16. bis 22. April 2012

  • Am Dienstag zum Feierabend mal eine erste Runde "Freitag":


    Solospiel von Friedemann Friese. Ich hatte das Spiel im letzten Jahr in Essen gekauft, bin aber erst heute mal dazu gekommen, es anzuspielen. Die Thematik "Trainiere Robinson, damit er die Insel verlassen kann und man als Freitag endlich wieder seine Ruhe hat" hatte mich damals in Kombination mit dem Deck-Building-Mechanismus zum Kauf verleitet. Eine gute Entscheidung, denn das Spiel macht Spass und motiviert für Folgepartien.


    Auch wenn ich mich in meiner Erstpartie erstmal durch im Laufe des Spiels durch die Regeln hangeln musste und erst im Spiel die ganzen Sonderfunktionen der Karten kennengelernt habe, so spielte sich "Freitag" doch angenehm flüssig und ebenso spannend. Die steigenden Gefahren sorgen für einen guten Spannungsbogen, der im Kampf gegen die beiden Piratenschiffe den Höhepunkt findet. Das erste Schiff (kämpfe gegen alle abgelegten Gefahrenkarten) konnte ich noch knapp gewinnen, hatte aber wohl zu wenig Nahrug übrig, so dass ich am zweiten Schiff scheiterte, weil mir die Nahrung ausging und ich noch zu viele niedrige Kampfkarten im Deck hatte.


    Mein Fazit: Gut verständliche Anleitung, auch wenn man einzelne Sätze aufmerksam lesen und befolgen muss, um nicht falsch zu spielen. Spannender Spielablauf mit ausreichend Entscheidungsmöglichkeiten ohne überfrachtet kompliziert zu werden. Wer herausfordernde Solo-Spiele und Deckbau mag, der sollte zugreifen für nen 10er.


    Cu / Raf

    "Things fall apart; the centre cannot hold; Mere anarchy is loosed upon the world.", The Second Coming by W. B. Yeats

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  • Gestern beim Dienstagsspieletreff wurde wieder EDO mit Erweiterungen gespielt, diesmal zu viert. Läuft alles rund, das gefällt.


    Anschließend einmal Bohnanza zu fünft mit Grundspiel plus Kakaobohnen. Ich hatte das Gefühl, nicht wirklich erfolgreich zu sein, konnte mir aber letztlich den ersten Platz mit Eckloff teilen. Wie immer sehr unterhaltsam.


    Ciao
    Stefan

  • In meiner Nachwuchsrunde am Mittwoch gab es mal etwas Schwierigeres: Zooloretto! Für Menschen mit Sehbehinderung ist es sehr schwer die Tiere zu erkennen. Die Farben sind bei den Raubkatzen und Kamelen z.B. sehr ähnlich. Affen kann man am besten erkennen, denn die sind am Dunkelsten. Aber mit ein wenig Gewöhnung ging es immer besser.


    Meine Fresse ist das Spiel langweilig... Meinen Mitspielern hat es ganz gut gefallen, um mit Spielen warm zu werden wohl genau richtig. Schön zu sehen, wie so liebe Menschen auf einmal Wagen nehmen damit andere Spieler sie nicht bekommen. Wir Spieler sind schon ein Völkchen von fiesen Gesellen. Man gönnt sich nicht den Dreck unter den Fingernägeln. Ich kriege schon fast Skrupel die Leute auf diesen dunklen Pfad zu führen... Fast... :-)


    Danach noch Deutschland - Finden sie Minden! Komischerweise löste es nicht den üblichen Effekt aus, dass alle bei jeder Karte erstmal ihre Meinung kundtun, wo der Ort zu finden sei! Erstaunlich ruhiger Spielverlauf. Das kenne ich anders.

  • In letzter Zeit standen einige Neuzugänge an, die durch die Bank alle zu überzeugen wussten:



    Gleichgewicht des Schreckens:


    Weitere Kommentare zur Übersetzungsarbeit erspare ich mir hier, da sie keinen Einfluss auf die Spielbarkeit nehmen.
    Das Spiel wurde direkt am ersten Abend mit meiner Freundin getestet und ein paar Tage später nochmals. Beide Male spielte ich den Russen und konnte mit ihnen gewinnen. Neben Karten- und Würfelglück scheint mir vor allem entscheidend zu sein, wie man mit den Ereignissen des Gegners umgeht, die man sich auf die Hand zieht. Man kann zwar meistens eine Karte übrig behalten oder das Weltraumrennen spielen, aber das zögert die Ereignisse letztlich nur heraus. Es wird einem relativ schnell klar, dass man das eigene Vorgehen fast mehr an die gegnerischen Ereignisse als an die eigenen anpassen muss. Wenn also der Amerikaner z.B. 3 Einfluss in Osteuropa entfernen darf - aber nur in LÄndern, die nicht kontrolliert werden, dann spiele ich das Ereignis eben genau dann, wenn ich keine unkontrollierten Länder im Osten besitze. Zudem erscheint es mir wichtig, dass man als Russe anfangen darf. Denn schnell war bei uns der DEFCON-Status permanent auf 3 zu Rundenbeginn. Somit kann man als Russe noch eben schnell in einem Schlachtfeldland putschen, während das für den Ami nur noch mit DEFCON erhöhenden Karten möglich ist.
    Generell hat mir das Spiel sehr gut gefallen. Es ist ein klassisches CDG, aber eben ohne Kampf. Das macht das Spiel vom Regelwerk her übersichtlich und auch für CoSim-Anfänger leicht verständlich. Dennoch hat das Spiel eine gewisse Tiefe und bietet genug Facetten für viele unterhaltsame Spieleabende zu zweit.


    Village:


    Die jüngste Neuerwerbung von pbl kam bei uns mittlerweile schon dreimal auf den Tisch. Ich hatte eigentlich keine hohen Erwartungen an dieses Spiel, es konnte mich aber positiv überraschen. Es ist ein pfiffiges Worker's Placement mit vielen Möglichkeiten zu Punkten zu kommen. Und die Variante, u.a. mit dem Rohstoff Zeit bezahlen und der damit verbundenen Sterblichkeit der eigenen Dorfbewohner bringt eine schöne Neuerung mit. Am Anfang schien der Markt etwas übermächtig zu sein, vor allem da ständiges Produzieren von den entsprechenden Gütern für den MArkt auch eine hohe Sterblichkeit bedingt, die wiederum Punkte für die Chronik bringt. Aber in der Partie gestern z.B. war meine Mitspielerin am Ende punktemäßig gleichauf durch geschicktes Platzieren von Figruen in der Kirche und auf Wanderschaft. Bei Punktegleichstand gewann sie durch die Mehrzahl der lebenden Dorfbewohner.
    Alles in Allem ein empfehlenswertes Spiel, das aber wahrscheinlich keine Endlosmotivation bietet.


    Trajan:


    Nach knapp einem halbem Jahr Wartezeit kam kürzlich endlich die 2nd-Edition heraus und bei mir an. Die Erwartungshaltung an dieses Spiel war hoch und wurde letztlich übertroffen. Zunächst muss man einfach mal festhalten, dass es schön ist, dass das Spiel nicht wieder bei Alea (wie viele vorherige Spiele von Feld) sondern bei Ammonit erschienen ist. BuBu, Jahr des Drachen und Co. sehen bei aller spielerischen Tiefe aus wie der letzte Dreck (sorry für die Formulierung!), Trajan dagegen kommt sehr schön daher. Der Spielplan mit Rom und den "barbarischen" Provinzen im Norden kann die Thematik gut vermitteln. Auch das Material gefällt mir deutlich besser, vor allem die Farben sind besser gewählt (im Vergleich zu BuBu). Aber es bleibt ein Feld-Spiel, insofern gibt es wieder jede Menge Plättchen, und das ist auch gut so.
    Das Spiel selbst bietet gleich eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Siegpunktgenerierung: Warenkarten ziehen und verschiffen, Provinzen erobern, Gebäude bauen, Trajansplättchen erfüllen, Einfluss im Senat gewinnen und am Ende Sondersiegpunkte für bestimmte Ziele einkassieren (ähnlich den Wissensplättchen bei BuBu). Zudem muss man bestimmte Bedürfnisse des Volkes erfüllen, um keine Minuspunkte zu ergattern. Der absolute Clou ist allerdings das "Aktionsrad" mit sechs Mulden für 12 Steinchen (2 von jeder Farbe). Dabei nimmt man immer die gerade in einer Mulde befindlichen Steine und verteilt jeweils einen auf die nächsten Mulden. Trifft man am Zielort (die letzte Mulde, die einen Stein erhält) ein Trajansplättchen an, dessen beiden abgebildete Steine die gleiche Farbe haben wie die nun in der Mulde befindlichen, erfüllt man die Bedingungen für den Erhalt der angegebenen Siegpunkte und darf meist eine Sonderaktion ausführen. Danach nimmt man die Handlung vor, die neben der Zielmulde abgebildet ist. Mich hat dieser Mechanismus abslout begeistert. Man merkt schnell, dass man immer mindestens 1-2 Runden im Voraus planen muss, ansonsten hat man schnell ein Problem. Denn man will nicht nur Trajansplättchen erfüllen, sondern auch noch bestimmte Aktionen zur richtigen Zeit ausführen können.
    Für dieses Spiel kann ich eine absolute Kaufempfehlung aussprechen. Wer Feld-Spiele mag, der wird sich Trajan ohnehin zulegen. Aber auch für alle, die bis jetzt die schlimme Optik abgeschreckt hat, können bei Trajan bedenkenlos zugreifen.

  • Am Freitagabend in entspannter Dreierrunde:


    Lords of Waterdeep : Erstpartie mit Regelerklärung innerhalb 2 Stunden gespielt. Sehr angenehm einfacher Einstieg, da viele Mechansimen bekannt sind und man die Quest- und Intrigen- und Gebäude-Details auch bequem erst im Spiel kennenlernen kann. Im Kern zwar ein Workerplacement- und Ressourcen-Einsetz-Spiel, aber durch das D&D-Thema wirklich schön thematisch verdichtet. Wer es zulässt, der kann in das bunte Treiben von Waterdeep eintauchen, was durch die Flavour-Texte noch unterstützt wird. Als AD&D-Veteran (gut 10 Jahre fast alle 2 Wochen in fester Runde gespielt) erkennt man vieles wieder, was den Spielspass nochmals hebt. Hatte ein wenig meine Zweifel, ob es nicht doch zu abstrakt und mechanisch wäre, wurde aber positiv überrascht. Zudem soll es sich in allen Spieler-Konstellationen (2 bis 5) gut spielen. Könnte also öfter auf den Tisch kommen, in Runden, die englischsprachige Spiele nicht komplett ablehnen.


    King of Tokyo : Als kurzweiliger Zwischendurch-Happen immer wieder gut und tauglich. Wenn thematische Würfelspiele mit Hau-Drauf-Faktor, dann genau dieses Spiel. Mehr als das, was es ist, will es zum Glück auch nicht sein.


    Toc Toc Woodman : Klar, dass es nicht bei einer Partie bleiben konnte. So wurde eine Revanche der Revanche nachgeschoben und in der dritten Runde hatten wir es dank neuer Abklopf-Techniken sogar geschafft, den Baum komplett von seiner Rinde zu befreien. Schon erstaunlich, was ein sanfter Schlag so alles bewirken und zu Fall bringen kann. Eine Komplexitäts-Stufe unter King of Tokyo, weil in 10 Sekunden erklärt und direkt losgespielt. Hat seinen festen Platz in meiner Spielesammlung gefunden.


    Innovation : In der alten übersichtlicheren Ausgabe gespielt. Eine denkwürdige Partie. Ich konnte schnell einen Siegpunkte-Mechanismus aufbauen und die ersten drei Archivement-Karten für mich sichern und in Folge destruktiv meinen Mitspielern die Scoring-Karten vernichten, so dass es nach einem einfachen Sieg aussah. Aber dann lief (logischerweise) alles gegen mich und ich stand zwischendurch ohne Scoring-Karten und so gut wie ohne ausgespieltes Deck da. Meine Mitspieler hatten hingegen gut ihre Stapel aufgefächert und meine einzige Chance bestand darin, über 10er-Endbedingungs-Karten den Sieg noch zu erringen. Hätte sogar fast geklappt, aber eben nur fast ist bei Innovation fast schon die sichere Niederlage. Immer gerne wieder, auch weil jede Partie anders und einen gewollt leicht chaotisch unberechenbaren Verlauf nehmen kann. Werde in Zukunft auch mal die Erweiterung "Echos of the Past" dazunehmen.


    Das Wochenende kann gerne in dieser Qualität weitergehen ... :-)


    Cu / Ralf

    "Things fall apart; the centre cannot hold; Mere anarchy is loosed upon the world.", The Second Coming by W. B. Yeats

  • Zitat

    Original von Tigranes


    Trajan:


    Nach knapp einem halbem Jahr Wartezeit kam kürzlich endlich die 2nd-Edition heraus und bei mir an. Die Erwartungshaltung an dieses Spiel war hoch und wurde letztlich übertroffen. Zunächst muss man einfach mal festhalten, dass es schön ist, dass das Spiel nicht wieder bei Alea (wie viele vorherige Spiele von Feld) sondern bei Ammonit erschienen ist. BuBu, Jahr des Drachen und Co. sehen bei aller spielerischen Tiefe aus wie der letzte Dreck (sorry für die Formulierung!), Trajan dagegen kommt sehr schön daher.


    Mal abgesehen davon, dass man es inzwischen müde sein könnte, über die alea-Qualität zu streiten. Hat denn Ammonit es bei der zweiten Auflage geschafft, den vertikal ausgerichteten Seitenaufdruck auf der linken Seite des Deckels anzuordnen?


    Liebe Grüße


    Nils


  • Vor Allem mal wieder "Klasse", Alea-Bashing ohne jeden Kontext zu betreiben! Zumal die Meinungen zu den Alea-Spielen wirklich auseinander gehen...


    Ist denn bei der 2. Edition das Spielbrett nochmal geändert worden, so dass z.B. ein Ablageplatz für die aufgedeckten Bedarfs-Plättchen da ist? Das wäre das Einzige, was ich mir von dem Spiel noch wünschen würde... :)

  • Schon am Dienstag gab es bei uns die King of Tokio Premiere. Wir haben zwei Runden gespielt und es hat uns Spaß gemacht. Das Spielgefühl, ein zerstörerisches Monster zu sein, kommt zwar nur bedingt rüber, aber die Karten sind ansprechend gestaltet und halten das Thema aufrecht.


    Danach gab es noch eine kurze Partie Attribut. Das hatte ich länger nicht mehr gespielt und mal wieder Lust drauf gehabt. Mit vier Leuten waren wir sicher an der unteren Grenze, bei der es noch Spaß macht. Viele Punkte hatten wir am Ende nicht. Aber dabei schöne Diskussionen. :-)

  • Heute:

    • Lords of Waterdeep
      Super Aufmachung, Sehr gutes Material. Schöne Einbettung ind das D&D Universum.
      Workerplacement im Eurogame Stil - doch genug der lobenden Worte:
      Das eigentliche Spiel ist mir dann leider zu beliebig und die Quests zu Glücksbetont.
    • TocToc Woodman
      Für mich der Nachfolger von Looping Luie. Einfach, schnell - immer spaßig ;)
    • Kalimambo Besser (nicht) spielen.
      Konnte ich garnichts mit anfangen.
    • Take it easy
      Klassiker den ich lange übersehen hatte. Die IPod App gefällt mir sogar noch einen Tick besser.
      Konnte mir einen Sieg sicher, yeah!
    • Flashpoint: Fire Rescue
      Gutes Kooperatives Spiel. Mir fehlt ihm die eleganz eines Pandemies, dafür hat es eine tiefere thematische Einbindung.
      Modulare Regeln - die Würfel gefallen mir aber nicht so gut, wie der Kartenmechanismus von Pandemie.
      Die erste Partie war mir etwas zu träge - insgesamt aber gerne nochmal. Vielleicht wird meine Meinung besser?
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  • Am Samstag in entspannt-ausgelassenen Runden mit wachsender Mitspielerzahl von 2 über 4 bis nachher zu fünft:


    Kingdom Builder: Zwei Partien zu zweit. So interessant ich das Spiel finde, so mässig bin ich dabei, das Potential der Spielzüge samt Sonderaktionen zu erkennen, um ein Maximum an Siegpunkten herauszuholen. Macht trotzdem herausfordernd Spass, auch weil das Spiel eine verdeckte Tiefe hat, die man erstmal entdecken und nutzen muss. Weil ansonsten bleibt man an der Oberfläche und könnte das Spiel als beliebig und vorgegeben abstempeln. Durch die Varianz an Sonderzielen und Sonderaktionen sowie die unterschiedliche Zusammensetzung des Spielplans ist jede Partie anders. Gerne wieder!


    Die Aufsteiger: Das erste Mal in 2er-Runde gespielt und da ist das taktische Umbau-Aufbau-Kletter-Spiel noch arg taktischer als in grösserer Spielrunde. Ein Fehler, also ein falsch eingeschätzer Spielstein, überhastet genommen, kann schon die Niederlage bedeuten, die man dann kaum noch vermeiden kann. Aber immer wieder faszinierend, wie sich das Klötzchen-Massiv umbaut und zu einer Turmlandschaft formt, die man erklimmt. Muss ich mal wieder in 4er-Runde auf den Tisch bringen. Die heutige Partie hat die Motivation bei mir für das Spiel erneut geweckt, nachdem es mehr als ein Jahr im Schrank verstaubt hat nach den Anfangspartien.


    Lords of Waterdeep: In Vierer-Runde und meine zweite Partie. Allerdings kam das Spiel eher verhalten an, teils als zu zufällig angesehen. Die Ausstattung hat aber durchweg gefallen. Zu viert verlief die Partie anfangs ungeahnt schleppend mit nur zwei Pöppeln pro Runde. Hatte ich am Tag zuvor zu dritt spannender erlebt. So dauerte es etwas, bis man die ersten Questen erfüllen konnten und auch ausreichend viele und gute Gebäude ins Spiel kamen. Klar, wenn man das Spiel auf Klötzchen und Aufträge reduziert und den ganzen Flavor weglässt, bleibt im Vergleich zu den üblichen Euro-Workerplacement-Spielen nicht viel übrig. Mir als D&D-Fan bietet es aber mehr, man muss sich als Gruppe eben darauf einlassen können und wollen.


    Take it Easy: Ein echter Klassiker. Immer noch gut und wird wohl auch gut bleiben für das, was das Spiel bieten will und kann. Zu viert als Zwischenabsacker gespielt, bis die fünfte Mitspielerin eintraf.


    Kalimambo: Zu fünft ausprobiert, wobei wir die Kali-Karten vorab gezogen haben, um den Einfluss aufs Spielgesehen zu erhöhen. Dabei ist es eigentlich ein reines Fun- und Ärger-Spiel, wenn die Mitspieler in die Elefantenscheisse tapern oder vom Nashorn gerammt werden mit ordentlich Anlauf. Das Minuspunkte-Verteilen per Poker-Plastik-Chips fand ich dabei besser als das Aufschreiben, wie ich es in meiner Erstpartie in anderer Runde erlebt hatte. Werde ich beibehalten. Ich finde das Spiel weiter gut, es braucht aber die passende Spielrunde und die passende Stimmung.


    Toc Toc Woodman: Mehrere Runden zu fünft, weil es einfach und für sich genial in der Situation lebt und erblüht, die sich durch mal sanftes bis beherztes Toc-tocen gegen den Plastik-Baumstamm von selbst ergibt. Erstaunlich, wie man mit einfachsten Regeln ein doch packend-spannend-spassiges Kurzweil-Spiel umsetzen kann, das bisher in wirklich jeder Runde bestens ankam. Eben ein perfekter Zwischenabsacker zum direkt losspielen.


    Flashpoint Fire Rescue: Zu fünft mit den fortgeschrittenen Regeln und der schwierigeren Spielplanseite des Grundspiels. Anfangs lief es fast schon zu einfach, da wir als Team perfekt zusammengespielt haben. Somit war der Spannungsbogen auf einem etwas niedrigen Niveau, weil wir scheinbar alles im Griff hatten. Dann aber brach die Flammen-Hölle los, das Feuer breitete sich immer weiter aus, ganze Zimmer standen im Flammen und das Gebäude drohte einzustürzen. Nur durch geschickten Mannschafts-Tausch konnten wir das Ruder noch herumreissen und schliesslich doch noch auf dem Höhepunkt des Spannungsbogens gewinnen. Die Regeln muss ich mir in Details aber nochmal anschauen, weil am Ende hatten wir ein Mischmasch aus einfachen und fortgeschrittenen Regeln gespielt, das aber dennoch funktionierte, was für das Spiel spricht. Einzig die richtige Balance der Ausgangsschwierigkeit für die Gruppen-Zusammensetzun zu finden, das finde ich noch schwierig. Weil zu einfach fehlt die Spannung und zu übertrieben schwer folgt frustige Überforderung.


    Am Sonntag-Nachmittag gehts weiter ...


    Cu / Ralf

    "Things fall apart; the centre cannot hold; Mere anarchy is loosed upon the world.", The Second Coming by W. B. Yeats

  • Zitat

    Original von [Tom]


    Vor Allem mal wieder "Klasse", Alea-Bashing ohne jeden Kontext zu betreiben! Zumal die Meinungen zu den Alea-Spielen wirklich auseinander gehen...


    Ist denn bei der 2. Edition das Spielbrett nochmal geändert worden, so dass z.B. ein Ablageplatz für die aufgedeckten Bedarfs-Plättchen da ist? Das wäre das Einzige, was ich mir von dem Spiel noch wünschen würde... :)


    Alea-Bashing ohne jeden Kontext? Habe ich was verpasst? Ich schreibe hier meine persönliche Meinung zu dem Aussehen der Spiele von Feld. Und da sehe ich Trajan meilenweit vor z.B. BuBu. Was für einen Kontext erwartest du bei einer solchen Vergleichssituation?


    Ansonsten habe ich keinen Vergleich zur 1. Edition, ein Ablagefeld für die Bedarfsplättchen gibt es aber nicht. Und sorry, aber ob auf der Packung irgendwo ein Aufdruck vertikal ist (was der Fall ist, aber doch auch sicherlich beabsichtigt und kein Fehldruck) geht mir am Allerwertesten vorbei.

  • Zitat

    Original von Tigranes
    Alea-Bashing ohne jeden Kontext? Habe ich was verpasst? Ich schreibe hier meine persönliche Meinung zu dem Aussehen der Spiele von Feld. Und da sehe ich Trajan meilenweit vor z.B. BuBu. Was für einen Kontext erwartest du bei einer solchen Vergleichssituation?


    Naja, wo ist denn der Kontext? Du schreibst, dass Du Trajan gespielt hast - und plötzlich, wie scheisse Du Burgen von Burgund und andere Alea-Spiele findest. Da fehlt mir persönlich schon der Kontext...

  • Zitat

    Original von TigranesUnd sorry, aber ob auf der Packung irgendwo ein Aufdruck vertikal ist (was der Fall ist, aber doch auch sicherlich beabsichtigt und kein Fehldruck) geht mir am Allerwertesten vorbei.


    Ich danke Dir für Deine Auskunftsbereitschaft.
    ...und weiß die zu schätzen.


    Liebe Grüße


    Nils

  • Zitat

    Original von [Tom]


    Naja, wo ist denn der Kontext? Du schreibst, dass Du Trajan gespielt hast - und plötzlich, wie scheisse Du Burgen von Burgund und andere Alea-Spiele findest. Da fehlt mir persönlich schon der Kontext...


    Ah, ich sehe das Problem: Du interpretierst Dinge in meine Aussage hinein, die ich nicht gesagt habe. Ich habe mich auf die Optik bezogen und habe besonders hervorgehoben, dass Trajan das deutlich schönere (wie gesagt: auf die Optik bezogen) Spiel von Stefan Feld ist. Als Vergleich habe ich eben BuBu angeführt.
    Ich schreibe allerdings nicht, dass mir BuBu als Spiel nicht gefällt. Im Gegenteil: BuBu ist eines meiner Lieblingsspiele. Der einzige große Kritikpunkt war eben immer die in meinen Augen wenig ansprechende Optik (und die Farbauswahl). Und das ist z.B. auch bei dem Feld-Spiel "Im Jahr des Drachen" der Fall, das ja auch bei Alea erschienen ist.

  • Zitat

    Original von Tigranes
    Ich habe mich auf die Optik bezogen und habe besonders hervorgehoben, dass Trajan das deutlich schönere (wie gesagt: auf die Optik bezogen) Spiel von Stefan Feld ist. Als Vergleich habe ich eben BuBu angeführt.


    1. Nein, das hast du nicht. Du hast die Alea-Spiele optisch als "den letzten Dreck" bezeichnet. Nur so als Tipp: Wenn du eine Aussage triffst, für die du dich sofort entschuldigen willst, dann benutz doch nächstes Mal die große Taste direkt unter F11 und F12.


    2. Dazu hast du es so geschrieben, als wäre es ein Fakt. Was nicht so ist. Ich seh das z.B. ganz anders. Aber ich bin auch ein ganz verrückter Typ, musst du wissen. Ich mag diese dünnen Tableaus!


    Zitat

    Original von Tigranes
    Der einzige große Kritikpunkt war eben immer die in meinen Augen wenig ansprechende Optik (und die Farbauswahl).


    Hier machst du es richtig: Du bemerkst, dass es deine Meinung ist. Das fehlte mir ein wenig bisher. Vielleicht magst du jetzt noch deine Wortwahl bedenken.


    Noch was Allgemeines: Vielleicht probierst du die Spiele einfach mal ein wenig öfter, bevor du Kaufempfehlungen aussprichst. Deine Begeisterung in allen Ehren (auch, wenn sie sicherlich berechtigt ist - was ich weiß, da ich das Spiel nun schon einige Male gespielt habe), aber ich kann dich so nicht ernst nehmen. Und, wenn du deine Meinungen auf diese Art und Weise formulierst, dann geht sie (sicherlich nicht nur) mir am gleichen Körperteil vorbei, wie dir der Aufdruck der Schachtelseite.


    Ach, Nils, ich kann nicht so diplomatisch wie du! Ich muss es ihm einfach sagen! Kannst du mir beibringen diese Ruhe und Geduld zu haben?

  • Zitat


    Ach, Nils, ich kann nicht so diplomatisch wie du! Ich muss es ihm einfach sagen! Kannst du mir beibringen diese Ruhe und Geduld zu haben?


    Ich könnte in der Beziehung auch mal nachhelfen, wenn es nötig ist. :-)


    Atti

  • Zitat

    Original von ode


    1. Nein, das hast du nicht. Du hast die Alea-Spiele optisch als "den letzten Dreck" bezeichnet. Nur so als Tipp: Wenn du eine Aussage triffst, für die du dich sofort entschuldigen willst, dann benutz doch nächstes Mal die große Taste direkt unter F11 und F12.


    2. Dazu hast du es so geschrieben, als wäre es ein Fakt. Was nicht so ist. Ich seh das z.B. ganz anders. Aber ich bin auch ein ganz verrückter Typ, musst du wissen. Ich mag diese dünnen Tableaus!


    Nun, wenn sich einige an meiner deutlichen Ausdrucksweise stören, dann bitte ich um Verzeihung. Aber nochmal: Ich schreibe nirgends, dass ich BuBu als Spiel schlecht finde. Und eben das wurde mir unterstellt.


    Zitat

    Original von ode


    Hier machst du es richtig: Du bemerkst, dass es deine Meinung ist. Das fehlte mir ein wenig bisher. Vielleicht magst du jetzt noch deine Wortwahl bedenken.


    Noch was Allgemeines: Vielleicht probierst du die Spiele einfach mal ein wenig öfter, bevor du Kaufempfehlungen aussprichst. Deine Begeisterung in allen Ehren (auch, wenn sie sicherlich berechtigt ist - was ich weiß, da ich das Spiel nun schon einige Male gespielt habe), aber ich kann dich so nicht ernst nehmen. Und, wenn du deine Meinungen auf diese Art und Weise formulierst, dann geht sie (sicherlich nicht nur) mir am gleichen Körperteil vorbei, wie dir der Aufdruck der Schachtelseite.


    Dass Aussagen, die ich in einem Forum tätige, grundsätzlich meine Meinung wiedergeben, betrachte ich als Grundlage jeglicher Kommunikation in einem Online-Forum. Ich werde ganz sicher nicht in jedem Satz schreiben: "meiner Meinung nach" o.ä.


    Und allgemein: Es gibt Spiele, bei denen weiß ich sofort, dass ich sie klasse finde und weiterempfehlen kann, und dazu gehört Trajan. Ob du mich damit ernst nehmen kannst oder willst, ist selbstverständlich dir überlassen. Dir ist sicher auch klar, dass das für mich nicht wirklich von Relevanz ist.


    Grundsätzlich ist das Thema damit für mich durch, das hilft hier niemandem weiter und ist letztlich nichts als Spam. Also wenn es weitere Anmerkungen gibt, dann bitte per PM.

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  • Am Sonntag in entspannter 6er- und dann 4er-Runde zum Ausklang des Wochenendes:


    Wie ich die neue Welt sehe: Die Neuauflage von "Wie ich die Welt sehe". Gewohnt schmunzelnd bis lustig und teils kurios, was da an Aussage-Verknüpfungen bei herauskommen. Locker leicht. Eben bewährt und gerne wieder in passender Runde.


    Kalimambo: Auch zu sechst und diesmal nach den Original-Regeln des Spiels. Einfluss ist gering, aber doch irgendwie vorhanden. Finde ich aber trotzdem immer noch lustig und in meiner inzwischen dritten Partie meinte ich sogar eine Lernkurve entdeckt zu haben, wie man erfolgreicher spielen kann. Muss man eben mögen und wenn, dann kann man Spass haben zwischen Elefantenscheisse und Nashorn-Rumpler.


    Zoff im Zoff: Kann man nix falsch mit machen in grösserer Runde. Erstmalig den Spielsieg eingefahren, weil irgendwie alles passte in den 1+2 gespielten Runden, die dann in der Summe 28 Punkte ergaben. Gerne wieder, ganz unabhängig von Sieg oder Niederlage, weil es sich eben locker spielen lässt, aber dennoch einen Passe-Passe-Ausspielen-Spannungsbogen hat.


    Im Wandel der Zeiten Würfelspiel: Zu viert und nach fünf Runden war schon Schluss. Da wurde leider meine angefangene grosse Mauer nicht fertig, weil ich Weizen im Überfluss immerzu gewürfelt hatte und zu wenig Arbeiter. Mit 7 Punkten an dem unteren Ende der Punkteskala, während die Siegerin volle 14 Punkte hatte. Zügig gespielt ganz ok, wobei mir eine Beschleunigung des Spielablaufs durch zeitgleiches Würfeln lieber wäre, weil man eben mit den Originalregeln volle 3/4 der Spielzeit nur passiv zuschaut und hofft, dass keine Katastrophe einschlägt.


    Wizard: In Viererrunde als Absacker gespielt. Waren einige gute und spannende Situationen dabei. Gefällt mit immer noch, auch wenn ich gegen die Veteranen wenig Chancen habe. Aber gerade das macht es auch herausfordernd. Ein Evergreen eben und als Stichspiel mein Favorit zu viert.


    Fazit: Es braucht auch nicht immer eine Neuheitenflut, um gemeinsam entspannten Spass zu haben. Es gibt so viele bewährte Evergreens, die es wirklich wert sind, auch zum x-ten Mal gespielt zu werden, weil man eben genau weiss, was einen erwartet.


    Cu / Ralf


    PS: Zum Glück kam kein Alea-Spiel aufm Tisch, weil sonst wäre ich noch nachträglich hier von deren Groupies gezofft worden. Vom Fan zum Fanatiker, der keine anderlautenden Meinungen zulässt, ist es eben nur ein kleiner Schritt. Toleranz ist da schon ein feiner Charakterzug.

    "Things fall apart; the centre cannot hold; Mere anarchy is loosed upon the world.", The Second Coming by W. B. Yeats

  • Zitat

    PS: Zum Glück kam kein Alea-Spiel aufm Tisch, weil sonst wäre ich noch nachträglich hier von deren Groupies gezofft worden. Vom Fan zum Fanatiker, der keine anderlautenden Meinungen zulässt, ist es eben nur ein kleiner Schritt. Toleranz ist da schon ein feiner Charakterzug.


    Ist das selbstkritik? Oder Arroganz?


    Atti

  • Hallo Andreas,


    Zitat

    Original von ode
    Ach, Nils, ich kann nicht so diplomatisch wie du! Ich muss es ihm einfach sagen! Kannst du mir beibringen diese Ruhe und Geduld zu haben?


    von Gelassenheit zu sprechen, ist relativ. Die Frage ist wohl, wie die Emotionen zu kanalisieren sind. Ein gerad´ passendes Beispiel ... 8-)


    Liebe Grüße


    Nils

  • Am Samstag gab es im Rahmen vom "Spiel mit den Löwen" trotz aller Organsation und Spieleerklärung immerhin Zeit, selbst zwei Spiele zu spielen:


    Einmal Troyes zu viert. Mal wieder eine eigenartige Partie, bei der wir es geschafft haben, die Geldvorräte komplett aufzubrauchen. Mit Ergebnissen von bis zu 50 Punkten wurden gefühlt auch sehr viele Punkte vergeben.


    Später am Abend dann einmal Einfach Genial zu viert. Immer wieder nett, gegen Ende gab es unter einen mitspielenden Paar eine handfeste Regeldiskussion ("Wenn das so ist, dass hätte ich den Zug davor anders gemacht!"), aus der ich als nicht wirklich glücklicher Profiteuer und Gewinner hervorging.


    Anssonsten eine sehr gelungene Veranstaltung mit rund 150 Teilnehmern an 31 Tischen plus einem Wizard DM-Qualifikationsturnier in einem Nebenraum.


    Ciao
    Stefan

  • Zweimal Vegas zu zweit - mit der Variante ein wirklich nicht zufälliges Spiel - hat uns gut gefallen - neben Würfelbohnanza das beste Würfelspiel von all den vielen ...


    zweimal Africana zu zweit - spielt sich geradliniger als Valdora und deutlich zügiger - wir mögen Valdora sehr, aber Africana gefällt uns noch besser.

    :jester:


    Mein Verhalten ist vielleicht manchmal taktisch unklug, dafür aber emotional notwendig

  • Zitat

    Original von Spielteufel
    Zweimal Vegas zu zweit - mit der Variante ein wirklich nicht zufälliges Spiel - hat uns gut gefallen - neben Würfelbohnanza das beste Würfelspiel von all den vielen ...


    Welche Variante? :sos:

    Status 12M12S 2020: 9M13S

    (TippiToppi, Kuhhandel, Oriflamme, Soviet Kitchen, Spicy, Junk Art, Kick Ass, Ulm, Imperial, Das Grimoire des Wahnsinns, Draftosaurus, Just One, Werwörter)

    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    2020: 13 | 2019: 15 | 2018: 8 | 2017: 6 | 2016: 6 | 2015: 12 | 2014: 12 | 2013: 15 | 2012: 20

  • Am DI hatte ich mal wieder eine Erklärrunde Burgen von Burgund. Die beiden Spieler die es zum ersten Mal spielten schlugen sich dabei sehr gut. Erst in der Schlußwertung wurde ich von einem der beiden um 4 Punkte überholt und konnte "nur" den 2. Platz ergattern (236 : 232) während die anderen beiden Spieler bzw. Spielerinnen beide exakt 200 Punkt erreichten. Ich war übrigens der einzige der nicht mit dem Anfängertableau spielte. Allen beteiligten hat das Spiel sehr gut gefallen. Es hat sich daher in meiner Spielerunde noch lange nicht ausgespielt. Der Spieler der den Sieg holen konnte hat mir übrigens im Spielverlauf 2x ein siegpunktträchtiges Forschungsplättchen vor der Nase wegschnappen können und damit alles richtig gemacht ;-)


    Am Samstag beim "Spiel mit den Löwen" habe ich in der ersten Halbzeit überwiegend KOSMOspiele erklärt und anschließend selbst ein wenig gespielt. Hier eine kurze Übersicht:


    Wakawaka kam gleich 2x zum Einsatz und war an dem Tag insgesamt auch gut frequentiert. Ähnlich wie Jambo ist es ein Handelsspiel bei dem Waren und Personenkarten vorkommen. Allerdings hat jeder Spieler gleich zu Beginn einen 6er Warenstand. Dafür lässt sich dieser nicht erweitern. Ein Zug sieht so aus: Man spielt 0-3 Karten aus wobei jede Karte zunächst ausgespielt UND abgehandelt wird (bevor die nächste Karte ausgespielt wird). Man muß sich vorher nicht festlegen wie viele Karten man ausspielt. Anschließend tritt die Naschschubphase ein bei der man max. 3 Karten und / oder Gold erhält. Dies hängt davon ab wie viele Karten ich ausgespielt habe. Je mehr Karten man ausspielt desto geringer fällt der Nachschub aus. Ein zentrales Spielelement bildet die häufig vorkommende Handelskarte die gleich 3 Optionen bietet: Ein Boot mit Waren kaufen, 2 gleiche Waren für 10 Gold verkaufen oder Waren abgeben und auf der Statusleiste vorrücken. Statusleite? Ja genau! Wer die letzte Statusstufe erreicht hat gute Gewinnchancen da nun das Spielende eingeleitet wird. Wer nun die höchste Statusstufe erreicht (Tiebreaker = Gold) gewinnt das spiel. Wakawaka ist ein sehr kurzweiliges Spiel. Die Zeitangabe von 40min auf der Spielverpackung trifft es ziemlich gut. Alternativ kann man die Bedingungen für die einzelnen Statusstufen erschweren. Zu diesem Zweck liegen 2 beidseitig bedruckte Tafeln bei die Schwierigkeit (und Spieldauer) erhöhen. Wakawaka ist ein ziemliches Leichtgewicht das sich gut als Opener oder Absacker spielen lässt.


    Lakota ist ein Spiel bei dem jeder versucht, seine länglichen Holzteile als erstes abzulegen. Legt man es so, dass man exakt 2 andere Holzteile überbrückt ist man erneut am Zug. Einziger Haken: die beiden Holzteile dürfen nocht nicht überbrückt sein! Das Spiel kommt mit sehr wenig Regeln aus und ich konnte feststellen das es auch größeren Kindern sehr gut gefallen hat.


    Stefan hat in seiner Aufzählung oben die Würfelwurst "verschluckt" :-) Hier handelt es sich, man höre und staune, um ein reines Würfelspiel. Somit ist pures Würfelglück gefragt. Wir haben 2 Arten von Würfel. Zum einen welche mit Tieren und zum anderen Würfel mit Augen von 2 bis 6. Die 1 wird durch eine Würfelwurst dargestellt. Man würfelt mit allen Würfeln und muß mindestens 1 Würfel herauslegen und würfelt dabei so häufig bis alle Würfel zur Seite genommen wurden. Nun multipliziert man die niedrigste Zahl mit einem beliebigen Tier das man noch nicht gewertet hat. Das erkennt man an 6 Tierplättchen die jeder vor sich liegen hat. Gewertete Tierplättchen werden umgedreht. Um die Punkte zu notieren muß man übrigens selbst für einen Zettel und Stift sorgen. Ach ja...zeigen alle "Augenwürfel" eine Würfelwurst darf man mit 7 multiplizieren andernfalls mit 1. Am originellsten fand ich übrigens den Namen des Spiels 8-)


    Später habe ich noch eine Runde Finca erklärt und 1x bei Edo und Helvetia ausgeholfen. Dann endete meine "Schicht".


    Anschließend suchte ich 2 Mitspieler und ließ mir vom Autoren persönlich Die Gnome von Zavandor erklären. Ist zwar inzwischen nicht mehr neu aber ich kannte das Spiel noch nicht. An diesem Tag hat mir dieses Spiel am besten von allen gefallen. Während das Zepter von Zavandor bei mir und auch in meiner Spielerunde ziemlich durgefallen war, konnten die Gnome von Zavandor ordentlich punkten. Die Spielweise wird einem hier besonders am Anfang von keinem "Charakter" vordiktiert und auch die spielerischen Möglichkeiten haben mir hier wesentlich besser gefallen. Das Spielgeschehen findet in Diamantia statt. Hier gibt es neben dem Zentrum 5 Bereiche in denen es Schürfrechte zu kaufen gibt. Diese wollen allerdings mit Edelsteinen bezahlt werden, also muß man zunächst Edelsteine kaufen wodurch die Börsenpreise in die Höhe schnellen. Erst beim schürfen reduzieren sich die Preise. Darüber hinaus kann man bis zu 1 Tauschgnom anheuern (ggf. muß man dafür einen ablegen falls man einen anderen haben möchte), 4 Goldmünzen nehmen oder 1 siegpunktträchtige Karte erwerben. Von diesen gibt es 2 verschiedene Gattungen. Die eine bringt 2-6 Siegpunkte, die andere bringt 1 Siegpunkt und einen Vorteil den man bis zum Spielende nutzen kann.
    Der Autor verriet uns übrigens das er die anderen Zavandorspiele gar nicht kannte und sein Spiel ursprünglich auch nicht als solches geplant war ;-)


    Danach spielten wir eine Erklärrunde Olympos. Ich hatte es schon lange auf dem Schirm und konnte es nun endlich einmal spielen. Irgendwie konnte es mich am Ende nicht so richtig überzeugen. Es ist zwar durchaus ein schönes Spiele das ich auch mal wieder spielen würde, aber keines was ich mir unbedingt kaufen muß. Aber...wer weiß vielleicht springt der Funke ja nach einigen weiteren Partien über. Vom Gefühl her fand ich es etwas langatmig und konfliktlastig. Gerade durch die Konflikte (Städte erobern) wurde ich mehrfach daran gehindert eine bestimmte Forschung (?) zu kaufen, somit waren aus meiner Sicht einige Aktionen kaum planbar. Vielleicht lag es auch daran, dass wir es zu fünft gespielt hatten. Ich kann es nicht genau sagen, dazu müsste man es häufiger spielen. Gefallen fand ich überwiegend an der schönen Grafik...


    Zum Abschluß spielten wir noch eine Runde Quwirkle was mich ein wenig an "Einfach genial" erinnerte, vom Spielgefühl aber doch anders verlief.


    Am Ende war ich erstaunt das ich auf keinem der Tische eine Runde "Star Trek Catan" gesehen hatte. Das Spiel war vorhanden aber es gab bestand leider kein Interesse daran. Viele Spieler/innen waren zwar an Neuheiten interessiert aber die neueste Siedlerversion konnte scheinbar niemandem hinterm Ofen hervorholen...

    Mb_adastra.JPG Mb_rftg.jpg


    Ein Bild sagt mehr als 298 Wörter... :floet:

  • Zitat

    Original von Elektro


    Welche Variante? :sos:


    Die die in der Regel für 2-4 Spieler beschrieben ist?


    Atti

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  • Zitat

    Original von velvre
    Stefan hat in seiner Aufzählung oben die Würfelwurst "verschluckt" :-)


    "Verdrängt" oder "absichtlich vergessen" trifft es wohl eher... Mein Spiel ist das definitiv nicht.


    Im Nachhinein wäre für Samstag auch noch eine Partie Heckmeck am Bratwurmeck aufzuführen. Gerade im direkten Vergleich dazu hat die Würfelwurst bei mir keine Chance, auf den Tisch (oder Grill?) zu kommen.


    Ciao
    Stefan

  • Zitat

    Original von Attila


    Die die in der Regel für 2-4 Spieler beschrieben ist?


    Atti


    Ich weiss es eben nicht. You tell me ?(

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  • Zitat

    Original von velvre
    Am Ende war ich erstaunt das ich auf keinem der Tische eine Runde "Star Trek Catan" gesehen hatte. Das Spiel war vorhanden aber es gab bestand leider kein Interesse daran. Viele Spieler/innen waren zwar an Neuheiten interessiert aber die neueste Siedlerversion konnte scheinbar niemandem hinterm Ofen hervorholen...


    durchgenudelt since 1995. da hilft auch kein "altbackenes" Sci-Fi Thema mehr :floet:



    Nachtrag: habe mir gestern die neue Table Top Folge mit Will Wheaton angeschaut (http://www.youtube.com/watch?v=o3WJTlDa7oo), und mal wieder festgestellt dass Siedler relativ schlecht gealtert ist bzw. jedenfalls für mich kaum mehr Spielanreiz bietet. Da war ja selbst die Small World Runde aufregender anzuschauen. Gähn.

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    2 Mal editiert, zuletzt von Elektro ()

  • Hi,


    Man kann es einfach in der Regel nachlesen.


    Jeder Spieler bekommt von einer übrigen Farbe zusätzliche Würfel (die werden einfach aufgeteilt, so das jeder gleich viele bekommt) diese Würfel werden wie eigene normal eingesetzt, allerdings zählen sie für einen virtuellen Mitspieler, der eine Zahl gewinnen kann oder auch Gleichstände auslösen kann.


    Das ist es schon.


    Atti

  • Zitat

    Original von Elektro
    (...)und mal wieder festgestellt dass Siedler relativ schlecht gealtert ist bzw. jedenfalls für mich kaum mehr Spielanreiz bietet. Da war ja selbst die Small World Runde aufregender anzuschauen. Gähn.


    Mann, das ist aber der berühmte Vergleich von Äpfel und Birnen. SMALL WORLD ist ja im Vergleich zu SvC brandneu!
    Ich finde, SvC ist nach wie vor ein Toppspiel (allerdings vor allem in Verbindung mit RITTER UND STÄDTE), und ich müßte lange überlegen, bevor mir ein anderes Spiel aus den Neunzigern einfällt, von dem ich das auch sagen würde.


    Wenn mich ein Wenigspieler nach einem Spiel fragt, daß er unbedingt haben müßte, dann antworte ich nach wie vor: DIE SIEDLER VON CATAN.


    Man vergleicht Catherine Deneuve ja auch nicht mit Jessica Alba, sondern mit einer anderen Schauspielerin ihres Alters.

    UpLive [bgg for trade] - einfach anschreiben, wenn Dich davon was interessiert!

  • Nein nein, im zweiten Satz war das kein Vergleich in dem Sinne des Alters, lieber Sternenfahrer, sondern im Sinne des "aufregenden" Spielablaufs.


    Ich mag beide Spiele nicht - und beide Spiele waren langweilig anzuschauen in dieser Sendung - daher mein Kommentar ;)

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  • Donnerstag nach langer Zeit mal wieder Agricola zu dritt, wegen zweier Neulinge nur mit E-Deck aber mit Draft zum Anfang. Während der eine Neuling mit seinem Spiel auf ein riesiges, 7-zimmriges Steinhaus abzielte und dabei eine hochriskante Ein-Ofen Strategie verfolgte, versuchte der andere durch viele Anschaffungen und Ausbildungen möglichst unabhängig von Schilf und Holz zu werden. Am Ende war der Steinpalast einfach zu wenig (keine Weiden...), der Spieler mit den vielen Kartenkombinationen musste in einer Ernährungsphase zwei Bettelkarten nehmen, was ihn dann den Sieg kostete.
    Trotz der opulenten Ausstattung mit Karten, Tieren, Rohstoffen und Aktionen gelang der Zugang zum Spiel sehr leicht. Wer den Ernährungsstress aushält für den bietet Agricola einfach ein klasse Spiel mit vielfältigen Optimierungsaufgaben.



    Am Freitag gabs dann zwei mal Neues: Zong Shi, ein Spiel bei dem ich zwei Figuren zum Einsetzen auf Aktionfelder habe wobei der Gehilfe immer nur die eingeschränkte Aktion im Vergleich zum Meister durchführen soll. Mit den Aktionen versuche ich, Rohstoffe für Bauprojekte des Meisters zu besorgen, die Gunst der Alten zu gewinnen (Siegpunkte), Tauschoptionen zu erwerben oder Aktionskarten zu sammeln. Das Spiel endet sobald ein Spieler sechs Bauprojekte abgeschlossen hat.
    Wie bei vielen Kickstarter-Projekten überzeugt die Ausstattung des Spieles ( grüner Jadebuddha als Startspielerfigur, klick-klack schwere Kunststoffplättchen für die Rohstoffe, stimmungsvolles Brett, usw), die Entscheidungen im Laufe des Spiels werden aber zunehmend gleichförmig. Da der Meister oft gebunden ist in Projekten, ist die Entscheidung, wo ich den Gehilfen einsetze um zumindest mehr als nichts in dieser Runde zu erhalten, wenig anspruchsvoll. Bei den Rohstoffen kann durch taktieren und Aktionskartenspielen den Mitspielern ein wenig die Pläne durcheinandergebracht werden. In Anbetracht der Spieldauer hat es mich dann am Ende gewundert, das drei Spieler die exakt gleiche Punktzahl von 33 hatten, und nur die Siegerin mit 35 Punkten abwich. Ob das eigene Spiel jetzt gut oder schlecht ist, entscheidet sich dann vielleicht an irgendeinem kleinen Glückselement bei den Aktionskarten.
    Fazit: Schön, es mal gespielt zu haben. Der nächste bitte!


    Das zweite Spiel war Santiago de Cuba. Für mich ein Rondellsspiel, dass zu unterhalten weiß, mir aber nicht das Gefühl gibt, etwas aufzubauen. Statt dessen versuche ich ständig, einfach nur ein Ticken mehr Siegpunkte mitzunehmen als die anderen. Als Absacker in Ordnung.



    Am Sonntag endlich mal die zweite Edition von Der Eiserne Thron ausprobiert. Fünf Spieler, ein Neuling als Haus Stark. Der Rest mehr oder weniger erfahrene Westerosi. Die Neuerungen hatten mich sehr neugierig gemacht. Es zeigte sich dann aber, dass sie im 5er nicht so sehr ins Gewicht fielen. Der Regel hätte es gut zugestanden, sämtliche Änderungen zur ersten Edition dezidiert aufzuführen. So ist Recherche arbeit von Nöten.
    Am wichtigsten ist sicherlich die Änderung der Spezialbefehle, so dass ich nun mit "Plündern*" einen Verteidigungsbefehl entfernen kann und mit "Zusammenziehen der Kräfte*" auch in einer Region außerhalb der Westerosphase rekrutieren kann. Des weiteren wurden die Wildlinge etwas verstärkt, und mit individuellen Wildlingsangriffen ausgestattet. Zu erwähnen ist auch noch, dass die Hauskarten komplett überarbeitet wurden.
    Was beim Eisernen Thron (zumindest im 5er) gleichbleibt ist die Unausgewogenheit. Hat Stark im Norden nur begrenzt Platz zum Ausbreiten, offenbaren sich Tyrell und Baratheon unendliche Weiten. Im Laufe des Spieles war es dementsprechend wichtig, dass diese zwei Häuser sich gegenseitig kontrollieren, und gleichzeitig aus dem Norden Druck bekommen. Bei erfahrenen Spielern ist das in Ordnung, Neulinge können hier das Spiel herschenken.
    In unserem Spiel dauerte es bis Runde 9, als Lannister seine Seeherrschaft im Westen ausspielte und gegen einen zerrissenen Tyrell, einen gestrandeteten Kraken, einen einsamen Wolf und einen überraschten Hirsch mit 7 Städten gewann.

  • Am Samstag gab es eine kleine Spielerunde zu erst zu viert und dann zu siebt bei mir.


    Carcassonne: Immer wieder gut. Mit allen Plättchen, aber nur mit der ersten Erweiterung gespielt.
    Leider wurde mir gegen Ende noch die größte Wiese streitig gemacht, was zu meiner sicheren Niederlage führte.
    Dadurch wurde es allerdings an der Spitze nochmal richtig spannend und erster und zweiter lagen nur einen Punkt auseinander.
    Irgendwie sind es mittlerweile zu viele Plättchen, so dass es trotz vier Spielern recht lange dauerte, bis alle aufgebraucht waren ;)


    Danach gab es noch eine Runde Ohne Furcht und Adel.
    Das Spiel hab ich mal recht billig auf nem Flohmarkt geschossen.


    Für sechs Spieler (inklusive mir) war es das erst Mal und ein Spieler hat es früher mal gespielt.
    Daher war erstmal Anleitung lesen und Pizza machen auf dem Programm.
    Sowohl Pizza und Anleitung waren recht schnell verschlungen und das Spiel ging los.


    Es machte richtig viel Spaß auszubauen, zu sabotieren und meucheln, Gold sammeln oder stehlen.
    Zu siebt waren auch immer fast alle Rollen vergeben und so ging immer das Raten los, wer nun was ist.
    Eigentlich dachten wir, dass das Spiel schneller vorbei ist, aber irgendwie saßen wir statt bis 23Uhr bis 0.30 Uhr da.
    Die Spieldauer von 3 Stunden führte auch dazu, dass man am Schluss einfach keine große Lust mehr hatte ...
    Wahrscheinlich lag es einfach an einem Mix aus zu vielen Spielern und Bedenkzeit.
    Denn im Großen und Ganzen kam das Spiel in der Spielrunde sehr gut an und machte allen Spaß, wobei auch alle froh waren als es vorbei war :-)

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  • bei uns dauerte "Ohne Furcht und Adel" bisher auch immer schrecklich lange mit 5-6 Personen (mind. 2 Stunden), und daher fällt es für mich eigentlich durch...

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  • Zitat

    Original von Elektro


    Welche Variante? :sos:


    Die "Variante", dass jeder noch vier weiße Würfel bekommt und diese mit den eigenen einsetzt und dadurch auch einige Scheine an den neutralen Spieler verloren gehen. In der Regel wird es als Variante bezeichnet, da dies nurr zu zweit bis viert funktioniert, da man die Würfel des fünften Spielers benötigt.

    :jester:


    Mein Verhalten ist vielleicht manchmal taktisch unklug, dafür aber emotional notwendig

  • Unser alljährliches Spielewochenende ging mal wider viel zu schnell zu Ende :-(


    Viele Spiele sind für Euch sicherlich ein alter Hut, deshalb nur die Kurzfassung (bei Bedarf fragen...)
    Für mich waren ALLE Spiele neu, das hat doch auch mal was.


    Freitag abend zu fünft:


    7 Wonders : wirklich ein klasse Spiel. Nicht zu lang, immer wieder anders. Das kann man öfters spielen.


    Ruhm für Rom: Fieses Ding. Da hab ich nach dem erklären eigentlich nicht mal gepeilt um was es genau geht und dann ist das so einfach und dazu noch gut. Cooles Spiel.


    Samstag zu fünft


    Munchkin Quest: Öhm ja, Munchkin halt. Mit erklären und spielen etc. volle 6 (in Buchstaben SECHS) Stunden gebraucht vom Aus bis zum einpacken.
    Ne ehrlich, selbe Meinung wie beim Kartenspiel: Warum so was kurzweiliges so lange spielen ? Ich werde zum Munchkin Hasser.
    P.s: Aber immerhin hab ich nicht gegen so luschimonster wie die Dose voller Würmer oder die Topfpflanze verloren (obwohl, die hatte hinten Augen die Topfpflanze) :-)


    Abends dann Shogun von Queen Games: Das hatte ich bereits mehrere Jahre rumliegen und nie waren wir zu fünft. Jetzt drauf bestanden und siehe da: Klasse Spiel. Nix für eine Stunde oder so, aber richtig runde Sache. Der Einstieg mit den 10 Aktionen zu erklären ist nicht einfach, im Spiel dann aber ja schon. Super. Dauert zwar auch ein paar Stunden aber man hat ja wirklich kaum Downtime. Das Spiel bleibt definitiv in der Sammlung und wenn ich es nur alle paar Jahre spiele. Übrigens ist der Würfelturm nicht wie von mir erwartet ein durchgangsposten gewesen. Da blieben durchaus diverse (meist meine gelben) Armeen hängen.


    Sonntag dann nur noch zu viert:
    King of Tokyo: Spaß Spaß Spaß. Genau das haben wir uns vorgestellt. Wer am meisten Ruhm hat ? Egal, hauptsache ich haue alle um. :box:
    Gleich 2 Partien gemacht.


    Danach eine Runde Vor dem Wind. Das Spiel finde ich gut, ist ja auch recht eingänglich, aber ich finde es dauerte dafür dann doch einen Tick zu lang, weil die Höhepunkte zu rar gesät sind. Da kann ich nicht genug Einfluß nehmen.


    Im Anschluß Mondo. Zwei Partien insgesamt, weil ist ja schnell gepuzzlet so eine Welt. Gut, aber zu oft muss ich das nicht haben.


    Zum Abschluß noch mal 2 Partien 7 Wonders, ich sagte ja das kann man durchaus öfters spielen.

  • Zitat

    Original von Elektro
    bei uns dauerte "Ohne Furcht und Adel" bisher auch immer schrecklich lange mit 5-6 Personen (mind. 2 Stunden), und daher fällt es für mich eigentlich durch...



    Das liegt dann aber an den Spielern....

    Ich gebe hier, auch wenn ich es im Text nicht explizit erwähne, immer meine persönliche Meinung wieder.

  • Zitat

    Original von Klaus_Knechtskern



    Das liegt dann aber an den Spielern....



    durchaus, wir scheinen bei diesem Spiel wohl keine besonders entscheidungsfreudige Runde zu sein ;)

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  • Am Wochenende zweimal das Einführungsszenario von Battles of Westeros mit meinem Sohn durchgespielt. 32 Seiten Regeln erscheinen zunächst einmal eine Menge Holz, aber letztendlich sind die Regeln nur ausführlich erklärt. Wer das C&C System kennt, findet sich hier zurecht.


    Der Aufbau dauert recht lange, aber wenn der Vater das mit dem Söhne macht, dann ist ja auch der gemeinsame Aufbau ein Teil der Übung.


    Im Vergleich zu C&C Ancients finde ich vieles sehr elegant gelöst. Statt großer Übersichtsblätter kleine Übersichtskarten pro Einheit erhöht zum einen die Übersicht, zum anderen ist es Erweiterungsfreundlich. Und deren gibt es ja bereits 5 zu diesem Spiel. Die strenge Aufteilung in Flügel habe ich auch nicht vermisst. Die meisten Karten erlauben die Bewegung von 2 oder 3 Einheiten in Reichweite eines Anführers. Alternativ können die Einheiten auch einzeln über Chips gesteuert werden. Sollte es dem Gegner gelingen, alle Anführer gefangen zu nehmen, so bleibt dies die Einzige Möglichkeit, die Einheiten zu befehligen.


    Insgesamt in meinen Augen eine gelungene Umsetzung des C&C Systems, thematisch schön in das Thema Westeros eingebettet.

  • Gestern gab es eine Runde Tournay von Pearl Games: Der Mechanismus macht echt Spaß, er ist einfach und schnell zu verstehen. Doch die Kartensprache die auf jeder Karte zu finden ist ist nicht immer ganz eindeutig. Gerade im ersten Spiel ist es schwer zu entscheiden ab wann, und wie viele Prestiggebäude man am besten nimmt. Vor allem weil man ja nicht nur selbst davon profitiert. Am gab es am Ende zwei Leute die auf Weise Gebäude und Personen gespielt haben (wir wussten nicht das es die Karte zweimal gibt) und somit haben wir beide zweimal profitieren können. Das war dann das aus für die anderen Spieler und so wurde der Sieg unter uns ausgemacht.


    Alles in allem ein schönes Spiel, flott gespielt, nicht viel schnick schnack. Nur ob sich das erlernen der Symbolsprache dafür lohnt hat weis ich nicht.

    Einmal editiert, zuletzt von Uzi ()

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