Solitärspiel gesucht! Tipps?

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  • Hallo Leute,


    hätte gerne noch ein Spiel das man auch alleine Spiele kann. Im moment habe ich
    Gears of War und Mage Knight, bin auch zufrieden damit. Was gibt es denn noch, was in
    diese Richtung geht(oder was ganz anderes!)? Thema ist mir auf jeden Fall wichtig!


    Wäre froh wenn einige User paar Geheimtipps hätten und vielleicht auch noch
    kurz erläutern, weshalb das Spiel denn Spaß macht! Danke...



    EDIT/ Legend of Drizzt ist auf meinem Radar,taugt es was ?

    Viele Grüße , Blue Moon

    Einmal editiert, zuletzt von Blue Moon ()

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  • Ich hatte aus der D&D-Reihe "Wrath of Ashardalon" und empfand es als Solo-Spiel nicht sonderlich spannend. Zu viel Handling für zu wenig Spiel.


    Große Klasse für den Spaß zwischendurch ist "Freitag" von 2F Spiele. Das kleine Karten/Deckbuilding-Spiel erlaubt sehr clever mit einem simplen Mechanismus doch sehr startegische Entscheidungen und wartet mit schicken Karten, einem frischen Thema und verschiedenen Schwierigkeits-Graden auf - und da von 10 immer nur 2 Piraten (Endgegner) gezogen werden, muss man an die verschiedenen Partien auch immer neu herangehen.


    Wenn es etwas mehr Zeit sein darf, dann kann ich "Field Commander: Napoleon" nur empfehlen! Das Spiel ist zwar etwas teurer, erlaubt aber in 60-90 Minuten ein anspruchsvolles Solo-Spiel. Dabei gibt es 11 verschiedene Kampagnen, also ist für Abwechslung gesorgt. Sehr schön: Es läuft nicht nur auf stumpfe Würfelei hinaus, sondern mit Kampfbefehlen, die man für die Gegner zieht und für die eigenen Truppen wählt tut sich auf dem Schlachtfeld dann doch ein wenig mehr.


    Das erste Spiel aus der Reihe, "Field Commander: Rommel" habe ich vor 2 Tagen bekommen. Deutlich günstiger, aber auch deutlich einfacher gehalten - zum Spiel selbst kann ich noch Nichts sagen - das muss ich erst noch ausprobieren.

  • Abend ,


    und wenn man sehr viel Zeit hat.......(und keine Kinder , so wie Ich :sos: /zwinker) , kann Ich guten Gewissens einige der Spiele von Spielworxx empfehlen .


    Ich mag z.B. :


    Das Boot
    Der deutsche U-Bootkrieg 1939-1943
    , das ist eher schon eine Brettspiel Simulation bei welcher man gut und gerne mehrere Wochen/Monate an einer Kampagne sitzen kann ,
    ein Glück das es Vassal gibt :-) , da kann man dann die Spielsituation dann ablegen anstatt das Spielmaterial Wochenlang aufm Tisch liegen zu lassen. Dieses Spiel ist mehr oder weniger ausschließlich Solitär ausgelegt , obwohl man es auch kooperativ spielen kann



    oder


    White Star Rising : Thema 2ter Weltkrieg : 1944-1945 in Deutschland,Belgien,Frankreich auf Zugebene , komplex und auch solitär sehr gut spielbar



    Wenn es was friedliches sein soll ---> fast alle Spiele von Uwe Rosenberg sind gut allein Spielbar --> Agricola ,LeHavre , Ora et Labora --> es macht einfach Spass Abläufe zu optimieren --> und die Spiele sind nett aufgemacht .


    Und Thunderstone , das Fantasy Deckbuilding Spiel kann man auch ganz gut allein zocken , gute Atmo , macht einfach Spass eine gute Kartenkombination heraus zu tüfteln und die Monsters zu verkloppen...


    Und wenn es sportlich sein soll , RallyMan --> nett gemachtes & gut funktionierendes Rallyspiel , macht Laune seine Zeiten zu verbessern und mit dem beigelegten Material lassen sich etliche Strecken bauen .



    Sorry alles nur in Kurzform , da abgelenkt durch meinen kleinen Nachwuchs......



    Es gibt schon sehr viele ganz gute Solitärperlen...

    Einmal editiert, zuletzt von 6KaNe66 ()

  • Hi,


    Das Boot wollte ich gerade auch schreiben. Alternativ auch Silent War, da ist man nicht gleich von der Anzahl der Counter so erschlagen! :-)
    Ist aber ansonsten halt das gleiche System. Für Silent War gibt es inzwischen ein paar kurze Szenarien das macht den einstieg leichter. Wobei sowohl Silent War wie auch Das Boot keine besondern komplizierten Spiele sind. Sind genaugenommen rel. einfach - viele lassen sich halt abschrecken das eine komplette Kampagne +100 Stunden dauert.


    Atti

  • Ich kann mich Tom nur anschliessen Field Commander Napoleon ist ein Spiel der ganz feinen Sorte.


    Ich Spiele noch sehr gerne Space Alert solo. Wobei ichvzu geben muss das stresst einen so richtig. Ich mags.


    Sollte es lieber Fantasy bleiben wäre noch das HDR Lcg von denn Heidelbergern zu empfehlen.

    • Freitag - Wurde schon genannt. Kann ich aber auch empfehlen. Macht durchaus Spaß. Ich finde aber, dass man da wenig Kontrolle hat und spiele somit meist andere Sachen
    • Le Havre - Besser als mit Mitspielern. Ist aber recht trocken...
    • Ora - Etwas weniger trocken als Le Havre, aber etwas besser, wenn Mitspieler da sind. Allgemein sollte man bei LH und Ora was für komplexe Wirtschaftsspiele über haben
    • Merkator - Kann ich nicht empfehlen. Die Solovariante ist lächerlich und schlecht.
    • Loyang - Meine rosarote Brille hatte ich noch nicht auf, als ich das anfing solo zu spielen. Ich hab erst den Proto gehabt, als das Spiel eigentlich fertig war und nur noch probiert Schwachstellen zu finden. Und ich spiele es immer noch hin und wieder...
    • Agricola - Was soll ich sagen? Grandios... Am Besten mit Erweiterung.
    • Walnut Grove - Naja. Wenn man mal Bock drauf hat... Kann man machen. Muss man nicht...
    • Antiquity - Es gibt aufm Geek ne ganz hervorragende Solovariante für die man auch nicht allzuviel basteln muss. Wer das Spiel mag und gerne solo spielt, dem kann ich das nur mehr als empfehlen.
    • Ghost Stories - Wow... Das ist schwer allein. Macht aber trotzdem Spaß
    • Dominion - Es gab da mal eine Solovariante in der Spielbox. Ich fand nicht, dass die was taucht...
    • Race for the Galaxy - Die wahrscheinlich genialste Solovariante zu einem Mehrpersonenspiel! Wenn man das Spiel mag und gerne solo spiel ein Muss!!!
    • Luna - Ich bin nicht objektiv. Ich hab sie zusammen mit Ralph erfunden und getestet. Nach der Testphase hab ich sie aber nur noch 2-3 Mal gespielt. Wer das Spiel kennenlernen möchte, dem empfehle ich sie. Dann ist auch der Einstieg beim Erklären für andere leichter.
    • Roll through the Ages - Im Grunde vom Spielsystem her fast egal, ob noch jemand mitspielt. Nur wird einem allein immer so langweilig dabei. Also doch besser, wenn jemand mitspielt...
    • Bohnanza - Es gibt zu vielen Bohnanza-Spielen Solovarianten. Die sind ganz witzig, wenn man gerne ne Abwechslung zu Patience braucht.
    • Der Herr der Ringe-Kartenspiel - Junge! Das macht richtig Bock!!! Ist aber hammerschwer!!!

    Einmal editiert, zuletzt von ode ()

  • Danke erstmal für die ausführlichen Antworten...


    Also Field Commander Napoleon macht nen interessanten Eindruck, aber 80€ sind mir denn doch
    n bisl zu viel. Mein Limit liegt bei 50€ mehr zahle ich ungern.


    Die Spieldauer kann, sollte sogar zwischen 90-180min liegen, schönes Material ist natürlich immer gut.


    Le Havre interessiert mich eigentlich auch schon länger, die restlichen Spiele von Rosenberg wecken
    meine Neugier nicht, aber Le Havre wollte ich i-wie schon immer.


    Ich mein, so ne Kriegsimulation würde mich auch schon reizen, hmm..


    Und Legend of Drizzt lass ich mal lieber, habe die Befürchtung, dass das Spiel monoton und langweilig
    sein könnte.

    Viele Grüße , Blue Moon

  • Zitat

    Original von Blue Moon
    Ich mein, so ne Kriegsimulation würde mich auch schon reizen, hmm..


    Deine Hemmungen bei dem Preis von FC: Napoleon kann ich verstehen. Allerdings ist es auch wirklich sehr gut. Vielleicht findest Du wen in Deiner Nähe, der es besitzt und es Dir mal zeigt?
    Ansonsten habe ich zum Beispiel FC: Rommel für 20 Euro gebraucht bekommen...


    Mit diesem hier liebäugel ich auch noch:
    The Barbarossa Campaign
    Von dem Designer stammt auch "No Retreat!", welches genial ist - und da kann dieses Solo-Spiel gar Nicht so schlecht sein... ;-)


    Was mich persönlich bei den Rosenbergs-Solospielen stört, sind zwei Dinge:
    - Man spielt auf Punkte. Ich persönlich habe es lieber, wenn ich auf ein "Ziel" hinspiele. Das es später Punkte gibt, um dieses Ziel zu messen, ist schick - aber bei "Freitag" muss ich die beiden Piraten besiegen; bei den Field Commander Spielen habe ich Szenario-Ziele, muss also bestimmte Gebiete erobern oder halten. Auch bei den D&D-Spielen gibt es ja ein "Abenteuer" mit "Ziel". Aber bei den Rosenbergs gibt es in der Solo-Variante eigentlich immer nur das Punkte-Maximieren. Das finde ich nicht reizvoll.
    - Ein wesentlicher Aspekt bei Agricola, Le Havre und Ora et Labora ist ja das Ansammeln der Rohstoffe in den "Lagern" - Runde für Runde wird es mehr, bis einer der Spieler das Angebot zu verlockend findest, und nimmt. Was in der Solo-Variante passiert: Man kann Unmengen von Ressourcen in den Feldern anwachsen lassen, bis man sie schliesslich nimmt. Das ist so komplett umgekehrt zum Spielgefühl mit Mitspielern, dass ich es nicht mag.


    Wie gesagt, beides rein persönlicher Geschmack.


    Wobei der erste Punkt nicht nur für Rosenbergs gilt, sondern bei meiner Solitär-Spiel-Auswahl allgemein: Wenn ich Solo spiele, dann möchte ich ein Ziel erreichen, und nicht nur Punkte zählen.

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  • Ja ein Ziel verfolgen finde ich auch interessanter. Der Cosimshop biete auch "Field Commander Rommel Deluxe" und "Field Commander Alexander" , die Spiele sehen auch vom Material her interessanter aus als
    "Barbarossa C"(glaub ich mal aufn ersten Blick). Und preislich auch nicht schlecht.


    Was würdest Du zu den genannten Spielen sagen ?


    Hab noch nie Kriegssimulation gespielt, würde es daher schon gerne mal ausprobieren..

    Viele Grüße , Blue Moon

  • Da es bisher nochnicht geannt wurde:


    K2


    Das Thema mag nicht jedermanns Sache sein, zumal ich es wirklich gut in die Spielmechanismen eingebettet finde, aber als Solospiel finde ich es sehr gut geeignet.


    Allerdings ist es momentan auf deutsch nur eher schwer erhältlich, Nachschub wird im nächsten Monat erwartet.


    Das Spielmaterial ist jedoch komplett sprachneutral, so das man sich auch eine fremdsprachige Version zulegen kann und die Regeln einfach von der Seite des Heidelberger Spieleverlages runterlädt.


    Ein ausführlicheres Review des Spiels von mir findest Du übrigens HIER

    Nur noch Fischkrieger (und Blogger...)

  • Hi,


    Also The Barbarossa Campaign ist von Alan Emrich, Carl Paradis und Gary Graber - letzterer ist als Designer angegeben.
    Aber TBC ist ein schönes Solospiel. Es ist rel. einfach, aber irgendwie genial.


    No Retreat! hat übrigens auch eine Solo-Variante. Es sollte in jedem NR von GMT ein Zettelchen beiliegen wo drauf steht wie man an das Teil kommt (Print & Play).
    Im nächsten C3i Magazin ist die Solo Variante dann auch drin (Regeln & ein Satz Karten, die benötigten Counter sind in der GMT Version schon dabei).


    Ich habe es allerdings selber noch nicht probiert. Man kann sowohl als Deutscher wie auch als Russe Solo spielen, was ich sehr gut finde.


    Atti

  • Zitat

    Original von Blue Moon
    Ja ein Ziel verfolgen finde ich auch interessanter. Der Cosimshop biete auch "Field Commander Rommel Deluxe" und "Field Commander Alexander" , die Spiele sehen auch vom Material her interessanter aus als
    "Barbarossa C"(glaub ich mal aufn ersten Blick). Und preislich auch nicht schlecht.


    Was würdest Du zu den genannten Spielen sagen ?


    Hab noch nie Kriegssimulation gespielt, würde es daher schon gerne mal ausprobieren..


    Ich habe FC: Rommel (in der ersten Version), FC: Alexander und FC: Napoleon - die drei sind alle ähnlich, da sie auf dem selben System basieren, spielen sich aber unterschiedlich. RC: Rommel ist das einfachste, FC: Napoleon das umfangreichste. Ich finde alle drei richtig gut. TBC ist damit schwer zu vergleichen, es ist ein ganz anderes System - hier wird ja z.B. auch der Frontverlauf simuliert (total einfach, aber echt genial). Solchen detailgrad hat die FC-Reihe nicht. TBC aufwändiger und auch anspruchsvoller. (Weswegen es nicht besser oder schlechter ist)
    Materialtechnisch ist TBC allerdings ein wenig ... hintendran. Ich finde es nicht schlimm. Die Grafik ist gut gemacht, die Regeln sind hervorragend, lediglich die Produktion ist nicht in der Euro-Game-Qualität wie sie inzwischen bei DVG ist. Aber einige VPGs werden nun ja bei GMT heraus kommen (NR ist es ja schon, nun kommt ein Napoleonic 20 Bundle und weitere sind auch geplant).


    FC mal auszuprobieren ist nicht verkehrt. Alexander oder Rommel ist dabei rel. egal - ich finde dass das System besser zu Alexander und Napoleon passt, Rommel funktioniert deswegen nicht schlechter, aber ich bin bei WWII Spielen einen höheren Detailgrad gewohnt. Ich meine es spielte sich ja nunmal rel. viel in rel. kurzer Zeit ab. Bei Alexander und Napoleon passt der Zeitliche Massstab imo besser zu den Mechanismen (rein thematisch gesehen).
    Aber es ist so wie sehr oft: Man muss sich darauf einfach einlassen (wie man sich generell auf "grand strategy" spiele einlassen muss - die grobe Kelle ist nicht jedermanns Sache. Manche würfeln halt lieber auf jeden Schnürsenkel :-) ).


    Nimm das, was dich vom Thema her am meisten interessiert, ich denke das ist das wichtigste.


    Atti

  • Meine Top 3 Solo-Spiele in Reihenfolge:


    HDR - Kartenspiel - tolle Thematik, man kann richtig abtauchen
    Race for the Galaxy - hier sticht die Mechanik absolut hervor, die progammierbaren Robotoren sind genial und entgegen vielen Solovarianten, bei denen man seine Punktzahl optimiert [finde ich mal interessant aber nicht auf Dauer] spiele ich hier gegen einen "echten" Gegner, ist allerdings sau schwer, habe ich schon lange nicht mehr solo gespielt, muss ich dringend noch einmal tun :)
    Freitag - die erste Wahl für eine schnelles Solospiel zwischendurch, einfache Regeln, schöne Mechanismen

    There is freedom - just behind the fences we build ourselves.

    Einmal editiert, zuletzt von gimli043 ()

  • Zitat

    Original von Attila
    No Retreat! hat übrigens auch eine Solo-Variante. Es sollte in jedem NR von GMT ein Zettelchen beiliegen wo drauf steht wie man an das Teil kommt (Print & Play).
    Im nächsten C3i Magazin ist die Solo Variante dann auch drin (Regeln & ein Satz Karten, die benötigten Counter sind in der GMT Version schon dabei).


    Oh, das ist eine gute Information!
    Muss ich mir merken - und kaufen!
    Danke! :)


    Zitat

    Ich habe es allerdings selber noch nicht probiert. Man kann sowohl als Deutscher wie auch als Russe Solo spielen, was ich sehr gut finde.


    Wenn ich mich recht erinnere, dann wechselt man im Laufe des Spiels die Seiten: Kommt man zu nahe an den "virtuellen" Gegner heran, also steht zu gut da, dann muss man die Gegenseite übernehmen, und der "Gegner" übernimmt Deine so gut hingespielte Seite... ;)


  • Dazu kann man noch sagen das der Autor beim Entwickeln sehr oft gegen sich selbst gespielt hat und so auch dieser Variante entstanden ist.

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  • Und wer´s gerne nordisch mag:
    Yggdrasil
    Ein Spiel, in dem man die Rolle eines Gottes aus der nordischen Sagenwelt annimmt, um allerlei böse Gesellen (Loki, Eisriesen, den Fenriswolf u.a.) von der Heimstatt Odins fernzuhalten. Allein sehr gut zu spielen, weil auch als Solospiel ausgelegt, ansonsten bis zu sechs Spieler.


    Phantom Leader
    Hornet Leader wurde schon genannt, Phantom Leader spielt im Vietnamkrieg, reines Solospiel, das Spaß macht.


    Phantom Fury
    Reines Solospiel. Der Spieler hat das Kommando über eine Kompanie US Marines, die im Irak Krieg eine Stadt namens Fallujah säubern müssen.
    Counter sind einzelne Squads, begrenzte Unterstützung wie Support Teams, M1 Abrams, Helikopter oder Luftangriffe sind auch möglich.
    Erschienen bei Nut´s Publishing.


    One Week in Hell
    Reines Solospiel. Gleiches Thema, nur spielt es diesmal in der Stadt Hue zur Zeit des Vietnamkrieges. Erschienen als Magazinspiel im Battlesmagazine Nr. 3.


    Target Earth
    Die Aliens erobern die Erde, der Spieler muß sehen daß er Widerstand leistet, um Technologien zu erlangen und die eigene Waffentechnik zu verbessern.
    Ähnlich wie im Computerspiel UFO: Enemy Unknown. Alleine gut spielbar, ansonsten bis zu vier Spieler.

  • Ich spiele recht gerne Nemo's War von Victory Point Games, wobei angemerkt werden muss, dass die Produktionsqualität nicht mit hiesigen Spielen verglichen werden kann. Die Ausdrucke sind mit einem Tintenstrahldrucker (wieso eigentlich nicht mit Laser?) gemacht, aber alles wird in Kleinauflage per Hand hergestellt, der ist Preis ein wenig hoch.

  • Also es wird denke ich schon ein reines Solitärspiel, und ne Kriegsimulation.


    Wenn FCA ähnlich wie FCN ist, nur bisl abgespeckter, ist es vllt gar nicht schlecht, als Genreanfänger
    mit FCA anzufangen.


    Hoffe das es mit der englischen Anleitung auch klappen wird. Mein Englisch ist oke, aber ein gutes
    Stück weg von Perfekt =). Ne kleine Hürde wird es auf jeden Fall, aber ich denke , wird mit ein
    klein wenig mehr Aufwandt klappts schon.


    Yggdrasil hatte ich schon, nicht mein Ding. Nur reine Kartenspiele wie HdR kommen auch nicht
    in Frage.


    Werde mir noch 1-2 Wochen Zeit lassen mit der Entscheidung, daher bin ich noch über jede anderen
    Tipp froh und außerdem hab ich ja noch mit Mage Knight zu tun, wo gerade mal das Einstiegsszenario
    gespielt wurde.


    @Atilla, wie ist es denn mit der Spieledauer bei FCA, wie lange gehen die Szenarien ca.? Was meinst Du, zu
    dem Regelwerk, verwirrend oder klar?


    Was ich auch noch gut finde bei FCA ist, das man nicht gerade den größten Tisch braucht um es zu spielen
    (schaut mal auf paar Pics so aus)..

    Viele Grüße , Blue Moon

  • Hi,


    Also eine Partie FC:A dauert nicht so lange. Schätze mal so ca. 2 Stunden, war normal immer deutlich schneller (die ersten beiden Partien mal ausgenommen, wo ich die Regeln gelesen und gelernt habe).


    Eine Linked Kampagne kann natürlich was länger dauern, aber die spielt man idR sowieso nicht am Stück (vielleicht 2 Kampagnen und dann später die anderen beiden hinterher) - wenn, doch ist man halt länger beschäftigt! :-)


    Viel Platz braucht man nicht, das ist richtig. Gilt aber auch für FC:N und FC:R. Die Regeln von FC:A sind nicht sehr umfangreich und nicht kompliziert und *sehr* gut bebildert. Freilich in Englisch. (15 Seiten, incl. 2 Seiten Example of Play, alles recht grosszügig bedruckt)
    FC:A würde ich nicht als "abgespeckt" sehen - es ist schon das selber System. FC:N ist halt etwas (aber wirklich nur etwas) umfangreicher. FC:N hat halt 11 Kampagnen, FC:A nur 4.
    Das macht sich dann auch in der Anzahl der Counter bemerkbar. Bei FC:A passen alle Counter Bequem in ein Standard-GMT Tray. Bei FC:N musst ich gleich auf 2 Trays von Conrad zurückgreifen (in die man jeweils den Inhalt von ca. 2 GMT Trays bekommt).


    Atti

  • Zitat

    Original von Attila
    Das macht sich dann auch in der Anzahl der Counter bemerkbar. Bei FC:A passen alle Counter Bequem in ein Standard-GMT Tray. Bei FC:N musst ich gleich auf 2 Trays von Conrad zurückgreifen (in die man jeweils den Inhalt von ca. 2 GMT Trays bekommt).


    Atti


    Wenn ich mich recht erinnere, hat FC:N aber den ungemein angenehmen Vorteil, dass die Einheiten, mal abgesehen von den Rekruten, zwischen den Kampagnen nicht mehrfach verwendet werden, d.h. ein Counter wir immer nur in EINEM Szenario eingesetzt, was den Aufbau ja ungemein beschleunigt (weil man nicht noch Counter aus anderen Szenarien suchen muss...)
    Das ist mir auch schon mit FC:R und FC:N aufgefallen - da würde ich mir wirklich die 5-6 Counter, die bei FC:R doppelt oder dreifach verwendet werden als Zusatz wünschen...

  • Ich bin überrascht, daß es hier so viele Leute gibt, die sich mit Solitärspielen beschäftigen und diese offenbar auch spielen.


    Ich selbst besitze einige Solitärspiele (hauptsächlich alte Solitär-Wargames), habe mich bisher aber nur ein paar mal an Merchant of Venus solitär versucht, und das ist schon sehr lange her.


    Ansonsten habe ich überhaupt keine Zeit für Solitärspiele, denn ich müsste dafür auf "echte" Partien verzichten, und dazu bin absolut nicht bereit.


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Hi,


    Ist je nicht jeder Profi-Gamer! :-)


    Ich habe abends oft Zeit und mangels Spielpartner spiele ich dann halt Solo. Warum nicht?


    Habe halt nicht ständig Spielpartner, da keine quasi hier um die Ecke wohnt.


    Atti

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  • ... Warum Solitär? Weil mein Freundeskreis mit Brettspiele nichts, aber auch gar nix zu tun hat!


    Und meine Freundin soll auch nicht jedes mal herhalten (was Brettspiele angeht =)).


    Konsolen machen mir i-wie keinen Spaß mehr, brauche was handfestes.
    Also ich sehe Solospiele auf jeden Fall als "echte" Partien an, lese gerade zum ersten mal,
    dass es nicht so sein soll.


    Naja, gibt ja genug Auswahl an guten Solitärspielen, von daher gibt es also doch einen gewissen Bedarf
    und das ist gut so...

    Viele Grüße , Blue Moon

  • Zitat

    Original von Warbear
    Ansonsten habe ich überhaupt keine Zeit für Solitärspiele, denn ich müsste dafür auf "echte" Partien verzichten, und dazu bin absolut nicht bereit.


    Ich würde auch nicht auf "echte" Partien mit Mitspielern verzichten, um ein Solitär-Spiel zu spielen - aber manchmal habe ich gerade eine Stunde oder mehr Zeit und Lust auf ein Spiel. Dann kann ich den Rechner einschalten oder aber FREITAG oder FC:R spielen. :)

  • Zitat

    Original von Attila
    Ich habe abends oft Zeit und mangels Spielpartner spiele ich dann halt Solo. Warum nicht?
    Habe halt nicht ständig Spielpartner, da keine quasi hier um die Ecke wohnt.


    Ich habe auch keine Spielpartner um die Ecke, und ich habe durch meinen Vor-Ruhestand inzwischen wahrscheinlich viel mehr Zeit als Du zum Spielen, aber mit VASSAL ist das doch kein Problem.
    Wenn ich die Wahl habe, ist ein Spielpartner über VASSAL für mich immer noch weit besser, als solitär zu spielen (auch wenn es gute Solitärspiele gibt).


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Zitat

    Original von Blue Moon
    Konsolen machen mir i-wie keinen Spaß mehr, brauche was handfestes.
    Also ich sehe Solospiele auf jeden Fall als "echte" Partien an, lese gerade zum ersten mal,
    dass es nicht so sein soll.


    Wo hast Du das denn gelesen, wenn man fragen darf?
    Ich habe es jedenfalls nicht geschrieben (und auch nicht gemeint). :winke:
    Konsolen haben mir übrigens auch noch nie Spaß gemacht (wegen der Auswahl an Spielen).


    Zitat

    Original von Blue Moon
    Naja, gibt ja genug Auswahl an guten Solitärspielen, von daher gibt es also doch einen gewissen Bedarf
    und das ist gut so...


    Eine gute Auswahl ist sicherlich da.
    Ich war nur verwundert, daß auch ein gewisser Bedarf dafür da ist.


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Warbear, kein Ding. Das Wort "echt", hat mich dazu bewegt Solopartien als "unecht" zu verstehen. :peace:


    Also momentan wirds glaub FC: A, immerhin gibts auch Eroberungszüge in der heutigen Türkei.


    Ein schönes Solospiel in einer Fantasywelt, wäre auch interessant.
    Space Infantry schaut auch interessant aus, aber SCI-Fi muss es ned sein...

    Viele Grüße , Blue Moon

  • Zitat

    Original von Nupsi
    (...) Kennst Du das Spiel näher und könntest etwas dazu schreiben ? (...)


    Nein, leider nicht; ich weiß nicht mehr, als bei BGG steht.
    Aber mich sprechen diese Squad-Level-Spiele einfach an. Das ist für mich der richtige Maßstab.
    Wenn ich mal groß bin, werde ich auch ASL spielen, versprochen! :-)

    UpLive [bgg for trade] - einfach anschreiben, wenn Dich davon was interessiert!

  • habe FC-N bei mir zu Hause und kann das Spiel nur empfehlen.
    Bei der Whl zwischen FC-A und FC-R würde ich von FC-R würde ich abraten, sind sehr gemischte Kommentare im Internet, FC-a kommt deutlich besser weg und hat mir von der Regel selbst auch besser gefallen

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  • Hi,


    ? Also FC:R und FC:A tun sich auf BGG nichts.


    Wenn ich das richtig verstanden habe, ist die Grundlage deines Abraten irgendwas, was du irgendwo gelesen hast?


    Atti

  • Zitat

    Original von lach_doch_mal
    habe FC-N bei mir zu Hause und kann das Spiel nur empfehlen.
    Bei der Whl zwischen FC-A und FC-R würde ich von FC-R würde ich abraten, sind sehr gemischte Kommentare im Internet, FC-a kommt deutlich besser weg und hat mir von der Regel selbst auch besser gefallen


    Was ist denn Deiner Meinung nach besser an FC:A? Ich selbst habe FC:N und FC:R; letzteres erst seit Kurzem, und an diesem Wochenende zwei erste Partien gespielt. Es gefällt mir recht gut, weil es noch einen Tacken schneller gespielt ist als FC:N.

  • Zitat

    Original von Warbear
    Wenn ich die Wahl habe, ist ein Spielpartner über VASSAL für mich immer noch weit besser, als solitär zu spielen (auch wenn es gute Solitärspiele gibt).


    Für mich ist es schon ein Unterschied ein Computerprogramm oder ein richtiges Spiel mit Holz und Pappe zu spielen... Daher mag ich auch gern mal ein Solospiel auf dem Tisch.

  • Wem stimmt Du zu?
    Warbear und ich spielen lieber online die digitale Version eines Brettspiels gegen menschliche Mitspieler als solitär ein Brettspiel - oder, in meinem Fall, als solitär ein "normales" Computerspiel. Warum? So gut wie jedes Brettspiel ist anspruchsvoller als so gut wie jedes Computerspiel, meiner Meinung nach. Ich weiß nicht, wie Warbear das sieht.

    UpLive [bgg for trade] - einfach anschreiben, wenn Dich davon was interessiert!

  • Zitat

    Original von Sternenfahrer
    Ich glaube, Warbear meinte: "Lieber online mit menschlichem Gegner via VASSAL als solitär mit Pappe und Pöppel."
    Eine Einstellung, der ich mich durchaus anschließen kann.


    Genau so ist es.


    Natürlich ziehe ich immer noch ftf-Partien vor.
    Wenn aber keine möglich ist, bietet VASSAL eine sehr gute Alternative, die ich schon seit vielen Jahren nutze und immer mehr zu schätzen weiß.
    VASSAL kann zwar nicht das haptische Gefühl von Spielfiguren bieten, hat aber gegenüber ftf-Partien auch einige Vorteile, welche die Nachteile für mich locker aufwiegen.


    Ich bin seit längerem eh schon auf dem Trip, mich in allen möglichen Bereichen immer mehr vom Material zu lösen (Stichwort: "papierfreies Büro"):
    - ich lese immer mehr ebooks (und trenne mich langsam von meinen richtigen Büchern - mit Ausnahmen natürlich)
    - ich scanne alles mögliche ein und werfe das Papier dann fort - fast alle Post, Rechnungen, Kontoauszüge, Bedienungsanleitungen, viele Magazine (meist Spiele-Magazine, die ich bisher aber noch behalte), etc etc.
    - von meinen Spielen scanne auch die Countersheets und manchmal die Boards - gescannte Tabellen, Spielregeln und ganze Spielemagazine habe ich auf dem iPad und im LAN
    - Fotos werden nur noch auf dem Fernseher angeschaut - ich bin auch dabei, meine alten Papierfotos und Dias einzuscannen und danach die Originale wegzuwerfen
    - Musik und Filme kommen sukzessive ins heimische Netzwerk, was zur Folge hat, daß kaum noch CDs oder DVDs in einen Player eingelegt werden, sondern von einem NAS-Server abgerufen werden - somit sind sie mittelfristig überflüssig
    - die tägliche Zeitung habe ich auch schon zusätzlich digital - in Papierform werde ich sie wohl bald abschaffen
    - etc. etc.
    Ich löse mich langsam, aber stetig von meiner bisherigen Überzeugung, daß man seine Dinge auch anfassen können muß ...


    Spiele kaufe ich zwar immer noch in Schachteln (es bleibt einem ja fast gar nichts anderes übrig), aber ich verwende im Leben und zum Spielen immer mehr und öfters elektronische Hilfsmittel - und ich fühle mich sehr wohl dabei.


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.