Ora & Labora - Qualität

  • Hallo ,


    wollte mal meine Meinung kundtun zum Spiel bzw. eher meine Meinung zur Qualität des Materials von : " Ora & Labora von Uwe Rosenberg/Lookout Games " .


    Vorweg : Ich bezeichne Mich als Geek *)


    Erst einmal zum Spiel : einfach Großartig , meiner Ansicht nach das beste vom Rosenberg bisher..............


    Nun zu meiner Enttäuschung ( jammern sicher auf hohem Niveau ) : & frage : Was ist mit Lookout los ?


    1. Fast alle Counter waren sehr schlecht gestanzt ( Bei Mir und einem Bekannten ) mussten alle von Hand raus-schneiden... , kann ja schon mal vorkommen


    2. Die Spielpläne recht dünn , sahen bei LeHavre oder Agricola und auch noch bei Loyang besser aus , stabiler und vor allem nicht so durchgebogen....
    [ fast schon Burgen von Burgund /auch ein super Spiel/ Qualität ]


    3. Die Spielhilfen wären auch schöner auf Karton [in Stärke der Spielpläne] gewesen , und Zucker wäre es gewesen , wenn sie als kleiner Karton gedruckt werden ( für jede Version
    Version [Frankreich/Irland] ein eigenes.


    4. Die Spielkarten hätten ruhig eine Nummer größer sein können........


    5. Der Warenanzeiger ist super , nervig ist ein wenig das auseinanderbauen desselben , um die Spieler Anzahl anzupassen ....den der Verbindungsmechanismus hält bombenfest
    (sollte auch mal bei anderen Spielen so sein :shoot: )



    Zu Lookout :


    schon das letzte Spiel 1830 hat mich in der Verarbeitungsqualität enttäuscht , mit den ganzen Fehldrucken .....




    Bei der Qualität der Spiele , und es sind super Spiele ..... , sollte meiner Ansicht nach auch die Umsetzung ( Materielle ) stimmen ............., hoffe ja nicht das Lookout auf Alea Niveau absinkt ......


    Die Spiele sind zwar super ( BvB ) , aber mies umgesetzt ..... --> dünne Papiercounter , dünne Papierpläne ect...


    Und Ja Ich bin verwöhnt :mmhh: , erinnere mich gerade an das Spielbox Interview mit dem Herren von Alea zur Kritik an BvB und seiner miesen Qualität :box:



    Nette Grüße an alle hier

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  • Ooopss , danke für den Hinweis


    ja ja das Netz ..so vielfältig und bunt *und ich surfe schon viel :read:


    Aber in diesem Falle hatte Ich mal nicht gesurft , hatte in letzter Zeit öfters LeHavre gespielt :-) und Bock mal auf was neues vom Rosenberg.
    Hatte bis dato nicht oder besser nicht bewusst Ora & Labora wahrgenommen ?(


    Bis Ich am WE mal dazu gekommen bin (bei vier Kindern hier :box: ) die letzte Spielbox zu lesen , habe mir dann blind Ora zugelegt ( mache Ich sonst nicht bei Spielbox Test´s , die sind
    nicht immer so.....z.Bsp. hat mich da zuletzt der dolle Herr der Ringe LCG Test aufgeregt.....wo das Spiel mit Heroin gleichgesetzt wurde ) ohne weiter darüber zu googeln :aufgeb:


    Und heute wollte einfach nur mal mein negatives Gefühl zu dem veröffentlichen Produkt loswerden , sorry dafür --> musste einfach raus..................


    Danke für die Info , das andere Spieler auch so empfinden --> da werde Ich wohl doch nicht an einer Wahrnehmungsverschiebung leiden *so wie es der Alea Verlag seinen Spielern unterjubeln wollte ( BvB )


    Und danke auch für den Hinweis auf SpieLama , hab es mir ebend angeschaut --> Ben hat die selbe Meinung bezüglich des Materials *er sagt es sei traurig....


    Und interessant war in diesem Video vom Ben noch , das Lookout dies als WEITERENTWICKLUNG verkauft , verbesserte Qualität ( so wie bei vielen Produkten im Verkauf z.B. Joghurts , die schmecken meist auch nicht mehr so gut nach der Verbesserung der Qualität...)


    Hoffe das ist nicht der neue Trend *der deutschen Spielentwicklung



    PS : dünne Counter ( ob nun haltbar oder nicht ) sind doch so manches mal fusseliger in der Handhabung , ich mag es einfach nicht so gern diese vom Spielbrett abkratzen zu müssen....



    Gruß :blumen:

    Einmal editiert, zuletzt von 6KaNe66 ()

  • Mit Verlaub, aber ich fand diese Diskussion schon bei BuBu völligen Unfug, und das ist bei Ora et Labora nicht anders. Dick ist nicht automatisch gleich Qualität, und dünn ist nicht automatisch gleich fehlende Qualität.


    Nein, ich will keine dicke Pappe für die ganzen Spielpläne, weil ich ansonsten die Box nicht mehr schließen könnte ... immerhin sind sehr viele von diesen Erweiterungsplänen bei dem Spiel dabei, und ebenso viele Spielpläne bei BuBu. Und nein, ich will keine größeren Karten, weil im langen 2-Personen-Spiel mit größeren Karten ein normal breiter Tisch nicht mehr ausreicht, um alle Landschaften unterzubringen.


    Richtig ist, dass die Fehlstanzung unerfreulich ist - das war aber nicht Lookouts Fehler, sondern der des Produzenten im Vorlauf zu Essen 2011. Ich habe mir damals auch einen Krampf mit der Nagelschere in der hierfür viel zu dicken Pappe (!) geschnippelt. Aber: Wirf doch mal einen Blick auf die Lookout-Website. Die haben nämlich bei Reklamation anstandslos einen neuen, korrekt gestanzten Plättchensatz zugeschickt. Kostenlos und zusammen mit einem kleinen Lookout-Gutschein.

  • hi ,


    erst einmal danke für die Info ..


    Ok .... ist halt auch *Geschmackssache* :aufgeb: , oder "Verbesserte Qualität" *)



    Und die Counter in diesem Spiel sind wirklich gut und nicht so fusselig wie bei den Burgen von Burgund ´ das erfreute mich schon mal , immerhin muss Ich


    sie nicht vom Tisch schaben *lach // nur die "Stanzung" war halt Mist ....dafür kann Lookout sicherlich nichts


    Platzbedarf am Spieltisch -->ist sicher ein Thema .....mag es dennoch gerne a little bit bigger


    Und ja es passt sicher nicht alles so rein wie man es gern hätte ohne die Box zu verändern , sehe Ich auch ein bissel ein --> wenn man alle Rosenberg´s im
    Regal aufstellen will ( was durch die Cover Gestaltung ja auch nett ausschaut // ich habe bei der Masse an Spielen nicht immer wirklich den Platz dazu )


    Also mir gefällt z.Bsp. Lost Battles mit den dicken Landschaftskarten und Countern in der größeren Box sehr gut :-) , könnte es mir nicht mit starken Papierplänen & Countern vorstellen .... , ebensowenig mein geliebtes Arkham Horror ...



    Aber wie gesagt ---> denke es ist Geschmackssache



    Gruß

    Einmal editiert, zuletzt von 6KaNe66 ()

  • Ich hol mir derweil mal Popcorn, das soll im Trend liegen als Wohnzimmer-Snack! :-)

    "Things fall apart; the centre cannot hold; Mere anarchy is loosed upon the world.", The Second Coming by W. B. Yeats

  • Zitat

    Original von [Tom]
    Alea hat super Qualität bei den Countern - auch ältere Spiele (Hallo Puerto Rico!) hatten dünne, aber sehr starke Pappe...


    Und wie. Hab mein "altes" Puerto Rico verkauft und gerade verpackt. Dabei ist mir aufgefallen, in was für einem einwandfreiem Zustand noch immer alle Marker waren (und die waren wirklich dünn).


    Daumen hoch für Alea anno 2002. ;)


  • Genau und dafür hast du auch bezahlt. Denn das Lost Battles hast sicherlich nicht für 35€ bekommen.
    Abgesehen davon das ich die Qualität nicht schlecht finde (weder von BuBu oder Ora et Labora) bin ich froh das nicht alle Verlage so dick auftragen wie FGG und konsorten. Denn das schlägt sich auf den Kaufpreis nieder.


    Aber gut als Student hat man was Preis - Leistung angeht vielleicht auch andere Vorstellungen.

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  • Zitat

    Original von Urbisan


    Und wie. Hab mein "altes" Puerto Rico verkauft und gerade verpackt. Dabei ist mir aufgefallen, in was für einem einwandfreiem Zustand noch immer alle Marker waren (und die waren wirklich dünn).


    Daumen hoch für Alea anno 2002. ;)


    Ja, und Burgen von Burgund sind ja nicht anders produziert...

  • Zitat

    Original von [Tom]


    Ja, und Burgen von Burgund sind ja nicht anders produziert...


    Amen! :gott:


  • Angesichts der Materialmenge bei Ora et Labora und dem Zielpreis, den solch ein Spiel nciht überschreiten darf um für den Verlag wirtschaftlich tragfähig zu sein ist eine Ausstattung, wie Du sie gerne hättest leider nicht möglich.


    Bei gleicher Auflagenhöhe und den Materialkriterien, wie Du sie definierst, schätze ich, dass der MSRP sicherlich in der Region 80 Euro aufwärts gelegen wäre. Und für den preis kriegst Du einfach nciht genug verkauft.


    Zu den Querverweisen zu Burgen von Burgund habe ich schon früher oft genug meinen Senf dazugegeben...


    Liebe Grüsse


    Klaus

    Ich gebe hier, auch wenn ich es im Text nicht explizit erwähne, immer meine persönliche Meinung wieder.

  • Hallo ,


    manchmal geht so was ja schon *siehe --> Puerto Rico Jubiläumesausgabe <-- 8-) // warum eigentlich nun so , wenn viele doch lieber dünnes Papier & Papiercounter hätten



    Und mal ehrlich , es hat sich herumgesprochen --> Spiele vom Hr.Rosenberg sind spitze :love: --> und manchmal schwer zu bekommen , da sehr schnell vergriffen


    Dies spricht eigentlich für ein geringeres Risiko ..... bzw. mehr Mut dazu.


    Beispiel auch LeHavre --> selten wurde ein Reprint sehnlichster erwartet......als dieser (o.k o.k. Eclipse wird auch erwartet........)


    Ausstattung : Agricola * sehr viele Holzteile ( wohl billiger als Pappe )
    Loyang * auch viele Holzteile & dicke Pappe ( wohl auch billiger )
    LeHavre * auch viele Teile & dicke Pappe .......



    PS : Ich habe schon einen kleinen Überblick über die Preise , ich arbeite zufällig in der Verpackungsindustrie und habe mit vielem dort zu tun .




    Ist halt meine Meinung , nichtsdestotrotz ....... Geschmackssache halt :peace:



    Und Ora et Labora ist ein spitzen Spiel , für welches ich auch 50-60 € ausgegeben hätte --> vielleicht wird es dann irgendwann eine Jubiläumsedition oder eine 2nd Edition geben ,
    was ja ein neuer Trend zu werden scheint.


    Nette Grüße

  • Zitat

    Original von Sternenfahrer
    Kauf Dir doch ein zweites. Dann bist Du auch bei 60-70 Euro, mußt das Rohstoffrad nicht mehr umbauen, kannst die dünnen Pappen zusammenkleben usw. usf.! :-)


    GENIAL!
    Und die kleinen Karten aneinander, dann sind die doppelt so groß!!!
    *)

  • Zitat

    Original von 6KaNe66
    Ausstattung : Agricola * sehr viele Holzteile ( wohl billiger als Pappe )


    Agricola war ein sehr, sehr hohes Risiko für den Verlag. Wenn das nicht geklappt hätte...


    Zitat

    Original von 6KaNe66
    Loyang * auch viele Holzteile & dicke Pappe ( wohl auch billiger )


    Davon mal abgesehen, dass Loyang nicht bei Lookout erschienen ist, wurde dem Spiel damals vorgeworfen, dass die Pappteile nicht sonderlich stabil wären. Was sicherlich an der Form liegt. Ich finds nur komisch, das jetzt zu lesen, quasi als vorbildliches Beispiel, wo es damals Kriti erntete.


    Zitat

    Original von 6KaNe66
    LeHavre * auch viele Teile & dicke Pappe .......


    Wo ist denn nun der Unterschied zwischen Le Havre und Ora? Ich mein, außer, dass in Ora noch viel mehr Material drin steckt? De Produktionsfehler wegender Marken ist vom Verlag ausgebügelt worden. War unschön, aber ich hab mittlerweile 4 neue Bögen mit MArken bekommen und alles ist in bester Qualität...


    Zitat

    Original von 6KaNe66
    Und Ora et Labora ist ein spitzen Spiel , für welches ich auch 50-60 € ausgegeben hätte


    Ja, du und noch eine Handvoll anderer Leute...

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  • Hi ,


    a)nun Risiko zahlt sich manchmal aus ;-) --> bestes Beispiel Agricola *und keine Frage --> Spitzenspiel --> aber hätte es sich mit "verbesserter Qualität" auch
    genau so gut verkauft ??


    b) Loyang --> wie gesagt Geschmacksfrage/Ansichtssache *so wie bei vielen Dingen des Lebens , ich finde die Teile Stabil & in Papier hätten sie mich erheblich gestört
    --> vor allem bei dieser Form !!


    c) Nun --> keine Kritik von Mir an den Service der Firma Lookout --> der ist schon Vorbildlich


    d) Ich bin Sammler & Liebhaber , auch mag Ich FGG und andere Verlage , ebenso stehe Ich auf unterschiedlichste Spiele von Euro-,Amithrash,Cosim,Tabletop ect.....
    --> für mich ist auch Thema ebenso wichtig wie System *mag beides
    --> und gerade Ora et Labora mit so einem tollen Mechanismus (vor allem auch neuartigem) gehört es eigentlich , das das tolle Thema auch haptisch besser
    unterstützt gehört --> gab auch einige Kritiken * das Spiel dauert zu lang , ist zu anstrengend , wenn das Thema nicht sofort packt hat man es schwer ,
    einige haben es deswegen schon wieder beiseite gelegt *sind nicht alles Hardcorespieler
    --> und für so ein geniales Spiel würde Ich auch 50€ hinlegen --> werde mir aber keine 2 Ausgaben davon zu legen .......... , das mache Ich bei manchen anderen
    Spielen schon mal *)


    e) Ich bin Angestellter und habe vier Kinder --> mein Maß an Kohle für Spiele ist deshalb beschränkt --> auch wenn Ich mittlerweile über 1000 Spiele mein Eigen nenne
    --> Ich weiß halt eben einzukaufen *auch günstig


    f) Ora et Labora habe Ich aber im Spielladen meines Vertrauens erstanden , um den Verlag und Autor zu unterstützen & den Shop --> wo es das wert ist mache Ich das
    so ---> und bitte 40€ sind schon eine Menge Kohle ( ja Ich rechne manchmal noch um ) --> das sind 80 DM --> dafür kann man schon was verlangen finde Ich !!


    g) Lost Battles habe Ich hier erstanden , danke nochmals :blumen: --> aber der Preis --> das muss man dazu rechnen --> rechnet sich auch aus der wirklich geringen
    und eventuellen einmaligen Auflage dieses Spieles !!!


    h) LeHavre --> wenig Unterschiede zugegeben --> bessere Counter (meine Ansicht) --> schönere Karten --> dicke Spielpläne ....
    *da war der Mut zum Risiko noch größer (nach Agricola Erfolg) & das Nachfolgespiel steht meist immer unter genauere Beobachtung von Außen & der Druck ist höher



    Und nein Streiten will Ich nicht --> jeder hat halt seine Meinung & seinen Standpunkt <-- , nur meine Meinung äußern tue Ich gern 8-)

    2 Mal editiert, zuletzt von 6KaNe66 ()

  • Du kannst aber doch nicht bei jedem Spiel Risiko gehen, dass ist dir schon bewußt, oder?


    Bessere Counter bei Le Havre? Hm... Da hier ja für einige gilt, dass dicker = besser ist, sind die in Ora wohl besser. Bei mir sind die nämlich ein wenig dicker...

  • Hi ,


    mir gefallen sie halt ein bisschen besser vom Design her -->sind jedenfalls nicht zu dünn & stimmt auch nicht *dick* im Sinne von *dick*


    <<<und es gibt **dicke** Counter wie z.Bsp. bei MageStorm --> aber leider haben diese hier eine "Miese" Qualität , irgendwie feucht und nicht wirklich stabil *nicht nur in
    meiner Ausgabe so gewesen.... >>>



    Und natürlich kann man nicht immer ein Risiko eingehen , das ist mir klar !!!
    Auch ist Mir bewusst , das es momentan eine richtige Marktüberflutung an "Spielen" gibt --> man kann das einfach alles nicht mehr spielen,sammeln,kaufen *lach , auch wenn Ich ein Freak bin und mir bisher schon viel zulegte //*nun geht bei mir aber der Platz aus
    Des weiteren ist die Kundschaft/Kaufkraft im Spielsektor auch geringer als z.Bsp. in der Multimedialen Welt der Nintendos,PS3´s,Vita´s, iphone´s & auch Yu-Gi-Oh´s


    Aber ich denke bei einem neuem Rosenberg Spiel ist das Risiko mittlerweile doch schon was geringer :-) [ auch wenn Merkator aus meiner Sicht nicht so der Hit war , bzw. ich es
    nicht so mag] , die meisten Spiele von Ihm sind schnell ausverkauft bzw. schnell nicht mehr lieferbar .... Reprints werden sehnsüchtigst erwartet "LeHavre" und und und


    Als kleinst Verlag mit neuen Autoren würde Ich eventuell auch nicht so ein Risiko wagen , es sei denn man ist überzeugt vom Produkt wie z.Bsp. bei "Eclipse - eingeschlagen wie eine Bombe -->Spielprinzip & Material Top<-- , aber auch Agricola damals ..............oder Trajan.....alle Top ausgestattet mit guten bzw. neuen Mechanismen --> alles sogenannte
    Erfolge & zuweilen ausverkauft bzw. nicht Lieferbar --> gibt mir jedenfalls zu denken --> und soweit ich das mal gehört habe , allesamt haben sich besser verkauft als die Burgen von Burgund :box: --> ja Freaks haben es gekauft (ist ja auch ein super Spiel) , viele waren enttäuscht über die Ausstattung .....sicherlich auch Geschmackssache !!



    Und ein Rosenberg , mit einem neuem Innovativen Mechanismus ....tolle Kritiken *auch im Vorfeld ...... --> nun da sehe Ich eher ein minimiertes Risiko



    Und wenn Ich dann höre "Statement von Lookout --> Verbesserte Qualität <--" , dann frage Ich mich allen ernstes bei den oben genannten Spielen (Eclipse,Trajan,Agricola ect. --> ist das der neue Standart für "schlechte Qualität" ..........................................????



    Gruß

  • Hallo!


    Als ein "Betroffener" ganz kurz ein Input von mir: Das mit dem Risiko ist immer so eine Sache. Garantie gibt es keine und wenn irgendwer wüsste, warum manche Spiele gut laufen und manche nicht ... Es bemühen sich auf jeden Fall alle Beteiligten, das Bestmögliche aus den Rahmenbedingungen rauszuholen. Zu Beginn der Umsetzung von Ora war nicht einmal klar, wie sich das ausgehen soll. In Uwes Prototyp waren alle Gebäude Plättchen und das wären dann so an die 235 Stanztableaus geworden. Keine Entscheidung wird leichtfällig getroffen, und es wird im Hintergrund auch viel diskutiert und gemeinsam mit den Produzenten getüftelt.


    Zur Verbesserten Qualität gibt es auch verschiedene Sichtweisen. Da gab's eh schon sehr detaillierten Input von Frank Jäger (Ludo - die haben Ora aber nicht produziert). Mir hat vor zwei Jahren ein Kartenproduzent euphorisch ein neues Material vorgestellt: Leichter, stabiler, biegsamer, dünner(!) ... er war ganz begeistert, weil soetwas technologisch eben ein Fortschritt ist. Ob das die Spieler so sehen, ist wieder ein anderer Punkt.


    Die dünnen Pläne bei Ora haben gewisse Vorteile (Verarbeitung, Gewicht, auch Preis) und ich persönlich find sie auch absolut OK. Andere Sichtweisen sind natürlich auch in Ordnung und ich kann sie absolut nachvollziehen, aber bisweilen (keine konkreten Zuweisungen) wird von schlechter Qualität gesprochen und da muss ich sagen: Sorry, aber das ist 1A Qualität, Made in Germany. Es ist vielleicht nicht das, was Spieler gewohnt sind, aber wenn die Rohstoffpreise weiter so anziehen, werden solche Pläne, wo es von der Handhabung her Sinn macht, öfter auftauchen.


    Klemens,
    der auch (bald) 4 Kinder hat und auch gerne eine Ora Superduperluxusversion.

  • Hi Klemens,


    Du wirst keine Zeit haben, zu antworten - aber kann man den Markt für Deluxe-Versionen nicht mit Mitteln wie "Vorbestellungen" oder Kickstarter bzw. Startnext auslooten?


    Ich bin mir nicht sicher, welche Kosten entstehen, wenn ein Projekt bei Startnext nicht die erforderliche Finanzierungsschwelle erreicht; von der Zeit, die allein die Projekterstellung schon kostet, abgesehen.


    Aber immerhin wüßte man hinterher, ob es einen Markt gibt, oder nicht. Selbst bei einem Scheitern könnte man ab da sagen: "Wir haben es probiert, aber mehr als XY Leute wollten den Preis, den es gekostet hätte, nicht zahlen..."

    UpLive [bgg for trade] - einfach anschreiben, wenn Dich davon was interessiert!

  • Das ist eine sehr gute Idee!


    Der Verlag könnte damit die Produktionskosten voll decken, und dann immer noch ein paar mehr Exemplare produzieren, wenn er meint, dass sich das lohnt. Eigentlich gibt es dafür doch schon ein Beispiel: Die Glory to Rome Black Box Edition!
    Da ist ja genau das passiert: Der Verlag hat bezweifelt, dass sich eine solche Edition verkaufen würde, und hat sich das Projekt über Kickstarter vorfinanzieren lassen.


    Nachteil einer solchen "Deluxe"-Variante über Kickstarter ist natürlich, dass einem die Verkäufe der Standard-Edition an die Käufer der Deluxe-Version entgehen.

  • Nach der Nachlieferung der neuen Stanzbögen von Lookout hab ich an der Materialqualität absolut nichts auszusetzen, aber die Warenräder ... dass man die umbauen muss ist entweder: zu eng kalkuliert oder zu wenig nachgedacht.
    Definitiv ein Minuspunkt. Aber viele tolle Spiele haben ein Detail, welches nervt. Sei's drum.

  • Hallo!


    Das vierte Kind ist ja noch nicht da ... noch hab ich also genug Zeit :-)


    Crowdfunding ist ehrlich gesagt ein Thema, dass fast noch zu jung ist für konkrete Aussagen (= ich hab keine Ahnung :-) ).


    Welche Kosten entstehen, wenn es das Ziel nicht schafft? Die gesamten Entwicklungskosten, also Autor (wobei die meistens leer ausgehen), Redaktion (hängt von der größe des Verlags ab) und Grafiker/Illustrator (wird der größte Posten sein). Das Problem, dass ich eher sehe: Bei einem Produktionsauftrag sollte man schon einige tausend Stk. produzieren. Klar, 200 Oraluxussuperduper sollten schon gut weggehen, aber das produziert dir niemand, weil die Mengen zu klein sind.


    Luxusversionen können funktionieren, wenn das Luxus-Material auch in kleinen Mengen verfügbar ist, also eine Holzbox, oder anders geformte Holzteile (wobei du da auch große Mengen abnehmen musst) - Druckerzeugnisse in kleinen Mengen (in toller Qualität) sind immer problematisch.


    Das Problem ist ja auch, dass der Markt für jedes Spiel unterschiedlich groß ist. Ach, das ist alles verflixxxt kompliziert.


    LG,
    Klemens

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  • Dank an Klemens für sein Statement .....


    OK --> korrigiere Ich diese meinige Aussage mal --> schlechte Qualität dann vielleicht nicht --> aber ungewohnt & für mich teilweise billig wirkend //*sorry dafür


    Verbesserte Qualität ist es nicht in meinen Augen , aber sicherlich ein versuch *so wie Du es beschreibst ...


    Und "Made in Germany" finde Ich jedenfalls gut --> deshalb habe Ich es auch im Store gekauft und nicht im Netz


    Und die dünnen Spielpläne verbiegen bei mir , auch während des Spieles & anlegen lassen sie sich auch nicht sauber. Ja Ich weiß knicken hilft ein wenig , aber im Laufe des Spieles verbiegen die wieder , die Karten rutschen runter.... // mir gefällt das nicht so ganz halt.


    Bin schon am überlegen die Pläne zu laminieren , habe aber ein bissel Angst sie dadurch auch zu versauen ( ist mir auch schon mal passiert ) ...



    Aber noch mal :


    Dieses Spiel verdient auf alle Fälle eine " Deluxe Edition " , denn es ist wirklich super genial .........und macht (auch trotz der Fummelei die Ich/Wir damit haben) einen Heiden Spass
    Die neuen Elemente , erfrischend............






    Gruß
    Christian

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