A&A Bidding System

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  • Hallo zusammen,


    am Montag haben wir wieder mal ein A&A Rev. gespielt. Die Deutschen und Japaner haben am Anfang des Spiels 16 IPC`s durch das Bidding System mehr erhalten. Dies waren für die Deutschen 2 Panzer und 2 Infanterie-Einheiten mehr in Afrika und den Japaner die gleiche Anzahl auf dem Festhalt. Dies führte am Anfang des Spiels zu einer super Situation für die Achsen-Mächte. Aus meiner Sicht konnten wir als Allierierten es nur noch rumreißen da die Achsen Spieler im Mittelspiel auf kontroverse Strategieen gesetzt hatten.


    Nun würde mich mal interessieren, wer von euch spielt A&A mit dem Bidding System und wieviele IPC`s werden bei euch so geboten (eventuell mit Unterschied zwischen der 2. Edition/Rev. Edition/Anniv. Editon ) ?


    Vielen Dank für eure Erfahrungen


    Gruß Monchhichi

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  • Hiho,


    Das Durchschnittliche Gebot in der Revised Edition ist auf FoE 9.46 (bei 2200 ausgewerteten Partien und ausgeglichenem Win/Loss Ratio).
    A&A 2nd wurde auf FoE nicht wirklich gespielt. Nur 246 Partien. Durchschnittsgebot 15 allerdings mit einem Win/Loss Ration was stark für die Allies ist. (40:60) - zu meiner aktiven Zeit waren die Gebote so 20-23 IPCs ... "standard-Gebot" war 7 Inf nach Ukr. (21 IPCs) - damit waren die Partien dann recht ausgeglichen. Je nach Gegner wollte man dann mal lieber die Allies oder die Achse spielen. Wenn ich denke das mein Gegner die Allies nicht so gut spielen kann, dann bietet man was weniger und wenn man denkt das er mit der Achse nicht so zurecht kommt lieber was mehr. Ich habe fast alles Spiele mit der Achse mit 20 oder 21 gespielt, ebenso habe ich fast alle Spiele mit den Allies gegen die Achse mit 20 oder 21 gespielt. Wobei ich denke das die Achse mit weniger als 18 IPC ziemlich schlechte Chancen hat.


    Revised habe ich jetzt selber meist so 11-13 IPCs für die Achse geboten und sie auch so halbe/halbe bekommen.


    Die Frage beim Bidding ist ob man die Units direkt einsetzen darf (vor Spielbeginn) und wo. Im 1942 funktioniert das "traditionelle" bidding nicht soo gut. Da bewirken wenige Einheiten an den richtigen Postionen mordsmässig was. Da kann schonmal das Spiel direkt aus dem Ruder laufen, wenn man weiss was man tut. 1942 ist rel. gut ausgewogen, deswegen würde ich dort ein reines IPCs Bid bevorzugen. (d.h. man bekommt einfach mehr Geld zu beginn) - dadurch muss man natürlich mehr bieten um ein ähnlichen Effekt zu erreichen, aber im Gegenzug ist es auch viel granularer. Oder man macht ein "1 unit / land" Limit für das Gebot. Weiss nicht wie der Stand beim 1942 ist.


    Gibt auch ein lustiges Biddingverfahren, wo jemand anfängt und dem anderen Spieler ein Angebot von Units auf dem Brett macht und der Gegenspieler muss das Angebot annehmen, oder selber ein besseres vorschlagen. Also z.B. 3 Inf nach Ukr und 1 Inf nach Lib (für die Achse) - der Gegenspieler kann sagen "ja, dafür nehme ich die Achse" oder "nö", ich biete dir an die Achse zu spielen mit 2 Inf in Ukr und 1 Inf, 1 Arm in Lib. (In der Summe also 2 IPCs mehr) - jetzt muss der wieder überlegen ob er das annimmt oder ablehnt.
    Da kommen dann teilweise recht lustige Startaufstellungen zustande - welche die man so nie freiwillig gewählt hätte als Achse :-) - aber mit einem zweiten Schlachtschiff im Mittelmeer? - Was soll's :-) ).


    Atti

  • Hallo Atti,


    danke für deinen ausführlichen Bericht. Da hat man einen guten Eindruck vom Bidding System und den unterschiedlichen Versionen bekommen und mein Eindruck, dass 16 IPC und freie Verteilung dieser vor der ersten Runde bei 1942 Rev. sehr mächtig sind und die Achsen Mächte damit eine hervorragende Ausgangssituation zum Sieg haben. Dadurch hattne wir bei unserem Spiel extreme Probleme mit den Alliierten die Achse doch noch zu besiegen. :)


    Hat jemand eigentlich die neuen Versionen 1940 schon gespielt ? Wenn ja benutzt ihr hier das Bidding System ?


    Gruß Monchhichi

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