Spielerkarriere?

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  • Wie verlief eigentlich bisher Eure Spielerkarriere?


    Bei mir ging es mit Spielen wie SvC, Um Reifenbreite, ... los.
    Dann kamen Spiele der Verlage alea, HiG und 2F dazu.
    Anschliessend CoSim und andere abendfüllende Spiele.
    Aus Mangel an regelmässigen Spielerunden mit mehr als einem Gegenspieler kamen dann 2-Spieler Spiele (CoH, TS, ... ) dazu.
    Zwischendurch die Phase auch OOP Spiele zu besitzen (wurden nie gespielt: 1830, MoV, ...).
    Dann festgestellt, dass die abendfüllenden Spiele "anstrengend" sind. Also seichtere Spiele bis max. 2 Stunden (BuBu, Navegador, ...) und schnell erfassbaren Spielregeln für die Wenigspieler der Runde.


    Momentan ist es so, dass wir ein Spiel selten mehr als ein Mal spielen. Versuche das gerade zu ändern, um ein Spiel intensiver erleben zu können. Ist aber bei uns schwer durchsetzbar.


    Meine Spielesammlung hat sich auch dementsprechend im Laufe der Zeit verändert.


    Wie sieht es bei Euch aus?

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

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  • Moin!


    Als Kind hatte ich viele Klassiker und die von MB beworbenen Titel (Flottenmanöver, Teufelsdreieck...).


    Dann kam Inkognito, über das ich meine Frau (und später auch Alex Randolph) kennengelernt und schätzen gelernt habe. Und entgegen einigen landläufigen Meinungen: Alex war kein Trauzeuge :-)


    Ich bin dann von Inkognito durch das Karstadt Sortiment gesprungen, dann in einem lokalen Spieleladen fündig geworden und habe ein großes Lager über Flohmarktspiele angesammelt.


    Später erfolgte wegen Platzmangel ein Verkauf der meisten Spiele (irgendwas im 5stelligen Bereich ist wieder abgewandert...). Derzeit sortiere ich wieder aus und reduziere wohl auf ca. 1000 Spiele runter, weil sich einiges über die Jahre wieder angesammelt hat.

  • Wenn man mal von Familien-Spieleabenden absieht, bei denen MÄdN & Monopoly gespielt wurde (und ich meist schon ein Handicap bekam, da ich "nur Spiele um zu Gewinnen") ging es bei mir so los:
    In meiner Jugend kamen viele thematische Spiele auf, wie Heroquest, Starquest, Talisman und Munchkin - und damit dann auch die Trading Card Games (Magic) und TableTops (Warhammer 40k). Nebenbei gab es immer mal wieder Brettspiele, aber das war eher so nebenbei. Siedler von Catan und Carcassonne nebenbei auch, aber nur nebenbei. Das es die sog. "Euro-Games" gab, war mir nicht wirklich bewusst. Es musste schon mit Fantasy und/oder Science Fiction zu tun haben.


    Erst vor drei Jahren, als ich Sternenfahrer kennen gelernt habe, habe ich durch ihn auch die Welt der Euro-Spiele entdeckt - und lieben gelernt! Seitdem ist es ein auf und ab, und ich neige mich langsam mehr und mehr den CoSims zu, wie ich merke... schauen wir mal, wohin das noch führen wird... ;)

  • - Mitte der 80iger mit dem Brettspielen angefangen (EuroGames usw.)
    - Parallel Rollenspiel und, dank Fantastic Shop, amerikanische Importspiele (übrigens über einen Artikel im PlayBoy meines Bruders, in dem es um Brettspiele für Erwachsene ging): Avalon Hill rauf und runter, CRY HAVOC!, STARSHIP CAPTAIN, und wie die Schätze damals alle hießen.
    - In den 90igern dann als Student gut anderthalb Mal pro Woche Spieleabende; die Zeiten, in denen wir einen Grand Prix bei FORMULA DÉ ausgespielt haben (zwei oder drei Saisons, jeweils gut ein Dutzend Rennstrecken...). +Seufz+


    Von "bleibt ewig ungespielt" lasse ich mich beim Spielekauf immer noch nicht abhalten, aber neuerdings verkaufe ich Spiele, auf die ich keine Lust mehr habe, was ich früher nicht gemacht habe, und konnte so meine Sammlung auf unter 600 drücken.


    Insgesamt orientiere ich mich bei etwa 2/3 meiner Neuanschaffungen daran, was andere spielen wollen könnten (eher "seichte" Spiele), und 1/3 bleibt den Spielen vorberhalten, die ICH gerne spielen würde, so unwahrscheinlich es auch sein mag, daß ich je Mitspieler finde, die meine Vorlieben teilen (TWILIGHT IMPERIUM, HERE I STAND, TAMMANY HALL, ROADS & BOATS...).

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  • Hi,


    Gabs das Thema nicht schon min. 2 mal? :-)


    Ist auf jedenfall immer wieder unterhaltsam.


    Angefangen hat es genaugenommen mit Risiko. Also damit das meine älteren Brüder regelmässig Risiko gespielt haben. Aber das war zu einer Zeit da musste ich um 7 im Bett sein und selbst habe Halma, Dame und Schach gespielt - Risiko durfte ich nur zuschauen. Bis 7 versteht sich. :-)
    Zu Weihnachten gab es irgendwann dann jedes Jahr ein Spiel. Das wurde dann ein paar Monate gespielt, bis es keiner mehr sehen konnte. z.B. die Wahlschlacht, Alaska, Spiel des Lebens, Karriere, Das Börsenspiel - die wurden dann fast täglich oft auch mehrfach gespielt. Derweilen wurde Risiko dann auch mit Schulfreunden exessiv gespielt. Stratego war auch ein grosser Hit. Dann folgte eine Zeit da gab es nur noch Schach - organisiert im Verein. So ca. 6 Jahre schätze ich mal.
    1989 kam ein Kumpel in der Oberstufe mit A&A unter dem Arm an und meinte, das wird jetzt mal gespielt - hat er sich teuer aus Amiland schicken lassen. Das hat dann auch gleich gerockt. Zu der Zeit ein Wahnsinnsspiel, kann kaum zählen wie oft wir das Ding nach der Schule ausgepackt haben.
    Dann verging einige spielelose Zeit (gelegentliche A&A Partien, nur noch wenig Schach) im Studium.
    Habe dann meine jetztige Frau kennen gelernt und dann ging es erst quasi richtig los. Da sie generell interessiert an Brettspielen war (war ich eigentlich bis auf "meine" Spiele nicht) haben wir uns dann einen Spielekreis gesucht (ein paar haben wir probiert) und sind auch auf Spielewochenenden gefahren und die Spielemesse war dann plötzlich angesagt (2001 sagten wir noch "ein Tag ist mehr als genug") und so nimmt das ganz seinen Lauf. Man lernt andere Spieler kennen und schätzen, findet (wieder) Leute die A&A spielen. Lernt neue Spiele kennen und bemerkt wie viele *geile* Spiele es überhaupt gibt und das man eigentlich in einem Teller mit einer leckeren Supper sitzt, drumherum aber noch leckere Suppen sind .... die man aber nicht sieht, wenn man zu faul ist mal aufzustehen.
    Und so wurde aus unserer Spielesammlung von vieleicht 15 Spielen, schnell ein paar Hundert, die tausend hat dann auch nicht lange auf sich warten lassen und die tendenz ist auch heute noch steigend (natürlich lange nicht mehr so stark).
    Men erstes CoSim habe ich mit Hannibal gefunden - in der Eurogames Ausgabe mit Bulletin war es nicht so schwer. Danach kam dann direkt Europe Engulfed - das waren dann schon grössere Schmerzen. Beide CoSim-Technisch total unterbelichtet ; da konnte ja zuerst nix rauskommen. Nach der ersten Partie war das Spiel einfach nur schlecht für mich (so wie wir es gespielt haben war es scheisse). Nach einer weiteren Regellektüre konnten die gröbsten Fehler ausgemerzt werden und siehe da, das Spiel ist doch gut - man muss es nur mal nach den Regeln spielen. :-)
    Auch wenn ich inzwischen meine Liebe für CoSims entdeckt habe, verschmähe ich nicht andere Spiele. Einfach wie Vegas, Grimoria oder Hick-Hack genauso nicht wie komplexere wie Ora, AoS, Funkenschlag ... gibt natürlich Spiele die sagen mir nicht besonders zu (Pantheon, Kingdom Builder). Die allermeisten Spiele spiele ich aber nach wie vor. Partyspiele nur unter Waffengewalt (aber schon immer).


    Atti

  • Hallo zusammen,


    ich habe während meiner Kindheit in der Verwandschaft viel Karten gespielt. Hauptsächlich Rommé und Canasta. In der frühen Jugend standen dann Heroquest und Risiko ganz hoch im Kurs. Der Sprung zum klassischen Eurogame kam dann mit Catan. Wir haben das in der Familie rauf und runter gespielt, fast jeden Tag einmal und dass eine ganze Zeit lang. (Mittllerweile spiele ich nur noch auf Wunsch anderer mit, vorschlagen würde ich es nicht mehr :) ). Zwischenzeitlich haben ich dann mit meinen Freunden viel DSA gespielt und in der Schule stand Skat hoch im Kurs. Des Weiteren standen Civ und Junta hoch im Kurs. (Als Schüler hatte man noch viel Zeit :).)
    Der nächste Knaller war dann Carcassonne. Das haben wir auch ewig lange häufig mehrfach pro Tag gespielt. Mittlerweile hatte ich mir auch schon einige andere Eurogames zugelegt, die oft gespielt wurden. Bald erfolgte auch der erste Besuch in Essen, auch nur mit einem Tag. Mit der Zeit wurden es dann zwei und dann waren es direkt vier, denn für drei Tage lohnen ja keine Einzeltickets mehr :). Heute müsste schon viel passieren, um mich einen Tag da weg zu halten :).
    Im Studium wurden dann die Mittagspausen von Doppelkopf dominiert, aber es gab auch viele Brettspiele Abende und meine Sammlung füllte sich.
    Nach dem Studium hatte ich dann die Abende frei und musste nicht mehr so viel pauken, und seitdem wird fast jeden Abend gezockt und demensprechent lohnte sich auch die Anschaffung von mehr Spielen. (BGG listet aktuell 422, aber auch 99 bereits wieder verkaufte.)


    Im Prinzip bin ich für alles offen was Spiele angeht. Schwerpunkt sind sicherlich komplexe Eurogames (Agricola, Ora, Im Wandel der Zeiten, Civ, Bubu, ...). Ich spiele aber auch gerne leichtere Spiele (Carcassonne, Ubongo, Uluru, FIts, Bohnanza), so lange diese nicht belanglos sind. Auch Paryspielen bin ich prinzipiell offen. Cosims können mich noch nicht so wirklich reizen. Rollenspielen würde ich gerne, aber da fehlt mir die Zeit. Tabletop finde ich interessant aber viel zu teuer. Klassische Kartenspiele spiele ich noch gerne, aber nur wenn keine ein gutes Brettspiel mit spielen möchte.


    Pantheon und Kingdom Builder sind übrigens auch für mich zwei Vetreter, die mir gar nicht gefallen.

    There is freedom - just behind the fences we build ourselves.

    Einmal editiert, zuletzt von gimli043 ()

  • Hallo,


    irgendwie ähneln sich die "Karrieren" doch sehr.


    Als Einzelkind durchaus gewöhnt Monopoly, Mankomania und Risiko mit mir selbst zu spielen, fand ich aber in der Familie doch Spielebegeisterte, die sich an nicht alltägliche Spiele wagten. So kamen u.a. Britannia (alte Version) und Windjammer auf den Tisch. Kartenspiele waren bei uns immer schon eine typische Wochenend- und Feiertagsbeschäftigung. Leider ließ die Spielebegeisterung spätestens als ich A&A anschleppte rapide nach.


    Nun ist es so, dass sich mein Freundeskreis spaltet: die Poker-Clique, die Nichtspieler und die Spielebegeisterten. Nur letzteren kann ich meine Neuerwerbungen mit mehr als 10 Regelseiten und intensiven Studium derselben zumuten. Dank dieser eifrig gepflegten Truppe, kommen dafür aber auch so schöne Teile wie Napoleon's Triumph, Paths of Glory, Napoleon in Europe oder mal ein paar nette Runden Cuba, Säulen der Erde oder Agricola auf den Tisch. Hoffentlich kann ich demnächst auch Twilight Struggle und Andean Abyss (wann kommt es endlich?!) erfolgreich einbringen.


    Wenn ich meiner Frau irgendwann die Begeisterung für Kniffel zu Gunsten von PoG nehmen könnte, wäre ich vollenst glücklich ;-)


    LG
    Gerrit

    Mit Gewaltlosigkeit hat noch nie jemand etwas erreicht. (Montgomery Burns)

    Ich habe zwar keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Präsident der EZB. (Das Känguru)


    Zum Spieleblog


    Einmal editiert, zuletzt von Gerrit ()

  • In meinem Elternhaus war das höchste der Gefühle ein Monopoly - Spiel. Das dürfte ich so ca. mit 8 Jahren gelernt haben. Dazu habe ich immer viel mit meinen Großeltern gezockt, das alte Mensch-ärger-Dich-nicht meiner Oma hüte ich noch immer wie einen Schatz und mein meistgespielten Spiel dürfte immer noch Rommé sein.


    Mit den Kumpels haben wir dann gerne Risiko gespielt - wir hatten ja sonst nichts so kurz nach dem Krieg :-). Ein Panzerschlacht von MB hatte ich noch, das war ein besseres Schiffe-versenken.


    Im Studium haben wir dann irgendwann angefangen, Hase und Igel und Sagaland zu zocken. War ein guter Absacker nach dem harten Studentenalltag :-).


    Es blieb dann ein paar Jahre bei Spielen des Jahres, bis wir dannn eine feste Spielerunde hatten. Da kam dann jede Woche ein neues Spiel auf den Tisch und danach ein oder zwei, die wir schon kannten. So lernte ich alle relevanten Neuheiten kennen und die Sammlung vergrößerte sich, wozu auch der Flohmarkt am Ufer des Mains in der unaussprechlichen Stadt beitrug. Allerdings betrug die Spieldauer bei fast allen Spielen höchstens 2 Stunden - mehr war nicht mehrheitsfähig. So kamen Spiele wie Civilizsation leider zu selten auf den Tisch und wenn in anderen Gruppierungen. Seit dieser Zeit lese ich die spielbox und fahre jährlich nach Essen.


    Dann kam der Umzug ins Münsterland und kurz danach der Nachwuchs. Da geht man nicht mehr entspannt zum Spieleabend und für eine neue Spielerunde bleibt auch keine Zeit. Aus dieser Zeit stammen die meisten meiner ungespielten Spiele, denn spielbox lesen und nach Essen fahren und Spiele kaufen, das ging weiter, nur mit dem Spielen wurde es lau.


    Inzwischen ist aber der Nachwuchs auf dem Niveau einer Spielerunde, wobei die Pubertät uns die erste Mitspielerin schon langsam wieder streitig macht. Daneben zocke ich auch mal gerne komplexe Spiele, entweder in Braunfels auf dem HexaCon oder aber mit einigen Langzeitzockern aus der hiesigen Gegend, die ich (Ode und GHS sei dank) inzwischen kennengerlernt habe.

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

    ______________________________

    I'm old enough to know what's wise
    and young enough not to choose it

    2 Mal editiert, zuletzt von Herbert ()

  • Zitat

    Original von Sternenfahrer


    Insgesamt orientiere ich mich bei etwa 2/3 meiner Neuanschaffungen daran, was andere spielen wollen könnten (eher "seichte" Spiele), und 1/3 bleibt den Spielen vorberhalten, die ICH gerne spielen würde, so unwahrscheinlich es auch sein mag, daß ich je Mitspieler finde, die meine Vorlieben teilen (TWILIGHT IMPERIUM, HERE I STAND, TAMMANY HALL, ROADS & BOATS...).


    Verstehe ich nicht; Dein Wohnumfeld ist doch nicht in der Pampa, da sollten doch Gleichgesinnte aufzutreiben sein...?
    ?(

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  • Dann habe ich wohl eine etwas ungewöhnliche Karriere hinter mir: Ich habe zwar auch Hotel, Monopoly, Spiel des Lebens und risiko und so was gespielt. Aber meine richtige Zocker Karriere fingmit dem PC an: Rollenspiele, Shooter, RTS und so weiter. vor ca. 3 Jahren habe ich knallhart aufgehört, da PC Spiele zwar super sind, aber so unglaublich an der sozialen Kompetenz nagen. Erst vor 1 Jahr habe ich mir gedacht, Brettspiele müssten nicht nur spassig sein, sondern auch sozial sein.


    Von der Auswahl her sind es alle komplexe Spiele, die mind. mehrere Stunden laufen. Dazu machen wir uns eben ein Abend bzw. eine Nacht, haben alle kein Problem mit.


    Nächste Session bei uns im Norden der Schweiz (Bei Interesse einfach melden): steht nix fest


    Meine Spiele: Twilight Imperium 3rd Edition, Shogun, Twilight Struggle, Der Ringkrieg 2. Edition, Im Wandel der Zeiten, Agricola, Dominant Species, Kohle, Thunderstone, Descent, Starcraft, Caylus

  • Also das erste dürfte Monopoly und diverse Kartenspiele gewesen sein, abseits des großen Spielemagazins.
    Dann gesellten sich ohne Moos nix los, Mankomania, Spiel des Lebens dazu. Irgendwann mit 10 oder 11 fing es mit Risiko an. Das wurde auch regelmäßig gezockt und war einfach nur der Hit. Dickste Armeeblöcke durch die Gegend schieben und erbitterte Würfelduelle.
    Mit 15 - 16 war dann mal Heroquest an der Reihe.
    Dann kam das Loch.
    bis ich mit knapp 30 wieder angefangen habe. Ab da vollzog sich eine rasche Mutation vom Gelegenheitsspieler der wusste, dass es Gesellschaftsspiele gab zu einem "Sammler". Siedler, Funkenschlag Dominant Species oder gar ein Tannhäuser. Egal.
    Essen wird seid 3 Jahren auch besucht. Ist bei mir richtig schlecht da wir im Herbst Hochsaison haben und Urlaub immer hart erkämpft werden muss. Erst 1 Tag und dann nur noch Do - Sa, So fällt aus da ich da schon fast nicht mehr richtig laufen kann :-D. Meine Freundin spielt auch gerne aber ehr die leichteren Spiele wie z.B. Tore der Welt oder ähnliches aber auch Wallenstein. Wir haben zusammen einen Spieletreff gegründet der sich etwas verlaufen hat aber zur Zeit wieder mit willigen Jungzockern aufgefüllt wird. Durch eine Kooperation richtet meine Freundin noch nen separaten Spieletreff im JuKuz aus für den ich meine Spiele stelle.


    Soweit so gut.


    MfG
    fleXfuX

    Wer die Weisheit mit Löffeln gegessen hat, neigt zu geistigem Durchfall.

  • Meine Familie hasst Spielen, deshalb wurde in der Familie auch nie gespielt. Gab dann dennoch SvC und Risiko etc. aber mich interessierte es nicht all zu arg. Für mich im Leben war Wettkampf wichtig, alles was ich machte musste in einem Wettkampf enden.


    Ich war mit 12 Jahren großer Formel 1 Fan. Leider verboten mir meine Eltern Computerspiele zu spielen weshalb ich all die guten Rennspiele für den PC nur bei Freunden spielen konnte. Deshalb habe ich dann mit 13 ein Brettrennspiel erfunden. Das dooofe das Spiel ging ca. 30 Stunden. Hat uns dennoch nicht aufgehalten. Von Formula DE etc. wusste ich nichts.


    Eines Tages mit 14 stand ich dann mal wieder in einem Spielwarenladen und weil das Spiel gut aussah kaufte ich mir Blue Moon und Bohnanza. Bohnanza wurde dann oft gespielt. Leider auch 4 Jahre lang falsch.


    Ich begann Yu-gi-oh und Magic zu spielen. Aber nur aus einem Grund. Ich wollte die Karten die ich gewinne Teuer verkaufen. (Denn Taschengeld gab es nicht viel) Ich war in der Schule auf jedenfall einer der besten weshalb das mit dem extra Taschengeld auch funktionierte.


    Blue Moon lag im Regel bis ich eines Tages mir eine Erweiterung kaufte. Das spiel hat mich gefesellt. Einfach deshalb weil man wusste welche Karten kommen und man richtig richtig gute Kompinationen spielen konnte.
    So endeckte ich auch die online Community und spielte da einige Jahre in einer Liga mit. Mit Freunden begann ich eine kleine Liga zu Gründen und ein Tag lang durchzuzocken.


    Leider waren die Karten schwer zu bekommen und so scheiterte alles daran das Neulinge keine Karten mehr bekamen. So suchte ich mir für meinen Freund ein neues Spiel. Am besten Mittelalter, Schlachten und viel Strategie. Ich bin auf Battlelore gestoßen. Und musste schon wieder feststellen ich habe ein Spiel gekauft das dem Tote geweiht ist. Dennoch die Community war klasse und so begeisterte mich das Spiel und die Leute die es spielten.


    Nach und nach kaufte ich immer mehr Spiele. Auch das Spieleerfinden war immer noch sehr wichtig für mich. Leider auch wenig erfolgreich. Mich interessierte alles, nur keine Glückspiele und Partyspiele.


    Heute spiele ich fast alles. Dennoch habe ich ein Vorliebe für Historische Spiele ala Hanniball, Twilight Struggle und Wirtschaftssimluationen in allen Variationen.


    Ich organisierte in meiner Provinz (ja es gab bei uns im Dorf mehr Schweine als Einwohner) einen Spielekreis. Seit ich aber nach Freiburg gezogen bin spiele ich etwa 2 -3 mal in der Woche auf einem Spieleabend.
    Ab Semtember bin ich dann ein halbes Jahr in Berlin und hoffe auch da spielen zu können.


    Das erste was ich aber dachte als ich hier im Forum begann zu lesen. Es gibt wohl Leute die noch Verrückter sind als die die ich eh schon kenne.

  • Bin in der Provinz im Grünen aufgewachsen. Da haben wir lieber draussen gespielt, als drinnen mit Gesellschaftsspielen zu hocken. Bis auf die typische Spielesammlung gab es bei uns in der Familie auch keine Brettspiele. Deshalb oft Mühle oder Dame mit meiner inzwischen leider längst verstorbenen Oma nebenan gespielt. Oder eben Mau-Mau als Kartenspiel im Freundeskreis. Zu der Zeit kamen auch die ersten Papp-Brettspielchen zum zusammenbasteln in der Mickey Mouse auf, aber die taugten meiner damaligen Meinung im Vergleich zu den Spielesammlungs-Klassikern nicht viel und verstaubten deshalb schnell wieder.


    Dann in der Schulzeit über Schulfreunde erste Berührungen mit Risiko, Monopoly, Spiel des Wissens. LEGO Technik oder Videospiele auf dem Atari VCS und später C16 / C64 fand ich aber interessanter. Erst so zum Ende meiner Realschulzeit entdeckte ich über Hero Quest und Star Quest meine Leidenschaft für Brettspiele neu. Damals bei Horten in der Spielwaren-Abteilung gekauft, aber schnell gemerkt, dass mir diese Spiele zu würfellastig waren und zu wenig Entscheidungsspielraum liessen.


    Zur Abi-Zeit dann über eine Videospiele-Zeitschrift mit kleinster Brettspiel-Rubrik das Hobby erneut neu entdeckt und so um 1992 mit Shogun von MB und Neolithibum fing meine Jagd nach immer neuen Spielideen verpackt in Brettspielform so richtig an. Ein Jahr später dann auch mein erster Tagesbesuch bei der SPIEL in Essen - damals war Bluff zum Spiel des Jahres gewählt worden und ich mit dem Überangebot an Spielen und der Menschenmassen schlicht reizüberflutet und überfordert. Der "Das Spiel"-Katalog aus Hamburg war damals meine Bibel und erzählte von allerlei Importspielen, die mich aber in Sachen Material eher enttäuschten. Pappcounter, wer will denn damit spielen?


    Siedler von Catan, Puerto Rico, Funkenschlag waren später dann weitere Meilensteine, wo Spielablauf und Präsentation zusammenpassten. Zeitgleich aber in der Pre-Internet-Zeit per lokaler FIDO-Mailbox auch Kontakt mit anderen Brettspiel-Interessierten aufgenommen, wenn daraus dann auch mehr eine feste AD&D-Rollenspielrunde erwachsen ist, die über 10 Jahre Bestand hatte und sich nur gelegentlich zum Brettspielen traf.


    Die Entdeckung vieler neuer Spielrunden von gleichgesinnten Brettspiel-Verrückten war dann ein weiterer Meilenstein. Meerbusch, Hamburg, Pulheim und Düsseldorf, Ennepetal und Witten dann weitere Stationen auf diesem Weg, so dass inzwischen im Rheinland und Ruhrgebiet diverse Spielrunden locken, während das Rollenspiel aus Zeitgründen stattdessen völlig eingeschlafen ist.


    Gezählt habe ich meine Sammlung seit Jahren nicht mehr, nimmt aber auf mehrere Räume verteilt gut zehn Meter Regelfläche vom Boden bis zur Decke ein. Inzwischen versuche ich nur noch Spiele zu kaufen, die was Neues bieten und die in den teils verschiedenen Spielrunden noch nicht vorhanden sind. Der Sammeltrieb und die Faszination ist aber noch längst nicht erloschen ...


    Cu / Ralf

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • Meine Kindheit ist so sehr von Spielen aller Art durchzogen, dass die Begeisterung dafür im Laufe meines Lebens nie abgenommen hat.


    Begonnen hat es mit klassischen Familienspielen: Malefiz/Mädn mit den Großeltern und Spiele wie Scotland Yard und Das Verrückte Labyrinth mit den Eltern. Auch bei manchen von meinen Freunden und deren Eltern standen Spiele hoch im Kurs. So lernte ich Survive, Um Reifenbreite und Uno kennen. Wieder andere hatten diese coolen GW-Spiele: Starquest, z.B., was mir aber etwas zu schwer war, und außerdem hatte der Freund ja auch ein SNES.
    Als Kind hab ich mir nach und nach den gesamten Spielebestand der örtlichen Bücherei ausgeliehen und so viele verschiedene Spielkonzepte (meist alleine) kennengelernt: Hols der Geier oder Twixt fallen mir da ein.
    Mit Beginn der Pubertät hab ich mir dann die ersten Spiele selber gekauft, beginnend mit Risiko, ein gegen die Eltern durchgesetzte Erweiterung zu Starquest (jaja, die Gewalt, die Waffen...) und zur Konfirmation die Claymore Saga. Einheiten über Spielmatten schubsen und gegeneinander kämpfen lassen hatt mich wohl schon immer ganz besonders fasziniert. In dieser Zeit kam dann auch Magic dazu, und auf einmal mussten die anderen Spiele verkauft werden, denn Magickarten waren ja schließlich recht teuer, und das CCG-System saugte Jungen wie mir nur so das Geld aus der Tasche. Hier waren zwei Hebel getriggert - Spielen UND Sammeln. Das klappt bis heute.


    Später kamen dann noch Rollenspiele, ja ganze Rollenspielwochenenden dazu, namentlich DSA, Gurps und Shadowrun. Ergänzend dazu gab es bei den Brettspielen vor allem Blood Bowl, SvC und El Grande. Magic wurde durch Middle Earth CCG und Star Trek CCG ergänzt. Das "adam spielt" hilet mich bei Brettspielen immer auf dem laufenden.
    So um das 18. Lebensjahr herum hat dann die Dichte an Brettspielen merklich nachgelassen, der PC und das Netzwerkspielen sowie Konsolen nahmen den Raum des Spiels ein, am besten fand ich aber immer noch Spiele, bei denen ich Einheiten durch virtuelle Königreiche pushen konnte (HOMM, Civ, Dunegon Keeper, Starcraft).


    Erst nach ein paar Jahren fiel mir in einem Comicshop in Leipzig in der Brettspielecke ein heruntergesetztes Serenissima auf. Das war der Start für meine zweite Spielerkarriere. In meiner damaligen WG wurde es begeistert aufgenommen und durch Tikal, Napoleon in Eurpe und Civilization ergänzt.Seitdem sammel ich immer weiter.
    Toll ist es auch, dass meine Freundin so ziemlich alles mitspielt, von Twilight Struggle bis AFAoS, von Kahuna bis Jaipur. Und das schon seit Jahren.
    Und als Krönung kann ich mittlerweile auch beruflich versuchen, Spiele gezielt in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen einzusetzen.

  • In der Familie haben wir während meiner Kindheit öfter einmal ein Spiel gespielt - meist mit Eltern und Geschwistern und während der Winterzeit, da dann auf unserem Bauernhof weniger zu tun war. Auf den Tisch kamen dann Klassiker wie Mensch ärgere Dich nicht, Malefiz, Halma, Backgammon, Rummycub oder das Spiel des Lebens - aber auch Kartenspiele wie Romme oder Canasta. Poker und Skat waren rätselhafterweise nie ein Thema. Im Internat habe ich dann vor allem Risiko in der ehrlichen 1984er-Ausgabe von Parker gespielt (-> "Vernichten Sie...") - gerne auch mit Hausregeln, bei denen gleich zwei Spielbretter miteinander verknüpft wurden und "Durchmärsche" möglich waren. Artete dann eher zu einem wilden Psychospiel aus, wo ein jeder Mistrauen zu säen versuchte, um eine Gegenkoalition ins Wanken zu bringen. Da ich meistens gewann, verlor ich irgendwann das Interesse, als schließlich alle zuerst auf mich losgingen, um das Problem meiner Existenz am Spielbrett final zu "lösen". In der Schule gab es dann auch noch die Schach-AG, bei der ich zwar die Regeln kennen lernte, aber auch die innewohnende Komplexität. Schach wurde nicht mein Spiel - ich war zu abgelenkt von anderen Dingen, um mich richtig "reinzuknien" zu wollen. Während meiner Studienzeit spielte ich kaum, da waren eher die aufkommenden Computerspiele - solo und im Netz - ein Thema.
    Erst nach Berufseinstieg, Heirat und Kindern rückten Brettspiele wieder in den Vordergrund. Die Kinder spielten zunächst Spiele, denen ich weniger abgewinnen konnte (Farblegspiele, Hexen rennen, Packesel, Dr. Bibber, Uno, Elfer raus, Memory-Varianten etc.). Mit der Zeit entdecken Sie aber mehr und mehr auch interessantere Brettspiele, die wir zusammen spielen: Carcassonne, SvC mit allen Erweiterungen, SvC-kartenspiel, Sankt Petersburg, San Juan, Louis XIV., London - und natürlich auch das klassische Risiko.


    Ein endgültiges und machtvolles Revival erlebten Brettspiele nach unserem Umzug in Bonn, da nun mehr Platz zur Verfügung stand und ich (eher zufällig) über die Müttergruppe Kontakt zu einem anderen spielebegeisterten Vater fand. Schnell war ich Stammgast in dessen Spielerunde, deren Teilnehmer mittlerweile bis aus Köln zu unseren Spieleevents angereist kommen. Dabei ist uns nicht nur das begeisterte Spielen, sondern auch der social event wichtig. Einmal im Jahr treffen wir uns als Kerngruppe von sechs Stammspielern zum TI3-Wochenende in einem Ferienhaus (ohne Familie) - und spielen bis zum "bitteren" Ende. Meist fahren wir auch zu mehreren zur Spielmesse nach Essen. Neuen Spielen sind wir immer aufgeschlossen. In Bonn gibt es erfreulicherweise reichlich Möglichkeiten, bei verschiedenen Spieletreffs dabei zu sein, so das ich vor lauter Kontakten und Einladungen mittlerweile eine Auswahl treffen muss. Leider spielt meine Frau nicht gerne und da immer einer zuhause Kinder-Sitting betreiben muss...

    Viel Spass beim Spielen!


    Andreas

  • Brettspiele habe ich als Kind ganz gern gespielt, damals waren es vor allem die üblichen Verdächtigen: Monopoly, Schiffe versenken, Hotel (was ich auch heute hin und wieder noch gerne spiele), Auf Achse, Siedler und natürlich die Brettspiel-Sammlungen mit Mensch-ärgere-dich-nicht und Co. Man musste mich allerdings immer erst dazu bringen, die Spiele auch mitzuspielen. Hatte man mich soweit, hab ich sie gern gespielt, andernfalls eher körperlich aktivere Beschäftigungen bevorzugt. Oder Lego gespielt.


    Mit der Pubertät verschwanden dann Brettspiele komplett aus meinem Fokus: ich war entweder bergsteigen, klettern, mountainbiken, laufen oder Ski fahren. Konnte ich davon gerade nichts machen, hab ich entsprechende Bücher gelesen oder spielte am PC. Den Höhepunkt erreichte das Ganze nach dem Abi, als ich im Prinzip nichts anderes mehr machte (mei, war ich damals fit... :-) ). Im Studium flaute meine sportliche Tätigkeit etwas ab, insbesondere der Aspekt "Klettern und Bergsteigen", da sich meine Freunde plötzlich über ganz Deutschland verteilt hatten. Und alleine klettert es sich halt schlecht.
    Außerdem lernte ich meine Freundin kennen, die in ihrer Familie viel spielte und mir dann zu Weihnachten Carcassonne schenkte. Mein erster Gedanke war: "Aha, n Brettspiel. Is ja spannend...". Aber bei mir bekommt alles ne Chance - und wie sich herausstellte, machte mir das gemeinschaftliche Spielen sehr viel Spaß. Und ich erinnerte mich plötzlich daran, dass mir das ja auch als Kind schonmal Spaß gemacht hatte. Als Caracassonne dann langweilig wurde, begannen wir mit der Recherche im Internet und entdeckten Puerto Rico - kurz, nachdem es erschienen war. Und darüber hinaus außerdem, dass es neben Carcassonne und Puerto Rico noch haufenweise andere Spiele gibt, die sehr vielversprechend klingen.
    Irgendwann stolperten wir dann in Marburg in einen Shop, der neben Brettspielen auch Warhammer, Battletech und Rollenspiele führte. Von Battletech hatte ich auf dem Flohmarkt irgendwann mal eine Trilogie gekauft und gelesen, und war völlig fasziniert davon, dass es dazu ein Spiel gab. Was mir meine Freundin dann unerwarteterweise - mal wieder - zu Weihnachten schenkte. Damit waren dann auch die ersten Schritte im Tabletop gemacht und nach ein wenig Recherche meinerseits wusste ich auch, was man mit den ganzen komischen Plastikmodellen von Warhammer 40k machte. Und warum es so viele davon gab.


    Mittlerweile besitzen wir eine gut sortierte, kleine Brettspiele-Sammlung und ich spiele zwei Tabletop-Systeme. Allerdings stelle ich seit einiger Zeit fest, dass mein Wunsch nach immer neuen Brettspielen immer weniger stark ausgeprägt ist und ich primär damit beschäftigt bin, meine bereits für gut befundenen Spiele mit Erweiterungen zu versehen. Viele der neu erscheinenden Spiele ähneln "alten" Spielen und locken mich nur noch wenig. Möglicherweise ändert sich das wieder, aber aktuell sehe ich viele Spiele primär als "noch ein Worker-Placement-Spiel, noch ein Area-Control-Spiel, noch ein Dungeon Crawler, etc". Ein paar Spiele stehen noch auf meiner Wunschliste, sie ist aber im Vergleich zu früher sehr überschaubar geworden.


    Allerdings spielen wir nach wie vor recht regelmäßig ungefähr einmal pro Woche, machmal häufiger, manchmal seltener. Da inzwischen auch meine Freundin meine Begeisterung für Bergsport und Mountainbiken teilt, müssen die Spiele insbesondere im Sommer häufig zurückstecken. Alles geht leider nicht. Und wenn ich da die Wahl zwischen einer schönen Mountainbike-Runde und einem Brettspiel habe... nunja... :-)

    Wenn dir egal ist, wo du bist, kannst du dich auch nicht verlaufen.

  • Zitat

    Original von Dirtbag
    (...) Von Battletech hatte ich auf dem Flohmarkt irgendwann mal eine Trilogie gekauft und gelesen, und war völlig fasziniert davon, dass es dazu ein Spiel gab. (...)


    Das finde ich amüsant, da es ja genau umgekehrt ist - die Romane erschienen ja zum Spiel! :-) Und sind hinten im Buch nicht auch Werbeseiten für das Spiel? Naja, egal.

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  • Zitat

    Original von Kwasy


    Verstehe ich nicht; Dein Wohnumfeld ist doch nicht in der Pampa, da sollten doch Gleichgesinnte aufzutreiben sein...?
    ?(


    Vielleicht liegt es an meinem speziellen Spielegeschmack. Die meisten Spieler, die ich kenne, wollen nicht das spielen, was ich spielen will. +Schulterzucken+ Allerdings: Bevor ich mit irgendwem spiele, spiele ich lieber irgendwas, aber das dann mit Freunden; oder mache gleich was ganz anderes.

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  • Zitat

    Original von Sternenfahrer


    Das finde ich amüsant, da es ja genau umgekehrt ist - die Romane erschienen ja zum Spiel! :-) Und sind hinten im Buch nicht auch Werbeseiten für das Spiel? Naja, egal.


    Ja, es gab ne Werbeseite in einem der Romane. Die hatte ich aber kurz nachdem ich die Bücher gelesen hatte wieder vergessen (zwischen den Büchern und dem Entdecken des Spiels lagen geschätzt etwa 4-5 Jahre). Ich dachte aber damals auch, dass es sich dabei quasi um "das Spiel zum Buch" handelt. Ich war halt ein unbeschriebenes Blatt in dieser Hinsicht. :-)


    Und jetzt? Jetzt steh ich da mit nem Haufen Freak-Brettspiele und noch freakigeren Plastikfiguren... :happy:

    Wenn dir egal ist, wo du bist, kannst du dich auch nicht verlaufen.

  • Bei uns zu Hause wurde früher immer sehr viel gespielt.
    Angefangen als kleines Kind mit Memory (zählt das als Brettspiel?), Schiffe versenken und vielen Puzzles und Quizspielen.
    Dann ging es natürlich weiter mit den üblichen verdächtigen Siedler und Risiko und eben die Spiele des Jahres. Ich erinnere mich aber auch noch an Auf Achse und Scottland Yard, die man auch heute noch ab und an gernhaben kann.
    Mein erstes eigenes Spiel war und ist Carcassonnne, zu dem ich auch sämtliche Erweiterungen (außer Katapult und Roman) habe. Allerdings wollte recht schnell keiner mehr mit mir spielen, weil sie wegen der Wiesenwertung immer gegen mich verloren haben und es irgendwann zu viele Regeln waren =)


    Sobald das Wetter allerdings gepasst hatte, war ich meistens draußen anzutreffen. Neben den üblichen sportlichen Dingen spielten wir in unserem Grundstück dann oft mit so billigen Militärfiguren und Panzern (von Tabletop wusste ich damals natürlich noch nichts) ... Bei Arbeiten in unserem recht großen Grundstück finden wir heute noch diverse Playmobil und sonstiges Spielzeug, als Kind gräbt man schon mal den ganzen Hang um, und isst genug Erde für das ganze Leben :aufgeb:
    Das Militärzeug führte wohl auch zu meiner Leidenschaft für Modell -und Dioramenbau, für das auch genug Zeit flöten ging.


    Mit der Ausbildung kam auch der erste PC ins Haus. PC-Spiele und Lanpartys waren nun angesagt und so verstaubten die Spiele immer mehr und ganze Sommer wurden vor dem PC verbracht.
    Zu der Zeit ging ich auch öfter nach Stuttgart zur Hobby und Elektronik Messe ... zuerst wegen dem Modellbau, später dann mehr wegen der Elektronik, allerdings nie wirklich wegen den Brettspielen (außer Carcassonne). Ich konnte auch nie verstehen, wie man sich auf einer Messe hin hocken konnte und Stunden lang ein Brettspiel spielen, da verpasst man doch den ganzen Rest :box:
    Natürlich wurde unter Freunden dann trotzdem noch Zeug wie Tabu, Uno, Aktivity und wie sie alle heißen gespielt, aber so richtige Brettspiele eher weniger, bis nicht mehr.


    Die Leidenschaft für Brettspiele kam erst in letzter Zeit (während dem Studium) so langsam wieder, als einige Freunde und ich wieder angefangen haben, die alten Schinken abzustauben und zu spielen.
    Und was soll ich sagen, ich wurde infiziert ... zwar gehört der PC und alles drumherum immer noch dazu, aber deutlich weniger.
    Recht schnell nervte, dass Risiko so zufällig ist und so musste Ersatz her. Die Recherche begann, Foren und Communitys wurden gefunden, und eine ganz neue Welt entdeckt ...
    Mittlerweile baue ich meine eigene Spielesammlung auf und veranstalte regelmäßige Brettspieltreffen und ich will auf jeden Fall in diesem Jahr nach Essen.


    Meine Leidenschaft für Spiele mit vielen und schönen Miniaturen habe ich übrigens noch nicht abstellen können.
    Und zurzeit spiele ich mit dem Gedanken, mein Starcraft anzumalen, leider musste ich letztens feststellen, dass die meisten Revell-Farben von damals wohl nicht mehr flüssig sind :moil:
    So kann man dann doch wider zwei Hobbys verbinden ...