Spielregelärger /-freude

  • Welches Spiel hat denn nach Eurer Meinung die schlechteste Spielregel und warum?


    Und um auch zu erfahren wer es besser kann - und denjenigen natürlich damit auch zu loben möchte ich noch wissen, welches Spiel denn die beste Spielregel hat?


    Ich finde z.B. diesen Prof. Easy gut. Ersetzt zwar keine Spieregel, da man ja online gehen muß, aber zeigt durch die Probepartien schon eine Menge vom Spielablauf...

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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  • Also uns hat die Anleitung von Caylus den letzten Nerv geraubt! Beinahe hat es uns den Spaß am Spiel verdorben...


    Dass man die Anleitungen von komplexen Spielen besser machen kann, sieht man z.B. an Puerto Rico (jetzt lob ich das Spiel schon wieder...).


    Grundsätzlich finde ich die Anleitungen von Alea recht gut (obwohl Augsburg wohl etwas besser hätte ausfallen können).


    Auch Phalanx' Anleitungen finde ich recht gut und übersichtlich.


    Anleitungen von Queen Games hingegen finde ich weniger gut.


    Ach und die Anleitung von ModernArt fanden wir auch nicht besonders modern...


    Gruß
    DerSpieler

    Einmal editiert, zuletzt von DerSpieler ()

  • Zitat

    Original von DerSpieler
    Also uns hat die Anleitung von Caylus den letzten Nerv geraubt! Beinahe hat es uns den Spaß am Spiel verdorben...


    Dass man die Anleitungen von komplexen Spielen besser machen kann, sieht man z.B. an Puerto Rico (jetzt lob ich das Spiel schon wieder...).


    Ich finde es eigentlich gerade andersrum.

  • Ich verstehe auch nicht, wie man die Caylus-Regel schlecht finden kann. Ich muss sagen, dass ich sie geradezu vorbildlich finde... Ebenso wie die von Puerto Rico!!!


    Aber da gibt es dann offensichtlich von Typ zu Typ verschiedene Arten damit klar zu kommen.


    Ich hab damals auch mit der Regel vom Zepter von Zavandor einige Probleme gehabt. Doch Khronos hat allem bisher den in den Boden gestampft!


    Bei Siena waren die Probleme wohl eher hausgemacht. Ich hatte so viel darüber gelesen, wie hammerschwer die Regeln zu kapieren sein sollen, dass ich es nicht geschafft hab, mit Verstand zu lesen. Im Nachhinein muss ich sagen, dass alles ganz genau, manchmal vielleicht auf den zweiten Blick, und verständlch da steht!


    Die Regeln von Oltre Mare, Il Principe und Hermagor finde ich auch nicht besonders gut gemacht, sehr unübersichtlich und schlecht strukturiert. Trotzdem übrigens drei meiner Lieblingsspiele!


    Grundsätzlich finde ich die Regeln von QueenGames total häßlich und oft nicht so schön zu lesen. Da geht Struktur über alles.


    ALEA und Ystari sind meiner Meinung nach die besten Regelschreiber.

  • Ich bevorzuge "lineare" Anleitungen, sprich alles steht dort wo es "zum Zuge kommt". Ich mag es nicht wenn irgendwo steht, dass dies dann später abgehandelt wird. Sowas ist suboptimal.


    Desweiteren ist es immer wieder ärgerlich wenn sich Regellücken auftun.


    Was Queen Games angeht, ich mag die farblichen Unterlegungen der Regelteile.

  • Die schlechteste Regel hat ganz klar Sea Rover.
    So ein Chaos aus Halbinformationen und Durcheinander ist einfach nicht spielbar. War meine erste Regel die selbst geschrieben hatte um es spielbar zu machen.


    Luntix Loop hat eine grausame deutsche regel. Die englische ist richtig gut und wurde wohl mit einem Übersetzungsprogramm ins deutsche verfrachtet. Da muss man dann erst mal drauf kommen dass Kurve eigentlich Spielzug bedeutet (eng: turn). Aber wie gesagt. Die englische ist echt gut gemacht. Und einem Kleinverlag sehe ich es gerne nach wenn es Schwächen bei der Übersetzung gibt.


    Allgemein kann ich sagen, dass mir Regeln a la puerto Rico, Elfenland oder Carcassonne besser liegen als die Aufsätze aus den 80ern. Mir fällt da z. B.: Marnon ein. Da liest du dir nen wolf bis du da bist wo du hin willst :read:
    In Sachen Übersichtlichkeit hat sich da schon viel getan.

    heffernan
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    We have to wear these shorts !
    It's an offical company issue !!!

  • Schlechteste Regel ever die ich bisher hatte war die von Dungeoneer.
    Die beigelegte Anleitung zu Dungeoneer 1 war fast nicht zu verstehen.In Dungeoneer 2 war dann eine überarbeitete Version drin,die war schon etwas besser geschrieben,dafür fehlt da die Beschreibung für den Solo Modus.
    Beide Regelversionen widersprechen sich noch dazu in wichtigen Punkten.
    Ohne englische Anleitung und FAQs ist man bei diesen Spiel aufgeschmissen.


    Rückkehr der Helden ist auch übel.Da habe ich ebenfalls länger über der Regel gebrütet.Leider ist das Spiel selber (im Gegendatz zu Dungeoneer,das ist spitze) auch dann noch unheimlich öde.
    Fazit: Waste of time.


    Ansonsten hatte ich bisher keine gröberen Probleme mit Spielregeln,hervorzuheben wären Ystari,Alea und die Teuber Spiele,die haben alle ein vorzügliches Regelwerk.

    Don´t Panic!

  • Zitat

    Original von Antiriad



    Rückkehr der Helden ist auch übel.Da habe ich ebenfalls länger über der Regel gebrütet.Leider ist das Spiel selber (im Gegendatz zu Dungeoneer,das ist spitze) auch dann noch unheimlich öde.
    Fazit: Waste of time.


    Das ging mir mit dem Spiel genauso. 2mal gspielt, dann verkauft. Mit der Regel hatte ich auch Probleme, obwohl die versucht hatten, erzählerischer daran zu gehen. Nachteil war, daß die Übersichtlichkeit arg gelitten hat.


    Ähnlich ging es mir mit Morgenland (HiG). Eine Regel und einen Almanach(?). Es steht zwar alles irgendwo, ist aber sehr unübersichtlich. Insbesondere wenn man das Spiel länger nicht gespielt hat, sucht man sich einen Wolf.

    Ich hasse Menschen, die mitten im Satz....

  • Zitat

    Original von ode
    Ich verstehe auch nicht, wie man die Caylus-Regel schlecht finden kann. Ich muss sagen, dass ich sie geradezu vorbildlich finde...


    Hmm, vielleicht liegt es an den unterschiedlichen Versionen der Anleitung. Wir hatten die aller erste Version. Nach kurzer Zeit hatte der Verlag nach meiner Kenntnis erkannt, dass eine Regelüberarbeitung erforderlcih ist und dieses dann auch gleich in Angriff genommen (was ja wiederum sehr vorbildlich ist...)


    Ich gebe zu, dass ich diese neue Regel nicht kenne. Vielleicht liegt es ja ganz einfach daran...


    DerSpieler

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  • ich meinte auch die erste version. wir haben das spiel direkt in essen gekauft. erste edition... ich weiß nicht, was man da groß aussetzen soll...

  • Also mir war n ur aufgefallen, daß einige die Regel als schwer lesbar (optisch) einstuften. Ähnliche wie später auch bei Mykerinos.


    Aber die Regel an sich fand ich gut beschrieben und wenig komplex. Caylus könnte genauso gut ein Alea Spiel sein...

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  • Zitat

    Original von ode
    Aber da gibt es dann offensichtlich von Typ zu Typ verschiedene Arten damit klar zu kommen.


    OK, OK, vielleicht liegt es ja einfach daran ...

  • Zitat

    Original von JoelH
    Ich bevorzuge "lineare" Anleitungen, sprich alles steht dort wo es "zum Zuge kommt". Ich mag es nicht wenn irgendwo steht, dass dies dann später abgehandelt wird. Sowas ist suboptimal.


    Das nervt mich auch. Britannia ist so ein Beispiel. Da stehen dann wichtige Dinge klein am Rand oder es wird auf Seite XX verwiesen. Außerdem finde ich es auch schrecklich, wenn es tausende von Ausnahmen gibt. Ob die das Spiel letztendlich besser oder einfach nur künstlich komplizierter machen sei mal dahingestellt.


    Auch Anleitungen die ewig lang sind erstaunen mich manchmal, da ich nach der ersten Partie dann immer denke: "Das hätte man auch kürzer formulieren können".


    Spaßig sind auch Regeln, die alles klitzeklein und ausführlich beschreiben und die wesentlichen Dinge einfach mal auslassen...

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