17.10 - 23.10.2011

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  • Montag:


    Die Burgen von Burgund mit Spielboxplänen zu zweit
    Gestern haben wir zwei der neuen Pläne mit den neuen Regeln ausprobiert ... und ich bin sowas von untergegangen, dass kan man sich gar nicht vorstellen. Mit 123 : 225 musste ich mich schmachvoll geschlagen geben. Während meine Hühner z.B. gar nicht mehr kamen konnte meine Frau fünf Mal Schafe auf ihre 6er Weide setzten. Auch sonst hatte ich viel Würfelpech.
    Die neuen Regeln: Man darf nur Plättchen einsetzen, die über Plättchen gleicher Farbe mit einer Burg verbunden sind. Ausgenommen sind die Burgen selbst. Dies macht das Ganze natürlich deutlich schwieriger und nach meiner ersten Einschätzung auch sehr, sehr viel glücksabhängiger, da man viel weniger Möglichkeiten hat Plättchen einzusetzen. Aktuelle Meinung, noch einmal testen, wenn es dann wieder nicht fluppt alte Regeln verwenden. (Diese ist aber natürlich sehr geprägt vom miserablen Ergebnis. Ich weiß nicht in wie weit ich hier objektiv urteilen kann.)

    There is freedom - just behind the fences we build ourselves.

    Einmal editiert, zuletzt von gimli043 ()

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    Original von gimli043
    Die Burgen von Burgund ...
    Die neuen Regeln: Man darf nur Plättchen einsetzen, die über Plättchen gleicher Farbe mit einer Burg verbunden sind. Ausgenommen sind die Burgen selbst. Dies macht das Ganze natürlich deutlich schwieriger und nach meiner ersten Einschätzung auch sehr, sehr viel glücksabhängiger, da man viel weniger Möglichkeiten hat Plättchen einzusetzen. Aktuelle Meinung, noch einmal testen, wenn es dann wieder nicht fluppt alte Regeln verwenden. (Diese ist aber natürlich sehr geprägt vom miserablen Ergebnis. Ich weiß nicht in wie weit ich hier objektiv urteilen kann.)


    Ich finde es ja interessant, dass Stefan Feld in einem Interview zu Die Burgen von Burgund gesagt hat, dass die Variante, wie sie im Handel erschienen ist, von seiner Testspielergruppe als "Baby-Variante" betrachtet wird: Die simpelste Variante, bei der die komplexeren Regeln fehlen.


    Um so spannender, dass nun neue Regeln zu dem Spiel auftauchen, die auch durchaus gut dazu passen. Damit rücken ja auch die Namensgeber für das Spiel - nämlich die Burgen! - wieder mehr in den Mittelpunkt!


    Auch interessant ist, dass keiner der ursprünglichen Spielpläne mit den neuen Regeln spielbar ist, da auf jedem Spielplan Gebiete sind, die NICHT an eine Burg grenzen... ;)

  • Ah neue Pläne? Davon habe ich noch gar nichts mitbekommen. Wo sind diese denn erhältlich? Spielbox? Muss ich gleich mal gucken.
    Das mit den Burgen entwickelt sich demnach also? Der Prototyp hatte lange den Namen "Weidenmanager".
    Also als das Spiel rauskam und in der Urfassung hat es aus meiner Sicht herzlich wenig mit Burgen zu tun.
    Mal abgesehen vom Titel und dem Cover. Da hätte man es auch locker "Bürgermeister von XY" nennen können...

    Einmal editiert, zuletzt von selbuorT ()

  • Ja, die neuen Spielpläne sind in der aktuellen Spielbox drin. Es sind vier doppelseitige Bögen, also acht neue Pläne. Die Regeln sind dann ebenfalls im Heft beschrieben. Aber wie gesagt zweifele ich noch stark an, dass diese dem Spiel wirklich gut tun. Meine Einschätzung bisher, schwieriger, aber auch glücksabhängiger aufgrund deutlich weniger Möglichkeiten.

    There is freedom - just behind the fences we build ourselves.

  • Dienstag:


    Herr der Ringe - LCG: zu zweit
    Zunächst einmal haben wir uns auf die Reise nach Rhosgobel begeben um dort den verwundeten Adler Wilyador in die Obhut von Radagast zu geben. Dieser sandte und dann aus, um Athelas zu sammeln. Dabei stießen wir aber auf Gefahren, die unser Unterfangen zum Scheitern verurteilten. (In einem zweiten Anlauf klappte es dann)
    Anschließen reisten wir zu den Hügeln Emyn Muil um dort weiter noch Gollum zu suchen. Nachdem wir Amon Hen und Amon Llaw durchkämmt hatten haben wir noch an einigen weiteren Orten nach Spuren Gollums gesucht und einige finstere Gesellen verhört. Schließlich erfuhren wir, dass Gollum sich in die Totemsümpfe begeben hat.

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  • Dienstag: The City


    Schönes kurzweiliges Spiel mit wenig Interaktion und wenig Tiefe. Aber dafür gespielt in 10 Minuten. Mir gefällt das Artwork sehr gut.


    Hoffe, dass ich damit einige Mitspieler zu meinen RftG oder GtR anstecken kann... gilt ja nicht ohne Grund als Einstiegsdroge.


    Dann noch Finca zu zweit:


    wirklich hervorragende Komponenten und schöne Graphiken. Insgesamt ein sehr stimmiges mediterranes Bild. Die Holzteile werten Das Spiel um Klassen auf. Leider überzeugte uns das Spiel mechanisch nicht so wie optisch/haptisch.
    Das Spiel kommt mit wenig glück aus, man fühlt sich aber dennoch ohne interessante Entscheidungen und findet in seiner Tätigkeit auch kaum Abwechslung. Der einzige Glücksfaktor, das Aufdecken des nächsten Plättchens, reicht aus um alle strategischen Überlegungen zu verhindern und das Spiel zu einem flachen "Oh, bin ich wieder dran? Ok, dann mach ich X" Erlebnis zu machen. Diesen Eindruck bestätigte auch meine Freundin, sodass wir glücklich sind dieses spiel nur ausgeliehen zu haben.


    Alex

  • Wir waren nicht in Essen, sondern am Samstag klettern, am Sonntag mountainbiken und abends noch n bisschen Brettspiele spielen. Wunderschönes Wochenende! :)


    Den Anfang machte Age of Mythology, was ich schon lange wollte und kürzlich auf Ebay erstanden habe.
    Gelockt hat es mich wegen der Aussicht auf ein leichtes Zivilisationsspiel ohne großes Kopfzerbrechen und hübschem Material. Die Erwartung hat es auch erfüllt, allerdings stellte sich das Konfliktpotential doch als erheblich größer heraus als ich vermutet hatte, weshalb es meiner Freundin nur bedingt gefiel. Davon abgsehen ein netter Hybrid aus Euro und Ameritrash, der einige schöne Ideen hat, hier und da mangelt es aber etwas an der Umsetzung (v.a. an der Siegpunkte-Verteilung, meiner Meinung nach). Dürfte insgesamt eher Geschmackssache als Must Have sein, aber mir gefällts. Und das reicht mir, um den Kauf nicht zu bereuen.


    Danach zum Ausgleich eine friedliche Partie Zug um Zug.
    Das Spiel haben wir seit Ewigkeiten nicht mehr gespielt, die letzte Partie ist sicher schon 3 Jahre her. Wenn das reicht. Ich ging am Ende etwas Risiko ein und versuchte noch, einen transkontinentalen Auftrag zu erledigen, der mir 22 Punkte und den (deutlichen) Sieg gebrächt hätte. Es war machbar, aber eben sehr knapp. Leider spielten die Wagenkarten nicht mit und meine Freundin beendete das Spiel eine Runde, bevor ich die Strecke zu Ende bauen konnte (die Karten hatte ich mittlerweile auf der Hand). So wurde aus dem deutlichen Sieg eben eine deutliche Niederlage. War trotzdem mal wieder ganz nett, vielleicht investiere ich mal noch in die 1910-Erweiterung.


    Letztes Spiel des Wochenendes war dann Doom, welches ich mir vor kurzem ebenfalls noch gekauft habe, bevor es endgültig von der Bildfläche verschwindet. Es funktioniert zu zweit einfach deutlich besser als Descent und bietet ein ganz anderes Spielerlebnis als Space Hulk. Ich kannte das Spiel schon, hab es bisher aber immer nur bei Freunden mitgespielt.
    Meine Freundin spielte den Invader, ich versuchte mich als Marine. Anfangs lief es ganz gut und ich kämpfte mich souverän und mit geringem Munitionsverbauch durch die Korridore der verlassenen Marsstation. Nur mit den Granaten hatte ich kein Glück (nach dem ersten erfolgreichen Einsatz sorgte meine Freundin immer ganz schnell dafür, dass ich sie wieder los wurde...), mit meinem treuen Begleiter, der Kettensäge, dafür umso mehr. Die harte Realität holte mich im letzten Raum ein, nur noch eine Tür trennte mich von der Sicherheit. Allerdings erreichte ich sie nicht, sondern wurde bei jedem Versuch erbarmungslos zu Brei geschlagen, verbrannt, gesprengt und aufgefressen. Womit dann im Endeffekt meine Freundin das Spiel für sich entschied. Aber es war knapp. Sehr knapp. Und ein sehr gutes und unterhaltsames Spiel.

    Wenn dir egal ist, wo du bist, kannst du dich auch nicht verlaufen.

  • Dienstag:


    Mal wieder unser Altiplano zu viert. Der aktuelle Stand könnte tatsächlich der endgültige sein, da alles rund läuft. Überraschungssieg des Spielers, der bis zum Ende hinten zu liegen schien.


    Donnerstag (in Essen):


    Als einziges "neues" Spiel einmal Siberia zu zweit angespielt (ungefähr 2/3). Nachdem ich das Lektorat für die Regeln gemacht hatte, war ich noch sehr unentschieden, was ich von dem Spiel halten soll. Nach dem Anspielen weiß ich, dass es deutlich besser ist, als die Regel im ersten Moment erwarten lässt.


    Abends einmal mit Redakteur und Grafikern den aktuellen Proto von Altiplano durchgespielt, damit die Grafiker wissen, worum es geht. Dabei die ersten Ideen zum Cover durchgesehen und besprochen. Es wird ein sehr schönes Spiel werden!


    Samstag:


    Einmal Scheibenwelt Angk-Morpork zu dritt. Gnadenlos verloren, ich hatte keine Chance, 50$ zusammen zu bekommen - und nicht rechtzeitig bemerkt, dass meine Frau schon in 11 Gebieten war...


    Sonntag:


    Noch einmal Scheibenwelt Angk-Morpork zu dritt. Wieder gnadenlos verloren - dieses Spiel mag mich nicht!


    Danach einmal 7 Wonders zu dritt, immerhin knapp Zweiter geworden.


    Und schließlich meinen Langzeit-Proto Von Pier zu Pier zu zweit gegen meine Frau, und nur ganz knapp (und unerwartet) mit 319 : 316 gewonnen. Hah!


    Ciao
    Stefan

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