich hätte (und habe) das im Englischen nicht verstanden. "Vimes" wäre für mich einfach nur ein Name gewesen. (Vimes kommt wohl von vim => Kraft/Elan/Schwung)


    Ich halte die Deutschen Bücher für extrem gute Übersetzungen. Eben weil sie NICHT wortwörtlich übersetzen, sondern den Sprachwitz von Prachett halt ins Deutsche übertragen. Teilweise gibt es auch anspielungen die kann man überhaupt nicht verstehen, weil einem der Kontext aus der Gesellschaft vollkommen fehlt. Wer kenn die Werbesprüche in England? Oder wie die grossen Supermarktketten dort heissen? Das ist dann im Deutschen entsprechend auf unsere verhältnisse umgemünzt (und das gut).
    Wer so gut englisch kann, ist sicher gut beraten das Original zu lesen. Da geht nicht drüber. Keine Übersetzung ist nur ansatzweise so gut wie das Original. Aber ich lese lieber die Deutsche übersetzung und verstehe sie, als das ich im Englischen die hälfte nicht verstehe (was man ja aber nicht merkt).


    Wie ich gerade durch zufall gelesen habe, werden die Prachett Romane (zumindest die alten) tatsächlich komplett neu Übersetzt!


    Atti

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  • Ich stimme Attila da voll zu - als ich noch nicht so sicher im Englischen war, habe ich alle Romane von Pratchett auf Deutsch gelesen. Sie haben mir sehr gut gefallen, und ich habe mich dann auch oft gefragt, ob denn eigentlich der Wortwitz im Englischen derselbe ist - oder besser - oder MEHR?
    Spätestens als ich die englischen Witze in der deutschen Übersetzung erkannt habe (weil ich eben im Kopf rück-übersetzt habe), habe ich mir die ersten englischen Romane von ihm gekauft und nach und nach "aufgearbeitet". Und ja: Die Übersetzung IST sehr gut! :)


    Aber da ich die Romane nun alle auf englisch präsent habe, möchte ich auch das Spiel auf englisch haben - sonst erkenne ich die Namen nachher nicht mehr... ^^

  • Ich bin gerade dabei, die Scheibenwelt-Romane zu lesen und bin mittlerweile bei Band 16 oder so angekommen. Dass die Namen "eingedeutscht" wurden, finde ich manchmal sinnvoll wie beim Beispiel Vimes-Mumm, aber manche Namen erscheinen einfach seltsam. "Mrs Cake" klingt in meinen Ohren realistischer als "Frau Kuchen", aber ich habe keine Ahnung, wie das ein englischer Muttersprachler fühlt.


    Was mich stört ist, dass in den Übersetzungen viele Dinge abgeändert worden sind, teilweise, weil der Übersetzer Anspielungen übersehen hat (das kann ich ihm aber sehr gut verzeihen), teilweise sind die Fehler aber einfach offensichtlich.


    Beispiel: Der Sitz der Scheibenwelt-Götter heißt auf deutsch "Würdentracht". Warum? Der Übersetzer hat "suites" mit "suits", also Suiten mit Anzügen verwechselt... Solche Fehler ziehen sich leider durch die ganze Romanreihe.



    Ach ja, es ging ja eigentlich um das Spiel. :-)

  • Zitat

    Original von Attila
    (...) Ich halte die Deutschen Bücher für extrem gute Übersetzungen. (...)


    Von den grundsätzlichen Überlegungen zum Thema abgesehen, möchte ich doch anmerken, daß die Übersetzungen der Scheibenweltromane stark in der Diskussion stehen (mit ein Grund, warum man sich zur Neuübersetzung entschlossen hat). Sie sind also eher kein gutes Beispiel für eine gute Übersetzung - meiner Meinung nach.


    Quelle: z.B. http://www.scheibenwelt.de/main.php?page=fehler

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