Interessante Meinung

  • Hi,


    ich habe gerade beim Suchen nach Infos über Revolte in Rom 2 und eine Palast von Alhambra-Sonderedition einen Artikel von Uli Blennemann von Phalanx Games gefunden, den ich sehr interessant fand.


    :guck: http://www.reich-der-spiele.de…-Kommentar-Blennemann.php



    Ich kann diese Meinung durchaus teilen, auch wenn mir einige der gebrachten Argumente zu beliebig erscheinen. Erzählen kann man ja immer viel, was die Leute denn nun mit ihrem geschenkt bekommenen SdJ machen...


    Trotzdem sehe ich auch in der Zielsetzung der Jury, sich der angeblichen Leseunlust der Menschen anzupassen, eine falsche Richtung. Auch, wenn ich dafür bin, bei jedem Spiel zu überdenken, ob man die Regel in "Leichter Sprache" [http://de.wikipedia.org/wiki/Einfache_Sprache] zusätzlich verfassen kann, so darf es nicht der Anspruch sein, Spiele auszuzeichnen, die möglichst einfache Regeln haben, nur um einer gefühlten Tendenz in der Bevölkerung zu folgen.


    Ich möchte dabei nicht die ausgezeichneten Spiele kritisieren. Die Qualität ist ja über die Jahre immer da gewesen. Aber sollte die Zielsetzung an einen so bedeutenden Spielepreis sein, dass man sich bedingungslos der Käuferschaft anbiedern muss, damit sie ja bitte, bitte die Spiele kaufen? (Das war bewußt überzogen formuliert.)


    Andererseits kann man vielleicht sagen, dass man von einem Verlagsmenschen, dessen Verlag bekannt dafür ist, gerne auch mal die absoluten Strategieüberhammer zu veröffentlichen, erwarten kann eine andere Meinung zu so einem Thema zu haben? (Und nicht zuletzt auch von mir, weil ich eher die anspruchsvolleren Spiele mag?)


    Wie seht ihr das? Oder seid ihr die ständigen Diskussionen um das elendige Thema SdJ schon leid...?

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  • Ich verstehe Dein Problem nicht.... das ist doch mittlerweile in allen Bereichen des Lebens so...


    Sinkendes Niveau wird durch Anpassung der Erwartung ausgeglichen. Lücken zwischen Anspruch und Wirklichkeit können so nicht auftreten. Man will halt nicht wahrhaben, daß wir alle gerade im Durchschnitt dümmer und lebensunfähiger werden.


    Ob ich das gut finde - für die Gemeinschaft nicht, für den Einzelnen im Zweifel schon - ist es doch heutzutage relativ einfach sich mit geringem Einsatz und durchschnittlicher Intelligenz und Lebenserfahrung von der Majorität abzusetzen. Das wir alle gerade dabei sind die Gaußsche Normalveteilung bei Unterstellung einer "normalen" Mitte zu widerlegen ist doch offensichtlich. Da verschieben wir halt die Mitte und schon ist alles wieder schick. Pareto lebe hoch! 20% der Menschen machen 100% der Intelligenz aus - und das auf niedrigem Niveau.


    Ich empfehle an dieser Stelle die Bücher von Daniel Quinn: Ismael und Ismaels Geheimnis, wo auch die Frage aufgeworfen wird, warum wir uns eigentlich selber als Krönung der Evolution betrachten und auch so handeln, obwohl wir überhaupt nicht im Einklang mit den Gesetzen der Mutter Natur leben. Auch wir werden es nicht schaffen zu fliegen, ohne die Gesetze der Schwerkraft zu berücksichtigen.


    Ich finde den Schritt der Spiel des Jahres Jury richtig. Denn es geht ja darum das Brettspiel weiter in die Gesellschaft zu tragen. Einfache Regeln werden dafür eine wesentliche Voraussetzung - vor allem in der Zukunft sein.


    Erst wenn die Mehrheit der Menschen irgendwann wieder anfängt ihr Hirn einzuschalten und sich auch trotz des ganzen Konsums die Zeit dafür nehmen wird es wieder aufwärts gehen - allerdings ganz laaaaangsaaaaaammmmm... An dieser Stelle empfehle ich Immanuel Kant: Was ist Aufklärung!


    Ob die Leute dann mehr spielen? Keine Ahnung. Ob die Leute eher spielen, wenn die Regeln einfach sind? Keine Ahnung.


    Erfreute Grüße
    Sankt Peter

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • Zitat

    Original von ode
    Wie seht ihr das? Oder seid ihr die ständigen Diskussionen um das elendige Thema SdJ schon leid...?


    Jupp. Was soll das? Ich meine, die Jury macht seit Jahrzehnten einen guten Job, ansonsten würde die Marke SdJ nämlich kein so großer Erfolg beschert sein. Denn die Käuferschar ist sicher nicht blöd. Und was einfache Regeln angeht, ich verstehe nicht wie man auf diesem einen Satz so drauf rumreiten kann. Ich könnte Herrn. Blennemann auch einfach vorwerfen, dass es ihm eigentlich gar nicht darum geht, sondern einfach um den entgangenen Profit der möglich ist wenn man SdJ wird. Also purer Neid.


    Ach, aber ich wollte eigentlich gar nichts sagen....

  • Der Kommentar wurde ja auch im spielbox-Forum hoch und runter diskutiert...ich kanns glaub echt nicht mehr hören...nächstes Jahr wieder ;)

  • Zitat

    Original von JoelH


    Jupp. Was soll das? Ich meine, die Jury macht seit Jahrzehnten einen guten Job, ansonsten würde die Marke SdJ nämlich kein so großer Erfolg beschert sein. Denn die Käuferschar ist sicher nicht blöd.
    [ ... }


    Ebenfalls jupp, aber aus völlig anderen Gründen.


    Ich finde, die Jury macht seit Jahrzehnten einen ziemlich schlechten Job, und das Label SdJ hat nur deshalb Erfolg, weil die Käuferschar so blöd ist.


    Die Bildzeitung läßt grüssen ... :)
    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Zitat

    Original von Warbear
    Ich finde, die Jury macht seit Jahrzehnten einen ziemlich schlechten Job, und das Label SdJ hat nur deshalb Erfolg, weil die Käuferschar so blöd ist.


    Die Bildzeitung läßt grüssen ... :)
    .


    Also jetzt muss ich doch noch was dazu sagen: Wenn die Bildzeitung grüßen lassen würde dann wäre Monopoly oder Mensch ärgere Dich nicht Spiel des Jahres. Ich z.B. finde dass die SdJ Jury einen recht guten Job macht (nicht supertoll aber gut). Das SdJ gibt es um die blöden Käuferscharen etwas in eine intelligentere Richtung zu lenken indem sie überhaupt mal einen Einstieg in die Spielewelt finden - es geht nicht um das "ultimativ beste Spiel" (was immer das auch sein soll). Es gibt durchaus jedes Jahr spiele die mir besser als das SdJ gefallen...ehrlich gesagt achte ich nicht allzusehr auf das Logo. Deshalb könnte man auch sagen dass das SdJ für mich keinen Sinn hat - das heißt aber nicht dass es nicht für andere sinnvoll sein kann.


    So letzter Satz dazu: Wer das Spiel des Jahres mag soll es mögen, wer es nicht mag soll es nicht mögen. Aber ich glaube ich bin einfach froh wenn jeder seine Meinung für sich behält!
    Hier prallen festgefahrene Meinungen aufeinander und jeder glaubt er hätte die Weisheit mit Löffeln gefressen...das ist das was mich wirklich ANKOTZT!!!

  • Zitat

    Original von onkel_e
    Also jetzt muss ich doch noch was dazu sagen: Wenn die Bildzeitung grüßen lassen würde dann wäre Monopoly oder Mensch ärgere Dich nicht Spiel des Jahres. Ich z.B. finde dass die SdJ Jury einen recht guten Job macht (nicht supertoll aber gut). Das SdJ gibt es um die blöden Käuferscharen etwas in eine intelligentere Richtung zu lenken indem sie überhaupt mal einen Einstieg in die Spielewelt finden - es geht nicht um das "ultimativ beste Spiel" (was immer das auch sein soll). Es gibt durchaus jedes Jahr spiele die mir besser als das SdJ gefallen...ehrlich gesagt achte ich nicht allzusehr auf das Logo. Deshalb könnte man auch sagen dass das SdJ für mich keinen Sinn hat - das heißt aber nicht dass es nicht für andere sinnvoll sein kann.


    So letzter Satz dazu: Wer das Spiel des Jahres mag soll es mögen, wer es nicht mag soll es nicht mögen. Aber ich glaube ich bin einfach froh wenn jeder seine Meinung für sich behält!
    Hier prallen festgefahrene Meinungen aufeinander und jeder glaubt er hätte die Weisheit mit Löffeln gefressen...das ist das was mich wirklich ANKOTZT!!!


    Schlecht, wenn man sich selbst "ANKOTZT".
    Ich würde das besser nicht tun. ;)


    scnr.
    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

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  • Tja mag sein...is Interpretationssache. Aber ich kotz mich dann doch noch lieber selbst an als von anderen angekotzt zu werden...


    ...und jetzt lassen wir das hier und reden wieder normal, sonst bleibt der Spaß auf der Strecke ;)


    Da fällt mir übrigens noch ein doofer Spruch ein:


    Vorbeugen ist besser als auf die Schuhe zu kotzen :weia:

  • Zitat

    Original von JoelH


    Kann es sein, dass du ein Antiforist bist?


    Ich würde eher sagen ich bin genervt von einer Diskussion die in ähnlicher Form fast jedes Jahr geführt wird, die dieses Jahr (wenn auch an anderer Stelle) schon zu genüge geführt wurde und die zu nichts führt.

  • Okay, okay...


    Ich sehe ein, dass das Thema vielleicht schon durch ist. Aber der Ansatz, den ich gehen wollte war nicht, ob die Spiele immer anspruchsloser werden, oder ob in der Jury alle doof sind. Eher dachte ich, auf der Grundlage einer kritischen, aber doch angreifbaren Position, eine interessante Diskussion darüber zu führe, ob man wirklich davon ausgehen muss, ob die Menschen tatsächlich immer dümmer werden und dies zu Tendenzen führen muss, die auf so einen Preis umgemünzt werden. Ich finde nämlich eine solche Annahme (die muss man nämlich auch erstmal begründen und nicht einfach Rückschlüsse aus ca. 5 Mio. Zeitungsartikel über das absolut überbertete Thema PISA-Studie ziehen - dies war wieder überspitzt), recht mutig! Und weiterhin weiß ich nicht, ob man, da ja jetzt alle Leute stockblöde sind, die Tendenz unterstützt und aufnimmt. Dann sind wir in 10 Jahren wirklich wieder bei MauMau...


    Ich wollte den Artikel von Herrn Blennemann übrigens nicht unreflektiert betrachten und habe das in meinem Ausgangsposting ja auch schon angedeutet...


    Dann lasst uns diesen Thread doch zu machen. Oder?

  • Na da habe ich doch schon mal in die richtige Richtung geantwortet...


    Aber ich glaube tatsächlich, daß das Thema "SdJ-Kritik" schon durch ist, und alles was das SdJ betrifft reflexartig niedergemacht wird.


    Was ichnicht verstehe ist der Punkt, daß doch die SdJ-Jury niemandem schadet, sondern versucht das Hobby Spielen weiter zu kultivieren. Ob sie das nun gut machen oder nicht ist doch dabei völlig egal. Ich habe jedenfalls noch niemanden getroffen, der wegen der SdJ-Jury mit dem Spielen aufgehört hat.


    Und das Menschen, die sich intensiver mit dem Thema Spiel auseinandersetzen irgendwann eine Spezialisierung ausbilden (z.B. Cosims, ...) führt halt dazu, daß jede Sparte eine Art eigene Interessensvertretung hat - oder gar keine braucht, weil sie sich anders informieren...

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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  • Zitat

    Original von ode
    Eher dachte ich, auf der Grundlage einer kritischen, aber doch angreifbaren Position, eine interessante Diskussion darüber zu führe, ob man wirklich davon ausgehen muss, ob die Menschen tatsächlich immer dümmer werden und dies zu Tendenzen führen muss, die auf so einen Preis umgemünzt werden.


    Leute die Spiele kaufen sind nicht dumm. Das mal vorne weg.


    Aber im Ernst, ich erachte es als Haltlos zu beheupten, dass die Leute immer dümmer werden. In welchem vergleich denn? Zu den Menschen des 19. Jahrhunderts *lol*.


    Was ich unterzeichnen würde ist, dass die Menschen immer "fauler" werden. Und dies ist es was die SdJ-Jury eben antizipiert hat. Es hat IMHO nichts damit zu tun dass die Leute die Regeln nicht mehr verstehen würden. Darum geht es in erster Linie gar nicht. Es geht darum, dass die Leute einfach nicht mehr bereit sind mehr als ein paar Minuten Zeit zu investieren um die Regel zu durch- und zu überschauen.


    Hierauf zielt IMHO die Aussage der Jury.



    Die Zeit wird einfach hektischer, was man zB. sehr gut an M$-Software sehen kann. Die funktioniert zwar nicht wirklich, aber sie ist vorinstalliert und tut auf Knopfdruck meist was sie soll. Das zählt, da können andere Betriebssysteme noch so gut und stabil sein, keiner hat Lust und Zeit sich damit einzuarbeiten, deshalb steht Windows immer noch unangefochten an der Spitze.

  • Zitat

    Original von JoelH
    Was ich unterzeichnen würde ist, dass die Menschen immer "fauler" werden.


    Richtig!... und wozu führt Faulheit? Zu Unmündigkeit und im zweiten Schritt zu Dummheit. Manchmal braucht es nicht zu Dummheit führen, wenn die Faulheit bereits dazu führt, daß man gar nicht erst einen gewissen Grad an Intelligenz erreicht.


    Bitte jetzt aber nicht die Diskussion darüber, was Intelligenz ist - ok!

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  • Zitat

    Original von Sankt Peter


    Richtig!... und wozu führt Faulheit? Zu Unmündigkeit und im zweiten Schritt zu Dummheit. Manchmal braucht es nicht zu Dummheit führen, wenn die Faulheit bereits dazu führt, daß man gar nicht erst einen gewissen Grad an Intelligenz erreicht.


    Bitte jetzt aber nicht die Diskussion darüber, was Intelligenz ist - ok!


    Ich sehe keinen kausalen Zusammenhang zwischen Dummheit und Faulheit.


    Nehmen wir ein Beispiel, nämlich mich. Ich hab früher sehr viel Zeit in mein Schach investiert, mit der Erkenntnis, dass ich einfach kein Talent dafür habe. Bin ich jetzt zwangsläufig dumm? Ich denk doch eher nicht. Mittlerweile mach ich praktisch nichts mehr für mein Schach, bin aber nur minimal in meinem Rating runter gegangen und das lag eher an anderen Dingen.

  • Na ja, wir laufen jetzt in das Thema der Begriffsdefinition und Differenzierung... wir werden das auch im Rahmen des Forums nicht gelöst bekommen, da man darüber Bücher schreiben könnte.


    Wo ich Dir entgegenkomme ist der Punkt, daß Faulheit nicht zwangsläufig zu Dummheit führt. Genauso stimmt es nicht, daß alle Dummen faul sind... Die Welt ist halt kompliziert.


    Aber das es eine eindeutige Korrelation mit genehmigter Varianz zwischen Faulheit und Dummheit gibt habe ich leider empirisch des öfteren feststellen müssen.


    Am Ende ist das Leben ein Input-Output-System, d.h. ich muß etwas rein tun, um etwas rauszubekommen (oder: Ohne Fleiß kein Preis).

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  • Zitat

    Original von Sankt Peter
    Am Ende ist das Leben ein Input-Output-System, d.h. ich muß etwas rein tun, um etwas rauszubekommen (oder: Ohne Fleiß kein Preis).


    Aber warum sollte ich etwas zu mir nehmen was ich gar nicht brauche? (oder: Für was sind Integrale nütze wenn ich nicht richtung Mathematik gehen will)

  • Das sage ich ja nicht. Ich schreibe doch nicht, daß irgendjemand etwas zu sich nehmen muß...


    Ich sage nur, das mehr Input förderlich ist, um die Intelligenz positiv zu beeinflussen. Den Input definiert zum Teil die Gesellschaft (Schule) und später jeder für sich selber... Der eine tut sich Schachbücher rein, der andere Talkshows, ... Hauptsache man ist glücklich und am Ende hat jeder 24h am Tag Zeit, über die er frei entscheiden kann - und das jeden Tag. Der eine ist Generalist, der andere Spezialist und der Dritte kann ganz toll einen Ball in einen Korb werfen...


    Die genetische Intelligenz wird doch erst durch Erfahrung, Wissen und Wertesystem für die Gesellschaft wertvoll. Und da nach Maslow alle nach Anerkennung streben wird in einer funktionierenden Gesellschaft der Intellgente auch Anerkennung und damit Zufriedenheit und Glückseligkeit erfahren.


    In dieser Beziehung finde ich ja den Kommunismus und Raumschiff Enterprise interessant. Beide Systeme schaffen das Geld ab und setzen alle Hoffnung in den Menschen. Dieser soll sich selber beschäftigen und damit einen Mehrwert für die Zivilisation bringen. Klappt leider nicht - da man das Problem mit der Anerkennung nicht gelöst bekommt, die heute noch überwiegend über materielle Dinge gezogen wird. Vielleicht sind wir aber auch einfach nur die Borgs - und merken es nicht?


    Prinzipiell neigt jeder Mensch dazu seine Unzufriedenheit sich selber und seinem Umfeld gegenüber zu rechtfertigen. Das wird sich so schnell nicht ändern. Der Dicke ist glücklich wie er ist, der Arbeitslose findet keine Arbeit, weil die Gesellschaft es nicht zuläßt und der Dumme findet auch irgendeinen der Schuldig ist. Um gleich vorzubeugen: Diese Sätze haben keine Allgemeingültigkeit - ich weiß, daß es immer Ausnahmen gibt!

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  • Wer genug von diesem Thema hat, braucht diesen Post ja nicht zu lesen. Alle anderen müssen ihn markieren...


    Original von JoelH:
    Was ich unterzeichnen würde ist, dass die Menschen immer "fauler" werden. Und dies ist es was die SdJ-Jury eben antizipiert hat.


    Ich so: Woher nimmst du denn dieses Wissen? Genauso, wie man nicht behaupten kann, dass alle dümmer werden, kann man das auch nicht schlußfolgern. Und das mit Windows ist auch nicht erst seit gestern so. Das ist schon seit 15 Jahren der Fall. Und die Zeit ist auch in den 90ern und 80ern hektisch gewesen. Wer ballert denn so nen Humbug raus ohne das belegen zu können?


    Was die Jury da antizipiert oder zu wissen meint, dafür soll sie doch erstmal einen Beweis antreten. Viel Scheiße labern die sich ganz toll anhört kann ich nämlich auch.


    Das muss man sich in dem Zusammenhang mal vorstellen. Sitzen ein paar Leute um einen Tisch herum und saugen sich ne halbwegs plausible Erklärung dafür aus den Fingern, warum jetzt dies oder jenes Spiel in diesem Jahr am meisten verkauft werden soll...


    Sollen sie doch einfach sagen, was Sache ist und nicht so nen Käse erzählen!


    So, dass mal ganz unabhängig davon, dass ich es völlig okay finde, was die so machen. Nur diesen hochtrabenden Kommentar, der ja auch so den Geist der Zeit liest kann ih echt nicht nachvollziehen...

  • Zitat

    Original von ode
    [color=#333333]Wer genug von diesem Thema hat, braucht diesen Post ja nicht zu lesen.

    :nein: :down:
    Ich finde es unverschämt wenn man einen Reply versteckt bekommt. Zumindestens das Zitat von mir hättest du Sichbar machen müssen.


    Ansonsten sag ich dazu nichts mehr, hab eh schon wieder viel zu viel gesagt hier....

  • Hallo Joel, habe Dein Zitat sichtbar gemacht...


    Sonst fande ich wie gesagt unsere kleine Diskussion mal ganz spannend. Ich denke halt nur, daß sie hier den Rahmen sprengen würde...


    Außerdem ist es ein Thema voller Meinungen, Werten, ... bei dem es kein Recht und Unrecht geben kann... Ich glaube am Ende auch gar nicht, daß wir so weit auseinanderliegen...


    Gruß
    Sankt Peter


    PS: Integrale sind übrigens zur Flächenberechnung unter Kurven wichtig ;)

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  • Oh, ich wollte dich damit nicht beleidigen, oder so.


    Ich hatte nur schon lange das Gefühl, dass es sich totgelaufen hat und zudem mein letzter BEitrag recht offensiv und herausfordernd war, sodass ich jedem die Gelegenheit geben wollte selbst zu entscheiden, ob er das noch lesen will oder nicht. Denn im Threadnamen ist das Thema ja nicht ersichtlich.


    Aber auch, wenn ich es nicht böse meinte, so finde ich das nicht unverschämt.


    Und St. Peter: Es ist eine Sache an Wiki-Artikel rumzufeilen, denn das ist der Sinn hinter dem Ganzen. Oder das mit diesem anderen Beitrag, wo für einige die Wortwahl absolut daneben war. Aber an meinem letzten Beitrag in diesem Thread gab es objektiv nichts dran auszusetzen. Ob JoelH den Reply jetzt lesen kann oder nicht, spielte insgesamt keine Rolle, denn auch er kann von dem Thema genug haben und nicht mehr weiter posten wollen. Im Großen und Ganzen ist meiner Meinung nach völlig unerheblich, ob er die Antwort sieht oder erst markieren muss, dass ich auf etwas eingegangen bin, was er geschrieben hat.


    Darüberhinaus habe ich hier nichts versteckt. Alles, was ich geschrieben hab, kann man lesen. Es ist nur ein anderer Grauton und wenn man sich anstrengt, kann man auch alles lesen. Mein Hinweis in schwarz macht für jeden interessierten Leser deutlich, dass er es lesen kann, wenn er den Text mit seiner Cursor markiert. Die Formatierung mit dem Zitat hab ich nur rausgenommen, weil der Hintergrund dann ein anderer war und es noch besser lesbar als der andere Text. Und offensichtlich hat JoelH die Antwort ja gefunden.


    So, ich werde ein weiteres Mal in mich gehen und meine Art zu posten überdenken und danke denen die auch Lust hatten konstruktiv über dieses Thema zu diskutieren. Ich lass das dann jetzt mal mit weiteren Beiträgen in diesem Thread...

  • Zitat

    Original von ode
    Und St. Peter: Es ist eine Sache an Wiki-Artikel rumzufeilen, denn das ist der Sinn hinter dem Ganzen. Oder das mit diesem anderen Beitrag, wo für einige die Wortwahl absolut daneben war. Aber an meinem letzten Beitrag in diesem Thread gab es objektiv nichts dran auszusetzen. Ob JoelH den Reply jetzt lesen kann oder nicht, spielte insgesamt keine Rolle, denn auch er kann von dem Thema genug haben und nicht mehr weiter posten wollen. Im Großen und Ganzen ist meiner Meinung nach völlig unerheblich, ob er die Antwort sieht oder erst markieren muss, dass ich auf etwas eingegangen bin, was er geschrieben hat.


    Hallo ode,


    aber genau das ist doch der Punkt, warum ich zumindest den Teil von Joel sichtbar gemacht habe. Dein Post ist doch inhaltlich völlig in Ordnung, daran würde ich auch nie etwas ändern - und das Sichtbar-machen ist eine Befriedungsaktion gewesen, die keinem schadet (da ja der Inhalt unverändert ist)... Ich wollte Dich damit nicht ärgern (und hätte auch nicht gedacht, daß es so wäre, wo Du doch selber sagst, daß es nach Deiner Meinung völlig unerheblich ist, ob es nun sichtbar ist, oder nicht). Umso schöner ist es doch, daß mit dieser klitzekleinen Farbcodeanpassung Joel genüge getan werden konnte und er sich nicht mehr ärgern muß. Da können wir uns doch jetzt eigentlich alle freuen - oder?


    Außerdem brauchst Du jetzt nicht extra in Dich gehen. Deine Beiträge sind in Ordnung... stay cool!

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  • Fühlte mich da bloß ein wenig übergangen. Wäre doch eher an mir gewesen, das dann wieder zu ändern.


    Im Nachhinein habe ich erst gemerkt, dass ich das im Edit-Modus gar nicht kann. Sogesehen ist alles in Butter...

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