7. - 13. 11. 2011

  • Gestern beim Dienstags-Spieletreff war weiteres Neuheiten-Kennenlernen für Braunschweig spielt! angesagt. Es gab:


    Tournay zu viert. Wie auch schon bei Troyes ist das erste Erklärtbekommen recht anstrengend, da die Abläufe nicht wirklich intuitiv sind und sehr viele Symbole zu erklären sind. Der Spielablauf selber ist dann recht simpel, wenn auch nicht einfach. Eine gewisse Verwandtschaft zu Troyes ist gegeben, aber insgesamt sind die Möglichkeiten doch wesentlich überschaubarer. Ist nicht schlecht, aber Troyes gefällt mir dann doch noch besser. Mit fehlt etwas direkte Interaktion. Derzeit gefühlt eine 7/10, aber ich habe das Gefühl, noch nicht alle Möglichkeiten hinreichend ausprobiert zu haben, deshalb sind weitere Partien zur Bewertung notwendig. Gewonnen, aber keine Ahnung, warum!


    Danach PAX zu dritt. Ein interessantes Konzept - wir spielen eigentlich gemeinsam gegen das Spiel, und trotzdem versucht jeder, seinen eigenen Vorteil zu erzielen. Auch hier ein relativ hoher Erkläraufwand gemessen an der Dauer und Spieltiefe. Gefällt mir aber als "kurzes" Kartenspiel recht gut, da der gefühlte Glücksanteil gering ist. Weiteres müssen die nächsten Partien zeigen. Wieder gewonnen, auch keine Ahnung, warum. Ach so: sehr hübsche Grafik von Klemens! Die Schrift in der Anleitung ist aber zu klein, und Schwarz auf Orange ist sehr anstrengend zu lesen. Außerdem wenig Struktur in der Anleitung.


    Ciao
    Stefan

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  • Gestern bei unserem Mittwochs-Spieleabend folgendes:


    Da wir noch auf unseren 4. Mann warten mussten am Anfang zwei kurze simple Spiele zu dritt, nämlich Seeland und The City.
    Ersteres wie immer schön anzusehen, schnell erklärt und flott gespielt.
    The City zum ersten mal mit mehr als 2 Spielern gespielt, ändert aber für den Einzelnen nicht so viel, da man ja eh meist mit sich selbst beschäftigt ist.
    Als Füller ist es wirklich gut. War auch gleich noch ne zweite Runde fällig.
    Ich habe mich aber beim Anblick der Schachtel gefragt, wer sich von diesem Design angesprochen fühlen soll.
    Sieht von Design und Farben her eher nach The Red Light-District aus :-)


    Nachdem wir dann vollzählig wurden gab es eine Runde Strasbourg.
    Das ist das Spiel was ich zur Zeit ständig spielen könnte. Man hat die ganze Zeit etwas zu tun und die Versteigerungen sind spannend.
    Die Regeln sind auf das Nötigste reduziert und das Artwork spricht auch an.
    (Die Dame auf dem Cover sorgt ständig für Gesprächsstoff.)


    Danach noch Mondo und Zug um Zug Skandinavien zu dritt.


    So kann es weiter gehen die Woche *)

  • Hiho,


    Habe gestern mal das Walkthrough von Mage Knight angefangen. Wow, das Spiel ist schon im Walkthough ein Burner. Wie soll das erst werden, wenn man mal ein "richtiges" Szenario spielt?


    Das macht Hunger auf mehr ...


    Atti


  • Was genau ist der Burner???

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • Hiho,


    Ohmann ... der Burner ... super Spiel, geiles Teil, Hammer ... such dir was aus.


    Atti

  • Zitat

    Original von Sternenfahrer
    Er meinte: Was genau reizt Dich so sehr an dem Spiel?


    Ist doch klar, Ohmann: daß es der Burner, ein super Spiel, ein geiles Teil, der Hammer ist. :-)


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Gestern wieder Summoner Wars zu zweit mit meinem Sohn mit der deutschen Ausgabe aus dem Uhrwerk Verlag. Mein Sohn spielte die Phoenixelfen und ich die Tundraorks. Die Phoenixelfen haben ihren Beschwörer recht früh in den Kampf geworfen, und der endete dann auch weit vor dem Ersiegen der Nachziehstapel mit dem Sieg der Tundraorks. Im Prinzip schnell mal zwischendurch gespielt (wenn man eine Plexiglasscheibe zur Hand hat). Wie ausgeglichen die Decks sind, kann ich noch lange nicht beurteilen, mit den 4 Decks können wir noch einige Schlachten schlagen.

  • Zitat

    Original von Herbert
    Im Prinzip schnell mal zwischendurch gespielt (wenn man eine Plexiglasscheibe zur Hand hat)


    dieser Zusammenhang erschliesst sich mir noch nicht wirklich - aber es gibt übrigens auch ein Premium Spielbrett für das Spiel zu erwerben ;)

    Status 12M12S 2020: 9M13S

    (TippiToppi, Kuhhandel, Oriflamme, Soviet Kitchen, Spicy, Junk Art, Kick Ass, Ulm, Imperial, Das Grimoire des Wahnsinns, Draftosaurus, Just One, Werwörter)

    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    2020: 13 | 2019: 15 | 2018: 8 | 2017: 6 | 2016: 6 | 2015: 12 | 2014: 12 | 2013: 15 | 2012: 20

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  • Hiho,


    Achso. Argh. Sorry.


    Also das Spiel kommt ohne grössere Zufallselemente aus. Es gibt einige, aber die sind "kontrollierbar".
    Ich habe das Spiel noch nicht 100% vollständig erfasst, aber das was mich total begeistre versuche ich mal zusammzufassen:
    Das Spielprinzip ist an sich sehr einfach und es hrt sich anfangs ein wenig an wie Rundebound mit anderer Mechanik. Klar ist es letztendlich ein Rennen, aber nicht darum wer den Endgegner zuerst Platthaut.
    Es geht darum sein Deck möglichst Effizient zu nutzen und entsprechend zu verbessern um es noch besser nutzen zu können. Dabei setzt sich das Deck halt aus 2 mehr als einer Komponente zusammen. Neben dem klassischen Zugdeck, wie man es spätestens von Dominion her kennt, gibt es Karten die immer da sind (aber nur einmal pro Deck-Cycle genutzt werden können), es gibt Skills die man einmal pro Turn benutzen darf. Im laufen des Spiels kann man sein Handlimit erhöhen. Wunden werden nicht nur ins Deck gemischt, bleiben auch noch ständig auf der Hand (kann man normal nicht abwerfen).
    MAn muss in jedem Zug schauen, was man mit den Karten macht - und das ist richtig vielfältig! - Wohin geht man? Wie kämpft man am besten? - Blocket man den Angriff, oder lässt man es bleiben? Wirbt man Leute an, oder entdeckt man ein neues Feld? (Was im Walkthrough Szenario auch Ruhm bringt).
    Am Ende des Spieles gibt es noch eine Endwertung, wo der Held an sich "bewertet" wird und so funktioniert wie eine klassische Endabrechnung in div. Kategorien. (Gibt natürlich auch andere Szenarien. z.B. Last Man Standing)


    Wer mal einen Eindruck bekommen will:
    http://www.boardgamegeek.com/v…-of-1st-turn-of-solo-game


    Atti

  • Zitat

    Original von Herbert
    Gestern wieder Summoner Wars zu zweit mit meinem Sohn mit der deutschen Ausgabe aus dem Uhrwerk Verlag. Mein Sohn spielte die Phoenixelfen und ich die Tundraorks. Die Phoenixelfen haben ihren Beschwörer recht früh in den Kampf geworfen, und der endete dann auch weit vor dem Ersiegen der Nachziehstapel mit dem Sieg der Tundraorks. Im Prinzip schnell mal zwischendurch gespielt (wenn man eine Plexiglasscheibe zur Hand hat). Wie ausgeglichen die Decks sind, kann ich noch lange nicht beurteilen, mit den 4 Decks können wir noch einige Schlachten schlagen.


    Huhu,


    kurze Frage: welchevon den beiden dt. Schachteln würdest Du "zuerst" kaufen ?
    Ich kann mich nicht so recht entscheiden und würde gerne mal Deine Meinung wissen.


    Oder ist es wirklich egal ?


    Vielen Dank und viele Grüße Nupsi

  • Zitat

    Original von Elektro


    dieser Zusammenhang erschliesst sich mir noch nicht wirklich - aber es gibt übrigens auch ein Premium Spielbrett für das Spiel zu erwerben ;)


    Ich hatte beim Uhrwerk Verlag mal angefragt bzgl. einer Übersetzung des englischen MasterSets und wenn sich Summoner Wars verkauft versucht man Essen 2012 anzupeilen.
    (Aussage ohne Gewähr, aber das konnten Sie ja selbst nicht sagen).
    Dort wäre dann ja ein Board mit bei.
    Also hoffe ich schon das der wirtschaftliche Erfolg einstellt damit die weiteren Rassen ebenfalls übersetzt werden.

  • Zitat

    Original von Attila
    Mage Knight : Ich habe das Spiel noch nicht 100% vollständig erfasst, aber das was mich total begeistre versuche ich mal zusammzufassen ...
    Atti


    An anderer Stelle sucht Du nach Korrekturaufklebern. Kannst Du schon beurteilen wie fehlerfrei die aktuell im Handel erhältliche englische Version ist? Bin noch am Bauchgefühl-Ringen, ob ich nicht doch auf die deutsche Version von Pegasus warte, die "irgendwann" kommen soll.


    Cu / Ralf

    "Things fall apart; the centre cannot hold; Mere anarchy is loosed upon the world.", The Second Coming by W. B. Yeats

  • Gestern Abend eine Runde Venture Forth. Hat uns sehr gut gefallen, weil es eine durchaus ungewöhnliche Herangehensweise an das Thema Abenteuerspiel ist … wobei es eigentlich kein Abenteuerspiel im klassischen Sinne (Talisman, Descent, usw.) ist. Im Grunde geht es darum, Karten möglichst vorausplanend auf der gemeinsamen Auslage zu platzieren, um dann "über" diese Kartenreihen zu ziehen. Und wenn dort Karten liegen auf die unsere Helden "scharf" sind, dann bekommen wir Siegpunkte (oder wir kaufen neue Helden). Zwickmühlen kann man aber nicht basteln, weil die Karten nach dem zweiten "Drüberziehen" vom Spielbrett wieder verschwinden (so wir die Monster nicht sowieso vom Brett fegen). Trotzdem lassen sich vorausplanend schöne "Siegpunktstrecken" bauen – zumindestens im 2er Spiel.


    LG,
    Klemens

  • Hiho,


    Bei 3 von den Städtemarkern haben die Gegner auf der Rückseite eine falsche Eigenschaft. Anstatt "Eis-Resistenz" ist dort "Feuer-Resistenz" angegeben. Das macht so erstmal nix aus, weil es ist im Grunde völlig schnuppe ob die Eis oder Feuere-Resistenz sind. Für beides gibt es Waffen. Allerdings ist der "Countermix" dann Feuer-Lastig. d.h. es lohnt sich "durchschnittlich" eher Feuer-Waffen & Fähigkeiten zu holen, als welche für Eis.


    Das ist für die ersten Partien aber so oder so wurst, weil man die Marker da überhaupt nicht für benötigt. Die kommen erst, wenn man ein "richtiges" Szenario gespielt hat. Und selbst da behaupte ich mal das es erstmal völlig egal ist.


    Ansonsten, gibt es 3 Spells wozu es eine Errata in der Regel gibt, wobei sich aus dem Text es fast zwangsläufig ergibt wie es gemeint ist.


    Die Daylight Tactic-Card "4 Planning" erhöht wohl einfach nur das Handlimit - ohne Bedingung. (Ansonsten nimmt die wohl auch keiner freiwillig).


    Alles imo völlig Harmlos. Ärgerlich sicherlich, aber selbst wenn man es "falsch" spielt, macht es kaum einen Unterschied.


    Ob man jetzt unbestimmte Zeit (1-5 Jahre) darauf waren will, bis es endlich eine Deutsche Ausgabe gibt, welche vielleicht (mit viel Glück) so gut ist wie die Englische ... tja, das muss jeder selber wissen. Das möglicherweise Pegasus das ganze macht, reicht MIR völlig als Entscheidungshilfe. :-)


    Atti

  • Zitat

    Original von Nupsi
    Huhu,
    kurze Frage: welchevon den beiden dt. Schachteln würdest Du "zuerst" kaufen ?
    Ich kann mich nicht so recht entscheiden und würde gerne mal Deine Meinung wissen.


    Oder ist es wirklich egal ?


    Hallo Nupsi,


    also nach einem Spiel jeder Schachtel sage ich noch "egal". Dass wir mit Gildenzwerge & Höhlengoblins sehr ausgeglichen bis zum Ende gespielt haben und bei Phoenixelfen & Tundraorks früher fertig waren, lag jetzt nicht daran, dass die Decks nicht ausgeglichen sind. Vielmehr war das mal der Versuch einer offensiveren Spielweise, der in die Hose ging. Die Schachteln sind mit Ausnahme der Kartendecks auch vollkommen identisch.


    Zusatz: heute waren die Tundraorks den Phönixelfen wieder klar überlegen. Das macht für mich zwar die Phönixelfen interessant, spricht aber eher für Gildenzwerge & Höhlengoblins. Aber nach 2 Spielen ....

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  • Zitat

    Original von Elektro


    dieser Zusammenhang erschliesst sich mir noch nicht wirklich


    Na ja, wenn Du die Plexiglasscheibe erst aus dem Keller in den 7. Stock tragen musst, dann ist das eben nicht mehr "schnell" gespielt. :nein:

  • Zitat

    Original von Herbert
    Na ja, wenn Du die Plexiglasscheibe erst aus dem Keller in den 7. Stock tragen musst, dann ist das eben nicht mehr "schnell" gespielt. :nein:


    Puh der Bär, warum bringst Du die immer wieder zurück ?
    Egal, da lohnt sich ein Premium Board auf jeden Fall für Euch, es sei denn das würdest Du ebenfalls im Keller aufbewahren.
    Alle, die ein Premium board hatten und jetzt das Master Set gekauft haben müssten meiner Ansicht nach eins übrig haben.
    Zumindest ich habe mir so ein sehr günstiges zugelegt.
    Btw: Auf BGG meine ich die Grafiken zum Ausdruck gesehen zu haben. Wird dann auf jeden Fall besser als das gefaltete sein oder ?

  • Zitat

    Original von Nupsi
    Puh der Bär, warum bringst Du die immer wieder zurück ?


    Tun wir doch gar nicht :-). Und im 7.Stock wohnen wir auch nicht. Und im Keller haben wir auch keinen Spielkram. Aber es ist halt recht umständlich, für so ein 15-Minuten-Spiel die Scheibe zu benutzen. Bei 600 Minuten Here I Stand ist das O.K., bei so einem kleinen Kartenspiel irgendwie nicht. Aud der anderen Seite ist der Plan dummerweise schon praktisch, sonst würden wir es ja einfach auf dem Tisch spielen.


    Zitat

    Original von Nupsi
    Egal, da lohnt sich ein Premium Board auf jeden Fall für Euch.


    Da tendiere ich eher zum Master-Set.

  • Und heute wieder Summoner Wars zu zweit mit meinem Sohn. Als ich nach hause kam, war schon alles aufgebaut und ich wurde gleich an der Haustür abgepasst. Getauschte Rollen: ich spielte die Phoenixelfen und imein Sohn die Tundraorks. Und diese verdammten Tundraorks haben die Phönigselfen sowas von zersägt. Nachdem sie zunächst eher im Nachteil waren, haben sie dann einen Gronk oder Kronk ins Spiel gebracht (schlappe 8 Beschwörungspunkte) und der war nicht zu stoppen. Dabei war sein Deck bereits leergespielt und ich hätte ja noch so viel nachrüsten können. Das Problem war, dass ich anfangs sehr viele Einheiten mit wenig Lebenspunkten ausgespielt hatte, die er dann schlagen konnte und damit die Beschwörungspunkte zusammenbekam.

  • Hallo Gemeinde,


    Formula D , noch eine Chance gegeben und es hat bei meiner Partnerin gefunkt! 1X gewonnen..



    Galaxy Trucker, das Spiel ist genauso wie ich es mir gedacht habe. Bin sehr zufrieden, finde den Glücksanteil
    absolut passend zum Spiel. Es macht einfach zum Spielen, es witzig und spannend, volle Punktzahl! 1X gewonnen
    1X verloren



    Yggdrasil, zu zweit gegen das Spiel und erstmal ohne die starken Karten der Gegner. Eigentlich sicher, Loki und Co in Schach gehalten und gewonnen. Weiß noch nicht recht was ich davon halten soll, finde es nicht schlecht,
    denke würde von 10Pkt ca.6,5Pkt geben. Meiner Partnerin gefällts



    Runewars, was für ein Spiel ! Es ist das erste Spiel das ich besitze ,welches in diese Richtung geht. Ich wollte ein episches Spiel haben, ein Spiel in das man eintauchen kann, das aber auch in 3-4 Stunden zu spielen sein sollte. Nach einigen gelesenen Reviews hab ich zugeschlagen und es war defintiv zu 100% das was ich mir erhofft habe!
    Da ich relativ neu in der Brettspielwelt bin, kristallisieren sich immer mehr bestimmte Vorlieben. Runewars ist meine
    persönliche Nummer 1, klasse Thema, Taktik/Strategie/Glück/Spielmaterial bestens verzahnt, kann ich jedem weiter-
    empfehlen! 40 Seiten Regeln sind zwar viel, aber es bleiben hinterher keine Fragen offen und wenn man es denn
    mal spielt, sind die Regeln auch schnell verinnerlicht. 1X gewonnen, im 6 Jahr gewonnen. Habe mit den Elfen gegen
    Utuks gespielt, da ich meine Freundin im ersten Spiel nicht permanent angreifen wollte =), (bis sie mal noch besser
    ins Spiel findet),habe ich das Ende bisl künstlich in die Länge gezogen...



    Ja, es sind wieder ein paar Spiele dazu gekommen wie manch einer schon prophezeit hat ;)
    Naja, immerhin war ein Schatz für mich dabei und sonst bin ich absolut zufrieden. Yggdrasil muss mich
    noch richtig überzeugen, obwohl es sicher nicht schlecht ist. Wenn nicht, landet es halt auf der Tauschliste,
    vielleicht ist ja jemand mit seinem Dungeon Petz nicht so zufrieden =)

    Viele Grüße , Blue Moon

  • Nach einem actionreichen Wings of War zum aufwärmen kam in einer 6er-Runde zum ersten Mal The Resistance auf den Tisch. Nach den vier Partien wird der Gastgeber heut wahrscheinlich Ärger mit den Nachbarn bekommen, denn dermaßen aufgeregte und andauernde Diskussionen gibts sonst ja nur in der Eckkneipe.
    Das Spiel ist sehr zugänglich und hat gegenüber der gängigen Werwolf-Variante vom Düsterwald den Vorteil, das Spieler nicht aus dem Spiel ausscheiden können. Alle bleiben bis zum Ende involviert. Durch die Aufteilung in Abstimmungen zum Missionsteam und den Missionen selber, in denen nur Spione sabotieren können, gibt es verschiedene Manipulationsmöglichkeiten und Anhaltspunkte. Und der wechselnde Anführer (schlägt Missionsteams vor) ist ein nicht zu unterschätzendes taktisches Element.


    In der gestrigen Gruppe gab es geradezu epische Spiele. Eine Runde wurde von den Spionen selber hergeschenkt, die in der letzten 3er Mission beide vertreten waren, und sich gegenseitig nicht koordinieren konnten und so ging die Msission erfolgreich durch. Der Sieg wurde vom Widerstand entsprechend abgefeiert. In der letzten Runde gabs dann eine unglaubliche Entwicklung. Die erste 2er Mission wurde den zwei Spionen zugeteilt, und da ich einer war wollte ich testen, ob es möglich ist, schon die erste Mission zu sabotieren. Den Rest des Spiels hatte ich dann auch den schwarzen Peter und mein Mitspion war ständig damit beschäftigt, den Verdacht von sich abzulenken. Das interessante ist: Niemand vertraut dem anderen völlig. Da ich in der allerletzten 4er Mission zum Anführer wurde, schlug ich einfach alle Widerständler vor. Ich traute meinen Augen nicht, als sich die Guten gegenseitig zerfetzten, ganz neue Verdächtigungen auskramten und schließlich meinen Mitspion von jeglichem Verdacht freisprachen, ins Team wählten und mit wehenden Fahnen untergingen. Wenig Spiel, viel interaktion, Riesengaudi - so muss das sein :)



    Noch ein kleiner Satz zu The City. Zu zweit schlägt es mir mittlerweile aufs Gemüt, mit 3-5 Spielern gefällt es mir wesentlich besser, es wirkt da etwas ausgeglichener.

  • Diese Woche gab es nur ein Airlines Europe zu viert und eine Luna-Kennenlernpartie zu dritt.
    Airlines Europe ist ein typisches Gateway-Spiel, dass innerhalb 7 Minuten einem Wenigspieler erklärt ist. Und der auch danach kaum noch Fragen stellen wird. Gutes, klares Mehrheiten-/Timingspiel, dass auch mit 5 oder (6 Spielern-Amigo Variante) zu wenig Sitzpausen zwingt.
    Luna ist da eher anders. Man sollte das 1.Spiel nur zum Kennenlernen nutzen. Die Abläufe/Aktionen sind nicht gleich erkennbar und es eignet sich eher für den erfahrenen Spieler. Die Punktemöglichkeiten sind hier sehr vielfältig. Und das macht das Spiel interessant. Ich muss Luna also noch mal zum Verfestigen spielen!

  • Gestern gab es endlich mal die erste richtig ausführliche Partie Rallyman inkl. Dirt-Erweiterung.


    3 Werteprüfungen mit längeren Strecken galt es zu bewältigen und dabei allen möglichen Straßenoberflächen zu trotzen.


    WP1 fing auf Asphalt an und die zweite Hälfte bestand aus Schotter. Das Los ließ mich zuerst starten, was auf dem Schotter ein deutlich höheres Risiko bedeutete. Durch eine geschickte Reifenstrategie (eher Zufall, erstes Spiel) bremste ich in der ersten Hälfte mit meinen Schotterreifen meinen schnelleren Kontrahenten auf Asphaltreifen ständig aus und zog ihm dann in der zweiten ordentlich davon - Gänge überspringen zu können ist wie wir gemerkt haben ein deutlicher Vorteil (ca. 40 Sek. Vorsprung für mich).


    WP2 war eine kürzerer Abschnitt mit Schotter und Schnee. Durch die Sisu-Karte und etwas Glück war ich wesentlich schneller, wobei uns genau da auffiel, daß dieser eigentlich Allzweck-Joker das Gleichgewicht ins Wanken bringen kann und die Kluft zwischen Risikobereitschaft und Vorsicht stark weitet. Normalerweise soll die Karte das Spiel etwas taktischer machen und den Spieler vor einem schlimmen, absoluten Pechmoment retten. Aber leider sieht es so aus, daß man mit diesem Ass im Ärmel natürlich öfter unnötige Risiken eingeht und wenn dann - wie bei uns gestern - mein Mitspieler beim ersten Versuch die Karte sofort benutzen muß und ich nicht, er u.U. automatisch viel schlechtere Chancen hat. Natürlich bin ich dann (real gesehen wohl wie ein Wahnsinniger) weitergerast und habe immer mal wieder 6 oder gar 7 Würfel auf einmal geworfen während er es natürlich vorsichtiger angehen mußte. Wir benutzen die Sisu-Karte jetzt so: Man bekommt eine pro WP und darf damit einmalig einen Kontrollverlust einfach ignorieren, solange:
    - er NICHT garantiert war (höherer Gang in Kurven, 2 Gänge höher über Kuppen)
    - man nicht mit mehr Würfeln attackiert hat, als die unfallverursachende Anzahl Warnsymbole plus eins.
    Um wieder etwas Spannung und Ausgleich reinzubringen erhöhten wir meinen - wir nannten ihn Sisu-Lauf *g* - um 15 Sek. und weiter ging es. (danach ca. 15 Sek. Vorsprung)


    Bei WP3 war mein Kontrahent dann warm. Beide Fahrzeuge auf weichen Reifen, ließ er sich auf der Asphalt-/ Schneekombination nicht abschütteln, kam mit drei aufeinanderfolgenden schneebedeckten Haarnadelkurven wesentlich besser zurecht als ich und brauste auf Tuchfühlung hinter mir durchs Ziel - mit einer fast 30 Sek. besseren Zeit.


    Ich freu mich schon auf die nächste Runde, vielleicht sollten wir in Zukunft eine kleine Fahrt zum Aufwärmen einführen. :)

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  • Heute haben bei Summoner Wars die Gildenzwerge knapp die Höhlengoblins geschlagen. Weitere Duelle werden folgen ...

  • Hiho,



    Gestern gabe es:


    - The City


    Ich finde es immer noch super. Is so kurzer Zeit so viel Spiel? - Gibt es imo sonst nirgends!


    - Singapur


    Also ich bin immer noch überrascht von dem Spiel. Das ist sozusagen "Worker Movement", nicht "Placement". Einerseits ist es knallhart, weil durchkalkulierbar, andererseits bringen die Illegalen Geschäften dann genug Unsicherheit in das ganze das es das wiederum nicht ist. Auch, das wählen der Bauplätze ist eine ziemlich interessante Sache. Das man einen Spieler durch einen teuren Bauplatz "abstraft" ist eine Sache, aber viel wichtiger ist es eigentlich WO und WAS gebaut wird. Wem das ganze gehört ist rel. wurst - von daher kann man zwar kurzfristig einen Spieler ärgern, aber langfristig sind doch andere Kriterien wichtig.
    Das Spiel ist einfach TOP !


    - The City


    Als "Wartespiel" das die andere Runde fertig wird.


    - PAX


    Auch wenn es mir noch nicht 100% gefällt, ist der Grundmechanismus echt interessant. Endlich mal ein Spiel was mit 2 Siegbedingungen funktioniert. Ist von den Mechanismen aber vielleicht so ungewöhnlich das man es einfach noch ein paar mal machen muss. Ich finde es noch nicht gut, aber höchst interessant!


    Atti

  • Moin!


    Gestern gab es wieder unsere Spielenacht.


    Bei mir fing alles mit einer 6er Runde King of Tokyo an. Ruhiges Geplänkel, bis dann einem der beiden Monster in Tokyo der Bauch klingelte. Am Telefon die holde Gattin, die mit ihrer Tochter vor der Wohnungstür stand und den Wohnungsschlüssel abgebrochen hatte. Das bärtige Monster musste dann fluchtartig den japanischen Luftraum verlassen und sich im Auto nach Hause schwingen, dort den Schlüsselrest aus dem Schloss entfernen (ging zum Glück),um das Weibchen nebst Nachwuchs in die Bruthöhle lassen. Danach brauste unser bärtiges Monster wieder zurück in die asiatischen Gefilde, nur um mitanzusehen, wie Ich und Ralf uns um die Reste der Metropole gekümmert haben. Ich mag das langsame Abklatschen, bis dann einer wirklich versucht, viele Tatzen zu erwürfeln und dadurch das erste Blutbad anrichtet.


    Dann wurde gesplittet und wir haben uns zu dritt auf Pantheon gestürzt. Komisches Spiel, bei dem mir nach furiosem Beginn auf einmal die dummen Füße ausgingen und ich die Dinger nicht mehr wiedergesehen habe. Am Ende gabs einen geteilten Sieg.


    Als letztes dann eine Partie Ascension - Storm of Souls. Zu dritt erst einmal viele Monster zu besiegen gehabt, bis es dann mit Heroes weiterging, die man einsammeln durfte. Kaum Konstrukte im Spiel. Meine Mitspieler hatten am Ende gleiche Punktzahl, unser Neuling gewann aber, weil er der letzte Spieler in der Startrunde war.
    Diese Ascension-Partie lief deutlich besser und war nicht so öde. Lag aber auch an den Events, weil die bekloppte Event-Karte zum Glück nicht auftauchte.

  • Zitat

    Original von Spielphase
    Dann wurde gesplittet und wir haben uns zu dritt auf Pantheon gestürzt. Komisches Spiel, bei dem mir nach furiosem Beginn auf einmal die dummen Füße ausgingen und ich die Dinger nicht mehr wiedergesehen habe. Am Ende gabs einen geteilten Sieg.


    Habt Ihr möglicherweise falsch gespielt? Man bekommt nach jeder Runde die Füße in den persönlichen Vorrat zurück, muss einen einmal erworbenen Fuß also nicht jede Runde neu kaufen.

  • Zitat

    Original von LemuelG


    Habt Ihr möglicherweise falsch gespielt? Man bekommt nach jeder Runde die Füße in den persönlichen Vorrat zurück, muss einen einmal erworbenen Fuß also nicht jede Runde neu kaufen.


    Ohh... Da hab ich mich mißverständlich ausgedrückt. Ich bekam einfach keine Fuss-Karten mehr auf die Hand und konnte deswegen kaum wandern (durch ein Sechseck-Plättchen und einen Gott immerhin noch 2 Felder, aber damit reisst man ja nix in Runde 4,5,6).

  • Zitat

    Original von Spielphase


    Ohh... Da hab ich mich mißverständlich ausgedrückt. Ich bekam einfach keine Fuss-Karten mehr auf die Hand und konnte deswegen kaum wandern (durch ein Sechseck-Plättchen und einen Gott immerhin noch 2 Felder, aber damit reisst man ja nix in Runde 4,5,6).


    Ja, das empfinde ich auch als Problem in dem Spiel. Ich wollte es mögen und finde es komisch, genau wie Du.

    :jester:


    Mein Verhalten ist vielleicht manchmal taktisch unklug, dafür aber emotional notwendig

  • Bei Pantheon muss man im Zweifel eben so spielen, wie es einem die Handkarten erlauben - bekomme ich vor Allem Opferkarten - dann hole ich mir die Götter (die ja auch, vor Allem in späteren Runden, viele Siegpunkte bringen). Bekomme ich Gold, dann habe ich die Aiswahl, was ich tun möchte: Gehen, neue Füsse/Säulen Kaufen, oder Opfer-Plättchen Kaufen


    Ich finde das Spiel gut, weil es sich einfach schnell herunter spielt, und dennoch Strategien erlaubt - allerdings muss man eben schauen, welche Strategie überhaupt möglich ist...

  • Gestern Abend gab es bei uns das erste Mal Helvetia zu Viert. Nach dem Regelstudium hatte ich auch erst das Gefühl, dass wir eigentlich erst gar nicht mit der vereinfachten Variante starten sollten, sondern sofort das Komplettspiel spielen sollten. Habe mich dann aber doch für das Spiel ohne Personenplättchen und ohne Unterscheidung von Mann und Frau (Danke an ravn für diese Variante) entschieden.


    Und das war auch gut so. Man hat tatsächlich auch so erstmal genug zu tun und muss sich erstmal die ganzen Produktionsketten und Rollen einprägen.


    Was wirklich super ist: Trotz der Vollbesetzung gibt es nur ganz wenig Downtime. Spielt sich sehr flüssig und man achtet ohnehin die ganze Zeit auch auf die anderen Mitspieler, wieviel Aktionsmünzen gesetzt werden, damit man selber in der Runde nicht auf zu vielen ungenutzten Münzen sitzen bleibt.


    Der Wechsel des Startspielers ist ebenfalls hervorragend gelöst.


    Ich bin zwar noch auf den Langzeitspass gespannt, aber die erste Partie hat schon sehr viel Lust auf mehr gemacht.



    Danach kam Pictomania auf den Tisch. Beim letzten Mal haben wir mit den leichten Karten angefangen (die man übrigens bestimmt auch super mit Kindern spielen könnte) daher wollten wir diesmal eine Stufe höher gehen.


    Da gab es schon einige Klopper zu malen, wo ich teilweise auch nicht wusste wie ich es darstellen sollte.


    Ich musste beispielsweise die Farbe "Lila" malen. Keinen Plan....hab dann einfach ein bißchen gekrickelt um meine Mitspieler abzulenken, was aber natürlich dadurch in die Hose ging das mein Begriff nicht erraten wurde und ich ordentlich Minuspunkte kassiert habe.


    Summa summarum: Und da waren wir Vier uns alle einig: Das beste Zeichenspiel auf dem Markt mit seeeeehr viel Lachpotential (was nicht nur am Captain Morgan Cola gelegen hat)! :-)


    Wird noch oft auf den Tisch kommen.



    Zum Schluß haben sich die beiden Mädels aber vom Spieltisch verabschiedete um ne Runde Guitar Hero zu zocken, so konnten mein Kumpel und ich noch 3 Partien Quarriors hinterherschieben.


    Für ihn war es die 2. Partie und so konnte er das erste Mal auch etwas taktieren (soweit man das bei dem Spiel kann).


    Auch hier muss man ganz klar sagen: Das Spiel ist zu Viert hervorragend, weil es schwieriger ist seine Kreaturen eine ganze Runde am Leben zu halten. Und zu Zweit spielt es sich locker schnell und unkompliziert ohne lange Wartezeiten. Gefühlt haben wir für eine Partie 20 Minuten gebraucht. Revanche, Revanche, Revanche.


    Und es hat bishe keinen gestört, dass es nicht so tiefgründig taktisch ist. Daumen hoch!



    Dann gab es gestern auch noch ein mentales Erfolgserlebnis! :-)


    Meine Freundin und ich spielen ja schon länger zusammen und irgendwann sind eben auch ihre Schwester mit ihrem Freund dazugestossen (so ca Anfang des Jahres). Bis dahin kannten die eben auch nur Monopoly, MÄDN, etc.


    Gestern haben die dann nochmals erwähnt, dass die im Leben nie gedacht hätten, was es für tolle Spiele gibt, die man eigentlich nicht kennt und im Laden sieht. Selber hätten Sie sich nie als (Gern-)Spieler bezeichnet, aber nach Anfängen mit Stone Age und Dominion haben die eine ganz andere Seite kennengelernt (von sich und von den Spielen).


    War einfach n tolles Gefühl auch Nichtspieler ein wenig auf die "Geek"seite ziehen zu können.

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  • Zitat

    Original von Spielteufel


    Ja, das empfinde ich auch als Problem in dem Spiel. Ich wollte es mögen und finde es komisch, genau wie Du.


    In dem Fall empfehle ich, mal die Besser-spielen-Variante aus einer der Spielboxen vom Jahresbeginn auszuprobieren. Diese schlägt eine Tauschregel von Opferkarten in Geld- bzw. Fußkarten vor.

  • Spieleworkshop-Wochenende in Bielefeld mit vielen unterschiedlichen und ebenso entspannten Spielrunden:


    Helvetia : In Viererrunde mit drei Erstspielern. Gewohnt unübersichtlich und etwas verkopft, wenn man es das erste Mal spielt. Aber das kannte ich ja schon. Interessant war, dass der Mitspieler gewinnen konnte, der keinerlei 4er-Bonusplättchen abstauben konnte, dafür aber drei 3er-Siegpunkt-Gebäude gebaut hatte. Dabei sah es anfangs gar nicht danach aus, weil kaum jemand bei ihm einheiraten wollte anfangs und er lange Zeit nur ein Nachwuchs pro Aktionsrunde bekommen konnte. Dass man trotzdem gewinnen kann, zeigt mir, dass es arg viele Siegstrategien gibt, was den Widerspielwert erhöht.


    Guards Guards : Die Schachtel meinte 120 Minuten, aber wir haben in Erstspieler-Viererrunde locker 3 1/2 Stunden daran gespielt, wobei es sich dann zum Ende hier arg zog und gleichfömig wurde. Eigentlich sammelt man in der Stadt Gefolgsleute ein und überzeugt die per modifizierten Würfelwurf. Gegenstände und Spruchrollen lassen die eigenen Werte dabei modifizieren, sofern man zeitig die passenden kauft und bezahlen kann. Diese Gefolgsleute helfen einem dann bei fünf verschiedenen Zauberspruch-Proben, wobei wieder der Würfel in Kraft tritt. Diverse Ereignisse bringen noch mehr Chaos ins Spiel. Ein Beer & Brezel Spiel mit eindeutig zu langer Spielzeit, das aber gut die Scheibenwelt-Atmosphäre transportieren kann, wenn man sich darauf einlässt.


    Trajan : Viererrunde mit drei Erstspielern. Spielerfahrung bringt schon einen Vorteil, weil man dann weiss, dass man eben nicht alles machen kann. So hatte ich das Militär fast komplett vernachlässigt, wollte dafür aber in den anderen Bereichen punkten und möglichst alle Abgaben bezahlen können. Deshalb früh gesehen, dass ich zwei dauerhafte Abgaben-Plättchen bekam, so dass ich denen schon mal nicht mehr nachhetzen musste. Wie man wirklich kontrolliert über mehrere Aktionen die Verteilung seiner Aktionssteine im Rondell hinbekommen kann, habe ich hingegen noch nicht recht durchschaut. So blieb es bei kurzfristigen Vorausplanungen und gezielten Tempo-Sprints, wenn die Mitspieler ihre Abgaben noch nicht zusammen hatten. Reichte für den Sieg. Gerne wieder, weil man von Spielpartie zu Spielpartie besser ins Spiel findet.


    Battlestar Galactica : In Sechserrunde, wobei das Metagame der gegenseitigen Beschuldigungen, Anklagen, Verdächtungen und der allgemeine Misstrauen allgegenwärtig war und dank der Mitspieler-Runde schön erblühen konnte. Weil rein mechanisch gespielt finde ich BSG arg langweilig. Erst durch das Metagame zwischen den Spielern kommt die Spannung und Atmosphäre ins Spiel. Das ist uns bestens gelungen. Leider hatten wir einen falsch zusammengestellten Zylonenstapel erwischt und nachher vier Zylonen im Spiel. An der Stelle haben wir dann abgebrochen, was der Spielstimmung aber keinen Abbruch getan hat.


    Scheibenwelt : Fängt langsam an und kann dann schon ein wenig langweilig-langatmig werden. Zum Glück hat unsere Partie im letzten Drittel noch die Kurve bekommen, der Table-Talk breitete sich aus, die Spannung stieg an und ein denkbar knapper Sieg durch Kartenstapel-Ende vor 50 Gold lässt mich die Partie in guter Erinnerung behalten.


    Vanuatu : Auf der Messe in Essen in Dreierrunde fand ich es toll, danach in privater Runde hatten wir eine Viererrunde abgebrochen, weil die Blockade-Möglichkeiten nicht zu der Zug-Optimierung passen wollte vom Spielgefühl. So hatte ich es fast schon als Fehlkauf abgeschrieben. Die jetzige Viererpartie hat das Spiel gerettet. Die hatte zwar ihre Denklängen, war aber dennoch spannend. Man darf eben nicht zu viel in einer Runde wollen, genau beobachten, was die Mitspieler machen können und wollen und seine Aktionssteine taktisch klug einsetzen. Allerdings kann eine Unkonzentriertheit dann auch schon mal 8 Siegpunkte kosten. Aber dann ist man schlicht selbst schuld. Konfrontativer und tiefgründiger als das Thema vermuten lässt und genau deshalb wirklich gut - in der richtigen Spielrunde, die wir waren.


    7 Wonders : Zum Abschluss des zweiten Tages in 7er-Runde. Ich schaute, dass ich so wenig wie möglich Rohstoffkarten bauen musste, kaufte billig von meinen Nachbarn, so dass ich gerade eben meine Weltwunder-Stufen bauen konnte. Den Rest wollte ich über Folgekarten erledigen. Das klappte bis zur dritten Epoche auch ganz gut, nur dann musste ich in Folge vier Karten für Geld abwerfen. Zum Glück hatte ich noch die Spieler-Gilde, die mir Zusatzpunkte für Geld brachte. Mit 53 Punkten arg überraschend gewonnen, wenn sich zu dieser späten Nachtstunde niemand verrechnet hat.


    Battlestar Galactica : Die Revanche für die abgebrochene Partie am Vortag wieder zu sechst. Ich konnte früh im Spiel die Loyalität eines Mitspielers checken und erkannte so früh einen Zylonen. Die Aussage wurde noch von einem Mitspieler gestützt. Blöd nur, dass wir in der ersten Runde arg zusammengeschossen wurden, aber nicht ausreichend, dass der Sympatisant auf Menschenseite gewesen wäre. Dann enttarnte sich der Zylon und gab mir seine zweite Loyalitätskarte weiter. So war ich zwar auf der siegreichen Zylonen-Seite, konnte die Menschheit aber als Zarek nicht zum Sieg führen. Wieder lebte die Partie von den Mitspielern, so dass wir fürs kommende Jahr schon die Folgepartie fest verabredet haben. Spricht für sich!


    A few Acres of Snow : Zu einer Zeit am Sonntagnachmittag, als die Ersten schon Richtung Heimat aufbrachen noch eine schnelle Runde AfAoS. Ich als Brite suchte den schnellen Militär-Erfolg, aber der Franzose konnte gegenhalten und ich verlor die Belagerung. Zum Glück konnte ich noch eine preiswerte Miliz kaufen und ausspielen, so dass sich der Verlust in Grenzen hielt. Danach folgte die gegenseitige Abschreckung mit je drei Militärs in der Reserve und ein Siedlungswettlauf. Zum Glück konnte ich zwei Raids über Entfernung abwehren und dank kleinem Deck und frühen Home-Support im Deck das Spiel mit einem Punkt gewinnen. Hätte aber auch anders ausgehen können. Nach der xten Partien immer noch mehr als nur gut.


    Zu vielen anderen Spielen wie Outpost, Colonial oder Urban Sprawl sind wir leider nicht gekommen, weil die knappen drei Tage mit später Anreise und früher Abreise mit den Essenspausen weniger reine Spielzeit als gedacht liessen und wir uns auch nicht hetzen wollten. War aber ein Erlebnis. Ne Menge neue Mitspieler kennengelernt. Spass gehabt, auch wenn kein Partyspiel auf den Tisch kam. Bielefeld 2012 ist eingeplant.


    Ansonsten war Eclipse ein Dauerbrenner und war fast das ganze Wochenende in wechselnden Spielrunden auf den Tisch, auch wenn ich leider nicht dazu kam, selbst mitzuspielen. Diejenigen, die es gespielt haben, waren aber alle begeistert, teils euphorisch und hat auch einige Kaufwünsche geweckt. Somit hat sich das Mitbringen gelohnt.


    Cu / Ralf

    "Things fall apart; the centre cannot hold; Mere anarchy is loosed upon the world.", The Second Coming by W. B. Yeats

    2 Mal editiert, zuletzt von ravn ()

  • Zitat

    Original von ravn


    Ansonsten war Eclipse ein Dauerbrenner und war fast das ganze Wochenende in wachselnden Spielrunden auf den Tisch, auch wenn ich leider nicht dazu kam, selbst mitzuspielen. Diejenigen, die es gespielt haben, waren aber alle begeistert, teils euphorisch und hat auch einige Kaufwünsche geweckt. Somit hat sich das Mitbringen gelohnt.


    Cu / Ralf


    Verdammt, und eigentlich wollte ich warten bis eine KOMPLETTE eingedeutsche Version kommt. Aber wenn man das - mal wieder - liest wie gut das Spiel sein soll, bin ich kurz davor mir die multilinguale Version zu bestellen.

  • Zitat

    Original von Urbisan
    Verdammt, und eigentlich wollte ich warten bis eine KOMPLETTE eingedeutsche Version kommt. Aber wenn man das - mal wieder - liest wie gut das Spiel sein soll, bin ich kurz davor mir die multilinguale Version zu bestellen.


    Na, dann mach das doch. Die einzigen Begriffe, die vorkommen im Spiel, sind die Bezeichnungen auf den Technologien und Schiffskomponenten - und die sind ja passend in englisch, wie bei den meisten Science Fiction Spielen.
    Fast Alles Andere ist mit Symbolen dargestellt, zum Beispiel die verschiedenen Aktions-Möglichkeiten. Und die Spieler-Übersicht und Technologie-Übersicht kann man sich, wenn man möchte, auch auf Deutsch ausdrucken. Die Datei steht auf Boardgamegeek:
    http://bgg.cc/filepage/71681/e…nfo-cards-in-polish-itali

  • Freitag:


    Civilization - The Boardgame zu dritt
    Ich habe als Deutscher mächtig auf Militär gesetzt und konnte so recht schnell Kämpfe gegen die Ägypter und die Römer einfahren. Mit einem Admiral und zwei Akadamien in Runde 3 war ich faktisch unschlagbar. Beide Spieler sahen recht schnell keine Chance mehr mich aufzuhalten und wir haben abgebrochen.
    Leider habe ich es bei dem Spiel, dass mir sonst super gefällt, schon häufig die unbefriedigenede Situation erlebt, dass ein Spieler militärrisch aufrüstet, ein anderer versucht seine Strategie zu fahren und kann daher das Militär nicht ganz so stark aufbauen und geht dann gnadenlos unter. Diese finde ich leider sehr unbefriedigend. Da gegen meine Frau bisher immer ich derjenige war, der militärisch überlegen war, hatte ich bisher leider noch keine Möglichkeit zu testen, wie effektiv man einen Gegenstrategie fahren kann.


    Ich habe aber gewisse Zweifel, denn:
    1. Der Angreifer ist gegen andere Armeefiguren immer im Vorteil, da der Verteidiger zuerst eine Karte spielen muss.
    2. Der Verteidiger kann wenn er Einheien und Figuren verliert nichts anderes tun als nachrüsten, da er ansonsten in den folgenden Runden gnadenlos untergeht. (Zuerst werden die wichtigen Außenbezirke besetzt und dann kommt irgendwann der Angriff auf die Städte.) Damit hat derjenige keine große Chance mehr, seine Strategie durchzuziehen.


    Habt ihr Ideen was man da besser machen kann?


    Dungeon Lords zu dritt
    Wir hatten einen Neuling dabei und der ging auch ziemlich unter. Am Ende konnte ich deutlich 33 : 19 : 4 gewinnen. Dennoch hat es allen wieder einmal irre viel Spaß gemacht.


    Samstag:


    Dominion zu zweit
    Interessante Karten waren im Spiel, aber es fehlte etwas mit + Kauf oder der Möglichkeit direkt Karten zu erwerben. Meine Frau konnte recht deutlich 47 : 39 gewinnen.


    Race for the Galaxy zu zweit
    Mit einer Militärstrategie konnte meine Frau schnell viele Welten erobern, und einige Sonderpunkte (des Aufziehenden Sturms) einsammeln, den Sieg holte sie dann durch die 6er Entwicklung, die Punkte für militärische Stärke gibt. Als meine Produktions/Verbauchen-Kette einmal richtig in Gang war, war das Spiel leider schon zu Ende. Sieg für meinen Frau 45 : 35. Ich finde es sehr schwer das Spiel über Siegpunktchips bzw. Produktion und Verbrauchen zu gewinnen.


    Sonntag:


    Funkenschlag mit Roboter zu zweit
    Dieses Mal hatten wir einen Roboter, der mit 100 Elektro begann und so viele Städte baute, wie er Geld hatte (in Phase 1 aber maximal 6), allerdings nicht zum besten Spieler. In Runde 1 baute er bereits 5 Städte, die sechste dann in Runde 2. Danach scheffelte er Geld wie irre. Mit Eintritt in Phase 2 baute er dann überall hin, wo ich stand. Dadurch war er dann bester Spieler und baute in der nächsten Runde seine restlichen fünf Städte und beendet mit 17 Städten das Spiel.
    Meine Frau schaffte es nicht mehr rechzeitig genügend Städte versorgen zu können und so gewann ich dann mit 13 versorgten Städten. Sie hatte nur 8.
    Hat wieder irre Spaß gemacht und das Spiel hat sich ganz anders verhalten als bei letzten Roboter. Wirklich klasse!


    Einzige offene Frage: Baut nicht zum besten Spieler. Hier sind wir davon ausgegangen, dass der Roboter auch als Spieler gilt und er falls er selbst bester ist, überall hin bauen darf. Man könnte dann aber auch sagen, er darf nicht zu demjenigen bauen, der als nächstes in der Leiste steht.
    Wie seht ihr das?

    There is freedom - just behind the fences we build ourselves.

  • Zitat

    Original von [Tom]
    und dennoch Strategien erlaubt - allerdings muss man eben schauen, welche Strategie überhaupt möglich ist...


    Das meinst du nicht ernst. In dem Spiel gibt es keine Strategien...


    Ich weiß, ich weiß: Es gibt viele Leute (auch hier im Forum) die das Spiel mögen (mir vollkommen schleierhaft wieso). Und es sei euch auch von Herzen gegönnt! Aber den Anschein zu erwecken, dass PANTHEON ein Strategiespiel sei, will ich nicht unkommentiert stehen lassen. In diesem Spiel ist alles Taktik und spontanes Eingehen auf bestimmte Spielsituationen. Alles andere hat keinen Sinn.

  • Gestern gabs eine Runde Arkham Horror mit Dunwich Horror und den Epic Battle Cards aus Kingsport Horror zu zweit. Wir haben auch nur mit einem Charakter pro Spieler gespielt - bei zwei Charakteren pro Spieler ist einfach die Identifikation nicht mehr gegeben, sondern der Charakter dient nur noch als "Werkzeug".
    Nachdem uns das Spiel anfangs gut unter Druck setzte, bekamen wir es nach einer Weile doch noch ganz gut in den Griff. Etliche Tore waren geschlossen, Rumors gut überstanden und 8 Locations versiegelt, es blieben nur noch 2 Tore zu schließen. Da schlug dann das Pech gnadenlos zu und es ging gar nichts mehr: das Tor nach Lost Carcosa war erkundet, aber trotz etlicher Versuche gelang es einfach nicht, es zu schließen. Und in das andere Tor kamen wir erst gar nicht rein, sondern scheiterten jedesmal beim Versuch, an den auf der Straße davor herumlungernden Monstern vorbeizuschleichen. Und so erwachte der Great Old One halt doch noch - und wischte unsere armseligen Charaktere mühelos beiseite.
    Obwohl wir verloren haben dennoch ein sehr schönes Spiel, das ich immer wieder gerne spiele. Ich muss mir mal noch die noch fehlenden Erweiterungen besorgen...



    Danach dann Magic - The Gathering, was wir vor kurzem angefangen haben zu spielen, primär auf Betreiben meiner Freundin hin. Ich hab mir zwei Decks gekauft (1 Commander, 1 Intro-Deck) und beabsichtige, es dabei zu belassen. Ihr gefällt das Spiel besser als mir, weshalb sie inzwischen auch deutlich mehr Geld investiert hat.
    Nach inzwischen rund 20-30 Spielen finde ich Magic ganz nett, aber mehr nicht. Wenn ein Deck funktioniert, macht es Spaß. Wenn nicht, dann nicht. Mich nervt der extrem hohe Glücksfaktor: bekomme ich die richtige(n) Karte(n), kann ich spielen und dem Gegner Paroli bieten. Bekomme ich sie nicht, hab ich Pech und verliere. Das vielbeschworene Timing ist ja schön und gut, setzt aber eben auch voraus, dass man die passende Karte auf der Hand hat. Gestern hatte ich beispielsweise irgendwann 14 Länder - aber eben nur 3 Kreaturen und 3 Instants/Sorcery-Karten.
    Mir kommt's vor wie Wettwürfeln - vielleicht macht mein Deck was es soll und ich hab ne Chance auf den Sieg, oder halt nicht. Manchmal ganz lustig, aber nix, in das ich wirklich Geld investieren möchte.

    Wenn dir egal ist, wo du bist, kannst du dich auch nicht verlaufen.

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