12. - 18. 12. 2011

  • Gestern bei Dienstagsspieletreff:


    Einmal Edo / Altiplano zu fünft mit einer ersten Erweiterung. Leider mussten wir das Spiel nach 5 Runden abbrechen, nachdem ein Spieler unerwartet nach Hause musste. Und dabei hätte ich garantiert gewonnen! Also, ziemlich sicher zumindest. Wahrscheinlich, meine ich. Mit etwas Glück. Möglicherweise. Deshalb muss das dringend wiederholt werden...


    Danach wieder einmal Bohnanza (ohne Erweiterung) zu viert. Eine sehr verhandlungsfreudige Runde, so dass das Spiel an sich wieder viel Spaß machte. Nur das Kartenglück von Eckloff grenzte an unverschämt. Abgeschlagen Letzter geworden bei 19 : 13 : 13 : 9 Punkten.


    Ciao
    Stefan

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  • Am Montag spielten wir zu fünft eine Runde Funkenschlag auf der China-Karte. Durch die Sonderregeln hatte der Kraftwerksmarkt keine Überraschungen zu bieten (Planwirtschaft).
    Das Spiel endete nach dem Anschluss der 15.Stadt. Drei Spieler konnten 13 Städte mit Strom versorgen, daher musste das meisste Bargeld über den Sieg entscheiden.


    Wieder eine kurzweilige Partie. Gerne wieder !


    Gruß,
    Miracel

  • War zwar am vergangenen Wochenende...


    Fortunes and Glory zu viert im competiven Modus gespielt. War richtig cool und haushoch gewonnen!


    Dannach einmal EVO auch zu viert, ebenfalls gewonnen weil alle aufeinander rumgehackt haben und mich nicht mehr als Bedrohungen gesehen haben. Konnte in Ruhe mein Ding durchziehen!


    Dann gab's ein Ninjato, richtig cooles Spiel, aber nur den dritten Platz gemacht.


    Als Absacker dann noch zwei Runden Quarriors, aber beide Spiele so richtig verloren.... Bei uns kommts gut an und auch recht häufig auf den Tisch!

  • Vorgestern zum weiten Mal Catacombs gespielt. Erstaunlich, wie gut das Dungeon-Thema sich in so ein Schnipps-Spiel portieren lässt. Macht sehr viel Laune, dauert nicht allzu lange (ca. 1 Stunde) - jederzeit gerne wieder. Demnächst auch mit Erweiterung :)

  • Heute in der Mittagspause eine Testrunde Helvetia mit 3 Spielern.


    Zuerst einmal gab es große, ungläubige Augen, als ich die Regeln erklärt habe. Jedoch haben meine Mitspieler dann doch ziemlich schnell ins Spiel gefunden. Da es auch mein "erstes Mal" war, war ich dann doch verwundert, als wir nach ca. 50 Minuten reinen Spielens das Ende erreicht hatten.


    Alles in allem gefällt mir das Spiel nach dem ersten Versuch recht gut (nicht nur, weil ich gewonnen habe). Jedoch ist es eines der Spiele mit denen man sich doch wohl häufiger beschäftigen muss, um auf alles vorbereitet sein zu können.

  • Heute unsere erste Partie DIE GNOME VON ZAVANDOR. Toll wieder das Zavandor-Thema umgesetzt, diesmal nach Zauberern, Drachen und Zwergen halt Gnome. Wie schon bei Harry Potter so sind in Zavandor die kleinen Kerlchen offensicht auch für das Monetäre zuständig. Hier liegt ein feines Börsenspiel vor bei dem man sich auch Ressourcennachschub sichert, in dem man Edelsteine schürft. Durch schürfen, tauschen, kaufen und verkaufen beeinflußt man auf sehr interessante Weise die Börsenkurse und muss am Ende Siegpunkte durch die Schürfrechte, Sonderfunktionskarten (Artefakte) und wertvollen Schmuck mit Edelsteinbesatz anhäufen. Wie das alles zusammenwirkt scheint mir sehr interessant und erinnert mich ein wenig an z.B. MASTERS OF VENICE, nur viel einfacher, klarer und auch besser zu zweit zu spielen. Die ganz großen Tricks, wie sie im klar komplexeren MASTERS OF VENICE möglich sind fehlen hier zwar scheinbar, aber trotz allem liegt hier ein Spiel mit viel Tiefe vor.


    Wenn man mal davon ausgeht, dass im ZEPTER VON ZAVANDOR der Grundstein für die Zavandor-Thematik gelegt wurde, dann hat die Welt wohl ein wenig an Magie verloren. Edelsteine sind eher das, was sich durch die Thematik schlängelt. Und in der Beziehung können die letzten beiden Spiele definitiv punkten! Wenn ich jetzt nur noch ein ZEPTER kriegen könnte, das auch von Klemens illustriert ist... ;-)

  • Village ist angekommen, sofort eine Partie zu zweit und der gute Eindruck von der Messe hat sich bestätigt.


    Anschließend Rapa Nui zu zweit, gefällt mir ebenfalls ausnehmend gut. Der Mechanismus, dass immer gewertet wird, was als Karte offen liegen bleibt ist schön und neu. Wichtig sind die Opferkarten, das hatte ich erst nicht geblickt und damit haushoch mit 79 zu 49 verloren.


    Am Samstag Ora et labora erstmalig zu dritt - spielt sich völlig anders als zu zweit, aber bleibt mein Favorit von der Messe in Essen, denkbar knapp mit 223:222:184.


    Anschließend zweimal King of Tokyo, ich denke, mit mehr Spielern ist es noch besser.


    Village zu dritt, funktioniert offensichtlich in jeder Besetzung (in Essen hatte ich es zu viert gespielt).


    Zum Abschluss zweimal A fistful of Penguins, am Ende lagen wir eng beisammen, geht schnell, hat Ähnlichkeit mit Zoff im Zoo ist aber deutlich einfacher.


    Heute dann Moeraki Kemu - wirklich sehr schönes zwei-Personen-Spiel, das auch optisch toll ist. Von 7 Partien wurden nur einmal die Plättchen gezählt, die andere Spiele gingen über die anderen Siegbedingungen zu Ende. Zügig und spannend, das wird uns noch viel Freude machen.


    Stoneage mit Erweiterung: gnadenlos untergegangen mit 265 zu 219, aber es macht wirklich viel Spaß. Eine der weinigen sinnigen Erweiterungen, die man als Stoneage-Fan haben sollte.

    :jester:


    Mein Verhalten ist vielleicht manchmal taktisch unklug, dafür aber emotional notwendig

  • Donnerstag:


    Reef Encounter: zu zweit
    Bisher habe ich das Spiel immer noch nicht mit mehr als 2 Spielern gespielt. Aber in dieser Besetzung habe ich das Gefühl, dass man fast immer gewinnt, wenn man möglichst schnell 4 kleine Korallen frisst und damit das Spiel beendet. Wenn der andere Spieler nicht wirklich viel Glück hat, kann er das auch selten verhindern. Den wirklich Kampf der Korallen gegen einander, den ich mir erhofft hatte, habe ich bisher leider noch nicht erlebt.
    Ich konnte durch schnelles Fressen wieder deutlich gewinnen.


    Und ab dann Test der Geek-Mathtrades


    Freitag:


    Alcazar: zu zweit
    Ich bin mir relativ sicher, dass wir nichts falsch gespielt haben, ich werde die Anleitung aber noch einmal lesen. Uns hat das Spiel überhaupt nicht gefallen. BGG maximal 4. Zu Anfang ist es noch recht spannend, aber dann hatten wir 2 große Schlösser, durch Brücke bauen, in allen Konstellationen (nur nicht direkt übereinander, weil dies nicht erlaubt ist) versuchten wir unsere Adligen noch höher zu schrauben. Geld war kein Problem mehr, da man andauernd 50 Real ausbezahlt bekam. Dadurch wurden dann alle Turmkarten weggegauft. Das Schlimmste man konnte den Gegner überhaupt nicht daran hindern seine Brücken weiter zu bauen, so bald er einmal seine Adligen auf beiden geplanten Pfeilern stehen hatte.
    Tolles Material, aber zumindest zu zweit eine absolute Gurke. Wir haben irgendwann abgebrochen, weil erst gut die Hälfte der Karten gespielt war und wir beide gelangweilt waren und andere Trade-Neuheiten auf den Test warteten. BGG: 4


    Palazzo: zu zweit
    Schönes, typisches Knizia Spiel: Versteigern und Bauen, mit ein paar netten Bauregeln schön gesteuert. Hat mir gut gefallen. Ich konnte 77 : 66 gewinnen. BGG: 7


    Ubongo 3D: zu zweit
    Klasse Spiel, aber sau schwer. Wir haben nur die 3er-Seite gespielt und trotzdem ca. die Hälfte der Rätsel nicht (in der Zeit) lösen können. Sieg für meine Frau. BGG: 8


    Samstag:


    Hannibal: Rom gegen Kathargo: zu zweit
    Sehr schönes Spiel, bei dem meine Frau überfahren von den Möglichkeiten waren. Die nächste Partie spielen wir definitiv nicht ohne irgendwelche Kurzübersichten. Ich stand als Katharger in Runde 4 mit Hannibal bereits mit einer größeren Armee in Italien und hatte große Reserven Einheiten in Afrika und Spanien. Von den Armeen meiner Frau war nicht mehr viel übrig. Wir haben dann auf Wunsch meiner Frau abgebrochen. Scheint ein tolles Spiel zu sein. Erster Eindruck: BGG: 8+


    Sonntag:


    Tyrus: zu zweit
    Ein sehr schönes, abstraktes Spiel mit tollem Material dass ich bereits von Yucata kannte. Meine Frau konnte drei Wertungen in Folge gewinnen und so den Gesamtsieg davon tragen. BGG: 7


    Horus: zu zweit
    War mit im Tyrus-Paket, ich hatte hier keine großen Erwartungen und diese wurde erfüllt :). Recht geringer Einfluss, keine wirkliche Spannung oder Innovation. Plätschert so vor sich hin. BGG: 5


    Toledo: zu zweit
    Hier gilt gleiches: War auch mit im Tyrus Paket und Rätsel lösen. Wie auch beim normalen Ubongo ist also eine deutliche Lernkurve zu erkennen. Als letzte Karte spielten wir eine 4er Karte. Diese konnte ich sogar innerhalb des zweiten Zeitintervalls lösen. Meine Frau auch kurz danach. 30:30 Sieg für mich (weil ich die 4er Karte zuerst löste). Wirklich tolles Spiel.

    There is freedom - just behind the fences we build ourselves.

    2 Mal editiert, zuletzt von gimli043 ()

  • Donnerstag:


    Einmal Die Siedler von Catan - das schnelle Kartenspiel zu dritt zum Kennenlernen für meine Familie. Zu gut erklärt, knapp verloren.


    Samstag:


    Beim Spieleabend mit Bekannten einmal Stone Age zu fünft, zum Erlären nur mit Zusatzmaterial aus der Erweiterung, aber noch ohne Händler und Schmuck. Gewohnheitsgemäß gewonnen - wenn auch diesmal recht knapp mit 3 Punkten Vorsprung vor meinem Sohn (bei ca. 140 Punkten).


    Danach Papa Nui zu viert. Es gefällt mir zu dritt deutlich besser, bei vier Spielern geht es gefühlt zu schnell zuende. Dritter geworden.


    Dann Die Siedler von Catan - das schnelle Kartenspiel, wieder zu gut erklärt, wieder nicht gewonnen.


    Abschließend das in dieser Runde unvermeidliche Rommé, aber immerhin bin ich diesmal nicht Letzter geworden und konnte meiner Frau einmal so richtig Punkte reindrücken. :tongue2:


    Ciao
    Stefan

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  • Zitat

    Original von malzspiele
    Danach Papa Nui zu viert.


    Hast Du gegen Deinen Sohn gespielt oder warum heißt das Spiel bei Euch Papa Nui ;)

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • Diese Woche habe ich leider nur 1 Spiel geschafft (das angefangene und wegen Müdigkeit abgebrochene Hawaii zählt nicht mit) und das war Burgen von Burgund und zwar zu viert. Allerdings kannte 1 Mitspielerin und 1 Mitspieler das Spiel nicht, daher zog es sich etwas. Beide Neulinge in diesem Spiel haben ihre Aufgabe allerdings grandios gemeistert, auch wenn ich am Ende dann doch gewinnen konnte (237 : 216 : 215 : 189).


    Was mal wieder so typisch war: Ich durfte mir mal wieder anhören dass ich am Ende so ein "Heiko-Ding" gemacht habe...also viele Punkte in meinem letzten Spielzug geholt, wie z.B. 34 Punkte mit 1 Hühnerplättchen (5er Hühnerweide vervollständigt) und mit der zweiten Aktion ein Wissensplättchen für 2 Silber gekauft und mit dem Würfel gleich eingesetzt und damit ein 4er Wissensgebiet vervollständigt und den großen Bonuschip kassiert, da alle Wissenfelder gebaut wurden...


    Es gab dann typische Kommentare wie "Das macht er immer so" (obwohl das gar nicht stimmt...denn immer funktioniert das leider nicht *g*) und ein beipflichtendes "Ja ist typisch" und auf nachfragen ein "Das sind halt so Erfahrungswerte". Also ich konnte mich dennoch köstlich amüsieren, zumal auch keiner genervt war und wir alle viel Spaß hatten *g*

    Mb_adastra.JPG Mb_rftg.jpg


    Ein Bild sagt mehr als 298 Wörter... :floet:

    Einmal editiert, zuletzt von velvre ()

  • Gestern in entspannter Runde die Kurzversion Ora et labora zu viert. Das neue Spiel von Uns Uwe kommt wieder mit einer Masse Counter an. Da hilft nur der rettende Blick zum Sortierkasten aus dem Baumarkt oder etwaigem. Und auch die kleinen Karten sind vom Format goldrichtig, wenn man unsere platzfressende Klostergrundstücke zum Spielende gesehen hat. Die Kurzversion spielt sich mit einem Novizem/Adepten weniger und so bleiben nur der Prior und ein Novize für die eigenen Gebäudeaktionen übrig. Das Ressourcenrad bringt bei jedem Dreh je 2 Rohstoffe für jeden Spieler ein, so dass man bei seiner Auswahl, schon vorausschauen darf (muss), was beim nächsten Dreh ins Lager eingeht. Wählt ein Spieler einen Rohstoff vom Rad, bekommen noch mal alle Mitspieler und der aktive Spieler selbst das ausgewählte Gut. Das sind die Hauptunterschiede gegenüber der Vollversion. Die 12 Runden waren in rund 2,5 Stunden vorbei.


    Erneut hatte ich leichte Schwierigkeiten alle möglichen Aktionen in den letzten Runden im Überblick zu behalten. Das kann Zeit, gerade mit Anfängern kosten. Auch gibt es Tendenz zur Analysis Paralysis, wenn man abwägen muss, was nun der Beste der 3,4,5,6 ....guten Züge ist.
    In diesem Spiel muss man die Gebäude-Karten, die am Rad liegen und dann verteilt werden, mit den gespielten Partien kennenlernen. Von daher halte ich Ora et labora, im Vergleich zu Agricola oder Le Havre, für ein Spiel, bei dem die Spielerfahrung (Kartenkunde und Produktstrasse!) mehr Einfluss auf das Endergebnis haben wird. Ob es nun besser, schlechter oder genausogut wie die beiden Erntespiele ist, muss jeder für sich rausfinden. Es spielt zumindest auf deren Niveau mit. Die Langversion gefiel mir persönlich etwas besser als die Kurzversion.
    Ergebnisdienst: 170:157:151:147. Unsere Klosterfrau gewann mit Ihren zahlreichen siegpunktschweren und gut platzierten Gebäuden und einem gewirktem Wunder.

    2 Mal editiert, zuletzt von Bundyman ()

  • Gestern eine weitere Partie Die Gnome von Zavandor. Wieder sehr interessant und rund. Da übliche Spielchen "ich hol mir mal gleich zu Beginn eine Zusatzaktion" scheint hier eher nicht zu empfehlen. Man sollte den Zeitpunkt gut abpassen.


    Wir hatten nun in 2 Partien immer einen Punktegleichstand und mussten mit Geld auflösen. Sollte das immer so passieren, dann wäre glaub ich irgendwas falsch...

  • Diese Woche gabs wieder einen Neuling. Frontline General Operation Spearpoint 1943 ist ein Kartenspiel für zwei. Es wird versucht eigene Einheiten aufs Schlachtfeld zu bringen bzw. schweres Gerät zu bemannen um die gegnerischen Einheiten aus dem Spiel zu nehmen, was Siegpunkte bringt.
    So nüchtern wie die Beschreibung fällt das Spiel bei weitem nicht aus. Als mit einem gezieltem Bomberangriff die feindliche Artilleriestellung ausgeschaltet und der tief eingegrabene und extra verstärkte Königstiger per Sonntagsschuss aus dem Gefecht befördert wurde gab es die entsprechenden Sounds dazu. Durch die ausgewählten historischen Fotografien wirkt das Spiel sehr plastisch. Die Symbolik ist einfach, die Regeln kurz und knapp nur die Trefferzuweisung ist etwas hakelig. Wer mit Würfelorgien allerdings nichts anfangen kann sollte sich dem Spiel auf keinen Fall nähern, den die bestimmen hier mit dem Ziehglück gerne mal den Verlauf der Auseinandersetzung.
    Ich werde in den nächsten Spielen auf die Downloadszenarios zurückgreifen, um den ganzen noch ein bisschen mehr Pfeffer zu geben.


    Der Rest:


    AfAoS - Die Hippiekriege. England siedelt bis Detroit und gewinnt dank einem Raid auf Quebec. (Die Yucata-Implementation hat mich tierisch gefreut).
    Race for the Galaxy - So langsam lernt mein Mitspieler, wie er gegen mich gewinnen kann.
    Dominion - Mit dem Basisset,Intrige,Seaside und Blütezeit ist für mich Schluss. Das reicht für die nächsten 10 Jahre.
    Dixit - Alle Jahre wieder
    Skull and Bones - zu sechst wars eher ein Ausscheidungslegen

  • Zitat

    Original von mostly harmless
    AfAoS - Die Hippiekriege. England siedelt bis Detroit und gewinnt dank einem Raid auf Quebec. (Die Yucata-Implementation hat mich tierisch gefreut).


    Inwiefern hat England so gewonnen? 12 Punkte zusammen-"geraidet"? Letzten Dorf-Spielstein ins Spiel gebracht?

  • Zitat

    Inwiefern hat England so gewonnen? 12 Punkte zusammen-"geraidet"? Letzten Dorf-Spielstein ins Spiel gebracht?


    Frankreich hatte zwar schon die letzte Stadtscheibe untergebracht, aber da Port Royal noch belagert wurde gelang dank des Ausbaus von Permaquid noch ein Sieg mit 2 Punkten Vorsprung. Ausschlaggebend für diesen englischen Sieg waren aber die 4 Punkte aus dem Raid auf Quebec.

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  • Zitat

    Hannibal: Rom gegen Kathargo: zu zweitSehr schönes Spiel, bei dem meine Frau überfahren von den Möglichkeiten waren. Die nächste Partie spielen wir definitiv nicht ohne irgendwelche Kurzübersichten. Ich stand als Katharger in Runde 4 mit Hannibal bereits mit einer größeren Armee in Italien und hatte große Reserven Einheiten in Afrika und Spanien. Von den Armeen meiner Frau war nicht mehr viel übrig. Wir haben dann auf Wunsch meiner Frau abgebrochen. Scheint ein tolles Spiel zu sein. Erster Eindruck: BGG: 8+


    Hi,


    hast du schon Kurzübersichten gefunden oder willst du sie selbst machen?
    Hab das Spiel leider bis jetzt nur 2 mal auf den Tisch bekommen. Vielleicht würde da ja beim nächsten Versuch helfen.

  • Zitat

    Original von Spielteufel
    Village ist angekommen, sofort eine Partie zu zweit und der gute Eindruck von der Messe hat sich bestätigt.


    Village zu dritt, funktioniert offensichtlich in jeder Besetzung (in Essen hatte ich es zu viert gespielt).


    Ich würd mich freuen, wenn Du vielleicht noch ein bißchen mehr zu den Partien schreiben könntest?
    Oder bin ich die einzige hier, die sich für dieses Spiel sehr interessiert und froh über jede Info ist, jetzt, wo das Spiel endlich erhältlich ist?


    Daß es funktioniert haben wir ja schon gehört ;), aber wie spielt es sich? Macht es Spaß?


    Danke Dir schon mal!!

  • Gestern gabs dann zum ersten mal für mich


    Eclipse: Ich bin absolut kein Si-Ficion Fan. Dennoch dürfte es kein anderes Thema sein. Es passt einfach zu gut. Doch nun zum Spiel. Regeln sind einfach und nach zwei Runden klar. Die Technologien müssen zwar erst Verstanden werden sind aber auch nicht weiter kompliziert und können auch erst im Spiel selbst kennen gelernt werden.


    Wir waren zu 3. Es spielten 2 Aliens und ich als Mensch. Ich hatte nicht viel Glück beim auslegen neuer Sektoren und war deshalb schnell eingschränkt, als dann auch noch das letzte Tor zu weiteren Rohstoffen verschlossen wurde musste ich mein Bündniss brechen und auf Angriff spielen. Der Gegner vergass leider aufzurüsten und so war es für mich ein leichtes mir die schönsten Sekorfelder rauszusuchen. Im letzten Spielzug wollte ich dann auch noch seinen Heimatplaneten Angreiffen mit müh und not gelang es ihm aber meine Armee zu vernichten.


    Cool find ich den Mechanismus das man beliebig viele Aktionen hat, solange man sie bezahlen kann. Das finde ich einfach klasse, denn dadürch ist nie klar wie lange eine Runde geht. Man kann auf jedenfall ganz verrückte Dinge damit tun.


    Sonst ist das Spiel in 2 Stunden gespielt, leichte Regeln und spannende und solide Mechanismen. Alleine der Kampfmechanismus finde ich weniger gelungen. Ich mag keine Würfel. Ich habe zwar gestern super gut gewürfelt, aber wenn es nicht so läuft dann würden sie mich nerven. Man kann seine Würfelwürfe zwar Modifizieren dennoch sind es Würfel. Ok ich geb es zu das ist wirklich sehr Subjektiv jetzt...vielleicht schreibe ich nach ein paar Partien etwas anderes.


    Kommt sicherlich noch ein paar mal auf den Tisch.


  • Ich habe Village in einer Viererpartie in Essen gespielt und hatte viel Spaß dabei. Das Spiel bietet eine Vielzahl von verfolgbaren Siegstrategien, und der Mechanismus der Rohstoffverteilung = Aktionswahl (die Rohstoffwürfel, darunter auch schwarze Maluswürfel, werden zufällig auf die Aktionsfelder verteilt, wobei auf jedes Aktionsfeld eine vorgegebene Gesamtzahl von Würfeln kommt; eine Aktion wird dadurch ausgelöst, dass man einen Würfel von einem Aktionsfeld nimmt ... ist dieses leer, so kann man diese Aktion nur gegen Abgabe von 3 gleichen Würfeln nutzen - sehr wichtig!) ist einfach, aber ziemlich genial. Das Altern und Sterben von Spielfiguren ist nett implementiert (jede Aktion kostet neben Rohstoffen auch Zeit, und hat der persönliche Zeitmarker eine Runde auf dem eigenen Tableau vollendet, muss man eine eigene Spielfigur nach Wahl aus der ältesten noch vorhandenen Spielfigurengeneration sterben lassen - was wiederum aber auch Siegpunkte bringen kann, je nachdem, wo diese Figur bisher aktiv war und ob noch Plätze in der Dorfchronik frei sind). Für mich war Village ein Highlight in Essen und steht ganz oben auf der Wunschliste - leider hat der späte Erscheinungstermin aber wohl verhindert, dass es als Geschenk noch in Frage gekommen wäre. :-( Sicher werden wir uns das Spiel irgendwann später dennoch zulegen, aber mit dieser Last-Minute-Produktion hat sich eggertspiele sicher keinen Gefallen getan.

  • OT für die Hannibal-Spieler:
    Als alter Hannibal-Fan habe ich hier mal eine (ich denke sehr fein ausgearbeitete) Regelhilfe gepostet, die vermutlich auch als Spielerhilfe funktionieren kann.


    Sieht zwar grafisch nicht aufgemotzt aus wie andere, die es da so gibt, dafür hab ich möglichst genau versucht zu recherchieren und alles abzudecken. Ein Update wird auch im Laufe von 2012 folgen...

    Einmal editiert, zuletzt von mavman ()

  • Zitat

    Original von LemuelG


    Ich habe Village in einer Viererpartie in Essen gespielt und hatte viel Spaß dabei. Das Spiel bietet eine Vielzahl von verfolgbaren Siegstrategien, und der Mechanismus der Rohstoffverteilung = Aktionswahl (die Rohstoffwürfel, darunter auch schwarze Maluswürfel, werden zufällig auf die Aktionsfelder verteilt, wobei auf jedes Aktionsfeld eine vorgegebene Gesamtzahl von Würfeln kommt; eine Aktion wird dadurch ausgelöst, dass man einen Würfel von einem Aktionsfeld nimmt ... ist dieses leer, so kann man diese Aktion nur gegen Abgabe von 3 gleichen Würfeln nutzen - sehr wichtig!) ist einfach, aber ziemlich genial. Das Altern und Sterben von Spielfiguren ist nett implementiert (jede Aktion kostet neben Rohstoffen auch Zeit, und hat der persönliche Zeitmarker eine Runde auf dem eigenen Tableau vollendet, muss man eine eigene Spielfigur nach Wahl aus der ältesten noch vorhandenen Spielfigurengeneration sterben lassen - was wiederum aber auch Siegpunkte bringen kann, je nachdem, wo diese Figur bisher aktiv war und ob noch Plätze in der Dorfchronik frei sind). Für mich war Village ein Highlight in Essen und steht ganz oben auf der Wunschliste - leider hat der späte Erscheinungstermin aber wohl verhindert, dass es als Geschenk noch in Frage gekommen wäre. :-( Sicher werden wir uns das Spiel irgendwann später dennoch zulegen, aber mit dieser Last-Minute-Produktion hat sich eggertspiele sicher keinen Gefallen getan.


    Danke!
    Es hört sich einfach super interessant an, und ich habe es trotz des so kurz vor Weihnachten gelegenen Erscheinungstermin noch auf meine Wunschliste gesetzt und soweit ich gehört habe, soll es unterwegs zu uns sein........also es gibt Händler, die es jetzt noch rechtzeitig vor Weihnachten bekommen haben.
    Jetzt hoffe ich sehr, daß es dann tatsächlich unterm Christbaum liegt!

  • Am Wochenende kam zum ersten Mal NO RETREAT auf den Tisch. Cosims spielen wir sonst eher nicht, aber dieser Titel reizte mich doch sehr. Regeln waren verständlich, aber im Spiel mussten wir schon öfters nachschauen und ein paar Fragen sind noch offen geblieben...
    :sos:


    Gespielt haben wir Fall Blau, also die Sommeroffensive 1942. In 4 Spielzügen muss der Deutsche versuchen 3 Strategic Objectives einzunehmen: Leningrad, Moskau, Sevestopol, Stalingrad, Ölfeld im Süden des Kaukasus.


    Der 1. Zug lief erfolgreich für den Deutschen, zumindest im Süden. Bei Moskau war eine Unaufmerksamkeit dabei, sodass drei deutschen Eingheiten der Nachschub abgeschnitten werden konnte. Damit waren Moskau und Leningrad sicher und der Deutsche mobilisierte alle Kräfte, um den Süden einzunehmen (wie historisch). :box:
    Sevestopol fiel schon nach der 1. Attacke. Stalingrad fiel zwei deutschen Panzertruppen in die Hände. Der Russe blockierte vor dem letzten Zug des Deutschen die Route zum südlichen Kaukasus, sodaß die Partie entschieden war... Russland war "Sieger"


    Zum Kennenlernen sehr nett, nun haben wir Lust die Kampagne zu spielen. :-)


    Gruß,
    Miracel

  • Hi,


    Es gibt eine zweite Siegbedingung in Fall Blau. Wie in jedem Szenario.


    Atti

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  • Zitat

    Original von mavo0013
    OT für die Hannibal-Spieler:
    Als alter Hannibal-Fan habe ich hier mal eine (ich denke sehr fein ausgearbeitete) Regelhilfe gepostet, die vermutlich auch als Spielerhilfe funktionieren kann.


    Sieht zwar grafisch nicht aufgemotzt aus wie andere, die es da so gibt, dafür hab ich möglichst genau versucht zu recherchieren und alles abzudecken. Ein Update wird auch im Laufe von 2012 folgen...


    Danke, wird gerade gedruckt!!!

    There is freedom - just behind the fences we build ourselves.

  • Hallo,


    ich muss mal wieder einen speziellen Spezel-Beitrag verfassen. 8-)


    Wegen dem Amazon-Angebot und anderer Beiträge über Glen More mal wieder meiner Spiellust nachgegeben und eine Partie mit meiner gepimpten Version gemacht.



    Glen More Rezensionen


    Und ich musste feststellen, dass mir dieser Cramer immer noch am besten gefällt. Es ist schnell gespielt, mit angemessenem Aufwand, variantenreich und aktuell: viel Spiel zum guten Preis. Das musste jetzt mal gesagt werde, bevor das Spiel vielleicht vom Markt verschwindet.


    Ach - und mein spezial, spezieller Spezel war mal gar nicht amüsiert als ich auf einer Veranstaltung seine Redaktionsarbeit Glen More Teilnehmern in meiner gepimpten Version vorstellte. :-)


    Liebe Grüße


    Nils ( der gerne spezellt und gestern übers Forum einen Drucker, Eragon, Gotye und dann doch noch die Speicherstadt amazonte)

  • Zitat

    Original von Attila
    Hi,


    Es gibt eine zweite Siegbedingung in Fall Blau. Wie in jedem Szenario.


    Atti


    Die zweite Siegbedingung ist die mit den Siegpunkten, korrekt ? Die haben wir erstmal aus den Augen verloren...
    :aufgeb:


    Gruß,
    Miracel

  • Zitat

    Original von domi123
    Hi,
    was ist Fortunes and Glory für ein Spiel - ich kann es bei BGG nicht finden!
    domi123



    Hi,


    jedenfalls ein sehr gutes, was einen grandiosen Fun-Faktor hat. Derzeit kommt man schlecht in Deutschland ran, da das Spiel verfassungswidrige Kennzeichen verwendet. Deshalb vertreibt es der Heidelberger Spieleverlag nicht. Ich glaube nicht, dass Flying Frog dies in absehbarer Zeit geregelt bekommt, da sehr viele Nazi-Kennzeichen im Spiel vorhanden sind sowohl in der regel als auch im Material selbst. Gruß bpsyc

    Wenn Dein Pferd tot ist, steig' ab!

  • Zitat

    Original von Sternschnuppe27


    Danke!
    Es hört sich einfach super interessant an, und ich habe es trotz des so kurz vor Weihnachten gelegenen Erscheinungstermin noch auf meine Wunschliste gesetzt und soweit ich gehört habe, soll es unterwegs zu uns sein........also es gibt Händler, die es jetzt noch rechtzeitig vor Weihnachten bekommen haben.
    Jetzt hoffe ich sehr, daß es dann tatsächlich unterm Christbaum liegt!


    LemuelG hat es ja schon ziemlich gut beschrieben: Man hat insgesamt 11 Spielfiguren, 4 mit einer Eins, drei mit einer Zwei, 2 mit einer 3 und 2 mit einer 4. Man fängt mit den 4 einsern an. Es gibt insgesamt - glaube ich - 8 oder 9 verschiedene Aktionen, die Häufigkeit, wie oft sie durchgeführt werden, wird durch die Anzahl Würfel auf dem jeweiligen Aktionsfeld markiert. Jeder hat einen eigenen Bauernhof, auf dem die Figuren stehen, auf dem man Getreide lagert (maximal 5) und die Zeitleiste. Ist man auf der Zeitleiste einmal herum stirbt eines der ältesten Figuren (also zuerst die Einer). Die Würfel, die man sich nimmt wenn man eine Aktion durchführen will, gibt es in 5 verschiedenen Farben, diese braucht man für andere Aktionen. Z. B. nehme ich mir einen Würfel vom Feld "Hochzeit" und bekomme dadurch eine zusätzliche Figur in meinen Hof. Nächste Runde wähle ich einen anderen Würfel vom Bauernhof (einer ist auf dem Feld) und kann gegen Abgabe von zwei Würfeln (bestimmter Farbe) einen Wagen produzieren. Auf dem Bauernhof kann ich aber auch eine oder mehrere Figuren platzieren, das kostet Zeit (Ausbildung eines Mitarbeiters) und dann für die Abgabe von zwei Zeit einen Wagen produzieren. Auf einem Feld produziere ich Getreide, jeweils zwei,wenn ich einen Ochsen und einen Karren habe dann drei. Wenn eine Figur sterben muss, kommt sie entweder in die Dorfchronik (dorthin wo sie gestorben ist)- dort bringt sie am Ende Siegpunkte oder auf den Armenfriedhof, dort bringt sie nichts. Bei den unterschiedlichen Aktionen kann man teilweise auch Figuren hinstellen, dort "weiterentwickeln" durch Abgabe von Rohstoffen oder Zeit und am Ende Siegpunkte bekommen. Stellt man dort die Figuren der ersten Generation hin, geht man das Risiko ein, dass sie sterben, man sollte also ggf. warten bis man eine Figur der zweiten Generation hat. Spannend ist der Markttag, dort kann man Siegpunkte erwerben. Derjenige, der die Aktion wählt, muss nur die Rohstoffe oder Ochsen oder sonst etwas abgeben, die anderen jeweils einen grünen Würfel und eine Zeit. Wählt man einen geschickten Zeitpunkt können die anderen nichts tun, weil ihnen der Würfel oder die Zeit fehlen, dann kann man erneut zuschlagen, wenn noch Siegpunktplättchen dort sind (allerdings auch für Würfel und Zeit).
    Am Ende jeder Runde wird eine Messe gelesen. Hat man in der Kirche durch Abgabe von Zeit oder einem braunen Würfel eine Figur in einen Sack geworfen, in dem auch 4 Schwarze Figuren sind, hat man die Chance, Figuren in der Kirche zu platzieren. Entweder kann man durch Abgabe einer Münze seine Figur aus dem Sack ziehen oder man spekuliert auf sein Glück, es werden 4 Figuren gezogen - aber vielleicht nur die schwarzen oder andere. In der Kirche kann man sich gegen Abgabe von Getreide auch auf höhere Siegpunkte entwickeln.
    Spielende ist, wenn entweder die Dorfchronik oder der Armenfriedhof voll sind.
    Das ganze klingt komplizierter als es ist. Der SPielplan zeigt sehr gut die Möglichkeiten und man weiß schnell, was möglich ist. Es gibt eine Fülle von Möglichkeiten, an Siegpunkte zu gelangen, gegen Ende muss man immer überlegen, ob man noch Zeit opfert und jemanden sterben läßt oder lieber andere Möglichkeiten nutzt. Das Spiel vermittelt eine schöne Atmosphäre durch das Platzieren der Figuren, das Sterben oder Heiraten. Thema und Mechanismus passen hervorragend zusammen. Es macht einfach Spaß, funktioniert in jeder Besetzung, ist nicht zu kompliziert hat aber durchaus Tiefe, wenn man im Laufe des Spiels entdeckt, wie die verschiedenen Aktionsmöglichkeiten ineinander greifen. Klare Kaufempfehlung und neben Trajan und Ora et Labora eines der Highlights von der Messe.


    Gruß Spielteufel

    :jester:


    Mein Verhalten ist vielleicht manchmal taktisch unklug, dafür aber emotional notwendig

  • Zitat

    Original von Miracel


    Die zweite Siegbedingung ist die mit den Siegpunkten, korrekt ? Die haben wir erstmal aus den Augen verloren...
    :aufgeb:


    Gruß,
    Miracel


    hi,


    das ist aber schlecht, denn die gibt es ja damit der Russe mehr verteidigen muss als 2 oder 3 Objectives.

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  • Danke auch Dir ganz herzlich!!!
    Deine Beschreibung erhöht auch nochmal die Vorfreude auf dieses Spiel und ich hoffe wirklich sehr, daß es unterm Christbaum liegen wird.
    Die Rückmeldungen zu dem Spiel scheinen auch bisher überwiegend sehr positiv zu sein und ich bin immer mehr gespannt darauf.

  • Ja, auf Village freue ich mich auch schon.


    Wegen Glen More: Ist leider zu fünft bei uns komplett durchgefallen, weil die Wartezeiten unter Umständen sehr lange gehen können (schonmal 15 Minuten wenn man ein weit vorne liegendes Teil nimmt) und zu fünft einfach zu viele gezwungene Spielzüge dabei sind. Denke, dass es zu dritt oder viert am interessantesten ist.


    Bei uns kam Trajan auf den Tisch: Eigentlich sollte es mir nicht besonders gefallen, aber es tut es :-) Es sind zusammengewüfelte Siegpunktemöglichkeiten, die über diesen aufgewärmten Aktionsmechanismus zusammengeführt werden. Interaktion ist begrenzt vorhanden. Aber ich kann mir nicht helfen, es macht einfach Spass vor sich hin zu brüten und zu überlegen wie man das jetzt am optimalsten macht. Nicht umsonst ist dieser Mechanismus ein alter Klassiker!
    Ich bin voll auf die Schiffe gegangen, weil ich gelesen habe, dass das die Glücksvariante ist. Ist aufgegangen, aber bei ca. 20 gezogenen Karten kann ich mir jetzt nicht vorstellen, dass das glück so eine tragende Rolle spielt, bzw. eher dann wenn man nur ganz wenig mit den Schiffen macht und deshalb nur wenig Karten zieht. Meine Mitspieler haben mich eher in Ruhe gelassen und es wurden keine Schiffe mit geringen Kombinationen "umgedreht" nur damit der nächste weniger Punkte bekommt.


    Unsere Runde hat auch deshalb Spass gemacht, weil jeder vorausgeplant hat und somit die Wartezeiten zu dritt eher kurz waren. Horror wird wohl, wenn jemand den besten Zug rausfinden möchte. Dann macht das Spiel wohl keinen Sinn. Denn man macht viele Einzelzüge. Somit ist der Unterschied ob man 15 Sekunden oder 60 Sekunden pro Zug braucht, Faktor 4.

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