05.03 - 11.03.2012

Bitte bewerte: MicroMacro: Crime City
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  • Montag:


    diverse Partien The City:
    Nachdem mein Bruder in den ersten spielen ziemlich unterging, kämpfte er sich mit der Zeit langsam ran. 66 : 64 und 57 : 56 waren dann der Wendepunkt bevor er mich schließlich 60 : 36 und 51 : 25 abzog :).
    War das ideale Spiel beim Warten auf das nächste Essen in der Nudeloper.

    There is freedom - just behind the fences we build ourselves.

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  • The City gefällt mir grundsätzlich gut, aber ich frage mich wie gut das getestet ist. Ich bin ungern einer, der nach 3 Partien schon solche Fragen stellt, aber das Kaufhaus ist extrem stark in der 1.Runde, weil es 2 Einkommen bietet. Dei 2.Siegstrategie ist die Villa. Eine dieser beiden ist mit riesen Abstand vorne. Mit Autobahn und Kreuz kann man nicht viel verdienen. Bei meinen Partien hat halt immer einer das Kaufhaus und ist in Runde 3 schon dermassen vorne, dass es nicht mehr aufzuholen ist. Wenn mal wer mehr Geld und mehr Siegpunkte bekommt, ist der Zug abgefahren. Schade um das eigentlich gute Spiel.


    Caylus als Klassiker mal wieder ausgepackt und hat mir gut gefallen. Da kommt man schnell wieder in die Regeln rein und einfach ein klasse Spiel. Da können viele anderen Workerplacement Games einpacken.


    Rapa Nui zum Abschluss. Zwar ziemlich verloren, aber es gefällt mir immer besser. Verschiedene Strategien, schnell gespielt, ein wenig Aufbau. Ein sehr gutes Spiel!

  • Zitat

    Original von fred
    The City gefällt mir grundsätzlich gut, aber ich frage mich wie gut das getestet ist. Ich bin ungern einer, der nach 3 Partien schon solche Fragen stellt, aber das Kaufhaus ist extrem stark in der 1.Runde, weil es 2 Einkommen bietet. Dei 2.Siegstrategie ist die Villa. Eine dieser beiden ist mit riesen Abstand vorne. Mit Autobahn und Kreuz kann man nicht viel verdienen. Bei meinen Partien hat halt immer einer das Kaufhaus und ist in Runde 3 schon dermassen vorne, dass es nicht mehr aufzuholen ist. Wenn mal wer mehr Geld und mehr Siegpunkte bekommt, ist der Zug abgefahren. Schade um das eigentlich gute Spiel.


    Nach über 40 Partien kann ich dir guten Gewissens sagen dass dem nicht so ist - das Kaufhaus ist eine tolle Eröffnungskarte, aber noch lange keine Garantie auf den Spielsieg. Offensichtlich stark ist hingegen die Brunnen-Strategie mit Bürgerbüro und die Parkanlage, am Besten früh kombiniert mit dem Business Center. Das ist die "einfachste" und wahrscheinlichste Strategie, gegen die man in der Regel gewinnen muss (da es überdurchschnittlich viel effeziente Karten mit dem Brunnensymbol gibt). Sehr stark sind auch einige Einkaufswagen-Strategien, aber auch mit dem Autobahnkreuz habe ich schon desöfteren gewonnen (es skaliert ja mit jedem gelegten Autosymbol mit), oftmals in Kombination mit Einkaufswägen.


    Die Stadtvillen sind zwar auch sehr offensichtlich, funktionieren aber auch nicht immer. Mind. 3 sollte man schon haben, und die richtigen Unterstüztungskarten sind dafür auch vonnöten.


    Also, spiel ruhig noch ein bisschen weiter, und du wirst merken dass es durchaus noch einige Überraschungen und mehr Siegstrategien als die genannten gibt ;)

    Status 12M12S 2021: 11M19S


    (Fantastische Reiche, Die Abenteuer des Robin Hood, Cantaloop, Majesty, Bunte Blätter, Gold, Auf die Nüsse, Under Falling Skies, Smart 10, Marvel United, Sprawlopolis, Cross Clues, Krazy Pix, Zytose, Welcome to the Dungeon, Dune Imperium, MicroMacro, Die Crew Tiefsee, Riftforce)


    2021: 19 | 2020: 24 | 2019: 15 | 2018: 8 | 2017: 6 | 2016: 6 | 2015: 12 | 2014: 12 | 2013: 15 | 2012: 20

  • Auch ich kann bestätigen, dass es durch sehr viele verschiedene Siegstrategien gibt. Mit Autobahnkreuz habe ich schon sehr oft gewonnen.


    Dienstag:


    Trajan zu zweit
    Bis Mitte der letzten Runde sah es noch eng aus. Aber dann konnte ich mich schon deutlich absetzen. Meine insgesamt mehr als 60 Siegpunke in der Endwertung setzten dann den klaren Schlussstrich unter einen 159 : 123 Sieg.

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  • Gestern beim Dienstagsspieletreff einmal Village zu viert, von Velvre erklärt. Auf den ersten Blick recht unübersichtlich, doch im Laufe des Spiels zeigt sich, dass die Grafik das Spiel wirklich gut unterstützt. Etwas überrascht war ich von der Spieldauer von gut 3 Stunden inkl. Erklärung. Das sollte bei Folgepartien deutlich weniger werden. Mit 50 Punkten knapp Dritter hinter Velvre mit 51 Punkten. Unser Denker der Runde hat mal wieder deutlich gewonnen...


    Beim nächsten Mal sollte ich keiner 1er-Figur im Rathaus mühsam vorantreiben, die stirbt zu früh...


    Ciao
    Stefan

  • Gestern: eine Ründe Hawaii. Dieses Mal habe ich eine andere Strategie gewählt (früh die Muschelhütte und die Gottheit der Füße) und ziemlich deutlich verloren. Irgendwie werden wir nicht so recht warm mit dem Spiel. Das Thema wirkt einfach zu aufgesetzt, außerdem ist es überladen.
    Unser Absacker war Wizzard Extreme. Bis zur letzten Runde lag ich vorne und dann habe ich Mist gebaut..... Naja, letzter war ich nicht.
    Grrrrmpfffff...... :mmhh:

  • Hi,


    Am WE gab es ein paar Spielchen.
    Einmal gab es es super spannenden Fight, der dann mit 0.5 Punkten entschieden wurde. Die anderen Partien waren aber auch gut. Bin nur einmal letzter geworden.


    Atti

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  • @ Atti: Wird Dein Beitrag noch mit Informationen angereichert? Spielenamen usw...? ;)


    Ansonsten habe ich gestern 2x 1955 gespielt; immer wieder ein schönes, schnelle Spielchen - halt Twilight Struggle (ultra) light. Dennoch macht das "Tauziehen" um die Länder Spaß, bluffen mit dem Spion, dann doch wieder mit Karteneffekten das Land wechseln, usw, usf.
    Es ist auch nie einfach sich zu Entscheiden, ob man nun Karteneffekte nutzt, oder doch den Einfluss der Karten. Da ist die Balance zwischen Einflusswerten und Karteneffekten gut gelungen!


    Danach zu dritt Le Havre. Das Spiel ist einfach gut! :)

  • Hallo zusammen,
    wir haben Hawaii zu viert gespielt -- unsere "Freak-runde". Mein Mann und ich hatten beide etwa die Punktzahl wie beim letzten Mal (zwischen 80 und 90), damit hatten wir locker gewonnen. Diesmal nicht. Die beiden anderen kammen auf etwa 110 - 120 Punkte. Ich glaube, man muß aufpassen, wohin die anderen wollen und eventuell die Reihenfolge seiner Aktionen anpassen, damit man noch etwas bekommt. Es wurden nicht viele Tikis gekauft, sondern vorwiegend Götter und in einem Fall Schiffe und Surfer (hat gewonnen). Wir mögen das Spiel trotzdem -- oder gerade deswegen, weil wir es nicht soo einfach gewinnen.


    Danach noch eine Runde 7 Wonders. Da lagen alle ziemlich eng zusammen ( so um die 55 Punkte). Als Absacker ist das Spiel ganz in Ordnung.


    Kann jemand etwas zu Pax und/oder Edo sagen. Pax gibt es nur bei einem Spieleversender und Edo ist immer noch ziemlich teuer.


    Ciao
    Nora

  • Donnerstag:


    Puerto Rico zu zweit:
    Während meine Frau und ich uns anfangs häufig gegenseitig beim Kapitän oder Baumeister ärgern konnten, wechselte das Spiel irgendwann zu einer einseitigen Dominanz von mir, die ich durch massig Siegpunkte beim Verschiffen durch Hafen und Werft und auch deutlich mehr Gebäude und Sonderpunkte mit 78 : 43 für mich entscheiden konnte.

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  • Hallo nora,


    Pax gibt es bei Milan, Cosimshop und AllGames4You. Aber am besten kauft man es direkt bei Autor (www.irongames.de), so hat er am meisten davon.


    Der Preis von Edo wird bestimmt nicht nennenswert fallen. Auch hier würde ich empfehlen, direkt bei Queen Games zu bestellen, also über Mogli Distribution bei Amazon oder Ebay (auch da hat dann der Autor, also ich :-) am meisten davon). Dort wird es aber erst gelistet, wenn es lieferbar ist (das dauert sicherlich noch einige Tage).


    Ciao
    Stefan (der es selbst kaum abwarten kann, endlich ein fertiges Edo in den Händen zu halten)

  • Zitat

    Original von [Tom]
    @ Atti: Wird Dein Beitrag noch mit Informationen angereichert? Spielenamen usw...? ;)


    Wie? - Ich dachte ich hätte das auf die wichtigen Informationen reduziert!
    Oder wolltest du die Punktestände wissen? Es war ein 211:210,5 !


    Es scheint ja inzwischen nicht mehr wichtig zu sein was man so spielt und ob es einem gefällt oder nicht, sondern es ist doch so das man sich hier dafür interessiert ob jemand gewonnen hat und wenn nicht, wieso nicht und wenn ja mit viel grossem Abstand.


    Wenn das keinen interessiert, dann stelle ich mal folgende Frage: Wieso legen so viele so viel Wert darauf es zu erwähnen?


    Atti

  • Zitat

    Original von Attila
    ...
    Wenn das keinen interessiert, dann stelle ich mal folgende Frage: Wieso legen so viele so viel Wert darauf es zu erwähnen?


    Atti


    Naja stell dir mal vor du berichtest jemandem, dass du angeln warst -
    erzählst vom Boot vom See/Fluss vom genialen Wetter wie viel Spaß es gemacht hast etc.
    Sagst dann aber nicht was du gefangen hast. :-)



    Gehört halt irgendwie dazu.


  • Also, zumindest mich interessiert es, was gespielt wurde, wie es jemandem gefällt, sowohl spielerisch als auch vom Material, und eben auch Besonderheiten, wenn man zum Beispiel plötzlich ein Highlight entdeckt hat oder von einem bisher als toll empfundenen Spiel sehr enttäuscht war. Wenn ich mich über ein Spiel informieren möchte, dann gehört u.a. dazu, dass ich auf Unknowns nach dem Namen des Spiels suche und mir die Wochenberichte anschaue.


    Aber ich nehme eher an, dass Du auf bestimmte Beiträge abzielst, die hier in dem Wochenthread zu finden sind? :)


    PS: Ich glaube, ihr habt falsch gespielt! Es ist überhaupt nicht möglich, auf solche Punkteunterschiede zu kommen. WENN ÜBERHAUPT, dann ist es 211,33 zu 210,66 ausgegangen - aber wie gesagt, ich denke, ihr habt die Regeln falsch interpretiert, als es um die antiproportionale Siegpunkte-Verteilung in Schaltjahren ging... ;)


  • Yap ganz genau! Mich interessiert vor allem was gespielt wurde! Wer gewonnen hat ist höchstens sekundär interessant. Wenn man liest was gespielt wurde kann das durchaus eine gute Anregung sein was man selbst mal wieder spielen könnte. Toll finde ich es auch wenn man ein paar kurze Worte über das Spiel verliert (zumindest bei Spielen die ich selbst noch nicht gespielt habe sind solche kurzen Eindrücke interessant).


    Kennt ihr das nicht? Man sieht sich seine Spielesammlung an und hat zu vielen Spielen nicht so richtig Lust die zu spielen bzw. gibt es auch Spiele wo einem die Entscheidung schwer fällt. Da kann so eine kleine Anregung hier durchaus hilfreich sein ala "Ach das wollte ich auch schon immer mal spielen" oder "Oh das könnte auch mal wieder auf den Tisch" oder "Fand ich bisher nicht so interessant, hört sich aber nach dem Bericht hier doch ganz interessant an" usw...


    @DI: Wie Stefan bereits geschrieben hat haben wir eine 4er Runde Village gespielt. Die Zeit verging wie im Fluge und es hat mir sehr gut gefallen. Bisher hatte ich es nur 1x zu zweit gespielt und es lässt sich auch gut in der 4er Besetzung spielen. Die Spielzüge gehen sehr schnell, so dass es zu keiner großen Downtime kommen sollte. Meine Strategie mit Hilfe der Mühle Münzen zu beschaffen und über die Ratsstube in Ruhmespunkte umzuwandeln ging nur langsam voran bzw. kam nicht so richtig in Gang. Ich mußte auch feststellen das ich, um die "richtige" Figur in der Dorfchronik verewigen zu können, noch zu viel Zeit auf dem "Konto" hatte. Am Ende reichte es denoch für einen sehr knappen zweiten Platz. Ich glaube Platz 1 hatte 8-10 Punkte Vorsprung, Stefan belegte direkt nach mir den 3. Platz und Platz 4 lag noch einmal 4-6 Punkte dahinter (genaue Zahlen habe ich mir nicht gemerkt).

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    Ein Bild sagt mehr als 298 Wörter... :floet:

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  • Also jeder Vergleich hinkt. Aber der hinkt auf beiden Beinen!


    Ganz ehrlich: Es ist mir völlig schnurz wer hier wie viele Punkte hat und wie dick welche Hose ist. Ich meine das ist ja ganz toll, aber das interessiert mich sowas von nicht, das ich aufgehört habe hier die Berichte zu schreiben. Man kann , wenn man die letzten Wochen liesst zu dem Eindruck kommen, das es hier um "Bordgame Envy" geht ...


    Für mich gehört es NICHT dazu. Ich interessiere mich nicht dafür welche Person gewonnen hat und wer verloren. Wozu auch? - Ich kenne die meisten Personen sowie nicht. Ob in China ein Sack reis umgefallen ist oder irgendjemand den ich nicht kenne irgendein Spiel gewonnen hat ... also ich kann ja nur für mich sprechen, aber das interessiert mich nicht. Und je mehr Beiträge der Kategorie "interessiert mich nicht" in einem Forum kommen, des so wahrscheinlicher wird es das ich es abhacke.


    Mein Posting war nur ein kleiner Spiegel, der zum Nachdenken anregen sollte.


    Ich finde diese Thread grundsätzlich sehr interessant. Letzter Zeit sind mir die "Gespielt und gewonnen" oder "Gespielt und nicht gewonnen" Beiträge aber zu oft untergekommen.


    Atti

  • okay okay ruhig Blut :aufgeb:


    Ich seh das so, wenn Strategien erwähnt werden möchte ich auch wissen ob sie erfolgreich waren oder eben nicht.
    Erst gab es eine elendige Auseinandersetzung darüber das nur geschrieben wird welches Spiel gespielt wurde und jetzt sind es auf einmal zu viele Informationen.


    Ich lese den Wochen-Thread sehr gerne.

    Einmal editiert, zuletzt von dergiz ()

  • Ati hats, wie es so seine art ist, recht polemisch formuliert, aber im prinzip stimme ich ihm zu. Die punkte- und platzierungssermone hier sind nicht das gelbe vom ei. Wuerde einfach lieber lesen, wie das spiel war und warum es euch gefallen/nicht gefallen hat...

    Einmal editiert, zuletzt von cristinus ()

  • Zitat

    Original von Attila
    Mein Posting war nur ein kleiner Spiegel, der zum Nachdenken anregen sollte.


    Eigentlich wollte ich sowas hier posten:



    hab aber Angst einen Spiegel abzubekommen !
    So ein Spiegel ist ein harter Gegenstand und kann jemanden verletzten, da bin ich mir sicher.


    Ganz ehrlich: kann man nicht versuchen sowas eine Diskussion auf freundliche Art herbeizuführen ?

  • Nupsi, dein Beitrag enthält viel Info, den einen uninteressanten Nebensatz zu Pentago kann selbst Attila überlesen ohne sich gleich zwanghaft was abzuha(c)ken - oder so ;)


    Ich poste in den Wochenthreads an sich nie, weil's mir einfach zu müßig ist, Spielverläufe im Nachhinein nachzuvollziehen und auch noch aufzuschreiben. Alleine beim Lesen (hier und beim geek) geht schon genug Zeit flöten, die für andere Dinge dann fehlt. (Ja, das ist ziemlich egoistisch.) Wenn ich denn Spielberichte/Einschätzungen/... schriebe, gäbe es aber ziemlich sicher ausschließlich Beiträge nach Attilas Gusto, denn ich sehe das in großen Teilen ganz genau so wie er. Ich will nicht wissen, wer wie hoch gewonnen hat, sondern wenn dann bitte warum er glaubt, dass es so war oder wie das Spiel angekommen ist. Wenn wirklich - wie oben von dergiz schon erwähnt - Strategien oder bestimmte Spielweisen detailliert beschrieben oder analysiert werden, bin allerdings ausnahmsweise auch am Ergebnis interessiert. Um dem Verdacht des "dicke Hose markierens" zu entgehen kann man aber auch einfach neutrale Formulierungen wählen ("Ich habe sie mit 50:23:46:34 abgezogen" vs. "Spieler A konnte sich mit ... durchsetzen").

  • Zitat

    Original von yzemaze
    Nupsi, dein Beitrag enthält viel Info, den einen uninteressanten Nebensatz zu Pentago kann selbst Attila überlesen ohne sich gleich zwanghaft was abzuha(c)ken - oder so ;)


    Mir geht es in der Tat mehr um unser Miteinander.


    Alles ist freiwillig, und ich bin für 90% der Einträge in den Wochenübersichten dankbar. Was für eine tolle Quote.
    Den Rest überfliege ich und hake es ab. Nächste Woche wird wieder gespielt.



    Also hier nochmal an alle und auch explizit für Attila eine Bitte von mir (und ich hab hier kein Hausrecht oder wat auch immer zu sagen...)
    Einige Inhalte einfach versuchen etwas entschärft rüberzubringen.
    Das funktioniert hier nur wenn wir alle zusammen halten. Viele Foren sind wirklich für'n allerwertesten weil die Leute anscheinend nicht miteinander wollen.
    Aber auch trotzdem bitte äußern, weil auch Deine/Eure Meinung möchte ich (na ja zumindest bei Brettspielen) nicht missen.


    2 Mal editiert, zuletzt von Nupsi ()

  • Grundsätzlich interessiert natürlich auch mich primär die Frage, welches Spiel gespielt wurde und wie es angekam.
    Gerne lese ich, was gut gefallen hat, was weniger und wie manche Faktoren auch von der Spieleranzahl abhängen.
    Auch mag ich Diskussionen über verschiedene Strategien, Meinungen zu diversen Behauptungen ein Spiel sei unbalanced, etc.


    Ich denke, das geht eigentlich allen hier so?


    Aber ich nehme auch gerne die Ergebnisse mit - vielleicht kommt da meine Vorliebe für Statistiken durch, aber ich finde
    die Ergebnisse auch interessant. Insbesondere wenn es um Spiele geht, die ich selbst spiele - so vergleiche ich gerne, ob
    andere in anderen Regionen landen und wir evtl. noch lange nicht das Potential eines Spiels ausschöpfen.
    Natürlich interessiert das Ergebnis folglich nicht bei jedem Spiel, aber woher soll der Poster das wissen?


    Also ich habe nichts dagegen, wenn auch Ergebnisse mit dabei stehen. Hinzukommt, dass man nicht jedes Mal eine Minirezension mit anhängen muss, wenn man das schon ein paar Mal zum entsprechenden Spiel getan hat. Trotzdem kann es sinnvoll sein, die Partie zu posten und wenn es nur darum ist, anderen das Spiel in Erinnerung zu rufen.


    Vielleicht war Attis Post trotzdem gut, um alle anzuhalten, zukünftig vielleicht wieder etwas umfangreicher hier zu schreiben, ich schließe mich da nicht aus, warum man dafür allerdings einen derart anmaßenden Tonfall an den Tag legen muss, ist mir schleierhaft.

    „Ich lebe nach der Devise lieber fünf Mal nachgefragt als einmal nachgedacht.“ Marc-Uwe K.

  • Zitat

    Original von Marcel P.Vielleicht war Attis Post trotzdem gut, um alle anzuhalten, zukünftig vielleicht wieder etwas umfangreicher hier zu schreiben, ich schließe mich da nicht aus, warum man dafür allerdings einen derart anmaßenden Tonfall an den Tag legen muss, ist mir schleierhaft.

    Man muss sicher nicht, aber wenn alle Leute Kreide fräßen, bevor sie sich äußerten und dementsprechend nur politisch korrektes Weichspülwischiwaschi daher blubberten, wäre es doch auch irgendwie langweilig, oder? ;)

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  • Zitat

    Original von yzemaze

    Man muss sicher nicht, aber wenn alle Leute Kreide fräßen, bevor sie sich äußerten und dementsprechend nur politisch korrektes Weichspülwischiwaschi daher blubberten, wäre es doch auch irgendwie langweilig, oder? ;)


    Sehr richtig!
    Könnt Ihr jetzt vielleicht mal aufhören, über das Reden über Spiele zu Reden und diesen Thread wieder so nutzen, wie er gedacht war?
    Geht ja mal gar Nicht!


    Warum sollte man das auch höflich sagen? Sollte doch wohl allen klar sein, oder nicht??


    :box: ;)

  • gestern Abend zu Viert:


    1x Stone Age
    Meine vierte Partie. Habe relativ schnell 2 zusätzliche Stammesmitglieder erhalten, und dann versucht so viele Hütten wie möglich zu bauen, da ich bereits früh einen 3er Multiplikator dafür hatte. Später im Spiel habe ich dann noch Symbolkarten gesammelt (was mir auch gelungen ist, habe in der letzten Runde noch 3 ergattern können, und hatte ingesamt dann 6). Letztendlich hat es aber nicht ganz zum Sieg gereicht, da ich mittendrin mal -10 Punkte für Mangelernährung kassiert hab, und diese mir am Schluss gefehlt haben um zu gewinnen.


    Danach gab es 2 kleine Diskussionen: die Spieldauer fühlt sich (für mich jedenfalls) zwar relativ kurz an, beträgt bei uns zu Viert aber trotzdem immer an die 2 Stunden, obwohl ich ganz und gar nicht dass Gefühl hatte dass wir getrödelt haben (und wir auch alles relativ erfahrene Vielspieler sind). Die 90 min Schachtelangabe haben wir noch nie erreicht. Wie lange dauert Stone Age bei Euch im Schnitt?


    Die andere zielte auf die Stärke (oder Schwäche) der Symbolkarten ab - ich hatte jedenfalls noch kein Spiel in dem der Spieler mit den meisten Symbolen gewonnen hat. Wie sind hier Eure Erfahrungen?


    1x Qwirkle
    Für 3 der 4 anwesenden Spieler war das Neuland. Puh, ich hab mich ganz schön schwer getan die Farben und Formen im Hirn schnell genug zu sortieren um immer die möglichst beste Ausbeute zu machen. Das ist mir leider eher selten gelungen (hatte im ganzen Spiel nur 1-2? Qwirkles), und somit gabs für mich nur den Trostpreis. Nettes Spiel, das aber ganz schön graue Haare machen kann wenn man den Überblick verliert (oder gar nicht erst hat, so wie ich) :)

    Status 12M12S 2021: 11M19S


    (Fantastische Reiche, Die Abenteuer des Robin Hood, Cantaloop, Majesty, Bunte Blätter, Gold, Auf die Nüsse, Under Falling Skies, Smart 10, Marvel United, Sprawlopolis, Cross Clues, Krazy Pix, Zytose, Welcome to the Dungeon, Dune Imperium, MicroMacro, Die Crew Tiefsee, Riftforce)


    2021: 19 | 2020: 24 | 2019: 15 | 2018: 8 | 2017: 6 | 2016: 6 | 2015: 12 | 2014: 12 | 2013: 15 | 2012: 20

  • Zitat


    hab aber Angst einen Spiegel abzubekommen !
    So ein Spiegel ist ein harter Gegenstand und kann jemanden verletzten, da bin ich mir sicher.


    Hm. Wenn du Angst hat im Forum zu schreiben ... dann weiss ich auch nicht. Hört sich aber nicht normal an ...


    Das Problem an Forenbeiträge ist, das man zu schnell etwas in Beiträge hineininterpretiert, was dort nicht drinne steht.


    Und wenn man sich dessen nicht bewusst ist, wird es schnell hässlich! :-)


    Also keep cool, nie hat hire irgendjemand angegriffen und somit gibt es für niemanden einen Grund sich so zu fühlen ...


    Jeder soll das schreiben, was er für richtig und informativ hält.


    Atti

  • ich fand nicht das hier der ton unangemessen war...habe ich zumindest nicht so empfunden aber das sieht halt, wie vieles, jeder anders ;-)


    @topic:


    Gestern mal wieder Die Burgen von Burgund gespielt. Wir hatten einen dabei der es noch nicht kannte. Es ist immer wieder erfreulich das man dieses Spiel sehr gut intuitiv spielen kann! Am Ende gewann übrigens der Neuling mit über 260 Punkten und zwar mit dem "Anfängertableau". Er schaffte es 4 große Bonusplättchen abzuräumen (in 4er Besetzung jeweils 7 Punkte wert) und konnte bis auf Schiffe und gelbe Plättchen alles voll bauen. Mir fehlte am Ende noch irgendein Bonusplättchen da ich nur auf 3 Punkte an ihn herankam. Von 4 Spielern haben 3 die 200 Punktemarke überschritten. Ich hatte ein Tableau mit einer einzigen Wiese die ich komplett mit Schafen füllen konnte, dafür bekam ich es irgendwie nicht hin ein großes Bonusplättchen abzugreifen. Es langte am Ende nur für ein einziges kleines, dafür konnte ich mit gelben Plättchen für verschiedene verkaufte Warensorten und die Anzahl der verkauften Waren gut Punkte machen. Auf jeden Fall hat es allen mal wieder sehr viel Spaß gemacht. Es kommt nach wie vor immer mal wieder gern auf den Tisch.

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    Ein Bild sagt mehr als 298 Wörter... :floet:

  • Gestern zu viert:


    2x Biblios von iello: hat uns gut gefallen. Schönes kleines und kurzes Kartenspiel. Die Materialqualität ist durchschnittlich. Die Karten wirken auf mich nicht sehr langlebig.


    1x Dungeon Petz: wir haben viel gelacht. Allerdings schätze ich den Wiederspielreiz für mich nicht als sonderlich hoch ein. Vielleicht verkaufe ich es? Bei Dungeon Lords ging es mir damals ähnlich. Die Spielzeit scheint mir etwas zu lang zu sein (bei uns gestern mit Regelerklärung rd. 4 Stunden). Das Zuordnen der Bedürfnisse führte bei einigen Mitspielern zu Grübelanfällen...


    Bei Dungeon Petz bin ich Zweitletzter geworden. Biblios ein Mal Letzter und einmal Vorletzter.

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • Montag:
    Cosim-Abend mit zwei neuen Spielen für mich


    Barbarossa to Berlin
    Da es im Vergleich zu PoG einfacher und schneller ist, entschieden wir uns zunächst für Barbarossa. Als Neuling war ich als Alliierter natürlich chancenlos gegen den erfahrenen Achse-Spieler, aber da war mir von vorneherein klar. :-) Er konnte schließlich meine Front am Schwarmeer durchbrechen, woraufhin ich aufgab. Entscheidend für den Spielverlauf war aber neben meiner mangelnden Erfahrung auch, dass ich die beiden Karten "Sorge" und die, welche mir die russischen Panzerarmeen bringt (weiß gerade nicht mehr, wie die heißt), erst in der letzten Runde vor dem Neumischen des Stapels zog. Damit sind wie auch schon bei meinem großen Kritikpunkt an dem Spiel: Events sind schön und gut und gehören zu einem carddriven Wargame einfach dazu, aber der Zeitpunkt, wann man sie zieht, darf meiner Meinung nach nicht so heftige Auswirkungen auf den Spielverlauf haben. Auch das Würfeln vor der neuen Runde, das Stalin's Orders oder eben bestimmte Angriffsziele mit sich bringt, fand ich eher daneben. Dennoch hat mir das Spiel insgesamt gut gefallen, da es ein sehr gutes Kampfsystem liefert und den Verlauf des Feldzuges durchaus realistisch wiederspiegeln kann aber eben nicht muss. Ich werde es gerne nochmals spielen, aber auf meine Kaufliste schafft es Barbarossa aufgrund der genannten Mängel nicht.


    Washinton's War
    Aufgrund der kurzen Spielzeit wählten wir Washington's War zum Abschluss des Abends. Ich hatte vorher viel Positives über das Spiel gehört, und im Großen und Ganzen konnte es meine Erwartungen auch erfüllen. Lediglich die große Änhlichkeit zu Hannibal, das immo meine Lieblings-CoSim brachte natürlich eine unwillkürliche Vergleichssituation zwischen beiden Spielen, die Hannibal klar gewann. Aber dafür kann WW nichts. :-) Das Spiel liefert ein einfaches Kampfsystem und ein Political Control System über Gebietsmarker. Deren Kontrolle entscheidet letztlich über den Ausgabg des Spiels. Ich hatte die Amerikaner, während mein Gegenüber mich schnell mit den Briten unter Druck setzen konnte. Mein massives Würfelpech führte zu einer Nierderlage nach der anderen, und die Tatsache, dass ich die sehr mächtige Karte "Unabhänigkeitserklärung" direkt im ersten Jahr zog und damit nicht spielen konnte, führte zu meinem Untergang. Die Partie war dennoch sehr kurzweilig und die kurze Spielzeit ist ein dickes Plus. Wäre nicht der stolze Preis von 50 Euro, würde ich es mir sicherlich zulegen.


    Dienstag:


    Hannibal: Rome vs. Carthage
    Wie bereits erwähnt, ist das derzeit bei mir das "heißeste" Spiel. Ich habe eine weitere Partie mit meiner Freundin gespielt, diesmal sie als Karthager. Mich hat das gute Balancing beeindruckt, denn sie schaffte es trotz einiger Rückschläge mich immer auf Trab zu halten und auch nach Scipios Auftreten bis zur letzten Runde eine Kräftegleichgewicht aufrecht zu erhalten. Letztlich machte sie aber den Fehler nochmals alles auf eine Karte zu setzen und mit Hannibal tiefer nach Italien vorzudringen. Dort hatte ich mittlerweile massenhaft Einheiten angehäuft und konnte sie mit einer großen Kampagne einkesseln und schließlich Hannibal töten, womit wir das Spiel beendeten. Vorher hatte sie ihn immer zwischen Spanien und Italien pendeln lassen und mir so immer die Möglichkeit genommen, in Spanien anzulanden und konnte trotzdem immer Gallia Cisalpina halten, so dass fast immer ein Provinzgleichgewicht bestand.
    Ich liebe dieses Spiel und freue mich schon auf die Erweiterung "Hamilcar".


    Im Jahr des Drachen
    Da ich von BuBu extrem begeistert bin, habe ich mir mit Im Jahr des Drachen ein älteres Werk von Feld zugelegt. Es ist ein wirklich sehr einfaches Spiel, das mich aber nicht vom Hocker reißen kann. Jeder Spieler hat immer eine Aktionsmöglichkeit wie Geld verdienen, Reis anbauen, Palasterweiterung, Siegpunktgenerierung usw. und kann danach immer einen Berater in seinen Palast beordern, der meistens für die jedes Jahr auftretenden Ereignisse benötigt wird. Das passiert nach einer variablen Reihenfolge. Die Ereignisse wie Mongolensturm, Dürre, Steuern usw. zwingen den Spieler immer zu bestimmten Reaktionen. Ist dies nicht möglich, verliert man meistens Berater. Das funktioniert ganz gut, macht auch Spaß, aber wirklich spannend ist das (zumindest zu zweit) nicht.


    Freitag:


    Le Havre
    Nach heftigem Magenvollschlagen war gestern Nacht noch eine Partie Le Havre zu dritt angesagt. Es war erst meine zweite Partie. Ich hatte erst Bedenken gegenüber dem Spiel, da ich Agricola richtig schlecht finde. Le Havre ist aber wesentlich einfacher aufgebaut, bietet eben immer genau eine Aktion und hat zudem ein Setting, das mich deutlich eher anspricht. Es wird einem relativ schnell klar, welche zwei bis drei Aktionen überhaut nur Sinn machen und gegen Ende entscheiden dann Nuancen über den Sieg. Ich gewann die Partie knapp durch das "Rathaus", das mir irgendwas zwischen 14 und 16 Punkten Extrapunkten am Ende bescherte. Sehr schön fand ich auch die Option, mir durch meine vielen Gebäude mit dem passenden Symbol auf dem Marktplatz 8 verschiedene Rohstoffe meiner Wahl nehmen zu könen. Insgesamt ist Le Havre ein sehr schönes Spiel, was vollkommen zu Recht bei BGG ganz oben gelistet ist.

  • Zitat

    Original von Tigranes
    Im Jahr des Drachen
    [...] aber wirklich spannend ist das (zumindest zu zweit) nicht.

    Es ist ein typisches Mangelspiel, dass das zu zweit nicht sonderlich spannend ist, liegt auf der Hand (beim geek ordnen es nicht umsonst gute 40% als ungeeignet für 2 ein). Am meisten Spaß macht es (jedenfalls mir) zu viert. 5er-Gelegenheiten ergeben sich eher selten, dann dürfte es aber nicht weniger interessant sein.

  • Gestern hatte ich einen schönen Spieleabend.


    Wir begannen mit Smallworld. Für uns vier war es das erste Mal, nur einer kannte schon Vinci. Ich bin sehr begeistert. Das Spiel habe ich mir nicht zuletzt nach der Empfehlung hier im Forum angeschafft. Und es ist schön, wenn man nach der ersten Partie so zufireden mit dem Kauf ist. Das Spiel gefällt mir beim Thema, dem Design und auch dem Mechanismus. Alle anderen hat es auch gefallen.
    Allerdings ergab sich während des Spiels eine Unsicherheit. Uns war nicht klar, ob man beim Erobern alle bisher eroberten Gebiete aufgeben kann. An sich sind die Regeln verständlich: Das ist möglich, wenn man dann die Erorberungsregeln für die erste Eroberung einhält.
    Wir hatten aber das Gefühl, die Regel nimmt ein bißchen die Möglichkeit der Strategischen Planung. Bei uns in der Runde hatte ein Spieler von Anfang an die Plündernden Skelette. Er hat jede Runde alle Regionen aufgegeben und ist dann irgendwo "eingefallen", wo er sich besetzte relativ ungeschützte Gebiete erobern konnte. Er hat das bis zum Ende der Partie durchgezogen ohne einmal die Rasse zu wechseln. Bis wir anderen gemerkt hatten, was da passiert, war es auch schon zu spät, um da noch gegenanzugehen.


    Danach gab es noch eine Runde Pain Doctors. Sehr merkwürdige Runde. Ein Spieler hatte beide Kidnapping Karten auf der Hand. Alle anderen haben keine Patienten (bis auf eine kleine Ausnahme) in den Pre-OP geschickt, sondern ihre Patienten mit Bodyguards geschützt aufgepumpt bis zum geht nicht mehr. Ich selber habe am häufigsten meine komplette Kartenhand ausgetauscht und insgesamt 3 Emergency Surgeries gezogen. Diese drei OPs haben gereicht, um zu gewinnen. Bei der dritten OP waren schon alle OP Karten, die einen zwingen die OP abzubrechen, aus dem Spiel und ich habe den Patienten komplett "bearbeitet". Dadurch bekam ich die dafür erhaltenen Punkte verdoppelt und war der klare Sieger.
    Bei uns hat sich die Strategie mit einem ins Extreme aufgeblasenen Patienten inzwischen durchgesetzt. Hat jemand Erfahrungen mit dem Spielß Gibt es da Regeln, dass man vielleicht nur mit einer Kidnapping Karte spielt oder die "You must stop surgery" Karten nicht aussortiert?

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  • Wir haben uns gestern das erste Mal an Magister Navis gewagt, direkt in Vollbesetzung mit 5 Personen. Das Spiel kam glaube ich in der Gruppe etwas unterschiedlich an - 4 Spielern (inkl. meiner Wenigkeit) hat es ausgesprochen gut gefallen. Bereits das Auspacken war eine Freude, sehr hochwertiges Spielmaterial (sehr dicke Stanzbögen, aus denen die Teile fast von alleine rausfielen) und ein schickes Design, was allen gut gefallen hat. Irgendwie nostalgisch, mal anders. Die Spielanleitung muss ich ebenso loben, Fragen blieben keine offen und nach einmaligem Lesen musste eigentlich kaum noch nachgeschlagen werden. Etwas erstaunt war ich dann über den benötigten Platz, ist das Spielbrett doch recht klein, muss man mit den großen Tableaus letztlich doch einiges an Platz haben. Das Spielkonzept hat mir dann aus verschiedenen Gründen sehr zugesagt, gefallen hat mir, dass man sich seine verfügbaren Aktionen selbst erspielen muss und seine Pläne daher selbst lenkt. So hat man doch das Gefühl, alles selbst in der Hand zu haben ohne viel vom Glück abhängig zu sein, aber die Spieldauer bleibt angenehm kurz für ein Spiel dieser Art, da man feste 7 Runden spielt und gerade in den ersten Runden noch nicht viel geht. Knapp 2h hat es mit 5 Leuten in der ersten Partie gedauert (ohne Punkteauswertung). Etwas merkwürdig fand ich, dass lediglich 3 Regionen erschlossen wurden, obwohl wir ja zu fünft gespielt haben. Ebenso überrascht war ich dann bei der Schlusswertung - meine Frau hatte uns Kerle mit 49 P mit deutlichem Vorsprung geschlagen (40:39:38:35 dahinter). Einem Spieler gefiel die ganze Sache offenbar nicht so gut, er hatte das System der Aktionswahl nicht gleich verstanden, und konnte dann immer recht wenig machen - das ist allerdings nicht Schuld des Spiels.
    Ich brenne jedenfalls auf eine weitere Partie!


    Danach gabs noch ein paar Runden The City zu viert. Da kann ich gar nicht so viel zu sagen, uns es hat es nicht so gefallen. Nach 6 oder 7 Runden war immer Schluss (= ca. 10min mit 4 Spielern). Man hat das Gefühl derart wenig machen zu können bzw. Einfluss zu haben, dass das doch recht unbefriedigend war. Die Spieldauer kann dann auch nicht mehr als positiv gesehen werden, weil einfach zu kurz. Und das ständige Überschlagen des Einkommens / der Siegpunkte bei gewissen Kombinationen hat auch bisschen genervt. Das einzige was bleibt, ist der Anreiz, es beim nächsten Mal besser zu machen und auch mal der Spieler mit der entscheidenen Kombination zu sein. Sprich, auf den Tisch kommt es trotzdem noch ein paar Mal - insbesondere weil meine Frau auch da alle Runden gewann und sich sogar jede Runde letzter wurde ... :D
    Das es jetzt die besondere "Killer-Kombi" gibt, konnten wir nicht bestätigen, die Siege kamen immer anders zustande und die Stadtvilla war z.B. nie daran beteiligt. Um damit in Fahrt zu kommen, braucht es halt doch eine gewisse Zeit und auch wenn jedes Mal von einem Spieler versucht wurde, über die Stadtvillen zu gewinnen, war es nicht möglich.

    „Ich lebe nach der Devise lieber fünf Mal nachgefragt als einmal nachgedacht.“ Marc-Uwe K.

    Einmal editiert, zuletzt von Puma ()

  • Am Wochenende wurde viel gespielt - Samstag auf einem Geburtstag, Sonntag beim Spieletreff. Im Einzelnen:


    Grimoria in Vollbesetzung zu fünft. Prinzipiell ein "Blind Bidding" auf das Ausführen von Zaubersprüchen. Wer alleine einen Spruch gewählt hat, darf diesen eher ausführen und hat anschließend noch die frühere Wahl aus ausliegenden Karten. Diese bringen Vorteile während und Siegpunkte am Ende des Spiels. Pro Runde kommt ein weiterer Zauberspruch dazu (wir lernen), bis für die letzten drei Durchgänge alle 15 zur Verfügung stehen.


    Das Spiel ist komischer Weise nicht von Bruno Faidutti, obwohl es aussieht und sich anfühlt wie der Cousin von Ohne Furcht und Adel. Die verschiedenen Zaubersprüche und die Tatsache, dass jeder Spieler in jeder Runde zumindest eine weitere Karte bekommt, erlauben ein stetiges Vorankommen und damit ein positives Spielgefühl, selbst wenn durch die Mitspieler mal eine Aktion geblockt wird. Das Material ist für die Preisklasse (18-20 Euro) grandios, und die Zauberbücher, mit Hilfe derer man seine Aktion kennzeichnet, eine schöne Idee. Ob das ganze letztlich nicht nur Glückssache ist, muss sich noch zeigen, macht mir hier aber so gut wie nichts aus. Auf jeden Fall mal unter die Lupe nehmen, wenn einen das Fantasy-Thema nicht abschreckt.


    Danach Santa Cruz mit drei Neulingen. Wie andere schon geschrieben haben, ist das ziemlich beliebig, aber solange noch nicht alle einen Überblick über die möglichen Wertungen haben, hat man doch einen kleinen Vorteil. Genaues Beobachten der Aktionen der Mitspieler hilft beim Timing, trotzdem steht hier für mich der Aufwand in keinem vernünftigen Verhältnis zum Ertrag. Wird nach einigen Partien im Regal verschwinden.


    Nach einer Runde Bluff zum Überbrücken bis zur Essenpause gab es auf Wunsch des Geburtstagskindes Aufbruch der Händler, die neueste Catan-Variante. Wir schicken Händler quer durch Europa, um neue Kontore (= Siedlungen) zu gründen; parallel dazu werden Wege gebaut, auf denen wir unsere Kaufmannszüge zu fremden Kontoren schicken und dort Waren anliefern. Das Ganze ist quasi ein Wettrennen - wer zuerst seine Kontore verbaut und alle seine Waren geliefert hat, gewinnt. Das war schon im Vorbild "Trails to Rails" so, aber glücklicherweise klafft hier die Einkommensschere nach ge- bzw. misslungenem Start nicht so weit auseinander. Wie bei vielen Catan-Spielen nach der Ur-Trilogie tritt der Handel zwischen den Spielern leider komplett in den Hintergrund, da sich immer irgendwas mit den Rohstoffkarten anfangen lässt (bezeichnender Weise hat wir nie ein Problem mit dem Handkartenlimit) und es eine Kompensation in Form von Goldmünzen für Spieler gibt, die beim Würfeln leer ausgehen. Solides Handwerk, aber recht reizlos.


    Zum Abschluss noch eine Runde Burgen von Burgund, die zeigte, dass schlechte Würfelergebnisse, fehlende Minen und ein ständiger letzter Platz in der Reihenfolge nicht zwangsläufig eine Niederlage bedeuten müssen... 8-)


    Der Sonntag startete mit Africana, dem Quasi-Nachfolger von Valdora. Ähnlichkeiten sind auch unverkennbar, hiier steht allerdings eher der Aspekt des Handkarten-Managements im Vordergrund. Es gibt offenliegende Expeditionen mit Start- und Zielort - wer am Startort ist, darf sich dieser anschließen und erhält Geld oder eine Handkarte. Das Erreichen des Zielortes bringt später weiteres Geld und Punkte. Das Geld brauche ich, um Auftrage zu bezahlen, die dann nur ich erfüllen kann (hier kommt wieder das von Valdora bekannte Buch einschließlich Blättern darin zum Zuge), oder um Händler anzuwerben. Diese Händler erleichtern mir das Reisen, welches normalerweise eine Karte pro Verbindung kostet, zählen allerdings zum Spielende Minuspunkte.


    Africana ist ein Logistik-Spiel, wie man es zum Beispiel von Cwali erwarten würde, allerdings nicht so trocken wie etwa Logistico. Eine stimmiges, rundes Familienspiel, das man auch als Vielspieler gerne mal mitnimmt. Die Unterschiede zu Valdora sind meiner Meinung nach groß genug, um beide zu besitzen, aber das mögen Andere anders sehen.


    Als zweites Spiel kam wieder Santa Cruz auf den Tisch (Training für die Endrunde der Brettspiel-DM). Unkonzentrierte Spielwiese kann die entscheidenen Punkte kosten, wie ich leider bemerken musste. Und ich sollte an meinem Pokerface arbeiten, damit meine Mitspieler nicht zu leicht auf den Wertungs-Zug aufspringen können.


    Anschließend Würfel-Bohnanza, was mehr als okay ist und ein paar nette Ideen beinhaltet. Man ist beim Wurf der Mitspieler zumindest zu Beginn involviert und interessiert, und bei einer guten halben Stunde passt es auch von der Spieldauer her. Wenn ich jetzt noch lerne, meine Karte richtig zu lesen, gewinne ich es vielleicht auch mal.


    Zum Abschluß eine Partie Qwirkle, worüber wohl auch schon alles Nötige gesagt sein dürfte. Nicht ganz so belanglos, wie es zunächst den Anschein haben mag, aber ohne Glück beim Nachziehen läuft hier nicht viel zusammen. Gefällt mir trotzdem immer noch.


    Gruß FBI

    Einmal editiert, zuletzt von FBI ()


  • hmmmm .... so schlecht ist es dann ja doch nicht ;-)


  • Hallo Atti,


    was würdest Du Dir denn vorstellen, was man zu Spielen wie the City schreiben soll? Wir haben am Wochenende auf der Zugfahrt wieder einige einfache Spiele wie Quarrto, The City und Reversi gespielt. Am Abend zuvor haben wir Aaargh Tect!, Livestyle, Ubongo 3D und Can't Stop gespielt. Bei den meisten dieser Spiele würde mir nicht wirklich viel einfallen, was ich dazu schreiben könnte als den Endstand. Daher gäbe es die Möglichkeit entweder diesen zu posten oder eben gar nichts dazu. Die Frage ist nun, was Euch lieber ist. Ich möchte hier bestimmt niemanden mit dem was ich schreibe langweilen und mit Punktzahlen oder Siegen prollen will ich noch viel weniger, wenn das so rüber kam tut mir das leid.
    Ich habe auch kein Problem damit nur über Spiele zu posten, zu denen es mehr als den Endstand zu berichten gibt und den Rest wegfallen zu lassen. Ich persönlich finde aber auch Endstände interessant und auch interessant zu wissen, was überhaupt so gespielt wird. Wenn ich dann irgendwo mehr wissen möchte kann ich ja immer noch fragen.

    There is freedom - just behind the fences we build ourselves.

    Einmal editiert, zuletzt von gimli043 ()

  • Zitat

    Original von gimli043


    Hallo Atti,


    was würdest Du Dir denn vorstellen, was man zu Spielen wie the City schreiben soll? Wir haben am Wochenende auf der Zugfahrt wieder einige einfache Spiele wie Quarrto, The City und Reversi gespielt. Am Abend zuvor haben wir Aaargh Tect!, Livestyle, Ubongo 3D und Can't Stop gespielt. Bei den meisten dieser Spiele würde mir nicht wirklich viel einfallen, was ich dazu schreiben könnte als den Endstand. Daher gäbe es die Möglichkeit entweder diesen zu posten oder eben gar nichts dazu. Die Frage ist nun, was Euch lieber ist. Ich möchte hier bestimmt niemanden mit dem was ich schreibe langweilen und mit Punktzahlen oder Siegen prollen will ich noch viel weniger, wenn das so rüber kam tut mir das leid.
    Ich habe auch kein Problem damit nur über Spiele zu posten, zu denen es mehr als den Endstand zu berichten gibt und den Rest wegfallen zu lassen. Ich persönlich finde aber auch Endstände interessant und auch interessant zu wissen, was überhaupt so gespielt wird. Wenn ich dann irgendwo mehr wissen möchte kann ich ja immer noch fragen.


    Es gibt wohl sehr unterschiedliche Erwartungen an die Wochenthreads:
    - manche wollen alles wissen, was an Spielen überhaupt so auf die Tische kommt
    - manche wollen die Endstände kennen, um ihre eigenen Spielergebnisse einordnen zu können
    - manche wollen nur Besonderheiten erfahren, die sie bei Ihren eigenen Partien weiterbringen könnten (dazu gehöre ich, und wahrscheinlich auch Attila)
    - manche wollen vielleicht nur protzen, wie oft und wie viel sie spielen
    - manche wollen zeigen, wie ihre Familie ins Spielen eingebunden ist
    - und, und, und ...


    Ich persönlich teile Attilas Meinung (und mir gefällt auch seine Art, wie er sie äußert), aber ich kann verstehen, daß auch andere Interessen da sind.
    Manchmal geht's aber wirklich zu weit, wenn die Threads dann mit Sachen wie "ich konnte meine Oma beim Spiel des Lebens mit 1 Punkt schlagen, weil ..." zugemüllt werden - wen sollte sowas denn interessieren?


    Ich schaue kaum noch in die Wochenthreads, denn da finde ich nur selten etwas, das mich weiterbringen könnte.
    Und wenn sich wirklich mal kurze Diskussionen zu einem bestimmten Spiel ergeben, dann sind sie meist schwierig oder gar nicht verfolgbar (bzw. durch die SUCHE wieder auffindbar), weil:
    - die Überschrift fast nie angepasst wird (die gehört schließlich auch mit zum Posting)
    - die Zitat-Funktion viel zu wenig verwendet wird


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Sonntag:


    Stronghold zu zweit
    Ich habe mich als Angreifer gegen die Burg gestemmt und versucht an möglichst vielen Stellen gleichzeitig zu stürmen. Mittels Goblin-Schützen konnte ich einige der lästigen menschlichen Schützen aus dem Weg räumen und so den Weg für die Trolle frei räumen. Aber der Angriff litt immer wieder unter Nachschubproblemen und so konnte ich erst in Runde 8 in die Burg einbrechen und verlor das Spiel mit 8 : 13. Wie ist Euer Eindruck? Bisher finde ich es deutlich schwieriger mit dem Angreifer zu gewinnen. (Ich habe aber auch erst drei Partien gespielt.)

    There is freedom - just behind the fences we build ourselves.

  • Am Samstag beim "Spiel mit den Wölfen" in Wolfsburg:


    Als leichter Einstieg einmal Hawaii zu dritt. Ich konnte mit drei mäßig ausgebauten Dörfern gewinnen, da ich durch viele Surfer immer in der Rundenwertung dabei war und mit Tänzerinnen un Kahunas am Ende viele Punkte machen konnte.


    Danach einmal Zug um Zug Europa zu viert. Eine nette Abwechslung zu dauerndem Zug um Zug Skandinavien zu zweit. Ich hätte gegen Ende nicht noch einmal Aufträge nehmen dürfen, die letzte drei waren alle nicht mehr erfüllbar.


    Dann endlich meine zweite Partie Trajan zu viert. Ein schönes Spiel, aber immer wieder erschlagend aufgrund der vielen Möglichkeiten und Abhängigkeiten. Dauerte gut 2 Stunden mit Erklärung.


    Einmal Santiago de Cuba zu viert. Durch ständiges Würfel-auf-Null-drehen konnte ich den anderen die Siegpunktquellen nehmen und dadurch knapp gewinnen. Meine Frau wird es wohl so schnell nicht mehr spielen...


    Als Abschluss dann einmal EDO zu viert. [EDIT: Die englischen Regeln zu EDO sind jetzt übrigens bei BGG verfügbar!]


    Ciao
    Stefan