FAZ vom 19.12.2011 - Peter Eggert

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    Original von thooomas
    Doch, ist auch online: FAZ Archiv: Bloß kein Würfelspiel.


    Hinter 'ner paywall (2,00 €)

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    Original von Motorkopf
    Nicht bezahlen. Nach zwei Wochen werden die Texte i.d.R. freigegeben!
    Und das ist ja nun wirklich nichts, was man sofort lesen muss.


    Tja... das ist nun eine Prinzipienfrage :))


    Möchte man zu qualitativen Journalismus (davon gehe ich bei diesem Artikel einfach mal aus) persönlich etwas beisteuern und diesen somit weiterhin ermöglichen, oder tut man dies nicht (und schädigt damit auch die Demokratie).


    Und bevor hier scharf geschossen wird: Ich unterstütze die FAZ aber (auf diesem Wege) auch nicht.

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    Original von Moeper
    Möchte man zu qualitativen Journalismus (davon gehe ich bei diesem Artikel einfach mal aus) persönlich etwas beisteuern und diesen somit weiterhin ermöglichen, oder tut man dies nicht (und schädigt damit auch die Demokratie).


    Das ist doch keine Grundsatzfrage: 2 Euro für einen Artikel sind einfach überteuert.


    Gerade die Hersteller von Printmedien haben doch in den letzten Jahren jedwede Phantasie fehlen lassen, uns attraktive Alternativen zum Printmedium zukommen zu lassen. Es gibt einige gute Einzelansätze (wie z.B. die App der Frankfurter Rundschau), aber keinen wirklich brauchbaren übergreifenden Ansatz.

  • Dass zwei € (gerade in einem völlig automatisierten System) deutlich überteuert ist, dachte ich mir auch beim Schreiben meines Eintrags...


    War mir nicht sicher, ob nicht noch weitere Onlineangebote dadurch freigeschaltet werden oder nicht.

  • Möchte man selbstverständlich, tut man auch - allerdings wie du selbst sicher nicht auf diesem Wege. Wenn ich online für ein paar Promille einer Zeitung das gleiche zahlen soll wie für die komplette Ausgabe am Kiosk, stimmt irgendwas nicht so ganz ;) Ich wollte eigentlich auch nur auf die paywall hinweisen, damit sich mancher den Klick einfach direkt sparen kann (und somit einen marginalen Beitrag für's Klima leistet).


    Herberts Kritik trifft natürlich ins Schwarze. Man könnte sogar soweit gehen und den privaten Medien vorwerfen, dass sie lieber attraktive (öffentlich-rechtliche) Medienangebote erdrosseln oder verhindern als selbst die Innovationsschmiede anzuwerfen. Aber irgendwie ist das dann doch schwer OT...

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    Original von yzemaze
    Aber irgendwie ist das dann doch schwer OT...


    Solange niemand den Artikel kauft, bleibt uns ja nichts Anderes übrig, als uns off-topic zu unterhalten :D




    Vielleicht hat ihn ja schon jemand als Printversion vor den Augen gehabt und möchte kurz zusammenfassen, ob darin wirklich etwas spektakuläres zu finden ist.

    Einmal editiert, zuletzt von Moeper ()

  • Online gibt es den Artikel derzeit wohl nur über die Bezahlfunktion. Und für zwei Euro für einen einzelnen Artikel ist das schon recht teuer.


    Dann doch lieber gleich die komplette Zeitung. DAs Gute: Man bekommt viel hochwertige, gut recherchierte politische, wirtschaftliche und kulturelle Information dazu - und es soll ja nie schaden umfassend informiert zu sein ... Die FAZ rentiert sich da zumindest. Kann ich guten Gewissens empfehlen.


    Ansonsten, war es eben nur ein aktueller Hinweis, dass ich heute in der Tagespresse etwas zu unserem Hobby gefunden habe. :-)

    ... and all that Jazz !!!

  • Da meine Schwester zurzeit in der Schule immer die FAZ bekommt hatte ich die Möglichkeit den Artikel zu lesen.


    Es wird der Weg von Peter Eggert vom Spieleautor hin zum Verleger beschrieben.
    Einigen wird auch der einleitende Satz gefallen: "Monopoly hätte, wenn es nach Peter Eggert geht, nie das Licht der Welt erblicken dürfen und Mensch ärgere dich nicht schon gar nicht."
    Der Grund ist, dass Herr Eggert keine Würfel in Spielen mag. Das ist gleichzeitig auch eines der Auswahlkriterien der Spiele die er verlegt.
    Im Artikel wird außerdem noch geschrieben, dass er eigentlich nur Strategiespiele verlegt und innerhalb der Spiele möglichst viel Entscheidungsmöglichkeiten haben möchte und sich wie gesagt nicht von einem Würfel treiben lassen möchte.


    Soweit meine Erinnerungen von gestern Abend noch =)

  • Zitat

    Original von fUnK3r
    Im Artikel wird außerdem noch geschrieben, dass er eigentlich nur Strategiespiele verlegt und innerhalb der Spiele möglichst viel Entscheidungsmöglichkeiten haben möchte und sich wie gesagt nicht von einem Würfel treiben lassen möchte.


    Eggert-Spiele und eigentlich nur Strategiespiele?


    Warum haben die dann Sheerwood Forest veröffentlicht, wo der Zufall auch ohne Würfel durch die Kartenverteilung und begrenzte Information mindestens genauso gnadenlos wie ein Würfelwurf zuschlägt? Oder Rummelplatz mit seinen netten, aber teils doch durch die lieben Mitspieler arg zufällig scheinenden Funspielchen, die in einem Los-Ziehen gipfeln? Selbst in Grand Cru sind Zufallselemente dabei, die einem Entscheidungsmöglichkeiten vorwegnehmen oder begrenzen (Aufdecken der Weinsort-Bonusplättchen und damit deren zufällige Verfügbarkeit).


    Aber wer weiss, wie Peter Eggert das gemeint hat mit "eigentlich nur Strategiespiele" und wie es dann schliesslich (notgedrungen gekürzt) gedruckt wurde. Eventuell hätten manche seiner Spiele doch ganz gut einen Würfel vertragen bzw. wäre dann offensichtlicher, dass es bestimmte Zufallselemente im Spiel gibt - was meiner Meinung nix Böses sein muss, nur sollte man dazu stehen.


    Cu / Ralf


    PS: Danke an fUnK3r für die Kurzzusammenfassung des Artikels.

    "Things fall apart; the centre cannot hold; Mere anarchy is loosed upon the world.", The Second Coming by W. B. Yeats

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