Eure Langzeit-Hits der SPIEL 2011 Neuheiten?

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  • Mahlzeit,


    die Vorbestellphase für die SPIEL 2012 läuft längst, wenn auch ohne mich. Die SPIEL 2012 mit ihren prophezeiten 750+ Neuheiten ist nicht mehr so fern. Was aber ist von den ganzen Neuheiten der letzten SPIEL 2011 übrig geblieben? Was landet bei Euch immer noch öfters auf dem Spieltisch? Was hat den Sprung zum persönlichen Evergreen geschafft?


    Vanuatu : Als Geheimtipp damals gefeiert, hat es bisher in allen (bis auf eine) Spielrunden das eingelöst, was ich mir von dem Spiel versprochen habe. Ein interaktiv-konfrontatives Gerangel um die Aktionen, wobei jede Partie wegen des variablen Spielaufbaus und den Mitspielern erfrischend anders verläuft. Einzig die 180 Minuten Spieldauer, die allerdings wie im Fluge vergehen, schränken den Einsatz ein wenig ein.


    Helvetia : Schon vor der Messe kennengelernt, aber ich zähle es mal zu den SPIEL 2011 Neuheiten. Auch hier konnte mich der interaktive Spielablauf überzeugen, die Ungewissheit, ob man noch mal in einer Runde am Zuge kommt, das Wettrennen um die Marktboni und das oft plötzliche Spielende. Ich muss endlich mal die Aufkleber bestellen, aber einfach Männer senkrecht und Frauen waagerecht ausrichten, half bisher ebenso.


    Kingdom Builder : Hat mich nach der Anfangseuphorie dann doch wieder erst nach etlichen weiteren Spielpartien überzeugt, als es Klick gemacht hatte, dass die eigentliche Herausforderung ist, die Zwänge des Grundspielprinzips durch die eigene Spielweise auszutricksen und dabei noch effektiver als die Mitspieler zu sein. Zudem schnell erklärt und schnell gespielt, so dass eine Revanche-Partie meist noch drin ist.


    Eclipse finde ich zwar gut, braucht aber viel Platz aufm Tisch und ein wenig Zeit bei der Regelerklärung. Nicht immer vorhanden. Bisher viel zu wenig gespielt, wobei die bisherigen Partien ausreichend unterschiedlich waren und das bisher nur mit Menschen ohne Beachtung der Alien-Rückseiten.


    Trajan hat ein vergleichbares Schicksal. Um es mal eben zu spielen, sollte schon jeder das Regelwerk kennen, ansonsten heisst es 40 Minuten Auszeit für alle Veteranen des Spiels, in der man die vielen Aktionsmöglichkeiten erklärt. Zudem sollte man Dauergrübler meiden, wenn man seinen Plan für die nächsten x Züge schon im Kopf hat und selbst nur je 5 Sekunden für die Durchführung braucht.


    Ungespielt geblieben sind bisher leider noch BIOS Megafauna (Regelwerk wirkte abschreckend), Alcatraz (passende Spielrunde hat sich noch nicht ergeben), Panic Station (da warte ich aufs überarbeitete deutsche Regelwerk).


    Cu / Ralf

    "Things fall apart; the centre cannot hold; Mere anarchy is loosed upon the world.", The Second Coming by W. B. Yeats

    Einmal editiert, zuletzt von ravn ()

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  • Zitat

    Original von ravn
    die Vorbestellphase für die SPIEL 2012 läuft längst, wenn auch ohne mich.


    Auch ohne mich (einzige Ausnahme bisher: Age of Steam Expansions von Alban Viard und von Bezier Games)


    Zitat

    Original von ravn
    Die SPIEL 2012 mit ihren prophezeiten 750+ Neuheiten ist nicht mehr so fern. Was aber ist von den ganzen Neuheiten der letzten SPIEL 2011 übrig geblieben? Was landet bei Euch immer noch öfters auf dem Spieltisch? Was hat den Sprung zum persönlichen Evergreen geschafft?


    2011 gekauft, oft und immer noch gerne gespielt:
    - Mage Knight
    - Thunderstone (2011 gab's die letzte Expansion) - jetzt als Thunderstone Advance.
    - Age of Steam (jedes Jahr gibt's Expansions dafür)


    2011 gekauft, mehrmals gespielt aber jetzt nicht mehr:
    - Strike of the Eagles
    - Dominion (2011 gab's die letzte Erweiterung)


    2011 gekauft, aber immer noch nicht gespielt (kommt aber noch):
    - Eclipse
    - Dungeon Petz


    In Bizau habe ich eine ganze Menge der Neuheiten von Essen 2011 ausprobiert, aber nichts davon hat mir auch nur halbwegs so gut gefallen, als daß ich das Spiel noch nachträglich gekauft hätte.


    Mein Fazit für Essen 2011: Ich habe praktisch fast alles richtig gemacht ... 8-)


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Hawaii: Immer wieder gerne! Mit das Beste vom Euro-Jahrgang.


    Trajan: Gutes Spiel, aber etwas überladen. Der reizvolle Kernmechanismus ist nicht so reizvoll wie erhofft. Spiel ich gern, aber nur mit schnellen Spielern.


    Village: Besser als fast alles der letzten Jahre! Immer wieder gern.


    The City: So oft wie möglich bitte! Immer noch!


    Ora et Labora: Bleibt eins meiner liebsten Spiele bis heute. Kommt erstaunlich oft auf den Tisch, da meine Frau (obwohl Le Havre-Verächterin) dies hier ganz gern mag.


    Gnome von Zavandor: Gutes Spiel, leider kommt es nicht mehr so oft auf den Tisch. 3-4 Partien waren es bisher.


    Walnut Grove: Verkauft, Langeweile...


    Fortuna: Immer wieder gern!


    Drum Roll: Super Spiel! Leider nicht mehr so oft auf dem Tisch. Vielleicht zu mathematisch... Ich wär jeder Zeit dabei!


    Helvetia: Wird immer wieder gern gespielt!


    Freitag: Hm... Gekauft, 2-3 Mal gespielt. Tolles System eigentlich, aber für mich gefühlt keine Entscheidungsfreiheit. Fühle mich gespielt...


    Kürzlich (oder auch schon länger her) mal gespielt, aber sind nicht meine Spiele:


    Eclipse: Wer will mich denn hier verarschen? Einmal gespielt und sicherlich zum letzten Mal. Jetzt weiß ich wenigstens, dass es mir nicht gefällt. Hätte lieber was anderes gespielt...


    Vanuatu: Super Mechanik vor einem superlahmen Spiel. Würde ich gern wieder versuchen. Mir fällt auf, dass Spiele, bei denen Landkarten entdeckt werden zufällig ins Spiel kommen mir nicht gefallen. Aber hier gehts ja noch... Bei Eclipse ist es echt ein Witz...

  • King of Tokyo: Hat sich bei uns als solides und nachgefragtes Absackerwürfelspiel entwickelt. Ich weiß allerdings noch nicht, ob ich dazu wirklich noch eine Erweiterung brauche...


    Mage Knight- The Boardgame: Das Spiel hat Potenzial! Die Partie zu dritt war zäh und ermüdend. Zu zweit aber ist es ein echter Motivator. Allerdings ist die Spielzeit (bei uns) noch recht ausufernd, so dass die Partien ("Full Conquest") recht lange dauern und zum Spielende auch etwas anstrendend wurden. Alles in allem aber ein Highlight, das wohldurchdacht wirkt.


    Puerto Rico- Jubiläumsedition: Tolle Umsetzung des Klassikers, der es so noch einige Male auf den Spieltisch geschafft hat und noch schaffen wird. Die Investition hat sich gelohnt.


    Colonial: Das Spiel sieht so großartig aus- allein der Spielplan ist ein Augenschmaus. Leider sind die Regeln wenig ausgereift und erst Monate nach der Veröffentlichung auf der Spiel 2011 hat der Autor, ich glaube mit Hilfe vieler Spieler, versucht, ein ausgereiftes Spielsystem zu entwickeln. Das habe ich allerdings noch nicht probiert. Lust dazu habe ich ja, aber es kann gut sein, dass dieses Spiel in meinem Regal mit der Zeit immer weiter nach unten rutschen wird...


    Ora et labora: Das Material gefällt mir ganz und gar nicht. Die Spielpläne sind zu dünn und die Marker waren nur mit viel Aufwand aus den, wie werden sie gleich genannt?, richtig, Stanzbögen herauszuoperieren. Aber dahinter steckt ein tiefgründiges Aufbauspiel mit vielen Möglichkeiten und für mich toller Atmosphäre. Allen in meiner Spielrund gefiel es jeoch nicht. Der Hauptvorwurf: Es handle sich um ein Erbsenzählerspiel. Ganz von der Hand zu weisen ist das nicht, aber mir macht es Spass und Freude!


    MIL 1049: Das Spiel habe ich vorbestellt und nach dem Regelstudium versprach es mehr, als es dann in einer ersten Partie gehalten hat. Schnell mussten wir feststellen, dass es sich komplizierter spielte, als es zunächst den Anschein hatte. Leider kam es danach nicht wieder auf den Tisch. MIL 1049 könnte das gleiche Schicksal wie Colonial teilen...


    Alcatratz- The Scapegoat: Das Spiel funktioniert, ist solide, aber der Funke ist bei uns nicht übergesprungen... vielleicht liegt es an dem Spielmaterial (einfache blaue Holzwürfel für die Wachposten) oder an dem eher stupiden Laufen von einem Raum in den anderen. Am Ende hat es keine Chance mehr, auf den Tisch zu kommen. Alleine schon deshalb nicht, weil ich es wieder verkauft habe.


    Dungeon Petz: Das Spiel hatte ich überpaupt nicht auf dem Radar. Aber am Stand von Czech Games Edition wurde ich schlicht überredet, Thematik und Aufmachung haben ihr Übriges dazu beigetragen. Aber spielerisch konnte es mich nicht überzeugen. Zuviel Aufwand für zu wenig Spielspass. Auch von diesem Spiel habe ich mich wieder getrennt.


    Eclipse: Hier hatte ich mich auch bereits im Vorfeld ein Exemplar gesichert und es nicht bereut. Ein leicht zu erlernendes 4X Spiel, das uns mit 4 bis 5 Spielern begeistern konnte. Die Varianz ist groß und Aufwand/Ertrag (Spieldauer/ Spielspass) stehen in einem schwer zu toppenden Verhältnis. Ein großes Spiel des leztzten Spiel! Schade, dass die Erweiterung es nicht zur Spiel 2012 schaffen wird.


    Freitag: Netter Solo-Zock. Für 10 EURO musste der mit, kein Fehlkauf!


    Old Men of the Forest: Ein Martin-Wallace-Blindkauf. Hat mich nicht überzeugt. Ein simples sehr glückslastiges Kartenspiel...


    Quarriors: Nette Variante des Ich-kaufe-Karten-während-des-Spiels-und-baue-mir-so-ein-immer-stärkeres-Deck- Prinzips nun aber mit Würfeln. Hatten wir bestimmt ein Duzent Mal auf den Tisch und auch unseren Spass dabei. Es macht einfach Spass neue Würfel zu kaufen und in den Beutel zu stecken. Spiele ich gerne wieder.


    String Railway- Transport: Ein gelungener Clon von Age of Steam und Konsorten mit tollem Material, dass auch den einen oder andern Nichtspieler anspricht. Wenn ich die Wahl habe, dann würde ich aber stets das Original vorziehen!


    Master Merchant: Das Spiel liegt noch jungfräulich im Regal. Mal sehen, wann sich das ändert.

  • Zitat

    Original von ode(...)
    Eclipse: Wer will mich denn hier verarschen? Einmal gespielt und sicherlich zum letzten Mal. Jetzt weiß ich wenigstens, dass es mir nicht gefällt. Hätte lieber was anderes gespielt...(...)


    Ode,
    magst Du dazu noch ein paar Wörter verlieren? In der Regel erkenne ich mich in Deinem Spielegeschmack wieder, hier liegen wir nun sehr weit auseinander. ist es nur die zufällige Hex-Verteilung?
    Ich frage deswegen, weil Dir vielleicht das Spiel falsch erklärt worden sein könnte.

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  • Kein Spiel konnte mich wirklich total begeistern.
    Gut fand ich


    - eclipse. Es ist aber nun auch nichts besonderes. Ich mag
    aber die Leichtigkeit des Ablaufes, Atmosphäre und
    den Aktionsmechanismus finde ich extrem cool.


    - Helvetia: Es ist einfach zu spielen und doch ist hinter allem sehr
    viel Taktig und Strategie zu finden. Ein gutes Kosmos.


    - Trajan: auch hier finde ich den Aktionsmechanismus Klasse. Sonst
    Ist mir das Spiel aber einfach zu überladen.


    - a few Acres of snow: Das Spiel ist gut. Einfacher Ablauf, interessante Strategien bis heute der beste Deckbuildmecganismus. Und doch habe ich nach
    30 Partien das Gefühl es läuft immer gleich ab. Die Luft ist raus.


    Von der Messe habe ich 3 Spiele mitgenommen. Besitzen tue ich aber
    nur noch 1.


    Seit der Messe am öftesten gespielt wurde


    Brass, Fiel Commander Napoleon, Ruhm für Rohm, Helvetia
    und Vinhos.

  • Hi,


    Also seit der Messe (24.10.2011) habe ich folgende "Top"-Spiele gespielt (nur die 10 häufigsten):


    - 22x Risiko Evolution
    - 12x Verbotene Insel
    - 12x No Retreat!
    - 11x Summoner Wars
    - 7x Takenoko
    - 6x Elisabteh
    - 5x Fighing Formations
    - 4x Descent (RtL Kampagne)


    Zumindest geloggete Spiele ... ich logge des öfteren nicht. (Kleine Spiele, wie Würfelbohnanza, The City, etc)


    Atti

  • Moin,


    hier mal ein paar Spiele, die ich immer wieder gerne spielen würde:


    - Ora et labora - klasse Rosenberg mit sehr viel Möglichkeiten
    - Colonial - super Erstlingswerk mit tollen Mechanismen (auch in der Erstversion)
    - Eclipse - genau das, was ich erwartet habe - tolles 4x Spiel
    - Core Worlds - sehr gutes Deckbuilding Game
    - Mage Knight - einfach grandios
    - Flash Point - mit das beste Koop
    - Village - sehr gutes Spiel, verdient den Kennerpreis geholt
    - Kingdom Builder - macht einfach Spaß, aber kein SdJ (kenne immer noch keine Familie, die die Regeln kapiert)
    - Poseidons Kingdom - klasse Idee und sehr spaßiges Spiel
    - Vanuatu - super Mechanismus und schönes Ärgerspiel
    - Trajan - sehr elegantes Spiel, so viele Möglichkeiten, aber trotzdem sehr leicht zu lernen
    - Gears of War - macht einfach Spaß
    - New era - klasse Erweiterung zu einem Topspiel
    - Revolver - sehr schönes 2er
    - Helvetia - taktischer als man denkt
    - A few acres of snow - DAS Deckbuilding Spiel


    Und sicherlich einiges vergessen und einiges noch nicht gespielt.


    Viele Grüße
    freak

  • Zitat

    Original von Sternenfahrer
    Ode,
    magst Du dazu noch ein paar Wörter verlieren? In der Regel erkenne ich mich in Deinem Spielegeschmack wieder, hier liegen wir nun sehr weit auseinander. ist es nur die zufällige Hex-Verteilung?
    Ich frage deswegen, weil Dir vielleicht das Spiel falsch erklärt worden sein könnte.


    Hi,


    falsch erklärt wurde es wohl nicht. Unser Erklärbär hatte schon einige Partien auf dem Buckel. Dazu haben wir bei fraglichen Sachen immer wieder die Regel zu Rate gezogen.


    Zuallererst gefiel mir das ziehen der Hexplättchen nicht. Die Plättchen sind unterschiedlich stark und so kann es passieren, dass dem einen Spieler ein recht schneller Aufbau und eine schnelle Entwicklung gelingt, während der andere Spieler durchaus ins Hintertreffen geraten kann. Ein Zufallsanteil, der mir nicht schmeckt.


    Das Aktionssystem ist ok. Kein großer Brenner. Das kann (das in meinen Augen ähnliche) Through the Ages besser. Zudem kommt an dieser Stelle das Problem hinzu, wenn einem Spieler die Rohstoffe weggeschossen werden. Mit einer Runde Verspätung trifft ihn die volle Härte des Spielsystems. Zugegeben: Wenn es früh genug passiert, dann kann man wieder aufholen. Passiert es in den letzten 3-4 Runden, kann man ganauso gut einpacken...


    Wie in so vielen Spielen dieser Art geht es ab ca. Runde 5 (von 9 Runden) im Grunde darum auszufechten, wer mehr Glück mit den Würfeln haben wird. Dabei finde ich das Kampfsystem in diesem Spiel so schwachsinnig, dass es Möglichkeiten gibt, dass Kämpfe beendet sind, bevor der Verteidiger überhaupt den kleinen Finger heben kann. Hierzu ist ja bei Eclipse entscheidend, wer den höheren Erstschlagswert hat. Diese Werte berechnen sich nach mikroskopisch kleinen Dreiecken/Pfeilchen auf Raumschiffen, die vollgeballert sind mit Symbolik und Zahlen etc... Da den Überblick zu behalten erfordert sehr viel Konzentration, Bendenkzeit, etc... An der Stelle hat sich das Spiel seiner ganzen Lächerlichkeit Preis gegeben.


    Es wird also bei Eclipse immer so sein, dass die Spieler sich ein Schiff bauen, dass möglichst großen Schaden anrichtet, wenn man angreift und dann muss es auch schneller sein, als das Schiff des Verteidigers. Das ist möglich und alles andere hat keinen Sinn. Da man mit der Entwicklung und dem Aufbau ab Runde 5 fertig ist ist man noch 4 Runden damit beschäftigt alles zusammenzuschießen und zu zerballern und im Grunde die erstn 90 Minuten des Spiels ad absurdum zu führen...


    Nee, ohne mich...


    Man muss dazu sagen, dass ich kein Freund dieser Art Spiel bin. Es gibt sicherlich den ein oder anderen, der so was mag. Und es gibt sicherlich hier auch Leute mit mehr Erfahrung die vernünftige Gegenargumente anführen können. Aber die zählen für mich nicht. Die Mechaniken reizen mich nicht, der Zufallsanteil ist mir zu hoch, und das Spielende läuft automatisch auf einen großen Knall hinaus... Nichts an dem Spiel hat mir gefallen. Bei gleichstarken Spielern wird sicherlich derjenige gewinnen, der am Anfang die besseren Hexteile gezogen hat.


    Ein Kampfsystem muss in meinen Augen garantieren, dass der verteidigende Spieler sich auch mindestens einmal verteidigen kann. Will sagen: Der Angreifer muss damit rechnen, dass, wenn er angreift, auch zurückgeschossen wird. Alles andere mag vielleicht realitätsnah sein. Aber mechanisch sinnfrei. Ein Spiel, bei dem nach dem Würfelwurf der eine Spieler zufällig getroffen hat und der andere Spieler wegen dieses Zufalls das Spielbrett verlassen kann, hat für mich keine Berechtigung mir meine Zeit zu klauen.


    Diese Meinung teilten 3 von 4 der Spieler am Tisch.





    Kleines Beispiel für die Absurdität: Ich hab einen Gegenspieler gehabt, der sich diese Raketen auf seine Schiffe gebaut hat. Mit diesen Raketen kann man, unabhängig vom Erstschlagswert (dieser bestimmt, wer zuerst losballert) vor dem Kampf schon mal losschießen. Dazu kam, dass er je 4 von diesen Raketen auf seinem Schiff hatte. Dazu noch eine +1 auf alle Würfe. Fazit: Er hat meine Flotte angriffen, indem er vor dem Kampf 16 (!!!) Würfel geworfen hat und jede 5 und 6 traf. Er hatte keine (!!!) andere Waffe an Bord. Hätte ich diese Raketensache überlebt, hätte ich ihn so lange umhusten können, bis alles von ihm hin ist. Seine Taktik war also: Hinfliegen, Raketen los und hoffentlich alles platt machen. Und es hat jedes Mal geklappt. In der Runde danach konnte er dann mit seinen kleinen Jägern hinterher und mein System komplett übernehmen. Ich hatte keine Zeit nachzurüsten, da alles, was ich hätte rüsten können, sofort wieder per Rakete ins Jenseits geballert worden wäre...


    Die beiden anderen Spieler hatten auch ihren Privatkrieg. Der gipfelte in Runde 8 in noch ein absurderes Spiel...



    NACHTRAG: Bitte versteht diesen Beitrag richtig. Meine Meinung über das Spiel ist rein subjektiv! Es gibt sicherlich Menschen, die diese Art Spiel gern spielen! Thema und Spielgefühl sind ganz gut getroffen. Für mich, als Euro-verliebtem Spieler, der es mag, wenn Spiele nahezu perfekt ausbalanciert sind (und sie auch erst dann zu gefallen wissen) sind solche Spiele nix! Ich will aber niemandem den Spaß an dem Spiel rauben... Also im Zweifel bitte selber ein Bild machen!

    Einmal editiert, zuletzt von ode ()

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  • Hallo zusammen,


    mit Eclipse hatten wir auch die Erfahrung, daß einer beim Ziehen der Hexplättchen sehr viel Glück hatte und einen großen Entwicklungsvorteil hatte. Zudem hatten wir einen Spieler am Tisch, der ihn dann mit recht unzureichenden Waffen angegriffen hat. Nach 10 Minuten Würfeln ( keine 6 und keine 5 bei einigen Würfen) , war klar, daß der Angreifer praktisch erledigt war (eine Basis ) und wir zu dritten hätten weiterspielen können.


    von 2011 haben wir behalten:


    1. Helvetia (richtig gut)
    2. Quebec (uns gefällt es)
    3. the City (netter Absacker, aber Begeisterung sinkt)
    4. Eminent Domain (gut)
    5. Pax (netter Absacker und etwas ungewöhnlich)
    6. Hawaii (eines der besten Spiele)
    7. Pergamon (gefällt mir besser als der Letze Wille)


    Gefallen haben uns auch:
    Village
    Ora et Labora
    Da es in unseren Spielrunden vorhanden ist, brauchen wir es nicht auch noch in den Schrank zu stellen.


    Lustig war Ristorante Italia


    Nicht gefallen hat uns:
    Dungeon Petz (niedlich, aber zu lang und zu viele Regeln für den Spielspass)
    Trajan (wir waren leicht überfordert mit dem mancala- Mechanismus, zu viele Baustellen und zu viele Punkte)
    Die ersten Funken ( der erste Spieler hat eindeutig die A...-Karte, ansonsten zäh und keine Atmosphäre)
    Coney Island (einfach langweilig)


    Ciao
    Nora

    Einmal editiert, zuletzt von nora ()

  • Die Hits: Civilization - Das Brettspiel, Lancaster, Trajan, High Frontier 2nd Edition, Village, Upon a salty ocean, Hawaii und Wizard extreme (7 Siegel).


    Gute Spiele: Drum Roll, Ora et labora, Ruhm für Rom, Helvetia, Die Gulli-Piratten, Airlines Europe, Tournay, Rapa Nui und Der letzte Wille.


    Lustig war: Dungeon Fighter und King of Tokyo


    Unter durchschnitt: Scheibenwelt, The City, Rune Age und Mare Balticum

  • Hi Ode,


    Danke für Deine Mühe. Von mir dazu noch der Kommentar, daß Du mit dem, was Du suchst, tatsächlich mit ECLIPSE nicht glücklich werden würdest, auch wenn ich etliches, was Du (und andere hier) zum Spiel sagen, entkräften könnte.


    Ich glaube, ECLIPSE wird von Euch unterschätzt in dem Sinne, daß man in der ersten Partie tatsächlich Fehler machen kann, die zu den geschilderten Situationen (Spieler kann ausscheiden und dergleichen) führen können; tatsächlich wird das unter erfahrenen Spielern nicht oder nur sehr selten geschehen, da man gut gegensteuern kann und muß. Ganz besonders Deine Ausführungen zum Kampfsystem und was man da tun MUSS oder wie es IMMER sein wird, sind einfach falsch, aber Deine grundsätzlichen Argumente (das es Kampf gibt, daß dabei gewürfelt wird und das dabei Spieler ins Hintertreffen geraten können) bleiben natürlich trotzdem gültig.


    Im übrigen finde ich nicht, daß IWDZ da etwas besser macht; wenn überhaupt, dann ist das ja noch wesentlich zufälliger als ECLIPSE. Wie oben erwähnt: Bei gleichstarken Spielern wird IWDZ von demjenigen mit mehr Kartenglück (vor allem bei den Militärkarten!) gewonnen werden! :box:

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    Einmal editiert, zuletzt von Sternenfahrer ()

  • Zitat

    Original von Sternenfahrer
    Bei gleichstarken Spielern wird IWDZ von demjenigen mit mehr Kartenglück (vor allem bei den Militärkarten!) gewonnen werden! :box:


    Ist das nicht bei jedem Spiel so???

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • Zitat

    Original von Sankt Peter
    (...)Ist das nicht bei jedem Spiel so???


    Ode hat das oben an ECLIPSE kritisiert, und IWDZ gelobt, daher mein Argument.
    Ode: "Bei gleichstarken Spielern wird sicherlich derjenige gewinnen, der am Anfang die besseren Hexteile gezogen hat."


    Aber die Diskussion wird nun wirklich wenig bringen, da seine grundsätzlichen Bedenken gegen solche Spiele ja nichts ECLIPSE-typisches sind.

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  • ich misch mich mal ein:


    1. gewinnen ist nicht spielen. gewinnen ist für 90% des Spielspaßes irrelevant.


    2. wenn jemandem das ach so tolle Eclipse, oder IWDZ oder Wasauchimmer nicht gefällt, ist es sein pech/glück. Ich finde Eclipse vom anspielen super... hab mich aber noch nicht ausgiebig mit beschäftigt. Ich habe aber ähnliche Erfahrungen mit Vanuatu gemacht und dann meinen Frust auf BGG (hier) niedergeschrieben. Es führt bekanntlich zu nichts... Gelernt hab ich: Wenn mir etwas nicht gefält, dann wird das je nach laune geäußert und dann wird aber auch nicht groß diskutiert warum usw. da es auch von viel mehr abhängt als nur vom Spiel selbst.
    Klar, am Ende hat das Spiel einige Unzulänglichkeiten und man projeziert seinen Frust darauf. Aber es ist wirklich erstaunlich, dass 3 von 4 Menschen Eclipse hassen, während ansonsten gefühlte 99 von 100 in Durchschnitt es zu lieben scheinen.
    Außerdem ist das mögen oder nicht mögen von etwas primär emotional: Man macht nicht erst ne strichliste, von dem was einem gefällt und von dem was nicht. Wägt dann ab und entscheidet ob es einem gefällt...


    NEIN, es ist ein Bauchgefühl, welches stimmt oder aber nicht.
    So wie bei Rhababer-Eiscreme... die mag ich einfach nicht... Aber echte Geeks würden dann fragen:


    "magst Du dazu noch ein paar Wörter verlieren? In der Regel erkenne ich mich in Deinem Eisgeschmack wieder, hier liegen wir nun sehr weit auseinander"


    Und dann müsste ich mir ausdenken, dass das Eis faserig und süß ist und dass es zu schnell schmilzt und dass die Farbe unapetitlich ist und dass die Cremigkeit hinter einem echten Fruchteis zurückbleibt und als Fazit: "Es schmeckt mir nicht" formulieren.


    Wie ihr an meiner genialen Fähigkeit, einem Eis, welches ich noch nie probiert habe, 6 schlechte eigenschaften zu zu schreiben, erkennt, findet man IMMER Gründe, aber sie sind es oft dennoch nicht, was wirklich nicht stimmte, auch wenn wir uns das nie eingestehen. So auch ich bei Vanuatu... für mich ist und bleibt es broken


    Alex

    Einmal editiert, zuletzt von GangZda ()

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  • Amen! :-) Du hast natürlich Recht.


    Das heißt, wir müssen uns hier gar nicht mehr über Spiele unterhalten? Sondern posten nur noch im Wochenthread, was wir gespielt haben? :-) Kleiner Scherz.


    Ich dachte mir halt - vielleicht haben die was falsch gespielt. Das kam schon oft vor hier im Forum. Leute haben ein Spiel verdammt, und auf Nachfrage kam heraus, daß sie eine Regel weggelassen oder falsch interpretiert hatten. Gut, war jetzt nicht der Fall - da lohnt auch das weiterdiskutieren wirklich nicht.


    Lohnt sich diskutieren überhaupt? Ich glaube, nicht, schon gar nicht in Internetforen. Aber ich mach es trotzdem! :-)

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    Einmal editiert, zuletzt von Sternenfahrer ()

  • jo...


    so mach ich das... :-)


    aber nein, du hast schon recht...


    Man will ja auch wissen was gut ist und was nicht... Ich wollte nur diesen Punkt loswerden. Nicht zu ernst nehmen. :blumen:


    Alex

  • Seit wann ist Vanuatu broken? :-)


    Nachfrage, nicht (nur aus Neugier) weil ich das Spiel persönlich toll finde, sondern weil ich bisher nur in einer Runde von derweil ungezählten erlebte habe, dass es nicht gefallen hat - bis zum vorzeitigem Abbruch. Zu dem Zeitpunkt war das Spiel in der Wahrnehmung wirklich "broken", in anderen Spielrunden hingegen nicht.


    Problematik bei Vanuata kann sein, dass es konfrontativ ist, dass man eben nicht x aufeinander aufbauende Aktionen planen kann und hoffen, dass man schon irgendwie damit durchkommt (zumindest bei Mitspielern, die nicht nur lieb & nett spielen). Stattdessen sehe ich viel Psychologie in dem Spiel, weil man die Pläne der Mitspieler vorab lesen muss, eventuell mit Mehrheiten androht, sich Alternativen offen lässt, um dann die Lücke zu finden, ohne selbst Aktionen zu verschenken, aber die Mitspieler ausreichend zu behindern. Mancher mag so eine Spielweise nicht, verständlich.

    "Things fall apart; the centre cannot hold; Mere anarchy is loosed upon the world.", The Second Coming by W. B. Yeats

  • Dann hoffe ich mal, dass ich Vanuatu noch ausreichend geniessen kann, bevor ich irgendwann eventuell zu dem Punkt komme, es als "broken" anzusehen.


    :-)


    Aber eventuell habt Ihr es ja auch falsch gespielt?


    ;)

    "Things fall apart; the centre cannot hold; Mere anarchy is loosed upon the world.", The Second Coming by W. B. Yeats

  • Zitat

    Original von GangZda
    ich liebe diese spielweise aber dennoch ist das spiel broken


    :-) :box:


    Ja, aber warum ist es broken??


    In deinem BGG Thread lässt du dich ja nur über das Thema aus, das dir nicht gefällt.
    Was hat das mit broken zu tun?


    Ich habe es jetzt wirklich häufig gespielt, aber mir ist nicht aufgefallen (oder sonst einem),
    dass das Spiel "broken", also nicht spielbar, wäre.


    ich vermute wie ravn, dass ihr was falsch gespielt habt.

  • es ist bereits ca. ein jahr her also weiss ich es nicht mehr so genau.


    Aber ich meine, dass es was damit zutun hatte, dass erstspieler sein was kostet und wenig bringt, dagegen letzter sein deutlich besser ist, was man aber nicht beeinflussen kann. so kann es also sein, dass jemand weil sein bloeder rechter nachbar es so wollte 2ter wird und somit probleme bei der aktionenplanung bekommt (wir spielten mit der maximalanzahl an spielern)


    bitte lies nicht nur den ersten thread-post sondern auch meine folgenden, da kommt denke ich genau raus was ich an dem spiel auszusetzen hatte...


    Aber es war ganz sicher nicht nur thematisch daneben sondern auch klar mechanisch. Damals kam noch dazu, dass die deutsche regel uebersetzungsfehler hatte, siehe ende des threads.


    Alex


  • Habe mir jetzt mal alles durchgelesen, okay, du schreibst selbst, broken war das falsche Wort, das Spiel gefällt dir einfach nicht.


    Das mit dem Startspieler gibt es aber häufig, dass du auf einmal zweiter bist und das nicht geplant hattest.
    Es kann dir aber auch in dem Spiel so ergehen, dass du als letzter in die Röhre schaust. Das finde ich ja gerade das Geniale an dem Setzmechanismus.

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  • kann mal passieren, ja!


    aber bei den meisten anderen spielen wie z.B. agricola ist es strikt positiv erster zu sein, und man kann was dafuer tun, dass es so wird.


    In V. ist es MEIST positiv letzter zu sein, man kann sich aber aktiv nur an erste stelle setzen und alles andere ist glueck und/oder frust


    hoffentlich versteht mich einer... aber ich sehe bei agricola KEIN Problem, auch wenn ich da auch mal zeiter bin oder vorletzter und es nicht geplant hab...


    Alex

  • Startspieler zu sein, lohnt sich immer, wenn es für einen selbst entscheidend ist, wo genau die zwei neuen Insel-Wasser-Plättchen angelegt werden. Weil wenn ein "lieber" Mitspieler die fernab meines Bootes anlegt und dort viele Schätze & Co vorhanden sind, dann ist das für mich blöd. Da ich allerdings eine Runde zuvor schon sehen kann, welche zwei neuen Plättchen ins Spiel kommen, kann ich für mich abschätzen, ob Startspieler sein für mich wichtig ist.


    Wenn ich sehe, dass der nächste Startspieler vergleichbare Anlege-Interessen wie ich selbst habe, kann mir der Startspieler egal sein. Da nehme ich lieber dankend +1 Geld und Siegpunkte mit bei der Ausruh-Aktion.


    Zudem hat Startspieler sein den Vorteil, wenn ich ein bestimmtes Personenplättchen haben will, das aus der Vorrunde übrig geblieben ist. Da sich von Runde zu Runde die Prioritäten in Sachen Personenplättchen ändern können, kann das je nach Spielsituation eine Motivation sein.


    Zu guter Letzt ist Startspieler sein toll, weil man damit alleinig alle Gleichstände an Aktionssteinen bricht, während die Mitspieler schon gegenüber einem selbst schon ein Aktionsstein mehr einsetzen müssen, um vor einem diesen Zug ausführen zu können.


    Letzter Spieler sein hat allerdings den Vorteil, dass man als Letzter seinen letzten Aktionsstein setzt und damit genau planen kann, weil danach direkt die Ausführung der Aktionen kommt. Wenn man da allerdings nicht vorgesorgt hat, indem man vorab einen Grundstock an Aktions-Potential verteilt hat, wo man mit seinem letzten Aktionsstein erhöhen kann, bringt das einem auch wenig, da man zu sehr von der Aktionsreihenfolge der Mitspieler abhängig ist und selbst keinerlei Gleichstände bricht.


    Anhand nur einer selbst gespielten Fünferpartie sowie einer beobachteten Partie würde ich das Spiel nicht zu vorschnell abschreiben. Weil zu fünft ist es schon extrem im Gerangel um die Aktionen (muss man mögen, für eine Erstpartie aber nicht zu empfehlen!), weshalb es mir zu dritt oder viert bisher am besten gefällt und dann auch ein anderes Spielgefühl entwickelt.


    Kann aber verstehen, dass einem Vanuatu nicht gefällt, genauso wie ich erlebt habe, dass jemand Fire Rescue nicht gefallen hat, weil es ihm zu stark abstrahiert umgesetzt war. Eine Simulation ist und will Vanuatu eben nicht sein. Im Zweifel einfach was anderes spielen, was einem mehr liegt, weil Überzeugungsarbeit bei Brettspielen macht irgendwie keinen Sinn.


    Cu / Ralf

    "Things fall apart; the centre cannot hold; Mere anarchy is loosed upon the world.", The Second Coming by W. B. Yeats

  • Zitat

    Original von Sternenfahrer
    Im übrigen finde ich nicht, daß IWDZ da etwas besser macht; wenn überhaupt, dann ist das ja noch wesentlich zufälliger als ECLIPSE. Wie oben erwähnt: Bei gleichstarken Spielern wird IWDZ von demjenigen mit mehr Kartenglück (vor allem bei den Militärkarten!) gewonnen werden! :box:


    Hab ich gesagt, dass IWDZ besser ist? Oder etwas ind er Sache besser macht? Nö... Ich mag IWDZ auch nicht so gerne. Einzig und allein das Klötzchenmanagement finde ich in dem Spiel interessant. Die blauen und gelben Klötzchen. Und das Aktionssystem in Eclipse hat mich daran erinnert. Einzig diesen Aspekt hab ich verglichen.

  • Zitat

    Original von GangZda


    Klar, am Ende hat das Spiel einige Unzulänglichkeiten und man projeziert seinen Frust darauf. Aber es ist wirklich erstaunlich, dass 3 von 4 Menschen Eclipse hassen, während ansonsten gefühlte 99 von 100 in Durchschnitt es zu lieben scheinen.


    Ich hoffe, du beziehst dich in deiner Art auf einer gnadenlosen Übertreibung auf ein Stilmittel. Niemand hat von Hass gesprochen...

  • Zitat

    Original von ode


    Ich hoffe, du beziehst dich in deiner Art auf einer gnadenlosen Übertreibung auf ein Stilmittel. Niemand hat von Hass gesprochen...


    Jawohl!


    gut erkannt!


    Im Gegensatz zu den meisten hier lese ich NUR einmal drueber, sobald ich was schreibe.


    Und ich uebertreibe hin und wieder mal... so bin ich!


    Danke, dass du nicht jedes Wort woertlich nimmst!


    Ich hoffe es wird dennoch klar, was ich meinte


    Alex

  • Ist kein Problem. Wollte nur nochmal drauf hinweisen, dass ich (anders als du schriebst) nicht von Hass gesprochen habe und so subtil andeuten, dass man dich nicht so ernst nehmen muss... 8-)


  • du beschreibst das hier:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Rationalisierung_(Psychologie)
    Irgendwann in unserem Philosophie Unterricht haben wir mal ein Text bearbeitet von einem, der meint, wie Menschen seieh eh nicht vom Verstand geleitet, sondern vom Gefühl und schieben Argumente erst hinterher


    Nächste Session bei uns im Norden der Schweiz (Bei Interesse einfach melden): steht nix fest


    Meine Spiele: Twilight Imperium 3rd Edition, Shogun, Twilight Struggle, Der Ringkrieg 2. Edition, Im Wandel der Zeiten, Agricola, Dominant Species, Kohle, Thunderstone, Descent, Starcraft, Caylus

    Einmal editiert, zuletzt von Mr.Bundy ()

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  • Um mal wieder zum eigentlichen Thema zurück zu kommen:


    Wir haben eigentlich kein neues Spiel aus dem letzten Jahr angeschafft. Irgendwie kommt meiner Meinung nach zu viel alter Wein in neuen Schläuchen daher...


    Wir haben die beiden Erweiterungen für Zug um Zug (Asien sowie Indien/Schweiz) angeschafft, die sich auch nach wie vor noch großer Beliebtheit erfreuen. Wem eins der Basisspiele gefällt (wir verwenden Märklin) kann ich diese nur empfehlen.



    @Kampfbär: Strike of the Eagle habe ich mir auch schon angeschaut, bisher aber noch nicht angeschafft. Was hält Dich vom weiteren Spielen ab?

  • Sehr gut und oft gespielt:
    Ora & Labora, Trajan, Hawaii, Village, King of Tokyo, Fortuna, The City, Kingdom Builder


    Selten gespielt:
    Helvetia, gefiel uns eigentlich ganz gut, aber nicht ganz so leichter Einstieg - Village gefällt uns besser
    Quarriors - ich finde es toll, aber aus meinen Spielrunden irgendwie keiner
    Herr der Ringe - Kartenspiel - Einstieg auch nicht so einfach, ist aber für den Urlaub geplant und dann mal mehrere Partien hintereinander
    Mystery Rummy - Al capone - gefiel uns gut (und must have - weil wir alle Mystery Rummys bisher haben), kommt aber irgendwie doch nie auf den Tisch


    noch nicht gespielt:
    Upon a salty ocean: fand ich auf der Messe ganz gut, gekauft, aber irgendwie hat sich die Gelegenheit noch nicht ergeben
    K2



    Gestern kennen gelernt und muss ich unbedingt noch haben:
    Drum roll und Pictomania


    Ja, Geschmäcker sind halt verschieden und das ist gut so. Aus heutiger Sicht würde ich mir Upon a salty ocean und Helvetia nicht mehr kaufen, weil mir andere Spiele einfach besser gefallen und mehr liegen und die kommen dann häufiger auf den Tisch. Aber auf der Messe finde ich die Auswahl immer soooo schwer ...


    Mal sehen, wie es dies Jahr klappt


    der Spielteufel

    :jester:


    Mein Verhalten ist vielleicht manchmal taktisch unklug, dafür aber emotional notwendig

    2 Mal editiert, zuletzt von Spielteufel ()

  • dann will ich auch nochmal auf die Frage antworten, ohne hier den Thread mit meiner Psycho-Meinung vollzumuellen.


    Wir haben folgendes aus 2011 behalten:


    No Retreat! The Russian Front
    Eclipse
    Summoner Wars / Summoner Wars: Master Set
    Small World: Underground
    The City


    und


    Eminent Domain (noch ungespielt)


    Es mussten aus dem Jahr rund 10 Spiele wieder gehen... kann mich nicht mehr an alle erinnern, aber von den "beliebten" waren es


    Ora et Labora - super Spiel, hat Agricola für uns aber nicht abgelöst... Wir baueRn lieber weiter! bye bye Ora


    Burgen von Burgund - nach einer 4er Partie und einer 2er Partie ist es ein Spiel welches wir OK finden, mehr auch nicht... muss es hier nicht rationalisieren, das hab ich schon woanders gemacht :D - wer mag kann es sich hier aus dem Forum raussuchen. Ich hatte extra einen Thread eröffnet.


    Kingdom Builder - eine Schade, dass sowas Spiel des Jahres wird. Wundervolles Material, tolle Mechanismen, 0% Spiel... Atti hat das in einer Spielbox wunderschön auf den Punkt gebracht (frei aus dem Kopf zitiert): "Hier hat man das Spiel wegrationalisiert. Karte aufdecken und dann tun was drauf steht, ist dann doch arg wenig."


    Strasbourg - eigentlich kein schlechtes Spiel, aber kam nach dem ersten Mal nicht mehr auf den Tisch. Die Tiefe des Spiels ist meiner Meinung nach ähnlich wie bei BvB nur "aufgesetzt" und ist kaum beeinflussbar. Oder anders ausgedrückt: "es passiert viel mehr als man je auch nur ansatzweise beeinflussen kann". Dieses Gefühl kam auf und hinterließ ein bitteren Beigeschmack bei einem ansonsten schönem Spiel!


    Tournay - ein unwürdiger Nachfolger... mehr gibts da nicht zu zu sagen!


    Als 2011 Fazit ist mir "No Retreat!" am meisten im Kopf geblieben! Ich habs nun seit nem halben Jahr nicht mehr gespielt, aber das Spiel ist der Wahnsinn! Und ich stehe nun sogar als Playtester in den neueren Regelbuechern :D *freu*
    Ich bin kein Wargamer oder sowas, aber dennoch ist das mein Lieblingsspiel!


    Alex

  • Zitat

    Original von GangZda
    Strasbourg - eigentlich kein schlechtes Spiel, aber kam nach dem ersten Mal nicht mehr auf den Tisch. Die Tiefe des Spiels ist meiner Meinung nach ähnlich wie bei BvB nur "aufgesetzt" und ist kaum beeinflussbar. Oder anders ausgedrückt: "es passiert viel mehr als man je auch nur ansatzweise beeinflussen kann". Dieses Gefühl kam auf und hinterließ ein bitteren Beigeschmack bei einem ansonsten schönem Spiel!


    Ich kann dir versichern, dass Strasbourg einiges an Tiefe besitzt, die nicht "aufgesetzt" ist. Zumindest so viel Tiefe, dass man diese nach nur einer Partie noch nicht überblicken kann.


    Disclaimer: Ich bin der Produktmanager von Strasbourg und somit befangen.

    André Zottmann (geb. Bronswijk)
    Thygra Spiele
    (u. a. für Pegasus Spiele tätig)

    Ich gebe hier generell immer meine eigene, ganz persönliche Meinung von mir.

    • Helvetia - ungespielt
    • Feudality - verkauft
    • The Phantom League: Mostly Harmless added - ungespielt
    • Coney Island - verkauft
    • Drum Roll - ungespielt; scheint aber gut zu sein.
    • Tournay - verkauft
    • Zeitalter der Vernunft - ungespielt; scheint aber gut zu sein.
    • Friedrich - ungespielt; scheint aber gut zu sein.
    • Poseidon's Kingdom - gestern das erste Mal gespielt; kein must have, aber gut genug, um es zu behalten. Die Figuren sind SOOOOO niedlich!
    • K2: Broad Peak Erw. - ungespielt; scheint aber gut zu sein.
    • The New Era & 51st State - ungespielt
    • MIL (1049) - ungespielt; Wackelkanidat für Verkauf, nach dem, was ich gelesen habe.
    • Jet Set & Jet Set: Distant Lands - Expansion Set 1 - Top, gebe ich nicht wieder her. Genau, was ich mir versprochen habe.
    • Eclipse - Gut, gebe ich nicht wieder her. Genau, was ich mir davon versprochen habe - SE4x und TI3 bleiben natürlich unangefochten weit davor in meinerm persönlichen Ranking.
    • Prêt-à-Porter - ungespielt; scheint aber gut zu sein.
    • Power Grid: The First Sparks - ungespielt; scheint aber gut zu sein.
    • Power Grid: The Robots - ungespielt; aber witzige Idee.
    • Alcatraz: The Scapegoat - ungespielt
    • Flash Point: Fire Rescue - Klasse! Eines meiner liebsten CoOps überhaupt. Um Längen thematischer als Pandemie. Das die Löschkanone in 2nd Story überarbeitet wird gefällt mir gut, die ist zu stark.
    • Colonial: Europe's Empires Overseas - ungespielt; scheint aber gut zu sein.
    • Rallyman: Dirt - ungespielt; mir gefällt aber das Basisspiel sehr gut.
    • Bios: Megafauna - ungespielt; scheint aber gut zu sein.
    • Antiquity - verkauft. War nicht meins.
    • Champions 2020 - ungespielt; scheint aber gut zu sein.
    • Trajan - gefällt mir sehr gut.
    • Warriors & Traders - will ich verkaufen. Fehlkauf!
    • Urban Sprawl - will ich verkaufen, ich brauche nur so-und-soviele CityBuilder-Spiele.
    • PAX - ungespielt; scheint aber gut zu sein.
    • Pergamemnon - ungespielt; scheint aber gut zu sein.
    • Panic Station - ungespielt; ich will auf die dt. Version umsteigen, sobald verfügbar.
    • Lost Temple - verkauft. Mir gefällt ADEL VERPFLICHTET besser.
    • Friesematenten: Die Schattenmänner - ungespielt
    • 2 de Mayo: Assault on Palace Grimaldi Erw. - ungespielt; aber das Grundspiel gefällt mir gut.
    • City Tycoon - ungespielt; ich will auf die dt. Version umsteigen, sobald verfügbar.
    • Walnut Grove - ungespielt
    • Singapore - ungespielt; scheint aber gut zu sein.
    • Rattus: Africanus - ungespielt
    • Hawaii - gefällt mir online sehr gut, am Brett könnte mich das Aufbauen vor jeder Runde stören - ich weiß es nicht. Aber sehr schön ausgewogenes Spiel! :-)


    Insgesamt also so 5-7 Nieten von knapp 40 Spielen/Erweiterungen, das ist doch nicht schlecht. Zumal "verkauft" gar nicht mal "schlechtes Spiel" heißen muß; ist nur nichts für mich.

    UpLive [bgg for trade] - einfach anschreiben, wenn Dich davon was interessiert!

  • Zitat

    Original von Sternenfahrer
    Insgesamt also so 5-7 Nieten von knapp 40 Spielen/Erweiterungen, das ist doch nicht schlecht. Zumal "verkauft" gar nicht mal "schlechtes Spiel" heißen muß; ist nur nichts für mich.


    aaaah Ja...


    7 Nieten von 40 und bei 25 ungespielten Spielen sind fuer mich knapp 50% Nieten...


    Alex

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