Strategiespiel Wikingerzeit (800-1050 n. Chr.)

  • Hallo,


    gibt es Wargame/Strategiespiel zur Wikingerzeit (800-1050 n. Chr.) bzw. eins mit Wikingern ? Dh. es muss nicht unbedingt thematisch nur um Wikinger gehen, aber es sollten zumindestens welche auftauchen. Am besten als eigene Einheiten und nicht nur als Ergeigniskarte.


    Gibt es da vielleicht auch etwas in Richtung Command&Colors mit Wikingern?


    Auf Boardgamegeek habe ich diese Liste gefunden: http://boardgamegeek.com/boardgamefamily/5613/vikings
    aber da habe ich nichts passendes gefunden.

    Einmal editiert, zuletzt von msachau ()

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  • Das Viking Raiders könnte ich Dir sogar anbieten. Falls Du möchtest einfach eine PN an mich.


    So, nach der Werbung zurück zum Thema:
    Andere fallen mir leider auch nicht ein :-(

  • Zitat

    Original von Nupsi
    Das Viking Raiders könnte ich Dir sogar anbieten. Falls Du möchtest einfach eine PN an mich.


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    Andere fallen mir leider auch nicht ein :-(


    Kann ich auch anbieten, dann aber nur zusammen mit den anderen Sachen der Cry Havoc Serie, inklusive Siege, Outremer, Dark Blades, Samurai Blades und dem Zusatzplan Fortified Town und Templars Castle :-)

  • Britannia! Die Wikinger sind eines der Völker, die eine Invasion starten.

  • Zitat

    Original von f-p-p-m
    Kann ich auch anbieten, dann aber nur zusammen mit den anderen Sachen der Cry Havoc Serie, inklusive Siege, Outremer, Dark Blades, Samurai Blades und dem Zusatzplan Fortified Town und Templars Castle :-)


    Angeber :box:

  • Vikingatid dürfte genau das Spiel für Dich sein.
    Wir haben es früher sehr gerne gespielt, und ich habe es jetzt gerade wieder auf die To-Play-Liste gesetzt. :-)
    Leider wird es nur noch sehr schwer zu beschaffen sein.


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Zitat

    Original von f-p-p-m
    Da fällt mir spontan Viking Raiders ein, aber auch Wikinger, die vergessenen Eroberer fand ich sehr gut, ist aber nicht wirklich ein Wargame.


    In Viking Raiders spielt man Man-to-Man Combat im Mittelalter - aber nicht nur, man rudert auch noch. :)
    Es ist kein Strategiespiel, sondern ein reines Taktikspiel.


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

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  • Moin moin,


    nochmal zu Viking Raiders (ist ja nicht ganz OT)


    Oi, ich habe gerade gesehen, dass auf BGG Preise ab 50 Euronen gefordert sind
    und die Bewertung ist ja auch nicht so schlecht (was immer die beiden Werte auch aussagen).


    Nun hab ich ja so ein Ding bei mir rumliegen, habe es aber nie gespielt.
    Bisher wohnt es bei mir quasi als Fehlkauf zur Untermiete.


    Ist das Spiel denn heute noch reizvoll aus Eurer Sicht ?


    Viele Grüße und danke Nupsi


  • Dazu muß man erst mal die ganze Cry-Havoc-Serie betrachten:


    Das Spielmaterial ist schön, aber die "Counter" sind von lausiger Qualität - das gilt für beide Versionen (von Standard Games und Eurogames).
    Die Schachteln von Standard Games haben sehr dünnen Karton, die von Eurogames sind gut.


    Die Regeln von Standard Games bestehen fast nur aus Regellöchern, immer wieder vorkommende Spielsituationen sind einfach nicht geregelt. Deshalb hat Lutz Pietschker dafür seine "PBEM"-Regeln erstellt, damit sind auch FtF-Partien gut spielbar ( Webseite ).
    Die Regeln der (französischen) Eurogames Versionen sind teilweise wesentlich besser, aber die deutschen Übersetzungen dazu sind wirklich schlimm und teilweise gar nicht vorhanden.


    Zusätzliche Scenarios gab es haufenweise in überwiegend französischen Magazinen. Ich hatte die fast alle zusammengesammelt, ein Engländer (Bob Gingell) hat mein Material dann vom Französischen in Englische übersetzt, und der Ami Alex Henderson hat dann alles auf seiner Webseite zur Verfügung gestellt ( Gingell-Files ). Ausgedruckt füllt das gesamte Material etwa 3 dicke Leitz-Ordner.


    Die Serie behandelt Man-to-Man Combat im Mittelalter.
    Bei Cry Havoc schlagen sich die Figuren auf dem Feld und im Dorf, bei Siege wird eine Burg belagert, und bei Viking Raiders werden Wikinger-Überfälle (incl. Rudern, Rammen von Booten etc.) nachgespielt. Vergleichbares gilt für die anderen Spiele der Serie.


    Ich habe fast die gesamte Serie bis vor ca. 6 Jahren sehr oft und sehr gerne gespielt. Inbesondere die Fantasy-Campaign von Eurogames hat mir wirklich gut gefallen.
    Erst durch meine intensive Beschäftigung mit ASL ist Cry Havoc bei mir aus dem Focus geraten. Ich besitze alle Ausgaben, die je erschienen sind (incl. Zinn-Miniaturen, echten Häusern für das Village, etc. etc.), und ich würde nie etwas davon abgeben.
    Ob ich's nochmal auf den Tisch bringen werde, weiß ich aber auch nicht - manchmal hätte ich schon wieder Lust dazu ... :pleased:


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Mensch Warbear,


    vielen Dank für die Antwort inklusive links.


    Die Verbindung zu einem "System" war mir so nie klar.
    Der Regelwurst könnte erklären warum ich das Spiel nie gespielt habe.


    Alles in allem klingt es so, dass das Spiel heute nicht mehr zu mir passt.
    Eine Zeit lang hatte ich sowohl Gelegenheit als auch potentielle Spielpartner für so ein Spiel.


    Mal sehen ob ich ein neues/besseres Zuhause für mein Spiel finden kann.


    Viele Grüße und danke


    Nupsi

  • Zitat

    Original von Nupsi
    Die Verbindung zu einem "System" war mir so nie klar.
    Der Regelwurst könnte erklären warum ich das Spiel nie gespielt habe.


    Alles in allem klingt es so, dass das Spiel heute nicht mehr zu mir passt.
    Eine Zeit lang hatte ich sowohl Gelegenheit als auch potentielle Spielpartner für so ein Spiel.


    Mal sehen ob ich ein neues/besseres Zuhause für mein Spiel finden kann.


    Wenn man sich für die Cry Havoc Serie interessiert, sollte man jedenfalls nicht mit Viking Raiders anfangen, sondern sinnvollerweise mit Cry Havoc.


    Ich wollte noch anmerken, daß die Serie immer noch lebt:
    Der Franzose Hervé Tardy hat sich nach der Pleite von Eurogames intensiv mit der Serie beschäftigt, neue Boards kreiert und gedruckt, neue Scenarios (auch mit neuen "Countern") erstellt, etc. etc.
    Das alles findet man auf seiner Webseite.


    Die Serie lebt natürlich hauptsächlich vom Flair des Mittelalters, was m.E. sehr gut transportiert wird.
    Spieler, die auf modernes Spieldesign, perfektes Material und ausgefeilte Regeln mehr Wert legen, sollten sich besser nicht damit beschäftigen.


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

    Einmal editiert, zuletzt von Warbear ()

  • Mir hat CRY HAVOC immer sehr gut gefallen. Die Szenarien sind nicht unbedingt ausgewogen, aber der Maßstab (einzelne Personen, deren Counter sogar Namen tragen) und die liebevolle Gestaltung hatten uns einige Zeit in ihren Bann gezogen.


    Als Highlight hat jede Person vier Status (auf zwei Countern): Unverletzt, Betäubt, Verwundet, und Tot. Bei Rittern kommt natürlich noch "auf dem Pferd" oder "zu Fuß" dazu.


    Ja, auf der Rückseite des zweiten Counters ist eine Leiche abgebildet - so daß man sehen kann, an welcher Stelle des Plans die heftigsten Gefechte getobt haben...


    Dabei spielt sich das Spiel, meiner Erinnerung nach, sehr simpel - bewegen, Mehrheiten bilden, draufhauen. D.h., ein einzelner Hellebardist kann gegen einen Ritter in Vollplatte nicht viel machen, aber wenn fünf, sechs Gardisten einen Ritter umzingeln, dann können die den sehr wohl verwunden... Uns hat das Spaß gemacht.


    Mann, jetzt habe ich richtig Lust, das zu spielen! :-)

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  • Hallo,


    der Wikinger-Anteil in Britannia ist nicht mit einem Spiel vergleichbar, welches sich ausschließlich mit ihnen beschäftigt. Da könnte man auch sagen, dass Britannia ein Spiel für Dänen oder Iren ist...


    Britannia war mein erstes Spiel mit Countern statt Pöppel, daher nimmt es in meiner Sammlung irgndwie einen besonderen Platz ein. Ich habe die alte Version neulich einmal hervorgekramt und die Spielerunde war ganz zufrieden damit. Naja, der rote Spieler war enttäuscht darüber, dass seine Briganten von den Römern bereits in der 1. Runde dermaßen dezimiert wurden, dass die Fortpflanzung technisch ausfiel... Die Neuauflage soll das Problem etwas eindämmen. Die "Neuauflage" ist auch schon ein paar Tage alt, hat aber mit den Festungen der Sachsen auch mehr historisches.


    Zurück zum Thema. Die Wikinger kommen in der zweiten Spielphase ins Spiel und schauen mal, was auf der Insel so zu holen ist. Dabei kommen sie sich in der Regel mit den bereits ansässigen Stämmen in Konflikt, halten sich aber durch dänische Invasoren nie sehr lange.


    Auf jeden Fall ein schönes Spiel für ein paar nette Stunden. Gut spielbar zu viert oder fünft, wenn sich derjenige, der nur gerade ein Volk auf dem Plan hat auch anders beschäftigen kann ;-)


    LG
    Gerrit

    Mit Gewaltlosigkeit hat noch nie jemand etwas erreicht. (Montgomery Burns)

    Ich habe zwar keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Präsident der EZB. (Das Känguru)


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