Zeitalter der Vernunft-Besser als Struggle?

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  • Guten morgen!


    Jetzt sind einige Tage vergangen und die Neuauflage Zeitalter der Vernunft ist auf dem Markt? Frage: Lohnt sich die Neuanschaffung, wenn man bereits die Vorgängerversion hat? Wäre nett, wenn jemand etwas dazu sagen könnte...


    Gruß
    Marc

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  • Das hängt von den Kriterien ab, die erfüllt sein müssen, damit es sich "lohnt". Das ist ja ein sehr individueller Begriff.
    Für manche lohnt es sich schon, weil es Deutsch ist; andere werden anführen, daß allein die bessere Materialqualität den Kauf rechtfertigt.


    Hast Du Dir mal das Spielworxx-Video angesehen zum Thema?

    UpLive [bgg for trade] - einfach anschreiben, wenn Dich davon was interessiert!

  • Danke für deine Antwort...


    Also, mich interessiert einzig und allein der Spielreiz. Ist das Spielgefühl ähnlich oder gleich? oder aber spielt sich das Spiel vollkommen verschieden? Ich brauche definitiv keine 2 Spiele , die im Grunde genommen gleich sind...


    Das Video von spielworxx habe ich mir angeschaut, aber trotzdem noch keine Entscheidung treffen können :-(


    Gruß
    Marc

  • Ob Zeitalter der Vernunft besser ist als Struggle, kann man schwerlich sagen.
    Ich halte Zeitalter für moderner; es rückt zudem das in Martins und meinen Augen zentrale Element des Spiels, das Alliianzensystem, in den Mittelpunkt.


    Die Spielzeit ist deutlich kürzer, die Variabilität höher, das Handling verbessert.


    Wer als Spieler jedoch jede Menge Chrome bevorzugt, liegt bei Struggle wohl besser.


    Uli

  • Hi,


    auf die eigentliche Frage "Lohnt sich die Neuanschaffung, wenn man bereits die Vorgängerversion hat?" kann ich nicht antworten, weil ich die Vorgängerversion nicht kenne.


    Aber ich kann die zur neuen Version sagen:
    Da spiele ich lieber 30 mal Monopoly Junior bevor ich Zeitalter der Vernunft jemals wieder anfasse.


    Das Spiel fühlte sich wie reine Beschäftigungstherapie an. Viel Bürokratie ohne echte Wirkung auf's Spiel.
    Man macht x aufwendige Aktionen und Ressourcen-Einsatz um beim anschließenden Würfeln einen Vorteil von 2 Punkten gegen den Gegner zu haben. Bei 2 Würfeln ein marginaler Vorteil, der das Risiko alle Investitionen zu verlieren kaum lohnt. Auch wird nicht oft genug gewürfelt um einen echten Vorteil von aufbauendem Spiel zu haben.


    Bei mir: total durchgefallen wie noch nie ein Spiel zuvor. Das Spiel ist einfach nur Arbeit ohne Freude. Kein Spiel.


    Der Einsiedler

  • Jeder Spieler sieht ein Spiel anders.


    Was mich jedoch überrascht, sind folgende Stellen:


    "Man macht x aufwendige Aktionen..."


    Hmm, eigentlich nicht - man legt eine Scheibe in ein Aktionsfeld; das ist es.


    "...um beim anschließenden Würfeln einen Vorteil von 2 Punkten gegen den Gegner zu haben. Bei 2 Würfeln ein marginaler Vorteil, der das Risiko alle Investitionen zu verlieren kaum lohnt."


    Nun, ein Vorteil von 2 Punkten ist gewaltig. Es geht ja nicht um die Addition von 2 Würfeln (also eine Reichweite von 2 bis 12), sondern die Differenz von 2 Würfeln (also eine Reichweite von 0-5). Zudem würfeln beide Seiten in obiger Weise mit 2 Würfeln. Hast Du außerdem an die "Reserven" gedacht, eine echte "fleet in being?"
    Schließlich kannst Du doch einen weitaus größeren Vorteil als "2" durch das Ausspielen von Karten (Armeen und Flotten) erzielen! Schließlich, wie hast Du Alliierte ins Boot genommen (sie können jeweils ein +1 hinzufügen)?


    Zeitalter beinhaltet ganz bewusst den Faktor Zufall.
    Auch ein großartig vorbereiteter Kampf kann verloren werden! Martin und ich sehen dies, ähnlich wie auch bei Twilight Struggle, als Risikomanagement.
    Dies muss man aber nicht mögen!


    Uli

  • Zitat

    Original von ulible
    Ätzende Werbung! Doof und nicht einmal schleichend! Schamlos!
    Uli


    Trotzdem schön, daß Du jetzt auch hier bist, Uli!
    Fachkundige Kommentare sind immer willkommen. ;-)


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

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